Billiges Geld macht schleichend (noch)ärmer

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wolliohne

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Von Klaus-Rainer Jackisch, HR

Mit Unbehagen schaut EZB-Präsident Mario Draghi derzeit auf Unterlagen, die aus seiner volkswirtschaftlichen Abteilung kommen. In dieser Woche wird er die Konjunkturprognose seines Hauses für 2013/14 präsentieren. Die sieht alles andere als rosig aus. Überall in Europa verdüstern sich die Aussichten: Rückläufige Binnenmärkte, weniger Investitionen der Unternehmen und eine drastisch steigende Arbeitslosigkeit lähmen vor allem in den südeuropäischen Krisenstaaten die Konjunktur. Nach den ursprünglichen Einschätzungen der Währungshüter sollte die Wirtschaft in der Eurozone im kommenden Jahr immerhin um 0,5 Prozent wachsen. Doch das ist längst Makulatur. Nun sind kräftige Minuszeichen eher wahrscheinlich.
Niedrige Zinsen, billige Kredite

In normalen Zeiten würde eine Notenbank die Zinsen senken, um die Konjunktur wieder anzukurbeln, zumal auch die Inflation leicht rückläufig ist. Niedrige Zinsen bedeuten billigere Kredite und damit günstigere Finanzierungsmöglichkeiten für die Unternehmen. Gleichzeitig sinkt bei den Verbrauchern der Anreiz zum Sparen und es steigt die Motivation zum Geld ausgeben.
Euroschau: Billiges Geld macht schleichend ärmer | tagesschau.de
 

hemmi

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Laut Diplom-Okonomin Marianne P. ist 0,5 Prozent Wachstum genau die in der Okomonie vorgegebene Fehlerrechnung.
Da es aber kein Null- oder Minuswachstum(ausser bei Politikern) geben kann, müsste man eigentlich von einer Stagnation oder Schrumpfung sprechen und welcher Politiker würde es wagen dies auszusprechen.
Den -faulen- Spaniern oder den -stinkfaulen- Griechen traut man ja eine Schrumpfung zu, aber bitte doch nicht den -hyperfleißigen- Deutschen die müssen jetzt den Euro, Europa, das Klima nein die ganze Welt retten.
Fragt sich nur ob der Rest der Welt von den Deutschen gerettet werden will.:icon_kinn::biggrin:
 
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