BITTE Hilfe! Ablehnung der Ea und Rechtsschutz

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
Hallo ihr lieben

Hatte beim Sg eine Ea gestellt wegen Sanktion der Arge, auf grund einer verspäteten Bewerbung auf einen Vermittlungsvorschlag. Der Ea wurde abgelehnt, weil "nur" 30% einbehalten( also nicht existensgefährdend haha) wurde und davon ausgegangen wird, das es Absicht war, damit es nicht zu einer Einstellung kommt. Beim unternehmen ist angeblich keine Bewerbung angekommen. Ich habe mehrere Bewerbungen verschickt, ausgerechnet die eine soll nicht angekommen sein?! Die Arge ist der Meinung, das ich eingestellt wurden wäre. Ich habe mit der Fillialleitung persönlich telefoniert, die hat mich fast ausgelacht, 1. geht das wohl doch nicht so einfach wie das die Arge dargestellt hat und 2. wurde kein Stellenangebot mit einer Kennziffer über die Argen oder Agentur für Arbeit veröffentlicht. Aber vor Gericht kommen die damit durch?! Mittlerweile fehlt mir einfach der Übrblick. Die Arge bezieht sich auf die letzte Vorsprache, da bekam ich 2Vermittlungsvorschläge. Beide Bewerbungen habe ich gleichzeitig abgeschickt. Ich versteh nicht was die eigentlich wollen. Da müßten die doch raus- oder mitgekreigt haben, das ich mich bei beiden "zuspät" beworben habe. Der Anwalt will nach wie vor wegen Unzumutbarkeit klagen, weil ich mcih bei dem Unternehmen schon mehrmals beworben habe. Das wird doch aber eh abgeschmettert, nach der EA oder sehe ich das falsch. Lohnt sich eine Klage gegen den Widerspruch überhaupt? In dem Schreiben vom Sg steht Beschwerde gegen das Urteil beim Landessozialgericht einreichen usw. Kann man die Klage gegen die Ablehnung vom Widerspruch direkt beim Landessozialgericht einreichen oder immer erst Sg?
Bitte antwortet mir, brauche wirklich Hilfe!
Danke für's lesen von dem langen text :icon_smile:
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Was im EA-Beschluss drin steht, muss nicht Ergebnis einer später folgenden Klage bleiben. Momentan ist die Eilbedürftigkeit abgelehnt, der Widerspruch sollte weiter laufen. Wenn mich jetzt nicht alles täuscht, muss du auf den Widerspruchsbescheid warten und kannst dann in der Sache weiter agieren.

Was die Beschwerde angeht: Wie, du darfst dich beschweren? Wow. Bei mir stand drunter, dass das nicht ginge, weil der Wert das Antragsgegenstands (also der Kürzungsbetrag) 750 € nicht überschreitet. Wenn die Beschwerde möglich ist, dann wird die eigentlich nur erstmal deswegen gestellt, weil man mit dem Beschluss nicht einverstanden ist - weil z. B. irgendwelche äußerst entscheidenden Fakten nicht berücksichtigt wurden. Kommt der Beschluss durch, muss sich der Richter erneut im Eilverfahren damit auseinandersetzen. Kommt er nicht durch, musst du wieder auf den Widerspruchsbescheid warten.

Und jetzt mal folgende Überlegung: Warum stellt man Antrag auf EA? Genau: Weil es eilig ist und das Existenzminimum angegriffen ist. Das ist ja solange der Fall, bis kein positiver Beschluss vorliegt (und die Sanktion noch läuft). Wenn man jetzt das Mittel der Beschwerde an die Hand bekommt und es nicht nutzen würde, könnte ein kritischer Mensch davon ausgehen, dass es ja dann so dringend nicht sein kann. Berate dich dazu bitte mit deinem Anwalt.

Mario Nette
 

ethos07

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 April 2007
Beiträge
5.679
Bewertungen
920
Der Anwalt will nach wie vor wegen Unzumutbarkeit klagen, weil ich mcih bei dem Unternehmen schon mehrmals beworben habe. Das wird doch aber eh abgeschmettert, nach der EA oder sehe ich das falsch. Lohnt sich eine Klage gegen den Widerspruch überhaupt? In dem Schreiben vom Sg steht Beschwerde gegen das Urteil beim Landessozialgericht einreichen usw. Kann man die Klage gegen die Ablehnung vom Widerspruch direkt beim Landessozialgericht einreichen oder immer erst Sg?
Jana28 , hast du nun schon einen Anwalt oder nicht?

Wenn ja, weiss er die korrekte Reihenfolge der nächsten Schritte!
Natürlich macht es Sinn nach einer einstweiligen Anordnung (EA) zu klagen und natürlich macht es Sinn gegen die Arge zu klagen, nachdem diese deinen Widerspruchs abgelehnt hat..

Nein, beim Landgericht kann man normalerweise nicht direkt klagen, das muss zuerst vom Sozialgericht verhandelt werden. Aber fast scheint mir, dass bei dir vielleicht schon ein Urteil des SG vorliegt?

Da du vieles noch ziemlich durcheiander bringst, empfehle ich dir dringend: bleib bei deinem Anwalt und vertraue seinen Schritten..

Auch die Überlegung des Anwalts, die Klage wegen der Sanktion auf die Unzumutbarkeit der Stelle zu stützen scheint mir - so ganz aus der Ferne betrachtet - eine brauchbare Überlegung.
Also lasse dich doch von deinem Anwalt vertreten.

Oder hast doch doch keinen?

Sollte das der Fall sein und du brauchst noch günstig Rechtsschutz gibt es die folgende Möglichkeit:

Gehe bitte zu deiner Gewerkschaft. Da ist bei dir vermutlich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
Werde Mitglied dort.Dann erhältst du von dort auch Rechtsschutz.
Ob die Wartefristen haben, weiss ich nicht.
 

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
Jana28 , hast du nun schon einen Anwalt oder nicht?

Ja, natürlich habe ich einen Anwalt. Aber muß man gleichzeitig mit der Vorgehensweise einverstanden sein?! Aber egal, werde das versuchen mit ihm zu klären... Die korrekte Reihenfolge ist mir schon selber klar. Hatte einfach gestern das Gefühl, so langsam aber sicher den Überblick zu verlieren...

Wenn ja, weiss er die korrekte Reihenfolge der nächsten Schritte!
Natürlich macht es Sinn nach einer einstweiligen Anordnung (EA) zu klagen und natürlich macht es Sinn gegen die Arge zu klagen, nachdem diese deinen Widerspruchs abgelehnt hat..

Nein, beim Landgericht kann man normalerweise nicht direkt klagen, das muss zuerst vom Sozialgericht verhandelt werden. Aber fast scheint mir, dass bei dir vielleicht schon ein Urteil des SG vorliegt?

Das einzigste was mir vorliegt, ist der Ablehnungsbescheid vom Widerspruch der Arge und seit gestern der Beschluss vom Sg das der Antrag auf einstweiligen Rechtschutz abgelehnt ist. Und die Stellungnahme der Arge dazu. Be dem Beschluss steht eine Rechtsmittelbelehrung, einzureichen beim Landessozialgericht, deshalb meine Frage nach einer direkten Klage dort.

Auch die Überlegung des Anwalts, die Klage wegen der Sanktion auf die Unzumutbarkeit der Stelle zu stützen scheint mir - so ganz aus der Ferne betrachtet - eine brauchbare Überlegung.
Also lasse dich doch von deinem Anwalt vertreten.

Oder hast doch doch keinen?

Habe ich! Er hat mir auch einen Prozesskostenhilfeantrag gegeben usw. Also keine sorge - Alles wird gut... :icon_smile:
 

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
Was im EA-Beschluss drin steht, muss nicht Ergebnis einer später folgenden Klage bleiben. Momentan ist die Eilbedürftigkeit abgelehnt, der Widerspruch sollte weiter laufen. Wenn mich jetzt nicht alles täuscht, muss du auf den Widerspruchsbescheid warten und kannst dann in der Sache weiter agieren.
Habe ich mir auch gedacht und werde ich auf jeden Fall auch wahrnehmen. Den Widerspruchsbescheid liegt mittlerweile schon vor.
Was die Beschwerde angeht: Wie, du darfst dich beschweren? Wow. Bei mir stand drunter, dass das nicht ginge, weil der Wert das Antragsgegenstands (also der Kürzungsbetrag) 750 € nicht überschreitet.
Auf der letzten Seite steht: Rechtsmittelbelehrung; Gegen diesen Beschluss ist die Beschwerde an das Thüringer Landessozialgericht zulässig. Die Beschwerde binnen eines Monats usw usw ... Bei mir kommt der Kürzungsbetrag nicht annährend an 750€ Trotzdem, ne Menge Geld.
Wenn die Beschwerde möglich ist, dann wird die eigentlich nur erstmal deswegen gestellt, weil man mit dem Beschluss nicht einverstanden ist - weil z. B. irgendwelche äußerst entscheidenden Fakten nicht berücksichtigt wurden. Kommt der Beschluss durch, muss sich der Richter erneut im Eilverfahren damit auseinandersetzen. Kommt er nicht durch, musst du wieder auf den Widerspruchsbescheid warten.

Und jetzt mal folgende Überlegung: Warum stellt man Antrag auf EA? Genau: Weil es eilig ist und das Existenzminimum angegriffen ist. Das ist ja solange der Fall, bis kein positiver Beschluss vorliegt (und die Sanktion noch läuft). Wenn man jetzt das Mittel der Beschwerde an die Hand bekommt und es nicht nutzen würde, könnte ein kritischer Mensch davon ausgehen, dass es ja dann so dringend nicht sein kann.
Genau das hat die Arge in ihrer Stellungnahme geschrieben, es handelt sich lediglich um eine 30%Kürzung, also ist die Mietzahlung nicht gefährdet und bei richtiger Verwendung bestünde kaum ein Einschnitt in die allgemeine Lebensführung. Toll oder!
Berate dich dazu bitte mit deinem Anwalt.
Werde ich!
Mario Nette
Danke für die Antworten!
 

physicus

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 März 2008
Beiträge
6.713
Bewertungen
1.086
Genau das hat die Arge in ihrer Stellungnahme geschrieben, es handelt sich lediglich um eine 30%Kürzung, also ist die Mietzahlung nicht gefährdet und bei richtiger Verwendung bestünde kaum ein Einschnitt in die allgemeine Lebensführung. Toll oder!
na wenn es die miete nicht betrifft, ist ja alles bestens....

wo bitte sollst du dann die 30% abzweigen? vom essen oder wie haben die sich das gedacht, oder viell. bei den ausgaben für bewerbunge?
gut dann kannst du halt keine machen....

so eine saudämliche begründung muss man erstmal wirken lassen.

der h4 satz ist das existenzminimum, wenn davon 30% fehlen sollen sie dir mal darlegen an welcher stelle du die sparen sollst....

mfg physicus
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Ich beobachte in den letzten Monaten das vermehrt, dass ARGEn und auch Richter immer mehr davon abrücken, eine 30%ige Sanktion als eilbedürftig anzusehen. Diese Entwicklung macht mir Sorgen.

Mario Nette
 

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
wo bitte sollst du dann die 30% abzweigen? vom essen oder wie haben die sich das gedacht, oder viell. bei den ausgaben für bewerbunge?
gut dann kannst du halt keine machen....

so eine saudämliche begründung muss man erstmal wirken lassen.

der h4 satz ist das existenzminimum, wenn davon 30% fehlen sollen sie dir mal darlegen an welcher stelle du die sparen sollst....
Danke :) Genauso habe ich das in die Beschwerde ans Landessozialgericht geschrieben. Stromabschlag und Gas muß man ja auch über den regelsatz begleichen, dann bewerbungen, die schreiben sich auch nicht von allein. Bin echt gespannt was für eine Antwort kommt.
 

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
... jedoch nur dann, wenn Strom und Gas vollständige NICHT zur Beheizung dienen.

Mario Nette
Wie .... jedoch nur dann?! Nicht vollständig zur Beheizung dienen?! Heize nicht mit strom, ganz normal Tv, Kühlschrank, Licht usw. Der Abschlag ist nicht in der Miete enthalten. Irgendwie verstehe ich echt nicht wie du das meinst ..... ?! :confused:
 

avalon

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
29 Mai 2007
Beiträge
920
Bewertungen
1
Nene, nicht "nicht vollständig" sondern "vollständig nicht" ! Ist was anderes! Heisst einfach nur, dass Strom und Gas aus dem Regelsatz bezahlt werden, wenn Heizung separat abgerechnet wird!
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.325
Bewertungen
847
Soll heißen:

Wenn Strom nicht für Beheizung genutzt wird (z. B. Nachtspeicher), dann steht die gesamte Stromkostenrückzahlung dir zu.

Wenn Gas nicht zur Beheizung genutzt wird (z. B. Gasherd), dann steht die gesamte Gasksotenrückzahlung dir zu.

Wenn Strom oder Gas oder beides zumindet teilweise dazu dienen, zu beheizen, dann muss die ...kostenrückzahlung entsprechend aufgeteilt werden, der ARGE stünde dann ein Teil zu.

Wenn Gas ausschließlich zum Heizen benutzt wird, steht die gesamte Gaskostenrückzahlung der ARGE zu.

Klarer? :icon_smile:

Mario Nette
 

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
Soll heißen:

Wenn Strom nicht für Beheizung genutzt wird (z. B. Nachtspeicher), dann steht die gesamte Stromkostenrückzahlung dir zu.

Wenn Gas nicht zur Beheizung genutzt wird (z. B. Gasherd), dann steht die gesamte Gasksotenrückzahlung dir zu.

Wenn Strom oder Gas oder beides zumindet teilweise dazu dienen, zu beheizen, dann muss die ...kostenrückzahlung entsprechend aufgeteilt werden, der ARGE stünde dann ein Teil zu.
Mensch, Mensch... :icon_smile: So meine ich das doch auch! Die Heizkosten sind hier direkt in der Miete enthalten. Für Strom und Gas für Warmwasser+Kochen zahlen wir extra Abschlag. Wir bedeutet WG. Wenn ich die anderen Threads hier so lese, von wegen Bedarfsgemeinschaft und so. Da hat die Arge hier ausnahmsweise nichts gegen gehabt. Wahrscheinlich kommt das als nächstes, ich freu mich schon ....:icon_klatsch:
 

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
Einladung. Ohne Rechtsfolgebelehrung .... ?!

Ich hänge das einfach mal mit an das vorige thema an, hoffe das ist ok so.

Heute kam eine Einladung der Arge für einen Termin, das übliche - berufliche Situation; Bewerberangebot, soweit so gut. ABER 1. ohne die übliche Rechtsfolgebelehrung auf der Rückseite 2. bei der Sb, die meint ich hätte mich geweigert auf ein Stellenangebot zu reagieren. Die glauben doch nicht ernsthaft, das ich mich von dieser Person weiterhin beraten laße, wenn die Tatsachen noch nicht geklärt sind. Wie auch immer das dann auch ablaufen soll. Außerdem die Sanktion; kann ich auf Vorauszahlung der Fahrtkosten "bestehen"? Kann ich die Geschäftsführung darauf aufmerksam machen, also das ich den Termin gerne wahrnehme, allerdings mit der Voraussetzung eines anderen Bearbeiters und der Vorauszahlung der Fahrtkosten? Was würdet ihr tun oder habt ihr evtl bereits Erfahrungen mit dieser Situation?
 

Rambow

Elo-User*in
Mitglied seit
6 Februar 2009
Beiträge
69
Bewertungen
0
AW: Einladung. Ohne Rechtsfolgebelehrung .... ?!

Ich hänge das einfach mal mit an das vorige thema an, hoffe das ist ok so.

2. bei der Sb, die meint ich hätte mich geweigert auf ein Stellenangebot zu reagieren.

Hi jana , das habe ich gerade hinter mir. und zwar habe ich in meiner Akte schon den vermwerk gehabt "Sanktion" das steht für die schon fest. Die vorladung ist nur noch pro forma. Nimm dir unbedingt jemand als bestand mit. Denn ich habe festgestellt das diese Zettel auf merkwürdiger weise bei der Arge verschwinden somit müßtest du ja beweise das du dich beworben hast. Hast Du eine Kopie davon ? das mache ich immer. Übrings zog sich unser Streigespräch ganze 2,1/2 std. hin. letzt endlich habe ich mich über diese Arroganz beim Landrat, wirtschaftsministerium und Regionaldirektion der Arbeitsargentur Nord beschwert. Mit dem erfolg das ich zu einer Aussprache mit der Cheffin,Teamleiterin und meiner SB geladen wurde. Das ganze eskalierte ein zweitesmal und dann hat sich mein Anwalt eingeschaltet und die EGV für unwirksam erklärt. Da eine Unterschrift nur durch Erpressung und Nötigung zustande kam. Habe mit dem zusatz "Unter Vorbehalt" unterschrieben. Danach war keine Rede mehr von Sanktion und EGV. Ich habe keine mehr und außerdem meine Ruhe.
Ein Anwalt ist immer Ratsam wenn die bei euch blöde sind. SO wie bei uns in MV::icon_evil:
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
12.349
Bewertungen
15.030
@ Jana: habe ich es überlesen oder hast du benannt, WAS du bekommst... Hartz oder ALGI ? Dann ist es evtl. ein Unterschied, ob 30% fehlen...

Dann: zunächst muss die Arge DIR beweisen, dass du den Job, bei dem du dich angeblich nicht beworben hast, bekommen hättest. Das dürfte in der Regel ein Ding der Unmöglichkeit sein.
Folglich wäre die Sanktion unrechtmäßig. Das sollte der Anwalt formulieren!
Das andere Argument "Unzumutbarkeit" hört sich ansonsten fadenscheinig an..
Dann: wenn du dich da schon mehrmals beworben hast - wieso kannst du dir da keine Bestätigung drüber geben lassen? Ebenso darüber, dass du für die Stelle nicht geeignet bist?

Hier ein Link über die Gerichtsbarkeiten: NRW-Justiz: Einzelverfahren
 

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
AW: Einladung. Ohne Rechtsfolgebelehrung .... ?!

[

.... letzt endlich habe ich mich über diese Arroganz beim Landrat, wirtschaftsministerium und Regionaldirektion der Arbeitsargentur Nord beschwert. Mit dem erfolg das ich zu einer Aussprache mit der Cheffin,Teamleiterin und meiner SB geladen wurde. Das ganze eskalierte ein zweitesmal und dann hat sich mein Anwalt eingeschaltet und die EGV für unwirksam erklärt. Da eine Unterschrift nur durch Erpressung und Nötigung zustande kam. Habe mit dem zusatz "Unter Vorbehalt" unterschrieben. Danach war keine Rede mehr von Sanktion und EGV. Ich habe keine mehr und außerdem meine Ruhe....
Eine "Aussprache" mit der Arge-Leitung fand bei mir auch schon statt, allerdings zu einem anderen Sachverhalt, ich habe nicht eingesehen an einer Trainingsmaßnahme im Einzelhandel teilzunehmen usw. Bringt doch eh nichts, nur schwamiges Gelabber; natürlich muß unbedingt was getan werden -blablabla-, allerdings nur das was oder wie die Arge will. NÖ, so auch nicht. Danach ging es bei mir erst richtig los. Erst EGV per Verwaltungsakt und so weiter. Jetzt dieses Sache, bin mittlerweile echt gespannt was die tolle Sb von sich gibt.
LG Jana:icon_smile:
 

jana28

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 Juni 2008
Beiträge
39
Bewertungen
0
Hartz oder ALGI ? Dann ist es evtl. ein Unterschied, ob 30% fehlen...

Dann: zunächst muss die Arge DIR beweisen, dass du den Job, bei dem du dich angeblich nicht beworben hast, bekommen hättest. Das dürfte in der Regel ein Ding der Unmöglichkeit sein.
Folglich wäre die Sanktion unrechtmäßig. Das sollte der Anwalt formulieren!
Das andere Argument "Unzumutbarkeit" hört sich ansonsten fadenscheinig an..
Dann: wenn du dich da schon mehrmals beworben hast - wieso kannst du dir da keine Bestätigung drüber geben lassen? Ebenso darüber, dass du für die Stelle nicht geeignet bist?

Hartz4 - 30% das macht in dem Fall 105€ UND WIE die fehlen. Aber es betrifft ja die Mietzahlungen nicht haha

Das sieht die Arge ganz anders, mir zu beweisen das ich den Job bekommen hätte! Hab einfach nochmal eine Bewerbung rausgeschickt. Mittlerweile habe ich wohl so etwas wie verfolgungswahn, DENN wie kann es eigentlich sein, das ausgerechnet diese Bewerbung nicht angekommen ist und die Arge das innerhalb von nicht mal 3wochen "erfahren" hat(laut Schreiben der Stellungnahme von der Arge) 2 vermittlungsvorschläge waren es, habe beide gleichzeitig abgeschickt und noch private Postsachen, das ist alles angekommen. Irgendwie komm ich da nicht mehr hinterher :confused:

Von vorherigen Bewerbungen habe ich ja die Absageschreiben. Die Arge ist der Meinung, da ich eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau habe nehmen die mich mit Kusshand. Habe aber im Lebensmittlebereich gelernt und auch nur da gearbeitet, also nicht textil. Allein von der Stellenbeschreibung her, paße ich nicht in das gewünschte Profil. Wie gesagt, die arge sieht das anders ...
 

ela1953

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.437
Bewertungen
1.637
Meine EA ist auch wegen der 30% abgelehnt worden (habe nur 27 % wegen Anrechnung Kindergeld ) Dagegen kann ich vor dem Landessozialgericht Widerspruch einlegen.
Allerdings brauchte das SG schon gut vier Monate für die Bearbeitung der EA

Die richtige Klage vor dem SG habe ich gleichzeitig mit der EA abgegeben. Aber wann ich da was von höre, liegt noch in den Sternen.
 

Rambow

Elo-User*in
Mitglied seit
6 Februar 2009
Beiträge
69
Bewertungen
0
AW: Einladung. Ohne Rechtsfolgebelehrung .... ?!

Eine "Aussprache" mit der Arge-Leitung fand bei mir auch schon statt,

Ja die wollten mich auch fertig machen. Habe der alten gezeigt wo der Hammer hängt. Ich sollte nämlich ein Gesundheitsgutachten über meinen erkrankten Mann und eine persönliche Stellungnahme abgeben bis nächsten Tag um 10Uhr und wenn nicht dann gibts kein Geld mehr. Aber ich ja nicht doof- raus aus der ARGE -rein ins Gericht- Schein geholt- rum um die Ecke zum Anwalt, ihm die ganze sittuation erklärt, er Schreiben an Arge fertiggemacht-EGV für rechtlich ungülig erklärt mitdem hinweis auf eine Strafanzeige wegen Nötigung und Erpressung einer Unterschrift-
seit dem Ruhe von der Arge.
Außerdem habe ich mich mitlerweile abgemeldet, weil ich nach dem neuen Wohngeldgesetz darauf anspruch habe. Das heist Wohngeld fällt höher aus als KdU und somit hat man das Wahlrecht. Wuste ich aber vorher auch nicht. Das hat mir die gute Fee von der Wohngeldstelle gesagt. Das geht aber nur wenn man nur KdU erhält.
Und was soll ich dir sagen- dort wird man als Mensch und Kunde behandelt und nicht wie bei der Arge als "Krimmineller".:icon_neutral:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten