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Bildungsgutschein, erster Termin bei Vermittlerin

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hundnase

Elo-User/in

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#1
Hallo Leute,

ich bin seit Anfang Januar 09 im ALG2 Bezug, nächste Woche habe ich meinen ersten Termin bei meiner Arbeitsvermittlerin, meine Arbeitsbemühungen habe ich stets schriftlich nachgewiesen.

Ich würde gern einen Bildungsgutschein beantragen u. bei einer GEFÖRDERTEN Sprachschule einen 3 monatigen Englischkurs machen um dann bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, dies wäre schonmal eine sinnvolle Sache.

So, wenn ich nun bei Kursnet nachsehe gibt es da auch zahlreiche andere Anbieter die vom AA gefördert werden, wie mache ich denn meiner Bearbeiterin verständlich dass ich in diese Schule gehen möchte, nur wegen Entfernung u. weil die so nen guten Eindruck gemacht haben wird ja wohl nicht zählen, die MA von der Schule selbst meinte dass AA sei recht grosszügig mit der Bewilligung, aber was heisst das schon, denn der Gutschein ist ja nur eine KANN sache, oder ist das dem Amt egal, Hauptsache die Sache wird überhaupt gefördert oder suchen die einem erstmal das billigste raus, wenn überhaupt?

Ich will gut vorbereitet sein, daher die Frage.

lg
 
E

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Gast
#2
Wenn du Glück hast, kannst du schnell mit dem Bildungsgutschein rechnen. Ich habe den auch problemlos bekommen. Aber es wird in erster Linie an denem SB liegen.
Ich habe mir vorab Informationen über den Bildungsträger geholt. Da ich diesen schon kannte, weiß ich schon eine Fortbildung dort gemacht habe, lief es ganz gut. Seinerzeit habe ich über 6 Monate SAP gemacht.
Ich habe meiner SB erklärt, daß ich mich auf viele Stellenangebote nicht bewerben konnte, eben weil Englisch in Wort und Schrift verlangt wurde. So war es dann kein Problem, diesen Bildungsbutschein zu bekommen. Nun fange ich also im Mai für 3 Monate an.
Bereite dich also gut vor, besorge dir die nötigen Unerlagen von der Schule, damit du auch gleich etwas vorlegen kannst. Dann solltest du gute Chancen habe.
Ich wünsche dir viel Glück dabei
 
E

ExitUser

Gast
#3
Hallo Leute,

ich bin seit Anfang Januar 09 im ALG2 Bezug, nächste Woche habe ich meinen ersten Termin bei meiner Arbeitsvermittlerin, meine Arbeitsbemühungen habe ich stets schriftlich nachgewiesen.

Ich würde gern einen Bildungsgutschein beantragen u. bei einer GEFÖRDERTEN Sprachschule einen 3 monatigen Englischkurs machen um dann bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, dies wäre schonmal eine sinnvolle Sache.

So, wenn ich nun bei Kursnet nachsehe gibt es da auch zahlreiche andere Anbieter die vom AA gefördert werden, wie mache ich denn meiner Bearbeiterin verständlich dass ich in diese Schule gehen möchte, nur wegen Entfernung u. weil die so nen guten Eindruck gemacht haben wird ja wohl nicht zählen, die MA von der Schule selbst meinte dass AA sei recht grosszügig mit der Bewilligung, aber was heisst das schon, denn der Gutschein ist ja nur eine KANN sache, oder ist das dem Amt egal, Hauptsache die Sache wird überhaupt gefördert oder suchen die einem erstmal das billigste raus, wenn überhaupt?

Ich will gut vorbereitet sein, daher die Frage.

lg
Ich halte es für möglich, dass die SB dir eine Eingliederungsvereinbarung zur Unterschrift vorlegt. Bitte unterschreibe das nicht sofort, denn das ist ein Vertrag! Nehme es zur Prüfung mit, auch wenn die SB noch so viel Druck macht, damit du sofort unterschreibst. Wenn du so einem Druck nicht standhalten kannst, dann gehe bitte nicht allein zu ARGE. Nehme eine Person deines Vertrauens (irgend jemand) mit.

Wenn dir so ein Vertrag vorgelegt wird, kannst du damit entweder zu einer Erwerbsloseninitiative gehen, oder du stellst ihn hier ins Forum. Es müsste ein Gegenvorschlag ausgearbeitet werden, und in diesen Gegenvorschlag würde ich den Englischkurs einbringen.

Ansonsten müsstest du diesen schriftlich beantragen. Nur so mal nachfragen bringt nichts. Das wird abgeschmettert. Es müsste in diesem schriftlichen Antrag (genauso wie in der Eingliederungsvereinbarung) sehr gut begründet werden, weswegen du "ohne Englischkurs keine Arbeit finden kannst". So z.B. "Zur Erhöhung meiner Chancen...." oder "Zwecks Bewerbung in Betrieben mit internationalen Verbindungen...." oder "zwecks Bewerbung im Ausland" etc. Da wird dir schon etwas einfallen.

Wenn du etwas schriftlich beantragst, muss es auch schriftlich abgesagt werden (ansonsten kannst du nach 6 Monaten beim Sozialgericht eine Untätigkeitsklage machen). Wenn die Absage kommt, kannst du einen Widerspruch einreichen und auch dagegen klagen. Meist mit Erfolg.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Hallo Mobydick.
Prinzipiell stimme ich dir zu, daß alles schriftliche gemacht werden sollte.
In meinem Fall habe ich es nicht schriftlich gemacht, sondern habe mir direkt einen Termin bei meiner SB geben lassen. Da habe ich dann sofort die Sprache auf den Bildungsgutschein gebracht. Für mich war dies der bessere Weg, da die Fortbildung ja schon im Mai beginnt. Der schriftliche Weg wäre, denke ich, zu lange gewesen.

@ hundnase
Vielleicht wäre es von Vorteil, wenn du mal auf den Seiten der Arge einige Stellenangebote ausdruckst, wo unter den Voraussetzungen Englisch in Word und Schrift gefordert werden. Das jedenfalls war bei mir ein sehr schlagkräftiges Argument.
Ich habe aber für die Weiterbildung eine neue EGV machen müssen, aber in dieser ist ausschließlich die Fortbildung festgehalten worden.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Prinzipiell stimme ich dir zu, daß alles schriftliche gemacht werden sollte.
In meinem Fall habe ich es nicht schriftlich gemacht, sondern habe mir direkt einen Termin bei meiner SB geben lassen. Da habe ich dann sofort die Sprache auf den Bildungsgutschein gebracht. Für mich war dies der bessere Weg, da die Fortbildung ja schon im Mai beginnt. Der schriftliche Weg wäre, denke ich, zu lange gewesen.
Dann hätte ich das an deiner Stelle zusätzlich noch schriftlich gemacht! Du weisst doch, was das mündliche Wort einer SB wert ist!
 

Kerstin_K

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#6
Dann hätte ich das an deiner Stelle zusätzlich noch schriftlich gemacht! Du weisst doch, was das mündliche Wort einer SB wert ist!
Wenn man den Bildungsgutschein dann gleich mitbekommt, kann man sich das sparen, denke ich.
 
E

ExitUser

Gast
#7
Hallo Mobydick,
entschuldigung, aber ich habe wohl vergessen, zu erwähnen, daß ich den Bildungsgutschein sofort mitbekommen habe am Mittwoch, am Donnerstag dann beim Bildungsträger den Vertrag gemacht und anschließend direkt wieder zur ARGE, diesen dort dann wieder vorgelegt.
Daher habe ich es nicht schriftlich machen müssen.
 

hundnase

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#8
hallo u. danke für die antworten.

also meine erste EGV habe ich damals von der vertretung bekommen, diese gilt insgesamt 6 monate, steht aber eigentl. nix schlimmes drin, wird nur verlangt dass ich in einem monat 10 bewerbungen nachweisen muss, das is ja machbar.

zur arge gehe ich grundsätzlich niemals mehr alleine, habe immer jemanden bei, seitdem klappt auch alles.

man sagte mir diese woche bei einer persönlichen vorsprache bezügl. des bildungsgutscheins dass man diesen nur über die arbeitsvermittlerin bekommen bzw. beantragen kann u. ich habe ja eh den termin u. dann mach ich das, klar schriftlich, das einzig gute an dem kurs ist, dass man individuell einsteigen kann.

vielleicht hab ich ja glück u. die dame ist mir wohlgesonnen -schon schlimm, dass man in solchen fällen auf die gunst des sachbearbeiters angewiesen ist!

lg
 
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