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Isabell

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Hallo Ihr Lieben....

ich weiß nicht weiter. Seit nunmehr vier Monaten schikaniert mich die ARGE auf´s derbste. Nach bereits 14 Widersprüchen und einer Dienstaufsichtsbeschwerde will das Arbeitsamt mich nun dazu verdonnern in einem EEJ in einer Schauwerkstatt Häkeln und Stricken zu lernen um meine Produkte dann auf Märkten und Messen anzubieten. Das ist unglaublich. Auf Nachfrage bei dem Träger des EEJ wurde mir mitgeteilt, dass ich, wenn ich die Arbeitsgelegenheit nicht antrete, mit einer Sanktion bzw. dem Leistungswegfall rechnen müsste. Ich habe bereits zwei Sanktionen laufen, von der im Widerspruchsverfahren bereits eine zurückgenommen wurde. Das Geld fehlt trotzdem erstmal. Was kann ich gegen diese Willkühr unternehmen?

Vielen Dank schon mal im Voraus.... Isabell....
 

ofra

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also das mit dem häkeln und stricken find ich ziemlich lächerlich.
das klingt ja fast so, als ob jeder, der handarbeitet, von seiner produktion leben könnte.
allein vom arbeitsaufwand her müssten die produkte so teuer sein, dass sie für einen kunden kaum noch attraktiv sind. daher kommen ja viele dieser hand-made-artikel aus dritte-welt-ländern weil die für centbeträge schuften!
 

wolliohne

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Isabell

schnelltens einen Juristen einschalten.

Evtl.Gewerkschaft,Diakoni oder hier:www.vdk.de

Solltest Du in meiner Nähe wohnen hier kostenlose Beratung durch RA: 0228-850 8025
 
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ExitUser

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Hallo Ihr Lieben....

ich weiß nicht weiter. Seit nunmehr vier Monaten schikaniert mich die ARGE auf´s derbste. Nach bereits 14 Widersprüchen und einer Dienstaufsichtsbeschwerde will das Arbeitsamt mich nun dazu verdonnern in einem EEJ in einer Schauwerkstatt Häkeln und Stricken zu lernen um meine Produkte dann auf Märkten und Messen anzubieten. Das ist unglaublich. Auf Nachfrage bei dem Träger des EEJ wurde mir mitgeteilt, dass ich, wenn ich die Arbeitsgelegenheit nicht antrete, mit einer Sanktion bzw. dem Leistungswegfall rechnen müsste. Ich habe bereits zwei Sanktionen laufen, von der im Widerspruchsverfahren bereits eine zurückgenommen wurde. Das Geld fehlt trotzdem erstmal. Was kann ich gegen diese Willkühr unternehmen?

Vielen Dank schon mal im Voraus.... Isabell....
körbe flechten vielleicht noch gefällig
sach mal das gibt es ja wohl nicht
ich würde da unter vorbehalt zustimmen und klagen
die ham ja wohl ne fette meise
den nachweis möchte ich gerne sehen, dass selbständige strickerInnen und häckelInnen gesucht werden und sich davon ernähren können
das ist fertig machen machen hoch 10 schiene
den würde ich echt was husten
die presse und medien finden sowas sicherlich auch spannend
 

Bautzel

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[ einem EEJ in einer Schauwerkstatt Häkeln und Stricken zu lernen um meine Produkte dann auf Märkten und Messen anzubieten.
------------------------
hallo Isabell,
ich hätte auch keine Ahnung, wie ich mich gegen diesen unglaublichen Unfug wehren könnte (ich bin heilfroh, dass ich ein Mann bin).
Mich würde die Stadt und der Träger dieser Maßnahme interessieren.

Gruß Bautzel
 

Isabell

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Ich bin ehrlich gesagt so sch.... wütend. Ich bin 28, habe bisher immer im Büro gearbeitet, und jetzt sowas. Stricken!!! Wenn ich nen Pullover haben will, gehe ich in Laden und kaufe mir einen (sofern es denn die Finanzen zulassen). Ich habe wirklich das Gefühl, die wollen mich einfach fertig machen. Alle zwei Wochen eine neue Ankündigung zur Sanktion, Berufung auf nichtexistierende Eingliederungsvereinbarungen, absolut unpassende EEJ´s, Aufehebungsbescheid über knapp 2000 Euro wegen angeblicher Nichterreichbarkeit (wobei dieser nach Widerspruch zurückgenommen wurde). Ich bin nervlich allmählich echt am Ende, immer wieder stark sein und dagegen ankämpfen... und wenn man einmal Recht bekommen, sich endlich durchgesetzt hat, ist der Briefkasten voll mit neuen Schreiben der ARGE. Es ist echt zum heulen......
 

Atlantis

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In der Toys Company müssen sie Puzzleteilchen von Pusselbildern
zusammensetzen um zu Sehen, ob die Bilder noch vollständig sind. Gespendetes
Spielzeug aufbereiten, das defekt ist.
Spielzeug reinigen, löten, sägen, lack anpinseln,
besonders das Spielzeug, das aus dem Container eines Sozialwerkes kommt, ist vorher mit Chemie behandelt wegen der Infektionsgefahr.
dieses soll auch aufgearbeitet werden.
Und die pusseln sind besonders in bei Toys da kann man die Gemeinwohlarbeiter so schön lange mitbeschäftigen.
Wozu diese Arbeiten auf den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren sollen,
Versteh ich nicht.
 

ofra

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was passiert dann mit dem aufbereiteten spielzeug? wird das nachher verkauft?
an bedürftige?
 

Atlantis

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was passiert dann mit dem aufbereiteten spielzeug? wird das nachher verkauft?
an bedürftige?


Null. Nix. Niente.
Das Spielzeug wird immer und ausschließlich kostenlos abgegeben.
Es ist ein gemeinnütziger und sicherlich auch ein sinnstiftender Zweck, den die Toys Company damit erfüllt.

Entweder die Familien kommen mit ihren Kindern in der Toys Company vorbei und suchen sich direkt ihr Spielzeug aus oder das Spielzeug wird von der Toys Company in Einrichtungen und Institutionen abgeliefert.



Wir nehmen nur Sachspenden! Grundsätzlich nehmen wir keine Geldspenden.
Aber für die Reparaturen benötigen unsere Werkstätten:
Holz
Stoffe
Farben
Klebstoffe
Schrauben, Nägel
Werkzeuge
Stichsägen
Bohrmaschinen
Nähmaschinen
u.s.w.



Natürlich!
Wir sind die Spielzeugdoktoren. Egal ob Holz-, Stoff-, Metall– oder Elektrospielzeug, wir versuchen es wieder zu reparieren.
Schließlich hängt an vielen gespendeten Spielsachen auch das Herzblut der Spender.
Wir haben auch ihnen gegenüber die Verpflichtung, mit den gespendeten Spielsachen verantwortlich umzugehen.
Puppenkleider werden repariert, oder gegebenenfalls auch neu genäht.
Fehlen beim Puzzle nur ein oder zwei Teile, werden sie nachgearbeitet. Aus „geschütteten Lieferungen von Legosteinen" stellen wir wieder Projekte mit Bauanleitung zusammen.
Nur was dann überhaupt nicht mehr zu reparieren ist, lässt sich eventuell noch für unser Ersatzteillager nutzen.



Ich dachte immer, das Spielzeug wird im Himmel von den Zwergen gebaut.

Stimmt! Aber wir stellen auch kein Spielzeug her, sondern reparieren es und bereiten es auf.
In der Toys Company arbeiten 50 Frauen und Männer.
Sie waren arbeitslos, aber sind deswegen nicht ohne Engagement,
Qualifikation und vor allem nicht ohne Bereitschaft, sich für dieses gemeinnützige Projekt einzusetzen.
Sie vor allem haben die Toys Company aufgebaut!
35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben (mindestens) eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Beispielsweise als Schlosser, Kfz-Mechaniker, Tischler, Mechatroniker, Maler, Bäcker, Fleischer, Steinsetzer oder in einem kaufmännischen Beruf.


Aus FAQ Toy Company

https://www.toys-comp-he.de/index.php?page=89



Besonder gern nehmen wir die Öffentlichen Fördergelder für jeden Gemeinwohlarbeiter.
 
P

Paul-der-Panther

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..schau mal in dein privates Postfach, Isabell, vielleicht hilft "es" dir weiter..
 
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