Bitte mitzeichnen: Petition gegen die Abschafung der Künstler Sozialkasse

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Martin Behrsing

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ich würde mich um jede Menge Unterschriften freuen. Irgenwelche neoliberalen Kommentare hierzu sollten bitte unterbleiben. Es gibt nicht wenige Künstler, die von der Hand in den Mund leben und unbedingt auf die Sozialversicherung angewiesen sind, weil sie sonst ihre Kunst nicht mehr betreiben könnten. So ging uns ein wahrliches Ptential verloren.

Liebe Kollegen und Kolleginnen,
als Mitglied der Bundeskommission Freie und Selbstständige bitte ich Euch inständig, um Unterstützung dieses sehr, wichtigen Anliegens.

Die Problematik, dass "gewisse Regierungskreise" versuchen, die Künstlersozialkasse (KSK) abzuschaffen, ist hoffentlich allen bekannt.
Ein
Schritt dazu ist, dass die regelmäßigen Betriebsprüfungen der Rentenversicherung nicht mehr die Prüfung der Künstlersozialabgabe enthalten soll. Dadurch gehen der KSK erhebliche Mittel verloren, so dass die Künstlersozialabgabe weiter steigen wird. Das heißt, die ehrlichen Betriebe, die die Abgabe abführen, sind die Dummen, sie zahlen für die "Drückerberger" mit. Letztendlich soll dann dadurch eine komplette Abschaffung der KSK vorbereitet werden

Das bedeutet schließlich für uns selbständigen Künstler und Lehrkräfte an Musikschulen, dass wir uns wesentlich teurer versichern müssten. Es kann sich ja jeder mal erkundigen, was eine Krankenversicherung für Selbständige bei seiner Kasse kostet. Für viele Selbständige im künstlerischen Bereich wäre es das berufliche Aus.

Der Tonkünstlerverband hat eine Petition beim Deutschen Bundestag laufen, die bewirken soll, dass die Rentenversicherungsprüfungen der Betriebe auch diese Künstlersozialabgabe enthalten muss.

Es sind noch 16 Tage, es fehlen noch über 22.000 Unterzeichnern und wir fallen gerade unter 1000 neue Unterschriften pro Tag.
Das heißt, wir müssen uns mehr anstrengen, um nicht haarscharf am Ziel vorbeizuschrammen!

Hier der Link zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_06/_10/Petition_43188
.htm
l

Hier geht es direkt zur Online-Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_06/_10/Petition_43188
.mit
zeichnen.html

Und hier zur analogen Papierversion zum Verschicken, Ausdrucken, Rumreichen, Unterschreiben, Einschicken:
https://dtkv.org/images/pdfs/Unterschriftenliste_Petition_43188.doc

Die Petition bitte mitzeichnen und vor allem weiter verbreiten: an Kollegen, Schüler und Schülereltern, an Bekannte und Freunde etc. - trotz oder gerade wegen "drohender" Ferien.

Viele Grüße rundum

Udo Horn

freiberuflicher Bild & Videojournalist, Autor und Herausgeber Am Vögenteich 16 + 18057 Rostock Tel. 0381- 4601313 + Mobil: 0172 -3027184 Mail. post@horn-medienwerk.de + post@kreuzfahrt-erleben******
 

arbeitslos in holland

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auf die gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, nehme ich mal rotzfrech die contraposition ein.

finanztechnisch gesehen, ist ein künstler ein selbstständiger oder ein freischaffender(neudt. freelancer).
jedenfalls unterliegt er steuerrechtlich anderen kriterien, als zb ein angesteller oder ein arbeiter.

privilligiert wird er erst durch die KSK. dieses privilleg, diese besserstellung ist eigtl. unvereinbar mit der soz. kälte durch hartzIV. gar nicht einzusehen, wieso die gepampert werden sollen, die jetzt schon bei den sozialprotesten mit dem dicken ********** zuhause bleiben ?

das sind doch die gleichen, die in ihrer "spielfreien" zeit durch hartzIV+plus durch das korrupte system am leben erhalten werden, diejenigen, die weder mit VV noch mit maßnahmen "beglückt" werden, diejenigen die nicht zu ihren hartz-dauerbezug stehen !
und was oder besser wen wählen diese überversorgten systembücklinge, als vertreter ihrer privillegien ?

CDU+FDP und die sollen von der härte von hartzIV ausgenommen werden ???

die gleiche diskussion gab es um die hebammen und hebammer und deren berufliches "aus" durch die selbstversicherung. wen hat das gekratzt ??
das berufsbild der geburtshelfer(m/w)hat sich geändert und die zahl der hausgeburten ist auf ein minimum gesunken. die gesellschaft hat es hingenommen.........................
die gehirngewaschene und durch springer/bertelsmann verblödete gesellschaft wird auch das wegsterben der "künstler" hinnehmen.
in der DDR mußte denen ja schon "berufs- u.auftrittsverbot" auferlegt werden. im neoliberalismus reicht als klippe schon die selbstversicherung aus :danke:
 

ZynHH

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Ich versteht das ganze Brimborium nicht.

Warum schicken denn die Künstler nicht einfach einen Durchschlag ihrer Rechnung an die KSK. Damit werden dann die Zahlungspflichtigen der KSK gemeldet und es werden nicht mehr die falschen "Künstler" Webdesigner -Kunden geschröpft....

Das Leben kann so einfach sein.
 

Gartenfreund

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Was freischaffende Künstler brauchen, ist ein bedingungsloses Grundeinkommen. Damit können sie Zeiten ohne Aufträge überbrücken.

Privilegien in der Rentenversicherung nützen wenig, wenn man zu Hause sitzt und auf Aufträge wartet.
 
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