Bitte bringen Sie relevante ärztliche/fachärztliche Unterlagen zum Termin mit.

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Bory

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Hallo,

habe gestern (mit Datum 24.08.2007 :icon_pfeiff: ) ein Schreiben von der ARGE bekommen:

bla,bla,bla........

Ich möchte mit Ihnen über Fragen Ihrer Teilhabe am Arbeitsleben/berufliche Reha sprechen.

Bitte bringen Sie relevante ärztliche/fachärztliche Unterlagen zum Termin mit.

bla,bla,bla.....

Zur Vorgeschichte:

SB schickt mich zur internen Psychologischen Untersuchung mit dem Ergebnis:

1. Psychotherapie sollte gemacht werden
2. Weiterbildungsmaßnahmen empfohlen
3. 1€-Job nur wenige Stunden/Woche und nur mit meiner zustimmung

Dann kam eine Einladung und was macht der SB ?

Ein 30Std./Woche 1€-Job bei DB Museum Koblenz (entfernung ca. 10km) :icon_kratz:

Da durch den ganzen Psychoterror meine Leber nicht richtig funktioniert leide ich an ständiger ermüdung, gleichgewichtsstörungen, migrenne usw.
Nach einem Monat Arbeitsunfähigkeit bin ich den Job los und bekam gestern den Brtief.

Was für ein Atest/ Unterlagen muss ich dem SB vorlegen ?
Wäre ich z.Z. besser drauf würde ich den SB direkt verklagen :icon_wink:

Viele Grüsse und danke für hilfreiche Antworten.
 

Silvia V

Redaktion
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Nimm einfach alles mit,was Dir zur Verfügung steht und wenn weitere Gutachten nötig sind,ist es die Aufgabe der Arge diese in Auftrag zu geben.

Solltest Du die versicherungsrechtlichen Bedingungen erfüllt haben,könnte es auch sein,das der zuständige Rentenversicherungsträger mit ins Spiel kommt.

Ich vermute mal es geht um die Zuweisung in eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben.
 

Störtebeker

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Allerdings sollte der SB nur jene Unterlagen zur Kenntnis erhalten, welche eine Aussage zur Arbeitsfähigkeit/-unfähigkeit beinhalten. Konkrete medizinische Diagnosen hat er nicht zu erhalten. Zudem immer nur in Kopie, so dass man selbst alle Unterlagen für späteren Nachweis noch vollständig zur Hand hat.
 

gelibeh

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Was will der SB mit den Unterlagen? Das ist ein medizinischer/prsychologischer Laie. Unterlagen würde ich nur dem ärztlichen Dienst zur Einsicht geben.
 

Störtebeker

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Der SB wird die Unterlagen wahrscheinlich dem Arbeitsmedizinischen Dienst in der ARGE vorlegen, und der wird nach Durchsicht dem SB sagen, was der Betreffende noch machen kann, und was nicht.
Wie gesagt, nur Unterlagen bzw. Gutachten, die Aussagen über den allgemeinen Zustand des Betreffenden beinhalten, keine konkreten Diagnosen.
Kleines Schmunzel-Beispiel: Die Unterlagen könnten beinhalten, dass Max Mustermann in Folge eines Unfalls, auf Grund irreparabler Schäden der Wirbelsäule, insbesondere im Brustwirbelbereich z.B. keine schweren Tätigkeiten, insbesondere hebende Arbeiten mehr verrichten kann.
Es darf nicht drinstehen, wie sich jeder einzelne Wirbel wohin verformt hat, welche konkrete (medikamentöse, operative, etc.) Behandlung erfolgte, und wie weit dies seine monatlichen Besuche bei der "strengen Gabi" einschränken wird. Es darf also nicht zu "persönlich" sein.
 
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