Bildungsgutschein für Umschulung wird bewilligt, aber IHK Prüfungszulassungsvoraussetzungen sind nicht gegeben? (mangelnde Berufserfahrung)

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Zahnpflegekaugummi

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Hallo,

ich hoffe mir kam hier jemand helfen. Am besten jemand der einen ähnlichen Fall kennt, der positiv ausgegangen ist. ;)

Ich habe vor einiger Zeit einen Bildungsgutschein für eine 24 monatige Umschulung schriftlich beantragt und auf diesem Antrag auf die Notwendigkeit meines Bedarfs (anerkannter Berufsausbildungsabschluss) hingewiesen, einen Flyer der aktuellen "Initiative Zukunftsstarter" habe ich dem Antrag auch beigelegt.

Hier geht es um das Erlangen eines Berufsabschlusses für "junge Erwachsene" zwischen 25 und 35 Jahren.
(Link zum offiziellen Flyer: https://con.arbeitsagentur.de/prod/...nts/Zukunftsstarter-Arbeitnehmer_ba014616.pdf)

Dieser Bedarf wurde mir (mündlich) anerkannt.

Ich pack den Großteil mal in einen spoiler. Die "Geschichte" hat nur etwas mit der Anbahnung der Situation, jedoch weniger mit der eigentlichen Frage zu tun.

Da das JobCenter häufig eine Ablehnung damit begründet, dass der/die Antragsteller/in noch keine 3-jährige Berufserfahrung vorweisen kann, habe ich auch einen Grund dafür angegeben, dass eine normale Ausbildung "aus in meiner Person liegenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist". (Das Alter, Lern- und Sozialverhalten im Vergleich zu 16-jährigen wurde hier u.a. angegeben.)

Erstmals habe ich darüber in diesem Beitrag gelesen und ich zitiere:

yukiko meinte:
Du hast noch keine Ausbildung. Umschulung gibts (soweit ich weiß) nur, wenn man schon 3 Jahre soz-pflichtig gearbeitet oder bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Ebenso siehts mit Weiterbildung aus, wie der Name schon sagt "Weiter"bildung. ~~> Falls ich mich irre, korrigiert mich bitte.

Du irrst dich hier. Auch bei Leuten, die keine Ausbildung haben und noch nie gearbeitet haben, kann eine Umschulung erfolgen. Userin Christine P. hat mich in #3 schon zitiert, wo ich ihr das erklärt habe. Ich zitiere mich mal selbst (nachlesen kann man das in diesem Dokument, S. 12):

"Wichtig dabei: Viele Vermittler begründen ihre Weigerung, einen Bildungsgutschein auszugeben, damit, dass der "Kunde" noch nicht drei Jahre beruflich tätig gewesen sei. (Denn in Abs. 2 Satz 2 des § 81 SGB III ist das als Voraussetzung genannt). Was sie gerne mal unter den Tisch fallen lassen, ist aber, dass eine Förderung dennoch möglich ist, auch wenn keine 3 Jahre Berufserfahrung vorliegt, sofern eine reguläre Ausbildung aus in ihrer Person liegenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist.

Genau das ist bei Leuten Anfang 30 oftmals der Fall.
Denen kann oftmals einfach nicht zugemutet werden, dass sie gemeinsam mit 16 Jährigen Auszubildenden gemeinsam lernen, zumal die Lebens- und Lernweisen eines 30-Jährigen zumeist doch von denen eies 16-Jährigen abweichen. Da braucht es ein anderes Ansprache- und Lernsetting, welches die Umschulung eher bietet als die Ausbildung."

Link zum §81 SGB III § 81 SGB III Grundsatz
Hier steht es unter: § 81, (2), 2

Und anscheinend geht es bei dem gewählten Beruf sogar um einen der in der aktuellen regionalen Bildungszielplanung drin stand (nicht in der online ersichtlichen, aber das sagte mein Vermittler mündlich). Dies bedeutet wohl, dass nur der Teamleiter zustimmen muss und nicht die Geschäftsleitung.

Soviel dazu.

Mein Beratungsgespräch kann man zusammenfassen mit:
"Ja, sie erfüllen alle vorraussetzungen dies bewilligt zu bekommen und ich werde Ihnen diesen BGS für die Umschulung bewilligen. Mein Teamleiter wird dies vorraussichtlich auch bewilligen."
"..., ich werde den Berufspsychologischen Dienst mit Dringlichkeitsvermerk beauftragen Sie innerhalb von ca. 2 Wochen einzuladen (schicken Sie mir eine Email wenn der Termin da ist, damit ich sie für ca. 2 Tage später einladen kann um Ihnen den Bildungsgutschein auszuhändigen)... Dieser soll nur noch einmal feststellen, dass Sie vorraussichtlich in der Lage sind erfolgreich an dieser Umschulung teilzunehmen. Müssen wir bei allen sachen über 5.000 € machen."

Soweit so gut. Ich habe keine Angst oder großartigen Bedenken zu diesem Test. Ich bin sehr zuversichtlich. Es klang beim Gespräch fast zu einfach um wahr zu sein, aber mein Vermittler machte einen sehr ehrlichen Eindruck.

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ich den BGS in der Tasche habe nach der Bestätigung, dass ich ausbildungstauglich bin.

Jetzt stellt sich mir die Frage wie ich an eine Prüfungszulassung der IHK komme, obwohl ich nicht die ausreichende Berufserfahrung mitbringe. Das Jobcenter (u. ARGE) sieht es ja vor, dass in Einzelfällen selbst Menschen mit weniger als 3 Jahren/sogar gar keine Berufserfahrung eine 2-jährige Umschulung für die Erlangung des ersten Berufsabschlusses genehmigt wird.

Hier nochmal der Link: § 81 SGB III Grundsatz
§81 SGB III Grundsatz Abs. (2), S. 2

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es diese Regelung geben würde, wenn diese "Einzelfälle" nicht für die IHK-Prüfung zugelassen werden würden.

Leider steht auf der IHK Weseite:
Zulassungsvoraussetzungen
Allein die Teilnahme an einer Umschulungsmaßnahme mit ihrer stark verkürzten Ausbildungszeit ist jedoch für die Zulassung nicht ausreichend.

Hmm... also selbst wenn das da so steht, kann ich mir kaum vorstellen, dass im SGB III die Förderung vorgesehen bzw. möglich ist, jedoch die Prüfungszulassungsstelle da nicht mitspielt.

Hat das vielleicht schonmal jemand durch gehabt? Oder kannte wen mit keiner oder wenig Berufserfahrung der eine Umschulung (und Prüfung) erfolgreich absolviert hat?

Ich habe nicht vor mit meinem Vermittler darüber zu sprechen, bevor ich den BGS nicht in Klarsichtfolie in meinen Ordner + Rucksack gepackt habe.

Vielen Dank fürs Lesen!

Ich wünsche noch eine angenehme Nacht und ein angenehmes Wochenende!
 
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Interesierter

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Normalerweise muss der Bildungsträger einen Umschulungsvertrag bei der IHK zur Eintragung vorlegen. Erst wenn der ins Ausbildungsverzeichnis eingetragen wird, bestätigt die IHK damit, dass man zur Prüfung am Ende zu gelassen wird. Jedenfalls läuft das so in RLP ab. Kommt keine Eintragung zustande kommt auch keine Umschulungsvertrag zustande. Einzig und allein die zuständige Kammer (IHK oder HWK) entscheidet über die Prüfungszulassung. Eigentlich müsste dass auch der Vermittler prüfen anhand deines Lebenslaufes, ob die Voraussetzungen für eine Umschulung erfüllt werden. Was nützt Ihnen am Ende ein BGS, wenn man keine Prüfung machen darf?
 

BerndB

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Das von dir zitierte SGB III regelt die Voraussetzungen, die ein Antragsteller gegenüber der AfA erfüllen muss Leistungen zu erhalten (Alg, Bildungsgutschein, Vermittlungsgutschein usw.). In dem von dir zitierten Paragraph steht auch gleich die Ausnahme. Beides interssiert die Handwerkskammer überhaupt nicht, denn die Prüfungsordnung der Handwerkskammer regelt, wer dort unter welchen Voraussetzungen zur Prüfung zugelassen wird. Die Handwerkskammer wird dir das bestätigen.

Nachtrag: Ich will damit sagen, dass es hinsichtlich der Prüfungszulassung keine Probleme geben wird. Höchstens du wolltest Sicherheitsfachkraft werden und bist bereits rechtskräftig wegen schwerem Diebstahl verurteilt. Für andere Berufe wird es ähnliche Beispiele geben.
 
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ZynHH

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Welche IHK Prüfungszulassungsvoraussetzungen sind denn nicht gegeben?

Fehlt ein für die Ausbildung notwendiger Schulabschluß oder welche Voraussetzungen fehlen?
 

Zahnpflegekaugummi

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Danke für die Antworten!

...
Eigentlich müsste dass auch der Vermittler prüfen anhand deines Lebenslaufes, ob die Voraussetzungen für eine Umschulung erfüllt werden. Was nützt Ihnen am Ende ein BGS, wenn man keine Prüfung machen darf?
Die Voraussetzungen für die Förderung einer Umschulung sind ja anscheinen gegeben, jedoch anscheinend nicht für die Prüfungszulassung. Deswegen die Frage meinerseits; ich kann mir nicht vorstellen, dass das Jobcenter etwas (so teures) finanzieren würde, dass durch fehlende Prüfungszulassungsvoraussetzung unmöglich erfolgreich abzuschließen ist.

Im Grunde hätte ich gerne eine Argumentationsgrundlage (oder zumindest Anekdoten über ähnliche positiv verlaufende) um die Prüfungszulassung trotz mangelnder Berufserfahrung zu erhalten/bewillig zu bekommen.

Das von dir zitierte SGB III regelt die Voraussetzungen, die ein Antragsteller gegenüber der AfA erfüllen muss Leistungen zu erhalten (Alg, Bildungsgutschein, Vermittlungsgutschein usw.). In dem von dir zitierten Paragraph steht auch gleich die Ausnahme. Beides interssiert die Handwerkskammer überhaupt nicht, denn die Prüfungsordnung der Handwerkskammer regelt, wer dort unter welchen Voraussetzungen zur Prüfung zugelassen wird. Die Handwerkskammer wird dir das bestätigen.

Nachtrag: Ich will damit sagen, dass es hinsichtlich der Prüfungszulassung keine Probleme geben wird. Höchstens du wolltest Sicherheitsfachkraft werden und bist bereits rechtskräftig wegen schwerem Diebstahl verurteilt. Für andere Berufe wird es ähnliche Beispiele geben.

Hmm, ich verstehe deinen Beitrag nicht komplett. Dein erster Absatz klingt nach einer klaren Ablehnung der Prüfungszulassung, während dein zweiter Satz nach einer einfachen, selbstverständlichen Erteilung der PZL klingt.

Die IHK (Industrie- und Handelskammer) habe ich in meinem ersten Beitrag zitiert und verlinkt. Laut denen ist eine Umschulung alleine (wegen der stark verkürzten Dauer) kein eigenständiger Grund die PZL zu erhalten. Auf die Ausnahmeregelung, durch welche das JC den BGS ausstellen würde, wird nicht eingegangen.

Es geht um den Beruf Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen.

Welche IHK Prüfungszulassungsvoraussetzungen sind denn nicht gegeben?

Fehlt ein für die Ausbildung notwendiger Schulabschluß oder welche Voraussetzungen fehlen?

Die ausreichende Berufserfahrung ist nicht gegeben. Wenn es sogar um 'einschlägige (in dem Bereich) Berufserfahrung' geht, hätte ich nur 6 Monate.

Anscheinend möchte die IHK jedoch die 1.5-fache Berufserfahrung der regulären Ausbildungszeit. (1.5 x 3J = 4.5J)
Also laut deren Webseite bräuchte man 2.5 Jahre Berufserfahrung in dem Bereich plus die 2-jährige Umschulung.


Ich zitiere noch einmal durch welche Regelung das JC den BGS ausstellen darf:

§ 81 SGB III Grundsatz
Abs. (1), S. 1
Abs. (2), S. 2
...
(1) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können bei beruflicher Weiterbildung durch Übernahme der Weiterbildungskosten gefördert werden, wenn

1. die Weiterbildung notwendig ist, um sie bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine ihnen drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden oder weil bei ihnen wegen fehlenden Berufsabschlusses die Notwendigkeit der Weiterbildung anerkannt ist,
[...]

(2) Anerkannt wird die Notwendigkeit der Weiterbildung bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wegen fehlenden Berufsabschlusses, wenn sie

2. nicht über einen Berufsabschluss verfügen, für den nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften eine Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren festgelegt ist; Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne einen solchen Berufsabschluss, die noch nicht drei Jahre beruflich tätig gewesen sind, können nur gefördert werden, wenn eine Berufsausbildung oder eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme aus in ihrer Person liegenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist oder die Weiterbildung in einem Engpassberuf angestrebt wird.

§ 81 SGB III Abs. (2), S 2 - sieht meiner Meinung nach vor:
- dass selbst mit weniger bzw. sogar gar keiner (zur Vereinfachung) anrechenbarer Berufserfahrung
- ein BGS für eine Umschulung für die Erlangung eines anerkannten IHK Berufsabschlusses vollumfänglich gefördert wird.

Da dies jedoch über eine Ausnahmeregelung geht, frage ich mich wie ich die PZL bekommen kann. Ich habe keine ähnlich formulierte PZL-Voraussetzung auf der IHK Webseite gefunden und google spuckt mir keine relevante Themen aus.

Liebe Grüße!
 

Zahnpflegekaugummi

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Danke erstmal!

Also ich hab auf die schnelle nur diesen Bericht gefunden

Ich sehe keinen Bezug zu meiner Situation. Bei mir geht es nicht um ein "Anerkennungspraktikum". Jobcenter übernehmen im Allgemeinen auch keine 3 jährige schulische Ausbildung. Dies ist nur durch eine kombinierte Förderung vom Jobcenter und der Senatsverwaltung möglich. Das JC fördert meines Wissens nur 2 jährige Umschulungen...

In einer 2 jährigen Umschulung ist in 100% der Fällen ein 6 bzw 9 monatiges Praktikum enthalten. Dieses wird nicht gesondert finanziert, sondern ist im BGS für die Umschulung mit enthalten.
 
G

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Wenn du die Voraussetzungen für diese Umschulung nicht erfüllst, wirst du sie nicht antreten können, Bildungsgutschein hin oder her.
Die SB sind da nicht immer ganz fit und leiten auch mal was in die Wege, was nicht klappt. Der Umschulungsträger wird das dann von sich aus absagen, da er dich so ja nicht bei der IHK melden kann.
 

Zermürbt38

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Mein Tipp: Gehe zur zuständigen IHK oder andere Kammer je nach Beruf und lasse deine Prüfungsvoraussetzung prüfen, denn die entscheiden und nicht das Jobcenter. Es gibt Kriterien die nun mal vorher erfüllt sein müssen um zur Prüfung zugelassen zu werden und diese fehlt dir anscheinend. Diejenigen beispielsweise wo eine Umschulung zur Medizinischen Fachangestellten machen wollen, müssen ihre Zulassung vor der Umschulung von der Bundesärztekammer des jeweiligen Bundeslandes bzw der zuständigen Stadt prüfen lassen. Erst dann erfolgt die Aufnahme in eine Umschulung.
Weiterhin verlasse dich nicht auf mündliche Aussagen oder Zusagen des JC. Die machen schneller einen Rückzieher als du denkst. Nur schriftliches zählt! Daher muss ich auch Caye zustimmen.
 
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Zahnpflegekaugummi

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Wenn du die Voraussetzungen für diese Umschulung nicht erfüllst, wirst du sie nicht antreten können, Bildungsgutschein hin oder her.
Die SB sind da nicht immer ganz fit und leiten auch mal was in die Wege, was nicht klappt. Der Umschulungsträger wird das dann von sich aus absagen, da er dich so ja nicht bei der IHK melden kann.

Viele Umschulungsträger schreiben in ihren Teilnahmevoraussetzungen z.B. rein:
  • vorhandener Schulabschluss
  • gesundheitliche Eignung
  • kommunikative Fähigkeiten
  • Kundenorientierung und Einfühlungsvermögen
  • Grundkenntnisse Englisch
  • ausgeprägtes Zahlenverständnis
  • abgeschlossene Berufsausbildung wünschenswert - jedoch nicht Bedingung

oder zum Beispiel:

Für die Zulassung zur Prüfung vor der zuständigen Kammer müssen Sie diese formalen Voraussetzungen erfüllen:
  • mindestens Berufsbildungsreife
  • In Absprache mit uns sind in Einzelfällen Ausnahmen möglich. Bitte sprechen Sie mit uns – wir beraten Sie gern zu den Möglichkeiten.

Für mich liest sich das so, dass selbst ohne (Hauptschul-/BQL)Schulabschluss eine Umschulung (unter Umständen(tm)) und Prüfung möglich wäre.

Ich werde mich sowieso mit denen in Verbindung setzen sobald ich den BGS in der Hand habe. Jedoch scheint es ja Fälle wie meinen zu geben, in welchen eine Umschulung erfolgreich durchlaufen und von der IHK/HWK abgeprüft wurden.

Ich erhoffe mir hier positive Erfahrungen und Argumentationsgrundlagen bzw. Ausnahmeregelungen. Negative Antworten erhalte ich im ungünstigsten Fall sowieso.

Mein Tipp: Gehe zur zuständigen IHK oder andere Kammer je nach Beruf und lasse deine Prüfungsvoraussetzung prüfen, denn die entscheiden und nicht das Jobcenter. Es gibt Kriterien die nun mal vorher erfüllt sein müssen um zur Prüfung zugelassen zu werden und diese fehlt dir anscheinend. Diejenigen beispielsweise wo eine Umschulung zur Medizinischen Fachangestellten machen wollen, müssen ihre Zulassung vor der Umschulung von der Bundesärztekammer des jeweiligen Bundeslandes bzw der zuständigen Stadt prüfen lassen. Erst dann erfolgt die Aufnahme in eine Umschulung.
Weiterhin verlasse dich nicht auf mündliche Aussagen oder Zusagen des JC. Die machen schneller einen Rückzieher als du denkst. Nur schriftliches zählt! Daher muss ich auch Caye zustimmen.

Ich werde mich sowieso mit denen in Verbindung setzen. Aber es ist ja bekanntlich keine Seltenheit, dass man falsch beraten wird und ggf. Widersprechen muss, etc.. Ich möchte mich hier für diesen Fall vorbereiten.

Wenn es keine Möglichkeit geben würde, würde es diese Ausnahmeregelung im § 81 SGB III ganz einfach nicht geben.

Ich stehe jeder mündlichen Zusage skeptisch gegenüber. Aber bis jetzt läuft alles so wie es regulär laufen sollte. Es ist auch genug Geld im FbW-Topf drin. Davon auszugehen, dass der böse böse SB nach schriftlichen Aktenvermerk über die Anerkenntnis meiner im Antrag erbrachten Gründe für die Bewilligung des BGS einen Rückzieher macht, gibt es für mich nicht. Ich kenne die JC-Horrorstories von anderen, aber ich habe halt auch schon gesehen wie das Klientel, welches diese verbreitet sich den SB gegenüber verhält.

Im schlimmsten Fall wird es halt abgelehnt. Bis dahin gehe ich aber davon aus, dass ich nicht angelogen wurde.

Wie gesagt: Ich bitte hier um Erfahrungen von Menschen, die in einer ähnlichen Situation waren oder jemanden kannten... bei dem dies positiv ausging.

Vielen Dank und liebe Grüße!
 

Zermürbt38

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Viele Umschulungsträger schreiben in ihren Teilnahmevoraussetzungen z.B. rein:


oder zum Beispiel:



Für mich liest sich das so, dass selbst ohne (Hauptschul-/BQL)Schulabschluss eine Umschulung (unter Umständen(tm)) und Prüfung möglich wäre.

Ich werde mich sowieso mit denen in Verbindung setzen sobald ich den BGS in der Hand habe. Jedoch scheint es ja Fälle wie meinen zu geben, in welchen eine Umschulung erfolgreich durchlaufen und von der IHK/HWK abgeprüft wurden.

Ich erhoffe mir hier positive Erfahrungen und Argumentationsgrundlagen bzw. Ausnahmeregelungen. Negative Antworten erhalte ich im ungünstigsten Fall sowieso.



Ich werde mich sowieso mit denen in Verbindung setzen. Aber es ist ja bekanntlich keine Seltenheit, dass man falsch beraten wird und ggf. Widersprechen muss, etc.. Ich möchte mich hier für diesen Fall vorbereiten.

Wenn es keine Möglichkeit geben würde, würde es diese Ausnahmeregelung im § 81 SGB III ganz einfach nicht geben.

Ich stehe jeder mündlichen Zusage skeptisch gegenüber. Aber bis jetzt läuft alles so wie es regulär laufen sollte. Es ist auch genug Geld im FbW-Topf drin. Davon auszugehen, dass der böse böse SB nach schriftlichen Aktenvermerk über die Anerkenntnis meiner im Antrag erbrachten Gründe für die Bewilligung des BGS einen Rückzieher macht, gibt es für mich nicht. Ich kenne die JC-Horrorstories von anderen, aber ich habe halt auch schon gesehen wie das Klientel, welches diese verbreitet sich den SB gegenüber verhält.

Im schlimmsten Fall wird es halt abgelehnt. Bis dahin gehe ich aber davon aus, dass ich nicht angelogen wurde.

Wie gesagt: Ich bitte hier um Erfahrungen von Menschen, die in einer ähnlichen Situation waren oder jemanden kannten... bei dem dies positiv ausging.

Vielen Dank und liebe Grüße!

Ich wurde angelogen. Bei mir hat er sich aus dem Staub gemacht. Bei der Umschulung zur MFA wird beispielsweise nur zugelassen wenn folgende Kriterien erfüllt sind und das sind:
  • Sehr großes Interesse an medizinische Themen
  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens 3,5 Jahre Berufstätigkeit oder alternativ 2Jahre Erwerbstätigkeit und 1,5Jahre Ausbildungszeit
Dies wird alles durch den Lebenslauf und Original Zeugnisse bei der Ärztekammer geprüft.
 
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Zahnpflegekaugummi

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Ich wurde angelogen. Bei mir hat er sich aus dem Staub gemacht

Wenn es um die Sache in deinem Thread geht, ging es bei dir halt nur mündlich zur Sache: Anders ausgedrückt hast du nicht einmal schriftliche Anträge gestellt und dich mir Worten und Maßnahmezuweisung ohne diesbezügliche EGV abspreisen lassen. Dies ist bei mir nicht der Fall. Antrag ist gestellt. Begründet. Positiver Aktenvermerk gemacht (nur wenig mehr wert als mündlich, aber immerhin). BPS zur Ausbildungseignung mit Dringlichkeitsvermerk beauftragt und es wurde weiter besprochen wie wir den nächsten Termin möglichst 1-2 Tage nach dem BPS Termin legen werden.

Es ist schlimm, dass Hilfebedürftige angelogen werden! Jedoch bin ich nicht der Meinung, dass dies bei mir der Fall ist... Um genau zu sein glaube ich nicht, dass soein SB hier bei uns das durchaus aggressionsgeladene Klientel überleben würde.

lG
 

Kerstin_K

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Ist zwar lange her, aber ich habe 1985 bis 87 meine Erstausbildung direkt nach dem Abitur in einem BfZ in einem Leerganng gemacht, der eigentlich für Umschüler gadacht war. Wir haben das in 18 Monaten durchgezogen, Praktika waren damals nicht vorgesehen.
 

grün_fink

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Bei Umschulungen über die DRV kenne ich es so, wenn die in einem Berufsförderungswerk absolviert werden, dass die Umschulungen, die normalerweise bei den jungen Leuten in der Erstausbildung 3 Jahre dauern, dass die dort im BFW nur 2 Jahre dauern. Bei den normal 4-jährigen Ausbildungen ist es so, dass die nur 3 Jahre dauern. Das ist damals so im SGB III festgelegt gewesen. Wo das genau stand und ob das heute noch so ist, weiß ich nicht. Praktika waren da dabei.
Von daher lohnt es sich, nachzufragen bei der Stelle, die die Prüfungen abnimmt.
 
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Meistens können Ausnahmen gemacht werden, auch dann wenn das Regelwerk auf den ersten Blick sehr deutlich was anderes sagt
Wichtig ist die Eignung, blöd ist halt das Ausbilder oder Prüfer sich darauf einlassen müssen, wenn die mauern wird es schwierig
Als ich meine Handwerkliche Berufsausbildung begann habe ich fast keine der theoretischen Vorgaben erfüllt, streng genommen war ich "nur" geeignet
Wenn allerdings die IHK ihre Finger im Spiel hat sehe ich da wenig Chancen, die sind richtig übel im Ranking bürokratischer geht immer
Ich würde als ultimatives Argument also wenn alles ausgeschöpft ist Ihnen mal die Tatsache unter die Nase reiben
das Ihre ganze Berechtigung auf einem vorläufigen Gesetz fußt also nicht verabschiedet ist, so grob seit 70 Jahren
Sie dürften eigentlich auch nicht was sie so alles treiben, sind aber vom Staat beauftragt für bestimmte Dinge deren Grenzen sie dauernd überschreiten
Gerade das mit den IHK Prüfungen ist so ein Punkt der äußerst fragwürdig ist, streng genommen dürften Sie es nicht.
Eigentlich müssten das die Mitglieder leisten, weil die IHK denen keine Konkurrenz machen darf.
 

BerndB

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Die 3-Jahres-Frist mit Ihren Ausnahmen hat einen ganz anderen Hintergrund.

Die AfA fördert die Erstausbildung von Schulabgängern (z.B. Berufsausbildungsbeihilfe - §56 SGB III) und die Aus-/Weiterbildung von Erwachsenen (z.B. Förderung der Weiterbildung § 81 SGB III). Die geforderten 3 Jahre Berufserfahrung dienen nur der Abgrenzung der Förderung zwischen der Erstausbildung und der beruflichen Weiterbildung, auch weil die Förderung der Weiterbildung lukrativer ist.
So mancher Schulabgänger, der keine betriebliche Ausbildungsstelle findet, würde auf eine "Umschulung" für Erwachsene ausweichen. Evtl. kein Alg bekommen. Die Ausbildungskosten, Fahrkosten usw. müsste aber die AfA übernehmen.
Natürlich gibt es Ausnahmen. Ich könnte mir denken, dass der Studienabbrecher mit 28 Jahren nur schwer einen betriebl. Ausbildungsplatz findet. Der könnte vermutlich doch über die Weiterbildungsschiene gefördert werden.

In den 80er-Jahren galt noch das Arbeitsföderungsgesetz. Es dürfte aber vermutlich ähnliche Reglungen beinhaltet haben. Ich habe eine Förderung noch davor genossen und nach meiner Erinnerung sogar 80% Unterhaltsgeld bekommen.
 

Zermürbt38

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So mancher Schulabgänger, der keine betriebliche Ausbildungsstelle findet, würde auf eine "Umschulung" für Erwachsene ausweichen.
In diesen Fällen gibt es die BaE Ausbildungen, wo vom Amt gefördert werden. Diese musste ich gezwungenermaßen auch machen. Keiner kam auf die Idee mir eine passende Umschulung beispielsweise als MFA (damals Arzthelferin) anzubieten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Ich habe während meiner Umschulung folgendes erlebt:

Die IHK Hamburg hat sich in einem ähnlichen Fall quergestellt, der Teilnehmer musste dann jeden Tag nach Bremen fahren, da die dortige IHK keine Probleme machte.

Eine Teilnehmerin aus Karlsruhe musste deswegen nach Stuttgart pendeln, eine Teilnehmerin aus Pforzheim wiederum nach Karlsruhe, da dort die Vorschriften inzwischen gelockert wurden, was dazu führte, dass die Karlsruherin wieder aus Stuttgart abgezogen wurde, da JC dann ja nicht mehr die Fahrtkosten zahlen wollte. Ein Mannheimer musste nach Frankfurt fahren, und hat dann jeden daran teilhaben lassen, wie anstrengend dies doch sei.

Und der größte Witz war, dass es sowieso Tele-Learning war. Da wurden Menschen quer durch die Gegend gejagt, nur um dann in einer fremden Stadt vor einem PC mit Headset zu sitzen. Jede IHK kocht ihr eigenes Süppchen. Irrenhaus.

Ergo: kannst ja vielleicht mal in Potsdam nachfragen, falls alle Stricke reißen.

Siehe #2, der Bildungsträger soll das für dich klären, die haben Erfahrung damit.
 

Zahnpflegekaugummi

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Okay, vielen Dank für die Antworten! Zumindest klingt es nicht ganz so hoffnunslos, wie die ersten Antworten hätten vermuten lassen. Ich bin für jeden Denkanstoß dankbar, den ich nutzen kann um mich zielgerichtet(er) informieren und nachfragen zu können! Schwarmintelligenz und so. ;)

Meistens können Ausnahmen gemacht werden, auch dann wenn das Regelwerk auf den ersten Blick sehr deutlich was anderes sagt
Wichtig ist die Eignung, blöd ist halt das Ausbilder oder Prüfer sich darauf einlassen müssen, wenn die mauern wird es schwierig
Als ich meine Handwerkliche Berufsausbildung begann habe ich fast keine der theoretischen Vorgaben erfüllt, streng genommen war ich "nur" geeignet
Wenn allerdings die IHK ihre Finger im Spiel hat sehe ich da wenig Chancen, die sind richtig übel im Ranking bürokratischer geht immer
Ich würde als ultimatives Argument also wenn alles ausgeschöpft ist Ihnen mal die Tatsache unter die Nase reiben
das Ihre ganze Berechtigung auf einem vorläufigen Gesetz fußt also nicht verabschiedet ist, so grob seit 70 Jahren
Sie dürften eigentlich auch nicht was sie so alles treiben, sind aber vom Staat beauftragt für bestimmte Dinge deren Grenzen sie dauernd überschreiten
Gerade das mit den IHK Prüfungen ist so ein Punkt der äußerst fragwürdig ist, streng genommen dürften Sie es nicht.
Eigentlich müssten das die Mitglieder leisten, weil die IHK denen keine Konkurrenz machen darf.

Ich denke, dass die Ausbilder (bzw. der Bildungsträger) aus wirtschaftlichem Interesse generell auch meiner Seite sind. Da es bei mir in der Gegend viele gut erreichbare Bildungsträger gibt, werde ich wohl einen suchen müssen, welcher endweder gute Kontakte oder bereits Erfahrungen mit Ausnahmefällen hat.

Ein vorläufiges Gesetz ist halt immernoch ein Gesetz. ;) Wenn garnichts mehr geht werde ich versuchen (nach ausgiebiger Recherche) an diesem Punk anzusetzen, jedoch habe ich wenig Hoffnung auf diese Weise eine für mich positive Entscheidung zu erwirken.


Ich habe während meiner Umschulung folgendes erlebt:
[...]
Jede IHK kocht ihr eigenes Süppchen. Irrenhaus.

[...]
Ergo: kannst ja vielleicht mal in Potsdam nachfragen, falls alle Stricke reißen.

Siehe #2, der Bildungsträger soll das für dich klären, die haben Erfahrung damit.

Den Tipp es bei verschiedenen IHK-Stellen zu versuchen habe ich auch schon gelesen. Das größte Problem bei dieser Vorgehensweise wären wohl die Kosten... und die Zwischenprüfung, welche ja bei derselben IHK abgelegt werden muss.

Zu Zwischenprüfungen: "Über die Teilnahme wird eine Bescheinigung bzw. ein Nachweis ausgestellt, der eine Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung ist. " <- Könnte also im Grunde sogar als ein Nachweis über die potentiell positiv verlaufende Abschlussprüfung sein... Wenn man an dieser Teilnehmen kann. :/

Ich werde wohl viel herumtelefonieren müssen um den Bildungsträger mit der meisten Erfahrung bzw. Zuversicht für meinen Fall zu finden.

Ich freue mich über alle Antworten. Nur weil ich eine Antwort nicht zitiere bedeutet das nicht, dass ich nicht über sie nachdenke und sie wertschätze!

Liebe Grüße!
 
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Gelöschtes Mitglied 66109

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Die ausreichende Berufserfahrung ist nicht gegeben. Wenn es sogar um 'einschlägige (in dem Bereich) Berufserfahrung' geht, hätte ich nur 6 Monate.

Anscheinend möchte die IHK jedoch die 1.5-fache Berufserfahrung der regulären Ausbildungszeit. (1.5 x 3J = 4.5J)
Also laut deren Webseite bräuchte man 2.5 Jahre Berufserfahrung in dem Bereich plus die 2-jährige Umschulung.

Kannst du mal bitte kurz mitteilen, welche Abschlußprüfung genau du dann vor der IHK ablegen willst? Toll wäre ein Link zu dem Lehrgang bzw. der Prüfungsverordnung.

In der Regel, soviel kann ich dir aber schon jetzt sagen, ist die geforderte zeitliche Berufserfahrung „in Stein gemeißelt“ und da auch nichts zu machen, wenn du die Zeit nicht beisammen hast.
 

Zahnpflegekaugummi

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Kannst du mal bitte kurz mitteilen, welche Abschlußprüfung genau du dann vor der IHK ablegen willst? Toll wäre ein Link zu dem Lehrgang bzw. der Prüfungsverordnung.

In der Regel, soviel kann ich dir aber schon jetzt sagen, ist die geforderte zeitliche Berufserfahrung „in Stein gemeißelt“ und da auch nichts zu machen, wenn du die Zeit nicht beisammen hast.

Ein Link zu einem potentiellen Umschulungsträger: Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen - Umschulung am Standort Charlottenburg, Haus der Wirtschaft - bbw Gruppe

Ich sehe gerade auf: Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen
  • Ausbildungsdauer:
Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.
  • Einstiegsmöglichkeiten in den Ausbildungsberuf für Jugendliche und junge Erwachsene, die aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungsplatz zu finden:

Wobei es hier wieder um die 3 jährige Ausbildung und nicht um die Umschulung geht.
 

BerndB

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Die Berufserfahrung im Praktikum reicht. Und jetzt hier die Original-Aussage in den Weisungen der AfA zu den geforderten 3 Jahren:

"Abgrenzung/ Verweis auf Erstausbildung/ berufliche Tätigkeit
Das Erfordernis einer dreijährigen beruflichen Tätigkeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss dient der Abgrenzung zwischen beruflicher Erstausbildung und beruflicher Weiterbildung; es besteht für diesen Personenkreis grundsätzlich ein gesetzlicher Vorrang der beruflichen Erstausbildung."
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Den Tipp es bei verschiedenen IHK-Stellen zu versuchen habe ich auch schon gelesen. Das größte Problem bei dieser Vorgehensweise wären wohl die Kosten... und die Zwischenprüfung, welche ja bei derselben IHK abgelegt werden muss.

Zwischenprüfung ist für Umschüler freiwillig, was aber die wenigsten Bildungsträger wissen, und auch einigen IHKs muss man diesbezüglich manchmal auf die Sprünge helfen. Allerdings gibts ja Geld vom JC für eine bestandene Zwischenprüfung, daher verzichten die wenigsten drauf.

Comcave wirbt mit Startbeginn im August, die sind beim Alex, mach nen Termin, geh hin und frage denen Löcher in den Bauch. Am Telefon ist die Gefahr zu groß dass du die Azubine am Hörer hast, und die dir Mist erzählt. Sind nicht die Hellsten dort.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Hier die zugehörige Ausbildungsverordnung:


Jetzt wäre mal ganz interessant zu wissen, ob deine Sorge keine Prüfungszulassung zu erhalten auf einer Aussage der zuständigen IHK beruht oder ob du dir selbst irgendwie zusammengereimt hast, daß du die Vorraussetzungen nicht erfüllst.

Mir kommt schon der von dir verwendete Begriff „Berufserfahrung“ irgendwie komisch vor. Berufserfahrung wird in der Regel nur bei Aufstiegsweiterbildungen: Fachkaufmann, Meister etc. gefordert, nicht aber bei einer Ausbildung. Zeiten einer Ausbildung gelten gemeinhin auch nicht als Berufserfahrung. Die erwirbt man erst, wenn man im Anschluss an die Ausbildung in dem Beruf arbeitet.
 
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