Bitte um Formulierungshilfe, EKS (1 Betrachter)

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Phil

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Ich wurde aufgefordert eine abschließende EKS für 2008 vorzulegen. Jetzt möchte ich der SB´in eine Brief schreiben und jetzt wollte ich wissen ob ich den so abschicken kann oder ihn evtl. noch "verbessern" sollte. Hier der Brief:


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Ihr Schreiben vom 06.11.2009




Sehr geehrte Frau SB,

bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 06.11.2009, habe ich ein Anliegen an Sie.
Ich möchte Sie bitten, mir rechtsverbindlich die Begrifflichkeiten der Anlage EKS darzulegen!
Leider kenne ich die Definition der Begriffe nur aus dem EStG, und im SGB finde ich
darüber keine klaren Aussagen.
Sie haben mich darauf hingewiesen, dass ich sämtliche Angaben entsprechend zu belegen habe, daher bitte ich Sie um Ihre Mithilfe!

Um meiner Mitwirkung nachzukommen, lege ich diesem Schreiben eine Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG bei, wie ich sie auch bei meinem zuständigen Finanzamt eingereicht habe.



Mit freundlichen Grüßen
 

goweidlich

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Koelschejong

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Ich mache es, wie goweidlich vorschlägt, unser Freund michaelulbricht bevorzugt die Begrifferklärung. Mein Weg ist zwar nicht problemlos, das gibt's vermutlich bei ARGEn nicht, aber zumindest muss ich mich nicht um des Kaisers Bart streiten, sondern kann mich auf meine Zahlen konzentrieren - denn die kenn ich besser als ARGE, da bin ich im Vorteil.
 

Phil

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Das Formular hab ich doch.

Ich will das aber nicht abgeben!

Ich hatte 2008 einen Gewinn von nur ca. gut 1000€ nach EStG. Wenn ich aber die Anlage EKS ausfülle, dann leg ich drauf und meine Selbständigkeit wäre für mich nicht mehr tragbar. Hätte dann mehr Abzüge durch die Arge als mein Zuverdienst ausmacht.

Es geht mir tierich gegen den Strich das man als gewerbetreibender Hartz4´ler schlechter gestellt ist als ein "normaler" Gewerbetreibender. Wenn die nicht wollen das man selbst versucht sich aus der Abhängikeit vom Staat zu lösen, dann sollen sie das mal offiziell verkünden. Dann meld ich mein Gewerbe ab, bleib mit dem A.... zuhause und entspreche halt ihrem Klischeebild.
 

Koelschejong

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Ist mir ziemlich unverständlich, wie man einen steuerlichen Gewinn haben kann, der höher ist als der EKS Gewinn. Ich seh den Unterscheid eigentlich bisher immer so:

Im Steuerrecht werden eine Reihe von Teilkosten (Abschreibung) akzeptiert, die bei der EKS nicht akzeptiert werden. Bei der EKS sind diese Kosten zu 100% anzusetzen, also ist der steuerliche Gewinn üblicherweise höher, als der EKS Gewinn.
 

Phil

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Weil ein sehr großer Teil meiner Ausgaben Fahrtkosten sind. Und da ich erst vor kurzem von der 10ct-Regelung erfahren habe, hatte ich keine Tankrechnugen gesammelt.
 

Koelschejong

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Weil ein sehr großer Teil meiner Ausgaben Fahrtkosten sind. Und da ich erst vor kurzem von der 10ct-Regelung erfahren habe, hatte ich keine Tankrechnugen gesammelt.
Das ist natürlich ausgesprochen Sch...., aber dann wird der Unterschied beim Gewinn leider nachvollziehbar. Unter solchen Bedingungen würde ich vielleicht auch auf die "Verzögerungstaktik" von michaelulbricht zurückgreifen. Da kann ich nur die Däumchen drücken, dass es funktioniert, befürchte aber, dass ARGE da gar nicht drauf eingehen wird und schätzt. Und genau dann könntest Du Glück haben, dass man Deine eingereichte EÜR als Basis nimmt.
 
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