Bildungsgutschein mit 22 Jahren?

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faen97

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Hallo, bin neu hier im Forum und habe leider zu meinem Problem nichts gwfunden. Deswegen versuche ich es mal hier, vielleicht kann mir ja jemand helfen :bigsmile:

Ich bin 22 und wurde nach 6 Monaten Haft entlassen, war dann 2 Monate arbeitslos. Davor war ich bereits auch arbeitslos.

Nun bin ich auf einen Anbieter gestoßen bei dem ich innerhalb von 10 Monaten Triebfahrteugführer werden kann. Mit 100% Übernahmegarantie undArbeitsvorvertrag.

Die Finanzierung erfolgt auschließlich durch Bildungsgutschein (ist die Abk. BGS? :icon_hihi: ) ich habe jetzt einige Unterlagen von dem Bildungsträger erhalten und da stehen Kosten von 20.000€ drin :icon_frown: das schreckt mich sehr ab... habe das Gefühl dass die mir einfach den Vogel zeigen wenn ich da nachfrage...

Deswegen meine Fragen: Habe ich überhaupt die Möglichkeit einen BGS? Zu bekommen? Teilweise findet man im Netz Leute die sagen man hätte ohne Ausbildung einen Anspruch darauf, andere sagen U25 hätte man keine Chance ihn zu bekommen...

Und sind 20.000€ übliche Kosten bei so etwas oder sind die hier sehr hoch?

Ein ehemaliger Freund hat seine duale Ausbildung vom Amt bezahlt bekommen, da hat der Betrieb keinen Cent gezahlt sondern alles das Amt auch die Vergütung. Kann das sein dass das auch ein Bildungsgutschein war? Er war 18 und hatte keinerlei Anschluss

Hoffe mir kann jemand etwas dazu sagen :bigsmile:
 

Nena

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Die Deutsche Bahn bildet auch aus. Und bezahlt dafür. Informier' Dich mal über diesen Anbieter. Und 0wo die Ausbildungsorte sind. Und wie Du da hin kommst. Und was das kostet.
Und bitte auch über die entsprechende Ausbildung bei der Deutschen Bahn...
 

BerndB

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Grundsätzliches zur Förderung der Weiterbildung:

Die AfA muss unterscheiden zwischen beruflicher Erstausbildung und beruflicher Weiterbildung. Die sogenannte Weiterbildung betrifft auch die erste Ausbildung von schon berufstätigen Menschen. Die Abgrenzung erfolgt über die Dauer der bisherigen berufliche Tätigkeit, nicht über das Alter.

Nach § 81 Abs. 2 Nr. 2 SGB III (Seite 7, Erläuterung auf Seite 9 Absatz 2, 5 und 6) sollen geförderte Personen mindestens 3 Jahre beruflich tätig gewesen sein. Zur berufliche Tätigkeit zählen meines Wissens auch eine nicht abgeschlossenen Berufsausbildung, Wehr- und Zivildienst usw.
Liegen trotzdem keine 3 Jahre vor, so kann diese Frist aus "in der Person liegenden Gründen" verkürzt werden.
Wenn es sich bei dem angestrebten Beruf dann noch um eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit mind. 2-jähriger Dauer handelt, kann sich m. E. sogar ein Anspruch auf Förderung ableiten lassen. Die 2 Jahre beziehen sich auf die üblicherweise vorgeschriebene Ausbildungsdauer. Sie ist im Erwachsenenbereich aber verkürzt.
 
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