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Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

hostdreamer

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#1
Hallo liebes Forum,

ich hatte mich bereits vor längerer Zeit hier registriert und viele Themen gelesen.

Nun ist es für mich an der Zeit etwas über meine Situation zu berichten, da doch jeder Fall individuell ist und ich wäre sehr dankbar über Eure Einschätzung und vielleicht auch über einen fachmännischen Rat, da bei mir einige Unsicherheiten bestehen.

Mein Verlauf kalendarisch:

Bin seit Sept. 2015 mit dem GdB 30 Behindert und mit einem schwerbehinderten Gleichgestellt.
Diagnose: Halswirbel und Bandscheibenschaden, Hörstörung.
Arbeitgeber über meine Situation informiert.

Seit 01.März 2017 Arbeitsunfähig weil zusätzlich
ausgedehnte Arthrose im Großzehengelenk,
Bandscheibenschaden mit Nervenkanaleinengung und Nervenkontakt Lendenwirbel.
Ich hatte eine empfohlene OP abgelehnt

Orthopäde sprach Berufsunfähigkeit aus.

April 2017 , 45 Beitragsjahre der Rentenversicherung erfüllt.

15.08.2017
Aufforderung der AOK zum MDK
Beurteilung:
Erhebliche Gefährdung der Erwerbsfähigkeit, AU auf Zeit. Stationäre Rehabilitation empfohlen.

18.08.2017
Aufforderung der AOK zum Reha-Antrag

09.2017
Orthopäde stellt zusätzlich leichten Bandscheibenvorfall in der Brustwirbelsäule fest durch MRT.

25.10.2017
Selbst Antrag auf Teilhabe bei der Rentenversicherung gestellt und mit Bestätigung an die AOK, wegen der 10 Wochen Frist.

10.11.2017
Rentenversicherung erteilt Bewilligung zur Reha mit der Bitte an die Rheumaklinik Bad Wildungen mich bevorzugt zu behandeln.

18.11.2017
Einladung zur Reha, Reisedatum 28.11.2017, voraussichtlich für 3 Wochen.

Nach diesen 3 Wochen hätte ich noch 10 Monate bis zur abschlagsfreien Rente mit 63.

Mein Rentenberater sagte mir, ich solle mit dem Arzt im Anschluß der Reha freundlich über volle Erwerbsminderung sprechen, da mir noch Abschläge in der Rente drohen, obwohl ich mich kurz vor der Rente ohne Abschläge befinde.

Im Forum fand ich Themen, da wurde beim Abschlußbericht der Reha von " Arbeitsfähigkeit " berichtet, obwohl die Erkrankung noch besteht und über die Unannehmlichkeiten, da man keine Einspruchsmöglichkeit ( mehr ) hat.

Seitens meines Arbeitgebers ist alles klar, er weiß, ich kann meine bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben und er hat auch keinen anderen Job für mich. Ich bin ( noch ) nicht gekündigt, ich sagte ihm aber, dass er zuerst das Versorgungamt um Erlaubnis fragen muß, ob eine Kündigung möglich ist.
Mein Arbeitgeber ist sozial gut eingestellt und ich rechne nicht mit einer Kündigung, was auch nicht Grund meiner Sorge ist.

Aber:
Meine Sorge ist, daß die Ärzte der Reha-Klinik mich dennoch als arbeitsfähig beurteilen, ( man könnte ja noch Telefondienst etc. machen ) . Man bedenke, ich bin im April 2018 63 Jahre alt und habe dann nur noch 6 Monate bis zur abschlagsfreien Rente und welcher Arbeitgeber stellt noch jemanden in dem Alter und mit Behinderung ein ?

Die Krankenkasse meint, nach der Reha wird entschieden, ob man AU, mit Eingliederung im alten Job oder erwerbsfähig ist.

Wenn mit Eingliederung und oder erwerbsfähig, kann man nach der Reha wieder in die AU gehen?
Meine Behinderung ist laut Versorgungsamt 2015 auf dauerhaft gewertet worden.
Und habt Ihr noch einen Rat, den ich während meiner Reha beachten sollte.

Liebe Grüße
Michael

Ergänzung :

Nach der Reha ende Dezember 2017 hätte ich noch 9 Monate Krankengeldanspruch und volle 24 Monate ALG1.

Liebe Grüße
Michael
 
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Doppeloma

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#2
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo Michael, :welcome:

dann mal Willkommen in der schreibenden Zunft ...

Habe mir erlaubt dein Thema etwas konkreter zu betiteln und deine Ergänzung hier mit angefügt ...

Bin seit Sept. 2015 mit dem GdB 30 Behindert und mit einem schwerbehinderten Gleichgestellt.
Diagnose: Halswirbel und Bandscheibenschaden, Hörstörung.
Arbeitgeber über meine Situation informiert.
Soweit klar, es ist nicht ungewöhnlich, dass man für orthopädische Probleme höchstens GdB 30 bekommt und die Gleichstellung hindert nun deinen AG, dich so einfach zu entlassen.

Das ist ja nicht verkehrt, auch wenn du bisher nicht den Eindruck hast, das wäre seine Absicht ... er DARF es auch ohne Zustimmung des Integrationsamtes gar nicht mehr. :icon_evil:

Seit 01.März 2017 Arbeitsunfähig weil zusätzlich
ausgedehnte Arthrose im Großzehengelenk,
Bandscheibenschaden mit Nervenkanaleinengung und Nervenkontakt Lendenwirbel.
Ich hatte eine empfohlene OP abgelehnt
Zu Operationen kann und darf dich auch Niemand zwingen, zumal dir Keiner (auch kein Arzt) Erfolge und Besserung "garantieren" könnte, die Chancen kannst du nur selbst für dich einschätzen.

Orthopäde sprach Berufsunfähigkeit aus.
Na-Ja, der Orthopäde dürfte kaum die rechtliche Stellung dafür haben, aber zur Berufs-Fähigkeit wird man nun auch in der Reha entsprechende Entscheidungen treffen und die sind dann auch als "verbindlich" anzusehen (z.B. für KK und später vielleicht die AfA).

April 2017 , 45 Beitragsjahre der Rentenversicherung erfüllt.
Das liest sich zumindest schon mal sehr gut für dich und bis zum "magischen Alter" für die (angeblich) abschlagfreie Altersrente ist es ja auch nicht mehr weit.

Warum "angeblich" erkläre ich dir gerne wenn du das wissen möchtest später ...

15.08.2017
Aufforderung der AOK zum MDK
Beurteilung:
Erhebliche Gefährdung der Erwerbsfähigkeit, AU auf Zeit. Stationäre Rehabilitation empfohlen.
Ist klar, die KK wollen ALLE nur noch sehr ungerne lange Krankengeld zahlen müssen, du solltest deinen Arzt mal bitten das komplette MDK-Gutachten anzufordern.

Es könnte wichtige Informationen dazu enthalten, wie der MDK die weitere Tätigkeit bei deinem AG schon eingeschätzt hat.

In meinem Falle hatte bereits der MDK eine weitere Tätigkeit bei meinem AG für die Zukunft komplett ausgeschlossen, schon damit war die KK dann gezwungen, nach der Reha auch weiter Krankengeld zu zahlen bis zur Aussteuerung aus dem Krankengeld.

Das war dann (vermutlich) nicht so ganz im Sinne meiner KK gelaufen, denn man hofft natürlich auf Arbeits-FÄHIGE Entlassung aus der Reha und dass du dann wieder arbeiten gehen sollst.

18.08.2017
Aufforderung der AOK zum Reha-Antrag
Logische Folge dieser MDK-Feststellungen, ob du selbst was für deine Gesundheit davon haben wirst ist erst mal irrelevant, es geht NUR um das Geld der KK dabei, denn während der Reha zahlt ja die DRV "Übergangsgeld" ...

09.2017
Orthopäde stellt zusätzlich leichten Bandscheibenvorfall in der Brustwirbelsäule fest durch MRT.
Wenn es erst mal "knirscht im Gebälk" dann kommt immer wieder was dazu, das kenne ich von meinem Männe, er hat schon 2 große Bandscheiben-OP hinter sich, die erste mit Mitte 30, die Zweite 1999 (beide in der LWS).

Trotzdem hat er noch bis Anfang 50 "brav" weitergearbeitet und wenn es nach der DRV gegangen wäre dann wäre das wohl immer noch so, aber das nur nebenbei.

25.10.2017
Selbst Antrag auf Teilhabe bei der Rentenversicherung gestellt und mit Bestätigung an die AOK, wegen der 10 Wochen Frist.
Da blieb dir wohl auch nicht viel Anderes übrig, hast du wenigstens von deinem Klinik-Wahlrecht Gebrauch gemacht oder wurde dir eine Klinik von der DRV "zugewiesen" ???

10.11.2017
Rentenversicherung erteilt Bewilligung zur Reha mit der Bitte an die Rheumaklinik Bad Wildungen mich bevorzugt zu behandeln.
Na-Ja, das "Eilt" kommt ursprünglich von der KK aber die DRV will es natürlich auch "hinter sich bringen", es sind nicht unbedingt die (für dich) besten Reha-Kliniken, wo man so fix aufgenommen werden kann. :icon_evil:

18.11.2017 Einladung zur Reha, Reisedatum 28.11.2017, voraussichtlich für 3 Wochen.
Ob du länger willst (wenn man dir das anbietet) kannst du selbst entscheiden, es wird häufig schon in der ersten Woche von den Klinik-Ärzten eine "Verlängerung" angeraten, früher gingen diese Rehas ja generell mal 4 Wochen.

Inzwischen wird ja überall gespart und so ist die 4. Woche schon zum "Bonus" geworden ... der meist auch nichts mehr bringt ...

Nach diesen 3 Wochen hätte ich noch 10 Monate bis zur abschlagsfreien Rente mit 63.
Das sind ja immerhin ganz gute Aussichten, die Zeit bis dahin noch irgendwie "über die Bühne zu bekommen" ...

Mein Rentenberater sagte mir, ich solle mit dem Arzt im Anschluß der Reha freundlich über volle Erwerbsminderung sprechen, da mir noch Abschläge in der Rente drohen, obwohl ich mich kurz vor der Rente ohne Abschläge befinde.
Diesem Rat kann ich nicht so ganz folgen, man sollte von selber besser gar nicht über EM-Rente reden, schon gar nicht wenn man die überhaupt nicht mehr haben will, mit baldiger Aussicht auf eine ungekürzte Altersrente. :icon_evil:

Zudem hat die KK das "Dispositionsrecht" inne, weil man dich zur Reha aufgefordert hat, du darfst also eine EM-Rente gar nicht mehr ablehnen, wenn man in der Reha wirklich auf diesen Gedanken kommen würde.

Diese Gefahr ist allerdings relativ gering, denn die DRV-Kliniken sollen natürlich dafür sorgen, dass nach einer solchen Reha KEINE EM-Rente nötig ist.

Im Forum fand ich Themen, da wurde beim Abschlußbericht der Reha von " Arbeitsfähigkeit " berichtet, obwohl die Erkrankung noch besteht und über die Unannehmlichkeiten, da man keine Einspruchsmöglichkeit ( mehr ) hat.
Es gibt viele Möglichkeiten, dass eine Reha "ungemütlich" läuft und auch so endet, daher solltest du den Fokus besonders darauf legen, dass deine Berufs-FÄHIGKEIT überprüft wird und man dir im Abschluss-Bericht bescheinigt, dass du die letzte Tätigkeit auf keinen Fall mehr ausüben sollst (UNTER 3 Stunden). :idea:

Ansonsten möchtest du unbedingt noch weiter arbeiten, bis du dann in die Altersrente gehen kannst ... zum möglichen Zeitpunkt musst du in der Reha keine konkreten Angaben machen, die kennen dort dein Rentenkonto NICHT.

Es kann dir passieren, dass man dir dann eine LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) vorschlägt, damit du einen (anderen) AG damit "locken" könntest, dass die DRV Zuschüsse zahlt, wenn er bereit ist dich einzustellen.

Dann FREU dich wie verrückt darüber und rede bloß nicht von EM-Rente, die wirst du mit deinen bisherigen Problemen ohnehin (wahrscheinlich) nicht bekommen.

Seitens meines Arbeitgebers ist alles klar, er weiß, ich kann meine bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben und er hat auch keinen anderen Job für mich.
Das ist sehr gut und sollte auch so bleiben, denn so lange du dort noch im Arbeitsvertrag bist KANN dich die KK NICHT zur AfA abgeben nach der Reha und man wird dich AU entlassen MÜSSEN, weil du ja diese Arbeit nicht mehr machen sollst.

Ich hoffe sehr du verstehst den Gedanken dahinter, denn eine LTA "tut dir jetzt nicht mehr weh" (da passiert sowieso NIX mit) verhindert aber, dass man dir eine EM-Rente "anraten" könnte im Ergebnis der Reha.

Verlangt man keine LTA ist auch OK, Hauptsache du wirst AU entlassen mit der Feststellung, dass du die letzte Tätigkeit NICHT mehr ausüben darfst.

Dann kann es dir EGAL sein ob man dich für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" noch Vollzeit (6 und mehr Stunden) Erwerbsfähig sieht, denn mit vorhandenem Arbeitsplatz (an den du nicht zurück kannst lt. Reha) muss die KK zunächst mal weiter Krankengeld zahlen. :idea:

Ich bin ( noch ) nicht gekündigt, ich sagte ihm aber, dass er zuerst das Versorgungamt um Erlaubnis fragen muß, ob eine Kündigung möglich ist.
Das Versorgungsamt hat damit NICHTS zu tun (das dürfte dein AG aber selber wissen) das Intergrationsamt und der Betriebsrat (so vorhanden) müssen deiner Kündigung zustimmen.

Da sehe ich aber keine Zustimmung unter den gegebenen Umständen und der Aussicht, dass du sowieso bald in die vorgezogene Altersrente gehen wirst.

Mein Arbeitgeber ist sozial gut eingestellt und ich rechne nicht mit einer Kündigung, was auch nicht Grund meiner Sorge ist.
Das ist eine gute Basis, dein Ziel (in gut 10 Monaten) zu erreichen, wenn du eine EM-Rente resultierend aus der Reha vermeiden kannst, wie das möglich ist habe ich dir beschrieben.

Meine Sorge ist, daß die Ärzte der Reha-Klinik mich dennoch als arbeitsfähig beurteilen, ( man könnte ja noch Telefondienst etc. machen ) .
Du hast aber einen Arbeitsplatz und da geht KEIN "Telefondienst", Niemand darf dich zwingen diesen Arbeitsplatz dafür selbst aufgeben zu müssen.

Ich sollte auch noch "was Anderes" machen können am "allgemeinen Arbeitsmarkt" lt. Reha-Bericht (Vollzeit), ich war aber immer noch im festen Arbeitsverhältnis also konnte die Entlassung aus der Reha NUR AU erfolgen ... sonst hätte ich ja an den vorhandenen Arbeitsplatz zurück kehren müssen.

Man bedenke, ich bin im April 2018 63 Jahre alt und habe dann nur noch 6 Monate bis zur abschlagsfreien Rente und welcher Arbeitgeber stellt noch jemanden in dem Alter und mit Behinderung ein ?
Mach dir darum also bitte KEINE Sorgen mehr, die KK wird dich (vor der Aussteuerung) nicht los wenn dein AG zu dir hält, dann kann man dich nicht vorzeitig an die AfA "zur Vermittlung" abschieben.

Die Krankenkasse meint, nach der Reha wird entschieden, ob man AU, mit Eingliederung im alten Job oder erwerbsfähig ist.
Soweit richtig und du wirst bei richtigem Verhalten in der Reha anschließend DIREKT wieder AU sein, weil der KK gar nichts Anderes mehr übrig bleibt.

Eingliederung in den alten Job geht ja nicht mehr wenn du in der Reha dafür als "Berufs-Unfähig" (letzte Tätigkeit UNTER 3 Stunden) angesehen wirst, daran hat sich dann auch die KK zu halten.

Meine Behinderung ist laut Versorgungsamt 2015 auf dauerhaft gewertet worden.
Deine Behinderung ist für diese Entscheidungen überhaupt NICHT wichtig, GdB 30 ist nicht so schwer "behindert" und daraus ergibt sich weder eine EM-Rente, noch sonst irgendwas Besonderes für dein weiteres Leben (vielleicht ein par € Steuer-Nachlass beim Finanzamt).

Die Gleichstellung von der AfA macht deinen Arbeitsplatz (erhöhter Kündigungsschutz wie für Schwerbehinderte) sicherer und das war es auch schon, mehr bedeutet das nicht. :icon_evil:

Wenn du dann in Rente gehst entfällt auch die Gleichstellung wieder und du hast immer noch GdB 30 wegen orthopädischer Einschränkungen ... für einen "echten" Schwerbehinderten-Ausweis (ab GdB 50) brauchst du deutlich mehr gesundheitliche Probleme, das darfst du mir glauben.

Sei froh wenn du die nicht hast und deine Rente dann noch lange genießen kannst.

Nach der Reha ende Dezember 2017 hätte ich noch 9 Monate Krankengeldanspruch und volle 24 Monate ALG1.
Die Reha-Zeit hast du dabei schon mit abgezogen, denn das der Krankengeld-Anspruch wird weniger, um die Reha-Wochen auch wenn die DRV zahlt in der Zeit ... ?

Nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld hast du dann Anspruch auf ALGI aber das führt im Moment noch viel zu weit,
dazu gibt es auch schon sehr viele Beiträge hier.

MfG Doppeloma
 
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hostdreamer

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#3
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

du solltest deinen Arzt mal bitten das komplette MDK-Gutachten anzufordern.

Es könnte wichtige Informationen dazu enthalten, wie der MDK die weitere Tätigkeit bei deinem AG schon eingeschätzt hat.

hast du wenigstens von deinem Klinik-Wahlrecht Gebrauch gemacht oder wurde dir eine Klinik von der DRV "zugewiesen" ???

Ob du länger willst (wenn man dir das anbietet) kannst du selbst entscheiden, es wird häufig schon in der ersten Woche von den Klinik-Ärzten eine "Verlängerung" angeraten, früher gingen diese Rehas ja generell mal 4 Wochen.

Sei froh wenn du die nicht hast und deine Rente dann noch lange genießen kannst.


Die Reha-Zeit hast du dabei schon mit abgezogen, denn das der Krankengeld-Anspruch wird weniger, um die Reha-Wochen auch wenn die DRV zahlt in der Zeit ... ?
Hallo Doppeloma,

das ist doch mal eine richtige Aussage, das mit der Erwähnung einer EM-Rente durch den Rentenberater wäre seiner Sicht nach eine Möglichkeit mit wenig Abschlag, nämlich 2,1 % vorzeitig in die Rente zu gehen.

Den MDK Bericht habe ich in Kopie nach meinem Verlangen von der AOK bekommen und habe ihn zu dem Rehaantrag in Kopie beigefügt, da das im Antragsformular gefordert war. Nur mein Hausarzt hatte eine Kopie vom MDK bekommen, konnte aber keine Stellungnahme dazu abgeben.

Die Klinik wurde von der Rentenversicherung ausgewählt und da es kurzfristig entschieden wurde hatte ich kein Wahlrecht mehr, man hatte mich dazu auch nicht befragt.

Ob ich eine 4 wöchige Reha wünsche ? Um himmels willen nicht, denn dann müßte ich über das lange Weihnachtswochende dort verharren und meine Frau sitzt alleine zu Hause zudem ich auch keinen Sinn einer Reha sehe, denn wenn die Wirbelsäule und die Gelenke kaputt sind wird auch meiner Ansicht nach keine Besserung eintreten. Denn Arthrose ist nicht heilbar und das besonders im forgeschrittenen Alter.

Ich bin auch ehrlich, ich möchte meine Rente noch genießen, wenn man bedenkt, ich hatte 23 Jahre lang monatlich mehr als 40 Überstunden geleistet und auch keinen Urlaub bekommen. Da ist dann auch mal Schluß, da darf man schon mal " krank " sein, obwohl man es sich nicht wünscht.
Somit ist das schon eine Ungerechtigkeit, wenn die KK einem das längere Krankengeld nicht gönnt. Ja ja, sparen auf Kosten der kleinen Leute.

Danke für die ausführliche Info, daß die Übergangsgeldzahlung mit der Krankengeldzahlung verrechnet wird ist auch ein starkes Stück, somit bleibt es bei den 10 Monaten bis zur Abschlagsfreien Rente, also Renteneintritt zum 01.11.2018.

Ein Kritikpunkt ist, zur Reha muß man sich auch noch finanziell um die Wäsche, Internet, Telefon und einiges mehr selbst beteiligen und kümmern. Ob die Taxi-Fahrten zum Bahnhof übernommen werden wird sich noch zeigen. Und das obwohl man eine Reha nicht für sinnvoll sieht.

Wenn es was Neues gibt melde ich mich umgehend.

Und vielen Dank für die ausführliche Beratung und die genommene Zeit.

Liebe Grüße
Michael
 

Dark Vampire

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#4
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Mach dir nicht mal so ein Kopf, ich wurde auch aus orthopädischen Gründen (Wirbelsäule ) als AU entlassen für meinen Beruf, trotz dass der Arbeitsplatz auch nen Großteil Büroteil beeinhaltete (Werkstattleitung) und das ging auch so ohne Probleme ohne dass ich das ansprechen musste auf der Reha.Und ich bin erst Ende 30.
Nun dauerhaft für den Beruf unter 3 Stunden.

und in deinem Alter sollte das erst recht kein Problem sein das auch so durchzubekommen, somit fliesst im idealen Falle KG weiter und dann biste ja auch bald in Rente.
 

hostdreamer

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#5
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Zwischenbericht,

bin seit dem 28.11.17 in der Reha-Klinik, bin mit dem Ablauf recht zufrieden, habe aber hier gehört, dass man gerne um eine weitere Woche verlängert wenn man als AU antritt.
Meine Frage, darf man trotzdem eine mögliche Verlängerung ablehnen besonders dann, wenn man keine wesentliche Verbesserung verspürt?

Wenn es wieder was Neues gibt melde ich mich :wink:

Liebe Grüße und schönen Sonntag noch.
Michael

Nachtrag:
Die Taxifahrt zum Bahnhof wird vom Versicherungsträger leider nicht erstattet. :icon_evil:
Somit wäre mir nur die Möglichkeit einer Busfahrt gegeben trotz schwerem Gepäcks und meinem kranken Rücken. :icon_kinn:
 

doppelhexe

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#6
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

... Somit wäre mir nur die Möglichkeit einer Busfahrt gegeben trotz schwerem Gepäcks und meinem kranken Rücken. :icon_kinn:
normalerweise, und so war es auch bei mir, kann man das gepäck mit der post verschicken und das wird dann auch von der DRV übernommen.

ich hatte gleich so ein schreiben mit bei von der DRV, wo die tel. der auftragsannahme von hermes mit bei war.
frag mal in der klinik wie das läuft, damit es wenigstens für die rückfahrt noch klappt.
 

Doppeloma

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#7
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

bin seit dem 28.11.17 in der Reha-Klinik, bin mit dem Ablauf recht zufrieden, habe aber hier gehört, dass man gerne um eine weitere Woche verlängert wenn man als AU antritt.
Klar, die Reha-Kliniken wollen ja auch verdienen, besonders um diese Jahreszeit leiden die ja auch Mangel an Rehabilitanden ... :icon_hihi:

Meine Frage, darf man trotzdem eine mögliche Verlängerung ablehnen besonders dann, wenn man keine wesentliche Verbesserung verspürt?
Du darfst eine Verlängerung IMMER ablehnen wenn du keine haben willst, du musst ja damit einverstanden sein.

Ich würde das in deinem Falle ablehnen, was sollst du dort über die ganzen Weihnachtstage, da passiert da sowieso NICHTS, die meisten Mitarbeiter (Therapeuten) haben frei oder Urlaub.

Du bist nicht dafür zuständig ein Bett zu belegen über Weihnachten, damit die noch mehr Geld an dir verdienen können. :icon_evil:

Am 18.12. könntest du wohl planmäßig nach Hause, was soll denn in den weiteren 3 Tagen noch als "Wunder" zu erwarten sein, bis das Weihnachts-Wochenende anfängt ???

Am 25.12. würde ich nicht durch die Weltgeschichte reisen wollen, nur der DRV zu liebe, ich glaube zu Hause bekommst du dann auch ein schönes Weihnachts-Essen ... :biggrin:

Den Koffer kannst du tatsächlich abholen lassen und das muss ja auch rechtzeitig organisiert werden, an Feiertagen holen die nicht ab und liefern auch nicht aus. :icon_evil:

Die Taxifahrt zum Bahnhof wird vom Versicherungsträger leider nicht erstattet.
Taxi wird allerdings in der Regel nicht erstattet, es sei denn aus gesundheitlichen Gründen ist Taxi-Transport erforderlich, nach meiner Herz-OP wurde ich sogar komplett mit dem Taxi (direkt aus der OP-Klinik) in die Reha-Klinik gebracht.

Abgeholt hat mich dann Männe mit dem eigenen Auto aber auch noch "gaanz vorsichtig" ... wurde auch bezahlt (glaube 30 Cent pro Kilometer).

Ich würde den Koffer auch abholen lassen, machen wir im Januar auch mit dem "Götterboten" wenn wir mit der Bahn privat reisen ("müssen", zum 90. Geburtstag vom Schwiegervater :icon_mad:).

4 Mal umsteigen ist nur mit kleinem Handgepäck deutlich einfacher. :bigsmile:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#8
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Neuer Zwischenbericht aus meiner Reha:

Hatte heute ein Gespräch mit dem Stationsarzt:

Eine Reha-Verlaengerung ist vom Tisch :biggrin:

Ich bat um die Korrektur meiner Diagnosen, anstatt sich die radiologischen Befunde richtig durch zu lesen, hatten sie im Behandlungsplan Nackenschmerzen angegeben, obwohl ich doppelten Bandscheibenschaden mit Einengung der Nervenbahnen habe.
Das wurde in meinem Behandlungsplan korrigiert.

Ferner kam das Thema AU seit März und ungekuendigter Arbeitsplatz zur Sprache. Der Arzt stellte auch fest, dass ich meine Altersrente vorzeitig in Anspruch nehmen kann.
Somit wird auch eine LTA nicht vorgeschlagen.

Beim Gesprächs Beginn wurde ich gefragt, wie ich mich bewegen kann, ich antwortete, dass ich bereits Probleme und Schmerzen beim Bett machen habe.
Und ob ich die Moeglichkeit habe in meinem Betrieb auf eine Umsetzung, die ich verneinte.

Und noch einige andere gesundheitliche Probleme wurden von mir erwähnt, wie hoher Blutdruck, Schlafstörung und Tinnitus.

Soweit dazu.

Lieben Gruss
Michael
 

hostdreamer

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#9
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,

eine Sache beschäftigt mich noch:

Wenn im Reha Abschluss Bericht AU im letzten ausgeübten Beruf steht und nach weiterer Krankschreibung ich auch weiterhin AU bleibe und der Arbeitgeber auf meinem Wunsch nicht kündigt, kann z.B. die Krankenkasse oder eine andere Institution den Arbeitgeber zu einer Kündigung auffordern, nach dem Motto, warum kündigt er nicht, obwohl er ( der Arbeitgeber) weiß, dass ich nicht mehr zur Arbeit wegen AU erscheinen werde.
Hat jemand da Erfahrung ?

Lieben Gruß
Michael
 

Doppeloma

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#10
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

Ferner kam das Thema AU seit März und ungekuendigter Arbeitsplatz zur Sprache. Der Arzt stellte auch fest, dass ich meine Altersrente vorzeitig in Anspruch nehmen kann.
Somit wird auch eine LTA nicht vorgeschlagen.
Wie hat der Arzt denn festgestellt, dass du deine Altersrente vorzeitig in Anspruch nehmen kannst, kennt der dein Rentenkonto ???

Das hindert andere Reha-Ärzte auch nicht dir eine LTA vorzuschlagen, den Entlassungsbericht muss übrigens der Klinik-Chef "absegnen", was die Stations-Ärzte dazu so erzählen hat meist wenig Bedeutung wenn der das anders sehen möchte.

Beim Gesprächs Beginn wurde ich gefragt, wie ich mich bewegen kann, ich antwortete, dass ich bereits Probleme und Schmerzen beim Bett machen habe.
Und ob ich die Moeglichkeit habe in meinem Betrieb auf eine Umsetzung, die ich verneinte.
Das sollte hoffendlich für UNTER 3 Stunden im letzten Beruf reichen und damit ist eine AU-Entlassung schon zwingend erforderlich.

Sonst musst du ja (nach der Reha) bei deinem AG die Arbeit wieder aufnehmen, was ja lt. Reha NICHT mehr möglich wäre ...

Die KK hat das gleiche Problem, denn sie darf dich nicht als gesund zu deinem AG zurück schicken UND zur AfA kannst du auch erst NACH der Aussteuerung, denn du bist ja nicht "arbeitslos".

Und noch einige andere gesundheitliche Probleme wurden von mir erwähnt, wie hoher Blutdruck, Schlafstörung und Tinnitus.
Blutdruck ist ja allgemein gut behandelbar, Schlafstörungen sind oft auch psychisch bedingt in deiner Situation und Tinnitus ist in der Regel auch kein Grund für eine EM-Rente ... :icon_evil:

Darfst du mir glauben, ich habe auch schon seit Jahren einen "rauschenden" manchmal auch "schrill piepsenden" Mann im Ohr, wirkliche Behandlung gibt es da nicht, aber man "kann sich dran gewöhnen" ... nach Meinung vieler HNO-Ärzte hat man auch kaum eine andere Wahl. :idea:

Ich bin da so Einiges versuchsweise durch, inzwischen "akzeptiere" ich meinen "OHR-Untermieter" soweit es geht und seit der allgemeine Dauer-Stress (mit der EM-Rente) nachgelassen hat, ist der auch "erträglicher geworden".

Wenn im Reha Abschluss Bericht AU im letzten ausgeübten Beruf steht und nach weiterer Krankschreibung ich auch weiterhin AU bleibe und der Arbeitgeber auf meinem Wunsch nicht kündigt,
Der Abschlussbericht und das Ergebnis der Reha geht deinen AG schon mal überhaupt NICHTS an, du bist weiter AU und fertig.
Warum soll der dich auf deinen Wunsch kündigen, behalte mal schön deinen Arbeitsplatz bis sich das mal von selber erledigt "ruht" der einfach weiter vor sich hin. :idea:

kann z.B. die Krankenkasse oder eine andere Institution den Arbeitgeber zu einer Kündigung auffordern, nach dem Motto, warum kündigt er nicht, obwohl er ( der Arbeitgeber) weiß, dass ich nicht mehr zur Arbeit wegen AU erscheinen werde.
Dein Arbeitsvertrag besteht zwischen DIR und deinem AG, wer sollte da von Außen die Macht haben, deinen AG zur Kündigung "zu zwingen" ???
Zudem bist du doch "Gleichgestellt", da darf dir ohne Zustimmung des Intergrations-Amtes sowieso nicht einfach gekündigt werden und du selbst solltest schon gar nicht darum "bitten". :icon_evil:

Klar, der KK wäre das sehr recht, denn es entfällt (aus Sicht der KK) die weiterhin nötige AU-Bescheinigung für den vorhandenen Arbeitsplatz und man kann dich als "gesund und vermittelbar" schnellstens an die AfA abgeben.

Hat jemand da Erfahrung ?
Ja, habe ich ...

Ich war noch über die erste EM-Rente auf Zeit weiter im festen Arbeitsvertrag, mein AG hatte nie vor mich zu kündigen, obwohl sehr bald klar war, dass ich dort nie wieder arbeiten werde.

Schon ein Tinnitus (und damit verbundene Schwerhörigkeit) ist KEINE "gesunde" Basis mehr, um weiter in einem CallCenter zu arbeiten das war aber nicht der einzige Grund ... hatte meinen AG aber alles NICHT genauer zu interessieren. :icon_evil:

Sogar der MDK meiner KK hatte schon für die Reha-Aufforderung festgestellt, dass ich in dieser Tätigkeit zukünftig NICHT mehr Einsatzfähig werde.

Zuviel Stress, Schichtdienst, sollte ich alles nicht mehr haben, der Rest zur letzten Tätigkeit (und ansonsten viel Unsinn) stand dann auch im Reha-Bericht, den die KK aber von mir nie bekommen hat. :icon_hihi:

Mein Arbeitsverhältnis wurde also ganz ordentlich erst "aufgelöst", als ich die Verlängerung für die EM-Rente OHNE Befristung (bis zur Altersrente) bewilligt bekam von der DRV.

Bis dahin war ich fast 4 Jahre AU geschrieben, knapp 1 Jahr (offiziell) in EM-Rente und nicht mehr in meiner Firma gewesen, die letzten Unterlagen, Betriebsausweis und meinen Spindschlüssel habe ich dann per Einschreiben hingeschickt.

Ich selber hatte bis dahin mit Arbeit und Firma schon gedanklich "abgeschlossen".

Bei Männe war es ähnlich problemlos, er wurde auch nicht entlassen, war fast 5 Jahre AU geschrieben und sein Arbeitsvertrag endete dann auch durch die EM-Rente "auf Dauer", die er nach dem 2. Antrag endlich bewilligt bekam.

Seine letzte Dienststelle (Wachschutz) war 5 Minuten von unserer Wohnung entfernt, da hat er seine Dienstklamotten dann persönlich abgeliefert ... und noch kurz mit seinen Kollegen zum Abschied geplauscht.

Also mach dir keine Gedanken um deinen AG, der macht sich um dich (vermutlich) auch keine, wenn der dich los werden will muss er dir das schon schriftlich mitteilen, das steht ihm natürlich jederzeit frei.

Wenn du nach der Reha weiter AU bist, dann ist es eben so, für dich ist das vorerst die beste Lösung etwas Ruhe zu bekommen, denn die KK wird einfach weiter zahlen MÜSSEN, so wie es bisher aussieht. :bigsmile:

MfG Doppeloma
 
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hostdreamer

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#11
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo Doppeloma,

der Stationsarzt sah anhand meiner Patienten unterlagen seit wann ich bereits AU bin und mein Geburtsdatum. Daraufhin fragte er mich wann ich in Rente gehen könnte, womit ich antwortete zum 01.11.2018. Daraufhin schlug er vor keinen Antrag auf Teilhabe im Arbeitsleben zu stellen und meinte ich könnte ja noch 8 Monate Krankengeld beziehen.

Und dann erwähnte ich noch, dass mich mein Job krank gemacht hat.

Ich hoffe dass ich mich in dieser Situation richtig verhalten habe.

Lieben Gruß
Michael
 

hostdreamer

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#12
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,

hier zitiere ich mal mein Sozialmedizinisches Gutachten des MDK vor meiner Aufforderung zur Reha:

Unter Schonung ist es mittlerweile zu einer deutlichen Besserung vor bestehender lumbaler Beschwerden gekommen.

Im MRT sind jedoch deutliche degenerative Veränderungen am Achsskelett zu bestätigen.
Tätigkeiten mit schweren körperlichen Anforderungen sollte Herr ..... deshalb dauerhaft meiden.
Nach eigenen Angaben sei sein Arbeitsplatz jedoch damit verbunden, eine Umsetzung nach seinen Angaben nicht möglich.
Ggf. sollte dies per Arbeitsplatzbeschreibung des Arbeitgebers geklärt werden.

Grundsätzlich festzustellen ist ein auf leichte bis gelegentlich mittelschwere körperliche Tätigkeiten reduziertes Leistungsbild mit Möglichkeit zum Wechsel zwischen Stehen, Gehen und Sitzen. Dies passt mit den angegebenen Anforderungen am letzten Arbeitsplatz nicht zusammen.

Durch die Erkrankung wird Herrn ..... Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet. Die medizinischen Voraussetzungen nach Paragraph 51 Abs. 1 SGB V werden erfüllt - ein stationäres Heilverfahren ist medizinisch sinnvoll

Diagnose:
M47.96. Degenerativen LWS - Syndrom

Aufgrund dieser Diagnose wurde ich AU

Meine bereits 2015 dokumentierten Diagnosen mit Bandscheibenschaden in der Halswirbelsäule, die eigentlich noch mehr gesundheitliche Probleme mit sich bringen, wurden bisher nicht weiter berücksichtigt.

Die wurden von meinem jetzigen Orthopäden auch noch nicht im Arztbrief zum Reha-Antrag erwähnt.

Ich meine deshalb noch nicht, weil ich dieses Jahr den Orthopäden gewechselt hatte und ich sah keinen Anlass erneut eine MRT Untersuchung durchführen zu lassen, da das der ehemalige Orthopäde anordnete und deshalb hatte ich beim Versorgungsamt den GDB 30 wegen Einschränkung der Beweglichkeit bekommen.

Obwohl ich den radiologischen Befund dem MDK zeigte, fließt dieser leider nicht in das Sozialmedizinische Gutachten mit hinein.

Ich hoffe , dass das bei der Bewertung meiner Erwerbsfähigkeit waehrend oder nach der Reha berücksichtigt wird.

Lieben Gruß
Michael
 
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Doppeloma

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#13
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo horstdreamer,

der Stationsarzt sah anhand meiner Patienten unterlagen seit wann ich bereits AU bin und mein Geburtsdatum. Daraufhin fragte er mich wann ich in Rente gehen könnte, womit ich antwortete zum 01.11.2018.
Ist ja in Ordnung, war eher eine rethorische Frage. :bigsmile:

Daraufhin schlug er vor keinen Antrag auf Teilhabe im Arbeitsleben zu stellen und meinte ich könnte ja noch 8 Monate Krankengeld beziehen.
Das sieht er soweit auch völlig richtig, bedeutet aber nicht, dass die KK nicht noch auf diesen Gedanken kommen könnte, inzwischen dürfen die aber auch schon zur EM-Rente auffordern.

Es ist also durchaus "gut" wenn man dich in der Reha noch für andere Arbeit als "brauchbar" ansehen möchte, das dürfte wohl die KK dann auch davon abhalten eine berechtigte Aussicht auf EM-Rente zu "sehen" ...

Und dann erwähnte ich noch, dass mich mein Job krank gemacht hat.
Ob das so gut war weiß ich nicht, aber so lange du trotzdem deinen Arbeitsplatz behalten wirst, kann dir da (von Seiten der KK) nichts weiter passieren.
Also ein Grund mehr da schön "die Füße still zu halten", so lange dein AG NICHTS ändern will.

Um das für dich verständlicher zu machen, kann dieser Hinweis (die Arbeit hat mich krank gemacht) bei der KK die Fantasie "anregen", dass du ja "nur" andere Arbeit brauchst und dann geht es dir wieder gut ... :idea:

Allerdings haben die wirklich KEINE rechtlichen Grundlagen, dich selbst zur Aufgabe deines aktuellen Arbeitsplatzes zu zwingen und dein AG hat es ohnehin schon schwerer, durch die Gleichstellung dich "los werden zu können" ...

Also wird er darauf (vermutlich) verzichten wenn du ohnehin vor hast Ende 2018 in Rente zu gehen, da dürfte auch die Zustimmung des Integrations-Amtes nur noch schwer zu bekommen sein. :icon_hihi:

Der MDK war ja trotzdem relativ genau mit seiner Einschätzung, denn das klingt ähnlich deutlich wie bei mir damals.
So kann die KK auch nicht hoffen der MDK würde einer Einstellung des Krankengeldes noch zustimmen wenn du an den aktuellen (aber unzumutbaren) Arbeitsplatz dann zurück kehren müsstest. :icon_evil:

Grundsätzlich festzustellen ist ein auf leichte bis gelegentlich mittelschwere körperliche Tätigkeiten reduziertes Leistungsbild mit Möglichkeit zum Wechsel zwischen Stehen, Gehen und Sitzen. Dies passt mit den angegebenen Anforderungen am letzten Arbeitsplatz nicht zusammen.
Du siehst schon so ein (ruhender) Arbeitsvertrag kann eine Art "Lebensversicherung" sein, selbst wenn man schon selber genau weiß, dass man dort nie wieder arbeiten KANN.

Meine bereits 2015 dokumentierten Diagnosen mit Bandscheibenschaden in der Halswirbelsäule, die eigentlich noch mehr gesundheitliche Probleme mit sich bringen, wurden bisher nicht weiter berücksichtigt.
Wo meinst du denn jetzt, dass es wichtig wäre das noch alles so genau zu "berücksichtigen" ???

Wenn man dich AU aus der Reha entlässt und für deine aktuelle Stelle "kaputt" geschrieben hat, dann hast du alles was (für dich) wichtig war in dieser Reha erreicht.

Der Reha-Bericht "schützt" dich vor einer Rückkehr an den bisherigen Arbeitsplatz und das vorliegende MDK-Gutachten zusätzlich auch, also MUSS die KK weiter Krankengeld zahlen "bis zum bitteren Ende" (Aussteuerung).

Danach ist noch die AfA dran (gemäß Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III) zu zahlen, bis du dann (planmäßig) in Rente gehen wirst ...

Dort kannst du dir vielleicht schon Ruhe verschaffen, wenn du offen damit umgehst, dass der Antrag auf vorzeitige Altersrente (ab 11/ 2018) bereits gestellt wurde ... muss man abwarten, wie die dann "drauf sind" bei deiner AfA.

Obwohl ich den radiologischen Befund dem MDK zeigte, fließt dieser leider nicht in das Sozialmedizinische Gutachten mit hinein.
Das ist denen so was von EGAL wenn diese Reha beendet ist, dann bist du am nächsten Tag schon "Geschichte", spätestens wenn dein Bericht geschrieben wurde.

Ich hoffe , dass das bei der Bewertung meiner Erwerbsfähigkeit waehrend oder nach der Reha berücksichtigt wird.
Was hast du denn davon, lass dir (deinem behandelnden Arzt) den Bericht zuerst zusenden (also NICHT für die KK freigeben !!!) und dann kannst du selbst entscheiden, ob die KK den bekommen sollte oder nicht, eigentlich hätte NUR der MDK einen Anspruch darauf, denn die KK-SB sind auch keine Ärzte, die das medizinisch beurteilen könnten, was da drin steht.

Für die AfA später (ÄD-Gutachten nach der Aussteuerung), dürfte das auch bereits reichen, wenn dann deine "Restleistungsfähigkeit" für die Arbeitsvermittlung festgestellt wird.

Da richten die sich ohnehin gerne nach vorhandenen Reha-Berichten wenn es schon welche geben sollte.

Letzte (hoffendlich immer noch vorhandene) Tätigkeit geht nicht mehr, mit dem "Restleistungsvermögen" MUSS in was "Anderes" vermittelt werden ... da wird die AfA "viel Freude dran haben", musst du dir aber aktuell noch gar keinen Kopf drum machen. :icon_evil:

Das wird geplant wenn es soweit ist und die dann aktuellen Fakten bekannt sind, zum Zeitpunkt deiner Aussteuerung aus dem Krankengeld.

Ansonsten ist es nur wichtig, dass deine behandelnden Ärzte wissen was mit dir los ist und alle aktuellen Untersuchungsergebnisse kennen.

Der Rahmen deiner "Erwerbsfähigkeit" interessiert sehr bald NIEMANDEN mehr ernsthaft ... das wäre nur noch für eine EM-Rente wirklich von Bedeutung ... aber dafür "taugt" die Reha-Beurteilung (deiner gesamten Erwerbsfähigkeit) bisher nicht. :icon_evil:

Im Bezug auf die KK ist das allerdings eher ein Vorteil für dich, wie oben schon angedeutet.

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#14
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,

neues aus meiner Reha...

Hatte heute ein ausführliches Gespräch mit dem leitenden Stationsarzt und eine umfangreiche orthopädische Untersuchung mit dem Ergebnis weiterhin AU in meinem noch bestehenden Job :peace:

Aber noch für andere Tätigkeiten könnte ich mich zur Verfügung stellen.

Wir haben auch keinen LTA - Antrag gestellt, da ich wie bereits genannt mich schon kurz vor einer vorgezogenen Altersrente ( 10 Monate ) befinde.

Dennoch hatte mich mein Arzt darauf aufmerksam gemacht, dass die Krankenkasse mich dazu auffordern könnte einen Antrag bei der DRV zu stellen. Das sollte ich dann mit dem Rentenberater besprechen.

Aber wie er sagte, sie ( die Krankenkasse ) könnte !!!


Bei der Beurteilung des Behandlungserfolges der REHA - Massnahme insgesamt hatte ich ein " gut " angekreuzt ( also mittelmäßig ) und bei der REHA - Maßnahme ( Betreuung, Beratung, Anwendungen und Service ein " sehr zufrieden".

Wenn es wieder was Neues zu berichten gibt, melde ich mich

Lieben Gruss
Michael


P.S.: Heute habe ich die entsprechende Beurteilung unterschrieben.
 
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hostdreamer

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#15
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,

ich bin seit gestern den 19.12.2017 aus der Reha entlassen und habe einen vorläufigen ärztlichen Entlassungsbericht mit auf den Weg bekommen. Darin sind sechs Diagnosen aufgeführt, sowie arbeitsunfähig bei Entlassung.

In der Checkliste bei Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt der Entlassung steht,

Zitat:

Stufenweise Wiedereingliederung ist nicht erforderlich, weil :

Arbeitsfähigkeit kann voraussichtlich durch stufenweise Wiedereingliederung nicht wieder hergestellt werden, weil letzte Tätigkeit nicht mehr leidens/leistungsgerecht ist.

Zitatende.

War heute wieder beim Hausarzt und bin bis zum 31. Januar 2018 arbeitsunfähig geschrieben.

Hatte auch meinen Rentenberater über das Ergebnis des Entlassungsberichts informiert, der aber aus Erfahrung meinte, dass die Krankenkasse mich, um Geld zu sparen, zum Rentenantrag auffordern könnte, obwohl ich nur noch 10 Monate bis zur vorgezogenen Altersrente vor mir habe.

Den eigentlichen Entlassungsbericht der Reha-Klinik bekommt auch meine Hausärztin ein paar Tage später per Post zugesand.

Somit heißt es für mich erstmal abwarten.

Lieben Gruß
Michael

Nachtrag:

Habe soeben im Internet gelesen, dass die Krankenkasse mit einer 10 wöchigen Antragsfrist zum Rentenantrag auffordern kann, wenn keine Aussicht auf eine mögliche Erlangung der Erwerbfähigkeit / Arbeitsfähigkeit besteht.
Somit würde es bedeuten, wenn man diesen Antrag nicht fristgerecht stellt, sie ( die Krankenkasse ) die Krankengeldzahlung einstellt.

Meine Frage an Euch:

Kann man wie bei der Aufforderung zum Reha_Antrag bis zum letzten Tag der 10 Wochen warten und die Bestätigung des Antrags der Rentenversicherung bei der Krankenkasse fristgerecht vorlegt ?

Wie lange dauert es dann nach der 10 wöchigen Frist bis ein Entscheid der DRV vorliegt ?

Hatte auch gelesen, dass die Krankenkasse die " Tricks " der älteren arbeitsunfähigen kennen und deshalb beschleunigt zum Antrag auffordern.
 
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Dark Vampire

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#16
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Klar kannst du die Frist ausreizen. Und die DRV sind auch nicht die schnellsten :) Also das ganze ein wenig entspannter angehen :)
 

Bitas

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#17
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Ich sollte bis spätestens 04.12 den Antrag stellen (10 Wochen). Nachweislich eingegangen bei der KK am 01.12, kein Problem.
Die DRV hat den Antrag auch seit 01.12, bis jetzt habe ich noch nicht mal eine Eingangsbestätigung.
 

Doppeloma

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#18
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

Habe soeben im Internet gelesen, dass die Krankenkasse mit einer 10 wöchigen Antragsfrist zum Rentenantrag auffordern kann, wenn keine Aussicht auf eine mögliche Erlangung der Erwerbfähigkeit / Arbeitsfähigkeit besteht.
So neu ist das ja nicht und die KK muss sich auch nicht unbedingt daran halten wollen, dass man LTA für sinnlos hält in der Reha-Klinik. :icon_evil:

Es gibt ja unter dieser Bezeichnung noch mehr Möglichkeiten, als nur eine Widerereingliederung am bisherigen Arbeitsplatz "zu empfehlen" ...

Die wurde ja bereits relativ deutlich ausgeschlossen, aber es "könnte" ja einen finanziellen Zuschuss geben (für einen anderen AG) der bereits wäre dich einzustellen, dazu habe ich hier (irgendwo) auch schon mehrfach was geschrieben.

Davon hat letztlich Niemand was (auch nicht die KK) aber man hat dir wenigstens "gezeigt", dass es noch andere Wege geben könnte, dich aus dem KG-Bezug zu bekommen.

NUR musst du dich (AU-geschrieben) NICHT bewerben und so lange du weiter bei deinem AG beschäftigt bist, kann dich die KK auch nicht zur Arbeitsvermittlung an die AfA "abgeben" wollen. :icon_hihi:

Eine EM-Rente zu verlangen wäre ziemlich "dumm" von deiner KK (aber wer weiß das schon), denn dein Reha-Ergebnis spricht schon mal klar und deutlich DAGEGEN, dass die DRV dir auch eine EM-Rente bewilligen würde.

Du bist "NUR" Berufs-Unfähig, kannst aber noch andere Arbeiten Vollzeit ausüben, da bekommt man KEINE EM-Rente, nur weil die KK das gerne so hätte. :icon_evil:

Somit würde es bedeuten, wenn man diesen Antrag nicht fristgerecht stellt, sie ( die Krankenkasse ) die Krankengeldzahlung einstellt.
Was immer du also (vielleicht) auf deren dringenden "Wunsch" hin nun noch beantragen sollst, wird es NICHTS daran ändern können, dass die KK bis zu einer Entscheidung trotzdem weiter Krankengeld zahlen MUSS.

Kann man wie bei der Aufforderung zum Reha_Antrag bis zum letzten Tag der 10 Wochen warten und die Bestätigung des Antrags der Rentenversicherung bei der Krankenkasse fristgerecht vorlegt ?
Wurde dir ja bereits bestätigt und eine bewilligte LTA (mehr als einen AG-Zuschuss würde es für dich nicht mehr geben, die DRV kann es aber auch direkt ablehnen mit Hinweis auf den aktuelllen Reha-Bericht) würde der KK auch NICHTS nützen, denn du hast ja NICHT den erforderlichen Arbeitsplatz, um das dann zu nutzen ...

Wie lange dauert es dann nach der 10 wöchigen Frist bis ein Entscheid der DRV vorliegt ?
Wer soll das hier wissen können, bei LTA-Antrag kann das sehr schnell gehen (Ablehnung oder auch Bewilligung) BEIDE Entscheidungen entlassen die KK aber NICHT aus der Zahlungspflicht. :icon_evil:

Eine EM-Rente bekommst du schon gar nicht mit diesem Reha-Bericht und da hilft auch kein "EILT"- Stempel der KK mehr ... die DRV hat es nicht "eilig" EM-Renten zu zahlen, schon gar nicht für voll Erwerbsfähige (lt. aktuellem Reha-Bericht) ... :icon_hihi:

Hatte auch gelesen, dass die Krankenkasse die " Tricks " der älteren arbeitsunfähigen kennen und deshalb beschleunigt zum Antrag auffordern.
Nicht immer haben diese Aufforderungen auch die bei den KK erwünschten Wirkungen, die DRV "spielt" gerne mit wenn es um med. Reha geht, da kann sie sich ja selbst schon gut "absichern", dass anschließend möglichst KEINE EM-Rente erforderlich wird. :idea:

In deinem Falle fällt eher "Schnee in der Sahara", die DRV gibt dir keine EM-Rente egal "wie eilig" sich die KK das wünschen würde. :icon_evil:

Wenn sie schlau sind warten sie den fertigen Bericht erst mal ab (obwohl der Kurzbericht das ja auch schon klarstellt) und "bitten" dich dann den einzureichen, der gehört aber auch NUR DIREKT zum MDK und nicht in die Hände der KK-SB.

Wenn sie einen weiteren Antrag von dir verlangen, dann melde dich damit, die 10-Wochen-Frist ist dabei IMMER einzuhalten und wenn die DRV das "Gewünschte" ablehnen sollte, hat die KK einfach PECH gehabt.

Man kann dich NICHT verpflichten dagegen Widerspruch einzulegen, wenn du das nicht selber willst. :icon_evil:

Zudem würde doch ALLES nur noch länger dauern, das kann dir doch nur Recht sein auf dem Weg in die abschlagfreie Altersrente. :icon_hihi:

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

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#19
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Vor der Aufforderung der Krankenkasse muss es ja eine Anhörung geben. Man hat die Möglichkeit, sich gegen den Antrag zu wehren, wenneinem duech den Antrag erhebliche Nachteile entstehen können. DAs wäre ja bei Dir der Fall, wenn Du dadurch kurz vor der Abschlagsfreien Rente in eien Rente mit Anschlägen gedrängt würdest.

Schau mal hierDarf die Krankenkasse bei Krankheit zum Reha-Antrag auffordern? - experto.de
 
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hostdreamer

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#20
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Man hat die Möglichkeit, sich gegen den Antrag zu wehren, wenn einem durch den Antrag erhebliche Nachteile entstehen können.
Hallo Kerstin,

danke für den Tipp, hatte mir den Beitrag durchgelesen, aber weil mich die Krankenkasse bereits zum Reha-Antrag aufgefordert hatte und ich dagegen keinen Einspruch einlegte und die Reha durchführen ließ, kann die Krankenkasse mich zu einem abschlagsbehafteten normalen ( kein EM ) Rentenantrag auffordern?

Es sieht aber danach aus, dass ich mich dagegen nicht mehr wehren kann, weil die Krankenkasse das Dispositionsrecht inne hat.

Ja, ich hatte verstanden dass die Krankenkasse Krankengeldleistung weiterzahlen muß, da ich noch meinen Job habe, aber wer weiß was denen ( Krankenkasse ) so alles einfällt ?

Mit dem Rentenantrag den ich nach Aufforderung der KK zu folgen hab, ist nach meinem Verständnis nicht die EM Rente gemeint, da bereits feststeht, dass ich noch Restleistungsvermögen laut Reha E-Bericht habe und rein theoretisch einen anderen Job annehmen könnte, wen ich denn keinen ( mehr ) hätte.

Ich hatte meinen Rentenberater so verstanden, dass es außer der EM - Rente noch die Rente mit bis zu 10,8 % hinnehmbaren Abschlägen für mich gibt, weil die Anwartschaft bis 11/2018 noch nicht erfüllt und eine vorgezogene abschlagsfreie Rente nicht bewilligt werden würde.

Ich bin " nur " AU in meinem noch bestehenden Arbeitsverhältnis und nicht erwerbsgemindert, denn wenn ich keinen Job mehr ausüben könnte ( weniger als 3 Std. ), hätte ich immernoch Abschläge von 2,1% hinzunehmen, weil wie oben bereits beschrieben die Anwartschaft noch nicht erfüllt für eine vorgezogene Altersrente.

Somit ist es völlig egal wie viel Monate / Jahre ich zur abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte habe. Wie hier schon ausführlich beschrieben wurde, will die KK Krankengeldleistung einsparen und somit ist denen jedes Mittel recht.

Kann man mich unter diesen Umständen trotzdem in eine mit höheren Abschlägen zu erwartenden Rente zwingen ( keine EM - Rente ) wegen des Dispositionsrechts der KK ?

Wenn ich mit meiner Aussage oder Verständnis hier falsch liege, bitte ich um Korrektur, danke :wink:

Lieben Gruß
Michael


Nachtrag:

Ich bin immernoch nicht von meinem Arbeitgeber gekündigt, wie wäre meine Situation, wenn er dennoch kündigen würde ?
 
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Kerstin_K

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#21
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo Hostdreamer,

Altersrente beantragen, dazu kann Dich die KK meines Wissens nicht auffordern, das geht nur bei EM Rente.

Du hättest aber ein Problem, wenn Dir eien EM Rente bewilligt würde, weil Dir die Abschläge dann auch für die spätere Altersrente lebenslang erhalten bleiben.
 

hostdreamer

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AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Du hättest aber ein Problem, wenn Dir eine EM Rente bewilligt würde, weil Dir die Abschläge dann auch für die spätere Altersrente lebenslang erhalten bleiben.
Hallo Kerstin,

danke für den Hinweis, da bin ich ja im Glück, denn eine EM-Rente wird nicht bewilligt, da ich laut Reha E-Bericht nur nicht in meinem noch bestehenden Job zurückkehren kann, aber für andere Tätigkeiten noch arbeitsfähig bin.

Lb Gruß
Michael
 

Doppeloma

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#23
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo Kerstin_K,

Ehe es hier Verwirrung gibt mal eine Anmerkung von mir dazu.

Vor der Aufforderung der Krankenkasse muss es ja eine Anhörung geben.
Das ist eher Theorie, in der Regel wird keine Anhörung durchgeführt, beim TE offenbar auch nicht als er zum Reha-Antrag aufgefordert wurde.

Es wird ja häufiger vorher angerufen, um das "anzukündigen" vielleicht wollen die KK das dann als durchgeführte (mündliche) "Anhörung" verkaufen können ... :bigsmile:

Das Dispositionsrecht für diese Reha hatte die KK also schon erworben aber es wird ja keine "Umdeutung" in eine EM-Rente geben, wenn man voll Erwerbsfähig (für den allgemeinen Arbeitsmarkt mehr als 6 Stunden) aus der Reha entlassen wird. :icon_evil:

Damit endet die Macht der KK bereits, denn NUR in diesem Falle hätte er die EM-Berentung nicht mehr ablehnen dürfen.

Ob es dazu auch "Härtefall-Regelungen" (bei bald möglicher abschlagfreier Altersrente) gibt ist mir nicht bekannt, aber die DRV kennt ja die Renten-Akten sehr genau und hier dürfte wohl keine Gefahr mehr bestehen.

Man hat die Möglichkeit, sich gegen den Antrag zu wehren, wenneinem duech den Antrag erhebliche Nachteile entstehen können.
In der Regel hofft die KK auf Entlassung als "Arbeits-FÄHIG" oder eine "Umdeutung" in EM-Rente wenn sie eine Reha verlangt und da gibt es nicht viele Möglichkeiten sich gegen zu wehren, wenn die KK diesen Antrag fordert.

Dass man die "Umdeutung" (der Reha in EM-Rente) dann annehmen müsste ist ja dann die Folge der Reha und das weiß ja Keiner vorher was sich dort ergeben könnte ... kommt aber eher selten wirklich vor.

Denn die Reha-Kliniken versuchen ja "ihr Bestes" eine Berentung wegen EM zu vermeiden, da sind denen nun wieder die Interessen der KK völlig egal ...

DAs wäre ja bei Dir der Fall, wenn Du dadurch kurz vor der Abschlagsfreien Rente in eien Rente mit Anschlägen gedrängt würdest.
EM-Rente ist also nicht zu erwarten aus dem Reha-Ergebnis des TE und zur Beantragung einer Altersrente darf die KK GAR NICHT vorzeitig auffordern, erst ab regulärer Altersgrenze (also mit 65 + X) darf Krankengeld wegen Altersrente eingestellt werden.

Gesetzliche Grundlage § 50 SGB V

Nur das JC ist gesetzlich (§ 12a SGB II) berechtigt auch eine vorzeitige Rente mit Abschlägen zu fordern, allerdings auch NICHT VOR dem 63. Lebensjahr. :icon_evil:

Inzwischen muss dort aber erst geprüft werden, ob eine spätere Altersrente (OHNE Abschläge) unabhängig vom SGB XII machen würde ...

Dann darf die Forderung des JC als "unzumutbar" abgelehnt werden ...

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#24
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Liebes Forum,

ich wünsche erstmal angenehme Weihnachten gehabt zu haben....


Es gibt neues zu berichten...


meine KK fordert den Rehaentlassungsbericht mit folgendem Wortlaut...

Sehr geehrter Herr ......

nach Ihrer Rehabilitationsmaßnahme in der Klinik .......... möchten wir Sie weiterhin optimal betreuen.

Hierzu benötigen wir einen Rehaentlassungsbericht, den wir jedoch nur mit Ihrem Einverständnis anfordern können.

Wir bitten Sie daher, die beiliegende Einverständniserklärung ausgefüllt im beigefügten Freiumschlag an uns zurückzusenden. Sobald uns der Bericht vorliegt, hören Sie wieder von uns.

Für Ihre Kooperation danken wir und stehen Ihnen bei Fragen selbstverständlich gern - telefonisch oder persönlich- zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

------------------------------------------------------------------------

Im beiliegendem Formular steht:

Betreff:
Übermittlung des vollständigen Entlassungsberichtes an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung...
Herr...............

Ich bin damit einverstanden, dass der MDK nach Abschluss meiner Rehabilitation ( Aufenthalt in .......... ) eine Ausfertigung des vollständigen Entlassungsberichtes erhält.

Der Entlassungsbericht soll an folgende Adresse gesand werden:

A: MDK in....... B: MDK in........

Des weiteren bin ich damit einverstanden, dass die Seite 1a des Entlassungsberichtes übersand wird an die KK in ......

a.) ja
b.) nein

Die Daten werden von der KK in ..... lediglich dafür verwendet, geeignete Maßnahmen einzuleiten und mich bei der Wiederherstellung meiner Gesundheit zu unterstützen.
Mein Einverständnis ist freiwillig und kann von mir jederzeit für die Zukunft widerrufen werden.

Sollte ich nicht einwilligen, hat dies keine Auswirkungen auf mein Versicherungsverhältnis.

Ort, Datum Unterschrift
------------------------------------------------------------------------

Was wäre die richtige Entscheidung ?

Muß ich darauf reagieren oder kann ich es ignorieren, da ja zu lesen steht....sollte ich nicht einwilligen, hat dies keine Auswirkungen auf mein Versicherungsverhältnis.


Liebe Grüße an alle....

Michael
 
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hostdreamer

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#25
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,

zu meinem vorherigen Beitrag habe ich auf der Internet-Seite des VDK folgendes gefunden:

Zitat:

Was ist bei Zustimmung zu beachten?

Wenn Versicherte einer Übermittlung jedoch zustimmen, ist Folgendes zu beachten:

Lediglich der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) ist berechtigt, Informationen über den Gesundheitszustand des Versicherten einzuholen, nicht hingegen die Krankenkasse selbst. Es bedarf also keines Einverständnisses der Versicherten, dass die Reha-Einrichtung den vollständigen ärztlichen Entlassungsbericht dem MDK zusendet. Versicherten steht in diesem Fall auch kein Widerspruchsrecht zu. Der Bericht wird allerdings nur dann übersandt, wenn er auch tatsächlich vom MDK in Gesundheitsfragen der Versicherten benötigt wird.

Es ist notwendig, dass Versicherte zukünftig ausführlicher darüber informiert werden, was mit dem ärztlichen Entlassungsbericht geschieht. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sie der Weitergabe von Informationen an die Krankenkasse widersprechen können, nicht hingegen, wenn der Entlassungsbericht unmittelbar an den MDK geht.
Wenn die Versicherten keine Datenübermittlung wünschen, müssen sie die entsprechende Textpassage des Fragebogens streichen. In diesem Fall ist es jedoch empfehlenswert, Kontakt mit der Krankenkasse aufzunehmen, um mögliche Leistungsnachteile abzuwenden.

Quelle

Der arztliche Entlassungsbericht | Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz e.V.

So meine weitere Frage wäre....

Könnte die KK die Zahlung des Krankengeldes einstellen / kürzen, wenn ich meine Einwilligung ablehne ? Und habe ich das Recht auch dem MDK den vollständigen Rehabericht ( Einwilligung ) vorzuenthalten ?

Denn wenn der MDK meinen Entlassungsbericht erhält, dann teilt er (MDK) der KK doch das Ergebnis mit, somit wäre es egal, ob ich der KK meine Einwilligung erteilen würde oder nicht ?

Den ausführlichen Rehabericht hat nur meine Hausärztin nach meinem Einverständnis per Post bekommen, den ich wegen Weihnachtsurlaub aber erst am 02.Januar 2018 zu lesen ( Kopien ) bekomme.




Liebe Grüße
Michael
 
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#26
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

nach Ihrer Rehabilitationsmaßnahme in der Klinik .......... möchten wir Sie weiterhin optimal betreuen.
Ist doch schön, dann sollen sie einfach regelmäßig und pünktlich dein Krankengeld weiter zahlen.
Die Bescheinigung zur AU-Entlassung hast du ja sicher (nachweislich) bei der KK eingereicht ?

Hierzu benötigen wir einen Rehaentlassungsbericht, den wir jedoch nur mit Ihrem Einverständnis anfordern können.
, den benötigen die KK-SB eben NICHT, darum brauchen sie ja dein Einverständnis dafür den zu bekommen, sonst wäre das ja nicht erforderlich. :icon_evil:

Wir bitten Sie daher, die beiliegende Einverständniserklärung ausgefüllt im beigefügten Freiumschlag an uns zurückzusenden. Sobald uns der Bericht vorliegt, hören Sie wieder von uns.
Der Freiumschlag trägt welche Anschrift, sicher nicht die vom MDK sondern die der KK ???
Klar, wenn sie (vor dir) geprüft haben, ob da nicht irgendwo ein Ansatz zu finden ist, dich in deine Firma zurück zu schicken, denn zur AfA geht ja nicht, weil du nicht arbeitslos bist. :icon_hihi:

Was wollen die dir denn sonst danach mitteilen können, für deine Behandlung / Therapien/ Medikamente sind auch weiterhin nur deine behandelnden Ärzte zuständig.
Der MDK darf den KK-SB auch keine medizinischen Auskünfte geben.

Für Ihre Kooperation danken wir und stehen Ihnen bei Fragen selbstverständlich gern - telefonisch oder persönlich- zur Verfügung.
Du möchtest aber nicht mit den KK-SB "kooperieren", du möchtest den Bericht erst mal selber lesen dürfen. :bigsmile: Dann kannst du immer noch entscheiden, ob sie davon was bekommen sollten (jedenfalls der MDK DIREKT, sofern der das selber wünschen sollte) oder ob der Inhalt dein "kleines Geheimnis" bleiben wird.

Eine Rechtsgrundlage gibt es nicht, sonst wäre die ja erwähnt worden.

Ich bin damit einverstanden, dass der MDK nach Abschluss meiner Rehabilitation ( Aufenthalt in .......... ) eine Ausfertigung des vollständigen Entlassungsberichtes erhält.
Der MDK benötigt den Bericht auch nicht automatisch und ohne Begründung, die können auch warten bis du den selbst erst mal gelesen hast.

Warum bitte sollen andere Stellen eher als du selber wissen, was da drin steht ???

Der Entlassungsbericht soll an folgende Adresse gesand werden:
A: MDK in....... B: MDK in........
Wofür bitte der "Verteiler" an 2 verschiedene MDK ???
In der Regel gibt es nur EINEN konkret zuständigen MDK für jede KK ...

Des weiteren bin ich damit einverstanden, dass die Seite 1a des Entlassungsberichtes übersand wird an die KK in ......
Klares NEIN, auch der Teil Seite 1 a enthält medizinische Daten die deine KK überhaupt NICHTS angehen, was bitte wollen die SB damit anfangen können ?

Die Daten werden von der KK in ..... lediglich dafür verwendet, geeignete Maßnahmen einzuleiten und mich bei der Wiederherstellung meiner Gesundheit zu unterstützen.
Dafür sind deine Ärzte zuständig, dich bei der Wiederherstellung deiner Gesundheit zu unterstützen, Teil 1 a ist die Leistungs-Einschätzung (letzte Tätigkeit / Allgemeiner Arbeitsmarkt und die Einschränkungen die bei deiner zukünftigen Vermittlung zu beachten wären), welche "geeigneten Maßnahmen" will man daraus bei der KK entnehmen können ... :eek:

So lange du bei deinem AG im Arbeitsvertrag bist, gibt es keine (mögliche) "Vermittlung am allgemeinen Arbeitsmarkt", aber dafür könnte man sich natürlich da was "herauslesen", falls dein AG dich entlässt ... und dann gleich noch ein wenig "AfA" spielen ...

Mein Einverständnis ist freiwillig und kann von mir jederzeit für die Zukunft widerrufen werden.
Richtig und was man "jederzeit widerrufen kann" muss man auch gar nicht erst erlauben, was nützt dir denn der Widerruf, wenn die schon ALLES bekommen haben was sie da gerade wollen, das behalten die dann auch "für weitere Maßnahmen".

Da sind die Reha-Kliniken nämlich sehr schnell wenn die KK den Bericht anfordert, ansonsten kann das durchaus mal einige Wochen dauern.

Wen hast du denn eingetragen für die Zusendung des Berichtes, hoffendlich bisher nur deinen Arzt des Vertrauens ... die anderen werden warten müssen bis du selbst entscheiden kannst, wer den Bericht bekommen sollte, dann kannst du ja gerne Kopien davon verteilen wo es Sinn ergibt.

Sollte ich nicht einwilligen, hat dies keine Auswirkungen auf mein Versicherungsverhältnis.
Wäre auch ziemlich dreist so ganz OHNE Rechtsgrundlagen dafür ...

Muß ich darauf reagieren oder kann ich es ignorieren, da ja zu lesen steht....sollte ich nicht einwilligen, hat dies keine Auswirkungen auf mein Versicherungsverhältnis.
Nein, musst du NICHT, es gibt keine Rechtsgrundlagen und keinen Termin (weil man dafür rechtlich gar keine Frist setzen darf), oft genug beginnt diese "Bettelei" inzwischen schon vor der Reha, man betitelt das ja nicht ohne Grund als "Einwilligung" und nicht als Schweigepflicht-Entbindung (obwohl es klar Eine ist).

Nehme mir gleich noch deinen nachfolgenden Beitrag vor, also sorry falls was doppelt ist ...

Wenn ich schon VDK lese wird mir schlecht, da darf man auch nicht alles glauben, was die so zu KK und AfA schreiben oder erzählen ... :icon_evil:

Lediglich der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) ist berechtigt, Informationen über den Gesundheitszustand des Versicherten einzuholen, nicht hingegen die Krankenkasse selbst.
Soweit (fast) richtig, denn dazu muss der MDK erst mal von der KK (begründet) beauftragt sein, also z.B. die Notwendigkeit einer AU zu überprüfen (Begutachtung).

Es bedarf also keines Einverständnisses der Versicherten, dass die Reha-Einrichtung den vollständigen ärztlichen Entlassungsbericht dem MDK zusendet.
Das ist NICHT korrekt, auch der MDK hat keinen Anspruch ohne deine Einwilligung mit Kranken-Unterlagen und Reha-Berichten versorgt zu werden.

Wenn es so wäre bräuchte die KK dir ja nicht die obigen Formulare zur Unterschrift schicken, dann bekäme der MDK den Bericht ja auch so.

Versicherten steht in diesem Fall auch kein Widerspruchsrecht zu. Der Bericht wird allerdings nur dann übersandt, wenn er auch tatsächlich vom MDK in Gesundheitsfragen der Versicherten benötigt wird.
Das kann die Reha-Klinik doch gar nicht beurteilen, ob der MDK das wirklich benötigt oder nicht ... du kannst sogar DIREKT bei der DRV der kompletten Übermittlung des Reha-Berichtes widersprechen, dann bekommt den KEINER mehr ohne dich vorher erneut zu fragen.

Nur die DRV hat einen Anspruch darauf weil sie der Kostenträger ist, das kannst du in der Regel nicht verhindern, mich hat man damals sogar extra angeschrieben ob der Renten-Gutachter den Bericht bekommen darf. :icon_hihi:

Denn ich hatte mich beschwert bei der DRV über die Reha und die Klinik und die Abgabe an andere Behörden verboten bis zur Klärung der Angelegenheit.
NUR ich selbst hatte den dann zur Verfügung, sogar meinen Ärzten habe ich dann erst eine Kopie gefertigt aber nur weil ICH das so wollte.

Es ist notwendig, dass Versicherte zukünftig ausführlicher darüber informiert werden, was mit dem ärztlichen Entlassungsbericht geschieht. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sie der Weitergabe von Informationen an die Krankenkasse widersprechen können, nicht hingegen, wenn der Entlassungsbericht unmittelbar an den MDK geht.
Das ist also komletter Unsinn, denn die Reha-Klinik kann (und wird) gar nicht überprüfen, ob der MDK wirklich ein "berechtigtes Interesse" hat ...

Wenn die Versicherten keine Datenübermittlung wünschen, müssen sie die entsprechende Textpassage des Fragebogens streichen. In diesem Fall ist es jedoch empfehlenswert, Kontakt mit der Krankenkasse aufzunehmen, um mögliche Leistungsnachteile abzuwenden.
Quelle (für die VDK-Zitate)

Der arztliche Entlassungsbericht | Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz e.V.

Müsste ich eigentlich jetzt ALLES löschen, denn ein Zitat (die Quelle) MUSS verlinkt werden ... also korrigiere das bitte umgehend noch (WO hast du das genau her, VDK reicht nicht ganz) oder ich muss nacharbeiten ...

Denn wenn der MDK meinen Entlassungsbericht erhält, dann teilt er (MDK) der KK doch das Ergebnis mit, somit wäre es egal, ob ich der KK meine Einwilligung erteilen würde oder nicht ?
Welches "Ergebnis" soll der MDK denn der KK mitteilen können aus dem Bericht ???
Du wurdest AU entlassen, das wissen die ja schon ... ansonsten muss VOR Einstellung des Krankengeldes eine Untersuchung beim MDK durchgeführt werden.

Der MDK teilt dann mit ob Krankengeld eingestellt werden kann (ab Tag X weil du gesund bist und wieder in deiner Firma arbeiten kannst) oder nicht, weil du nicht gesund bist oder zumindest in deiner Firma NICHT mehr arbeiten kannst aus gesundheitlichen Gründen... MEHR hat die KK nicht zu erfahren ...

Den ausführlichen Rehabericht hat nur meine Hausärztin nach meinem Einverständnis per Post bekommen, den ich wegen Weihnachtsurlaub aber erst am 02.Januar 2018 zu lesen ( Kopien ) bekomme.
Ist doch prima, dann geh das erst mal mit deiner Ärztin durch und dann wird man weiter sehen ...

MfG Doppeloma
 
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hostdreamer

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#27
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Die Bescheinigung zur AU-Entlassung hast du ja sicher (nachweislich) bei der KK eingereicht ?
Die Checkliste mit der Bezeichnung G833 der DRV beinhaltet außer der AU mit der Begründung , dass meine Arbeitsfähigkeit nicht wieder hergestellt werden kann nach der Reha auch die Erklärung der / des Versicherten die Weiterleitung an meine KK mit meinem Einverständnis, das ich auch in Gegenwart des Reha-Arztes unterschrieb.

Somit gehe ich davon aus, dass das Büro der Rehaklinik die Checkliste mit AU Meldung an die KK weitergeleitet hatte und die KK meine Arbeitsunfähigkeit wahrgenommen hat.

Und außerdem hatte ich den " gelben Schein " von meiner Hausärztin fristgerecht mit Eingangsstempel der KK abgegeben.

Ich besitze eine Kopie dieser Checkliste.

Müsste ich eigentlich jetzt ALLES löschen, denn ein Zitat (die Quelle) MUSS verlinkt werden ... also korrigiere das bitte umgehend noch (WO hast du das genau her, VDK reicht nicht ganz) oder ich muss nacharbeiten ...
Sorry, ich dachte ein Quellennachweis zu diesem Thema würde ausreichen, kann ich das später nachholen ?

Es ist bereits spät und ich möchte noch ein wenig schlafen.:bigsmile:

Lieben Gruß
Michael
 

hostdreamer

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#29
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Eine Rechtsgrundlage gibt es nicht, sonst wäre die ja erwähnt worden.

Leider gibt es eine Rechtsgrundlage, wenn auch versteckt, das Dispositionsrecht der KK.

Ich hatte zunächst bei der zuständigen Abteilung ( nicht meinen Rentenberater ) der DRV angerufen und ohne meine Vers.-Nr. nennen zu müssen hatte mir die Sachbearbeiterin darüber Auskunft gegeben, dass wenn ich zum Rehaantrag aufgefordert wurde, die KK für den MDK das Recht inne hat, den Rehaentlassungsbericht einzufordern und wenn ich dem nicht zustimme und auch nicht nachkomme, die KK das Recht hat die Krankengeldleistung wegen mangelnder Mitwirkungspflicht einzustellen.

Danach rief ich heute auch meinen Rentenberater an ( weil ich noch mißtrauisch bin ), der das gleiche empfahl und mir sagte, dass ich den Rehaentlassungsbericht denen ( MDK und KK ) wegen Dispositionsrecht zukommen lassen muß !

Die entscheiden dann alles Weitere, aber nicht über meine noch bestehende und bestätigte AU, sondern über meinen Weg bis zur Rente im Jahr 2018.

Egal was entschieden wird, ich bin auf Grund meiner nur noch 10 Monate bis zur vorgezogenen Altersrente in einer guten Position, es wären maximal 1,2% Abschläge theoretisch möglich, damit kann man leben, aber ich kann zu meinen Gunsten auch ohne Abschläge in die Rente gehen.

Das ohne oder mit ganz wenig Abschläge in die vorzeitige Altersrente ist dann Auslegungssache der DRV. ( Alter, Gesundheitszustand, Rehabericht.)

Und da ich neugierig bin rief ich auch die Sachbearbeiterin der KK an und ich fragte wofür sie ( KK ) den Entlassungsbericht denn benötigen und ich bekam die Antwort, die möchten wissen, ob dort etwas über mögliche LTA Maßnahmen, Behandlungserfolg oder die Rentenmöglichkeiten zu lesen steht.

Und das die KK auch die Möglichkeit aufzeigen will mich in Bezug der Sicherstellung der Versorgung bis zur möglichen Rente zu unterstützen.

Aber es besteht keine Eile und ich könnte es beruhigt angehen lassen.

Die Checkliste hat sie auch. ( Nachweis über AU )

Sobald es etwas Neues zu berichten gibt, melde ich mich wieder.


Lieben Gruß
Michael
 

hostdreamer

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#30
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Das ohne oder mit ganz wenig Abschläge in die vorzeitige Altersrente ist dann Auslegungssache der DRV. ( Alter, Gesundheitszustand, Rehabericht.)
Ich vergaß zu erwähnen, es gibt eine neue Regelung der DRV ( Rentenverbesserungsgesetz ) die seit dem 01.07.2017 in Kraft getreten ist, das betrifft die vorzeitige Altersrente besonders im Zusammenhang mit Erwerbsminderung, wenn eine Arbeitsfähigkeit nicht wieder hergestellt werden kann und auch eine Erhöhung der Zuverdienstgrenze bei Erwerbsminderung.

Außerdem besagt ein neues Gesetz mit Gültigkeit 01.01.2018, die Vereinfachung in die Verrentung, ( Zurechnungszeit um drei weitere Jahre ) deshalb meint wohl mein Rentenberater, dass mir eigentlich nichts mehr finanziell passieren könnte.

Und jetzt zählt jeder weitere Monat bis zur abschlagsfreien Rente ( alles Weitere darf ruhig länger dauern ) und wenn ich im April 2018 die 63 Jahre erreicht habe, dann ist jegliche Hürde genommen.

Mit lieben Grüßen
Michael
 
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Doppeloma

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#31
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

hatte gerade einen ziemlich langen Beitrag fertig, deine letzten Infos betreffend ... ist mir leider "flöten" gegangen und im Moment habe ich echt keine Lust mehr, das alles noch mal neu zu schreiben ... :sorry:

Jedenfalls lässt du dir jede Menge MÜLL erzählen und telefonierst zu oft herum, um dir noch mehr Unnsinn erzählen zu lassen ... dein "Rentenberater" hat mit den aktuellen Abläufen bei deiner KK schon mal gar nichts zu tun ... :icon_evil:

Soweit ich das auf der DRV-Seite nachgelesen habe, hast du deine Zustimmung ja bereits auf diesem "Wisch" erteilt, dass die KK alles bekommen wird.

Deinen ganzen Erklärungen von den verschiedenen Leuten (telefonisch natürlich) ist nur noch schwer zu folgen, Vieles ist weder logisch, noch in der Realität auch umsetzbar.

So gibt es keine Wiedereingliederung wenn man dich für die bisherige Tätigkeit bei dem AG bereits als BU erklärt hat, schon dieser "Wisch" ist aber für die KK ein "gefundenes Fressen" und lässt dort Hoffnungen aufkeimen, das Krankengeld bald beenden zu können ...

Dann weiß ich noch weniger, was man dazu nun noch extra für weitere Unterschriften haben will ... so eine "Check-Liste" hatte ich übrigens noch in keiner Reha vorgelegt bekommen ... :icon_evil:

Ich bekam immer nur die Aufenthalts-Bescheinigung mit den Daten "von - bis" und dem Kreuz bei AU oder nicht AU entlassen ... das war dann bei der KK abzugeben ...

Ich vergaß zu erwähnen, es gibt eine neue Regelung der DRV ( Rentenverbesserungsgesetz ) die seit dem 01.07.2017 in Kraft getreten ist, das betrifft die vorzeitige Altersrente besonders im Zusammenhang mit Erwerbsminderung, wenn eine Arbeitsfähigkeit nicht wieder hergestellt werden kann und auch eine Erhöhung der Zuverdienstgrenze bei Erwerbsminderung.
Das ist ein "Brei" zwischen vorzeitiger Altersrente und EM-Rente den es so überhaupt NICHT gibt, auch nicht seit 01.07.2017. :icon_evil:

Ob deine "Arbeitsfähigkeit" wieder hergestellt werden kann interessiert für eine EM-Rente Niemanden, dabei geht es um die "Erwerbsfähigkeit" nach dem Rentenrecht und das hat mit "Arbeits-Fähigkeit" (nach KK-Recht) gar nichts zu tun.

Ebenso wenig hat eine vorzeitige Altersrente was mit EM-Rente zu tun ... :icon_evil:
Altersrenten (auch vorzeitige) gibt es auch völlig ohne gesundheitliche Probleme, wenn man das erforderliche Lebensalter dafür erreicht hat und die nötigen Beiträge / Wartezeiten und Arbeitsjahre im Renten-Konto sind bei der DRV.

Eine EM-Rente gibt es generell NUR wegen gesundheitlicher Probleme, die eine regelmäßige Erwerbsarbeit völlig ausschließen oder wenigstens sehr stark einschränken.

Ob das so ist entscheidet NUR die DRV ALLEINE ... ganz unabhängig davon was sich KK oder auch die AfA dazu "wünschen" würden ... darauf hat man auch keinen Rechts-Anspruch zum Tag X ...

Lange AU alleine ist KEIN Kriterium dafür bei der DRV ... auch das Lebensalter ist dafür (eigentlich) unwichtig, so lange man bestimmte Mindestzeiten bei der DRV bereits erfüllen konnte.

Du verstehst also bisher noch nicht mal den Unterschied zwischen Altersrente (auf die es ab Alter X dann einen Rechts-Anspruch gibt) und Rente wegen Erwerbsminderung ... eine "Mischung" daraus gibt es einfach NICHT ...

Ich bin ja bereits seit 2013 in voller Rente wegen Erwerbsminderung, davor war ich fast 4 Jahre AU geschrieben und auch auf Wunsch der KK in Reha.

Eine EM-Rente musste ich mir trotzdem erst bis zum Gericht erkämpfen, allerdings war eine "Wiedereingliederung" am vorhandenen Arbeitsplatz schon im Reha-Bericht (und davor beim MDK) ausgeschlossen worden.

Damit hat man deiner KK jetzt ein "Hintertürchen" geöffnet (und du hast es freiwillig unterschrieben in der Klinik), wo man doch noch versuchen kann dich mit "unter Druck" zu setzen, allerdings muss dein AG damit dann auch einverstanden sein.

Eine EM-Rente steht bei dir aber auch gar nicht zur Debatte, du könntest theoretisch ja noch Vollzeit was "anderes" machen, am "allgemeinen Arbeitsmarkt".

Es ist also überflüssig wenn du dir Gedanken um (angebliche) "Verbesserungen" und Zuverdienstgrenzen bei EM-Rente machst.
Diese Grenze bezieht sich übrigens nun auf das ganze Jahr (6300 €), der Betrag ist unverändert (davor war es monatlich begrenzt = 12 x 450 + 2 Mal das Doppelte war erlaubt = 6300 € im Jahr :idea:) ... soviel zu den "besseren" Zuverdienst-Möglichkeiten. :bigsmile:

Diese Zuverdienst-Grenzen gelten allerdings auch für ALLE vorgezogenen Altersrenten bis zum Eintritt in die reguläre Altersrente (mit 65 + X Monaten) ... verdient man mehr wird die vorgezogene (Alters -) Rente gekürzt.

EM-Rente kann dann durchaus auch wieder komplett entzogen werden, wenn man zu fleißig arbeitet daneben ... die bekommt man ja eigentlich weil man NICHT mehr arbeiten KANN ...

Außerdem besagt ein neues Gesetz mit Gültigkeit 01.01.2018, die Vereinfachung in die Verrentung, ( Zurechnungszeit um drei weitere Jahre ) deshalb meint wohl mein Rentenberater, dass mir eigentlich nichts mehr finanziell passieren könnte.
Diese Zurechnungszeiten haben NUR Bedeutung bei einer EM-Rente und die wirst du NICHT bekommen, du wurdest ja nicht als "Voll Erwerbsgemindert" aus der Reha entlassen. Was eine "Umdeutung" bewirken könnte (Reha in EM-Rente), dann denkt man nicht über "Wiedereingliederung" (LTA) nach bei der Entlassung. :icon_evil:

Eine Verlängerung der Zurechnungs-Zeiten "vereinfacht" ansonsten GAR NICHTS bei der EM-Rente, die bekommt man sicher auch ab 01.01.2018 NICHT leichter als bisher von der DRV bewilligt.:icon_evil:

Zudem gelten immer die Rechtsvorschriften zum Antragszeitpunkt, das wäre bei dir der Antrag auf die Reha und der liegt ja nicht nach dem 01.01.2018 ... da käme dann auch das "Dispositions-Recht" der KK zum Tragen.
Zumindest das sollte deinem Rentenberater auch bekannt sein.

Denn die wären bestimmt NICHT damit einverstanden Krankengeld-Erstattungen (ab Antrag auf Reha) einzubüßen, weil du gerne höhere "Zurechnungszeiten" haben möchtest.

Die Berechnung von EM-Rente und Altersrente (auch vorzeitiger) ist zudem gar nicht vergleichbar, da gibt es KEINE "Zurechnungszeiten" wie bei EM-Rente ...

Dafür gilt NUR was in deinem Renten-Konto auch vorhanden ist, bis zum Tag wo die Rente beginnen soll ...

Und jetzt zählt jeder weitere Monat bis zur abschlagsfreien Rente ( alles Weitere darf ruhig länger dauern ) und wenn ich im April 2018 die 63 Jahre erreicht habe, dann ist jegliche Hürde genommen.
Kann ich so nicht beurteilen, hatten wir (meine ich) weiter oben schon, ob du mit GENAU 63 Jahre in eine abschlagfreie Altersrente gehen kannst (oder in Rente für Schwerbehinderte ?) sollte ja in deiner Renten-Information schon drin stehen.

Das würde sich bereits aus den "Renten-Verbesserungen" zum 01.07.2014 ergeben (Rente für besonders langjährig Versicherte), das verschiebt sich aber seitdem auch schon wieder je nach genauem Geburtsdatum um einige Monate (also 63 + X).

Ganz ehrlich würde ICH auf weniger als 2 % von meiner Rente gerne verzichtet haben, wenn ich damit allen Stress mit KK und DRV endlich los gewesen wäre.

Ich hatte leider keine andere Wahl als mich mit der DRV noch bis zum SG wegen der EM-Rente herum zu schlagen, war ansonsten noch "zu jung" (bei Beginn der letzten AU 56 Jahre) für irgendeine eine vorzeitige Altersrente ... die man mir nicht hätte verweigern können.

Nun wechsele ich nächsten Sommer noch in die reguläre Altersrente (mit 65,5 Jahren) und dann gelten nicht mal mehr die "Zuverdienst-Grenzen" ganz ohne gesetzliche Verbesserungen, die meist nur dazu dienen den Leuten die Augen zu "verkleistern" ... :peace:

Denn bei genauerer Betrachtung gibt es auch KEINE wirklich "abschlagfreie" Altersrente ... VOR Erreichen der regulären Altersgrenze, es kommen ja keine Beiträge mehr rein wenn man vorzeitig in Altersrente geht ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#32
hast du deine Zustimmung ja bereits auf diesem "Wisch" erteilt, dass die KK alles bekommen wird.
Nein, diese Aussage ist falsch !

Ich habe zum besseren Verständnis ein Foto von der " Zustimmung " der Checkliste G833 hier im Forum hochgeladen. Und nur diese wurde von der Rehaklinik zur KK übermittelt. Und nicht mehr !

Zunächst vielen Dank für Deine intensive Zeit, wenn ich alles hier durchgelesen habe und ich noch Fragen habe, melde ich mich wieder.

Mit lieben Gruß
Michael

Hallo liebes Forum, hallo liebe Doppeloma,


ich möchte mich wiederholt recht herzlich für Deine Beratung bedanken, ich überlege mir seit Tagen, wie ich Eure Arbeit würdigen könnte, Freizeit ist eigentlich unbezahlbar und besonders dann, wenn man diese Freizeit anderen Menschen widmet.



Vielleicht hatte ich mich im vorletzten Post falsch ausgedrückt und meine herum telefoniererei Unverständnis erzeugt.


Ich tat es zunächst, weil ich etwas im Netz gelesen hatte das mich dazu bewegte die DRV in Bremen, die für die Rehaabwicklung zuständig ist, anzurufen.


Dazu fiel mir dann auf, warum möglicherweise die KK und der MDK keine Einwilligung erzwingen wird, weil sie ( KK, MDK ) ohnehin den Rehaentlassungsbericht bekommen wird, ( Grund Dispositionsrecht der KK ) denn die DRV in Bremen kontrolliert nicht, ob eine schriftliche Zustimmung meinerseits stattgefunden hat. Somit wäre es für die DRV klar, jawoll, wir werden den Entlassungsbericht an die KK und/oder an den MDK nach Aufforderung senden.


Ich wollte im Gespräch mit der Sachbearbeiterin dann klären, dass sie ( DRV ) bitte ohne meine schriftliche Zustimmung keinen Rehaentlassungsbericht an die KK, MDK senden soll/darf.


Daraufhin sagte die Sachbearbeiterin der DRV, dass ich dem nichts entgegensetzen kann wegen des Dispositionsrechts der KK. Und das mir dann die Zahlung des Krankengeldes verwehrt werden kann.


Da ich meinem Rentenberater mehr Glauben schenke und er alle Tricks der Behörden kennt, er macht das bereits mehr als 40 Jahre und ist Versichertenältester der DRV, hatte ich ihn um seine Meinung in Bezug auf die Einwilligung der Anforderung des Rehaentlassungsberichtes befragt und die Antwort schrieb ich bereits in meinem vorherigen Post.


Aber jetzt nun mal ehrlich, wie ist es denn in Bezug des Dispositionsrechtes seitens der KK um mich bestellt ?


Ist ein nicht befolgen der Einwilligung ein Grund die Krankengeldzahlung auszusetzen ? Wie weit geht das Sanktionsrecht der KK ?

Ich bitte Euch meine Unsicherheit zu verzeihen, mein " Angstwort " heisst " Dispositionsrecht.



Gibt es was Neues, dann melde ich mich wieder.

Lieben Gruß
Michael

Hallo liebes Forum,


ihr seht, mich beschäftigt das Thema immernoch und es kommen neue Fragen auf.

Du verstehst also bisher noch nicht mal den Unterschied zwischen Altersrente (auf die es ab Alter X dann einen Rechts-Anspruch gibt) und Rente wegen Erwerbsminderung ... eine "Mischung" daraus gibt es einfach NICHT ...

Doch !, ich verstehe den Unterschied aber was ich nicht verstehe ist, dass der Rentenberater immer davon spricht, die KK könne mich zum Rentenantrag auffordern und das wegen des Dispositionsrechts. Die genaue Form kann oder will er nicht weiter Erklären. Ich unterstelle ihm nach Deinen Aussagen, dass er es vielleicht selber nicht so genau weiß.



Damit hat man deiner KK jetzt ein "Hintertürchen" geöffnet (und du hast es freiwillig unterschrieben in der Klinik), wo man doch noch versuchen kann dich mit "unter Druck" zu setzen

Welches Hintertürchen meinst Du denn ?


Ich hatte beireits in mehreren Post hier klargestellt, dass ich außer der Checkliste, die ich als Beweis hochlud, nichts unterschrieben oder bewilligt hatte.


Eine EM-Rente steht bei dir aber auch gar nicht zur Debatte

Das war mir von Anfang an bekannt, da ich nur AU bin und sonst nichts !



Jedenfalls lässt du dir jede Menge MÜLL erzählen und telefonierst zu oft herum

Ob das Müll ist was die KK oder die DRV mir am Telefon erzählen ist mir nicht immer bewußt und kann ich auch nicht immer als Leie unterscheiden.

Ja, ich bin ein Freund für Tatsachen und manchmal sind Informationen von den Verantwortlichen auch hilfreich, weil man dann auch mal die andere Seite zu hören bekommt. Denn das sind Entscheidungsträger.


Liebe Grüße
Michael
 

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Doppeloma

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#33
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

ich überlege mir seit Tagen, wie ich Eure Arbeit würdigen könnte,
Persönlich gar nicht, außer mit solchen Worten der Anerkennung :bigsmile:
Wenn du das Forum unterstützen willst, dann gibt es dafür eine Bankverbindung (ich glaube in der Übersicht?) ...

Vielleicht hatte ich mich im vorletzten Post falsch ausgedrückt und meine herum telefoniererei Unverständnis erzeugt.
Habe nun zu Abend gespeist und mein Kopf ist wieder etwas klarer, verzeih bitte "wenn die Pferde manchmal mit mir durchgehen" aber telefonieren ist wirklich "das Letzte" was man tun sollte, um verlässliche Informationen von irgendeiner Behörde zu bekommen.

Besonders wenn man versucht verschiedene Interessen unterschiedlicher Behörden (aktuell KK und DRV) irgendwie "unter einen Hut zu bekommen".

Danke für das Formular, du hast natürlich Recht, dass du damit zunächst NUR die Weiterleitung dieses Formulares erlaubt hast.
Trotzdem ist damit natürlich die Neugierde auf "MEHR" bei der KK geweckt, denn es steht ja nur drin, dass man die letzte Tätigkeit nicht mehr für "zumutbar" hält und daher keine Wiedereingliederung erfolgen soll.

Damit steht (eigentlich) schon fest, dass die KK so lange weiter zahlen MUSS bis du ausgesteuert wirst oder dein AG dich los werden will ... denn das Arbeitsverhältnis verhindert aktuell eine Abgabe an die AfA zur Vermittlung einer "anderen, zumutbaren" Tätigkeit.

Diesen FAKT beseitigt aber auch der komplette Reha-Bericht NICHT, denn darin wird das ja auch nur ausführlicher bestätigt ...

Man hofft vielleicht noch auf Hinweise für eine "Umdeutung" der Reha aber das ist nicht zu erwarten, wenn man dir nur die letzte Tätigkeit nicht mehr zumuten möchte, das zumindest geht ja auch für die DRV aus diesem "Check-Formular" hervor.

Es wäre jedenfalls ein (eher unwahrscheinliches) "Wunder" wenn die DRV nun eine EM-Rente daraus machen würde, weil du die letzte Tätigkeit nicht mehr ausüben kannst.

Es käme höchstens eine DRV-Rente wegen Berufs-Unfähigkeit in Frage, dafür bist du ja noch im passenden Geburts-Jahrgang (VOR 02.01.1962 geboren), von einer "freiwilligen" Umdeutung in diese Richtung (durch die DRV) habe ich aber bisher noch nie was gehört.

Das wäre auch nur die "halbe Rente" und die KK müsste immer noch weiter zahlen ... ist mir aber im Moment zu "theoretisch" da weiter drüber nachzudenken.

Ich tat es zunächst, weil ich etwas im Netz gelesen hatte das mich dazu bewegte die DRV in Bremen, die für die Rehaabwicklung zuständig ist, anzurufen.
Na-Ja, die Reha ist ja jetzt gelaufen, dazu brauchst du keine Informationen mehr, in der Klinik denkt schon kein Mensch mehr an dich und wie es jetzt für dich weiter gehen wird (bei der KK) interessiert dort auch Niemanden mehr.

Dazu fiel mir dann auf, warum möglicherweise die KK und der MDK keine Einwilligung erzwingen wird, weil sie ( KK, MDK ) ohnehin den Rehaentlassungsbericht bekommen wird, ( Grund Dispositionsrecht der KK ) denn die DRV in Bremen kontrolliert nicht, ob eine schriftliche Zustimmung meinerseits stattgefunden hat.
Dann würde die DRV aber schwer gegen den Sozialdatenschutz verstoßen wenn sie das NICHT kontrolliert, dazu ist sie verpflichtet, sonst darf sie GAR NICHTS rausgeben an Daten zu deiner Person. :icon_evil:

Somit wäre es für die DRV klar, jawoll, wir werden den Entlassungsbericht an die KK und/oder an den MDK nach Aufforderung senden.
Genau das ist eben nicht klar, sonst braucht man ja keine Unterschrift von dir dafür zu erbetteln, verstehst du das nicht ... ???

Wenn diese Daten sowieso (per Gesetz) ausgetauscht werden dürfen, dann fragt dich Niemand um dein Einverständnis und will deine Unterschrift auf einer Einwilligung dafür haben. :icon_evil:

Ich wollte im Gespräch mit der Sachbearbeiterin dann klären, dass sie ( DRV ) bitte ohne meine schriftliche Zustimmung keinen Rehaentlassungsbericht an die KK, MDK senden soll/darf.
Gerade so was regelt man NICHT telefonisch sondern untersagt die Weitergabe des Reha-Berichtes schriftlich und nachweislich bei der DRV ... und das geht sehr wohl, habe ICH ja auch gemacht ...

Man hat mich dann (von der DRV) später sogar angeschrieben ob der Renten-Gutachter den Bericht bekommen darf, weil ich der Herausgabe ja komplett widersprochen habe.

Daraufhin sagte die Sachbearbeiterin der DRV, dass ich dem nichts entgegensetzen kann wegen des Dispositionsrechts der KK. Und das mir dann die Zahlung des Krankengeldes verwehrt werden kann.
Das "sagte" sie weil du deswegen nur angerufen hast, mit dem "Dispositionsrecht" der KK hat das überhaupt NICHTS zu tun, das hebt nicht direkt alle Datenschutzgesetze aus den Angeln. :icon_evil:

Meine KK hatte auch das "Dispositionsrecht" aus dem Reha-Antrag, das hat NUR Bedeutung wenn die DRV in eine EM-Rente "umdeuten" will / muss ODER dir eine berufliche Reha (LTA) vorschlägt, dann darfst du das NICHT ablehnen ...

Du darfst nicht verweigern den Reha-Antrag zu stellen, die Reha bei einer Bewilligung anzutreten (du musst nicht mal Widerspruch einlegen wenn die DRV eine Reha ablehnt) und darfst einer späteren "Umdeutung" (aus dieser konkreten Reha) in EM-Rente nicht widersprechen.

Du hast dann z.B. kein eigenes "Dispositionsrecht" mehr zum Beginn der EM-Rente, wenn es mehrere Möglichkeiten (Zeitpunkte) dafür geben würde (AU-Beginn/ Reha-Antrag/ Reha-Beginn/ eigener EM-Renten-Antrag), diese "Disposition" liegt dann bei der KK.

Ob die KK / der MDK medizinische Unterlagen (auch Reha-Berichte gehören dazu) zur Einsicht bekommt oder nicht bleibt immer noch DEINE Entscheidung.

Die KK-SB sind immer noch keine Ärzte und haben KEINEN Anspruch auf solche Unterlagen und der MDK braucht das auch NUR wenn eine Begutachtung geplant / erforderlich ist, um zu deinem weiteren Krankengeld-Anspruch zu entscheiden.

Das ist aktuell eigentlich überflüssig, denn du bist weiter AU entlassen, dein Arzt schreibt die weiter AU und zum vorhandenen AG darfst du (auch durch die Reha bestätigt) NICHT zurück ...

Welche "anderen Maßnahmen" will also KK / MDK da aus dem Reha-Bericht lesen können, um das zu ändern, "Mitwirkung" muss auch immer (für den Leistungs-Anspruch) erforderlich sein und durch entsprechende Rechtsgrundlagen belegt werden, in den "Bittbriefen" oben sehe ich keine ernsthafte Begründung und keine §§ ...

Man schreibt allgemein von Unterstützung und Maßnahmen der KK, die damit ermöglicht werden sollen, damit es dir bald besser gehen wird ... was das konkret sein soll, was ohne deine Unterschrift und den Reha-Bericht nicht geht wird aber nicht geschrieben ... :icon_evil:

Da ich meinem Rentenberater mehr Glauben schenke und er alle Tricks der Behörden kennt, ...
Alle aktuellen Tricks der KK wenn man aus einer Reha kommt scheint er aber NICHT zu kennen, die Forderungen nach den Reha-Berichten (um sich daraus selbst eine mögliche Genesung zu erlesen) sind aber gar nicht so besonders "neu" ...

Das gab es schon vor rund 10 Jahren und wird inzwischen immer mehr "verschärft" ... meinen Bericht aus der AHB nach der Herz-OP habe ich auch noch ganz arglos an die KK senden lassen, die wollten mir doch auch nur helfen "schnell wieder auf die Beine zu kommen" ...

Im Bericht stand drin, dass man in etwa 6 - 8 Wochen nach der Reha meint, ich könne wieder arbeiten (bei ungestörter Rekonvaleszenz) ... eine Prognose die sich leider real NICHT einstellen wollte.

Nach 3 Monaten (Post-OP) war ich der KK dann lange genug AU gewesen, also wurde mir schriftlich mitgeteilt, dass ich nun wieder "Arbeits-Fähig" sei, auch eine Wiedereingliederung wurde abgelehnt (AG / Arzt und ich waren eigentlich dafür nach knapp 1 Jahr AU), die KK wollte einfach kein Krankengeld mehr zahlen (müssen).

Mein AG hat mir dann erst mal meinen ganzen Urlaub noch bewilligt und ich musste zum Betriebsarzt, der erst sein OK geben sollte für die Arbeits-Aufnahme, begeistert war er irgendwie auch nicht, hat dann aber zugestimmt ...

Nach knapp 7 Monaten kam dann die nächste Langzeit-AU, nun war ich nicht nur körperlich sondern auch psychisch am Ende ... und neben ständigen Anrufen der KK-SB mit Fragen nach meinem Befinden kam dann auch bald die schriftliche Aufforderung eine psychosomatische Reha zu beantragen ...

Damals wusste auch noch Vieles nicht was ich heute weiß, z.B. dass man mit der KK gar nicht telefonieren muss, wenn man das nicht will und die Fragen nach der Gesundheit (und wann man wieder gedenkt zur Arbeit zu gehen) unverschämt und unzulässig sind.

Jedenfalls hatte ich den Trick mit dem Reha-Bericht bereits erkannt und den von der letzten Reha bekam die KK NICHT mehr von mir, da konnten sie "betteln", das war mir EGAL ...

Ich wurde AU aus der Reha entlassen, der MDK hatte bereits (vor der Reha nach "Aktenlage", welcher auch immer) geschrieben, dass die letzte Tätigkeit nicht mehr "zumutbar" ist, also was bitte sollten die mir tun können, OHNE den Reha-Bericht zu bekommen ...

Das "Geschwurbel" von der angeblichen Hilfe schnell wieder gesund zu werden kannte ich ja schon, hatte mir ja bei der AU davor auch NICHTS gebracht ... irgendwann haben sie aufegegeben nach dem Reha-Bericht zu fragen und gezahlt bis zur Aussteuerung.

Den 2. Reha-Bericht haben die bis heute NICHT, auch nicht von der DRV ... aber jetzt interessiert die das auch nicht mehr ... :icon_evil:

Aber jetzt nun mal ehrlich, wie ist es denn in Bezug des Dispositionsrechtes seitens der KK um mich bestellt ?
Das Dispositionsrecht hatte die KK bei mir auch (aus dem Reha-Antrag) aber damit konnte sie nach Abschluss der Reha OHNE anschließende "Umdeutung" in EM-Rente auch NICHTS mehr anfangen ...

Als ich später am Gericht die EM-Rente bewilligt bekam, war das ja Folge meines eigenen Antrages und hatte mit dieser Reha nichts mehr zu tun, zudem lagen die Krankengeld-Zahlungen inzwischen soweit zurück, dass es auch keine Erstattungen mehr aus meiner Renten-Nachzahlung gab.

Ist ein nicht befolgen der Einwilligung ein Grund die Krankengeldzahlung auszusetzen ? Wie weit geht das Sanktionsrecht der KK ?
Hat man dir so was (rechtlich belegt) schriftlich angekündigt, es gibt keine "Sanktionen" beim Krankengeld und eingestellt werden darf es NUR nach persönlicher Begutachtung durch den MDK.

Wenn es dazu mal kommen sollte (das muss man dir dann schon schriftlich mitteilen und auch begründen warum) legst du Widerspruch ein und dein Arzt auch (der dann DIREKT beim MDK) und dann wird die vorgeschriebene Untersuchung eingefordert.

Dahin kannst du den Bericht bei Bedarf immer noch mitnehmen, das hat mit dem "Dispositionsrecht" GAR NICHTSmehr zu tun ... das würde nur noch greifen wenn die DRV dir schriftlich eine "Umdeutung" der Reha in EM-Rente mitteilen würde und da "fällt wohl vorher Schnee in der Sahara" ... :icon_evil:

Dass die "Arbeitsfähigkeit" im letzten Tätigkeitsbereich nicht wieder hergestellt werden kann genügt der DRV dafür noch lange NICHT. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#34
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebe Doppeloma,


vielen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner hartnäckigen Berichterstattung, auch das möchte ich entschuldigen.

Alle Erklärungen sind schlüssig und ich widerspreche in keinem Falle.

Toll wie Du Dir die Zeit nimmst, obwohl es mit mir dann ab und zu schwierig wird das alles zu sortieren.

wenn die Pferde manchmal mit mir durchgehen

Keine Sorge, verstehe ich gut und wie oben bereits beschrieben, ist es manchmal auch nicht einfach mit mir.:icon_evil:



Nach all Deinen Informationen warte ich zunächst mal meinen ausführlichen Rehaentlassungsbericht ab, denn im neuen Jahr bespreche ich das alles mit meiner Hausärztin und werde sie auch dazu befragen und meine Kenntnis zu Deiner Stellungnahme ( natürlich ohne diese Info-Quelle zu benennen ) mit einbeziehen.


In Bezug auf die Einwilligung lasse ich Zeit verstreichen und ich werde erstmal abwarten, was mich danach erwartet. Danach kann ich immernoch handeln und reagieren.


Und es ist logisch wie nach dem Reha-Ergebnis zu verfahren ist, ich bin eigentlich heilfroh, dass das Reha-Ergebnis so ist wie es ist.


Sobald es was Neues zu berichten gibt, melde ich mich.:wink:

Liebe Grüße
Michael
 

Doppeloma

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#35
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

Ich mach mal neu auf deinen letzten Beitrag, eine Ergänzung übersiehst du vielleicht.
Kann ich verstehen, dass dich das nicht los lässt, mich ja offenbar auch nicht, also versuche ich mal deine aktuellen Fragen zu beantworten.

Habe da wohl auch etwas "übers Ziel hinaus geschossen" oben und dieses Formular falsch interpretiert ... dazu habe ich ja schon was geschrieben, wie ich das JETZT einschätze ... nachdem ich sehen konnte, was man dort konkret eingetragen hat.

Doch !, ich verstehe den Unterschied aber was ich nicht verstehe ist, dass der Rentenberater immer davon spricht, die KK könne mich zum Rentenantrag auffordern und das wegen des Dispositionsrechts.
Seit einigen Monaten (also ziemlich neu im § 51 SGB V) KANN die KK tatsächlich auch direkt zur EM-Rente auffordern, das hat aber mit dem "Dispositionsrecht" gar nichts zu tun, was jetzt aus der Reha sowieso schon bei der KK liegt.

Die eventuellen Konsequenzen daraus habe ich ja oben schon versucht zu erklären, du könntest deswegen eine EM-Rente JETZT nicht ablehnen, wenn sich aus der Reha (durch Entscheidung der DRV) eine ergeben würde ... mehr "Macht" hat die KK daraus NICHT.

Dass es NICHT zu erwarten ist (dass die DRV dir nun eine EM-Rente "anbieten" wird) aus dem Reha-Ergebnis, darüber sind wir uns ja bereits einig geworden ...

Die genaue Form kann oder will er nicht weiter Erklären. Ich unterstelle ihm nach Deinen Aussagen, dass er es vielleicht selber nicht so genau weiß.
Dass eine "Umdeutung" (Reha in EM-Rente) nur direkt aus einer gerade erfolgten Reha-Maßnahme kommen KANN sollte er eigentlich wissen.

Die neue rechtliche Möglichkeit der KK DIREKT eine Antragstellung auf EM-Rente über § 51 SGB V zu verlangen kennt er vielleicht auch schon, von dir wurde aber eine Reha verlangt zu beantragen ...
Sicher in der Hoffnung, dass sich daraus auch eine EM-Rente als "Umdeutung" ergeben könnte ...

Ist NICHT passiert (zumindest nicht zu erwarten) also endet das "Dispositionsrecht" der KK an dieser Stelle den Reha-Antrag betreffend bereits ... die Reha wurde ja beantragt und absolviert.

Welch tieferen Sinn sollte es nun noch ergeben können, dich anschließend zur Stellung eines Antrages auf EM-Rente aufzufordern ... nur weil das inzwischen rechtlich auch möglich geworden ist ???

Die DRV würde doch an ihrer Entscheidung (aus der aktuellen Reha) nichts ändern, dass du aktuell KEINE EM-Rente bekommen wirst, das denke ich ist auch bei der KK bekannt.

Darum teile ich diese Befürchtung deines Rentenberaters nicht. :icon_evil:

Die DRV würde einen gestellten EM-Renten-Antrag schneller ablehnen, als deine KK "gucken kann" wenn sie dich dazu nun auffordern würde (per Bescheid mit 10 -Wochen-Frist), der DRV ist doch völlig EGAL was die KK sich davon erhoffen würde ...

Welches Hintertürchen meinst Du denn ?
Es gibt KEINS, das hatte ich falsch interpretiert, du sollst keine "Wiedereingliederung" machen bei deinem AG weil es sinnlos ist, dort kannst du nicht mehr arbeiten ... ich wusste ja zunächst nicht was man davon konkret ausgefüllt hatte aber das ist doch eindeutig auch für die KK ... :idea:

Kannst du mir noch einmal verzeihen, ich wollte dich nicht durcheinander bringen ???

Ob das Müll ist was die KK oder die DRV mir am Telefon erzählen ist mir nicht immer bewußt und kann ich auch nicht immer als Leie unterscheiden.
Darum sollst du ja nicht telefonieren wenn du korrekte Antworten haben willst, am Telefon wird gerne und viel "Müll" erzählt von ALLEN Behörden ...

Ja, ich bin ein Freund für Tatsachen und manchmal sind Informationen von den Verantwortlichen auch hilfreich, weil man dann auch mal die andere Seite zu hören bekommt. Denn das sind Entscheidungsträger.
Am Telefon sind aber (in der Regel) nicht die Verantwortlichen und die Entscheidungen (und Auskünfte dazu) dienen IMMER vorrangig der jeweiligen Behörde und deren Kassen / Geldern.

Erst wenn du das "sortiert" bekommst wirst du verstehen, dass dir die DRV keine KK-Fragen ernsthaft beantworten KANN und die KK keine Fragen die konkret von der DRV zu beantworten wären. :icon_evil:

Als einfache "Formel" hätte die KK sehr gerne (gehabt), dass du eine EM-Rente bekommst (oder einfach wieder zur Arbeit gehst), über die Reha wird das aber nun nicht funktionieren ...

Die Reha-Klinik hat das aber NICHT im Interesse der KK so geregelt (wie die das gerne gehabt hätten) sondern vorrangig dafür gesorgt, dass die DRV KEINE EM-Rente zahlen muss (als Folge der Reha) und du trotzdem nicht mehr an den bisherigen Arbeitsplatz zurück brauchst.

Damit muss die KK weiter zahlen und kann mit ihrem "Dispositionsrecht" aus dem Reha-Antrag überhaupt NICHTS mehr anfangen ... daraus ergeben sich keinerlei Ansprüche auf medizinische Unterlagen ... :icon_evil:

Wichtige Fragen klärt man IMMER schriftlich und nachweislich, dabei kann und sollte man sich möglichst an die Verantwortlichen wenden, bei denen die Entscheidungen getroffen werden ... :idea:

Dabei trifft die KK Entscheidungen NUR für die KK (nach dem SGB V = KK-Recht) und die DRV NUR Entscheidungen für die DRV (nach dem Rentenrecht / SGB VI).

MfG Doppeloma
 

Bitas

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#36
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

@Michael,

ich kann dir nur Raten aufzuhören mit KK/AfA/DRV zu telefonieren.
Du bekommst so viele (falsche) Infos am Telefon, das es fast unmöglich ist noch durchzublicken.
Was ist Wahr, was ist gelogen, was ist Unwissenheit?
Alles Schriftliche kann man recht einfach sortieren, verstehen und wenn nötig, was dagegen unternehmen.
Lies dir deinen Thread noch paar mal in aller ruhe durch, dann macht es auch bei dir irgendwann mal klick.....so mache ich das meist und soll nur ein Tipp/Ratschlag sein.
Hier (Forum) ist der einzige Ratgeber der NICHT an Geld interessiert ist (außer Spenden), alle anderen DRV, KK, AfA, JC oder VDK haben NUR ein Ziel, GELD EINSPAREN oder VERDIENEN.

Viel Grüße
Bitas
 

hostdreamer

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#38
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Frohes Neues Jahr und hallo liebes Forum,



seit heute bin ich im Besitz des vollständigen 8 seitigen Rehaentlassungsberichtes.

Nach dem Durchlesen über von mir mitgeteilte Beschwerden bei der Rehaaufnahme und den festgestellten Befunden, Verhalten sozial und arbeitsrechtlich, des Rehaerfolges- / ergebnisses, seitens des Rehaarztes, was ich beruflich lassen sollte und ich beruflich machen könnte, komme ich nach den Diskussionen hier im Forum zu der Erkenntnis, dass ich keine Einwilligung zur Einsicht des MDK und KK abgeben werde.

Eine Textpassage lässt aufhorchen, was mein ihr dazu ?

Meine Leistungsbeurteilung als Jpg-Datei im Anhang


Ich berufe mich auf die Gesetzeslage unter dem von " Machts Sinn " angegebenen Links, danke dafür.

wenn die KK oder der MDK sich in Bezug auf die Einwilligung zur Einsicht des Rehaberichtes bei mir meldet, dann alles Weitere.

Lieben Gruß
Michael
 

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saurbier

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#39
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

na ja, der Bericht liest sich ja fast wie mein eigener aus 1997, mit welchem ich ins BU-Klageverfahren ziehen musste (ausgenommen BWS u. Fuß).

Den würde ich auch nicht freiwillig an die KK schicken.

Ich hab mal einen zum Teil geschwärzten Entlassungsbericht an den MDK übergeben und was glaubst du wohl, was der Arzt dazu so alles in seiner Stellungnahme dazu geäußert hat. War schon mehr als dreist.

Für dich läuft doch jetzt die Uhr, also würde bei allem nur noch auf Zeit spielen.

Gib der KK keine Zustimmung für den Entlassungsbericht. Die werden sich dann mit Sicherheit in Kürze nochmals bei dir Melden und ggf. einen MDK-Termin zur eigenen Begutachtung veranlassen, denn der darf ja in den Bericht schauen. Da kannst du dann ja den Bericht für den begutachtenden Arzt mitbringen.

Irgendwie ist das ganze schon fast wieder lustig, denn lt. Reha sollst deinen Beruf (wegen Gesundheitsgefährdung) ja nicht weiter ausüben, aber wegen der nahenden Rentenmöglichkeit sieht man auch keine sinnvolle LTA mehr. Aber was dann, dass sagen die Herrschaften natürlich nicht.

Aktuell solltest du dich halt so lange wie möglich weiterhin AU schreiben lassen.



Grüße saurbier
 

Dark Vampire

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#40
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

von Saurbier:

Irgendwie ist das ganze schon fast wieder lustig, denn lt. Reha sollst deinen Beruf (wegen Gesundheitsgefährdung) ja nicht weiter ausüben, aber wegen der nahenden Rentenmöglichkeit sieht man auch keine sinnvolle LTA mehr. Aber was dann, dass sagen die Herrschaften natürlich nicht.
Naja vierl Möglichkeiten gibts ja nicht, so lange wie möglich AU dann ab in Rente......immerhin ist er als arbeitsunfähig entlassen worden.das andere ist ja nur ne Einschätzung zu seiner Erwerbsfähigkeit.


Ich bin ja laut Gutachten auch vollschichtig einsetzbar, aber eben mit den zahlreichen Einschränkungen dass es da nix leidensgerechtes gibt.Also weiter H4 bis zu Rente (noch 23 Jahre :peace: )
 

saurbier

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#41
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo Dark Vampire,

aber du wirst doch sicherlich zugeben, daß es hier einen gravierenden Unterschied zu dir gibt - nämlich das Alter.

Es ist doch ein erheblicher Unterschied ob jemand mit fast 63 Jahren seinen ehemals erlernten Beruf nunmehr nicht mehr ausüben kann, oder jemand der etwas über 40 Jahre ist.

Da mag wohl niemand die Logik im Rentensystem verstehen, denn wir wollen ja mal auch nicht vergessen was der ganze Zenober den Beitragszahlern (also Arbeitern u. natürlich auch Arbeitgebern) denn so kostet.

Aber heutzutage dreht sich eben wegen der unzähligen politischen verpennten Fehler im Sozialsystem leider alles nur noch um liebe Geld und nicht um den betroffenen Menschen.

Übrigens kann ich dies sogar noch mir dem Weihnachtsbrief der DRV selbst fest machen, wonach diese ihre Renten-Rückforderungsmasche als rechtlich vollkommen korrekt ansieht, denn alle bisher dazu gefundenen Urteile zum Vorteil der Kläger sind bisher bis zum BSG durchgezogen worden, aktuell liegen wieder 2 dort vor.

Selbst unsere Politiker zeigen hier doch ihre Unfähigkeit und Realitätsferne. Wo bitte finden Menschen mit Behinderung hierzulande mit 60 Jahren denn noch einen neuen Arbeitsplatz.

Sowas könnte man auch ganz einfach aus einer Arbeitslosenstatistik entnehmen, wenn sie denn die waren Fakten aufzeigen würde. Aber genau das geschieht ja nicht, weil dortständig für bessere Erscheinungsbild manipuliert wird.


Grüße saurbier
 

hostdreamer

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#42
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,


es gibt ( noch ) nichts Neues zu berichten, ich bin weiterhin AU von meinem Hausarzt geschrieben, meine KK hatte sich auch noch nicht gemeldet, obwohl ich keine ! Einverständniserklärung zur Einsicht in den Rehaentlassungsbericht abgegeben hatte.

Mein Hausarzt meinte, dass die KK den Entlassungsbericht nicht zu interessieren hat und wenn die KK sich noch melden sollte, dann haben wir ja eine Begründung ( Rehaentlassungsbericht ) in der Hand.

Ich bin zunächst bis zum 28. Februar AU und habe einen neuen Termin zwecks Verlängerung mit dem Hausarzt vereinbart.


Je eine Kopie meines Rehaberichtes besitzt mein Hausarzt und mein Orthopäde, der in seiner Patientenkartei meine Befunde des Rehaarztes ergänzte.


Nun sind es nur noch 8 Monate bis zur abschlagsfreien Rente mit 63 Jahren :bigsmile:

Im Juli '18 werde ich meinen Rentenantrag stellen, Ende August endet auch mein Krankengeldbezug, dann sind die 78 Wochen ausgeschöpft.
Somit verbleiben mir 2 Monate ( ALG1), die noch zu überbrücken sind.


Wenn es etwas Neues zu berichten gibt, melde ich mich wieder.

Lb. Gruß
Michael
 

hostdreamer

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#43
Bin 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,


meine KK hält still und zahlt weiterhin mein Krankengeld und die Aussteuerung naht ( Ende August '18 ).


Ich hatte mich hier im Forum kundig gemacht in Bezug auf Aussteuerung --> Nahtlosigkeit --> AlG1....


Allerdings hätte ich dazu noch Fragen...


Ende Juli - Anfang August '18 werde ich einen Antrag bei der DRV wegen vorgezogener Altersrente stellen. Man sagt ja, dass die Bearbeitung bis zum Rentenbescheid ca. 3 Monate dauern wird...
Wenn ich mich nach der Aussteuerung ( 78 Wochen ) der KK bei der Arbeitsagentur melde und ich diverse Angaben machen muß, soll oder muß ich dort dem SB mitteilen, dass ich den Rentenantrag wegen Altersrente bereits eingereicht habe ???
Und... da ich außer meiner Gleichstellung noch das medizinische Gutachten aus der Reha besitze ich überhaupt noch für die wenigen Monate ( vieleicht zwei ) Geld von der Leistungsabteilung bekomme ?



Leider konnte ich hier im Forum noch keine passenden Informationen bezüglich meiner Situation finden...

Lb Gruß
Hostdreamer
 
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Kerstin_K

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#44
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Das ALG I nach der Aussteuerung steht Dir zu. Den Rentenantrag musst du nicht mitteilen, !Er schaden kann es auch nicht. Vielleicht triffst du auf einen vernünftigen SB, der wegen der 2 Monate nicht noch gross Vermittlungsbemuehungen anstrengt.
 

Antik 63

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#45
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

Das wäre ja der Hammer wenn die dir für 2 Monate noch Stress machen.
Aber ich denke mal, das wird gut gehen bis du deine Rente bekommst.

Mir wird ganz übel :icon_kotz: wenn ich an meine SB denke.

Es Grüßt Antik 63
 

HermineL

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#46
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

!Er schaden kann es auch nicht. Vielleicht triffst du auf einen vernünftigen SB, der wegen der 2 Monate nicht noch gross Vermittlungsbemuehungen anstrengt.
Bei ALG 1 nach 145 gibt es keinen Streß da man der Vermittlung nur noch fiktiv mit dem vorhandenen Restleistungsvermögen zur Verfügung steht. Mit Vermittlung passiert da nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:

RobbiRob

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#47
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Bei ALG 1 nach 145 gibt es kleinen Streß..
Tippfehler oder was blüht einem dort? ;-)
 

Kerstin_K

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#48
Bei ALG 1 nach 145 gibt es kleinen Streß da man der Vermittlung nur noch fiktiv mit dem vorhandenen Restleistungsvermögen zur Verfügung steht. Mit Vermittlung passiert da nichts.
Manche Vermittler sehen das anders, auch wenn es nichts bringt. Schau Dich mal im Forum um.
 

HermineL

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#49
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

@Robirob
Tippfehler


@Kerstin_K
Was die feuchten Träume mancher SB betrifft sind wir uns einig aber in dem Fall kann man selbst wann man so einen übereifrigen SB das ganze relativ einfach abwehren.
 

hostdreamer

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#50
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Manche Vermittler sehen das anders, auch wenn es nichts bringt. Schau Dich mal im Forum um.
Hallo liebes Forum,


Krankengeldzahlungen werden nach wie vor getätigt, da es bis zur erwartenden Aussteuerung nicht mehr weit ist, rechne ich nach wie vor mit Ende August und da erwarte ich auch keine Probleme.

Wie ich hier bereits postete, hatte ich mich mit der Materie " Aussteuerung-> Nahtlosigkeit-> Alg1 " ausgiebig eingelesen und obwohl ich dann nur noch ca. 2 Monate Alg1 zur Überbrückung benötige, gehe ich davon aus, dass die AfA es mit den hier im Forum erklärten " Tricks " versuchen wird nicht zahlen zu müssen.


Danke an Euch für die Tipps, dass man mit der Afa und anderen Institutionen nicht telefonieren sollte...die erzählen.....

Ich konnte aber meine Finger nicht vom Telefon lassen und wollte eigentlich nur von denen wissen, wie die Adresse des ÄD in meinem Wohnort lautet mit dem Hinweis der Aussteuerung aber sonst keine Personen bezogenen Daten mitgeteilt.


Unter der 0800.... Telefonnummer meldete sich ein junger Schnösel aus Leibzig und erzählte mir genau das, was ich hier im Forum bereits las.


Fazit:

Ich werde auf Krawall gebürstet mich nach der Aussteuerung bei der AfA melden und das, obwohl ich nur 2 Monate Alg. in Anspruch nehmen würde.

Aber ich weiss, wie ich mich zu verhalten habe, Dank der Berichte hier im Forum.


Lb. Gruß
Hostdreamer
 
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hostdreamer

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#51
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,


nun geht es los und die KK hat mir bereits schriftlich ( 03.07.18 ) mitgeteilt, dass zum 28. August 2018 die Krankengeldzahlung eingestellt wird mit dem Hinweis ich solle mich unverzüglich innerhalb drei Tage nach Zugang dieses Schreibens bei der AfA melden um Nachteile zu vermeiden auch in Bezug auf die Mitgliedschaft bei der KK.

Auch sei der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet mich bei der KK abzumelden.

Eine Rechtsbehelfbelehrung ist vorhanden und der Bescheid ist bindend, wenn ich nicht innerhalb eines Monats Widerspruch einreiche.

Meine Fragen:

1.) Muß ich den Arbeitgeber selbst darüber informieren ?

2.) Sind 14 oder weniger Tage vor Ablauf des Krankengeldbezuges genug, um sich bei der AfA zu melden ?

Das Gesetz der AfA besagt doch, dass man sich spätestens 3 Monate vor dem Eintreten der ( gewussten ) Arbeitslosigkeit bei der AfA gemeldet haben muß.

Hat sich in der Gesetzeslage diesbezüglich inzwischen etwas geändert, was ich unbedingt befolgen sollte um Nachteile in Bezug auf ALG1 nach der Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug zu vermeiden.

MfG
Hostdreamer
 

Doppeloma

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#52
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

nun geht es los und die KK hat mir bereits schriftlich ( 03.07.18 ) mitgeteilt, dass zum 28. August 2018 die Krankengeldzahlung eingestellt wird mit dem Hinweis ich solle mich unverzüglich innerhalb drei Tage nach Zugang dieses Schreibens bei der AfA melden um Nachteile zu vermeiden auch in Bezug auf die Mitgliedschaft bei der KK.
Nun mal ganz ruhig bleiben, du hast doch schon Einiges zu diesem Prozedere gelesen in der ganzen Zeit und die KK hat dir NICHT vorzuschreiben wann genau du dich wegen der bevorstehenden Aussteuerung nun bei der AfA "zu melden" hast. :icon_evil:

Es gibt auch keine "Nachteile" für deine Mitgliedschaft bei deiner KK, die kann es ja frühestens ab dem 29.08. dann geben, wenn du über deinen AU-Status (theoretisch) nicht mehr versichert sein wirst.
Vorher wird dich die AfA auch nicht selber versichern (müssen) bei der KK, also wozu diese "Eile".

Auch sei der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet mich bei der KK abzumelden.
Und was bitte sollst DU nun mit dieser Information anfangen, wenn das deinen AG betreffend stimmt, wird der schon wissen was er zu tun hat, Beiträge für dich hat der schon seit Ende deiner Lohnfortzahlung nicht mehr an die KK gezahlt. :icon_evil:

Vermutlich hat er dich da bereits aus dem "Beschäftigungs-Verhältnis" abgemeldet, das Arbeitsverhältnis besteht aber trotzdem noch weiter (es ruht).

Eine Rechtsbehelfbelehrung ist vorhanden und der Bescheid ist bindend, wenn ich nicht innerhalb eines Monats Widerspruch einreiche.
Wenn es vom Zeitrahmen (78 Wochen durchgehend) her passt wird dir ein Widerspruch auch nicht weiter helfen aber du hast noch GENUG Zeit, dich in Ruhe auf den Übergang zur AfA vorzubereiten.

Für den August bekommst du sowieso nur noch ALGI für 2 Tage gezahlt, der Rest (28 Tage) kommt ja noch von der KK und für einen ganzen Monat (also bis 28.09.) gilt noch die gesetzliche "Nachversicherung", die man dir auch schon wieder "verschweigt" und lieber schon mal mit "Verlust" deiner Krankenversicherung "droht" ...

Muss mir einige Sachen erst noch wieder durchlesen, was so los war bei dir, besonders bezüglich Reha und dem Ergebnis ... lies dir besonders noch die Infos zum ÄD der AfA durch und wie man das mit den Unterlagen halten sollte, die man dafür bei der AfA (am liebsten "sofort") meist zuerst haben möchte.

1.) Muß ich den Arbeitgeber selbst darüber informieren ?
Worüber ?
Dass du bald "ausgesteuert" wirst aus dem Krankengeld, das erfährt der früh genug, wenn du die Arbeitsbescheinigung von der AfA zum Ausfüllen abgeben musst.

Die solltest du dir vielleicht sogar schon vorab herunterladen und vom AG ausfüllen lassen, mit Rücksendung an DICH natürlich, damit du die Eintragungen prüfen kannst.
Das Formular bekommt man auf der AfA-Homepage ... und manche AG tun sich schwer damit und lassen sich viel Zeit ...
Das ist aber erforderlich, weil daraus dann dein ALGI berechnet wird.

Auf diesem Wege erfährt der sowieso, dass du ausgesteuert wirst, sonst brauchst du ja keine Arbeitsbescheinigung für die AfA ausfüllen lassen, gibst du denn keine AU-Bescheinigungen mehr ab beim AG ???

2.) Sind 14 oder weniger Tage vor Ablauf des Krankengeldbezuges genug, um sich bei der AfA zu melden ?
Das reicht völlig aus, je früher du dich dort meldest wegen der Aussteuerung, umso mehr wird man dir schon bis dahin "auf die Nerven gehen" ...
Kannst auch am 28.08. erst hingehen, hast eben gehofft noch vorher wieder gesund zu werden ... :bigsmile:

Das Gesetz der AfA besagt doch, dass man sich spätestens 3 Monate vor dem Eintreten der ( gewussten ) Arbeitslosigkeit bei der AfA gemeldet haben muß.
Das hat aber KEINE Bedeutung nach einer Aussteuerung, du bist doch nicht mal (in echt) arbeitslos, du kannst wegen deiner weiteren Leistungseinschränkungen (leider) noch immer nicht an deinen vorhandenen Arbeitsplatz zurück (oder lt. Reha gar nicht ???) ...

Es gelten eben nicht alle SGB III-§§ auch nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld, in der Regel weiß man NICHT genau vorher wie lange man noch krank sein wird. :icon_evil:

Es könnte ja noch eine "Wunderheilung" geben vorher und dann findet die Aussteuerung gar nicht statt ... :idea:
Halte dir die AfA bloß noch "vom Leibe" so lange es geht, die KK muss dich darauf hinweisen, dass du dich bei der AfA dann melden sollst (um dort deine Ansprüche auf ALGI prüfen zu lassen) aber das war es auch schon.

Hier meinten schon einige User besonders klug zu handeln wenn sie sich frühzeitig bei der AfA deswegen melden, sie haben es sehr oft bald bereut und ihr ALGI haben sie deswegen auch nicht unbedingt pünktlich und problemlos / "nahtlos" erhalten.

Hat sich in der Gesetzeslage diesbezüglich inzwischen etwas geändert, was ich unbedingt befolgen sollte um Nachteile in Bezug auf ALG1 nach der Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug zu vermeiden.
An der Rechtslage (§ 145 SGB III) hat sich dazu NICHTS geändert, allerdings am Umgang der AfA mit den Ausgesteuerten ändert sich immer mehr zu deren Nachteil, da wirst du noch einige Stolpersteine finden schon beim Nachlesen.

Frage unbedingt immer nach wenn dir was unklar ist ...
Ich deute nur mal an, dass neuerdings gerne eine Stellungnahme vom AG verlangt wird, dass er dich gerne "leidensgerecht" weiter beschäftigen möchte, ab dem Tag X oder er soll begründen warum das NICHT möglich ist.

Dafür gibt es keinerlei Rechtsgrundlagen (auch KEIN wirklich "amtliches" Formular), dass der AG sich dazu äußern muss, trotzdem wird gerne gleich "angedroht" man würde sonst kein ALGI bekommen, wenn man das nicht (als "freiwilliger" Bote) für die AfA beim AG besorgt.

Fordert man dann die AfA-SB auf das doch selber zu besorgen wenn es dafür Rechtsgrundlagen geben sollte oder die wenigstens aufzuschreiben, damit man den AG "überzeugen" könnte, zu tun was er gar nicht tun muss ... dann werden die SB oft sehr "ungemütlich", bis man sich darüber dann in Nürnberg beschwert.

Aber dazu mehr wenn es erforderlich werden sollte, zumindest solltest du deinen AG mit so einem "Wisch" gar nicht erst belästigen, der ist nach SGB III NUR verpflichtet deine Arbeitsbescheinigung ordentlich und korrekt auszufüllen ... MEHR NICHT. :icon_evil:

Ob man dich (vielleicht) "leidensgerecht" weiter beschäftigen könnte sollte lange schon geklärt sein wenn man bereits 1,5 Jahre AU gewesen ist ...
Zudem hätte da dein Arzt auch noch "ein Wörtchen" mitzureden, denn die AU (für genau diesen Arbeitsplatz) KANN weder der AG noch die AfA auf diese Weise einfach "beenden" oder außer Kraft setzen wollen. :icon_evil:

Soweit mal für den Anfang, lass dich nicht von der KK jetzt schon "verrückt" machen wegen der AfA, wenn dein Krankengeld erst mal abgelaufen ist, werden die auch wieder "ganz normal". :bigsmile:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#53
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Liebe Doppeloma,


vielen Dank erstmal, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast, obwohl einiges dazu hier im Forum geschrieben wurde.

Nun mal ganz ruhig bleiben
Dein Engagement beruhigt ungemein...:icon_daumen:

Ich werde auf Deinen Rat hin mich so spät wie möglich bei der AfA melden.

Mein Arbeitgeber kennt die Situation, ich habe mir bereits das vierseitige Formular heruntergeladen und werde mich damit mitte August beim AG melden.

gibst du denn keine AU-Bescheinigungen mehr ab beim AG ???
Doch, mein AG hat lückenlos und pünktlich die AU-Bescheinigungen von mir erhalten und das werde ich bis zu meinem Renteneintritt beibehalten.


die gesetzliche "Nachversicherung", die man dir auch schon wieder "verschweigt" und lieber schon mal mit "Verlust" deiner Krankenversicherung "droht"
Ja ist leider so, seitens der KK versucht man die Kassenmitglieder zu verunsichern. Gehört sicherlich zum Geschäftsmodell um vielleicht noch irgendwo Geldzahlungen einzusparen.

Vielleicht ist die SB der KK nur schreibfaul, denn abschließend steht, " bei Fragen hierzu stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung."


Wenn es was Neues gibt, melde ich mich umgehend.

Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#54
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,


hatte gestern 16.07.18 meinen Rentenantrag für besonders langjährig Versicherte ( Vollrente ) gestellt. Meine persönlichen Unterlagen dazu hatte ich vollständig dabei.

Zu meinen Rentenantragspapieren hatte ich auch eine Bestätigung für die AfA mitbekommen, weil in dem Rentenantrag der Hinweis steht, dass ich mich nach Ablauf des Krankengeldbezugs bei der AfA ( nach §§ 145 ) noch melden werde, damit meine Beitragszeit erfüllt wird, die ich nachzureichen habe.

Das Aktenzeichen der AfA muss ich dann wiederum der DRV melden.

Und ich muss dem SB der AfA die Bestätigung des Antrags der DRV vorlegen, damit er/sie sieht, dass ich in die vorgezogene Altersrente gehen werde.


Meine Frage:

Wenn der SB der AfA weiss, dass ich nach zwei Monaten nachweislich in die Rente gehe, wird er mich nach §§145 SB trotzdem behandeln ?

Denn dann stünde ich ja zur Vermittlung auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung.

Kann dann die Leistungszahlung AlG1 verweigert werden ?


Lb Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#55
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,


heute kurioses von meiner KK.....


Zitat:

sehr geehrter Herr .....


Sie haben einen Antrag auf Rente gestellt. Bis zur Zubilligung einer Rente wegen Erwerbsunfähigkeit bzw. Erwerbsminderungsrente oder von Altersruhegeld zahlen wir Krankengeld weiter......


Sollten Sie vom Rentenversicherungsträger eine Berufsunfähigkeitsrente oder eine teilweise Erwerbsminderungsrente erhalten, sind wir gesetzlich verflichtet das Krankengeld um den Rentenzahlbetrag zu kürzen. :icon_laber:

Zitatende:

Die KK hat noch nicht geschnallt, das es sich um eine Vollrente mit Eintritt 01.11.18 handelt, also weit hinter der Zeit meiner Aussteuerung am 28.08.18. :doh:

Für wie dumm hält die KK ihre Kundschaft ???



Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#56
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Das Aktenzeichen der AfA muss ich dann wiederum der DRV melden.
Kleine Korrektur:

Ich muß den AlG1 Bescheid der DRV vorlegen und nicht nur das AZ des AlG1 - Antrages.


Gruß
Hostdreamer
 

Doppeloma

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#57
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

hatte gestern 16.07.18 meinen Rentenantrag für besonders langjährig Versicherte ( Vollrente ) gestellt. Meine persönlichen Unterlagen dazu hatte ich vollständig dabei.
Das ist ja soweit üblich und richtig, ich habe übrigens inzwischen meinen Bescheid und bin seit 01.06.2018 "echte" Altersrentnerin ... :peace:

Zu meinen Rentenantragspapieren hatte ich auch eine Bestätigung für die AfA mitbekommen, weil in dem Rentenantrag der Hinweis steht, dass ich mich nach Ablauf des Krankengeldbezugs bei der AfA ( nach §§ 145 ) noch melden werde, damit meine Beitragszeit erfüllt wird, die ich nachzureichen habe.
Das wird dann wohl nötig sein, wenn du diese Monate noch brauchst um den Anspruch darauf zu haben ... damit habe ich keine Erfahrungen, auf so viele Arbeitsjahre habe ich es leider nicht mehr gebracht es waren aber immerhin auch fast 40.

Hätte mir aber als "Folge-Rente" nach der bewilligten Erwerbsminderung ohnehin nichts mehr genützt, die Abschläge (10,8 %) auf EM-Rente behält man ja trotzdem lebenslang.

Das Aktenzeichen der AfA muss ich dann wiederum der DRV melden.
Ich muß den AlG1 Bescheid der DRV vorlegen und nicht nur das AZ des AlG1 - Antrages.
Die werden sicher genau sehen wollen ob du den erforderlichen Anspruch an die AfA auch hast und das ist ja aus dem Bescheid ersichtlich.
Auch in deinem Alter muss kein Anspruch auf die vollen 24 Monate ALGI bestehen, es dürfte aber reine "Formsache" sein in deinem Falle.

Und ich muss dem SB der AfA die Bestätigung des Antrags der DRV vorlegen, damit er/sie sieht, dass ich in die vorgezogene Altersrente gehen werde.
Aber doch nicht jetzt schon, oder ... dein Anspruch entsteht ja erst ab dem Tag nach der Aussteuerung und den Bescheid (von der AfA) wirst du sicher auch erst Ende August / Anfang September in der Hand haben.

Für August hast du ja kaum noch Anspruch (2 Tage ALGI), kannst natürlich schon Mitte August zur AfA gehen wenn du das hinter dich bringen willst.

Wenn der SB der AfA weiss, dass ich nach zwei Monaten nachweislich in die Rente gehe, wird er mich nach §§145 SB trotzdem behandeln ?
Ich denke das sollte KEIN Problem werden, du nimmst ja trotzdem das ALGI bis dahin berechtigt in Anspruch weil du ausgesteuert wurdest also nach § 145 SGB III.

OHNE den Bezug von ALGI (bis dahin) könntest du diese Renten-Art ja ab November gar nicht in Anspruch nehmen.
Ich denke mal soweit "rechnen" können die dann auch, zumal du auch noch länger ALGI kassieren könntest wenn du das wolltest und es für dich finanziell von Vorteil wäre.

Man darf dich ja bei der AfA NICHT zwingen vor der regulären Altersgrenze (mit 65 + X) eine vorzeitige Altersrente zu beantragen. :icon_evil:
Das wäre nur beim JC (sogar gesetzlich geregelt) möglich ...

Denn dann stünde ich ja zur Vermittlung auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung.
Das ist NICHT korrekt, du MUSST dich mit deinem "Restleistungsvermögen" trotzdem der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen, solange du ALGI wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld beziehen wirst ...

Daran ändert deine (nun wohl sichere) Berentung ab November erst mal GAR NICHTS ... es gibt keine "Verschonung" für Renten-Antragsteller bei der AfA.

Kann dann die Leistungszahlung AlG1 verweigert werden ?
Wenn du nicht mehr bereit bist der Vermittlung (mit deinem "Restleistungsvermögen") zur Verfügung zu stehen, bis zum Eintritt in die beantragte Alters-Rente (ab November) dann kann dir allerdings ALGI generell verweigert werden.

Man wird dich nicht ernsthaft vermitteln (können) und wahrscheinlich auch keine übertriebenen Bemühungen von dir mehr verlangen aber die "Verfügbarkeit" (der unbedingte WILLE arbeiten zu WOLLEN) muss IMMER da sein, sonst gibt es kein ALGI.

Das gilt ja auch wenn man dann EM-Rente beantragen soll, weil der ÄD das entsprechend "begutachtet" hat, ob man sich damit (ÄD-"Gutachten") bei dir noch viel Mühe machen wird, wage ich zu bezweifeln aber du bist immer noch als "Vermittelbar" anzusehen ... bis du wirklich ab November in Rente gehst.

Es gibt Arbeitslose bei der AfA, denen man kurz vor der Rente (mit 65 + X) noch VV sendet und regelmäßige Bewerbungen verlangt, auch wenn der "Erfolg" mehr als fragwürdig ist ...

Gerade wegen der Aussteuerung und deiner immer noch eingeschränkten "Restleistungsfähigkeit" darfst du wenigstens darauf "hoffen", dass man in deinem Falle darauf verzichten wird, denn du kannst ja trotzdem "passende" Vermittlung unter Beachtung der Zumutbarkeit (§ 140 SGB III) verlangen.

Vermutlich wirst du mehr Ruhe bekommen bei der AfA wenn du "ganz wild auf Vermittlung mit deinen Resten" bist, als wenn du denen sagst was du hier dazu geschrieben hast ... :icon_hihi:

Sie haben einen Antrag auf Rente gestellt. Bis zur Zubilligung einer Rente wegen Erwerbsunfähigkeit bzw. Erwerbsminderungsrente oder von Altersruhegeld zahlen wir Krankengeld weiter......
Ist doch nett, dass man dir das mitteilt, vermutlich ist die Meldung zur KvdR schon angekommen von der DRV, den Antrag stellt man ja gleichzeitig, in die Krankenversicherung der Rentner aufgenommen zu werden.

Sollten Sie vom Rentenversicherungsträger eine Berufsunfähigkeitsrente oder eine teilweise Erwerbsminderungsrente erhalten, sind wir gesetzlich verflichtet das Krankengeld um den Rentenzahlbetrag zu kürzen.
Die wissen daraus aber NUR, DASS du eine Rente beantragt hast und nicht welche genau und auch NICHT ab WANN, also sei "gnädig" und betrachte das einfach mal als "nette" Information.

Also abheften und FERTIG, lustig, dass die immer noch was von Rente wegen "Erwerbsunfähigkeit" schreiben, die wurde 2001 von der EM-Rente ersetzt, die gibt es also gar nicht mehr.
Die sollten auch mal ihre Textbausteine aktualisieren ... :doh:

Die KK hat noch nicht geschnallt, das es sich um eine Vollrente mit Eintritt 01.11.18 handelt, also weit hinter der Zeit meiner Aussteuerung am 28.08.18.
Das KANN die KK auch gar nicht wissen, weil sie NUR den Antrag zur KvdR bekommen hat, denn die KK geht es (eigentlich) einen feuchten Kehricht an, welche Rente du beantragt hast und ab wann vielleicht bekommen wirst. :idea:

Erst mit dem Bescheid müsstest du eventuell weitere Informationen liefern, wenn das für deine KK oder dann noch laufende Krankengeldzahlungen erforderlich ist.

Wenn der DRV-Bescheid raus geht bekommen die ja auch noch was von der DRV, wegen der zukünftigen KV und Pflegebeiträge aus deiner Rente und ab wann die dann "fließen" werden.

Denke ich mir jetzt mal so, denn die KK wusste damals auch früher als ich, dass meine EM-Rente abgelehnt worden war und wollte dann von mir eine Bestätigung ob und wann ich Widerspruch eingelegt habe.

Legt man keinen Widerspruch ein, geht man wieder in den "normalen" Krankenversicherungs-Bereich zurück.
Aber das ist für dich jetzt nicht mehr weiter wichtig, es ist ja nicht anzunehmen, dass deine beantragte Altersrente abgelehnt wird.

Ich denke mal die AfA wird dann mit dieser "Lösung" auch ganz gut leben können und klaglos deine paar Monate ALGI zahlen, es hätte schließlich viel "schlimmer" kommen können. :wink:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#58
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,

zunächst vielen lieben Dank an Doppeloma, sie gibt sich sehr viel Mühe die wichtigen Themen ausführlich zu beantworten, die den Betroffenen auf der Seele liegen.


Habe heute von der KK ein Bestätigungsschreiben bekommen indem es heisst:

Zitat:

Unsere Prüfung hat ergeben, dass Sie die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner erfüllen.

Wirksam wird die Mitgliedschaft aufgrund des Rentenantrages jedoch erst nach Beendigung des aktuellen Versicherungsverhältnisses.

Zitatende:


Lieben Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#59
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebes Forum,


hatte heute mit meinem AG telefoniert in Bezug auf meine Arbeitsbescheinigung die ich nach Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug bei der AfA vorlegen muß, die aber noch in Arbeit ist.

Mir wurde auf meine Nachfrage mitgeteilt, dass noch Resturlaub erwähnt werden würde.

Dabei war noch nicht klar beantwortet worden, ob noch Anspruch auf Urlaub für die Zeit während meiner AU besteht, denn ich befinde mich ja noch in einem ( ruhenden ) Arbeitsverhältnis.


Was erwartet mich bei der AfA, wenn in der Arbeitsbescheinigung noch ca. 27 Tage , 5 Tage aus dem Jahr 2017 und 22 Tage für das laufende Jahr Resturlaub zu lesen steht ?


Vor längerer Zeit hatte ich beim Telefonat mit dem AG angesprochen, dass ich zum 01.11.18 in die vorgezogene Alterrente gehen werde.
Somit wurde mir auch mitgeteilt, dass in der Arbeitsbescheinigung steht, dass das Arbeitsverhältnis zum Rentenbeginn 01.11.2018 beendet sein wird.

Was sind die Folgen für mich ?


Lieben Gruß
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#60
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

hatte heute mit meinem AG telefoniert in Bezug auf meine Arbeitsbescheinigung die ich nach Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug bei der AfA vorlegen muß, die aber noch in Arbeit ist.
Du solltest endlich mal aufhören zu telefonieren, um wichtige Angelegenheiten klären zu wollen.
Wie willst du denn bitte der AfA mal beweisen können, was du deswegen schon so unternommen hast, wenn der AG "nicht in die Hufe kommt", Telefonate dazu wirst du dann inhaltlich kaum beweisen können.

Die AfA ist bei Bedarf nämlich verpflichtet dem AG dazu selber "Beine zu machen", aber dafür sieht es in der Regel sehr viel besser aus, die Anforderung der Bescheinigung (und eventuelle "Anmahnungen" dazu) auch durch entsprechende Schriftstücke beweisen zu können.

Mir wurde auf meine Nachfrage mitgeteilt, dass noch Resturlaub erwähnt werden würde.
Wenn in dem Formular danach gefragt wird, muss er das natürlich angeben, ansonsten ist das überflüssig und er soll sich an das Formular halten.

Das ist nicht besonders NEU (auch nicht für die AfA) dass Langzeit-Kranke mit Arbeitsverhältnis noch Urlaubs-Ansprüche offen haben.
Die Auszahlung (als Urlaubsabgeltung) wird aber erst am regulären ENDE des Arbeitsvertrages fällig und soweit ist es ja noch nicht. :icon_evil:

Was der dazu in die Arbeitsbescheinigung schreiben wird, hat rechtlich und für dich überhaupt KEINE Bedeutung.

DU bist sein Vertragspartner aus dem (immer noch rechtsverbindlichen) Arbeitsvertrag und NICHT die AfA ...

Dabei war noch nicht klar beantwortet worden, ob noch Anspruch auf Urlaub für die Zeit während meiner AU besteht, denn ich befinde mich ja noch in einem ( ruhenden ) Arbeitsverhältnis.
Das ist rechtlich durchaus eindeutig geregelt, dass auch während einer AU und im "ruhenden Arbeitsverhältnis" die Urlaubsansprüche nicht komplett verfallen werden, dein AG stellt sich da als ziemlich "unwissend" hin, es ist aber seine PFLICHT das zu wissen.

Was erwartet mich bei der AfA, wenn in der Arbeitsbescheinigung noch ca. 27 Tage , 5 Tage aus dem Jahr 2017 und 22 Tage für das laufende Jahr Resturlaub zu lesen steht ?
Was soll dich da "erwarten können", du bist (zumindest für die Arbeit bei deinem AG) auch weiterhin AU und da KANN man keinen bezahlten Urlaub nehmen.
Daran solltest du nicht mal "denken" ... der wird das am offiziellen Ende auszahlen müssen ... aber nicht JETZTund nicht auf diesem Wege kann er das Arbeitsverhältnis schon mal für "beendet" erklären wollen ...

Der Anspruch auf Auszahlung entsteht erst wenn das Arbeitsverhältnis mal enden wird, ein "ruhendes Arbeitsverhältnis" ist aber nicht als beendet anzusehen und wann er das Arbeitsverhältnis als beendet ansieht wird er schon DIR persönlich und vor Allem schriftlich mitteilen müssen.

Du hast also aktuell (im ruhenden Arbeitsvertrag) noch keinen gesetzlichen Anspruch auf die Auszahlung deiner Urlaubsansprüche, das ist auch der AfA bekannt.

Vor längerer Zeit hatte ich beim Telefonat mit dem AG angesprochen, dass ich zum 01.11.18 in die vorgezogene Alterrente gehen werde.
NA-UND, was DU so am Telefon erzählst, kann der AG auch noch lange NICHT als Tatsache an die AfA weitergeben, aber daran sieht man schon wieder wie wenig sinnvoll solche "Offenheit" am Telefon für dich sein könnte ...

Es gibt aber (vermute ich mal) KEINE schriftliche Äußerung von dir dazu, da wird sich der AG auch nicht auf ein Telefonat berufen können, wenn er sonst NICHTS in der Hand hat dazu, das hat der bestimmt falsch verstanden am Telefon, du hast nur mal "laut darüber nachgedacht". :icon_hihi:

Was allerdings auch schon völlig überflüssig war, auch AG stellt man vor vollendete Tatsachen was diesen Bereich betrifft und das bedeutet (schriftlich / nachweislich) Information zu einem Bescheid, dass man ab dem XX nun in Altersrente gehen wird = FERTIG ...

Somit wurde mir auch mitgeteilt, dass in der Arbeitsbescheinigung steht, dass das Arbeitsverhältnis zum Rentenbeginn 01.11.2018 beendet sein wird.
Das KANN er also in der Form rechtmäßig noch gar nicht für die AfA "bescheinigen", nur weil du davon mal am Telefon gesprochen haben sollst ... :icon_neutral:

Das Arbeitsverhältnis kann nicht durch eine solche Behauptung "beendet" werden, sondern erst dann wenn es (schriftliche ) Tatsachen dazu gibt und das wäre der Bescheid von der DRV, dass du tatsächlich ab dem 01.11.2018 in Altersrente sein wirst.

Dann stellt die AfA (der du das ja auch mitteilen musst) sowieso die Zahlungen ein (Aufhebung zu 11/2018) und mit deinem AG musst du den Rest (auch die Urlaubsabgeltung) dann SELBER regeln.

Dazu gehört dann auch die reguläre (schriftliche) Auflösung deines Arbeitsvertrages wegen Übergang in die Altersrente, noch liegt dieser Bescheid der DRV aber gar nicht vor ... :icon_evil:

Was sind die Folgen für mich ?
Unnötige Verwirrung zumindest bei der AfA, an deiner Stelle würde ich dem AG noch mal schriftlich (und nachweislich) an seine gesetzlichen Pflichten erinnern, damit du deine Arbeitsbescheinigung bald mal bei der AfA einreichen kannst.

Darin hat er allerdings NUR erwiesene Tatsachen zu bescheinigen und keine "Erzählungen aus Telefonaten" ..., dass du wirklich in vorzeitige Altersrente gehen wirst weiß er erst definitiv wenn du den Bescheid dazu bei ihm vorgelegt hast.

Du redest dich in deinen Telefonaten um "Kopf und Kragen", aber zum Glück kann auch dein AG nicht beweisen, was du da so zu geplanter Altersrente erzählt hast / haben sollst.

Das hat also in deiner Arbeitsbescheinigung noch gar nichts zu suchen, weil es noch KEIN beweisbarer FAKT ist und am aktuellen (ruhenden) Arbeitsverhältnis auch noch NICHTS ändern wird. :icon_evil:

Der soll dein Einkommen vor der Erkrankung bescheinigen, damit dein ALGI berechnet werden kann und nicht schon mal in die Glaskugel schauen, was wohl in der Zukunft sein könnte.

Ich hoffe du lässt dir diese Bescheinigung erst nach Hause schicken, damit du die Eintragungen kontrollieren kannst und notfalls mit den entsprechenden Anmerkungen dann selbst an die AfA gibst, zur Not wird dein AG eben korrigieren müssen, was darin noch gar nichts zu suchen hat.

Auch die AfA wird auf den Bescheid von der DRV warten müssen, erst dann steht wirklich fest, dass du ab 11/2018 in Alterrente gehen wirst.

Eine nachfolgende Urlaubsabgeltung (wegen Ende des Arbeitsvertrages auf reguläre Weise) hat die AfA dann gar nicht mehr zu interessieren. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#61
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebe Doppeloma,


vielen lieben Dank für die aufschlußreiche Beantwortung.


Ich hatte nur beim AG mal höflich nachgefragt, wann ich denn mit meiner Arbeitsbescheinigung nach vierzehn Tagen zu rechnen hätte, denn am kommenden ( 13.08.2018 ) Montag wollte ich mich mit den vollständigen Unterlagen bei der AfA persönlich gleich früh melden.
Wie willst du denn bitte der AfA mal beweisen können
Das ist bereits auf der Rentenantragsbestätigung für die AfA dokumentiert, dass ich meinen Renteneintritt am 01.11.18 haben werde.

Du solltest endlich mal aufhören zu telefonieren, um wichtige Angelegenheiten klären zu wollen.
Bei allen Behörden und Institutionen in Bezug auf Kg und Alg1 ist mir das schon klar and bewusst, danke für die Erinnerung, aber mit meiner Arbeitskollegin, die diese Sache bearbeitet, kann ich mich sehr gut unterhalten, die mich als erste anrief um wissen zu wollen, wann meine Krankengeldzahlungen eingestellt werden.

Was mir nur ein wenig komisch vorkam ist, dass sie ( Kollegin ) das Arbeitsbescheinigungsformular dem Steuerberater zwecks Bearbeitung übergab.

Ich hoffe du lässt dir diese Bescheinigung erst nach Hause schicken
Ja, die Arbeitsbescheinigung wird an mich geschickt....

Die AfA ist bei Bedarf nämlich verpflichtet dem AG dazu selber "Beine zu machen"
Richtig, aber ich wollte die Zeit bis zum AlG1 Bezug abkürzen, indem ich meine Unterlagen früh und persönlich vorlegen kann und wie man sieht und liest, lassen sich die AG mit dem Ausfüllen sehr viel Zeit.


Btw, sollte in der Arbeitsbescheinigung etwas von Rente stehen, muß ich die AB unbedingt bei der AfA vorlegen oder reicht auch das Vorlegen der letzten ( 12 Monate ) Gehaltsabrechnungen ?

Unnötige Verwirrung zumindest bei der AfA, an deiner Stelle würde ich dem AG noch mal schriftlich (und nachweislich) an seine gesetzlichen Pflichten erinnern
Die Pflichten des Arbeitgebers besteht darin auch, das Formular der Arbeitsbescheinigung wahrheitsgemäß auszufüllen in Bezug auf Einkommen, Arbeitszeit, Urlaub, Arbeitsende etc. wurde mir auch am Telefon berichtet.


Lieben Gruß
Hostdreamer
 
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Doppeloma

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#62
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

Das ist bereits auf der Rentenantragsbestätigung für die AfA dokumentiert, dass ich meinen Renteneintritt am 01.11.18 haben werde.
Dann weiß die AfA ja dazu bereits Bescheid, dass du den Antrag gestellt hast und (wahrscheinlich) auch der Bescheid rechtzeitig eintreffen wird.

Ja, die Arbeitsbescheinigung wird an mich geschickt....
Das ist gut, dann mach dir eine Kopie davon und ergänze notfalls, dass ein Ende des Arbeitsvertrages aktuell noch gar nicht "bescheinigt" werden KANN, weil dein AG schon noch den offiziellen Bescheid zur Rente wird abwarten müssen, um das dann DIR offiziell (schriftlich) mitzuteilen, dass nun das Arbeitsverhältnis als beendet gilt.

Was die AfA dann dazu "denkt" kann dir eigentlich egal sein, die stellen in jedem Falle dann dein ALGI ein zum 01.11.2018, nur dein Arbeitsvertrag läuft unabhängig davon noch (ruhend) weiter bis dein AG (zu dir DIREKT) darauf reagieren wird, dass du nun Altersrentner bist.

Btw, sollte in der Arbeitsbescheinigung etwas von Rente stehen, muß ich die AB unbedingt bei der AfA vorlegen oder reicht auch das Vorlegen der letzten ( 12 Monate ) Gehaltsabrechnungen ?
Die Arbeitsbescheinigung ist gesetzlich vorgeschrieben, Lohnbescheinigungen muss die AfA nur anerkennen wenn es tatsächlich längere Probleme wegen dieser Bescheinigung gibt.

Mir war ja nicht ganz in Erinnerung gewesen wie weit du die AfA schon dazu informiert hattest, da erfahren die ja NIX "Neues" ...:bigsmile:

Die Pflichten des Arbeitgebers besteht darin auch, das Formular der Arbeitsbescheinigung wahrheitsgemäß auszufüllen in Bezug auf Einkommen, Arbeitszeit, Urlaub, Arbeitsende etc. wurde mir auch am Telefon berichtet.
Soweit richtig erkannt, der Arbeitsvertrag ist aber noch NICHT offiziell als beendet anzusehen, nur weil eine Altersrente beantragt wurde ...
Der Vertrag muss zusammen mit DIR (als immer noch Mitarbeiter) aufgelöst werden und NICHT durch bloßen Hinweis an die AfA auf der Arbeitsbescheinigung.

Das hat für das weitere Bestehen deines Arbeitsvertrages rechtlich überhaupt KEINE Bedeutung. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#63
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Liebe Doppeloma,

danke nochmal für die Hilfe und Aufklärung.:bigsmile:


Dann weiß die AfA ja dazu bereits Bescheid, dass du den Antrag gestellt hast
Noch nicht, aber das original Bestätigungsformblatt gab man mir bei der Rentenantragsstellung für die AfA zwecks AlG1 - mit.

Sollte ich bis zum Wochenende die Arbeitsbescheinigung noch nicht in den Händen halten, melde ich mich trotzdem am Montag bei der AfA.

Schliesslich kann ich die Arbeitsbescheinigung nachreichen.

Ich beabsichtige folgende Bescheinigungen der AfA vorzulegen, für eine Korrektur wäre ich sehr dankbar, wenn ich falsch liegen sollte und ich unnötige Fragen vermeiden möchte.


a.) laufende AU - Bescheinigung, die bis 03.09.18 gilt.

b.) wenn schon vorhanden die Arbeitsbescheinigung.

c.) Hinweisschreiben der KK wegen Aussteuerung aus dem KG ???

d.) Gleichstellungsbescheid der AfA

e.) Bescheinigung über den Rentenantrag der DRV


Lieben Gruß
Hostdreamer
 

Sellermann

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#64
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

ich habe das Prozedre frisch hinter mir ohne Arbeitsbescheinigung.

1. Mitdgliedsbescheingung der Krankenkasse
2. Bescheinigung der Krankenkasse über Lohnersatzleistungen und Zeiten. Nachweis bei Reha über Übergangsgeld bzw. Zeiten.
3. Arbeitsvertrag
4. Ich habe die letzten 12 Lohnnachweise zur Verfügung gestellt
5. Natürlich den ALG1 Antrag

Daraus kann man zumindest vorläufig einen Bescheid erstellen.
 

Doppeloma

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#65
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo hostdreamer,

Sollte ich bis zum Wochenende die Arbeitsbescheinigung noch nicht in den Händen halten, melde ich mich trotzdem am Montag bei der AfA.
Habe gerade nicht im Kopf wann genau du ausgesteuert wirst ?

Schliesslich kann ich die Arbeitsbescheinigung nachreichen.
Macht aber wenig Sinn weil gerade die gebraucht wird, um dein ALGI zu berechnen, da wird man den Rest (Antrag auf ALGI) vermutlich auch (noch) nicht annehmen wollen.

Von der KK bekommst du auch noch eine Abschlussbescheinigung wegen der Aussteuerung.

Ich beabsichtige folgende Bescheinigungen der AfA vorzulegen, für eine Korrektur wäre ich sehr dankbar, wenn ich falsch liegen sollte und ich unnötige Fragen vermeiden möchte.
a.) laufende AU - Bescheinigung, die bis 03.09.18 gilt.
Das sollte dann aber die einzige und letzte AU sein (Kopie genügt eigentlich auch davon) die du bei der AfA vorlegen wirst, nur zum Nachweis deiner weiteren Leistungseinschränkung und warum du nicht bei deinem AG arbeitest. :idea:

b.) wenn schon vorhanden die Arbeitsbescheinigung.
Wäre schon besser wenn du die auch gleich mit abgeben kannst.
Ansonsten setze dich durch, dass man auch was nachreichen kann und lass dich nicht mit dem ganzen Antrag einfach wieder nach Hause schicken.

c.) Hinweisschreiben der KK wegen Aussteuerung aus dem KG ???
Logisch (in der Regel reicht eine Kopie, zumindest mach dir selber eine davon), das belegt doch deinen Antrag wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld.
Du kommst NICHT wegen Arbeitslosigkeit sondern wegen der Aussteuerung.

d.) Gleichstellungsbescheid der AfA
Wird das gefordert, sonst wüsste ich nicht wofür das gut sein soll ???

e.) Bescheinigung über den Rentenantrag der DRV
Wenn die DRV das so haben will dann bleibt dir wohl nichts Anderes übrig, aber es geht ja auch noch, um die fehlenden Monate in deinem Falle.

Im Antrag ist eigentlich alles angegeben was man belegen muss ...

Und denke daran, du bist ganz wild mit deinem "Restleistungsvermögen" der Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stehen.
Was darunter dann konkret zu verstehen ist, hat der ÄD festzustellen, also KEINE Diskussionen mit "nichtmedizinischem" Personal der AfA dazu. :icon_evil:

Mehr fällt mir gerade nicht ein, die Abgabe des Antrages solltest du dir auch bestätigen lassen.

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#66
AW: Bin fast 63, schon länger AU und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist ???

Hallo liebe Doppeloma,


vielen Dank für die genommene Zeit, wie immer Top Beratung :icon_daumen:

Habe gerade nicht im Kopf wann genau du ausgesteuert wirst ?
Letzter Tag bei der KK ist der 28.08.2018.

Erster Anrechnungstag bei der AfA ist der 29.08.2018.


Lieben Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#68
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,


hatte heute die ausgefüllte Arbeitsbescheinigung vom AG erhalten und dachte ich hätte alle notwendigen Unterlagen vollständig...


Beim Durchlesen der Ab fiel mir auf, dass keine Arbeitsentgeltangaben eingetragen wurden :censored:

Nach meinem Rückruf wurde mir mitgeteilt, dass die letzten 12 Monate berücksichtigt wurden :doh:

Ich sagte aber doch nicht die Zeiten der AU, denn dann bräuchte ich doch keine Ab :icon_evil:

Das hatte die Sekretärin nicht auf den Schirm bekommen :doh: , dass mein AlG nach den letzten 12 Gehältern während meiner aktiven Beschäftigung berechnet werden würde....


So, ich werde morgen, Dienstag gleich früh zur AfA gehen zusammen mit meiner " unvollständigen " Ab und mit meinen Lohnabrechnungen.

Und wenn das bei der AfA so nicht akzeptiert wird, dann sollen die sich doch bitte schön selbst darum kümmern und dem AG das nochmal erklären.

Nach meinem AfA Besuch werde ich berichten.
Also bis dahin

Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#69
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Beim Durchlesen der Ab fiel mir auf, dass keine Arbeitsentgeltangaben eingetragen wurden :censored:
Habe mal die Bescheinigung als Foto hochgeladen.


Gruß
Hostdreamer
 

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RobbiRob

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#70
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba014828.pdf

War das Hinweisblatt nicht dabei?
Punkt 7.
„Enthalten die Abrechnungszeiträume der letzten 12 Monate weniger als 150 Kalendertage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt, geben Sie bitte die vollen Abrechnungszeiträume der letzten 24 Monate der Beschäftigung an.“
 

hostdreamer

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#71
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

War das Hinweisblatt nicht dabei?
Nein !

Ich sandte nur die Arbeitsbescheinigung - Pdf-Datei an das AG Büro.

Da die Arbeitsbescheinigung vom Steuerberater bearbeitet wurde, ging ich davon aus, dass das " Fachleute " sein würden.

Aber man wird erst hinterher schlauer.


Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#72
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,


heute war ich gleich früh und der Erste bei der AfA,


Nach meiner Anmeldung und Vorlage meines Persos wurde ich in die Wartezone geschickt.
Die hatten meine persönlichen Daten bereits in ihrem Computer wegen Jobsuche / Umorientierung vor einigen Jahren und wegen meiner Gleichstellung.

Nachdem ich von der Sachbearbeiterin ( die vom Alter her meine Enkelin sein könnte ) hineingerufen wurde, ging die Fragestellung gleich los und sie las in ihrem Computer, das ich einen GDB 30 habe und fragte mich nach der ( schriftlichen ) Bestätigung der AfA, die ich ihr als Kopie überreichte.

Ihr Drucker hörte nicht mehr auf zu drucken, ein blauer Umschlag und der orangene für die Befunde füllten sich die ganze Zeit meiner Anwesenheit.

Ich bekam ein Formular für :

die KK ,

Arbeitgeber mit entsprechenden Hinweisen zwecks Arbeitsbescheinigung, mein AG fertigt bereits eine neue Ab, ( hat die Sekretärin endlich kapiert ) die ich nach hause geschickt bekomme in zweifacher Ausfertigung.

Dann natürlich den Antrag auf AlG1, den ich nach Vorlage hier im Forum ( übrigens vielen Dank ) :icon_daumen: bei mir zuhause bereits ausgefüllt habe.

Die SB hatte im Vordruck AlG1 bereits das Arbeitslosmeldedatum 14.08.2018 eingetragen mit Wirkung zum 29.08.2018. ( meine Aussteuerung ist zum 28.08.2018 ).

So....
und nun ratet mal bei Rosenthal....

Ich wurde auf die Notwendigkeit der Entbindung der Schweigepflichten hingewiesen und was sonst....der berühmt berüchtigte Gesundheitsfragebogen. :icon_laber:


Ich konnte mir bei ihrer Aussage nicht verkneifen zu sagen, dass ich die Entbindung der Schweigepflichten nicht erbringen muß.

Sie meinte, dass diese Gesundheitsunterlagen und die Entbindung zunächst an die Leistungsabteilung gehen werden bevor sie an den ÄD weitergeleitet werden würden...
ansonsten gibt es keine weitere Bearbeitung. :icon_laber:


So....

Ich habe heute und bei mir zuhause den Antrag auf AlG1 wie im Forum beschrieben ausgefüllt.

Ich habe ( nur für den ÄD ) den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt, der später, nachdem ich mir auch davon Kopien angefertigt habe, in den orangenen Umschlag gesteckt werden.

ALLE meine vorliegenden Befunde, das Sozialmedizinische Gutachten des MDK ( wird übrigens auch nach gefragt ), den Reha-Entlassungsbericht, Gutachten des Versorgungsamtes und die meines Orthopäden werden von mir noch kopiert und wandern in den orangenen... plus noch gültige AU - Bescheinigung...

Auf dem orangenen DIN-A4 steht eine andere Adresse ( AlgPlusTeam ), also nicht die meiner AfA hier vor Ort.

So, wenn ich den verschlossenen Umschlag hier vor Ort bei der AfA abgebe, würde er laut Aussage der SB bei der Leistungsabteilung landen.

Ist das für mich gut oder schlecht ?


Sende ich ihn ( den Umschlag ) an die aufgedruckte Adresse, dann geht er in die nächstgelegene Stadt.

Achso, das muss ich Euch auch noch mitteilen....

Die SB möchte natürlich alles innerhalb der nächsten Woche vorliegen haben ...:icon_laber:

Halloooo, ich bin doch noch für die nächsten 14 Tage bei der KK und erst nach dem 28.08.2018 für die AfA zuständig ???

Gehts noch ???


Liebe Grüße
Hostdreamer
 

Kerstin_K

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#73
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Deine medizinischen Unterlagen haben in der leistungsabteilung nichts zu suchen. Was sollen die damit? Ausrechnen, wie krank du bist?

Und kein Grund zur Hektik. Das Gutachten zum restleistungsvermoegen ist nicht leistungserheblich.
 

hostdreamer

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#74
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Deine medizinischen Unterlagen haben in der leistungsabteilung nichts zu suchen. Was sollen die damit?
Hallo Kerstin,

ist ja auch unlogisch, der ÄD stellt ja auch nur fest, als was man leistungsgerecht noch imstande ist zu arbeiten.

Und wenn der Antrag auf AlG1 vollständig ist und die Arbeitsbescheinigung zur Berechnung der Höhe der Leistung vorliegt, dann müssen die AlG1 zahlen, wenn ich das richtig sehe.


Nachtrag:

Auf dem orangenen Umschlag steht " Gebühr zahlt Empfänger ".

So bei der Post abgeben oder besser per Einschreiben kostenpflichtig versenden ?

Wie zeige ich der AfA, dass ich die medizinischen Unterlagen an die auf dem Umschlag angegebenen Adresse geschickt habe ?


Gruß
Hostdreamer
 
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Sellermann

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#75
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo Kerstin,

Sie wollten von mir den Arbeitsvertrag.

Misstrauen gegenüber Gehaltsnachweis usw.
 

Kerstin_K

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#76
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Von mir hatten sie den nicht bekommen.
 

hostdreamer

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#77
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,


heute habe ich ALLE Unterlagen für die Beantragung ALG1 zusammen.

Und ich hatte ALLE Formulare, Bescheinigungen, Befunde und Gutachten für meine häusliche Ablage kopiert.


Wie bereits gepostet, ich bekam von der AfA einen orangenen DINA-4 Umschlag adressiert an die AfA nächstgelegene Stadt, HB ( ich weiß garnicht, ob ich den Ort hier nennen darf ) für die medizinischen Unterlagen.

Ich habe KEINE Schweigepflicht-Entbindung beigefügt, aber zur besseren Übersicht den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt in den orangenen Umschlag gesteckt.

Den ALG1 Antrag, KK - Bescheinigung und die Arbeitsbescheinigung stecke ich in einen Extra-Umschlag, der auch zur AfA nach HB.... geht, aber die Empfänger-Adresse ist eine Andere.

Nächste Woche beabsichtige ich beide Umschläge per örtlichen Briefzusteller ( Citypost NICHT Deutsche Post ) und Übergabe - Einschreiben an die AfA zu schicken.

Wie im Forum bereits mehrfach geschrieben wäre es wichtig,


eine Eingangsbestätigung vom ÄD verlangen, damit du was dazu für die SB in der Hand hast...

Meine wichtige Frage:

Wie bekomme ich den Nachweis für den SB der AfA, dass der ÄD meine medizinischen Unterlagen zugeschickt bekommen hat ?

Eigenartigerweise ist die Briefadresse für schriftliche Zusendungen an die AfA in HB, obwohl ich bei der persönlichen Vorstellung / Termin beim SB in Bhv erscheinen muß.

Nächste Frage:

Um Abstand zum SB zu haben, ( ich bin schnell generft ) kann ich alles auf dem postalischen Wege erledigen ?

Denn meine Unterlagen für den Bezug von ALG1 sind vollständig.



Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#78
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,

ich nochmal heute zu diesem Thema :sorry:

Aber meine Gedanken kreisen und das für nur zwei Monate ALg1 nach der Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug, ich hoffe das ist bald Geschichte, danach können die mich mal... :censored:

Wie bereits gepostet, ich bekam von der AfA einen orangenen DINA-4 Umschlag adressiert an die AfA nächstgelegene Stadt
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Umschlag mit vorgedruckter Adresse für mich eine " FALLE " sein könnte.


Die SB wissen sicherlich dass sich die Bewerber von ALg1 nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld bereits vorinformiert haben werden.

Deine medizinischen Unterlagen haben in der leistungsabteilung nichts zu suchen. Was sollen die damit?
Das ist mir bewußt, aber noch mal zur Erinnerung, die SB der AfA betonte bei der persönlichen Anmeldung, dass der Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflicht-Entbindungen in "diesen besagten Umschlag" gesteckt werden sollen für die Entscheidung der Leistungsabteilung.

Für mein Verständnis könnte " oder WIRD " der adressierte Umschlag " direkt an die Leistungsabteilung " gehen auch wenn ich ihn selbst per Post an die vorgedruckte Adresse schicken würde...

Nachtigall ick hör dir trapsen !



Für sonst ALLE postalischen Zusendungen gibt es leider nur eine Adresse " Agentur für Arbeit und Postleitzahl in HB ".

Ich meine es könnte schwierig werden den Empfang der Einschreibe-Sendungen bestätigt zu bekommen ???

Mein nächster Gedanke ist "und ob der gut ist ???", meine verschlossenen Briefe einfach beim Empfang der AfA mit Empfangsbetätigung abzugeben, "den Einen direkt adressiert an den ÄD" und den Zweiten " mit dem ALg1-Antrag an die Leistungsabteilung ", aber wer weiß, vielleicht schicken die mich mit den Briefen dann weiter zum SB ???

Es gibt leider keine Adressangaben für den ÄD, mir ist bekannt, dass dieser in HB sein soll und die nicht ständig besetzte Außenstelle hier in Bhv.

Auch das sehe ich als Taktik der AfA, damit man als ALg1 Bewerber nicht andere und klügere Wege beschreiten könnte und den SB dadurch interessante Informationen vorenthalten werden.

Hat in diesem Forum diesbezüglich jemand Erfahrung oder einen " kleinen " Tipp ?

Wenn die Thematik nicht so " ernst " sein würde, dann würde ich spaßeshalber mal genau das Gegenteil machen wollen, um zu sehen, wie das " mein " Ergebnis nach Abgabe " ALLER " Unterlagen " DIREKT " an den SB der AfA aussieht.

Es sind ja " NUR " zwei Monate ALg1 Bezug und da ich bereits meine schriftliche Zusage der KK habe, dass meine Krankenversicherung in Form der Mitgleidschaft als Rentner nach der Beendigung des jetzigen Versicherungsverhältnisses weiterbesteht. Und das wäre auch der Fall, wenn es Probleme mit der AfA in Bezug auf ALg1 gebe und somit " KEINE " Versicherungslücke entsteht.


Ich wäre laut Gesetz ab Rentenantragstellung ( 16.07.18 ) bereits krankenversichert als Rentner.

Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken ???

Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#79
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,

Ein paar Aussagen in Bezug auf meiner zuständigen Arbeitsagentur in meinem Wohnort.

Somit sind meine Zweifel durchaus berechtigt.



Zitate bei Google einiger Besucher der AfA Bhv:

Anfangs sehr nett, inzwischen einfach nur die Hölle. Da wird einem nicht geholfen, egal wie sehr man sich bemüht, es wird einem nur erzählt wie schlecht man ist und das man das eh alles nicht schafft. Obwohl alles gut aussieht und es überhaupt keine Probleme gibt. Ich bin immer nett und freundlich und mache alles mit, aber irgendwann ist auch mal gut. Ich will dort nicht nieder gemacht werden,sondern wenn überhaupt neutral behandelt, oder motiviert werden.

In so eine Situation möchte ich nie wieder kommen.
Ich hatte nur einen einzigen Termin innerhalb von 5 Monaten (kaufmännischer Bereich). Zum Kurs der mir angeraten wurde hat man sich nicht zurück gemeldet, bis die Anmeldefrist verstrichen war. Auf meine E-Mails kam nicht eine einzige Antwort. Eigeninitiative wird mit "Wissen Sie was das kostet?" beantwortet. Ich bin wütend darüber, dass einige Menschen so im Kundenbereich agieren dürfen und Unfreundlichkeit sowie Demotivation verbreiten können.


Unglaublich und furchterregend so viel Wartezeit und Unfreundlichkeit einfach zum platzen die wollen nicht mal irgendwas stempeln und kopieren soll lieber mal ein paar mehr einstellen damit würden sie den Arbeitslosen auch mal helfen echt beschämend


Man wird nicht gut behandelt. Sehr unfreundliche Mitarbeiter, die einen schlecht machen. Normalerweise keinen Stern verdient.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Lustlose Mitarbeiter, jeder erzählt dir eine neue Story. Wenn du mal krank bist und die Servicenummer eine Störung hat, weil du ja jedes mal ein neuen Berater hast und somit keinerlei Kontaktdaten zu jemanden hast, wird dir sofort das Geld gesperrt, weil sie weder in die Unterlagen schauen und ihren Fehler einsehen, auch nicht wenn ein Bekannter die Krankmeldung am gleichen Tag direkt rein gereicht hat. Sie drohen dir sofort und halten ein für Blöde. Die Mitarbeiter arbeiten nicht miteinander, sondern an einander vorbei. Person A weiß nicht was B, C und D machen. Ich weiß nicht was die so lange am PC schauen und tippen. Ich glaub das ist Taktik um Zeit zu schinden.
Gruß
Hostdreamer
 

Doppeloma

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#80
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo hostdreamer,

dann versuche ich mal dein "Wirr-Warr" zu sortieren, jedenfalls das von 2 Beiträgen.
Was du dir da herausgefischt hast (OHNE Quellen-Angabe ???) muss eigentlich komplett wieder gelöscht werden, man weiß ja nicht wo das genau herkommt ???

Es dürfte sich auch eher um Aussagen von "normalen" Arbeitslosen handeln und nicht um die Erfahrungen von Ausgesteuerten aus dem Krankengeld, die vor haben in 2 Monaten in Rente zu gehen.

Das macht es für die Betroffenen nicht besser aber für dich eigentlich irrelevant ...

heute habe ich ALLE Unterlagen für die Beantragung ALG1 zusammen.
Und ich hatte ALLE Formulare, Bescheinigungen, Befunde und Gutachten für meine häusliche Ablage kopiert.
Und was genau hast du nun damit vor ?

Wie bereits gepostet, ich bekam von der AfA einen orangenen DINA-4 Umschlag adressiert an die AfA nächstgelegene Stadt, HB ( ich weiß garnicht, ob ich den Ort hier nennen darf ) für die medizinischen Unterlagen.
Der Ort ist zumindest überflüssig und hilft uns hier bei den Antworten nicht weiter, dieser "orangene Umschlag" soll also in einen anderen Ort, dann scheint sich dort der Sitz des ÄD zu befinden.
Kommst du da problemlos hin, an die leistungsabteilung würde ich KEINE medizinischen Unterlagen schicken wollen, das gehört NUR DIREKT zum Med. Dienst und du hast Anspruch daraf die korrekte Anschrift zu bekommen.

Diesen Umschlag zu verwenden ist ja keine Pflicht, du darfst gerne einen eigenen Umschlag verwenden und den so beschriften, dass es NUR der Med. Dienst der AfA zu bekommen hat.
Ich würde das allerdings lieber persönlich dort abgeben wollen (gegen Eingangsbestätigung) wenn die das schon alles so "umständlich" gestalten wäre ich mir nicht mehr sicher wo das am Ende wirklich landen wird. :icon_evil:

Ich habe KEINE Schweigepflicht-Entbindung beigefügt, aber zur besseren Übersicht den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt in den orangenen Umschlag gesteckt.
Das musst du selber wissen wie du das halten willst, an die Leistungsabteilung kannst du den kompletten Antrag schicken der gehört da sowieso hin aber NICHT die Unterlagen für den ÄD.

Den ALG1 Antrag, KK - Bescheinigung und die Arbeitsbescheinigung stecke ich in einen Extra-Umschlag, der auch zur AfA nach HB.... geht, aber die Empfänger-Adresse ist eine Andere.
Verstehe ich nicht, jedenfalls muss es auch eine Anschrift geben wo der ÄD seinen Sitz hat, gib das doch mal im Internet ein "Ärztlicher Dienst der Agentur für Arbeit" und deinen Ort oder eben die Orte wo deine Unterlagen hin sollen.

Wenn man die Infos über den ÄD bei der AfA aufruft liest sich alles wie "im Märchen" ...

https://www.arbeitsagentur.de/ueber-uns/aerztlicher-dienst

Nächste Woche beabsichtige ich beide Umschläge per örtlichen Briefzusteller ( Citypost NICHT Deutsche Post ) und Übergabe - Einschreiben an die AfA zu schicken.
Da kannst du das aber NICHT über die Post-Seite verfolgen und ausdrucken, ob die überhaupt Einschreiben anbieten ist mir nicht bekannt.

Wie bekomme ich den Nachweis für den SB der AfA, dass der ÄD meine medizinischen Unterlagen zugeschickt bekommen hat ?
Auf deine Weise gar nicht, darum ist ja die persönliche Abgabe (in jedem Falle) besser und vor Allem auch sicherer, dem Postbeleg ist nicht zu entnehmen was du da nun an den ÄD geschickt haben willst.

Du schreibst ja selber, dass auf dem (orangenen) Umschlag von ÄD gar nichts geschrieben steht, also steht auch auf dem Posbeleg nicht der ÄD sondern die Leistungs-Abteilung oder allgemein NUR die AfA ... das ist kein Beweis für abgegebene Unterlagen beim ÄD der AfA. :icon_evil:

Eigenartigerweise ist die Briefadresse für schriftliche Zusendungen an die AfA in HB, obwohl ich bei der persönlichen Vorstellung / Termin beim SB in Bhv erscheinen muß.
Das kann ja möglich sein, dass es "Zweigstellen" gibt (wo dein Termin stattfinden soll) und die Bearbeitung / ÄD-Sitz befinden sich am Haupt-Standort, dazu muss man dir aber Auskunft geben und nicht nur irgendwelche voradressierten Umschläge in die Hand drücken.

Um Abstand zum SB zu haben, ( ich bin schnell generft ) kann ich alles auf dem postalischen Wege erledigen ?
Wenn du bereits einen verbindlichen Meldetermin bekommen hast (mit RFB nach § 309 SGB III) dann musst du den auch wahrnehmen, egal ob du deine Unterlagen bereits per Post geschickt hast oder dann dort abgeben wirst.

Denn meine Unterlagen für den Bezug von ALG1 sind vollständig.
Dafür ist der Postweg (nachweislich für dich) ja auch in Ordnung, aber bei den Gesundheits-Unterlagen habe ich da "schlimme Bauchschmerzen" mit diesem merkwürdigen Umschlag von der AfA.

Aber meine Gedanken kreisen und das für nur zwei Monate ALg1 nach der Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug, ich hoffe das ist bald Geschichte, danach können die mich mal...
Na-Ja, ich nehme an deinen Unterlagen sind diese Pläne noch nicht zu entnehmen oder hast du dazu jetzt auch was dabei, du hattest ja irgendwie geschrieben, dass die DRV da noch was von der AfA haben will ... oder war das ein anderer User ???

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Umschlag mit vorgedruckter Adresse für mich eine " FALLE " sein könnte.
Dann sind sich ja unsere "Bauchgefühle" gerade sehr ähnlich und wenn da nicht ÄD drauf steht, wird das auch (sehr wahrscheinlich) nicht zuerst der ÄD öffnen, die haben ja in der Leistungs-Abteilung auch keine Röntgen-Augen ... :icon_evil:

Die SB wissen sicherlich dass sich die Bewerber von ALg1 nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld bereits vorinformiert haben werden.
Das glaube ich eher nicht, dann wären sie wohl schlauer und würden den Umschlag DIREKT an den ÄD richten und nicht an die Leistungs-Abteilung, was sollen diese Unterlagen dort, die NUR einen Arzt zu interessieren haben ???

Das ist mir bewußt, aber noch mal zur Erinnerung, die SB der AfA betonte bei der persönlichen Anmeldung, dass der Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflicht-Entbindungen in "diesen besagten Umschlag" gesteckt werden sollen für die Entscheidung der Leistungsabteilung.
Da hättest du vielelicht mal nachfragen sollen, ob dort jetzt Ärzte sitzen in der Leistungs-Abteilung ???

Für mein Verständnis könnte " oder WIRD " der adressierte Umschlag " direkt an die Leistungsabteilung " gehen auch wenn ich ihn selbst per Post an die vorgedruckte Adresse schicken würde...
Wenn du einen eigenen Umschlag entsprechend deutlich beschriftest mit "NUR vom ÄD der AfA zu öffnen", sollte das (eigentlich) nicht passieren dürfen, aber du wirst ja nicht dabei sein, wenn der Brief dort ankommt.

Nachtigall ick hör dir trapsen !
Ick auch ... es muss doch herauszufinden sein WO der ÄD seinen Sitz hat, um das dort SELBER abzugeben (auch NICHT am Empfang), wenn du das "Gutachten" später mal komplett abholen willst musst du das auch DIREKT beim ÄD machen sonst bekommst du den Teil A gar nicht.

Die Untersuchungen finden doch auch nicht in der Leistungs-Abteilung statt, es wird ja noch nicht alles nur nach "Aktenlage" gemacht ...

Ich meine es könnte schwierig werden den Empfang der Einschreibe-Sendungen bestätigt zu bekommen ???
Wenn du nicht die normale Post nutzen willst allerdings ...

Es gibt leider keine Adressangaben für den ÄD, mir ist bekannt, dass dieser in HB sein soll und die nicht ständig besetzte Außenstelle hier in Bhv.
Genau das glaube ich aber NICHT, der ÄD muss eine Anschrift haben, die will man dir nur nicht verraten, damit du den Kram erst wo anders hinschicken musst ... zur "angeblich ungeöffneten Weitergabe" ... wenn Jemand zum Arzt einbestellt wird muss man dem ja auch eine Adresse und wenigstens die Raumnummer geben.

Hat in diesem Forum diesbezüglich jemand Erfahrung oder einen " kleinen " Tipp ?
Siehe oben, versuche die persönliche Abgabe DIREKT beim ÄD wenn es nicht zu umständlich ist für dich ...

Wenn die Thematik nicht so " ernst " sein würde, dann würde ich spaßeshalber mal genau das Gegenteil machen wollen, um zu sehen, wie das " mein " Ergebnis nach Abgabe " ALLER " Unterlagen " DIREKT " an den SB der AfA aussieht.
So wäre es der AfA doch am Liebsten, was soll da weiter passieren, als dass viele Leute ihre Nasen in deine medizinischen Unterlagen stecken können, die das gar nichts anzugehen hat.
Man würde gleich bemängeln, dass du keine Schweigepflichtentbindungen unterschrieben hast, wenigstens doch für DRV und Reha-Kliniken, obwohl gerade die ja kaum Aussagen zu deinem aktuellen Gesundsheitszustand machen können.

Es sind ja " NUR " zwei Monate ALg1 Bezug und da ich bereits meine schriftliche Zusage der KK habe, dass meine Krankenversicherung in Form der Mitgleidschaft als Rentner nach der Beendigung des jetzigen Versicherungsverhältnisses weiterbesteht. Und das wäre auch der Fall, wenn es Probleme mit der AfA in Bezug auf ALg1 gebe und somit " KEINE " Versicherungslücke entsteht.

Ich wäre laut Gesetz ab Rentenantragstellung ( 16.07.18 ) bereits krankenversichert als Rentner.
Theoretisch ja (Aufnahme in die KvdR erfolgt immer bereits mit der Antragstellung auf eine Rente) aber praktisch müssen auch irgendwo die Beiträge herkommen bis deine Renten-Zahlungen auch beginnen werden und die DRV daraus deine Beiträge an die KK zahlt.

Ersatzweise kann das auch eine "Familienversicherung" beim Ehepartner decken oder eben bei dir die AfA bis zum Rentenbeginn, ansonsten muss man die Beiträge bis dahin selber zahlen.
Bei 1 Monat gäbe es keine Probleme wegen der gesetzlichen Nachversicherung aber es sind ja 2 Monate, da verstehe ich diese Auskunft nicht.

Auf ALGI verzichten geht also nur, wenn du bis zum echten Rentenbeginn anders die Krankenversicherung absichern kannst.

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#81
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,

@Doppeloma, danke für die detailierte Auskunft.


Was du dir da herausgefischt hast (OHNE Quellen-Angabe ???) muss eigentlich komplett wieder gelöscht werden, man weiß ja nicht wo das genau herkommt ???
https://www.google.com/search?clien...8#lrd=0x47b6b1054f750bfd:0xedeac9b1277bef5a,1,,,


Es dürfte sich auch eher um Aussagen von "normalen" Arbeitslosen handeln und nicht um die Erfahrungen von Ausgesteuerten aus dem Krankengeld, die vor haben in 2 Monaten in Rente zu gehen.
Richtig, aber wenn ich mir hier zahlreiche Postings in Bezug auf Austeuerung und AfA lese, dann glaube ich nicht wirklich daran, dass es mir besser ergehen könnte als den Arbeitslosen in der Google Bewertung und da schreibe ich meine Meinung im Namen vieler hier.

Und als Bremerhavener sieht es noch schlechter aus, die hohe Arbeitslosenstatistik der Betroffenen spricht Bände.


Wenn man die Infos über den ÄD bei der AfA aufruft liest sich alles wie "im Märchen" ...
Ja, aber keine Spur von irgendeiner Adresse der ÄD auch nicht auf Umwege.

Ich hatte es mal versucht bei der AfA 0800...., die sagten mir, dass sie mir aus Datenschutz-Gründen keine Adresse oder Telefon-Nummer nennen dürfen, Ende und aus.

Ich habe einen Plan....

Ich werde persönlich bei der örtlichen AfA meinen ALg1 Antrag mit den dazugehörigen Unterlagen mit Abgabe-Bestätigung einreichen und mal schauen, ob ich dort ein Büro finden kann und mal ganz dumm dort jemanden fragen, wo das Büro des Ärztlichen Dienstes ist...

Wenn ich es dann weiß und vielleicht die Sprechzeiten kenne, dann kann ich meine Befunde etc. ja dann dort einreichen...

Das werde ich Anfang nächster Woche dann machen und mal sehen wann sich der SB schriftlich bei mir meldet..

Über den Ausgang meiner Aktion berichte ich dann...

Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#82
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,


Ein Hinweisblatt von der AfA, betrifft u.a. Information zum Widerspruchsrecht gem §§ 69Abs.1Nr.1, Begutachtungsdaten der AfA dürfen auf andere Sozialleistungsträger übermittelt werden...

Muß ich schriftlich widersprechen, damit andere Befunde des ÄD z.B. nicht an die KK übermittelt werden und die dann meinen, sie müßten das gezahlte Krankengeld zurückfordern ?

Was bin ich froh wenn der Sch.... vorbei ist :sorry:
Gruß
Hostdreamer
 

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Bertolino

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#83
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Was bin ich froh wenn der Sch.... vorbei ist :sorry:
Kann ich gut nachvollziehen.:mad:
Danke für deinen umfassenden Bericht, den ich heute fast in einem Stück durchgelesen habe. Und ebenso Dank für alle Infos!

Bezüglich ÄD/MDK habe ich auch den Eindruck, dass die gar nicht wollen, dass man dort persönlich erscheint. Du musst nur mal nach "Adresse ÄD" im Internet suchen, dann bekommst du eine blaue Wundertüte voller Infos, aber ganz sicher keine Adresse. Manchmal sind die aber auch direkt im selben Gebäude der AfA. Sieh dich dort mal um.

Bezüglich AfA will ich noch was in den Raum stellen. Ich formuliere mal als Fragestellung, weil ich nicht weiß ob das möglich ist.
Vielleicht bin ich finanziell nicht zwingend auf das ALG angewiesen? Dann könnte doch mein HA mit der Aussteuerung meine AU beenden? Und wenn mein AG einverstanden wäre, dann nehme ich anschließend meinen Resturlaub, den er mir ohnehin auszahlen muss. Oder gibt es da rechtliche Einwände? Ich will aber jetzt bitte kein neues Diskussions- Fass aufmachen so kurz vor der Zielgeraden. Wäre nur halt vielleicht noch eine Alternative, um den ganzen Stress mit der AfA zu vermeiden.

ich habe übrigens inzwischen meinen Bescheid und bin seit 01.06.2018 "echte" Altersrentnerin ... :peace:
Gratulation nachträglich!:icon_klatsch::cheer2::peace:

Gruß
Bertolino
 

hostdreamer

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#84
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,

meinen aufrichtigen Dank an @Doppeloma, wie immer :peace:

Schade, dass sie nicht als Beistand dabei sein kann, ich glaube der SB der AfA hätte bei ihr nichts zu lachen und käme nicht auf die Idee den Kunden zu verar....:censored:

dann versuche ich mal dein "Wirr-Warr" zu sortieren
Danke auch dafür, denn langsam wird man auch " wirr " und das für wahr....

Ich habe mich heute für den Auftritt bei der AfA ( gehe am Dienstag hin ) gerüstet. Habe ALLE Unterlagen sortiert, das was NUR zum ÄD geht bekommt einen Extra-Umschlag.

Ein paar Vögelchen haben mir aus " dem Darknet " ein paar inoffizielle Info's zugezwitschert, es gibt hier vor Ort einen ÄD und ich weiß inzwischen auch die Zimmernummer und er soll dienstags und mittwochs zwischen 09:00 und 11:00 Uhr zu erreichen sein. Nur muß ich bei der AfA jemanden fragen, in welchem Stockwerk sich dieses Zimmer befindet.


Achja, da ist ja noch der omminöse orangene Umschlag für den Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflicht-Entbindungen...


Jetzt verar...:censored: ich sie mal, denn ich habe einen schönen Brief auf einer DINA-4 Seite in diesen Umschlag gesteckt, beschriftet und sehr gut zugeklebt mit extra starkem Klebeband.
Den dürfen sie gerne nach Bremen in die Leistungsabteilung schicken und ich werde ja sehen, ob die SB den Umschlag vorher öffnen wird....

Ich kann nur sagen, viel Spaß dabei, den wird sie nicht heil öffnen können.:icon_evil:

In dem Brief habe ich geschrieben, dass ich keine Schweigepflicht-Entbindungen abgeben werde, so wie es auf dem Informationsbogen der AfA steht, das steht mir frei, aber mit dem Hinweis, dass ich bereit bin im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht dem Medizinischen Dienst " ALLE " meine Befunde und Sozialmedizinischen Gutachten PERSÖNLICH überreichen werde und dazu benötige ich die Anschrift und Telefonnummer und das in Kürze.

Und ich habe im Nachhinein gesehen, dass die auch noch meine Telefonnummer in ihrem Datenbestand aus der Vergangenheit haben, wo ich mich vor Jahren beruflich informiert hatte.

Die Löschung habe ich per Brief nach (§ 84 Abs. 2 SGB X) veranlaßt und gebeten NUR noch per Briefpost zu kommunizieren und dass ich das schriftlich bestätigt bekommen möchte.

Die AfA kann kommen....

Und wehe die mucken und mit meinen diplomatischen Fähigkeiten lasse ich mich dort nicht " mehr " aus der Ruhe bringen.:icon_evil:


Kann ich gut nachvollziehen.:mad:
Danke für deinen umfassenden Bericht, den ich heute fast in einem Stück durchgelesen habe. Und ebenso Dank für alle Infos!
Dank auch an Dich meinerseits, es ist beruhigend wenn betroffene sich untereinander austauschen können und kompetente Hilfe hier erfahren.

Vielleicht bin ich finanziell nicht zwingend auf das ALG angewiesen? Dann könnte doch mein HA mit der Aussteuerung meine AU beenden? Und wenn mein AG einverstanden wäre, dann nehme ich anschließend meinen Resturlaub, den er mir ohnehin auszahlen muss. Oder gibt es da rechtliche Einwände?
Selbst wenn ich finanziell nicht auf ALg angewiesen wäre, Urlaub fällt weg, sind bei mir " nur " fünf " Tage aus dem Jahr 2017, für den Rest bis heute habe ich keinen Anspruch. Und es würden mir zwei Monate für die Rente fehlen und ich müßte die KK- Mitgliedsbeiträge aus meiner eigenen Tasche bezahlen, da ausgesteuert.

Also Verlust-Geschäft auf ganzer Linie.

Gruß
Hostdreamer
 
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Fabiola

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#85
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

... , Urlaub fällt weg, sind bei mir " nur " fünf " Tage aus dem Jahr 2017, für den Rest bis heute habe ich keinen Anspruch.
Wenn ich das hier im Forum richtig verstanden habe, dann hast Du auch während eines ruhenden Arbeitsverhältnisses Anspruch auf den vertraglich geregelten Urlaub. Oder ist Dein Arbeitsverhältnis bereits gekündigt/aufgelöst?
 

Bertolino

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#86
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

..
Selbst wenn ich finanziell nicht auf ALg angewiesen wäre, Urlaub fällt weg, sind bei mir " nur " fünf " Tage aus dem Jahr 2017, für den Rest bis heute habe ich keinen Anspruch. Und es würden mir zwei Monate für die Rente fehlen und ich müßte die KK- Mitgliedsbeiträge aus meiner eigenen Tasche bezahlen, da ausgesteuert. Also Verlust-Geschäft auf ganzer Linie.
Da muss ich nochmal nachhaken. Warum fällt dein Urlaubsanspruch für dieses Jahr weg? Du hast doch einen Arbeitsvertrag? Also auch Urlaubsanspruch?

https://www.hensche.de/Urlaub_Dauer...verfaellt_nach_15_Monaten_BAG_9AZR353-10.html

Wenn du jetzt also ALG in Anspruch nimmst, dann bekommst du den Urlaub später von deinem AG ausbezahlt, und es ist dann schon ein Unterschied, ob 5 Tage für 2017, oder 5 Tage + anteilig für 2018! Da würd ich aber auch nicht ohne Weiteres darauf verzichten wollen, oder hab ich was falsch verstanden?

Wenn ich ausgesteuert bin und zugleich meine AU beendet wird, dann beziehe ich wieder meinen ganz normalen Arbeitslohn, in diesem Fall während ich meinen Urlaubsanspruch verbrauche. KV- Beiträge werden dann wie üblich vom Bruttolohn einbehalten. So hab ich´s in meinem Fall gehalten, sonst wäre der Urlaubsanspruch ersatzlos verfallen und ich hätte stattdessen ALG1 erhalten:idea:.

Ich möchte dich nur aufmerksam machen, dass du deine Ansprüche überprüfst und ggf. auch geltend machst.

Gruß
Bertolino
 

hostdreamer

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#87
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo Bertolino,

danke zunächst für Deine Info...

Wenn ich ausgesteuert bin und zugleich meine AU beendet wird, dann beziehe ich wieder meinen ganz normalen Arbeitslohn
Das geht leider nicht mehr, da mein AG ja weiß, dass ich für die Arbeit, für die ich ja sozusagen " Berufsunfähig " bin ich nicht mehr an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehre, da dieser Arbeitsplatz neu besetzt wurde.

Und es wurde ja klar und deutlich medizinisch festgestellt, das eine Umsetzung im Betrieb laut med. Gutachten und Absprache mit dem AG nicht möglich ist, für was soll mich denn der AG einsetzen, wenn nichts mehr zur Verfügung steht ?

Das er mir nicht gekündigt hatte, hat zwei Gründe.

a) Kündigungsschutz wegen GDB 30 und Gleichstellung.

b) Er hat es auch mir zum Gefallen getan und er wollte keine weiteren Umstände machen, da er ja weiß, dass ich dieses Jahr in Rente gehen werde.

Also eine Rückkehr ist somit faktisch aus der Welt und somit bekomme ich auch keinen Lohn.

Und sollte ich die noch mir zustehenden Urlaubstage auszahlen lassen, dann müßte ich es nach meinem ALg1 Bezug versuchen, denn bei Beantragung ALg1 wurde ausdrücklich gefragt, ob noch auszuzahlendes Urlaubsgeld anstehen würde, was möglicherweise angerechnet werden würde.


Doppeloma hatte dieses Thema " Urlaub " während Krankschreibung und Übergang in die Nahtlosigkeit angeführt, weil ich derzeit schon unsicher war, wie es sich damit verhält.

Sicherlich werde ich nach Bezug von ALg1 mal versuchen meine nicht-genommenen Urlaubstage geltend zu machen.


Gruß
Hostdreamer
 

Bertolino

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#88
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

für was soll mich denn der AG einsetzen, wenn nichts mehr zur Verfügung steht ?
Als Urlauber:biggrin:
Nein im Ernst, ich habe deine Ausführungen gut verstanden. Ich würde auch nicht von meinem AG alles Mögliche -oder Unmögliche- einfordern, nur weil ich dazu ein vermeintliches Recht habe.:icon_stop: Zumal wenn es sich um einen guten AG handelt, wie es offensichtlich bei dir der Fall ist. Wie man in den Wald hineinruft...

Für jetzt also: Alles Gute auf der Zielgeraden!
Und weil du gut gewappnet bist: Ärgere nicht dich, ärgere die!

Gruß
Bertolino
 

hostdreamer

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#89
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,


ich habe gerade ein Thema im Forum entdeckt, dazu muß ich nochmal den orangenen Umschlag von der AfA erwähnen...

Jetzt weiß ich was der zu bedeuten hat... BINGO!

In den "Fachlichen Weisungen" unter Punkt 145.4.1:

Grundsätzlich entscheidet das Team Alg Plus über den Antrag erst nach vorliegender ärztlicher Begutachtung. Liegt die Ärztliche Begutachtung auch nach Ablauf von 4 Wochen nicht vor, soll der Antrag auf Alg auf der Grundlage des § 328 Abs. 1 Nr. 3 vorläufig bewilligt werden.
Genau das Team Alg Plus stand auch auf meinem Umschlag und somit ist ganz klar, wo dieser Umschlag hingeht.

Gruß
Hosdreamer
 

Kerstin_K

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#90
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Und genau das ddarf eben nicht sein, dass über den Antrag erst nach Vorliegen des ärztlichen Gutachtens entschieden wird.
 

hostdreamer

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#91
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo Kerstin,


die Geschichte steht unter:

Zitat von BerndB Beitrag
In den "Fachlichen Weisungen" unter Punkt 145.4.1:

Grundsätzlich entscheidet das Team Alg Plus über den Antrag erst nach vorliegender ärztlicher Begutachtung. Liegt die Ärztliche Begutachtung auch nach Ablauf von 4 Wochen nicht vor, soll der Antrag auf Alg auf der Grundlage des § 328 Abs. 1 Nr. 3 vorläufig bewilligt werden.
https://www.elo-forum.org/aussteuer...45-gestellt-warten-aed-reha-termin-offen.html #11

Dazu hat @Doppeloma schon passende Worte gefunden.

Ich finde sie toll :peace:

Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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#92
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,


ich war heute bei der AfA und beim Medizinischen Dienst.

Mein Weg heute chronologisch:


Montag beim ÄD in Bremen angerufen und Telefonnummer für die AfA in meinem Wohnort bekommen.


Heute 08:00 Uhr beim ÄD vor Ort angerufen und bekannt gegeben, dass ich meinen Gesundheitsfragebogen und medizinische Unterlagen persönlich abgeben werde.


08:30 Uhr bei der AfA persönlich angemeldet und ALg1 Antrag plus Arbeitsbescheinigung und Bescheinigung der KK überreicht.

Schriftliche Entgegennahme Antrag ALg1 nach meinem Wunsch erhalten.


Gebeten mich beim ÄD zwecks Übergabe meiner medizinischen Unterlagen anzumelden ( ich hatte der SB gesagt, dass ich mich bereits beim ÄD tel. gemeldet hatte ).

Beim ÄD gemeldet, Unterlagen wurden angenommen und nach meinem Wunsch eine Annahmebestätigung erhalten.

Nach 5 Minuten Wartezeit wurde ich wiederholt hereingerufen und der zuständige Arzt hatte mir bereits seine Beurteilung mitgeteilt.



Sein Ergebnis ist keine Nahtlosigkeit, da ich genug Restleistungsvermögen ( laut Reha-Bericht 100% auf dem allg. Arbeitsmarkt ) habe.

Aber es sagte auch, wenn ich mich der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stelle, bekomme ich trotzdem ALg. :peace:

Er weiß auch, dass ich einen Rentenantrag mit Renteneintritt 01.11.2018 gestellt habe.


Also ein erfolgreicher Tag für mich :cheer2:

Rente, ich komme....

Gruß
Hostdreamer
 
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Doppeloma

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#93
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo hostdreamer,

Also ein erfolgreicher Tag für mich
Rente, ich komme....
Gratuliere, das war ja noch erfolgreicher als anzunehmen, sogar dein "Giutachten" ist schon als "erledigt" zu betrachten ... da haben die ja gar keinen Grund mehr deinen Bescheid zu verzögern ... :peace:

Gute Vorbereitung ist eben viel Wert und wenn ich deine ersten Beiträge so nachlese, kannst du SEHR stolz auf dich sein ... :icon_daumen:

Selbst wenn ich finanziell nicht auf ALg angewiesen wäre, Urlaub fällt weg, sind bei mir " nur " fünf " Tage aus dem Jahr 2017, für den Rest bis heute habe ich keinen Anspruch.
Das ist NICHT korrekt, du wirst vor dem Eintritt in deine Altersrente deinen Urlaub NICHT mehr auf die "übliche Weise" nehmen können und hast dann Anspruch auf eine Urlaubsabgeltung !!!

Wie kommst du auf 5 Tage Urlaub für 2017, ich nehme mal an da bist du schon durchgehend AU gewesen, also steht dir der VOLLE Jahres-Urlaub zu (mindestens der Gesetzliche, es kann aber auch bessere betriebliche Regelungen dafür geben) UND bis November auch der (mindestens) anteilige Urlaub für 2018.

Es gibt da etwas "unterschiedliche" Auslegungen aber der gesetzliche Urlaub ist dir für mindestens 15 Monate abzugelten (für 1 Jahr und den "Übertragungszeitraum" bis zum März des Folgejahres).

Da "verfällt" NIX also fordere deine Urlaubsabgeltung dann direkt (schriftlich / nachweislich bitte auch beim AG) mit ein, wenn dein Arbeitsvertrag (wegen "nahtlosem Übergang in eine Altersrente") dann "aufgelöst" wird, eine reguläre Kündigung ist dann (eigentlich) als überflüssig anzusehen.

Die Urlaubsabgeltung wird DIREKT nach dem Ende des Arbeitsvertrages fällig und ist dir auszuzahlen, das kannst du bei Bedarf sogar am Arbeitsgericht noch einklagen wenn dein AG da "Zicken" machen möchte ... :idea:

Und das Schöne daran ist der Effekt, dass auf dieses Geld dann NIEMAND mehr Ansprüche erheben kann, um das noch auf irgendwelche Leistungen "anzurechnen" ... denn ALGI wird ja ab Monat Rentenbeginn schon aufgehoben ... :cheer2:

Also Verlust-Geschäft auf ganzer Linie.
Keinesfalls wenn du es nicht dazu werden lässt, du hast auch darauf einen Rechtsanspruch und ich bekam damals ein "nettes Sümmchen" gezahlt von meinem AG (das war sogar schon nach einer Zeitrente) obwohl man (Personal-Abteilung) auch erst meinte "mein Urlaub sei komplett verfallen" ... :doh:

Als ich das gerne schriftlich haben wollte (um das rechtlich abklären zu lassen :bigsmile: ) war dann wenige Tage später das Geld auf dem Konto. :icon_hihi:

Es ist also gar nicht nötig den Urlaub noch nehmen zu wollen, damit muss dein AG auch gar nicht einverstanden sein, wenn du nicht arbeiten kannst (wenigstens einige Tage könnte er wohl vorher verlangen), aber auf die Urlaubs-Abgeltung brauchst du trotzdem NICHT verzichten ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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#94
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,

besonderen herzlichen Dank an @Doppeloma, die mich mit ihrer Hilfe hier im Forum begleitet hat... :icon_daumen:

Gute Vorbereitung ist eben viel Wert und wenn ich deine ersten Beiträge so nachlese, kannst du SEHR stolz auf dich sein
Ich hatte mich als "greenhorn" hier im Forum angemeldet und ich muß erwähnen, es hätte mit Sicherheit keinen so positiven Verlauf gehabt, denn vieles war mir unbekannt.

Und zu guter letzt, danke auch noch mal an ALLE die mich hier unterstützten. :cheer2:

Ihr wart eine sehr gute Hilfe und von allen Dingen sie ist kompetent und sie beruhigt und läst einen selbstbewußt an die Thematik herangehen.

Diese Worte werden nicht die Letzten sein, denn NOCH bin ich kein Rentner :icon_evil:
Und wer weiß, mit Sicherheit wird sich die AfA bei mir melden und versuchen mir noch ein paar " Stolpersteine " in den Weg legen zu wollen, ich erinnere mich an das Wort " Mitwirkungspflicht ".


Liebe @Doppeloma, auch noch mal Dank für den Rat in Bezug auf Urlaubsabgeltung. Ich kam auf 5 Tage Resturlaub, weil ich noch für dreieinhalb Monate 2017 vollen Lohn hatte und dafür hätten mir theoretisch pro Monat 2 Tage Jahresurlaub zugestanden ( 2 Tage hatte ich schon genommen gehabt ), bleiben 5 Tage übrig. Und ich dachte, daß am 31.März des Folgejahres der nicht genommene Vorjahresurlaub verfällt auch im Krankheitsfalle.

Ich bin Dir sehr dankbar, dass Du mich aufgeklärt hast, ich denke mein AG wird große Augen machen und im Nachhinein bereuen mich nicht entlassen zu haben.
Und wenn ich das mal gedanklich überschlage, dann könnte ein ordentliches Sümmchen dabei rauskommen. Nur leider muß ich das dann in meiner Einkommensteuererklärung mit angeben und dann geht davon noch einiges an Vater Staat.

Aber egal, das Gröbste ist erstmal ausgestanden, mein Rentenantrag ist in Arbeit und ich werde einen Rentenzwischenbescheid bekommen und mit Hilfe meines ALg könnte sich meine zu erwartende Rente um ein paar wenige Euro erhöhen.


Also, wenn es was Neues gibt an meiner Front, melde ich mich und ich werde mich trotzdem aktiv hier im Forum beteiligen, denn auch als Rentner können noch einige Hürden auf mich warten, ich denke da an Krankheit und Pflege.


Gruß
Hostdreamer
 

Doppeloma

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#95
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo hostdreamer,

Diese Worte werden nicht die Letzten sein, denn NOCH bin ich kein Rentner
Und wer weiß, mit Sicherheit wird sich die AfA bei mir melden und versuchen mir noch ein paar " Stolpersteine " in den Weg legen zu wollen, ich erinnere mich an das Wort " Mitwirkungspflicht ".
Da werden wir bei Bedarf schon noch fleißig "mitwirken", solange du den § 140 SGB III im Gedächtnis behalten kannst wird da nicht viel passieren können, selbst wenn man meint dich nun noch "vermitteln" zu wollen. :idea:

Und ich dachte, daß am 31.März des Folgejahres der nicht genommene Vorjahresurlaub verfällt auch im Krankheitsfalle.
Da verfällt so schnell aber NICHTS, das Vorjahr (also aktuell 2016) gilt nun als komplett "verfallen" aber der Urlaubsanspruch für 2017 + Übertragungszeitraum bis März bleibt erhalten und so geht das immer weiter, bis das Arbeitsverhältnis mal beendet wird.

Das wurde mal höchstrichterlich so festgelegt (beim BAG glaube ich), weil man (die AG) zumindest das jahrelange "Ansammeln" von Urlaubsansprüchen verhindern wollte, bei sehr langer Krankheit aber ganz verfallen darf der Urlaub NICHT. :icon_evil:

Ich bin Dir sehr dankbar, dass Du mich aufgeklärt hast, ich denke mein AG wird große Augen machen und im Nachhinein bereuen mich nicht entlassen zu haben.
Na-Ja, mit einer Gleichstellung kann man ja auch nicht so "leicht" entlassen werden, da scheuen die AG meist schon den Stress mit dem Integrations-Amt, weil die ja zustimmen müssen und die Urlaubs-Abgeltung wird IMMER fällig wenn man seinen Urlaub nicht mehr nehmen konnte.

Ganz gleich aus welchem Grund ein Arbeitsverhältnis mal beendet wird, das gilt auch ohne besonders lange krank zu sein und dann direkt in eine Rente zu gehen.
Ich war auch gleichgestellt und mein AG hat nie Anstalten gemacht mich entlassen zu wollen, immerhin "sparen" die AG eine monatliche Strafabgabe für einen unbesetzten "Behinderten-Arbeitsplatz" wenn sie das einfach so laufen lassen.

Dafür zählen (meiner Kenntnis nach) auch gleichgestellte Mitarbeiter und solange das Arbeitsverhältnis noch besteht, muss ja die Urlaubs-Abgeltung nicht gezahlt werden, die wird ja erst fällig wenn klar ist, dass der Urlaub wirklich nicht mehr genommen werden KANN.

Und wenn ich das mal gedanklich überschlage, dann könnte ein ordentliches Sümmchen dabei rauskommen. Nur leider muß ich das dann in meiner Einkommensteuererklärung mit angeben und dann geht davon noch einiges an Vater Staat.
Mein AG hat schon selber Steuern darauf an das Finanzamt abgeführt (das ist wohl unterschiedlich) und nicht gerade wenig, so bekam ich auch noch eine Steuer-Erstattung im Folgejahr der Berentung.

Achte darauf, dass du eine ordentliche Bescheinigung / Abrechnung bekommst aus der auch hervorgeht, dass es eine Urlaubs-ABGELTUNG gewesen ist ... das wird dann beim FA anders besteuert (günstiger) als normales Arbeitseinkommen.

Du bist ohnehin verpflichtet nächstes Jahr (für 2018) eine Steuererklärung zu machen (als "Neurentner"), schon damit dein dauerhafter Steuerfreibetrag (aus deiner Rente) berechnet werden kann.
Also schon mal ALLES gut aufheben was du dafür brauchen wirst und irgendwie mit Geld zu tun hat ...
In der Zukunft wirst du je nach Rentenhöhe eine eventuelle Steuer - Last mit einplanen müssen, denn dafür bist du zukünftig dann selber verantwortlich.

Die DRV kümmert sich dann nur noch um die Beiträge für die GKV und die Pflegeversicherung, das wird dann gleich von deiner Brutto-Rente abgezogen.

Den Rentnern soll es eben rein Bürokratie-Technisch auch nicht zu gut gehen (dürfen) ... :icon_evil:

Also, wenn es was Neues gibt an meiner Front, melde ich mich und ich werde mich trotzdem aktiv hier im Forum beteiligen, denn auch als Rentner können noch einige Hürden auf mich warten, ich denke da an Krankheit und Pflege.
Mach das, um das Thema "Pflege" wurde ja diese Rubrik auch schon erweitert und ich habe auch schon mal selber "geübt" für meinen Männe letztes Jahr.
Pflegegrad beantragt und dann (warum auch nicht, weiß ja schon wie so was geht :bigsmile:) Widerspruch eingelegt gegen die zu geringe Ersteinstufung, mit ERFOLG ... nun bekommt er Pflegegeld (was im Pflegegrad 1 noch nicht gezahlt wird). :peace:

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo liebes Forum,


heute mal eine kurze Mitteilung von mir....


Ich hatte heute von der AfA die schriftliche Bestätigung der Löschung meiner Telefonnummer bekommen.


Bei Neuigkeiten melde ich mich wieder...

Nochmals vielen Dank an @Doppeloma :peace:


Gruß
Hostdreamer
 

hostdreamer

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Hallo liebes Forum,


wie lange dauert eurer Erfahrung nach die Bewilligung / Ablehnung von ALg1 nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld ?
Habe noch keine neue " schriftliche " Nachricht von der AfA erhalten.


Zur Erinnerung:

Am 14.08.2018 bei der AfA gemeldet.

Am 21.08.2018 ALg1 - Antrag mit allen dazugehörigen Bescheinigungen nachweislich abgegeben und med. Unterlagen persönlich dem ÄD der AfA überreicht.


Ablauf der 1 monatigen Nachversicherung der KK Ende ( 28.09.2018 ) September.


Mache ich mir "mal " wieder zu viele Gedanken ?

Gruß
Hostdreamer
 

Doppeloma

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#98
AW: Bin fast 63, schon länger arbeitsunfähig und soll jetzt zur Reha, was habe ich zu erwarten wenn die Reha beendet ist

Hallo hostdreamer,

wie lange dauert eurer Erfahrung nach die Bewilligung / Ablehnung von ALg1 nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld ?
Habe noch keine neue " schriftliche " Nachricht von der AfA erhalten.
Dann wird es aber Zeit, die AfA hat (eigentlich) schon Schulden bei dir, die Leistung für den August war bereits fällig.
Auch wenn es nur wenige "Rest-Tage" sind soll ja "nahtlos" nach der Aussteuerung ALGI gezahlt werden.

Am 21.08.2018 ALg1 - Antrag mit allen dazugehörigen Bescheinigungen nachweislich abgegeben und med. Unterlagen persönlich dem ÄD der AfA überreicht.
Deiner Schilderung nach wurde ja auch gleich "begutachtet", also worauf warten die denn bitte noch ???

Ablauf der 1 monatigen Nachversicherung der KK Ende ( 28.09.2018 ) September.
In der Regel brauchen die nur wenige Tage wenn ALLES bereits vorliegt, eine Nachfrage wo dein Bescheid bleibt wäre also durchaus angebracht, auch wenn du vorerst noch weiter krankenversichert bist.

Mache ich mir "mal " wieder zu viele Gedanken ?
Würde ich nicht so sehen, du wirst wohl ohne das Geld für die 2 August-Tage auch nicht verhungern aber Fällig ist Fällig und daran darf man gerne auch die AfA mal erinnern.

Natürlich schriftlich und nachweislich, in diesem Falle wäre ein Fax (mit Sendebericht) nicht schlecht und macht die geringste Mühe ... um deine AfA aus ihrem "Dornröschen-Schlaf" zu wecken.

Erinnere an die (nachweisliche) Abgabe der erforderlichen Unterlagen am XX und frage direkt wo dein Leistungs-Bescheid bleibt, denn Rückfragen scheint es ja nicht zu geben. :idea:

Du weißt doch die "Geduldigen" lässt man gerne besonders lange warten.
Kommt keine Antwort oder keine mit der du zufrieden sein musst, dann sollte man das KRM anschreiben, damit deine Krankenversicherung auch weiterhin gesichert bleibt.

MfG Doppeloma
 

hostdreamer

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Hallo liebes Forum,


wenn man denkt es läuft gut, denkste ! :icon_evil:


Am 07.09.18 bei der AfA über Service Tel. 0800..... angerufen, wie steht es mit meinem Alg1 Antrag ???

Antwort am anderen Ende.... waren noch Dinge in Bezug auf ÄD zu klären und waren erstaunt, warum ich diesbezüglich noch keine ( Brief)Post erhalten habe.
Würde aber in derselben Woche Nachricht bekommen....

Wieder abgewartet und am 17.09.18 schriftlich/persönlich und mit Eingangsbestätigung der AfA einen Antrag auf Leistungen nach SGB III in Verbindung § 145 SGB III gem. § 328 Abs.1 Satz 3 SGB III vorläufig zu entscheiden, überreicht.


Gestern nach weiteren 2 vergangenen Tagen bei der AfA Hotline 0800.... nachgehakt und diesmal ein verdutzter Mitarbeiter in seinen Computer schaute und meinte, oh, oh, oh, was ist da los ? :doh:

ALLE Unterlagen vollständig aber keine Reaktion der verantwortlichen SB. Er wolle sich sofort darum kümmern.
Ich erinnerte ihn an den Ablauf meiner einmonatigen Nachversicherung der KK.

Die DRV mahnte bereits schriftlich den Nachweis des Bewilligungsbescheides der AfA zwecks abschließende Bearbeitung meines Rentenantrags an.


Ich werde noch morgen, Freitag den Postboten abwarten und wenn ich dann keine Nachricht seitens der AfA in meinem Briefkasten vorfinde, dann werde ich mich per Email an das Kundenmanagement der Bundesagentur wenden mit dem Hinweis " EILT ".

Habe leider kein Fax-Gerät...

Eine Frage hätte ich...

Besser gleich nach Nürnberg schicken oder zum zuständigen Kundenmanagement des jeweiligen Bundeslandes ?


Und wenn die AfA weiterhin verzögert, verschiebt sich auch die Rentenzahlung nach hinten entsprechend und ich bekomme meine Rente entsprechend verspätet, aber vollständig ab 01.11.2018 gerechnet.

Ich kann nur bestätigen, die AfA in meinem Heimatort arbeitet saumäßig schlecht...:icon_motz::icon_kotz:


Gruß
Hostdreamer
 
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