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Bis zu 4,9 Mio Menschen in Deutschland leben in verdeckter Armut

Minimina

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#1
[SIZE=+0]In Deutschland leben zwischen 3,1 und 4,9 Millionen Menschen in verdeckter Armut, wie aus aktuellen Simulationsrechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für das Bundesarbeitsministerium hervorgeht. Das berichtet der "Tagesspiegel" in seiner Montagausgabe.[/SIZE]
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[SIZE=+0]Das heißt, dass sie kein Hartz IV beantragen, obwohl sie wegen geringen Einkommens oder Vermögens Anspruch darauf hätten[/SIZE]
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[/SIZE]

[SIZE=+0]Umgerechnet verzichten zwischen 34 und 44 Prozent der Berechtigten auf staatliche Unterstützung, also mehr als jeder dritte. Als mögliche Gründe, warum kein Leistungsantrag gestellt wird, nennen die IAB-Forscher in der 247 Seiten starken Studie Unwissenheit, Scham oder eine nur sehr geringe zu erwartende Leistungshöhe oder -dauer. Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping forderte eine bedarfsdeckende Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV.[/SIZE]
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[/SIZE]

[SIZE=+0]"Angesichts der entwürdigenden Prozeduren auf den Jobcentern ist es kein Wunder, dass Millionen auf Leistungen verzichten. Die Abschreckung durch Diskriminierung spart dem Staat pro Jahr mindestens 20 Milliarden Euro", sagte sie dem "Tagesspiegel".[/SIZE]
IAB: Bis zu 4,9 Millionen Menschen in Deutschland leben in verdeckter Armut

LG
 
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#2
Das Problem der verdeckten Armut ließe sich ganz einfach mit einem bedingungslosen Grundeinkommen lösen.
 

deepsleeper

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#3
"Angesichts der entwürdigenden Prozeduren auf den Jobcentern ist es kein Wunder, dass Millionen auf Leistungen verzichten. Die Abschreckung durch Diskriminierung spart dem Staat pro Jahr mindestens 20 Milliarden Euro", sagte sie dem "Tagesspiegel

Ironie an :
Könnte es nicht sein, daß genau dieses Verhalten von der Bundesregierung erwünscht ist ?
Ironie aus.
 

Tinka

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#4
Wieso heißt das eigentlich immer "verdeckte" Armut?

Wo ist die denn bitte "verdeckt", diese Armut, mit der sich Hunderttausende in diesem Land seit Jahren bitter herumquälen müssen, egal ob mit oder ohne H4?

Ich finde ja, die ist allerorts ganz offensichtlich! Allein schon Tausende von Ladenbesitzern können ein Lied über schwindende Kundschaft singen.

:rolleyes:



So man sie denn sehen will...
 

0zymandias

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#8
Och, irgendwo taucht das schon auf. Aber nicht mehr nach der notwendigen Aufbereitung des Datenmaterials vor der Veröffentlichung.
 

Minimina

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#9
Also fassen wir mal zusammen.

7,9 Mio (bereinigte Arbeitslosenzahlen) plus 4,9 Mio (un-)verdeckte Armut. Dann die Dunkelziffer der Ehepartner und damit Kinder die sich nicht melden....

12,8 Mio plus...
80,2 Mio Einwohner hat Deutschland

mit dem Dreisatz berechnet macht das 15,96 %

d.h. mindestens 16% der Deutschen sind bitter arm. Tendenz steigend.

Da reden wir noch nicht von den Millionen die es grade noch schaffen aber auf der Schwelle stehen...

"Aber wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe..."

LG MM
 

Minimina

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#13
Viele aus der Zielgruppe gehen gar nicht mehr wählen, weil in sich der Glaube breit gemacht hat, daß sie sowieso nichts ändern können. Warum dann überhaupt wählen.

Ausserdem ist der dumm der wählen geht. Weil: "Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten"

Wahlen sind dazu da die Wähler in dem Glauben zu lasse sie hätten selber zu bestimmen, auch wenn sie rein gar nichts bestimmen.

Das ist ein gutes Mittel um Widerstand und Aufstand klein zu halten, denn wer den Eindruck hat, das er ein Mitbestimmer ist, wird sich wohl kaum gegen seine eigene Mitbestimmung wehrenw.

Funktioniert doch prächtig. Die alten Herrscherriegen haben durch das Einführen von Wahlen, sich das Leben wesentlich vereinfacht.

Und wozu überhaupt einene Partei? Ich brauche niemanden der für mich spricht und schon gar nicht eine Gruppe die sich abstimmt gegen mich. Consensuswahlrecht und kleine regionale Gruppen mit Kooperation....aber was schreib ich...wählt ruhig. Soll der Wähler wählen und damit hat der Moor seine Schuldigkeit getan und braucht nichts mehr zu tun.

LG MM
 
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#15
Was für eine Erfolgsmeldung für die BA ! :icon_klatsch:

Und ob die eLb wirklich alle keinen Antrag gestellt haben, wage ich zu bezweifeln.

Mir fällt in dem Zusammenhang direkt der überaus verstörende Artikel "Arbeitskrampf" und das JC Braunschweig wieder ein.
Und das Procedere dort wird bundesweit übertragbar sein:

3900 Braunschweiger wollten 2012 hier Hartz IV beantragen. Ein Drittel überlegte es sich nach der Beratung im Neukundenbereich doch noch anders. Diese Menschen fanden schnell wieder Arbeit, wurden an andere Stellen verwiesen oder waren vielleicht auch abgeschreckt. "30 Prozent", sagt der Amtsleiter. Das sei sehr gut. "Und in den ersten Monaten dieses Jahres sind wir schon bei 32 Prozent", fügt er hinzu.
Jobcenter: "Mit dem besser nicht alleine reden" | Karriere | ZEIT ONLINE
 
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#16
Viele aus der Zielgruppe gehen gar nicht mehr wählen, weil in sich der Glaube breit gemacht hat, daß sie sowieso nichts ändern können. Warum dann überhaupt wählen.
Das stimmt sogar! Denn kurzfristig können sie rein gar nichts ändern.

Selbst wenn die Partei der Armen und Geknechteten 25% erreicht, wird sich vom Grundsatz her nichts ändern. Und 25% ist schon hoch gegriffen!

Es wird sich gar nichts ändern. Nicht heute. Und nicht morgen. Und übermorgen auch nicht.

Wobei die Idee, daß sich aufgrund von Interessen einer Minderheit etwas grundsätzlich ändert schon reichlich bekloppt ist.
 
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#18
Das Problem der verdeckten Armut ließe sich ganz einfach mit einem bedingungslosen Grundeinkommen lösen.

Ein BGE ist ungerecht, da es den wirklcih arbeitsunfähigen Menschen, die sich nichts dazuverdienen können kaum genug für ein gutes Leben bietet, während Leute die es garnicht brauchen Geld in den Rachen geworfen wird.
 

Alex K

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#19
Forscher: Mehr als jeder dritte Arme verzichtet auf Hartz IV

30.06.2013, 18:52 Uhr | dpa-AFX
BERLIN (dpa-AFX) - In Deutschland beantragen Millionen sozial schwache Menschen keine Hartz IV-Leistungen, obwohl sie Anspruch darauf hätten. In einer aktuellen Berechnung gehen Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von 3,1 bis 4,9 Millionen Betroffenen in verdeckter Armut aus, wie der Berliner "Tagesspiegel" (Montag) berichtet. Umgerechnet verzichteten damit zwischen 34 und 44 Prozent der Berechtigten auf staatliche Unterstützung, also mehr als jeder dritte. Als mögliche Gründe nennen die Forscher in ihrer Studie Unwissenheit, Scham oder eine voraussichtlich nur geringe Leistungshöhe und -dauer.
Forscher: Mehr als jeder dritte Arme verzichtet auf Hartz IV
 

Kaleika

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#20
Boah, ich kann es nicht mehr ertragen, überall von Millionen sozial schwacher Menschen in Deutschland zu lesen, die keine Hartz IV-Leistungen beantragen, obwohl sie Anspruch darauf hätten.

Hallo, diese Menschen sind finanziell arm und es ist eine erneute Diskriminierung, sie nun auch noch ihrer sozialen Kompetenzen berauben zu wollen, bloß weil sie kein oder nur wenig Geld besitzen!

"Sozial Schwache" als Unwort gewählt | MDR.DE

Doch dessen ungeachtet ist es bestimmt nicht nur Scham, dieses Geld nicht zu beantragen, sondern auch die mangelnde Bereitschaft, sich der entwürdigenden Verfolgungsbetreuung zu unterwerfen!
 

Trixi2011

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#21
Also wenn ich nur z.B. 10€ oder 20€ Anspruch hätte würde ich auch 1000 Mal ehr darauf verzichten, als mir diesen ganzen Hartz IV Mist anzutun.

Es geht ja nicht nur darum eine geringe Leistung zu bekommen, nein mit dieser Leistung ist ja die Mühsaal verbunden, sich dem Amt ständig zur Verfügung zu stellen und trotz Arbeit sich weiterhin um Arbeit zu bemühen, die die Bedürftigkeit verringert!

WER MACHT DAS SCHON FREIWILLIG MIT?
 

Gartenfreund

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#22
Ein BGE ist ungerecht, da es den wirklcih arbeitsunfähigen Menschen, die sich nichts dazuverdienen können kaum genug für ein gutes Leben bietet, während Leute die es garnicht brauchen Geld in den Rachen geworfen wird.
Klar, es muss für Menschen, die dauerhaft arbeitsunfähig oder nur eingeschränkt arbeitsfähig sind zusätzlich zum BGE einen Zuschlag geben. Aber das kann nur ein Arzt entscheiden.
 

wolliohne

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#23
Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV

[FONT=&quot]Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
[/FONT][FONT=&quot]DIE WELT
In Deutschland beantragen Millionen sozial schwache Menschen keine Hartz IV-Leistungen, obwohl sie Anspruch darauf hätten. In einer aktuellen Berechnung gehen Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von 3,1 bis 4,9 Millionen ...

[/FONT][FONT=&quot]Politik : Mehr als jeder Dritte verzichtet auf Hartz IV Nach Berechnungen für ...
[/FONT][FONT=&quot]Tagesspiegel
Berlin - In Deutschland leben 3,1 bis 4,9 Millionen Menschen in verdeckter Armut. Das heißt, dass sie kein Hartz IV beantragen, obwohl sie wegen geringen Einkommens oder Vermögens Anspruch darauf hätten. Zu [/FONT]
 

KristinaMN

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#24
AW: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV

Und wieviele beantragen KdU und Regelsatz, verzichten auf zusätzliche Leistungen um Ärger zu vermeiden? Das summiert sich zusätzlich.
 

Katzenfreak

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#26
AW: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV

Ich habe meinen Scham mittlerweile abgelegt und nimm mit was geht.
Lange genug eingezahlt für die Steuerverschwender da oben.
 
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#27
Verdeckte Armut in Deutschland: Mehr als jeder Dritte verzichtet auf Hartz IV

Als ob wir es nicht schon immer wussten.
 
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#28
Caritasverband fordert Konsequenzen aus neuen Hartz-IV-Zahlen

Nach Bekanntwerden des millionenfachen Verzichts auf Hartz IV fordert der Deutsche Caritasverband eine Neuberechnung des Regelsatzes. [...]
Der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Uwe Becker, bezeichnete die Quote der Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen als "beschämend für unseren Staat". Die Zahlen dürften nicht verwundern, denn für Viele sei der Gang zur Arbeitsagentur "ein Kreuzgang der Demütigung".

"Es geht um sieben Millionen Menschen!" | domradio.de (01.07.2013)
 

Kleeblatt

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#29
Boah, ich kann es nicht mehr ertragen, überall von Millionen sozial schwacher Menschen in Deutschland zu lesen, die keine Hartz IV-Leistungen beantragen, obwohl sie Anspruch darauf hätten.

Hallo, diese Menschen sind finanziell arm und es ist eine erneute Diskriminierung, sie nun auch noch ihrer sozialen Kompetenzen berauben zu wollen, bloß weil sie kein oder nur wenig Geld besitzen!

"Sozial Schwache" als Unwort gewählt | MDR.DE

Doch dessen ungeachtet ist es bestimmt nicht nur Scham, dieses Geld nicht zu beantragen, sondern auch die mangelnde Bereitschaft, sich der entwürdigenden Verfolgungsbetreuung zu unterwerfen!
Der Ausspruch "sozial schwach" regt mich seit vielen Jahren auf.
Das bedeutet nichts weiter als :
- kriminell
- dusselig
- faul
- ungepflegt
- zu doof mit Geld umgehen zu können
- nicht in der lage oder Willens die Kinder erziehen zu können

Und DAMIT, mit diesen Falschaussagen und Unterstelleungen, läßt sich so ziemlich jede Sauerei durchsetzen politisch.
Sanktionen, - eben weil faul ...
geringer Regelsatz, - weil zu doof mit Geld umgehen zu können und saufend
Maßnahmen, - damit die Leute mal lernen früh aufzustehen
Billigjobs, - damit die Leute mal sehen wie sich arbeiten so anfühlt
...

ICH kenne echte "sozial schwache" Leute, - nur haben die überwiegend FINANZIELL garantiert niemals Probleme.

Einige von denen hatten zwar Steuern hinterzogen (teilweise nicht zu knapp), aber da sie sich rechtzeitig (?) selbst anzeigten und ein Häppchen nachzahlten, gingen sie natürlich straffrei aus und die Sozialnetze haben sie natürlich nie belastet und sind deshalb "ehrenwerte" Bürger, angesehen weiterhin, "Leistungsträger" der deutschen Nation, Leute die man politisch keinesfalls "verärgern" möchte.
Sie sind also eben nicht "sozial schwach" auch wenn sie in ihrem ganzen Leben noch niemals auch nur annäernd in die Nähe von Arbeit gekommen sind. Die haben ja auch angeblich einen "struktuierten Tagesablauf", nee klar, was auch immer das genau bei denen heißen soll.
Die sind natürlich auch nicht dumm, - weil sie habe ja Geld und wer Geld hat kann doch nicht doof sein. Also DAZU sag ich mal besser hier gar nix.
Die gehen natürtlich auch alle immer wählen, selbst wenn die fast durchgängig im Ausland leben und nicht einmal genau wissen wo die deutsche Botschaft überhaupt ist im jeweiligen Land.
Das sie ihre Kinder nicht selber erziehen, - na also bitte mal. Die Schwangerschaft ( wenn nicht adoptiert) war schließlich schon eine Zumutung für die, weil man nicht nur die Figur versauen könnte (und hinterher dann monatelang mit Privattrainer dran arbeiten muß), sondern auch weil man vernünftigerweise in der Zeit der Schwangerschaft eigentlich ! weder Alkohol noch die sonst üblichen Verhaltensweisen durchziehen kann.
Natürlich sind sie auch nie kriminell und Steuerhinterziehung ist doch nur "Sport". "Macht doch Jeder" und gehört zum guten Ton.

Ich bleibe dabei, - das Motto heißt seit über 20 Jahren für "Mittelschicht" und Co.
"Halt du sie dumm, ich halte sie arm" !

Schaut euch doch einmal die Presse und das TV-Programm an.
Da wird mir jedenfalls richtig übel. Deutlicher gehts doch schon nicht mehr.
 

Steamhammer

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#30
Man kann nun also perfekt nachvollziehen, warum es auf den sog "Job"centern so feudalistisch bis sozialnazistisch zugeht. Nicht in erster Linie, UM Empfänger fertig zu machen, damit sie möglichst jeden auch noch so üblen Job nehmen (das natürlich auch, aber eben nur an 2.Stelle), sondern um 20 Mrd € jährlich zu sparen durch das Abhalten von 5 Mio Menschen durch bekannt gewordene Schlechtbehandlung von Menwschen, die dann den reichsten 10% des Landes geschenkt werden oder gleich bei Banken landen, die Geld wollen.

Daher, aus diesem Grunde, ist es auch so schwer, ALG2 zum positiven zu verändern oder besser gleich abzuschaffen.
Esw geht um die Aussenwirkung, und die muss brutal sein.

Sinnvoll ist ein vermögensabhängiges Grundeinkommen, das Unternehmer ab 20 Angestellten automatisch ausschliesst und Menschent ab einem festzulegenden Vermögen dazu.
 

Realo

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#31
also entscheidet mal was ihr wollt... ein vermögensabhäniges Grundeinkommen, oder ein bedingungsloses... ein vermögensabhängiges finde ich persönlich kontraproduktv, da man ja als sog. besserverdiner sowieso schon an allen ecken abgezockt wird.... einkommenssteuer, teilw. höhere Kita-Beiträge, etc.
 

EyeODragon

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#32
Also fassen wir mal zusammen.

7,9 Mio (bereinigte Arbeitslosenzahlen) plus 4,9 Mio (un-)verdeckte Armut. Dann die Dunkelziffer der Ehepartner und damit Kinder die sich nicht melden....

12,8 Mio plus...
80,2 Mio Einwohner hat Deutschland

mit dem Dreisatz berechnet macht das 15,96 %

d.h. mindestens 16% der Deutschen sind bitter arm. Tendenz steigend.

Da reden wir noch nicht von den Millionen die es grade noch schaffen aber auf der Schwelle stehen...

"Aber wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe..."

LG MM
Dazu noch die Rentner bitte zählen, von denen a) kaum noch Steuern kommen und b) selber eine niedrige Rente haben. Dazu noch die Kinder, die logischerweise noch zur Schule gehen oder noch jünger sind und im Kindergarten sich aufhalten. Dann 8 Millionen Menschen, die maximal 8 Euro brutto bekommen und die Arbeitnehmer, die einen Lohn bekommen, der sie mal grade so vorm Aufstocken bewahrt.
 

hartaber4

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#35
AW: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV

Und wieviele beantragen KdU und Regelsatz, verzichten auf zusätzliche Leistungen um Ärger zu vermeiden? Das summiert sich zusätzlich.

Das wird auch noch zusammengestrichen..... ein erster Vorgeschmack bei/aus der letzten Reform:

Wegfall des "Armutsgewöhnungszuschlags" nach damals § 24 SGB II a.F. (€ 160/80 mtl.).

Meine Prognose für "sozial Schwache" in Deutschland nach 10 bis 15 Jahren:


Kurzformel: Suppenküchen und Massenunterkünfte......
 

Bambi_69

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#36
AW: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV

Wegfall des "Armutsgewöhnungszuschlags" nach damals § 24 SGB II a.F. (€ 160/80 mtl.).
Wenn ich dieses Wort schon lese. Da steht doch schon alles drin, was diese Reform bewirken soll: Gewöhn Dich schonmal an Armut, heisst das. :icon_dampf::icon_dampf:
 

hartaber4

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#37
AW: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV

Wenn ich dieses Wort schon lese. Da steht doch schon alles drin, was diese Reform bewirken soll: Gewöhn Dich schonmal an Armut, heisst das. :icon_dampf::icon_dampf:
Seit 2011 nun der Sprung ins kalte Wasser der "Hartz-IV-See"......

SGB-II-Kneipp-Kur !

Soll auch abhärten für das Niedriglohn-Klima ......
 

Gartenfreund

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#41
also entscheidet mal was ihr wollt... ein vermögensabhäniges Grundeinkommen, oder ein bedingungsloses... ein vermögensabhängiges finde ich persönlich kontraproduktv, da man ja als sog. besserverdiner sowieso schon an allen ecken abgezockt wird.... einkommenssteuer, teilw. höhere Kita-Beiträge, etc.
Ist doch klar, ein bedingungsloses Grundeinkommen.
 
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