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cadmolino

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#1
Hallo,

ich bin noch neu hier im Forum und möchte mich erstmal kurz vorstellen. Ich war 18 Jahre lang in einem Unternehmen beschäftigt, dass dann geschlossen wurde und ich wurde arbeitslos. Erst ALG 1 dann ging es für mich ins ALG 2. Habe dann eine TZ gefunden und wurde Aufstocker. Nun habe ich wieder eine Kündigung bekommen, weil wieder mal der Betrieb geschlossen wird. Im Privaten hat sich inzwischen meine Familie von mir abgewendet und auch meine Freunde sind ihre Wege gegangen. Also lebe ich jetzt alleine mit meinem Stubentiger.

Beim JC habe ich einen SB der mich ständig unter Druck setzt und mich immer mit unmöglichen Vorschlägen nervt. Zum Beispiel soll ich Dinge in Bewerbungen angeben, die ich gar nicht kann. Mache icn natürlich nicht. Oder ich soll in einem Beruf rein, denn ich weder körperlich noch nervlich durchhalte, die Altenpflege. Bei meinem letzten Besuch beim JC sagte man mir ich solle mich um eine VZ kümmern, was ich ja auch mache. Aber man würde ja keine Resultate sehen und auf meine Frage hin, ob man beim JC nicht VV für mich hätte, hieß es natürlich Nein, man hätte nichts für mich und mein SB meinte noch, das er nicht dafür da wäre mir einen Job zu suchen, sondern nur um mich unter Druck zu setzen. Kann doch echt nicht wahr sein, oder?
Und das kostet Nerven.........

Durch meine jetzige Kündigung wird alles nur noch schwerer und ich weiß einfach nicht mehr, wie ich das alles noch schaffen soll. Durch meine TZ bin ich 12 Monate sozialversicherungspflichtig gewesen und habe jetzt für 6 Monate einen Anspruch auf ALG 1. Allerdings handelt es hier nur um knappe 250 Euro monatlich. Natürlich werde diese ja jetzt auf meinem ALG 2 Anspruch angerechnet.

Jetzt ist die Situation so, dass ich zum 30.04. gekündigt worden bin und mein letztes Gehalt im Mai bekomme. D.h. ich hätte im Mai das Gehalt + ALG 1 + 60 Euro aus meinem Minjob. Wenn ich alles zusammen rechne komme ich über meinen Regelsatz und wäre für einen Monat aus dem ALG 2 Bezug raus und ab Juni wieder drin.

Nun hat man mir beim JC gesagt, ich könnte eben den Mai aus dem ALG 2 Bezug raus und im Juni würde es dann mit dem AGL 2 weiterlaufen oder ich kann mir auch das letzte Gehalt auf sechs Monate auf das AGL 2 anrechnen lassen. Ich habe noch keine Ahnung, was ich da jetzt machen soll.

Was meint Ihr dazu? Fakt ist, dass ich zum 01.05. keine Leistung mehr bekomme und auch die Miete nicht mehr gezahlt wird. Wenn ich aber nun im Mai für einen Monat die Miete selbst bezahlen kann, würde sie laut JC im Juni wieder vom Amt übernommen werden. Lasse ich mir jetzt aber mein letztes Gehalt für 6 Monate anrechnen, wird doch meine Miete Anfang Mai auch nicht gezahlt, weil man mir doch erst mal die Leistung eingestellt hat.

Beim JC wird erst alles neu berechnet, wenn auch das ALG 1 berechnet worden ist und dann erst geht alles zur Neuberechnung meiner Leistung zum JC. Meine Sorge ist, was mache ich in der Zwischenzeit, bis erst mal alles berechnet worden ist.

Was macht denn jetzt wirklich mehr Sinn? Ich denke mehr an das einmalige aussetzen der Leistung, aber wie ist es denn wenn ich erst mal für einen Monat aus dem ALG 2 raus bin, was muss ich dann beachten und gegebenfalls für Anträge stellen, damit es problemlos im Juni weitergeht.

Jetzt habe ich soooooo viel geschrieben und hoffe Ihr könnt mir etwas weiterhelfen.

DANKE und bis bald cadmolino
 

Fraggle

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#2
Ich würde dies so sehen, du bist ab 1. Mai arbeitslos , ab dann steht dir auch ALGI und ALGII auf Antrag zu.
Das Geld welches du aus deiner Tätigkeit bekommst ist dir und fällt unter dem Freibetrag, den du haben darfst.

Ich verstehe nun gar nicht wo das Problem bei dieser ganzen Angelegenheit sein soll.
 

cadmolino

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#3
Den Antrag für ALG 1 habe ich schon gestellt, kann aber lt. Agentur erst nach der Abgabe der Arbeitsbescheinigung berechnet werden. Die Arbeitsbescheinigung gibt es leider erst von meinem AG Mitte Mai. Also wird dann erst das ALG 1 berechnet und wenn das passiert ist, wird das ALG 2 neu berechnet.

Laut JC falle ich bei meiner jetzigen Bewilligung nur einen Monat raus aus dem ALG 2. D.h. es liegt ja schon eine Bewilligung vor, also muss ich jetzt noch einen neuen Antrag auf das ALG 2 stellen, obwohl ich ja schon eine Bewilligung für sches Monate habe? Denn ich bin ja ALG 2 Bezieher, nach meiner Kündigung halt nicht mehr als Aufstocker. Und es ändert sich ja nichts, außer der Leistung.

Mein letztes Gehalt gehört entweder im Mai komplett mir oder es wird für 6 Monate geteilt und auf 6 Monate auf das ALG 2 angerechnet.
 

wolliohne

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#4
und nicht vergessen,

unbedingt Kündigungsschutzklage innerhalb 3 Wochen beim örtl. Arbeitsgericht formlos beantragen.
 

Existenzminimum

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#7
mein SB meinte noch, das er nicht dafür da wäre mir einen Job zu suchen, sondern nur um mich unter Druck zu setzen. ...
Hat er das so wirklich gesagt? Unter Zeugen?

Ich warte ja immer darauf, dass mal einer zu mir so direkt ist.
 

cadmolino

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#8
Ja, er hat es genau so gesagt. Allerdings nicht unter Zeugen, denn ich war alleine da und ich glaube, so blöd ist er dann doch nicht. Aber es war echt schon heftig. Sitzt da und setzt mich unter Druck und hat selber nicht mal einen VV für mich.....
Solchen Typen wünsche ich wirklich mal auf der anderen Seite vom Schreibtisch zu sitzen und dann würde ich denen gerne mal in den Hintern treten.

Mal eine Frage zur Abfindung. Ich war bei meinen AG zwei Jahre geringfügig tätig und ein Jahr auf TZ. Spielt das in meinem Fall irgendeine Rolle für eine Abfindung. Denn ich war nur zwöf Monate sozialversicherungpflichtig.
 
E

ExitUser

Gast
#9
Ja, er hat es genau so gesagt. Allerdings nicht unter Zeugen, denn ich war alleine da und ich glaube, so blöd ist er dann doch nicht. Aber es war echt schon heftig. Sitzt da und setzt mich unter Druck und hat selber nicht mal einen VV für mich.....
Solchen Typen wünsche ich wirklich mal auf der anderen Seite vom Schreibtisch zu sitzen und dann würde ich denen gerne mal in den Hintern treten.

Mal eine Frage zur Abfindung. Ich war bei meinen AG zwei Jahre geringfügig tätig und ein Jahr auf TZ. Spielt das in meinem Fall irgendeine Rolle für eine Abfindung. Denn ich war nur zwöf Monate sozialversicherungpflichtig.

Ja, es gilt die Betriebszugehörigkeit, s. meinen Link oben!
 

Fritz Fleißig

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#10
@cadmolino

Ehe du an eine Kündigungsschutzklage und die Berechnung einer Abfindung denkst, wäre eine bisher noch gar nicht angesprochene Grundfrage zu klären: handelt es sich bei dem Betrieb um einen größeren Betrieb mit mehr als 10 Vollzeitbeschäftigten (oder einer entsprechend höheren Zahl von Teilzeitkräften - mal etwas vereinfacht dargestellt) oder um einen kleineren Betrieb?

In einem Kleinbetrieb gibt es keinen Kündigungsschutz und folglich auch keine offizielle Begründung für eine Kündigung. Es besteht in so einem Fall auch kein Anspruch auf eine Abfindung. Kündigungsschutzklagen sind dort fast immer sinnlos, falls Formen und Fristen eingehalten wurden.
 

guinan

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#11
1) Mit Beistand zu Terminen, dir jedes mal am ende das protokoll aus verbis ausdrucken lassen und selbst auch eins schreiben. so viel wie möglich brieflich regeln

2) hast du ne eingliederungsvereinbarung? falls nein und man legt dir eine vor, mitnehmen und hier einstellen. nicht sofort unterschreiben. das ist dein recht

3) das amt lügt. mit 60 euro über den regelsatz bist du nicht raus. bis 100 euro drüber wird nichts angerechnet. arbeit soll sich lohnen, sagt das gesetz. das ist dein mehrbedarf als arbeitende. oder war das schon mit eingerechnet? jedenfalls nichts von denen unterschreiben, schon recht nicht ne erklärung, dass du auf alg2 verzichtest für mai

4) schreib. sehr geehrte damen und herren, hiermit teile ich ihnen mit, dass ich geforderte unterlagen meines arbeitgebers erst nach dem letzten gehaltseingang im mai vorlegen kann. ich brauche jedoch weiterhin durchgehend hilfe zur aufstockung durch alg2, da ich auch miete zahlen muss. sollten sie wegen neuberechnungen eine längere bearbeitungszeit benötigen, beantrage ich hiermit vorleistung auf die unzweifelhaft zu erwartende leistung nach §42 sgb1. gegen eine einstellung meiner leistungen lege ich widerspruch ein
 

gelibeh

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#12
Oder ich soll in einem Beruf rein, denn ich weder körperlich noch nervlich durchhalte, die Altenpflege.
Weiß der SB, dass Du nicht alles machen kannst? Hast Du dem das schriftlich mitgeteilt? Eventuell stellt der Amtsarzt, den Umfang der Erwerbsfähigkeit fest. An das Gutachten hat sich der SB zu halten, bzw. unzumutbare Stellen kannst Du dann sofort mit Verweis auf das Gutachten ablehnen. Und nie wieder ohne Beistand zum Amt.
Denn ich bin ja ALG 2 Bezieher, nach meiner Kündigung halt nicht mehr als Aufstocker. Und es ändert sich ja nichts, außer der Leistung.
Wenn sich bei Dir was ändert, dann schickt man das Formular Änderungsmitteilung und den entsprechenden Nachweis. Das Formular reichst Du dann auch ein, wenn Du den Bescheid über das ALG1 hast.
Und verlasse Dich nie auf mündliche Aussagen. Die müssen das neu berechnen und einen Bescheid schicken, den Du nachprüfen kannst und gegen den Du eventuell auch Widerspruch einlegen kannst.
 
E

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Gast
#13
@cadmolino

Ehe du an eine Kündigungsschutzklage und die Berechnung einer Abfindung denkst, wäre eine bisher noch gar nicht angesprochene Grundfrage zu klären: handelt es sich bei dem Betrieb um einen größeren Betrieb mit mehr als 10 Vollzeitbeschäftigten (oder einer entsprechend höheren Zahl von Teilzeitkräften - mal etwas vereinfacht dargestellt) oder um einen kleineren Betrieb?

In einem Kleinbetrieb gibt es keinen Kündigungsschutz und folglich auch keine offizielle Begründung für eine Kündigung. Es besteht in so einem Fall auch kein Anspruch auf eine Abfindung. Kündigungsschutzklagen sind dort fast immer sinnlos, falls Formen und Fristen eingehalten wurden.

Hensche - Kündigungsschutz
 

cadmolino

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#14
Der Betrieb hatte insgesamt 7 Personen beschäftigt, die jetzt alle entlassen worden.

Habe ich das jetzt richtig verstanden? Durch meinen Minijob, der ja anrechnungsfrei wird, komme ich über den Regelsatz und deshalb falle ich auch nicht aus dem ALG 2.
Mein Minijob wird ja erst ab Juni, also wenn ich kein Gehalt von der TZ bekomme anrechnungsfrei. Solange ich noch das Gehalt von der TZ habe, wird mein Minijob ja noch komplett mit angerechnet. Aber wie ist es denn jetzt im Mai? Denn da bekomme ich ja noch das Gehalt von der TZ+ALG 1+Minijob? Die vom JC haben die Summe genommen und damit komme ich für den Monat über meinen Gesamtregelsatz.

Laut JC bin ja denn im Mai aus der Leistung raus und im Juni wieder drin........
Ich bin verwirrt.....
 

Fritz Fleißig

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#15
Der Betrieb hatte insgesamt 7 Personen beschäftigt, die jetzt alle entlassen worden.
Es liegt kein Kündigungsschutz vor. Damit kannst du alle Überlegungen in Richtung Kündigungsschutzklage oder Abfindung gleich vergessen. Es muß lediglich Form (schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift des Kündigungsberechtigten) und Frist der Kündigung gewahrt sein. Nur diese beiden Punkte können überprüft werden.
 

guinan

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#16
Habe ich das jetzt richtig verstanden? Durch meinen Minijob, der ja anrechnungsfrei wird, komme ich über den Regelsatz und deshalb falle ich auch nicht aus dem ALG 2.
Mein Minijob wird ja erst ab Juni, also wenn ich kein Gehalt von der TZ bekomme anrechnungsfrei. Solange ich noch das Gehalt von der TZ habe, wird mein Minijob ja noch komplett mit angerechnet. Aber wie ist es denn jetzt im Mai? Denn da bekomme ich ja noch das Gehalt von der TZ+ALG 1+Minijob? Die vom JC haben die Summe genommen und damit komme ich für den Monat über meinen Gesamtregelsatz.

Laut JC bin ja denn im Mai aus der Leistung raus und im Juni wieder drin........
Ich bin verwirrt.....
Hat nichts mit anrechnungsfrei oder nicht zu tun.

Nenn mal Zahlen!

Hast du mehr als Miete+390 Regelsatz+100 Arbeitnehmerfreibetrag?

Dann steht dir weiter Alg2 zu.

Nochmal, Ämter lügen, damit Anträge nicht gestellt werden. Stell den Antrag wie oben vorformuliert und schluss is mit der Lügerei.

Du musst IMMER als Arbeitnehmer mindestens 490 Ocken in der Tasche haben. Egal woher das Geld kommt und wie es sich zusammensetzt.
 

JacKy

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#17
Also ich versteh das so:
Da du dein Gehalt für April erst im Mai erhältst, kommst du mit dem ebenfalls im Mai zufließenden Alg1 und dem Gehalt aus dem Minijob über den Bedarf und hast deshalb keinen Anspruch auf Alg2.
Du mußt also quasi diesen 1 Monat deinen Lebensunterhalt aus den 2 Gehältern und Alg1 finanzieren und bist dann im Juni wieder im ergänzenden Alg2-Bezug, weil ja dein Gehalt aus dem TZ-Job wegfällt.
Alternativ könntest du im Bezug bleiben, dafür rechnen sie dir dein Aprilgehalt verteilt über 6 Monate an.
Dann müßten aber die 60 Euro vom Minijob anrechnungsfrei bleiben. oder ist das beim gleichzeitigen Bezug von Alg1 anders? Da kenn ich mich nicht sonderlich aus.
 

cadmolino

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#18
Okay, also, im Mai habe ich
- 435 netto (letztes Gehalt TZ und nach Abzug der Sozialversicherungen)
- 60 Minijob
- ca. 230 ALG 1 (da mir dieses erst ab Mai zusteht, habe leider noch keine genaue Berechnung von der Argentur)
Insgesamt komme ich auf ca. 745 Euro und mein Gesamtregelsatz beträgt 743 Euro.

Bei meiner jetzigen Anrechnung, also noch mit der TZ, rechnet mir das JC die TZ + den Minijob an. Insgesamt 530 Euro.

Welche Anträge muss ich genau stellen?
- Einen Antrag auf das ALG 2, obwohl für den Mai eine Bewilligung vorliegt? (Weiterbewilligung läuft noch bis Juli)
- Alg 1 Antrag ist schon gestellt, Berechnung erfolgt voraussichtlich Mitte Mai, nach Abgabe der Arbeitsbescheinigung.
- Änderungsantrag
 

biddy

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#19
Wie kommen die darauf, dass Du aus dem Alg-II-Bezug fällst im Mai?

500 € brutto
60 € Minijobverdienst
---------------
560 € Gesamtbrutto

Freibetrag --> mindestens 192 €

435 € netto
+ 60 € Minijob
-------------
495 € Gesamtnetto

495 € - 192 € mind. frei = 303 € höchstens anrechenbar

Gesamteinkommen:
303 € anrechenbares Erwerbseinkommen
+ 230 € Alg I circa
-----------
= 533 € zu berücksichtigendes Gesamteinkommen

Wenn Du einen Gesamtbedarf von 743 € hast (also Alg-II-Bedarf vor Anrechnung von Einkommen), dann würde Dir im Mai noc 743-533= 210 € Alg II circa zustehen.

Nun hat man mir beim JC gesagt, ich könnte eben den Mai aus dem ALG 2 Bezug raus und im Juni würde es dann mit dem AGL 2 weiterlaufen oder ich kann mir auch das letzte Gehalt auf sechs Monate auf das AGL 2 anrechnen lassen.
Nee, das mit der Verteilung der Anrechnung auf 6 Monate geht gar nicht, spinnen die? Dies gilt nämlich nur bei einmaligen Einnahmen ... Dein Erwerbseinkommen ist aber keine "einmalige Einnahme", sondern Du hast es ja fortlaufend monatlich erhalten.

Einen Alg-II-Antrag musst Du nicht stellen, denn Du schreibst ja, dass er bisherige Bescheid über den Mai hinaus noch weiterläuft bis Ende Juli.

Alg-I-Antrag hast Du gestellt, also bleibt nur noch abwarten, bis Du dem Jobcenter den Alg-I-Bescheid zukommen lassen kannst. Die Arbeitsagentur kann sich auch mit dem Jobcenter in Verbindung setzen in solchen Fällen bzw. umgekehrt.
 

cadmolino

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#20
@ biddy
Vielen Dank, damit hat sich die Anrechnung für sechs Monate ja erledigt.

Momentan gehe ich davon aus, dass mir das JC zum 01.05. die Leistung einstellt, weil sich ja mein Einkommen verändert. Kann ich das irgendwie umgehen? Und für den Fall, dürfen sie das überhaupt (obwohl das dem JC wohl egal ist)?

Die Leistungsänderung ist ab Mai ja bekannt, was muss ich denn jetzt noch im Vorfeld beachten, damit mir ab Mai auch die Miete weiterbezahlt wird? So wie das JC kennengelernt habe, werden die erst mal gar nichts bezahlen wollen, bis ich die Berechnung vom ALG 1 eingereicht habe.

Da ich alleine lebe, mache ich mir natürlich Gedanken, dass ich in der Übergangszeit ohne etwas da stehe.
 

guinan

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#21
Änderungsantrag

Sagen, dass du Unterlagen nachlieferst, sobald du sie hast

Antrag auf Vorleistung, falls sie zu lange für die Berechnung brauchen.

(Wie um 11.13 Uhr bereits vorformuliert)
 

JacKy

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#22
Ist das wirklich so, daß als Arbeitsloser noch die Freibeträge wegen Erwerbstätigkeit gelten?
Logisch wär's ja, weil es ja das Gehalt des Vormonats ist. Aber ich trau der Geschichte nicht so recht.
 

guinan

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#23
Meine Güte, selbst wennn sich was geändert haben sollte:: Rechnenn müssen die und es schriftlich vorrechnen WENN man es endlich schriftlich fordert.

Und daann können wir alle eiinen Blick auf die Berechnung werfen.

Rechnen müssen die niicht wir.

Und die Logik sagt: Die Miete ist entweder durch Lohn gedeckt oder durch Hartz4.

Die Angst vor dem nichts zu stehen ist unbegrünndet, es sei denn man teilt denen nichts schriftlich mit, stellltt keine antrrägge und gesttattet denen 6 monate auf knopfis kosten ne einfache berechnung durchzuführen
 
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