Bitte um Auskunft zur Anrechnung von einmaligem Erwerbseinkommen im SGB II

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Tel_ko-Richter

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Bei einer 5 köpfigen Familie kann die Erwerbslosigkeit nur in einem Monat durchbrochen werden. Die Mutter erhält einen Lohn/Gage von einmalig 1.500,00 €, der in einer Summe ausgezahlt wird.

Wie wird nun das „Familien-Einkommen“ durch die Familiemitglieder gesplittet
und über welchen Zeitraum wirkt die Freibetragsregelung?

Ist das Einkommen, weil es einmalig ist, "übertragbar"?

Bedeuten 5 Personen einen monatlichen Gesamtfreibetrag von 500,00 € (100,00 € pro Person)?
Dann wären die 1500,00 € über drei Monate verteilt komplett anrechnungsfrei?

Oder werden die 1.500,00 € nur beim Vater über sechs Monate mit je 250,00 € angerechnet?
Heißt das dann, nach Abzug der Freibeträge werden sechsmal 120,00 € als Einkommen angerechnet?

Es wäre schön, wenn jemand wüßte wie gerechnet werden muss und vor allem auch warum. Wo kann ich das nachlesen?


(dazu: Hartz-IV-Betrug nach dem Frauentausch - Iserlohn - lokalkompass.de)
 
G

Gelöschtes Mitglied 38337

Gast
Hallo,

wenn die Mutter Geld bekommt, warum soll es dann beim Vater angerechnet werden?
Aber egal, hast Dich bestimmt nur verhauen...;-)

Meiner Meinung nach wird das Einkommen auf den gerechnet, der es erzielte und nur dieser hat auch den Freibetrag. Also Deine letzter Variante.
Jedoch könnte man auch argumentieren, dass bei dem Einkommen auch §12 Abs4 SGBII (750,-€ für notwendige Anschaffungen) enthalten ist. Dann dürfte fast nix mehr angerechnet werden. Ob es allerdings Erfolg hat...

VG nochten
 

Purzelina

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wenn die Mutter Geld bekommt, warum soll es dann beim Vater angerechnet werden?
Weil die gesamte Familie an der Sendung beteiligt war und für die 10 Tage gibt es pauschal 1.500 € für die teilnehmende Familie, welcher Person dieses Geld zufließt ist nachrangig.
 

Purzelina

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Eine Diskussion über die richtige Anrechnung und Bereinigung einer Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an einer Dokusoap im Trash-TV wird hier ganz sicher zu keinem gesicherten Ergebnis führen.
 
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