Bin ich verpflichtet, weiter Bewerbungen zu schreiben, wenn Bewerbungskostenanträge längere Zeit unbearbeitet sind? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

juergen1958

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 April 2008
Beiträge
259
Bewertungen
34
Hallo,

ich habe im Frühjahr, Sommer und Herbst jeweils einen formlosen Antrag auf Bewerbungskosten gestellt, die bisher nicht bearbeitet, geschweige denn ausbezahlt wurden. Es sind aber keine grossen Beträge, da ich die meisten Bewerbungen online geschrieben habe.

Nun habe ich einige neue Vermittlungsvorschläge erhalten. Könnte ich dies einfach ignorieren, ggf. bei einer Anhörung drauf hinweisen, bisher keine Kosten erstattet zu bekommen, ohne dass ich mit einer berechtigten Sanktion rechnen muss?

Vielen Dank und viele Grüße
Jürgen
 
E

ExitUser

Gast
Da die Bewerungskosten in Deinem Monatlichen Buget nicht enthalten sind kann von Dir nicht erwartet werden in Vorleistung zu treten und dem Amt ein Zinsloses Darlehen zu geben.
Wenn Du also nachweislich kein Geld auf dem Konto hast würde ich das Amt schriftlich darauf hinweisen und dann sie Bewerbungen mangels Finanzkraft einstellen.
Der Antrag vom Frühjahr sollte lange genug zurück liegen um eine Untätigkeitsklage einzureichen.

Murphy
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.534
Bewertungen
16.488
Hallo Jürgen,

ich habe im Frühjahr, Sommer und Herbst jeweils einen formlosen Antrag auf Bewerbungskosten gestellt,
Und hier die Frage wie beim Jobcenter eingereicht, belegbar?

Es sind aber keine grossen Beträge, da ich die meisten Bewerbungen online geschrieben habe.
Was steht in deiner Eingliederungsvereinbarung zur Kostenübernahme der Bewerbungen?
 

juergen1958

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 April 2008
Beiträge
259
Bewertungen
34
Hallo,

danke euch für eure Antworten. Die Anträge habe ich in doppelter Ausfertigung zum Jobcenter/Agabeschalter gebracht und mir jeweils ein Exemplar abstempeln und unterschreiben lassen, als Nachweis, dass ich es abgegeben habe.

In der ersten Eingliederungsvereinbarung steht angemessene, nachgewiesene Kosten, in der zweiten 1,-- für Online, 5,-- für schriftliche Bewerbungen. Jedoch habe ich gegen beide EGV-VA Widerspruch eingelegt, dem ersten wurde stattgegeben, der zweite ist in Bearbeitung, sieht aber wohl auch ganz gut aus. Aber was hat der Antrag mit der EGV-VA zu tun? Die Bewerbungsvorschläge sind doch auch unabhängig von der EGV-VA, oder nicht? Danke für deine Mühe!

Viele Grüße
Jürgen
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.534
Bewertungen
16.488
Hallo Jürgen,

Die Bewerbungsvorschläge sind doch auch unabhängig von der EGV-VA, oder nicht? Danke für deine Mühe!
Du hast nachweisbar deine Anträge gestellt, hier hätte vom Jobcenter ein schriftlicher Bescheid erfolgen müßen.

Das hat jetzt nichts mit dem Widerspruch zu tun, das ist ein schwebendes Verfahren.

Nun eine Verständnisfrage, hast du in dieser Zeit schriftlich nachgefragt
über den Bearbeitungsstand/Sachstandanfrage beim JC?
 
Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten