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Bildung und Teilhabe - Lernförderung (Nachhilfe Mathe und Englisch)

BeateTini

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#1
Hallo,

meine Tochter bekam in der 6. Klasse ab Mitte ersten Halbjahr die Nachhilfe in Mathe und Englisch über das Jobcenter bezahlt, sie stand auf 5.
Ab der 7. Klasse nach den Ferien bekommt sie neue Lehrer in den Fächern und ich habe Bedenken, dass sie ohne Nachhilfe wieder abstürzt, sowieso tut sie sich schwer mit Veränderungen (neue Lehrer). Ich habe Ende Juni mit den Lehrern noch einmal gesprochen und sie bestätigten mir auf dem Formular fürs Jobcenter, dass meine Tochter Mathe 2 Std und Englisch 2 Std. in der Woche benötigt ab September 2016. Im Zeugnis hat sie jetzt 2 Vieren, was das JC aber nicht weiß.

Leider haben sie jetzt die Lernförderung abgelehnt. Ich möchte Widerspruch einlegen, wie kann ich das begründen? Ich habe den Klassenlehrer darum gebeten, etwas zu schreiben und auch von der Nachhilfe die Lehrerin gebeten. Zum K......, dass die Ablehnung gestern, ein Tag vor den Ferien im Briefkasten war, da konnte ich ja niemanden mehr erreichen (Kirche etc.).

Ich schreibe also einen Widerspruch und bitte gleichzeitig, die Begründung abzuwarten. Kann ich auch verlangen, dass sie bis nach den Ferien warten??? Ist ja jetzt zappeduster in der Schule...???

Danke Euch allen für Euer Gehör :)
LG
Beate
 
G

Gast1

Gast
#2
Mit welcher Begründung wurde denn die Ablehnung einer weiteren Lernförderung abgelehnt?

Soweit ich weiß, bezahlen die Jobcenter nur dann Lernförderung, wenn der Schüler versetzungsgefährdet ist. Habe ich irgendwo mal aufgeschnappt, eine Quelle kann ich leider nicht nennen.
 

BeateTini

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#3
Zitat: "Name xy hat keinen Anspruch auf Lernförderung, da die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen. Die Kosten für Lernförderung sind zu bewilligen, soweit diese angemessen, geeignet und zusätzlich erforderlich sind, um die nach den schulrechtlichen Bestimmungen festgelegten wesentlichen Lernziele zu erreichen (§28 Abs.5 Zweites Buch SGB II)." ZiTat Ende.

Also im ersten Halbjahr wird man nicht versetzt, dann lehnen die das grundsätzlich ab???
 

Pichilemu

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#4
Wenn ich mich recht erinnere, zählt die Note im 1. Halbjahr zur Hälfte auch im 2. Halbjahr und kann dementsprechend die Note ziemlich nach unten ziehen und so durchaus auch die Versetzung gefährden.

Aber wenn das alles ist, was das JC geschrieben hat, dann haben die ja quasi gar keine Begründung für die Ablehnung abgegeben. Da würde ich auf jeden Fall in Widerspruch gehen und das so wie ich es oben geschrieben habe begründen. Es ist ganz sicher nicht zumutbar im 1. Halbjahr erst eine 6 zu bekommen um dann im 2. Halbjahr verzweifelt zu versuchen noch irgendwie die Kurve zu kratzen was dann schon sehr schwer wird (da muss man quasi schon auf eine 2 oder 1 kommen).
 

Kerstin_K

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#6
Ich wuerde wegen der Ferien den Widerspruch erst gegen Ende der Frist abgeben und dann die Begruendung nachreichen.
 

BeateTini

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#7
geht nicht, bin in Urlaub, und wenn ich zurück komme, sind die 4 Wochen rum, wurde ja auch erst ab September beantragt
 

Kerstin_K

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#8
geht nicht, bin in Urlaub, und wenn ich zurück komme, sind die 4 Wochen rum, wurde ja auch erst ab September beantragt
Dann wuerde ich gleich dazuschreiben, dass die Begruendung nac den Schulferien erfolgt.
 

Caye

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#9
Fristwahrend Widerspruch einlegen und nachträglich begründen, im Zweifel auch mit Hilfe der neuen Lehrer.

Versetzungsgefährdung ist eine Frage der Auslegung - wenn die Lehrer mitspielen und sich auskennen, ist der Antrag auch bei "nur" einer 4 im Zeugnis kein Problem.
Manche Lehrer haben es sogar ziemlich gut drauf, ihr eigenes Versagen an dafür unqualifizierte Nachhilfeinstitute abzuschieben... Da landet einiges an Grund- und Förderschülern, bei denen eigentlich keine Nachhilfe nötig wäre, sondern vernünftiger Unterricht.

Allerdings ist meines Wissens nach die Handhabe (zumindest nach dem, was ich im Nachhilfeinstitut mitbekommen habe, ob das rechtlich okay ist, weiß ich nicht), dass Nachhilfe nur für das laufende Schuljahr bewilligt werden kann. Dementsprechend gibts nach den Sommerferien immer eine kleine Antragsflut, die Bearbeitung dauert zwei, drei Monate und die Kids bekommen ihre Nachhilfe dann nur mit entsprechender Verzögerung. So kann man die BuT-Kosten auch reduzieren.
 
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