Bin einfach nicht mehr zur Arbeit gegangen.... (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Thora

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Hallo,
ich bin Aufstocker - habe die letzten 2,5 Jahre als trockene Alkoholikerin in einer Kneipe angestellt gewesen. Ich bin jetzt einfach nicht mehr hingegangen und werde in diesen Laden auch kein Fuß mehr setzen. Ich bekomme 400 Euro als Aufstocker.
Das ich nun sanktioniert werde ist mir klar. Was mache ich denn jetzt? Einfach einen neuen Antrag stellen beim JobCenter? Die Lage erklären und auf das Ergebnis warten? Ich möchte mich nicht krankschreiben lassen.

Danke und Gruß

Thora
 

ZynHH

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Das ich nun sanktioniert werde ist mir klar.
Das sehe ich nicht so.
Du kannst ja von einem drohenden Rückfall, bzw. der Gefahr eines Rückfalles erzählen.
Das kennen wohl alle trockenen Alkoholiker, Süchtige, das es plötzlich nicht mehr geht. Und bevor man den Rückfall baut, sein verhalten ändert, in deinem Fall eben den Arbeitsplatz.

Niemand wird dich dann dafür sanktionieren.
 

RoxyMusic

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https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbii/31.html

§ 31 SGB II Pflichtverletzungen

(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte verletzen ihre Pflichten, wenn sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis
...
2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen, fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern,
...
Dies gilt nicht, wenn erwerbsfähige Leistungsberechtigte einen wichtigen Grund für ihr Verhalten darlegen und nachweisen.
... "
 

Thora

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Ja, danke. Ich werde natürlich schriftlich begründen, weshalb ich nicht mehr hingegangen bin.
 
A

ALGler

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Hallo Thora,

besorge dir auch ein ärztliches Attest über deine Erkrankung. Damit hast du sehr gute Karten sanktionsfrei aus der Sache herauszukommen.

Ich drücke dir die Daumen.

Gruß vom ALGler
 

flandry

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Sie haben das bisher geschafft, sie können das auch weiterhin.

Mag sein, das dieser dumme Spruch kommt.
Da gibt es nur eine Antwort drauf: Möchten Sie (=SB), riskieren, dass ich einen Rückfall bekomme, meine Gesundheit gefährde - und wegen der notwendigen Behandlung der Allgemeinheit durch die notwendige Behandlung hohe Kosten verursache? Ganz zu schweigen, von den Schäden, die in meinem sozialen Umfeld entstehen.
 

DVD2k

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Möchten Sie (=SB), riskieren, dass ich einen Rückfall bekomme, meine Gesundheit gefährde - und wegen der notwendigen Behandlung der Allgemeinheit durch die notwendige Behandlung hohe Kosten verursache? Ganz zu schweigen, von den Schäden, die in meinem sozialen Umfeld entstehen.
Ergänzend dazu noch: Die Verpflichtung trotz meiner Rückfallgefahr weiterhin dort zu arbeiten, ist mir in dem Fall schriftlich zu erteilen.

Dann wird der/die SB wohl doch lieber still sein.
 

Thora

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Ich bin sooo doof..ich muss auch ALG I beantragen. ALG II wurde mir in voller Höhe bis Ende 2017 bewilligt. Muss jetzt bis zum 28.5 den Antrag auf ALG 1 nachweisen.
Werde dort am Montag hingehen..den ALG I Antrag finde ich auf der Seite der Arbeitsagentur nicht.
Bin gespannt, was mich erwartet.
Vom Jobcenter habe ich nur den Bescheid erhalten..kein Ton von einer Sanktion oder so. Werde weiter berichten.
Naja, meinen Entzug habe ich damals abgebrochen nach nur 3 Wochen - war mit 3jähriger Tochter dort und es war eine Katastrope - dafür das es für Mütter mit Kindern war und bin nach 3 Wochen wieder nach Hause. Eine Woche hardcore Saufen und dann nach 6 MOnaten noch mal 2-3 Monate ein paar Flaschen Bier - aber seit dem nie wieder ein Schluck. Ich bin ja auch in der Kneipe trocken geblieben - nur die Arbeitsbedingungen mit den Chefs war für mich nicht mehr tragbar. Von Juni bis Ende August gehe ich erstmal Erdbeeren verkaufen.

Danke für eure Posts
 
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