Bis zur Umschulung arbeiten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Pink61

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Hallo,
ich habe da mal ne Fragen!! Ich bin 31 im meinem alten Beruf arbeitsunfähigerkrankt und habe eine Umschulung bei der Rentenversicherung beantragt! Beginnen würde die Umschulung im Juni 2013!! Bekomme nun Harzt 4!
Frage eins: Die Damen und Herren interessiert es nicht was ich für Probleme ich habe und das ein Antrag auf Umschulung läuft und wollen mich arbeiten schicken egal was, ob ich kann oder nicht und wenn es nur Zeitungenaustragen ist! Davon abgesehen das ich manche arbeit eh nicht ausführen kann hat eine Freundin mich total verunsichert in dem sie erzählte das von ihrer Mutter die Freundin in der selben Situation war vor drei Jahren und ihr harzt 4 mit einem Job aufbessern bzw. ganz von wech und selber Geld verdienen wollte , bis ein halbes Jahr später ihre Umschulung begonnen hätte! Das sie dann gearbeitet hat, bekam der Rententräger mit und strich dann einfach die Umschulung mit der Begründung: wenn sie arbeiten kann und bei Lidl Regale auffüllen kann auf 400 euro Basis kann sie das weiter machen und braucht keine Umschulung!!!

Was sagt ihr? Habe Angst das ich meine Umschulung bekomme und dann nur weil ich weg möchte von Harzt 4 und Zeitungen austrage oder Regale fülle meine nicht bekomme!!

Ganz lieben Dank im vorraus für eure Hilfe!!
 
E

ExitUser

Gast
Zunächst einmal willkommen im Forum.

Es wäre der Sache dienlich, wenn du den Bewilligungsbescheid für die Umschulung (selbstverständlich anonymisiert) online stellst. Vielen Dank.
 

Pink61

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Und noch ne Frage! Können die mich gleich in Bewerbungtrainig stecken oder irgendwelche anderen Maßnahmen? Habe das Gefühl bei JC hört niemand einen zu :confused:
 

gelibeh

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Nicht alleine hingehen zum Amt, immer mit Beistand nach §13 SGB. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Wenn Du eine Umschulung bekommst, hast Du ja gesundheitliche Einschränkungen. Diese muss der SB berücksichtigen bei den Stellenvorschlägen. Alles, was Du gesundheitlich nicht machen kannst ist nicht zumutbar.
Das mit dem Rententräger kann ich mir schon vorstellen. Die sparen nämlich gerne Kosten.

Was Du machen solltest, nie etwas ungeprüft unterschreiben beim Jobcenter. Wenn eine Eingliederungsvereinbarung kommt oder eine Zuweisung in irgendeine Maßnahme, ohne persönliche Daten einscannen und hier einstellen.
 
E

ExitUser

Gast
Das Problem hatte ein Kollege von mir auch. Er hat sich einen Anwalt genommen und schnell war das vom Tisch.

Reden können die viel. Solange du keine EGV per Verwaltungsakt oder Zuweisung zu einer Maßnahme hast, brauchst du auch nichts unternehmen. Dass du nichts unterschreibst, dürfte klar sein.

Wenn sie unter Sanktionsdrohung wollen, dass du dich bewirbst, schilderst du dem AG halt die Lage und er wird dich sicher nicht nehmen.
 
E

ExitUser

Gast
Nein so banal ist es nun auch nicht. Die berufliche Rehabilitation bekommt jemand, weil er wegen Behinderung auf Dauer nicht mehr in bestimmten Berufen arbeiten kann oder wenn langfristig eine Verschlechterung des Gesundheitszustands droht.

Wenn natürlich jemand seinen Lebensunterhalt wieder komplett selbst verdient, wird der Kostenträger nachfragen, warum überhaut Ausbildungsbedarf besteht.

@Pink61 Da fiel mir noch ein: Wo machst du die Reha? Üblicherweise gibt es Beginntermine im Januar und im Juni. Da solltest du noch mal nachhaken. Du bekommst dann ja auch wieder mehr Geld.
 
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