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bin obdachlos und finde einfach keine wohnung

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E

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  Th.Starter/in  
#1
hi

Nun ja wie soll ich anfangen
ich weiß echt nicht mehr weiter
Ich bin 24 Jahre alt udn bin Mama von einem 1,5 jahre alten Sohn, der aber momentan wegen meiner wohnlichen Lage bei meinem Noch-Ehemann (dem Vater).
Wir haben uns im Oktober letzten Jahres getrennt und er ist ausgezogen.
Dann habe ich probleme mit den anträgen von ALG 2 gehabt und das Amt brauchte 3 Monate um meinen Antrag zu bewilligen.
Dementsprechend stand ich 3 Monate ohne Geld da, und die Mietrückstände hat mir die arge auch nicht erstattet, da die wohnung zu groß war.

Nun ja es kam dann wie es kommen mußte. Im januar mußte ich dort raus und seitdem versuche ich dringend eine wohnung zu finden. Bisher ohne erfolg.
Da mein sohn bei meinem mann ist, hat er seinen anwalt eingeschaltet und möchte nun das aufenthaltsbestimmungsrecht haben.

Die verhandlung war jetzt am 29.03.
Sobald ich eine wohnung habe kriege ich meinen süßen übers Wochenende damit er sich wieder an mich gewöhnt.

Eine 2 zimmer wohnung genehmigt mir die Arge nicht. Da hätte ich schon 1000 haben können.
Und apartments sind meist zu teuer oder erst gar nicht vorhanden.

Noch kann ich bei meiner schwester übernachten.
Aber das wird in den nächsten tagen auch vorbei sein.
Und dann weiß ichnicht wohin

Was soll ich machen?
Habt ihr eine Idee?

Danke schonmal im vorraus

Eure Alex
 
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#2
Eine 2 zimmer wohnung genehmigt mir die Arge nicht. Da hätte ich schon 1000 haben können.
Und apartments sind meist zu teuer oder erst gar nicht vorhanden.
Hallo Alexa, hast du mal bei der Arge danach gefragt

wieviel Quadratmeter du haben darfst und wie hoch die Kaltmiete / Warmmiete sein darf ???

Lass dir das am besten schriftlich geben.

Also das spielt doch keine Rolle ob das nun ein Riesenzimmer oder 2 Zimmer sind ???

Bei der anderen Sache hättest du dir bestimmt beim Amtsgericht einen Beratungsschein holen können und damit zum Anwalt gehen können. Allerdings könntest du das jetzt immer noch, wenn sie dich "veralbern".

Schöne Grüße Heike und viel Glück bei der Wohnungssuche.:)
 
E

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  Th.Starter/in  
#3
Hallo Alexa, hast du mal bei der Arge danach gefragt

wieviel Quadratmeter du haben darfst und wie hoch die Kaltmiete / Warmmiete sein darf ???

Lass dir das am besten schriftlich geben.

Also das spielt doch keine Rolle ob das nun ein Riesenzimmer oder 2 Zimmer sind ???

Bei der anderen Sache hättest du dir bestimmt beim Amtsgericht einen Beratungsschein holen können und damit zum Anwalt gehen können. Allerdings könntest du das jetzt immer noch, wenn sie dich "veralbern".

Schöne Grüße Heike und viel Glück bei der Wohnungssuche.:)
Kommt auch darauf an, ob die ARGE sie als Einzelperson oder mit Kind führt, wegen der qm.
 

Dopamin

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#4
Alexa,

wende Dich auf jeden Fall an das für Dich zuständige Amt für Soziale Dienste, die könnnen oftmals was für Dich regeln, ohne dass Du dafür zum Anwalt musst. Den Anwalt würde ich erst einschalten wenns sich nicht anders regeln lässt.

Schildere dem Amt für Soziale Dienste die Situation und bitte den/die SB sich für Dich beim "Arbeitsamt" einzusetzen.

Hat bei mir auch wunderbar geklappt.

Dopamin
 
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#5
Kommt auch darauf an, ob die ARGE sie als Einzelperson oder mit Kind führt, wegen der qm.
Das käme darauf an, ob der Mann schon das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat oder ob er es erhält, außerdem für wie lange ??? ob nur für die Zeit bis zur eigenen Wohnung oder für längere Zeit.

Dopamin hat nach uns etwas geschrieben, vielleicht ist das ja das Beste.

Schöne Grüße Heike
 
E

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  Th.Starter/in  
#6
Hallo!

Ich kann dir nur raten, miete dir eine Wohnung, seh zu dß du deinen Sohn wieder bekommst...auch wenn du dir damit einige Probleme einhandelst!

Hier geht es weniger um das Problem ARGE, sondern um das Kind.. und wenn das nicht bald wieder bei mder Mutter ist, wird sie es vielleicht nicht mehr zurück bekommen...
Ich würde ir eine Wohnung suchen, die für 2 Personen angemessen ist und die mieten.. (vor Unterschrift des Mietvertrages die Genehmigung der ARGE fordern, mit Fristsetzung) und dann den Mietvertrag unterschreiben.

Das bedeutet zwar daß man dann klagen muß, aber das wär für mich das kleinere Übel!

Aber wie gesagt, so würde ich vor gehen... die Entscheidung, was du machst, liegt bei dir.

Ratsam wäre auch sich schon mal einen Beratungshilfeschein zu besorgen und einen Anwalt, der mit dem Sozialrecht vertraut ist und bereit, sich einzusetzen.
 

Dopamin

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#7
Hallo!

Ich kann dir nur raten, miete dir eine Wohnung, seh zu dß du deinen Sohn wieder bekommst...auch wenn du dir damit einige Probleme einhandelst!

WIE sagst Du HIER nicht!

Hier geht es weniger um das Problem ARGE, sondern um das Kind.. und wenn das nicht bald wieder bei mder Mutter ist, wird sie es vielleicht nicht mehr zurück bekommen...
Ich würde ir eine Wohnung suchen, die für 2 Personen angemessen ist und die mieten.. (vor Unterschrift des Mietvertrages die Genehmigung der ARGE fordern, mit Fristsetzung) und dann den Mietvertrag unterschreiben.

Höchst riskant könnte auf den Mietkosten "sitzenbleiben"!!!

Das bedeutet zwar daß man dann klagen muß, aber das wär für mich das kleinere Übel!

Hat sie nicht schon Stress genug???

Aber wie gesagt, so würde ich vor gehen... die Entscheidung, was du machst, liegt bei dir.

DAS unterestreiche ich: IHRE Entscheidung

Ratsam wäre auch sich schon mal einen Beratungshilfeschein zu besorgen und einen Anwalt, der mit dem Sozialrecht vertraut ist und bereit, sich einzusetzen.

Ist DERZEIT mit Kanonen auf Spatzen schiessen und evtl. sogar kontraproduktiv!
@Heike Danke :icon_redface:

Dopamin
 
E

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  Th.Starter/in  
#8
@Dopamin

Ich habe geschrieben was und warum ich tun würde...
und auch warum.

Schreib doch einfach deine Meinung, und überlaß es anderen zu entscheiden, was sie tun wollen!

Sie hat selbst geschrieben, daß sie ihr Kind zurück bekommt, wenn sie eine Wohnung hat...wozu sollte ich ihr also erklären, wie sie es zurück bekommt?

Dopamin, du nervst!

Sie allein kann nur die Entscheidung treffen, was für sie das größere Risiko ist: ihr Kind an den Vater zu verlieren oder die Miete nicht zahlen zu können...

immerhin hätte sie, wen sie die Wohnung mietet, ein Kind zu versorgen.. da wird man sie nicht so einfach wieder obdachlos werden lassen...

ist sie aber allein wie es zur Zeit ist legt ihr jeder Steine in den Weg... und die werden immer größer, je mehr Zeit vergeht!
 
E

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  Th.Starter/in  
#9
Eine Klage würde nur sehr wenig bringen, denn bis das entschieden wird, kann es sehr lange dauern und die Wohnung wird schnellstmöglichtst benötigt.

Man kann aber versuchen, im Rahmen einer "einstweiligen Verfügung" die Arge zu verpflichten, die Wohnkosten solange zu übernehmen, bis eine endgültige Entscheidung getroffen wurde, oder sich zwischenzeitlich ein anderer "angemessener Wohnraum" finden lässt.

Also beim SG mal fragen, ob es zumindest eine Aussicht auf Erfolg gibt.
 
E

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  Th.Starter/in  
#10
@Alexa023;90921

Du kannst dich, wenn du willst, per pn bei mir melden...
 

Dopamin

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#11
@Dopamin

Ich habe geschrieben was und warum ich tun würde...
und auch warum.

Schreib doch einfach deine Meinung, und überlaß es anderen zu entscheiden, was sie tun wollen!

Sie hat selbst geschrieben, daß sie ihr Kind zurück bekommt, wenn sie eine Wohnung hat...wozu sollte ich ihr also erklären, wie sie es zurück bekommt?

Dopamin, du nervst!

Sie allein kann nur die Entscheidung treffen, was für sie das größere Risiko ist: ihr Kind an den Vater zu verlieren oder die Miete nicht zahlen zu können...

immerhin hätte sie, wen sie die Wohnung mietet, ein Kind zu versorgen.. da wird man sie nicht so einfach wieder obdachlos werden lassen...

ist sie aber allein wie es zur Zeit ist legt ihr jeder Steine in den Weg... und die werden immer größer, je mehr Zeit vergeht!
Ludwigsburg, wenn Du Tipps gibts, dann solltest du bei risikoreichen auch das bestehende Risiko erwähnen - es nutzt NIEMANDEM wenn Jemand MIT Kind OBDACHLOS ist, weil MIETSCHULDEN da sind!!!

Der Vater ist schon dabei das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen, JETZT unnötige Fehler und er HAT es!!!

@Alex

genügend Möglichkeiten wurden Dir (hoffentlich) aufgezeigt. Suche Dir eine aus, von der Du Dir am meisten Erfolg versprichst und die ein für Dich tragbares Risiko enthält.

Du hast Dich wahrscheinlich schon ein bisschen eingelesen im Forum und weisst warum Ludwigsburg sich von mir "genervt" fühlt...

Dopamin
 

Xaninchen

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#12
Kann grad nur mit dem Kopf schütteln... wollt ihr eigendlich helfen, oder nur verwirren und auf kosten anderer euren Zickenkrieg führen?

Davon ab, ich denke auch, dass die Risiken abzuwegen sind.

Alexa, versuch es ggf. mal bei den Beratungsstellen in deiner Stadt. Da gibbet z.B. Obdachlosenberatung, Pro Familia usw. Die können dir sicherlich auch helfen rauszufinden, was angemessener Wohnraum bei euch ist.
Wichtig ist natürlich erstmal, dass du überhaupt ne Wohnung findest. Du hast geschrieben, dass du den Jungen übers WE bekommen sollst, damit er sich wieeder an dich gewönh. Damit wird er "nur" Besuch sein fürs Amt und es steht ihm, davon gehe ich mal ganz stark aus, kein Wohnraum zu. Aber das wäre mir in deiner Situation auch erstmal egal.
Ob eine Wohnung 1 oder 2 Zimmer hat, ist eigendlich in jeder mir bekannten Stadt egal, wichtig ist nur, dass die qm und die Miete nicht überschritten werden.
Ich drück dir ganz feste die Daumen, dass du das Blatt schnell für dich zum positiven wenden kannst!
 

Kiel

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#13
Kann grad nur mit dem Kopf schütteln... wollt ihr eigendlich helfen, oder nur verwirren und auf kosten anderer euren Zickenkrieg führen?

Davon ab, ich denke auch, dass die Risiken abzuwegen sind.

Alexa, versuch es ggf. mal bei den Beratungsstellen in deiner Stadt. Da gibbet z.B. Obdachlosenberatung, Pro Familia usw. Die können dir sicherlich auch helfen rauszufinden, was angemessener Wohnraum bei euch ist.
Wichtig ist natürlich erstmal, dass du überhaupt ne Wohnung findest. Du hast geschrieben, dass du den Jungen übers WE bekommen sollst, damit er sich wieeder an dich gewönh. Damit wird er "nur" Besuch sein fürs Amt und es steht ihm, davon gehe ich mal ganz stark aus, kein Wohnraum zu. Aber das wäre mir in deiner Situation auch erstmal egal.
Ob eine Wohnung 1 oder 2 Zimmer hat, ist eigendlich in jeder mir bekannten Stadt egal, wichtig ist nur, dass die qm und die Miete nicht überschritten werden.
Ich drück dir ganz feste die Daumen, dass du das Blatt schnell für dich zum positiven wenden kannst!

:icon_exclaim: Zustimmung

und so ähnlich hatte es Dopamin in # 04 auch schon geschrieben
 
E

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  Th.Starter/in  
#14
wow sind das viele antworten

habe schon versucht über die arge eine 2 zimmer wohnung zu nehmen.
hatte auch 10 vorschläge eingereicht
der letzte wurde am 30.3 abgelehnt. also einen tag nach der verhandlng.
also steht mir von der arge eine 45 qm wohnung. die mietgrenzen kenne ich auch.
udn als ich gemerkt habe das jedes apartment teurer ist als angegeben udn somit wieder abgelehnt wird.

Einen Anwalt wegen der Aufenthaltsbestimmungsrecht sache habe ich schon längst. somit auch einen beratungsschein.
Die arge sagt das bis zum abschluss des verfahrens, das in ca. 5 monaten sein wird, die arge von 1 person ausgeht.
Mein sohn kommt erst übers WE zu mir wenn ich eine wohnung habe.
Ist gerichtlich angeordnet.

Und schulden habe ich genug, da ist mir das risiko zu groß noch mehr schulden zu kriegen durch evtl.mietrückstände.

bei beratungsstellen werde ich morgen direkt mal anrufen und/oder vorbeigehen.
 

Dopamin

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#15
Alexa,

lass Dich von der ARGE nciht ins Bockshorn jagen.

Amt für Soziale Dienste und wenn Du einen kompetenten und fähigen Sachbearbeiter hast wird der Lütte auch berücksichtigt! Wenn nicht, kannst Du immer noch den Rechtsweg beschreiten...

Dopamin
 
E

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  Th.Starter/in  
#16
Sie sollte aber auch mal abklären, was passiert, wenn sie länger keine Wohnung findet... irgendwan wird man ihr das Kind nicht zurück geben... da wär sie nicht die erste... es dient dann nicht mehr dem Kindeswohl, es aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen.

So, und damit hab ich gesagt, was ich zu sagen hatte...ich hab das oben nicht aus Spaß geschrieben oder weil ich keine Ahnung habe!

Ich sag ihr was ich weiß: sie muß die Risiken abwiegen.
Ich wünsch ihr natürlich, daß sie eine angeessene Wohnung findet, aber so wie ich das rauslese, hat sie da schlechte Karten...
 

Borgi

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#17
Das Kind sollte für dich im Mittelpunkt stehen!

Da sich alles um den Mittelpunkt dreht (einfache Physik) muß er auch geschaffen werden. Das Heißt: Sorge dafür, dass es deinem Mittelpunkt (Kind) gut geht, und er nahe bei dir ist.

Der Weg: Suche Mutter/Kind Häuser auf und lass dich beraten und fördern. Eine Wohnung anzumieten ist in deiner Situation sehr schwer, zumal du kein Geld für eventuelle Kautionen und Provisionen hast (gehe ich einfach mal von aus). Wenn Du also die Möglichkeit hast (der Antrag auf Alg II muss gestellt worden sein) eine kleine Zweizimmerwohnung ( ca. 45 bis maximal 55 m²) für eine günstige Miete zu bekommen, dann unterschreibe!
Frage bei deiner Stadt nach einer Sozialwohnung für dich und dein Kind. Wenn es keine gibt, dann sollte dir der freie Wohnungsmarkt offen stehen.

Die Beantragung eines Beratungshilfescheins ist auf jeden Fall empfehlenswert, zumal deine Arge sich schon im Vorfeld quer gestellt hat.
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
#18
Das Kind sollte für dich im Mittelpunkt stehen!
Schön, daß es noch jemand so sieht wie ich...

die Idee mit dem Mutter Kind Heim ist gut... wär ne Möglichkeit, danach kann sie sich immer noch in Ruhe eine Wohnung suchen und mit der ARGE auseinander setzen.
 

Linchen0307

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#19
Moin Alexa...

Wende dich doch mal an den paritätischen Wohlfahrtsverband....

Wie das Heute bei ALGII ist weiß ich nicht, aber ich kann aus Erfahrung sagen, das die auch zu Behördengängen mitkommen.
Ein Versuch ist das allemal wert.
Schilder ihnen den Fall, so wie du es hier tatest, vielleicht hilft man dir.
 

Andi_

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#20
hi

Nun ja wie soll ich anfangen
ich weiß echt nicht mehr weiter
Ich bin 24 Jahre alt udn bin Mama von einem 1,5 jahre alten Sohn, der aber momentan wegen meiner wohnlichen Lage bei meinem Noch-Ehemann (dem Vater).
Wir haben uns im Oktober letzten Jahres getrennt und er ist ausgezogen.
Dann habe ich probleme mit den anträgen von ALG 2 gehabt und das Amt brauchte 3 Monate um meinen Antrag zu bewilligen.
Dementsprechend stand ich 3 Monate ohne Geld da, und die Mietrückstände hat mir die arge auch nicht erstattet, da die wohnung zu groß war.

Nun ja es kam dann wie es kommen mußte. Im januar mußte ich dort raus und seitdem versuche ich dringend eine wohnung zu finden. Bisher ohne erfolg.
Da mein sohn bei meinem mann ist, hat er seinen anwalt eingeschaltet und möchte nun das aufenthaltsbestimmungsrecht haben.

Die verhandlung war jetzt am 29.03.
Sobald ich eine wohnung habe kriege ich meinen süßen übers Wochenende damit er sich wieder an mich gewöhnt.

Eine 2 zimmer wohnung genehmigt mir die Arge nicht. Da hätte ich schon 1000 haben können.
Und apartments sind meist zu teuer oder erst gar nicht vorhanden.

Noch kann ich bei meiner schwester übernachten.
Aber das wird in den nächsten tagen auch vorbei sein.
Und dann weiß ichnicht wohin

Was soll ich machen?
Habt ihr eine Idee?

Danke schonmal im vorraus

Eure Alex
Aus welchen Gründen wird dir eine 2 Zimmer Wohnung verwehrt? Du kannst alle Wohnungen obdachlos anmieten, welche nicht unangemessen sind. Dabei ist seitens der Behörde der maximal mögliche Spielraum zu gewähren. Du kannst als Single auch eine 50 qm Wohnung mit 3 Räumen anmieten, wenn der Mietspiegel nicht erheblich von einer 1 Zimmer Wohnung mit 50 qm abweicht.

Dein Kind berücksichtigen die nicht, da das Aufenthaltsbestimmungsrecht deinem Mann übertragen wurde. Ob und wie du dieses zurück gewinnst, ist für die Berechnung erst dann wieder erheblich, wenn du es hast.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#21
Dementsprechend stand ich 3 Monate ohne Geld da, und die Mietrückstände hat mir die arge auch nicht erstattet, da die wohnung zu groß war.
Ich hoffe, du hast gegen den Bescheid Widerspruch eingegelegt.. denn das war rechtswidrig, keine Miete zu übernehmen!
Auch wenn die Miete zu hoch ist, erstmal hätte sie übernommen werden müssen... dann hätte eine Aufforderung zur Kostensenkung kommen müssen, und dann kann das Amt erst kürzen, wenn du nichtversuchst, die Miete zu senken oder ne angemessene Wohnung zu suchen. Bis du etwas findest, das die ARGE genehmigt, häztten sie weiter zahlen müssen!
Da bist keider in die Falle getappt...

zumindest die Miete, die nicht gezahlt wurde, solltest du noch bekommen - mit Überprüfungsantrag einfordern!
Du hättest dir Schulden und Obdachlosigkeit erspart, hättest du das gewußt...


Gruß aus Ludwigsburg
 

Andi_

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#22
Nachtrag

Da gibt es auch noch so eine Altersbegrenzung, bis zu der Kleinkinder nicht als 2. Person beim Bedarf für die Wohnung berücksichtigt werden. Also wesentlich für dich ist, erst mal eine 50 qm Wohnung im Mietspiegel (Auskunft bekommst du bei Verbraucherberatung oder Mieter-Verein, bzw. bei der Stadt) zu finden und anzumieten. Dann kannst du dich wieder um dein Kind sorgen.
 

unicorn

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#23
Moment mal,

kommt eigentlich keiner auf die Idee dass der Mann zum Unterhalt verpflichtet wäre?

Lest Euch nochmal genau durch bitte !


Ich bin 24 Jahre alt udn bin Mama von einem 1,5 jahre alten Sohn, der aber momentan wegen meiner wohnlichen Lage bei meinem Noch-Ehemann (dem Vater).
Das erst mal wirken lassen

Wir haben uns im Oktober letzten Jahres getrennt und er ist ausgezogen
.

Er ist ausgezogen und hat nix gezahlt ???? Auch nix fürs Kind ????
Wer hat denn den Mietvertrag unterschrieben? Wer hatte bis dahin die Miete bezahlt?

Dann habe ich probleme mit den anträgen von ALG 2 gehabt
vielleicht aus obigem Grund? Einfach mal wertfrei bitte stehen lassen, nur eine Überlegung. Weil erst mal wäre der Mann in der Pflicht, Amt dann zunächst erst mal als Nothelfer, bis klar ist ob und wieviel Unterhalt.
Allerdings weiss niemand, wie es da aussieht, weil dazu keine Angaben da sind.

und das Amt brauchte 3 Monate um meinen Antrag zu bewilligen.
siehe Oben - könnte zunächst mal sein, muss nicht so sein...

Dementsprechend stand ich 3 Monate ohne Geld da, und die Mietrückstände hat mir die arge auch nicht erstattet, da die wohnung zu groß war.
Hast Du der ARGE Bescheid gegeben wegen deiner Mietrückstände? Gut, da wären sie dann wirklich ganz schnell in der Pflicht gewesen. Zumindest mal bis eine Regelung da ist. Ok, das ist jetzt vorbei.........jetzt gilt es eine Lösung zu finden.

Nun ja es kam dann wie es kommen mußte. Im januar mußte ich dort raus und seitdem versuche ich dringend eine wohnung zu finden. Bisher ohne erfolg.
Bist Du freiwillig raus? Das ging ja dann ganz schnell, fast zu schnell für eine Zwangsräumung. Oder wie ist das gewesen?
Das heisst, der Mann ist ausgezogen und hat einfach keine Miete gezahlt und sich auch nicht um Kündigungsfristen gekümmert ???

Da mein sohn bei meinem mann ist, hat er seinen anwalt eingeschaltet und möchte nun das aufenthaltsbestimmungsrecht haben.
Das hat er geschickt eingefädelt.....
Wenn er sich einen Anwalt leisten kann, dann dürfte er doch auch verdienen.....

Die verhandlung war jetzt am 29.03.
Sobald ich eine wohnung habe kriege ich meinen süßen übers Wochenende damit er sich wieder an mich gewöhnt.
Das ging dann aber schnell.....
Und da kam gar nichts zur Sprache wegen Unterhalt? Ich meine, die müssen sich doch auch Gedanken machen, wie du das finanzieren willst ?

Eine 2 zimmer wohnung genehmigt mir die Arge nicht. Da hätte ich schon 1000 haben können.
Und apartments sind meist zu teuer oder erst gar nicht vorhanden.
Es kamen da schon einige Tipps, mir fällt noch ein dass es in Frauenhäusern auch Frauen gibt, die beraten und begleiten. Vielleicht wäre das in dieser Notsituation auch möglich? Ansonsten wäre das Einwohnermeldeamt zuständig. Die Adresse vom Frauenhaus müsste es auch auf dem Rathaus geben.

Noch kann ich bei meiner schwester übernachten.
Aber das wird in den nächsten tagen auch vorbei sein.
Und dann weiß ichnicht wohin
Kann sie dir nicht ein bisschen weiterhelfen?
Wenigstens begleiten und beistehen.

Allerdings bin ich echt ein wenig schockiert, dass keiner auf die Idee kommt, dass es da einen Mann gibt, der ohne Probleme eine Wohnung bekommt und einen Anwalt nehmen kann, während die Frau auf der Strasse sitzt und das Kind "Zwangsabgeben" muss. Das finde ich ja schon hart.

Allerdings kenne ich den Sachverhalt nicht, wie es dazu kam.
 

Kiel

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#24
Allerdings kenne ich den Sachverhalt nicht, wie es dazu kam.
Und da liegt evtl. auch das Problem.

Unterhalt für das Kind - das Kind ist bei dem Vater.
 

unicorn

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#25
Und da liegt evtl. auch das Problem.

Unterhalt für das Kind - das Kind ist bei dem Vater.
Kiel, auch der Frau steht Unterhalt zu. Und ich denke, dass sie als Eheleute beide in der Pflicht standen, die Wohnung zu bezahlen.
Also ich wüsste nicht, dass man von heute auf morgen ausziehen kann und dann einfach befreit ist vom Mietszins.

So geht es ja auch nicht
 

unicorn

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#27
Richtig - aber wir kennen eben nicht die Einzelheiten warum oder wieso.
Nein, das nicht - geht uns ja auch nichts an ;)

Es sollte halt auch berücksichtigt werden, wenn man ihr helfen möchte und ihre Position etwas stärken will. Da gehört ganz schnell ein Trennungsunterhalt her.

So hat sie auch eine ganz andere Position eine Wohnung zu bekommen, wenn das geregelt ist.
 

Arwen

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#28
Allerdings bin ich echt ein wenig schockiert, dass keiner auf die Idee kommt, dass es da einen Mann gibt, der ohne Probleme eine Wohnung bekommt und einen Anwalt nehmen kann, während die Frau auf der Strasse sitzt und das Kind "Zwangsabgeben" muss. Das finde ich ja schon hart.

Allerdings kenne ich den Sachverhalt nicht, wie es dazu kam.
Hallo Unicorn,

ich komme auch immer wieder gedanklich auf diesen Thread zurück...

Unterhalt... mein Mann und ich haben uns im Spätsommer 2005 getrennt, ich musste trotz Unterhalt für mich und die beiden Kids (Mangefallberechnung) und Minijob AlgII beantragen, wie sehr viele Alleinerziehende.

Und mein "Ex" kann sich dank Prozesskostenhilfe ebenfalls einen Anwalt leisten.

Ich möchte damit nur sagen, dass das eine nicht immer zwangsläufig mit dem anderen zu tun hat.

Mir ist ein ganz anderer Gedanke gekommen...
Ich zumindest könnte Alex sehr gut verstehen, wenn sie in der damaligen Situation freiwillig das Kind zum Vater gegeben hat... stressige Situation des Umzugs, Ärger mit der ArGe etc. Ich verstehe nicht, warum ein Kind immer und immer zur Mutter muss, auf gar keinen Fall auch zum Vater kann/darf.

Der Hammer ist allerdings die Sache mit der Wohnung: ohne Wohnung - kein Kind. Aber auch: ohne Kind - keine "passende" Wohnung. Aber: Sobald Kind - passende Wohnung :confused: :icon_neutral:

Gruß, Arwen
 
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#29
Es gibt beim Sozialamt eine Stelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit (zumindest war das vor ein paar Jahren so, als ich meine Sozialwohnung beantragt habe..). Die hätten Dir zu dem Zeitpunkt wo Du wegen nicht bearbeitetem Antrages die Miete nicht zahlen konntest mit den Mietzahlungen aus der Patsche geholfen...

Ausserden gibt es das Wohnungsamt. Dort kann man sozialwohnungen beantragen und auch wenn man Anspruch hat Wohngeld.

LEIDER ist es nun zu spät... Ich kann Dir nur sagen, geh zum Sozialamt, geh zum Wohnungsamt. Eine Unterkunft werden sie Dir besorgen können. Es kann aber durchaus sein daß das dann in einer Pension oder einem Frauenwohnheim etc ist.

Geh auch mal zu Beratungsstellen der Kirche (Caritas, Diakonie, meine hiess damals "sozialdienst katholischer Frauen"). Ich hab als ich ohne Wohnung dastand, ähnliche Situation wie Du vorübergehend in einer Einrichtung für obdachlose Frauen ein kleines Einzelzimmer bekommen und nach ca einem Monat ein Zimmer in einer Wohngruppe für wohnungslose Frauen (eine Art WG), bis ich nach ca 4 Monaten dort meine Sozialwohnung beziehen konnte.

Liebe grüsse,

Petra
 

Dopamin

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#30
Ich NEHME AN, dass diese ganze Situation ziemlich verfahren ist, daher halte ICH das Amt für Soziale Dienste für den besten Ansprechpartner, DIE haben ALLE Ansprechpartner und wissen, WIE im Weiteren vorzugehen ist. Und ich habe die Erfahrung gemacht, (kann LEIDER NICHT generalisiert werden) dass die SBs DORT sich mit Sozialämtern und mit ARGEN heisse Gefechte liefern können! Und am Ende die Oberhand behalten... Versuch macht kluch...

Man kann auch erst zu z.B. Pro Familia gehen und sich dann von Pontius zu Pilatus schicken lassen... Und im Verwaltungsapparat aufgerieben werden...

Freie Entscheidung eben...

Was mit dem Vater ist, denke ich, ist auch wichtig, aber erst in ZWEITER Linie, weil ERST die Wohnung her muss. Also: qm egal HAUPTSACHE nicht über dem Satz!!! Mein Tipp: Ruf WoBauGes oder so an und frag gezielt nach einer Wohnung, die nicht teurer als ... Euronen ist, ob sie was da haben... Zugegeben, wird nicht die beste Wohnlage sein, aber HIER hast DU die Auswahl zwischen OBDACHLOS sein und nicht unbedingt in der besten Wohngegend zu leben.

Rückführungs und Unterhaltsgeschichten sind zu DIESEM Zeitpunkt zweitrangig hauptsache erst mal ein eigenes Dach über dem Kopf, dann kann man dem Herrn immer noch die Hölle vorwärmen...

Dopamin
 

unicorn

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#31
Hallo Unicorn,

ich komme auch immer wieder gedanklich auf diesen Thread zurück...

Unterhalt... mein Mann und ich haben uns im Spätsommer 2005 getrennt, ich musste trotz Unterhalt für mich und die beiden Kids (Mangefallberechnung) und Minijob AlgII beantragen, wie sehr viele Alleinerziehende.
Ich gehe auch davon aus, dass ALG II dann noch zusätzlich beantragt werden müsste. Doch sie hätte einfach eine bessere Position mit Unterhalt. Ich kenne die Situationen für Alleinerziehende sehr gut - habe vor einigen Jahren ein Kontaktbüro für VAMV gehabt.

Und mein "Ex" kann sich dank Prozesskostenhilfe ebenfalls einen Anwalt leisten.
Ok, das hatte ich schon auch im Hinterkopf, doch beim Betrachten des Gesamtverhalts - vor allem im Hinblick auf Auszug - liegt die Betrachtungsweise nahe. Soll nicht heissen, ist so ;)

Ich möchte damit nur sagen, dass das eine nicht immer zwangsläufig mit dem anderen zu tun hat.
Klar, muss nicht so sein.

Mir ist ein ganz anderer Gedanke gekommen...
Ich zumindest könnte Alex sehr gut verstehen, wenn sie in der damaligen Situation freiwillig das Kind zum Vater gegeben hat... stressige Situation des Umzugs, Ärger mit der ArGe etc. Ich verstehe nicht, warum ein Kind immer und immer zur Mutter muss, auf gar keinen Fall auch zum Vater kann/darf.
Ich verstehe das sehr gut, da ich selber schon mal in der Lage war mit einem Kleinkind die Wohnung verloren zu haben und auf der Strasse zu sitzen. Es ist definitiv eine stressige Situation. Das war keine Anschuldigung, gewiss nicht. Ich habe mir nur genau durchgelesen, welche Aussagen gemacht wurden. Und sie schreibt ja, dass das Kind nur aufgrund der Wohnungslosigkeit ursprünglich vorübergehend beim Vater ist und wieder zurück soll, so hatte ich das aufgefasst. Und nun will er das Sorgerecht.

Der Hammer ist allerdings die Sache mit der Wohnung: ohne Wohnung - kein Kind. Aber auch: ohne Kind - keine "passende" Wohnung. Aber: Sobald Kind - passende Wohnung :confused: :icon_neutral:
Gruß, Arwen
Das ist ein Kreis, der irgendwie durchbrochen werden muss.

Apropos - da ich das Stichwort schon geliefert habe - VAMV wäre auch eine Anlaufstelle, falls es eine in der Nähe gibt.
 

Arwen

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#32
dann kann man dem Herrn immer noch die Hölle vorwärmen

Dopamin, Du weißt, dass ich ebenfalls jede Menge Ärger mit meinem Ex habe (oder noch nicht? *grübel*), aber sowas wie oben find' ich unter aller Kanone, wenn ich das mal so sagen darf.

Niemand kennt ihn, niemand weiß genau um die Umstände, die dazu geführt haben, dass er seinen Sohn bei sich hat, aber alle scheinen sich in einem einig zu sein: DER gehört geschröpft!

Hab' Dich trotzdem lieb ;)...

Gruß von Arwen
 

unicorn

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#33
Niemand kennt ihn, niemand weiß genau um die Umstände, die dazu geführt haben, dass er seinen Sohn bei sich hat, aber alle scheinen sich in einem einig zu sein: DER gehört geschröpft!

Gruß von Arwen
Nein Arwen, es ist nicht die Rede von Schröpfen! Es geht um seine Pflicht!
Ausserdem waren es mehr Fragen, die sich mir aufgeworfen haben, die zunächst mal beantwortet werden müssen.

Niemand sagt, dass er schuld ist, sondern man darf nicht vergessen, dass es hier eine Unterhaltspflicht gibt.

In dieser Situation nun, ist allerdings schnelle Hilfe geboten und es richtig, dass dies nun nachrangig ist, weil SOFORTHILFE angesagt ist.

Mit der richtigen Anlaufstelle kann sie darin Unterstützung haben, auch was dan den Unterhalt betrifft.

Darauf wird das Amt dann früher oder später auch kommen. Was macht sie dann wenn Rückforderungen kommen? Du weisst, dass nicht immer alles glatt läuft.
 

Judit48

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#34
Hallo,

hmmm...man darf nicht vergessen,daß nicht nur der Ehemann ihr zum Unterhalt verpflichtet ist,sondern sie ist auch zum Kindesunterhalt verpflichtet (wenn sie dann eine Wohnung und einen Job haben sollte).
Theoretisch müsste er ja, genau wie eine allein erziehende Mutter, mit so einem kleinen Kind nicht arbeiten.
Judit
 

unicorn

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#35
Hallo,

hmmm...man darf nicht vergessen,daß nicht nur der Ehemann ihr zum Unterhalt verpflichtet ist,sondern sie ist auch zum Kindesunterhalt verpflichtet (wenn sie dann eine Wohnung und einen Job haben sollte).
Theoretisch müsste er ja, genau wie eine allein erziehende Mutter, mit so einem kleinen Kind nicht arbeiten.
Judit

Wenn sie eine Wohnung und einen Job hat und er das Kind, dann muss sie Unterhalt zahlen, wenn sie leistungsfähig ist. Das ist klar. Gilt für alle Seiten ;)

Es bringt jetzt aber auch nichts zu spekulieren, erst muss sie aus der Notsituation rauskommen.

Ich hoffe, sie meldet sich bald
 
E

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#36
Kiel, auch der Frau steht Unterhalt zu. Und ich denke, dass sie als Eheleute beide in der Pflicht standen, die Wohnung zu bezahlen.
Also ich wüsste nicht, dass man von heute auf morgen ausziehen kann und dann einfach befreit ist vom Mietszins.

So geht es ja auch nicht
Unicorn, sicher kann der Vater unterhaltspflichtig sein, nur: sie schrieb, er zahlt nicht... und bei ALG II springt in dem Fall der Staat ein und holt sich Geld, wenn was zu holen ist...das hat nix mt ihrer Problematik zu tun, denke ich
 
E

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#37
Und da liegt evtl. auch das Problem.

Unterhalt für das Kind - das Kind ist bei dem Vater.
Ja klar ist das Kind bei Vater... hat er ja auch geschickt eingefädelt!
Erst keinen Trennungsunterhalt zahlen, in Ruhe abwarten bis die Frau die Wohnung verliert... dann das Kind aufnehmen und dann das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagen...

und nun kann er Unterhalt fürs Kind fordern... clever, der Mann...
 
E

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#38
Nein, das nicht - geht uns ja auch nichts an ;)

Es sollte halt auch berücksichtigt werden, wenn man ihr helfen möchte und ihre Position etwas stärken will. Da gehört ganz schnell ein Trennungsunterhalt her.

So hat sie auch eine ganz andere Position eine Wohnung zu bekommen, wenn das geregelt ist.
Trennungsunterhalt ganz schnell?

Ganz schnell war bei mir fast 2 Jahre...und ne angemessene Wohnung such ich schon viel länger :)

Und mit jedem Tag, wo das Kind bei Vater ist, wächst die Gefahr, daß es da bleibt...
 

Arwen

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#39
Unicorn, sicher kann der Vater unterhaltspflichtig sein, nur: sie schrieb, er zahlt nicht... und bei ALG II springt in dem Fall der Staat ein und holt sich Geld, wenn was zu holen ist...das hat nix mt ihrer Problematik zu tun, denke ich
Sie hat hier nicht geschrieben, dass er nicht zahlt. Sie schrieb aber, dass sie längst einen Anwalt wegen der Aufenthaltsbestimmungssache hat und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieser nicht auch Trennungsunterhalt "angeleiert" hat.

Gruß, Arwen
 
E

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#40
Sie hat hier nicht geschrieben, dass er nicht zahlt.

Siehe Post 1: ich zitiere: "Dementsprechend stand ich 3 Monate ohne Geld da"

Ist das nicht eindeutig?

Hätte er gezahlt, hätte sie das nicht geschrieben, oder?
 

Arwen

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#41
Ja klar ist das Kind bei Vater... hat er ja auch geschickt eingefädelt!
Erst keinen Trennungsunterhalt zahlen, in Ruhe abwarten bis die Frau die Wohnung verliert... dann das Kind aufnehmen und dann das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagen...

und nun kann er Unterhalt fürs Kind fordern... clever, der Mann...
Was unterstellst Du denn da jemandem, den Du gar nicht kennst?

Bei mir ging das ganz fix mit dem Trennungsunterhalt (jetzt sag' ich mal: selber schuld).

In Ruhe abwarten bis... woher sollte er denn wissen, dass seine Exfrau Ärger mit der ArGe bekommt und in Folge dessen die Miete nicht übernommen wird? ...

Kann es einfach sein, dass der Papa das Kind auch gern bei sich hätte, weil er immerhin schon viele Monate mit ihm zusammenlebt? So ganz ohne irgendwelche Unterstellungen, sondern mit besten Absichten?

Gruß, Arwen
 
E

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#42
Dann habe ich probleme mit den anträgen von ALG 2 gehabt und das Amt brauchte 3 Monate um meinen Antrag zu bewilligen.
Dementsprechend stand ich 3 Monate ohne Geld da, und die Mietrückstände hat mir die arge auch nicht erstattet, da die wohnung zu groß war
sehr eindeutig, denn ob sie überhaupt etwas vom Vater wollte, hat sie nicht geschrieben.

In ihrem zweiten Post hat sie auch nichts geschrieben.

Der Vater hat zur Zeit das Kind, weil sie evtl obdachlos werden könnte, also braucht er in der Zeit auch nichts zu zahlen.

Welche Spekulationen werden hier denn noch so angestellt? :icon_kinn:
 

Dopamin

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#43
Dopamin, Du weißt, dass ich ebenfalls jede Menge Ärger mit meinem Ex habe (oder noch nicht? *grübel*), aber sowas wie oben find' ich unter aller Kanone, wenn ich das mal so sagen darf.

Niemand kennt ihn, niemand weiß genau um die Umstände, die dazu geführt haben, dass er seinen Sohn bei sich hat, aber alle scheinen sich in einem einig zu sein: DER gehört geschröpft!

Hab' Dich trotzdem lieb ;)...

Gruß von Arwen
Arwen,

ich schrieb KANN, nicht MUSS, wenns denn notwendig sein sollte.

Ich habe das Gerücht gehört, es soll Eltern geben, die sich trennen, aber sich ihrer Verantwortung als Eltern sehr wohl bewusst sind und ihr "Gehacke" nicht über die Kinder austragen...

Böse Mama, böser Papa. Von den vielen Beschimpfungen, die sich manche Kinder anhören müssen, über den getrennt lebenden Elternteil, möchte ich lieber gar nicht anfangen, hat auch hier mit dem Thema nix zu tun...

Arwen, ich denke es ist das beste, dass wir den Rest mal privat besprechen... Hier wird schon genug gehackt...

Dopamin
 
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#44
Und ich denke, dass sie als Eheleute beide in der Pflicht standen, die Wohnung zu bezahlen.
Also ich wüsste nicht, dass man von heute auf morgen ausziehen kann und dann einfach befreit ist vom Mietszins.

So geht es ja auch nicht
Ob verheiratet oder nicht. Es kommt drauf an, ob beide im Mietvertrag standen. Interessiert mich jetzt schon. Wenn beide drin stehen, kann sich der Vermieter auch an beide halten, muss er aber nicht. Er kann sich stattdessen auch an einen halten. Ich kenne auch nicht alle Hintergründe, aber ich bin auch geneigt zu glauben, dass der Mann das irgendwie eingefädelt hat, damit das Kind zu ihm kommt. Das gilt aber nur dann, wenn beide drin stehen und er sie auf den Kosten sitzen lassen hat. Ist aber nur eine Vermutung. Eventuell hat sie ihm aber auch vertraut und es geschah mit ihrer Zustimmung. Vertrauen bei Trennung, dazu sage ich lieber nichts. ...
Ich rate auch zum Mutter-Kind-Heim, aber ohne Kind geht das doch gar nicht oder?
Ich würde an ihrer Stelle erst mal auch eine 1-Zimmer-Wohnung nehmen, egal was für eine, damit sie das Kind nachholen kann. Obwohl ich da wenig Aussicht sehe, da es schon eine Verhandlung gab und der Kleine schon länger beim Vater ist. Ich lebe auch in einer solchen Wohnung, besser als keine. Und ohne Kind steht ihr keine andere zu.
Bekommt sie keine, ist der nächste Weg der soziale Dienst.
 
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#45
Ob verheiratet oder nicht. Es kommt drauf an, ob beide im Mietvertrag standen. Interessiert mich jetzt schon. Wenn beide drin stehen, kann sich der Vermieter auch an beide halten, muss er aber nicht.

Er kann sich stattdessen auch an einen halten.
.
Und genau das verursacht oft Probleme...
 

Kim1957

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#46
Trotz Verdienst und mit 90%iger Behinderung obdachhlos!!!!!

Meine Geschichte:
Als ehemalige Rosenheimerin (bis vor 3 Jahren) bin ich nach dem Tod meines damaligen Lebenspartners quer durch Deutschland und zuletzt in Flensburg gelandet.
Mit Anfang 50 habe ich keine Familie mehr und konnte die erschwerte Situation der letzten Jahre dort nicht mehr abfangen.

Begonnen mit Überstehen meiner eigenen Krebserkrankung, Scheidung, Tod des neuen Lebenspartners an selbiger Erkrankung, Umzug und damit Verlust meiner geliebten oberbayrischen Heimat, Umzug nach Flensburg aufgrund eines Stellenangebotes, Ausbrennen meiner Wohnung im Raume Flensburg, die zu einer eigenen privaten Insolvenz geführt, war viel auf einmal.
Denn Behörden akzeptieren keine Grenzen, auch wenn Mensch hundertmal "Stopp" ruft und emotional ausgelaugt ist.
Eine Insolvenz meiner letzten Hausverwaltung in Flensburg hat kurz danach einen erneuten Umzug notwendig gemacht und Ende September hätte ich meine Flensburger Wohnung sowieso verlassen müsste.
Eine gute Möglichkeit, den Absprung zu schaffen und die für mich viel zu nordisch sture Mentalität zu verlassen.
Dachte ich zumindest.

Ich bin 90% behindert und schätze das Zusammenleben sich gegenseitig unterstützender Menschen.
Ein Hauptschwerpunkt war dort auch die nordische Starrheit, die kein Aufeinander zugehen ermöglicht und mich so in die Isolation gedrängt hat, dass mein Leidensdruck so groß wurde, wirklich jeden Cent anzusparen, um diese Umgebung zu verlassen.
Und die mir wichtige medizinische Versorgung konnte ich dort auch nicht erhalten.

Ich benötige zwar keine entsprechend behindertengerechte Wohnung, lediglich Erdgeschoss, aber es gibt Situationen, da wäre "nachbarschaftliche Hilfe" eine Erleichterung, da ich Folgeschäden im Bein habe.

Ich bin zwar schon sehr jung berenntet, habe aber immer auf der mir erlaubten Basis gearbeitet und bin seit Wochen krank geschrieben.

Ich habe eine eigene kleine Homepage, www.angel-breath.de, die sich mit der Thematik der alternativen Wohnmodellen beschäftigt und war vor weit über 20 Jahren im Raume Rosenheim bereits aktiv in dem Bereich Urbanes Wohnen.
Zu früh, wie sich erst Jahre später gezeigt hat.
Aber ohne familiären Background und mit der mir zu eigenen Offenheit und dem Wunsch nach Miteinander, in Kombination zu Intimsphäre, ist das für mich die beste Lösung
Vor Wochen erhielt ich, noch in Flensburg einen Anruf des Wohn-Projektes Allgäu.
Ich hatte mich bei zahlreichen Modellen nicht nur als Mitbewohner beworben, sondern auch meine Hilfe beim Aufbau zugesichert.

Da bereits ein ähnliches Haus in Obersdorf jahrelang Bestand hat, hatte ich auch keine Zweifel, meine Möbel einzulagern, mit wenigen Habseligkeiten und meiner kleinen Katze quer durch Deutschland zu fahren, um zu erleben, dass das gesamte Modell gekippt ist und alle Bewohner von heute auf morgen auf der Straße standen.

So stand auch ich mit Katze auf der Straße und hätte mich nicht ein weitläufig Bekannter, denn ich im Grunde nur übers Internet kannte, in seiner kleinen 2 Zimmer Wohnung im Stuttgarter Raum aufgefangen, wäre ich "obdachlos".
Dies ist natürlich ohne eigene Intimsphäre kein Dauerzustand.
Zumal ein schwer zu verdauernder Mensch.
Kein Spiegel in der Wohnung, kein warmes Wasser und alle Fenster verrammelt, dafür Tag und Nacht Licht.
Alle Versuche meinerseits, ein wenig gesundes Leben einzubringen, scheitern an Sturheit.
Es ist kein Rückzug möglich und hat ja ab einem gewissen Alter seine Eigenarten, von den er nicht abrücken kann.
Ich schlafe auf dem Sofa im Wohnzimmer und bin nur froh, keine meiner Migräne anfalle oder Darmkoliken zu haben, was ab-und zu der Fall ist und bei denen ich einen eigenen Rückzug dringend benötige.
Bis spät in die Nacht läuft der Fernseher und am frühen Morgen wieder der Rechner.
Ein unwirkliche- kranke Welt, in die ich eingetaucht bin.

Ich leide unter einer extremen Form des grauen Star und mein Bein müsste auch schon lange operiert werden.
Alles Dinge, die ich erstens nicht noch zusätzlich verkrafte und für die ich unterstützende Hilfe in einem ZUHAUSE benötigen würde.
Und ich fühle mich weder in der Wohnung, noch hier im Raume wirklich wohl.
Und meine kleine Katze, die das alles mit mir durchgestanden hat und das letzte, mir verbliebene Familienmitglied ist, an dem ich sehr hänge, kann hier keinen gewohnten Freigang haben und ist total unglücklich, was auch Druck ausübt.

Ich habe zwar mit Rente und bis Ende September einen Hinzuverdienst, Rente immer noch eine sichere Einnahmequelle, bin aber kein Großverdienen.
Das bedeutet, das Mietzahlungen und Kaution, heute ja in drei Raten möglich, kein Problem darstellen.
Aber der Wunsch nach Hause ist so groß, auch eine alternative in Form einer Übergangsmöglichkeit, oder ein Appartement zu beziehen.

Mir ist nur wichtig, dass ich eine Kochgelegenheit habe, meine Katze weiterhin ein-und ausgehen kann und keine stark befahrene Straße in unmittelbarer Umgebung ist.
Und- das ich willkommen bin.

Ein großes Problem ist die private Insolvenz, in die ich gerutscht bin und die Unmöglichkeit, dieses ganzen, nicht in das derzeitige Leben passenden Auflagen zu erfüllen, denn ich habe keine Lust, ein Gesetz zu befolgen, bei dem ich auf der Strecke bleibe, erst recht nicht, wenn selbst nicht verschuldet.
Das ewige Thema: Auto.
Mein erst drei Jahre alten kleinen Fiat Panda musste ich weg geben, und nur unter der Prämisse, als Behinderte in einer Insolvenz zu arbeiten hat man mir den uralten Corsa gestattet.
Ungeachtet der Tatsache, dass ich behindert bin, auf ein Auto genauso angewiesen, wie ein Rollstuhlfahrer auf einen Rollstuhl und ohne Auto zu keinem Arzt, zu keinem Einkaufen und erst recht keine Fortbewegung habe.
Mein altes Auto hat Sommerreifen, die abgefahren sind, eine defekte Handbremse, der Tankkessel ist kaputt und ich kann es nicht reparieren lassen, da ich sonst den Umzug nicht zahlen kann und noch schlimmer, ich habe eine angeborene Störung des Gleichgewichtssinnes und kann keinerlei öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch nehmen.
Geht mein Auto kaputt, was bald der Fall ist, ist mein Leben beendet, weshalb ich ja auch so schnell als möglich zurück in den Münchner Raum wollte, um dort meine zugesagte Arbeit zu beginnen und in ein Wohnprojekt, um etwas aufgefangen zu werden.
Nun habe alle Wohnmodelle abgeklappert, man kann nirgendwo sofort einziehen, sondern überall muss ich mir erneut in der Näher erst eine Wohnung suchen, um mich langsam anzunähern und dann, wenn ein Platz frei ist, noch mal umzusiedeln.
Alle Wohnungsbaugesellschaften sind angeschrieben worden, aber die Mieten im sozialen Wohnungsbau, wenn überhaupt eine Wohnung frei ist, sind nicht möglich mit meinem Verdienst.

Gestern riet man mir zu einem Heim für Obdachlose, natürlich ohne Katze- die kann ich ja wegwerfen.
In einem Zweibettzimmer kann ich so lange warten, bis ich eine andere Lösung gefunden habe.
Aber ich kann dort nicht mit der benötigten Telefon und Internetflat meine Arbeit beginnen und mein Chef wäre nicht entzückt, dort mit mir Projekte zu besprechen.

Ich suche Lösungen, und ich möchte reden, denn das alles, was nie ausgesprochen wurde, weil nun jahrelang kein Gesprächspartner da und die Tatsache, wirklich alles alleine zu managen, haben mich komplett überfordert.
Ich kann meine Emotionen nicht mehr ordnen und ich bin kein Mensch, der an Obdachlosigkeit erinnern könnte.
Im Rollstuhl wäre es für mich einfacher, es scheint ein Manko zu sein, so viel für den Erhalt meiner Rest Gesundheit getan zu haben.

Aber ich habe selbst mit gehandicapten Menschen gearbeitet, lange aus meinen eigenen Miseren Krücken für andere gebastelt und nun das erste Mal, dass ich selbst an meine Grenzen komme und Hilfe benötige.
Denn da berenntet, ist keine Stelle für mich zuständig, habe alle abgeklappert.


Gibt es Solche hier auf dem Weg.


Gruss Kim
 
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