Bin ich mit 61 Jahren noch als Informatiker vermittelbar? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

hubi1612

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Hallo Leute
bin neu im Forum und dazu ein paar Daten: wie gesagt, bin 61, Informatiker (Akademiker) , wurde bis Ende des Jahres betriebsbedingt gekündigt wg Wegfall des Arbeitsplatzes mit Aufhebungsvertrag. Bin bereits arbeitslos gemeldet und ALG 1 auch schon bewilligt.
1) Mir wurde schon vor 4 Wochen ein Vermittler zugeteilt, habe aber bisher kein Vermittlungsgespräch bekommen und auch keine Vorschläge (im Stellengesuch meines Profils beim AA. Ist das normal? Ich dachte die melden sich innerhalb ein paar Tagen nach Eingang der Arbeitssuchendmeldumng bzw Arbeitslosengeldantrags?
2) Muß ich vor dem Gespräch mit dem Vermittler schon aktiv werden, will heißen, Bewerbungen losschicken?
3) Wie sehen die Chancen einer Vermittlung aus, als 61-jähriger Informatiker, mit total veraltetem Wissen. Hintergrund: Habe die letzten 10 Jahre nur die Altsysteme am Laufen gehalten.
Danke und Gruß
 

Bitas

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo,
Wenn Du einen neuen Arbeitgeber finden möchtest, solltest Du Dich selbst darum kümmern.
Die AfA wird Dir eher wenig bis keine geeigneten Stellen anbieten können. Sei denn Du möchtest für Mindestlohn als Leiharbeiter Dein Brot verdienen.
Es gibt sicherlich auch Ausnahmefälle, aber bei Ü60 sieht es her düster aus.

Viel Glück wünscht
Bitas
 
G

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Gast
AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Betriebsbedingt gekündigt mit Aufhebungsvertrag ist mir neu?

Deine Chancen auf dem Markt gehen gegen Null.
Selbst wenn Du auf dem aktuellen Stand wärst.

Der Trend geht gerade von Auslagerung in Richtung Cloud incl. Support.
Auch die ganzen Supportlevel sind bis auf Gerippe ausgelagert oder ins Ausland verlegt.

Mit 61 Jahren und langer Berufserfahrung hast Du doch Deinen Beitrag geleistet.
Sieh zu, dass Du die 24Monate Alg1 im seichten Fahrwasser mitnimmst und bereite Dich auf den Ruhestand vor.

Wenn man mit 61 das Rentenschiff nicht im Hafen hat, dann bringen 2-3 Jahre mies bezahlte Arbeit es auch nicht mehr.

Wichtig ist, dass Du rausfindest wie Dein SB so tickt.
Also ob der meint Dich noch intensiv vermitteln zu müssen, oder ob der SB Dich mitschwimmen lässt.

Just my 2 cents
 

vidar

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Moin @hubi1612,

Von den Sozialmitarbeitern bzw. Vermittlern der AfA wirst du selten entsprechende Unterstützung erhalten. Bei der AfA wirst du ab 58 eh nicht mehr als Arbeitsloser in der Statistik geführt. Da du aber sicherlich genügend ALG Anwartschaft erzielt hast, bekommst du zumindest schon mal für 2 Jahre ALG-1 (SGB III) als Leistung ausgezahlt und hast erst einmal Ruhe vor dem JC (SGB II).

Du könntest jetzt versuchen über deinen Ansprechpartner eine Fortbildung zu erhalten, um deine fehlenden Fachkenntnisse ausgleichen zu können. Aber, obwohl du bis zum Erreichen der Regelaltersrente noch ca. 6 Jahre dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könntest, ist es aber für einen älteren Arbeitssuchenden leider nicht so einfach hier auch eine Weiterbildung genehmigt zu bekommen. Im Endeffekt bleibt dir leider nicht anderes übrig, als dich selbst um einen Arbeitsplatz zu kümmern. Je früher du das machst, umso besser ist es. Ein längere Arbeitslosigkeit wirkt sich für dich negativ aus.

Solltest du 45 Versicherungsjahre (Rentenversicherung) nachweisen können, besteht für dich auch die Möglichkeit vorzeitig Abschlagsfrei mit 63 + 8 oder 9 Monate in Rente zu gehen. Solltest du aber keine 45 aber mindestens 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben, dann müsstest du aber leider mit einem Abschlag von monatlich 10,2 – 10,5 % rechnen. Dieser Abschlag gilt dann bis zum Lebensende.

Es könnte also auch durchaus sein, dass die AfA bzw. anschließend das JC von dir verlangen wird vorzeitig mit 63+ einen Rentenantrag zu stellen und dann auch in Rente zu gehen, sofern der Rentenbetrag höher als dein Hartz4 Leistungsbetrag sein sollte.

Fordere schon mal - nur für dich selbst als Info – bei der DRV deinen aktuellen Rentenverlauf an. Achte unbedingt darauf, dass die letzten zwei Arbeitsjahre auch voll mit berücksichtigt worden sind.

Nachvollziehen kann ich aber nicht, wieso dir betriebsbedingt gekündigt worden ist und gleichzeitig auch noch ein Aufhebungsvertrag mit dir geschlossen worden ist. Entweder das Eine oder das Andere, beides zusammen erschließt sich mir nicht. Oder, gab es einen Abfindungsbetrag, der deshalb zusätzlich zur betriebsbedingten Kündigung schriftlich vereinbart worden ist.

Ansonsten empfehle ich dir, dich hier in den Foren intensiv einzulesen. Verwende die Suchfunktion für die Themen, die dich interessieren.
 

hubi1612

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo zusammen
erstmal vielen Dank für für die vielen Antworten/Beiträge, die in so kurzer Zeit gemacht wurden. Ich bin total überrascht.
Zum Thema betriebsbedingt bzw Aufhebungsvertrag: Vllt war das nicht so richtig formuliert. Da mein Arbeitsplatz in der bisherigen Form weggefallen ist und auch weiterhin immer wieder irgendwelche "Säuberungsaktionen" sprich Restrukturierungen anfallen werden (das war gang und gäbe während der letzten 10 Jahre bei jedem Wechsel der GF), habe ich das Angebot der Firma angenommen; das "betriebsbedingt" und Wegfall der Stelle steht so nur in der Kündigung. Abfindung direkt habe ich keine bekommen, war eine gewisse Zeit voll bezahlt freigestellt.
Für mich ist es schon klar, dass der Zug abgefahren ist. In dem Alter und von den neuen Systemen und Methoden keine Ahnung, wird mich wohl keiner mehr wollen. Ich war hauptsächlich in der Software-Entwicklung tätig, und da ändert sich dauernd das Umfeld.
Ich wollte halt eher wissen, ob mich die AfA noch mit ständigen VV , Bewerbungen und Vermittlungsgesprächen nerven wird.
Aber das wird wohl im Ermessen meines Vermittlers beim AfA liegen.
 

Bitas

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Wahrscheinlich schicken die dich erst mal in eine von den vielen Sinnlosmaßnahmen, z.B. "Bewerbungen schreiben Lernen".
Aber du hast es schon richtig erkannt, es liegt am SB wie motiviert der ist.
 

hubi1612

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Das wäre natürlich Kappes, aber da muß man wohl mitspielen.
Aber nochmals die Frage: Ist das üblich, dass man so lange auf eine Einladung zum Vermittler warten muß? Und, es ist bereits der 2. Vermittler zuständig, und trotzdem nix passiert.
 

vidar

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Ich wollte halt eher wissen, ob mich die AfA noch mit ständigen VV , Bewerbungen und Vermittlungsgesprächen nerven wird.
Solange du dich im Rechtskreis des SGB III befindest wirst du nicht zu sehr mit VV überschüttet. Ins Amt wirst du wohl alle 3-6 Monate eingeladen. Zum Start muss du nicht jedes Angebot aus einem VV annehmen. Wie es sich verhält, kannst du hier nachlesen: § 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen - dejure.org

Du bist aber trotzdem nicht davon befreit dich auch selbst um einen Job zu bemühen. Zu gegebener Zeit wird das Amt auch von dir Bewerbungsnachweise verlangen. Ob mit dir auch noch eine EGV (Eingliederungsvereinbarung) abgeschlossen wird, hängt von deinem SB ab. Sofern du aber in den Rechtskreis des SGB II (Hartz-4) gelangst, wird alles schärfer betrachtet.
 

m aus m

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo, mit 61 sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt = 0
War mit 58 bei ähnlichem Ausbildungsstand in der gleichen Situation.
Das AfA hat mich 2 Jahre wenig belästigt, Einladung vierteljährig 10 Min. Dann Jobcenter, die mich Mitte des Jahres aus der Vermittlung genommen haben. Seitdem keine EGV, keine Zwangsbewerbungen und keine Einladungen mehr. Bin jetzt 61, genieße meinen Vorruhestand und gehe mit 63 + 7 Monaten in Rente. Dann zwar mit Abschlägen, ist aber auch ein paar 100 Euro mehr als ALG II.
als ALG II.
 

noillusions

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Einiges haben die Vorschreiber schon richtig geschrieben.

Ich war hauptsächlich in der Software-Entwicklung tätig, und da ändert sich dauernd das Umfeld.
Überleg dir ob du Bock drauf hast, das eine oder andere Neue zu lernen. Hin und wieder suchen einige diese "Saurier", die noch etwas von Cobol oder anderen "Fossilien" wie Fortran (sehr selten mittlerweile) verstehen, weil Alt-Systeme umgestellt werden sollen. Aber die Masse ist das natürlich nicht.
 

hubi1612

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Ja daran habe ich auch schon gedacht.
Habe mich auch schon zeitweise als Freiberufler versucht und einen Auftraggeber mit Altprojekt gehabt, aber da liegt jetzt leider nichts mehr an.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Einfach ruhig Blut. Spezialisten werden immer gesucht. Und Du bist einer.

ALG2 sollte für Dich kein Thema sein. Auch nicht in Deinem Alter. Ich denke nicht, daß die AfA für Dich etwas findet. Das wirst Du selbst tun müssen, eben weil Dein Beruf sehr speziell ist.

Geh' es langsam an. ALG1 läuft für Dich noch eine ganze Weile. Du wirst gewisse Zirkel haben, in denen Spezialisten wie Du gesucht werden. Das läuft nicht über die AfA.
 

Doppeloma

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo hubi1612, :welcome:

bin neu im Forum und dazu ein paar Daten: wie gesagt, bin 61, .... und ALG 1 auch schon bewilligt.
Soweit doch völlig in Ordnung, sei doch froh wenn alles reibungslos gelaufen ist und dir ALGI pünktlich überwiesen wird.

1) Mir wurde schon vor 4 Wochen ein Vermittler zugeteilt, habe aber bisher kein Vermittlungsgespräch bekommen und auch keine Vorschläge (im Stellengesuch meines Profils beim AA. Ist das normal?
Nicht unbedingt aber deine weiteren Beiträge klingen ja nicht unbedingt danach, dass du ernsthaft noch was Neues anfangen willst (was ich durchaus verstehen kann mit 61 Jahren) ... :idea:

Ich dachte die melden sich innerhalb ein paar Tagen nach Eingang der Arbeitssuchendmeldumng bzw Arbeitslosengeldantrags?
Soll durchaus auch häufiger vorkommen besonders in deiner Altersklasse, denn es ist nicht korrekt (wie schon geschrieben wurde), dass du bereits raus bist aus der Arbeitslosen-Statistik, (weil Ü 58) das gilt NUR für LE im SGB II nach § 53 a (Hartz 4) und NICHT bei der AfA ...

Und sogar dort erst wenn man dir (ab Ü 58 arbeitslos geworden) 12 Monate keine neue Stelle besorgen konnte, der Fleiß der JC-SB dabei ist allerdings "überschaubar" ...

So lange man ALG I bezieht KANN man nicht auf diese Weise aus der Statistik "entfernt" werden, es sei denn man wird (länger) krank ODER wird in einer (meist sinnfreien Ü-50) - Maßnahme "geparkt" zu diesem Zwecke.

So was dient dann eher der intensiven "Vorbereitung auf einen möglichst gesunden Lebens-Abend" aber nicht unbedingt der besseren Integration am 1. Arbeitsmarkt. :icon_evil:

Im Prinzip sollen ja die so begehrten "Alten und Erfahrenen" so schnell wie möglich in neue Arbeit vermittelt werden aber man sieht wohl auch keine guten "Aussichten" trotz deiner Berufserfahrungen.
Kommt ja auch etwas auf deinen Wohnort und die umliegenden AG an, ob es da vielleicht reelle Möglichkeiten geben würde.

Eventuell liegt es aber auch einfach daran, dass jetzt zum Jahreswechsel viel SB in Urlaub sind, um Kräfte zu sammeln für das neue Jahr und darüber nachzudenken, was man dir so "Gutes antun könnte" ...

Zumindest musst du nicht gleich unruhig werden wenn man dich einfach in Ruhe lässt. :icon_evil:

Ehe man dich irgendwie "vermitteln" könnte, müsste ja erst mal ein Beratungsgespräch stattfinden, dein Online-Profil kann ja auch nicht besonders komplett sein, wenn man noch nie mit dir gesprochen hat. :icon_evil:

Das solltest du allerdings gar nicht weiter beachten was da so geschrieben steht, wenn man was von dir will hat das immer noch auf dem üblichen Postwege zu kommen, online ist NICHTS "verbindlich". :icon_evil:

2) Muß ich vor dem Gespräch mit dem Vermittler schon aktiv werden, will heißen, Bewerbungen losschicken?
Wenn sich was anbietet, was du gerne machen würdest, dann hindert dich Niemand daran dich zu bewerben.
Verbindlich wäre nur was z.B. in einer EGV festgelegt und auch von dir unterschrieben wurde, aber das gibt es ja aktuell noch gar nicht.

Dafür wäre ja wieder erst ein Meldetermin notwendig, denn so eine EGV soll ja mit dir zusammen "erarbeitet" werden ... jedenfalls "rein theoretisch" ...

In einer Einladung kann man dich zwar "bitten" getätigte Bewerbungen mitzubringen, aber eine Verpflichtung hast du ja bisher dafür noch nicht unterschrieben.
NUR auf Vermittlungs-Vorschläge (per Post mit RFB) musst du dich wirklich bewerben, jedenfalls wenn sie dir nach § 140 SGB III zumutbar sind.

3) Wie sehen die Chancen einer Vermittlung aus, als 61-jähriger Informatiker, mit total veraltetem Wissen. Hintergrund: Habe die letzten 10 Jahre nur die Altsysteme am Laufen gehalten.
Kurz und bündig = SCHLECHT ... es sei denn du findest selbst was "Geeignetes" wo du dich bewerben möchtest ... wurde dir ja schon geschrieben, da kann ich mich nur anschließen.

Für mich ist es schon klar, dass der Zug abgefahren ist. In dem Alter und von den neuen Systemen und Methoden keine Ahnung, wird mich wohl keiner mehr wollen.
Es klingt nicht danach, dass dich das besonders "traurig" macht eventuell keine neue Arbeit mehr zu finden ... dann musst du auch nicht "traurig" sein, wenn kein Vermittler mit dir sprechen möchte deswegen ... :icon_hihi:

Ich wollte halt eher wissen, ob mich die AfA noch mit ständigen VV , Bewerbungen und Vermittlungsgesprächen nerven wird.
Aber das wird wohl im Ermessen meines Vermittlers beim AfA liegen.
Scheint ja (zumindest bisher) nicht der Fall zu sein, da gibt es sehr unterschiedliche "Charaktere" bei den SB und die werden auch gerne öfter mal "ausgetauscht", damit die "Beziehungen" zu den "Kunden" nicht zu eng werden. :bigsmile:

Es gab hier schon Fälle, wo man sich noch kurz vor dem Abschied in die Altersrente (mit 63 / 64) fleißig bewerben sollte, denn in eine vorzeitige Altersrente zu gehen, darf man bei der AfA auch noch nicht verlangen, das gilt erst im SGB II.

Trotzdem kann ich mich den Hinweisen dazu nur anschließen, deine Renten-Informationen mal danach zu überprüfen oder eine Aktuelle anzufordern bei der DRV, damit du genau weißt an welchem Tag X du "den Sack freiwillig zu machen kannst" ... mit den geringsten finanziellen Verlusten durch "Abschläge".

Letztlich garantiert auch dir Niemand ein ungewöhnlich langes Leben als Rentner und da sollte man sich besser beizeiten versuchen seine verdiente RUHE zu verschaffen und das Leben noch OHNE Ämterstress zu genießen.

Spätestens wenigstens wenn das ALGI mal abgelaufen sein wird ... beim JC ist das Alles meist noch weniger "spaßig", sofern du dort überhaupt Ansprüche haben würdest (Partnereinkommen / Vermögensverhältnisse könnten das schnell verhindern).

MfG Doppeloma
 

hubi1612

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo Doppeloma
vielen Dank für deine ausgiebigen Erläuterungen, Gedanken und Vorschläge in deinem letzten Beitrag.
Ich werde deine / eure Ratschläge annehmen und den Ball schön flach halten. Bisher bin ich ja wohl noch recht verschont geblieben, aber da ich mein Glück kenne, kann sich das natürlich ändern.
An dieser Stelle noch ein VV (hier nicht als Vermittlungsvorschlag sondern Verbesserungsvorschlag!) : Ich als Neuling tue mich recht schwer hier im Forum, die Bedeutung der vielen benutzten Abkürzungen zu erahnen bzw rauszufinden. JC=Jobcenter, SB=Sachbearbeiter, VV ist klar. Aber bei EGV, LE, RFB brauchte ich schon etwas länger. Wäre es nicht möglich, eine Liste der Abkürzungen und deren Bedeutungen hier einzustellen, vllt gibt es das auch schon, aber ich hab nix gefunden. Das soll bitte keine Kritik sein, aber für Neulinge halt einfacher zu verstehen.
Und an dieser Stelle nochmals vielen dank an alle Kommentatoren.
Hubi
 

Seepferdchen 2010

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo Hubi schau mal hier rein so ab Post 126/Beitrag da findest du so ziemlich alles.

Abkürzungswörterbuch

Und guten Rutsch in das neue Jahr 2018 vorallem Gesundheit!:cheer2:
 

vidar

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Moin @hubi1612,

das Forummitglied @zeitkind hat zu vielen Fragen eine gute Informationsquelle als Zusammenfasung gefertigt: Leitfaden
 

hostdreamer

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo Leute
bin neu im Forum und dazu ein paar Daten: wie gesagt, bin 61, Informatiker (Akademiker)
Hallo hubi1612,

ich kann Dir zwar keinen passenden Rat in Bezug auf Deine Arbeitslosigkeit geben, aber hattest Du Dir mal Gedanken einer Selbstständigkeit gemacht ?

Ich bin fast 63 Jahre alt, habe durch einen " falsch gewählten " Beruf meine Knochen kaputt gemacht und überlege mir, obwohl ich in 10 Monaten in abschlagsfreie Rente gehen könnte auch noch was " Anderes " zu suchen.

Ich habe mehr als 20 Jahre Erfahrungen im Computerbereich " Hardware " gesammelt und anhand meines Alters kannst Du Dir sicherlich vorstellen, dass ich auch genug Wissen alter Systeme besitze.

Vielleicht kann man sich ja mal austauschen in Bezug der Computertechnik und unserer Zukunft.


Gruß
Michael


Frohes Neues Jahr !
 

Doppeloma

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo hostdreamer,

ich kann Dir zwar keinen passenden Rat in Bezug auf Deine Arbeitslosigkeit geben, aber hattest Du Dir mal Gedanken einer Selbstständigkeit gemacht ?
Finde ich Klasse, dass du hier Kontakte suchst zu Menschen (deiner Altersgruppe) in ähnlicher Situation, um zu überlegen, wie man daraus noch "das Beste" für sich selbst machen könnte ... :first:

Ich habe insgesamt nur sehr wenig Ahnung von Selbstständigkeit und schaue da also sehr "Laienhaft" mal drauf, denn so lange man im aktiven Bezug von ALG I, ist sollte man sich da besser etwas zurück halten.

Ein Zuverdienst aus (jeder) Nebentätigkeit darf nur weniger als 15 Wochenstunden in Anspruch nehmen und nicht mehr als 165 € bringen sonst wird ALGI um den übersteigenden Betrag gekürzt.

Oder auch ganz eingestellt, weil man der Arbeitsvermittlung nicht mehr ausreichend zur Verfügung steht ... sollte diese Gewerbliche Neben-Tätigkeit mehr Zeit in Anspruch nehmen (über 15 Wochenstunden), gilt das bereits als "Teilzeit-Beschäftigung".

Das ergibt sich aus dem SGB III und damit kenne ich mich ja recht gut aus, "gefördert" wird der Aufbau einer Selbstständigkeit (vermutlich) offiziell nicht mehr von der AfA ... Da sollte man solche Pläne wohl besser noch für sich behalten bis es Fakten dazu und Einkommen daraus gibt (im erlaubten Rahmen als NebenTätigkeit).

Ohne weiter ALGI zu beziehen (beziehen zu können) ist man für die nötigen Versicherungen (besonders Krankenversicherung) dann auch direkt selbst verantwortlich, eine Familienversicherung greift NUR bis 450 € Monatseinkommen, sofern das beim Ehe-Partner möglich wäre.

Ich bin fast 63 Jahre alt, habe durch einen " falsch gewählten " Beruf meine Knochen kaputt gemacht und überlege mir, obwohl ich in 10 Monaten in abschlagsfreie Rente gehen könnte auch noch was " Anderes " zu suchen.
Die Idee, aus dem was ihr könnt noch was "auf die eigenen Beine zu stellen" finde ich eigentlich ganz TOLL, das kann man aber auch noch (intensiver) neben einer vorzeitigen Altersrente beginnen soweit aufzubauen, dass man zunächst die Rente nicht gefährdet dadurch.

Ein Zuverdienst von 6300 € im Jahr ist ja inzwischen ohne monatliche Teil-Begrenzung möglich, nur der Jahresbetrag sollte nicht überschritten werden.
Soweit ich so was lese dazu, dauert es immer eine gewisse Zeit (ca. 2 - 3 Jahre) ehe man von so einer Idee dann (vielleicht) auch tatsächlich leben oder zumindest genug "Gewinn" abschöpfen kann ... bis dahin steht wohl auch eher arbeiten im Vordergund (selbst und "ständig") ...

Schon das hält mich davon zurück, dafür bin ich nicht mehr "fitt" genug und die Bürokratie die da dann auch wieder dran hängt, was dich /euch natürlich nicht abhalten soll / muss.

Ab regulärer Altersgrenze (also 65 +X) darf man sich ja wieder "dumm und dämlich" verdienen, ohne negativen Einfluß auf die Rentenzahlungen von der DRV.
Da geht die das nichts mehr an (nur noch das Finanzamt :icon_hihi:) und wer noch KANN und möchte sollte solche Träume ruhig umsetzen. :icon_daumen:

Ich habe mehr als 20 Jahre Erfahrungen im Computerbereich " Hardware " gesammelt und anhand meines Alters kannst Du Dir sicherlich vorstellen, dass ich auch genug Wissen alter Systeme besitze.
Vielleicht kann man sich ja mal austauschen in Bezug der Computertechnik und unserer Zukunft.
Berufliche Erfahrungen habe ich damit nur soweit ich nach Anweisung mit "Firmensoftware" an PC und Telefon gearbeitet habe, im Privatbereich habe ich aber auch über die Jahre das Interesse (weiter) entwickelt mehr als NUR den Knopf zum Einschalten zu kennen. :peace:

Auch an das Innenleben habe ich mich begrenzt schon heran gewagt, um z.B. DSL-Karten ein- und auszubauen oder Arbeitsspeicher zu erweitern ... auf meinem Desktop-PC läuft ein Dual-System (WIN 7 pro und WIN 10 pro), was ich selbst installiert und eingerichtet habe störungsfrei seit Jahren (davor war es WIN XP und WIN 7).

Es ist allerdings pures Hobby (vielleicht schon auf etwas höherem Niveau), trotzdem ich würde mir zutrauen (älteren) PC-Neulingen allerhand beibringen zu können, im Umgang mit dem PC.
Auch ein wenig zur "Pflege" des Systems zu vermitteln (Updates/ Systemsicherungen usw.), was ja gerne vergessen wird so lange das Ding läuft nach dem Anschalten ...

Ich würde es toll finden wenn es so für Oldys eine Art preiswerten "Notdienst" gäbe, der sich nicht zu schade ist "Pille-Palle" immer wieder zu erklären oder Kleinigkeiten (ohne "Hohn") zu korrigieren, die einen "nur Benutzer" schnell an den Rand der Verzweiflung treiben können.

Wahrscheinlich haben deine aktuellen Ideen damit weniger zu tun, aber ich lese was von "alten Systemen" und denke an Windows 95 und XP von denen sich ja Manche noch immer nicht trennen wollen oder können ... sogar wichtige Wirtschafts-Systeme sollen ja damit teilweise noch betrieben werden ... :bigsmile:

Ich weiß, das ist Software / Betriebs-System, habe aber auch noch einen älteren Desktop-PC stehen ... mit sicher nicht mehr "ganz frischer" Hard-Ware-Ausstattung ... :icon_hihi:

Sorry fürs "abdriften", hier vor Ort gibt es z.B. "PC-Kurse für Senioren" (2 Mal die Woche je 2 Stunden) aber da will man nur "Ehrenamtliche" haben, es soll eben möglichst ALLES dann "umsonst" zu haben sein.

Wäre wohl etwa das was ich mir vielleicht vorstellen könnte (auch vom Zeitrahmen her) allerdings NUR mit Bezahlung, um meine schmale Rente aufzubessern.
Sonst bleibe ich lieber zu Hause und schreibe "ehrenamtlich" Foren-Beiträge ... da habe ich wenigstens "freie Zeiteinteilung" und keinen "Erfolgsdruck" ... :icon_hihi:

MfG und ein gesundes und ideenreiches NEUES JAHR

von der Doppeloma :wink:
 

Kerstin_K

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Ich glaube, hier soind eher Grosssysteme gemeint, MVS, vielleicht AS/400 oder die ganz alten S/34, 36 oder 38.
 

hubi1612

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Hallo und Prost Neujahr
mit Altsystemen meinte ich eher Software, nicht diese alten Hobel, die in Assembler und Cobol programmiert sind. Diese Software war in einem Produktionsbetrieb eingesetzt, war in Borland Pascal programmiert und lief ausschließlich unter DOS. Das ging ja noch relativ gut bis Windows XP, da gab's noch eine sog. DOS-Box, aber ab Win7 war da Schluß. Deshalb wurde dieses ganze MES (Manufacturing Execution System, also Produktionssteuerung) in einer neueren Programmiersprache (Java) nachgeschrieben. Da hatte ich aber weniger mit zu tun, das wurde nämlich "outgesourced", und ich war "nur" noch zuständig für das "Füttern" der Externen mit Prozesswissen. Tja, und als ich mein Grab ausgehoben hatte, sprich neues System endlich fertig programmiert und auch im letzten Werk in Mexiko eingeführt, konnte ich mich getrost in genanntes Grab legen.
Das ganze jetzt nur für diejenigen unter euch zum Werdegang meiner derzeitigen Situation.
Letztes Jahr hatte ich auch für ein paar Monate eine freiberufliche Tätigkeit aufgenommen (ich hatte das schon erwähnt?!), aber da läuft jetzt nichts mehr. Ich könnte mir schon vorstellen, noch kleinere Projekte zu übernehmen, wie zB halt Altsysteme in was neueres umzusetzen. Von seiten der Arbeitslosigkeit wäre das auch kein Problem, man kann sich ja zwischenzeitlich abmelden. Aber wie kommt man an solche Aufträge dran?
Ehrlich gesagt, noch großartig die Werbetrommel rühren, dazu fehlt mir im Moment die Energie. Zuerst muß ich mal mit AfA klar kommen.
 

Kerstin_K

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

Ach, dasgute alte Turbo Pascal. Ich wusste gar nicht, dass damit auch professionelle Anwendungen geschrieben wirden. Kenne das nur aus dem Privatbereich.

DAs Dürfte dehr schwer werden, da noch was zu finden, siw Altsysteme, die da noch existieren, kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen.
 

Gaestin

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AW: Informatiker mit 61 Jahren noch vermittelbar

hier im Ort gibt es einen älteren Herrn, der
einen Computer-Notdienst anbietet und oft gerufen
wird. Er macht auch Privatunterricht für Ältere, die
in ihrem Tempo lernen möchten, mit einem Computer
umzugehen. Er fühlt sich wohl dabei und verdient
einiges dazu.
 

hubi1612

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Hallo
heute habe ich meine 1. Einladung zu Termin bei der Betreuerin erhalten.
"Ich möchte mit Ihnen Ihre aktuelle berufliche Situation besprechen" : Ist das der Standard-Spruch oder was besagt das?
Außerdem soll ich Bewerbungsunterlagen, Lebenslauf und Gesundheitsfragebogen mitbringen. Ist wohl auch normal, oder.
Das ganze sieht mir wie eine Standardeinladung aus, wo nur noch der Name und Termin eingesetzt wurde. Wahrscheinlich besagt das alles garnichts.
Gruß
Hubi
 

Kerstin_K

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Der Gesundheitsfragebogen geht Deine SB nichts an. Ausserdem ist er freiwillig. Wenn Du den ausfüllst bekommt ihn nur ein Arzt des ÄD und sonst niemand.
 
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