Bitte mal Eingliederungsvereinbarung anschauen und Antwort welche auf einen Gegenvorschlag von mir kam (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Bintu

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
26 Juni 2008
Beiträge
195
Bewertungen
65
Hallo,

habe am 23.02 bei einem Jobcentertermin berufliche Situation und so.
Eine Eingliederungsvereinbarung bekommen, eingesteckt und um Prüfzeit gebeten, ist also nicht unterschrieben.

Auf meinen Gegenvorschlag in dem ich vorgeschlagen habe
2 Bewerbungsbemühungen pro Monat oder 5 Bewerbungsbemühungen alle 2 Monate, da das in etwa mit der Kostenerstattung hinkommt.
Bemängelt habe ich auch die Nachweise das sie die nicht schon Ende Februar erstmalig verlangen kann sondern frühestens Ende März.

Daraufhin habe ich eine Antwort bekommen und weiß jetzt nicht genau wie ich mich verhalten soll. Meine erste Reaktion wäre jetzt einfach nichts mehr machen und auf den Verwaltungsakt warten.

Eingliederungsvereinbarung und das Antwortschreiben habe ich angehängt.

lg
Bintu
 

Anhänge

E

ExitUser

Gast
"fit genug" jaja. Ich würde den Ball z.B. so zurückspielen:

"Sehr gehrte/r xxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom ddmmyyyy und für die freundliche Bewilligung der Zustellung meiner "Bewerbungs-Nachweise" zu einem späteren Zeitpunkt.

Im Rahmen des Wirtschaftlichkeits- und Sparsamkeitsprinzips dürfte Ihnen bekannt sein, dass es wenig zielführend ist, aufgrund einer willkürlich festgelegten Quote eventuell sinnfreie Bewerbungen zu verschicken. Nebenbei erhöht sich mit der Anzahl an sinnlosen Bewerbungen für mich persönlich auch die Gefahr einer evtl. Sanktion aufgrund evtl. "Schlechtbewerbung" wegen Sinnlosigkeit im Rahmen einer evtl. "Verhinderung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses".

Sollten Sie der Meinung sein, dass der regionale Arbeitsmarkt die von Ihnen gewünschte Quote hergibt, so würde ich hingegen gerne vorschlagen, dass wir hinsichtlich der monatlichen Quote in der EV vereinbaren, dass Sie mir - im Gegenzug zu der mir auferlegten Quote - ebenfalls monatlich mindestens 5 sozialversicherungspflichtige und auskömmliche Stellenangebote im Rahmen Ihrer Tätigkeit als Vermittlungsfachkraft zukommen lassen. Wobei ich höflich darum bitte, von nicht-existenten Stellenangeboten von bspw. Zeitarbeits- oder/und sog. Personalvermittlungsagenturen - welche der reinen Poolbildung und Datensammlung dienen - abzusehen.

Desweiteren bitte ich Sie, mir die Rechtsgrundlage, den Sinn sowie die finanzielle Kostenerstattung Ihrer Beweisforderungen für meine Bewerbungen nach "Eingangsbestätigung der Bewerbung, Absagen, Kopien der Bewerbungsschreiben" im Rahmen Ihrer Auskunfts- und Beratungspflicht schriftlich, ausführlich und nachvollziehbar zu erläutern sowie den Rahmen meiner diesbezüglichen Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Verhalten Dritter.

Meiner Ansicht nach reicht die Vorlage einer Bewerbungsliste im Zuge eines Beratungstermins in Ihrem Hause als Nachweis vollumfänglich aus und wäre nebenbei für beide Seiten wesentlich effektiver, kostengünstiger und wirtschaftlicher.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre kurzfristige schriftliche Antwort, damit einer Unterzeichnung der Eingliederungsvereinbarung nichts mehr im Wege steht.

Mit freundlichen Grüßen
xxx"

Der Vorschlag mit den 5 Bewerbungen ist übrigens eine taktische Finte:icon_hihi:. Denn der Typ hat bestimmt sehr viel Lust, dir jeden Monat 5 vernüftige Angebote zu schicken^^ und somit hättest du "schön verhandelt" und für die weiteren Schritte (ggf WS bei VA) schonmal vorgebaut:icon_pause:

P.S.: unterschreiben würde ich dann natürlich trotzdem nicht sondern die Diskussion so lange weiterführen bis der VA kommt.
 

Bintu

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
26 Juni 2008
Beiträge
195
Bewertungen
65
Die 5 Bewerbungsbemühungen währen für mich jetzt nicht so ein großes Problem eher die Erstattung, weil 150 Euro jährlich ist für 5 Bewerbungen zu wenig, da ich mich eigentlich nur schriftlich bewerbe.

Ich könnte höchstens schreiben das ich die Bewerbungen dann der Kostenerstattung anpasse, also nur Anschreiben und Lebenslauf (dann ohne Foto) und in einen 70 cent Briefumschlag.

Aber ob das dann so zielführend ist glaube ich eher nicht.
Auch bin ich schon länger erwerbslos und habe auch einige gesundheitliche Einschränkungen die auch schon vom medizinischen Dienst überprüft wurden.
 
E

ExitUser

Gast
dann frag noch explizit nach einer "Kostenberechnung für die geforderte Bewerbungsprozedur bei mindestens 5 schriftliche Bewerbungen pro Monat PLUS der entsprechenden Kosten für die geforderten Nachweise für 150,- pro Jahr. Sie möge bitte dezidiert vorrechnen, wie das zu bewältigen sei und welcher Qualität solcherlei Bewerbungen entsprechen dürfen.

Das würde ich aber nicht machen, weil es ja erstmal darum geht, die "Verhandlung" aufrecht zu halten und "Goodwill" zu zeigen, um auf den VA zu warten. Oder wolltest du tatsächlich unterschreiben?

Und wie sieht die Sache mit deiner Gesundheit aus? Bist du überhaupt erwerbsfähig und wurde das Thema denn hinreichend in der EGV berücksichtigt?
 

Bintu

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
26 Juni 2008
Beiträge
195
Bewertungen
65
ok werde dann mal nach der Kostenberechnung fragen.

Die letzte Eingliederungsvereinbarung die dich mit ihr hatte waren 3 Bemühungen pro Monat die hatte ich auch unterschrieben obwohl ich das sonst nicht mache. Hatte auch für das Einsenden der Nachweise Rückumschläge bekommen, hab da auch nur eine Bewerbungsliste eingereicht das hatte genügt.

Bei dem letzten Gespräch wurde auch gesagt das sie die EGV wieder so macht wie die letzte, habe mir die da überhaupt nicht angeschaut, sondern nur eingesteckt, sonst hätte ich da ja schon was gesagt.

Aber mit 5 Bewerbungen pro Monat und nur 150.- Erstattung werde ich die nicht unterschreiben.

Erwerbsfähig bin ich habe halt Rückenprobleme, kann nicht lange stehen oder gehen. Aber bin deshalb nicht in Behandlung weil bei normaler Belastung geht es schon.
 

wolf77

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
26 Oktober 2006
Beiträge
711
Bewertungen
611
Sollten Sie der Meinung sein, dass der regionale Arbeitsmarkt die von Ihnen gewünschte Quote hergibt, so würde ich hingegen gerne vorschlagen, dass wir hinsichtlich der monatlichen Quote in der EV vereinbaren, dass Sie mir - im Gegenzug zu der mir auferlegten Quote - ebenfalls monatlich mindestens 5 sozialversicherungspflichtige und auskömmliche Stellenangebote im Rahmen Ihrer Tätigkeit als Vermittlungsfachkraft zukommen lassen.
Wer darauf steht, unsinnige, aber zumutbare Vermittlungsvorschläge zukünftig jeden Monat im Dutzend zu erhalten, kann das natürlich tun...
 
E

ExitUser

Gast
Wer darauf steht, unsinnige, aber zumutbare Vermittlungsvorschläge zukünftig jeden Monat im Dutzend zu erhalten, kann das natürlich tun...
der Absatz geht noch weiter und ich gehe mal - ganz zuversichtlich - davon aus, dass SB lesen kann:
Wobei ich höflich darum bitte, von nicht-existenten Stellenangeboten von bspw. Zeitarbeits- oder/und sog. Personalvermittlungsagenturen - welche der reinen Poolbildung und Datensammlung dienen - abzusehen.
Davor steht übrigens auch noch was. Und auch noch danach:biggrin: Es geht um den Gesamtkontext sowie um eine Strategie, die ich im selben Beitrag erläutert habe. Manchmal kann Lesen und Verstehen vor dem Meckern hilfreich sein:wink:
 

Bintu

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
26 Juni 2008
Beiträge
195
Bewertungen
65
Wer darauf steht, unsinnige, aber zumutbare Vermittlungsvorschläge zukünftig jeden Monat im Dutzend zu erhalten, kann das natürlich tun...
ja das wollte ich auch vermeiden da ich die letzten Monate immer mit unsinnigen Stelleninformationen überhäuft wurde.
z.B. im Service (also Gästebewirtung und so) kann ich aber nicht machen wegen lange stehen und laufen.
oder Stellen mit schwerem heben 25kg.
Habe vom medizinischem Dienst auch ein Gutachten, dass diese Sachen einschränkt.
Im letzten Gespräch habe ich das erwähnt, dann meinte sie nur ich solle ihr doch immer gleich mitteilen wenn etwas nicht passt.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.743
Bewertungen
21.063
Wenn das gesundheitlich nicht geht, musst Du Dich auch nicht bewerben.
 

Solanus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.552
Bewertungen
2.340
Wer darauf steht, unsinnige, aber zumutbare Vermittlungsvorschläge zukünftig jeden Monat im Dutzend zu erhalten, kann das natürlich tun...
Im Gegenzug, ist es natürlich sinnvoll, das meine ich im Ernst (!), viele sinnlose VVś zu bekommen, da umso eher das Budget aufgebraucht ist und dann der SB ein kleines Problemchen hat.

Budget aufgebraucht, eigene Bemühungen nicht möglich, da bei verpflichtenden Bewerbungen MUSS das JC die Kosten übernehmen, ohne Wenn und Aber.

Also kann der SB sich entscheiden, er akzeptiert, dass ich mich nicht bewerben kann oder er muss zahlen. Zahlt er, muss er sich seinem Vorgesetztem gegenüber rechtfertigen und die höheren Kosten begründen. Vorbeugend kann er ja auf sinnbefreite VVś verzichten und nur sinnvolle VVś schicken.
 

Bintu

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
26 Juni 2008
Beiträge
195
Bewertungen
65
So heute neue Vorladung bekommen für den 03.04.

Hatte noch geschrieben sie solle mir doch schriftlich mitteilen was sie für die jeweilige Bewerbungsform an Kosten übernimmt.
Und die Rechtsgrundlage nennen nach der man sich per Mail oder Online bewerben muss.

So wie gesagt nun der Termin, mal sehen was denen nun wieder einfällt.
 
Oben Unten