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Bin ich zur Untätigkeitsklage verpflichtet?

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Julchen68

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Tja... blöde Frage irgendwie, aber ich habe zur Zeit folgendes "Problem":

Ich habe seit über 4 Monaten einen Job, der mich von der amtlichen Theatertruppe unabhängig gemacht hat.

Leider war der abschließende Entlassungsbescheid so verhunzt und unvollständig und damit undurchsichtig, daß ich trotz besten Willens, dieses Kapitel endlich abzuschließen, gezwungen war, Einspruch einzulegen. (Vorgeschichte siehe hier)

Das war vor 3 Monaten und 1 Woche. Seitdem herrscht verschärfte Funkstille von Seiten des Amtes. Die einzige Post, die ich erhielt - und schon mit einer Mahnung oder sonstwas rechnete - entpuppte sich als Nachweis für die Einkommenssteuer.

Ich habe langsam den Eindruck, die ignorieren mich vorsätzlich. Oder die Damen und Herren sind nach meiner recht holprigen ..äh... Amtseinführung einfach nur noch froh, daß sie mich los sind :biggrin:

Da ich dem Amt jedoch Geld schulde (Überzahlung im Juli, gewerbliche Einnahmen) und nicht etwa umgekehrt ist mir diese Vogel-Strauß-Taktik umso unverständlicher. Die Rückzahlungen - die überhaupt nicht in Frage stehen und hier unnütz :wink: auf'm Sparbuch dümpeln - werden sich wohl gut und gerne auf 1500€ belaufen.

Habe ich also die Mitwirkungspflicht, dem Amt zu seinem Geld zu verhelfen und den Damen und Herren - eben mit einer Klage - einen guten Grund zu verschaffen, sich endlich wieder mit meiner Akte beschäftigen zu dürfen?
Oder darf ich mich mit gutem Gewissen genüßlich zurücklehnen, fremdem Geld beim Arbeiten zuschauen und abwarten, daß es bis zur Verjährung verschleppt wird?
 

Arwen

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Oder darf ich mich mit gutem Gewissen genüßlich zurücklehnen, fremdem Geld beim Arbeiten zuschauen und abwarten, daß es bis zur Verjährung verschleppt wird?
Ja, das darfst Du. Sogar mit r e i n e m Gewissen. :icon_party:

Gruß von Arwen
 

Mario Nette

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Ich kann mich an einen Fall hier aus dem Forum erinnern, der ähnlich gelagert war, allerdings ging es um "Peanuts" - 'n paar Geld fuffzich oder so. Die Klage wurde abgewiesen, da der Kläger nicht beschwert sei (eher im Gegenteil). Ich sähe nur dann ein Problem, wenn es zur erneuten Beantragung von SGB-II-Leistungen kommen würde und das Schonvermögen durch dieses "abgestellte" Geld unnötigerweise (oder gar antragsablehend) erhöht würde. Aber da dies wohl hier nicht der Fall ist, lasse das Geld für dich arbeiten :icon_smile:

Mario Nette
 
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