Bildungsgutschein beantragen - Hindernisse und Fragen (1 Betrachter)

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bauhaus99

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Liebe Gemeinde,
ich weiß nicht ob ich in dem Bereich hier im Forum Hilfe finde oder falsch gelandet bin.

Ich bin 31. Habe eine kaufmännische Ausbildung hinter mir, viele Jahre im Beruf gearbeitet und nach Insolvenz meine alten Arbeitgebers nun seit zwei Jahren auf der Suche. Im ländlichen Raum nicht gerade leicht.

Nun würde ich gern eine Weiterbildung zum Betriebswirt (IHK) machen wollen. Beginn wäre der 6. Juni. 22 Wochen. osten 7800 €. Jedoch mit Bildungsgutschein zu machen.

Heute hatte ich ein Gespräch / Termin mit meinem Sachbearbeiter. Dieser hat sofort abgeblockt.
Begründung: Ich müsste erst mindestens vier Jahre arbeitssuchend sein um den Schein zu bekommen. Habe dann gesagt, dass ich den Antrag trotzdem stelle und diese Weiterbildung/Aufsattlung gern machen will.

Hat vielleicht von euch jemand einen Rat wie ich neben Motivationsschreiben, Begründung etc noch was machen kann? Die IHK Zulassungsbescheinigung (also, dass die Vorraussetzungen vorliegen) habe ich heute schon beantragt und lege ich dann bei.

Jemand nen Tip?
Stimmt das mit diesen angeblichen vier Jahren?
 

Zeitkind

Super-Moderation
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Zunächst einmal - herzlich willkommen im Forum. :welcome:
Jemand nen Tip? Stimmt das mit diesen angeblichen vier Jahren?
Bildungsgutscheine sind Ermessensleistungen und unterliegen der Einzelfallentscheidung. Die allgemeinen Voraussetzungen dafür findest Du hier.
Wie Du schon bemerkt hast, kannst Du Deinem SB nicht über den Weg trauen. Umso mehr liegt es an Dir, Dein Vorhaben mit handfesten Argumenten durchzusetzen.
Und zwar schriftlich nachweisbar. Du solltest Dir einen Plan erarbeiten, wie Du mit der angestrebten Ausbildung Deine Hilfebedürftigkeit beenden kannst.
Sehr gut machen sich dabei entweder offene Stellen, welche genau diese Qualifizierung voraussetzen, schriftliche Zusagen von Arbeitgebern, Dich nach Qualifizierung einzustellen
oder hinsichtlich einer angestrebten Selbständigkeit die Erstellung einer handfesten Unternehmensplanung.
Stelle Dir vor, Du mußt einen Kreditgeber davon überzeugen, daß es sich für ihn lohnt und Du nicht auf die Nase fällst. :wink:
 

BerndB

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Mich wundert jetzt der Ablehnungsgrund. Beim "Betriebswirt (IHK)" handelt es sich um eine Aufstiegsfortbildung. Wie bspw. eine Meisterausbildung. Die werden bspw. im SGB III nicht gefördert, es sei denn, Sie werden anstelle eines noch fehlenden Berufsabschlusses angestrebt. Deshalb denke ich, dass das SGB II nicht großzügiger sein wird. Dass die Maßnahme anerkannt ist, hilft da auch nicht.
 
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