Bin gestern aus einer Anschlussheilbehandlung AHB nach Herz-OP arbeitsunfähig entlassen worden. Mein Hausarzt hat mich nun krank geschrieben,muss ich diese AU an die Agentur für Arbeit senden?

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Greet

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Hallo!

Zunächst einmal meinen herzlichen Dank, dass es dieses Forum gibt! :)

Bin gestern aus einer Anschlussheilbehandlung AHB nach Herz-OP arbeitsunfähig entlassen worden.
Mein Hausarzt hat mich nun krank geschrieben, mit neuer Diagnose.

Frage: Muss ich diese AU an die Agentur senden?

Es handelt sich um eine neue Diagnose, die mit meiner vorherigen Krankschreibung (Burnout, ausgesteuert im Februar 2022, seitdem ohne AU im ALG I ) zunächst nichts zu tun hat.
Ob die Krankenkasse das auch so sieht, muss sich erst zeigen...

Hierin steht, dass ich mitwirken soll, der Aufhebungsbescheid ALG I ist vom 16.8.2022, weil AHB / Bezug von Übergangsgeld DRV .

Den Entlassungsschein der Rehaklinik kann ich senden, allerdings wie schaut es mit der neuen AU von heute aus, zu der die Krankenkasse sich erstmal noch verhalten muss, ob sie das als 2. Krankheit anerkennt? Will nichts zusenden, was ggf. nicht notwendig wäre...
Hatte ja zwischenzeitlich vor der OP mich beworben gehabt und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestanden, seit Februar...

Ganz herzlichen Dank und Gruß

Greet
 
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Greet

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danke für's Lesen und Nachfragen :)
Vielleicht klärst du uns erst einmal über die näheren Umstände auf, wie man das bitte verstehen soll, bevor man hier falsch hilft.

- ich hatte hier bei euch im Februar nachgefragt gehabt und recherchiert, im Vorfeld der Aussteuerung und verstanden, dass ich mit einer AU kein ALG I bekommen hätte, da ich nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnte. Das wollte ich vermeiden, und auch nicht in den SGB II-Bezug fallen.

Und ich hoffte, mich nach der Reha im Nov+Dez 2021 vielleicht doch wieder soweit erholen zu können, dass ich mit dem entsprechenden Angebot dann doch auch wieder arbeiten kann. Hat sich zunächst frei angefühlt, dann, und allerdings auch unsicher, ob ich das wirklich schaffen kann... (Man hofft ja doch auch immer, wieder gesund zu werden.)

Dann kam das mit dem Herz dazu, neu, weshalb ich dann im Juni notfallmässig 5 Tage zur Diagnostik im Krankenhaus, und im Juli 4 Wochen zur OP und jetzt AHB war...

Vorher bei der AU hatte ich auch keine AU 's zur Agentur geschickt, obwohl arbeitssuchend gemeldet. (Nach Ende meines Vertrages während des ersten Krankengeldbezuges...)

Hm..., ist das jetzt etwas besser verständlich?
 

BerndB

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Zu den Abläufen der verschiedenen Krankheiten kann ich nichts sagen. Wenn du dich aber bei der AA in die Kur mit Datum von/bis abgemeldet hast, kann es sein, dass die Einstellung der Alg-Zahlung nur befristet erfolgte und ohne neuen Antrag wieder aufgenommen wird. Denn die Unterbrechung war unter 6 Wochen.
Hat die AA nach der Aussteuerung festgestellt, dass du für leichte Arbeit arbeitsfähig bist? Dann hättest du für die alte Erkrankung keine AU 's mehr ausstellen lassen dürfen/sollen, da eine AU in der Arbeitslosigkeit nur ausgestellt werden soll, wenn man leichte Arbeit nicht mehr machen kann.
Die Frage ist, ob bei der neuen Erkrankung die AA nach 6 Wochen die Zahlung einstellt. Weiß ich nicht. Falls ja, wäre die Frage an die Krankenkasse (Krankenkassenforum) bzw. an besser informierte Forenmitglieder, ob die Krankenkasse dann wieder Krankengeld zahlt.
 

Woodruff

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Hallo Greet,

Bin gestern aus einer Anschlussheilbehandlung AHB nach Herz-OP arbeitsunfähig entlassen worden.

Hast Du vielleicht schon darüber nachgedacht einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen?

Der „Grad der Behinderung“ (GdB ) ist eine Maßeinheit. Er zeigt an, wie stark ein Mensch durch seine Behinderung beeinträchtigt ist. Den GdB gibt man in 10er-Graden an. Der niedrigste GdB beginnt bei 20 und der höchste ist 100. Dabei handelt es sich nicht um Prozentangaben. Je höher der Wert, desto stärker ist die Behinderung. Einzelne Behinderungen oder Erkrankungen werden nicht zusammengezählt, sondern insgesamt bewertet.


Falls Du einen Antrag stellen solltest, wäre es wichtig außer der Herzerkrankung auch die psychische Erkrankung, sowie alle weiteren Krankheiten mit anzugeben.


Alles Gute für Dich
 

Greet

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Zu den Abläufen der verschiedenen Krankheiten kann ich nichts sagen. Wenn du dich aber bei der AA in die Kur mit Datum von/bis abgemeldet hast, kann es sein, dass die Einstellung der Alg-Zahlung nur befristet erfolgte und ohne neuen Antrag wieder aufgenommen wird. Denn die Unterbrechung war unter 6 Wochen.
Danke für deine Einschätzung, BerndB - in der Tat, ich darf das heute direkt vor Ort dann klären, denn sie wollen, dass ich mich persönlich vorstelle, hab eben angerufen.

Die Frage ist, ob bei der neuen Erkrankung die AA nach 6 Wochen die Zahlung einstellt. Weiß ich nicht. Falls ja, wäre die Frage an die Krankenkasse (Krankenkassenforum) bzw. an besser informierte Forenmitglieder, ob die Krankenkasse dann wieder Krankengeld zahlt.
Danke auch hier für den Tipp zu dem Krankenkassenforum, das kannte ich noch nicht. :)

Die Krankenkasse hat gestern über meinen Hausarzt bereits eine "Erstmeldung" zur neuen Erkrankung übermittelt bekommen und wird sich dann dazu verhalten.
Und wenn ich bei der Agentur für Arbeit wieder "gelistet" bin, wäre das dann mein "Plan B" - mindestens für die eine Woche bis zur 6-Wochen-Frist.
 

Greet

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Hallo Greet,

Hast Du vielleicht schon darüber nachgedacht einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen?

Falls Du einen Antrag stellen solltest, wäre es wichtig außer der Herzerkrankung auch die psychische Erkrankung, sowie alle weiteren Krankheiten mit anzugeben.

Alles Gute für Dich
Hallo Woodruff:

vielen Dank für deinen Hinweis, tatsächlich kam in der Reha der Bescheid über 30 Grad Schwerbehinderung, Antrag war vom Februar 2022 aufgrund der psychischen Erkrankung etc..

Hier will ich - sofern die Herzgeschichte doch andauern sollte - mit einem Änderungsantrag dann die erste Einschätzung überprüfen lassen.

Herzlichen Dank für deine guten Wünsche für mich 😘
 

saurbier

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Hallo @Greet, danke für deine Erläuterung wie die Vorgeschichte sich darstellt.

Hier hättest du sicherlich besser in deinem Thread weiter geschrieben, denn dann hätte man gleich sehen können, was Sache ist.
Bin gestern aus einer Anschlussheilbehandlung AHB nach Herz-OP arbeitsunfähig entlassen worden.
Mein Hausarzt hat mich nun krank geschrieben, mit neuer Diagnose.
Das hört sich mal gar nicht so rosig an.

Hast du dir dann jetzt inzwischen auch mal einige Gedanken gemacht, wie es ggf. beruflich so mit dir weiter gehen kann/könnte, bzw. das ganze Mal mit deinen behandelnden Ärzten besprochen, wie sie deine weitere berufliche Situation so einschätzen.

Aus deinem älteren Thread kann man ja unschwer entnehmen, dass du auch nicht mehr der Jüngste bist (ALG-I Anspruch 2 Jahre). Wenn man dann auch noch sieht, dass du ja bereits einmal das KG voll ausgeschöpft hast und nun auch noch kurze Zeit später einen neuerlichen sicherlich nicht unerheblichen gesundheitlichen Rückfall hattest, sollte man ggf. mal in sich gehen und fragen, wie es denn überhaupt beruflich weiter gehen kann bzw. ob nicht eine EMR sinnvoll wäre.
Frage: Muss ich diese AU an die Agentur senden?
Nun, da du ja bereits alles andere der AfA mitgeteilt hast, solltest du jetzt auch die AUB dort einreichen.

Normalerweise müsste die neue AUB eine neue Blockfrist (und damit einen neuen KG-Anspruch) auslösen, da es sich hier offenkundig sicherlich um eine ganz andere Diagnose handelt, als jene, mit welcher du seinerzeit (psychosomatisch) ja bereits aus dem KG ausgesteuert wurdest. Fraglich könnte hier allerdings leider sein, ob deine KV zwischen der vorherigen Erkrankung (Burnout) und der jetzigen Herz-OP eine Kausalität konstruiert, eben um nicht nochmals ggf. ein volles KG zahlen zu müssen.
 

Greet

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Hallo @Greet, danke für deine Erläuterung wie die Vorgeschichte sich darstellt.

Hier hättest du sicherlich besser in deinem Thread weiter geschrieben, denn dann hätte man gleich sehen können, was Sache ist.
Sehr gerne - und ja stimmt, jetzt wo du's sagst - es kam mir so "neu" vor, und in der Tat, weiterschreiben ist eigentlich naheliegend...
Danke für's lesen und verstehen!

Das hört sich mal gar nicht so rosig an.

Hast du dir dann jetzt inzwischen auch mal einige Gedanken gemacht, wie es ggf. beruflich so mit dir weiter gehen kann/könnte, bzw. das ganze Mal mit deinen behandelnden Ärzten besprochen, wie sie deine weitere berufliche Situation so einschätzen.
ne, das war es in der Tat nicht. Hat mich aus heiterem Himmel erwischt, und es war auch "kurz vor knapp" - insofern ist dein Hinweis auf EMR schon wirklich naheliegend, viel mehr als mir bisher so klar war. Bisher dachte ich, ich geh wieder zurück, hab eine Beratungsstelle geleitet, allerdings trau ich mir das jetzt schonmal gar noch nicht wieder zu...
Etwas dazuverdienen vielleicht perspektivisch, aber Vollzeit?? Hab nächste Woche Kardiologentermin, da nehm ich die Frage mit, danke! (y)

Nun, da du ja bereits alles andere der AfA mitgeteilt hast, solltest du jetzt auch die AUB dort einreichen.

Normalerweise müsste die neue AUB eine neue Blockfrist (und damit einen neuen KG-Anspruch) auslösen, da es sich hier offenkundig sicherlich um eine ganz andere Diagnose handelt, als jene, mit welcher du seinerzeit (psychosomatisch) ja bereits aus dem KG ausgesteuert wurdest. Fraglich könnte hier allerdings leider sein, ob deine KV zwischen der vorherigen Erkrankung (Burnout) und der jetzigen Herz-OP eine Kausalität konstruiert, eben um nicht nochmals ggf. ein volles KG zahlen zu müssen.

Ich war vorhin dort, hab mich wieder persönlich gemeldet, den gelben Briefumschlag mit bekommen, dass der medizinische Dienst dann den Rehabericht prüfen kann. Allerdings sind jetzt bereits 5 Wochen durch die Krankenhausaufenthalte vorbei, und dann geht es wohl lediglich um die eine Woche bis auf 6, nach der ich dann jetzt, da krank geschrieben bis 18.10., von der Agentur ins Jobcenter verschoben würde - sofern die Krankenkasse den erneuten Krankengeldanspruch auf die neue Diagnose ablehnt. Die Dame wollte keine AU sehen, nur das Datum wissen, wie lange ich krank geschrieben bin.

Das was du mit Kausalität beschreibst, ist in der Tat auch durchaus denkbar - allerdings hat mein Hausarzt ausschliesslich die neuen Diagnosen auf die AU geschrieben, lauter I's und "Erstbescheinigung" und "7 Wochen und sonstiger Fall" angekreuzt. Das soll auf den neuen Formularen der Hinweis für die KK sein, dass es sich um einen Krankengeldfall handeln könnte. Ich bin gespannt.

Frage, welche Möglichkeit hätte ich noch, um den SGB II-Bezug drum herum zu kommen (außer halt gesund sein, was mir aktuell recht unerreichbar erscheint, zumindest kurzfristig), oder ist er unausweichlich, wenn die KK nicht übernimmt?

Ein Antrag auf EMR kann da (noch) nicht abhelfen, oder?
 
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Woodruff

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Hallo Greet,

Hier will ich - sofern die Herzgeschichte doch andauern sollte - mit einem Änderungsantrag dann die erste Einschätzung überprüfen lassen.

Vielleicht ist Dir die Gleichstellung schon bekannt? Des weiteren gibt es ab Grad 50 die Möglichkeit unter bestimmten Bedingungen eine vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte in Anspruch zu nehmen. Kenne Dein Alter nicht, aber vielleicht sind es bis dahin bei Dir noch 30 Jahre. ;)

Im Wesentlichen ist die Gleichstellung mit drei Vorteilen verbunden. Alle drei Punkte stehen im Zusammenhang mit dem Berufsleben.

Erweiterter Kündigungsschutz
Unterstützung bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes
Lohnkostenzuschüsse


Jetzt noch Infos zur Altersrente für Schwerbehinderte. Ich nehme sie seit Februar dieses Jahres in Anspruch. Beim Antrag hatte ich Hilfe durch einen ehrenamtlichen Mitarbeiter der DRV . Der hatte den Antrag sehr zügig fertig, nach ca.2 Monaten hatte ich den Bescheid.

Voraussetzungen für diese Rente:

Sie haben das maßgebende Alter erreicht,
Ihr Grad der Behinderung beträgt wenigstens 50 und
Sie haben die Mindestversicherungszeit (wird Wartezeit genannt) von 35 Jahren erfüllt.


 

saurbier

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Des weiteren gibt es ab Grad 50 die Möglichkeit unter bestimmten Bedingungen eine vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte in Anspruch zu nehmen.
Ja eine Rente für SchwerB könnte ggf. ein Weg sein, um ein Abrutschen ins ALG-II zu vermeiden, nur wäre das eine Möglichkeit, wenn man aktuell bereits das entsprechende Alter hat. Ob das möglich ist, kann man hier selbst sehr schnell ausrechnen lassen:

Das aber setzt zudem voraus, dass neben dem bereits offenbar bestehenden GdB 30 nun infolge der Herz OP eine weitere Erhöhung auf mindestens GdB 50 erfolgt, so man dafür auch einen Verschlechterungsantrag gestellt hat.

Falls noch nicht geschehen (sollte eigentlich in der AHB erfolgen), sollte man dies umgehend nachholen.
Das soll auf den neuen Formularen der Hinweis für die KK sein, dass es sich um einen Krankengeldfall handeln könnte. Ich bin gespannt.
Ja, das ist die spannende Frage, ob die KV hier jetzt auch wirklich einen neuen Leistungsfall (KG) sieht.

Sollte die KV dies als neuen KG-Leistungsfall sehen, dann wären deine bisherigen Probleme mit der AfA /ALG-II vorerst erledigt, denn dann würdest du seitens der KV so lange ein KG erhalten, wie du seitens deiner behandelnden Ärzte auch eine AUB erhältst.

Dann solltest du aber auch umgehend mit den behandelnden Ärzte deine weitere berufliche Zukunftsperspektive besprechen, also ob diese dich in absehbarer Zeit wieder voll leistungsfähig sehen, oder doch eher in Richtung Teil-EMR bzw. sogar volle EMR.

Sollte deine behandelnden Ärzte dich nicht mehr voll leistungsfähig sehen, wäre es durchaus angeraten über einen EMR Antrag beim Rententräger nachzudenken.

In der Regel kommen die meisten KV's nach einer gewissen Zeit des KG-Bezuges eh damit, dass man einen Reha-Antrag stellen soll, eben da sie auf diese Weise nicht unerheblich Kosten durch das Abschieben an einen anderen Leistungsträger (hier Rententräger) ggf. einsparen können. Demzufolge solltest du das KG (so es eins gibt, weil deine KV die Herz OP als neuen Leistungsfall sieht) so lange in Anspruch nehmen, wie a) dir dein behandelnder Arzt dazu eine AUB ausstellt, bzw. b) bis dich die KV dann ggf. auffordert einen Reha-Antrag zu stellen. Nach einer Aufforderung seitens der KV hättest du dann immer noch 10 Wochen Zeit einen Reha-Antrag zu stellen.

Hierbei kannst du dir dann auch nebenbei überlegen, ob du nicht anstatt einem Reha-Antrag über die KV, nicht doch gleich einen EMR-Antrag direkt bei deinem Rententräger stellst, denn damit würdest du dir ggf. gleich eine neuerliche Arbeit ersparen, da die Rententräger in der Regel nach dem Motto verfahren - Reha vor Rente -, allerdings nicht immer gesetzeskonform den Reha-Antrag automatisch in einen Renten-Antrag abändern.
Frage, welche Möglichkeit hätte ich noch, um den SGB II-Bezug drum herum zu kommen (außer halt gesund sein, was mir aktuell recht unerreichbar erscheint, zumindest kurzfristig), oder ist er unausweichlich, wenn die KK nicht übernimmt?
Sollte deine KV die neuerlich Herz OP nun nicht als neuen Fall sehen und demzufolge dafür keine neue Blockfrist ansetzen, bleibt dir leider nur der Weg ins ALG-II , nachdem du seitens der AfA die 6-Wochen AU -Zeit ausgeschöpft hast.

Du solltest jedoch wissen, dass du das nicht zwingend akzeptieren musst und dagegen mittels Widerspruch und Klage vorgehen kannst. Bitte bedenke hier immer, kein Sozialleistungsträger zahlt heute gerne noch freiwillig, die meisten versuchen mit vielen Tricks eine Zahlung zu minimieren bzw. zu vermeiden, wo immer es geht.
Ein Antrag auf EMR kann da (noch) nicht abhelfen, oder?
Wenn du jetzt einen Antrag auf EMR stellen würdest, würdest du bestenfalls damit erreichen, dass der Rententräger prüfen würde, ob bei dir ein Leistungsfall seinerseits vorliegen würde, was ggf. Monate dauern kann.

Damit hättest du allerdings nichts hinsichtlich deiner finanziellen Situation erreicht, denn so lange der Rententräger noch keine Entscheidung getroffen hat, gibt es von diesem auch keine Leistung.

Aktuell bleibt abzuwarten, ob deine KV hier jetzt einen neuerlichen Leistungsfall (Herz OP) sieht und dir jetzt nach einreichen der neuen AUB auch umgehend ein KG bewilligt. Darum solltest du dich jetzt auch vorrangig kümmern.
 
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