Bildung grottenschlecht - Schülertest abseits von P.I.S.A. (1 Betrachter)

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pinguin

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In Skandinavien wird gezeigt wie!
Ja, Finnland ist auch Skandinavien, und Finnland übernahm damals das Bildungssystem der DDR und steht heute zum großen Teil top da.

Jau, so ist das halt, was aus der ehemaligen DDR kommt, ist alles Müll, und was aus Skandinavien kommt, ist alles erste Sahne, selbst dann, wenn sie zuvor wesentliche Teile des Bildungssystems aus der ehemaligen DDR übernommen haben.

Mensch, Eure Scheuklappen möcht' ich nicht haben.

@Teellicht

Deine Äußerung verwundert mich; mach Dich doch einfach mal über die Lehrpläne aus DDR-Zeiten schlau. Soweit ich es noch in Erinnerung habe, gab es damals bei uns Integralrechung und Co. in der 9. oder 10. Klasse; heute ist sowas wohl erst in der 12. auf dem Plan. (?)

Sorry, aber die heutigen Abiturienten sind selbst bei 13 Jahren Schule dümmer als DDR-Abiturienten nach lediglich 12 Jahren Schulbesuch.

Ich bin mal dreist und unhöflich, doch behaupte ich mal, daß, wer damals bei uns die 10. geschafft hatte, heute fast locker das Abi bekäme.

Gerade dann, wenn die vorhandene Bildung nicht mit dem erforderlichen Level Schritt hält, sollte man doch mal ins Grübeln kommen und das vorhandene Niveau nach oben hin anpassen.

Dazu benötigt man aber Zeit, Geduld und sehr gut gebildete Lehrkräfte, - und die Wiedereinführung von Kopfnoten in der Schule.
 
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danke an pingu,

eine treffende feststellung die ich auch schon machte über die schiene ost trifft west. ich glaub ich hätt mich einigen bereichen dort sehr wohl gefühlt. :icon_smile:

liebe grüße von barbara
 
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Ja, Finnland ist auch Skandinavien, und Finnland übernahm damals das Bildungssystem der DDR und steht heute zum großen Teil top da.

Jau, so ist das halt, was aus der ehemaligen DDR kommt, ist alles Müll, und was aus Skandinavien kommt, ist alles erste Sahne, selbst dann, wenn sie zuvor wesentliche Teile des Bildungssystems aus der ehemaligen DDR übernommen haben.

Mensch, Eure Scheuklappen möcht' ich nicht haben.

etc
Yap, und als Ex DDR Bürger wurde man kurz nach der Wende leider als blöde hingestellt, weil man die "Westbegriffe" (Bezeichnungen) in verschiedenen Bereichen nicht kannte, aber hinterher konnten wir das sogar besser und einfacher als die Westkollegen.

Beispiel Dreisatz. Was hab ich mir anhören müssen, weil ich nicht wusste, was das war. Klar, den Begriff kannte ich ja auch nicht. Woher sollte ich das also wissen. Um dann festzustellen, dass es die komplizierte Art von etwas ganz einfachem war.

Das haben wir in der DDR damals ganz einfach gelöst und nicht über diesen Dreisatz-Schwanz, der im "Westen" angewandt wurde.
 
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hallo bethany,

weißt du was passierte wenn du in der wessi schule (prima) nicht den ganzen rattenschwanz von drei -und viersatz durchexerziert hat, weil du es in seiner simpelheit durchschaut hast? punktabzug im test, diskussionen zwecklos: "setzen, drei, altkuges kind!":icon_eek:

ich glaub ich hätt mich in der DDR gar nicht so unwohl gefühlt, vieles alltägliches hatte seinen ganz eigenen charme. wir sind ja früher einmal im jahr zu "besuch" hingefahren als es sie noch gab. aber ich war da jedesmal wie verzaubert. nach der öffnung war da erst mal hoffnung und eine gewisse erwartungshaltung. heute erschrickt mich diese depression und hoffnungslosigkeit von meinen verwandten. aber die sind genauso entsetzt wenn sie hierher kommen, wie inzwischen auch der westen niedergeht.

liebe grüße von barbara
 
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Also, meine Mutter hat in der DDR-Schule den Dreisatz gelernt... :icon_kinn: Ich im Westen zumindest nicht unter dem Begriff (Mathe war mein bestes Fach, ich hab's also nicht einfach "verschlafen").

Da paßt die Pauschalisierung schon wieder nicht...
 
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hallo bethany,

weißt du was passierte wenn du in der wessi schule (prima) nicht den ganzen rattenschwanz von drei -und viersatz durchexerziert hat, weil du es in seiner simpelheit durchschaut hast? punktabzug im test, diskussionen zwecklos: "setzen, drei, altkuges kind!":icon_eek:

Yap, das ist mir auch passiert. Ergebnis richtig, aber der Rattenschwanz hat gefehlt. Argh.

ich glaub ich hätt mich in der DDR gar nicht so unwohl gefühlt, vieles alltägliches hatte seinen ganz eigenen charme. wir sind ja früher einmal im jahr zu "besuch" hingefahren als es sie noch gab. aber ich war da jedesmal wie verzaubert. nach der öffnung war da erst mal hoffnung und eine gewisse erwartungshaltung. heute erschrickt mich diese depression und hoffnungslosigkeit von meinen verwandten. aber die sind genauso entsetzt wenn sie hierher kommen, wie inzwischen auch der westen niedergeht.

liebe grüße von barbara
Es gab viele Dinge, die schei*ße waren. Das kann keiner leugnen.

Aber es gab auch gute Dinge. Wie sich um die Kinder gekümmert wurde (ohne ideologische Hintergründe, sondern einfach wegen der Gesundheit) oder dass jeder gute ärztliche Versorgung hatte oder dass man nicht Angst haben musste, wenn man Nachts unterwegs war.
 

ela1953

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Und deswegen trifft das auf alle Lehrer zu?


Das haben sie selbst entschieden. Ich betrachte das immer im Vergleich zu solventen Haushalten: Würden Eltern, die die Lernförderung selbst bezahlen müssen, nochmal einen solchen Vertrag abschließen? Vielleicht wenn sie dem Kind vorher gehörig den Kopf waschen. Diese Möglichkeit hat der Leistungsträger nicht, der soll nur zahlen. Ohne glaubwürdige Hinweise darauf, dass es diesmal anders wird, gibt's keine Neuauflage. Allenfalls unter Hinweis darauf, dass sonst konsequent § 48 SGB X angewandt.


Ich merke, du hast keinerlei Ahnung von der Materie. Übernommen werden alle Gebühren in den ortsüblichen Sätzen (BT-Drucks. 17/3404, S. 105). Welcher Anbieter den Zuschlag bekommt, entscheiden die Eltern bzw. das Kind selbst. Voraussetzung ist lediglich, dass der Anbieter geeignet ist. Sowohl die Angemessenheit der Vergütung, als auch die Geeignetheit des Anbieters sind als unbestimmte Rechtsbegriffe voll gerichtlich überprüfbar.


Nein, noch nicht daran gedacht, da auch - wie beschrieben - vollkommener Blödsinn.

Hier suchen die Eltern auch die Nachhilfe aus. Das Kind braucht nicht unbedingt in diese Nachhilfestudios zu gehen, es werden 16 Euro pro Stunde vom Jobcenter übernommen.

Allerdings können die Kinder auch keine z.B. richtige Rechtschreibung lernen. Zu meiner Schulzeit sagte der Lehrer noch: "Wenn ihr nicht wisst, wie etwas geschrieben wird, schaut in der Zeitung nach. Da steht es schwarz auf weiß."

Heute findet man in der Zeitung so viele Fehler, dass es ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann.
Neulich gab es einen Artikel darüber, dass Kinder nicht mehr richtig schreiben können.

Auf der selben Seite stand in einem Artikel, dass aus solchen Kindern nichts wirt. Ich hab mal auf einer Seite alles angestrichen, was falsch geschrieben war. Sah aus wie eine Deutscharbeit eines schlechten Schülers.

Auch die Schreibweise von Straßennamen hat sich gegenüber früher geändert. In der Zeitung steht nicht mehr Angela-Merkel-Str. sondern Angela Merkelstr.

Warum sollten dann die Schüler dir korrekte Schreibweise lernen, wenn die Presse auch falsch schreibt.

Meiner Meinung nach fängt das Dilemma mit der Rechtschreibung bereits im 1. /2. Schuljahr an. Meine Nichte durfte schreiben, wie sie es für richtig fand. Die Eltern sollten zu Hause nichts verbessern.
Das ging ein paar Monate so. Dann sollten die Kinder von heute auf morgen die richtige Schreibweise übernehmen.
Meine Nichte gehörte zu den guten Schülern und war auch von meiner Schwester auf Fehler hingewiesen worden.
Ihr bereitete der Umstieg trotzdem noch Schwierigkeiten. Die schlechteren Schüler allerdings hatten sich die falsche Schreibweise bereits eingeprägt und schreiben, meines Wissens nach, jetzt immer Diktate mit fünf oder sechs.
 
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Dazu: Schöne Studentenjobs: Grafiker bei Bild.de « BILDblog :biggrin:


Ich habe Rechtschreibung und teilweise auch die korrekte Zeichensetzung fast automatisc:icon_neutral:h durch Lesen gelernt. Hätte ich jetzt Kinder, müßte ich meine Bücher (und ich habe auch noch fast alle Jugendbücher von damals) vor ihnen wegschließen, weil die alte Rechtschreibung sie vermutlich nur verwirren würde.

Aber wir durften auch nie schreiben, wie wir wollten, sondern mußten von Anfang an so schreiben, wie es richtig ist (oder damals war).

Man kann's mit der "Freiheit" für die Kinder auch übertreiben.
 

hartaber4

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Das betrifft nicht nur die Kenntnisse in Geschichte. Als Mitglied der Jugend- und Ausbildungsvertretung habe ich 2010 das Auswahlverfahren der neuen Azubis begleitet. Eine Katastrophe. Wenn Realschüler die Grundrechenarten nicht beherrschen, kann man das auch nicht mehr mit überzogenen Ansprüchen der Ausbildungsbetriebe schön reden. Seitdem halte ich die Angabe aus Wirtschaftskreisen, dass etwa ein Viertel der Schulabgänger nicht ausbildungsfähig sei, für durchaus realistisch.

Gruß,
L.
Also dem muss ich beipflichten.... und zwar noch extremer.

Als ich noch in Lohn und Brot war, kamen oft Praktikanten (Studenten in Hamburger Werbeagenturen, teilweise Duales Studium oder Trainee) in den Betrieb... mal überall reinschnuppern (Kaufmännischer Bereich, Vorstufe, Druck, Buchbinderei)....was ja auch gut ist wenn man in der Printmedienwelt mal oben mitboxen will.

Wenn ich jemandem mit Abitur (und schon im Studium befindlich) etwas erkläre und dann frage:

"Alles angekommen und verstanden?"

Und dann "Ja" gesagt wird und 5 Minuten später aber auch alles grundverkehrt gemacht wird.... dann fühle ich mich erstens leicht verarxxxt und zweitens keimen schwere Zweifel am Bildungssystem auf (Hochschulreife.... braucht man jetzt für 10 Sätze und drei Handgriffe ein Semester und ein Repititorium?!?).

Den Visitenkarten nach (diese tollen englischen Bezeichungen... seniorvicesecondchiefcommanderofthecompany und was weiß ich) echte Alleswisser- und Könner....

Was ich damals schon ganz lustig fand (etwas Schadenfreude):

Man kam nicht mehr mit dem Porsche aus der Agentur.... (hatte nur noch Chefchen)... sondern mit einem Golf III und das Rücklicht war mit Packband in Form gebracht... oder mit dem Taxi - Industriegebiet ohne unmittelbaren U-S-Bahn/Bus Anschluss)

Nicht alle mit Abitur sind nun hohle Nüsse... aber der Anteil steigt doch dramatisch (was ja auch viele Hochschullehrer bestätigen).

Körpergefühl und Motorik lassen auch oft sehr zu wünschen übrig... ist mir auch noch aufgefallen.

Allerdings habe ich auch Hauptschüler dort gehabt (Schülerpraktikum) die unerwartet pfiffig waren.... aber die Minderheit.

In der Gesamtbetrachtung stellen Studien der OECD der BRD aber ein eher schlechtes Zeugnis für den Bereich Bildung aus.

Und zwar vom Kindergarten bis über die Uni hinaus......
 

Clint

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Zeitungen sind für die Rechtschreibung nicht geeignet. Die haben aus Druck und Satztechnischen Gründen ne eigene Rechtschreibung. Das hat mir mal ein Ex-Drucker erklärt. So haben die eine veränderte Silbentrennung wegen der Bündigkeit von Texten.
Ausserdem wen interessierts schon ob Abends groß oder klein geschrieben wird. Wenns den Sinn nicht verkehrt, wie falsche Kommasetzung, so what? Vor Duden hatte jeder Amtsbezirk seine eigene Rechtschreibung und verstanden hat man sich trotzdem. Beispiele für die Dehnung: Grevenbroich gesprochen Grevenbrooch/Grevenbrohch und Gelsenkirchen Buer gesprochen Buur/Buhr.
Und nehmt die großen alten deutschsprachigen Schriftsteller. Da hat jeder geschrieben wie er meinte. Und son Goethe oder Schiller Original würd nach Duden schon mal ein Fäßchen roter Tinte verbrauchen.
Und wichtiger ist mM. nach, daß man rechnen und denken kann.
Und dann braucht man auch keine Formel für alles auswendig lernen. Dreisatz ist nur für die Leute die keine Algebra können. Und schon wieder muß man eine Formel auswendig lernen. Immer schön brav auswendig lernen anstatt zu denken. Mit R=U/I und dem Grundwissen kann man fast die Hälfte des Elektrikkrams ausrechnen. Aber es ist einfacher die Kinder was auswendig lernen zu lassen, als ihnen das Vesrtehen der Zusammenhänge bei zu bringen. Und auswendig Gelerntes vergisst man mit der Zeit. Frag mich nicht mehr wie die Muskeln noch heißen ist mW. 35 Jahre her. Aber wo sie liegen, wie sie aussehen und was sie machen weiß ich noch.

LG

Clint
 
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xyz345

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Die Politik will doch blöde Bürger.
Je blöder, je leichter zu handhaben.
Die Medien werden gleichgeschaltet auf Verblödungskurs, am Schulsystem wird gespart auf Teufel komm raus...

Und wozu sollen Kids fleißig lernen? Für einen gut bezahlten Traumjob, der sie ein Leben lang ernährt? Haha! :icon_twisted:

Unsere jungen Intellektuellen müssen sich ihr Auskommen im Ausland suchen.

Also! Wen wundert`s? Mich jedenfalls nicht. Mit Volldampf in die Blödheit!

Goethe, Schiller, Heine, Th. und H. Mann... würden sich im Grabe umdrehen. :eek:
Nicht zu vergessen, unsere technischen Tüftler und Denker! :eek:
 

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Wenn man mal bedenkt was in den baufälligen Schulgebäuden alles so abgeht.
In ganz D unterschiedliche Schulsysteme , damit fängt es an.
Fehlende Schulbücher, veraltete Schulbücher, Ausfallstunden erhöhen sich jedes Jahr............
 
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Wenn man mal bedenkt was in den baufälligen Schulgebäuden alles so abgeht.
In ganz D unterschiedliche Schulsysteme , damit fängt es an.
Fehlende Schulbücher, veraltete Schulbücher, Ausfallstunden erhöhen sich jedes Jahr............
Aber eben völlig verschult - von alternativen Lernmethoden provitieren bisher nur die freien Träger.

Von moderner Pädagogik und Zeitmanagement Lichtjahre entfernt.

Deutsches Beamtentum läßt grüßen! :eek:
 

hartaber4

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Zeitungen sind für die Rechtschreibung nicht geeignet. Die haben aus Druck und Satztechnischen Gründen ne eigene Rechtschreibung. Das hat mir mal ein Ex-Drucker erklärt.
Naja..... ob der Satz (heute ja Prepress) in die Zuständigkeit des Druckers fällt.... eher nicht.

Schlampige Vorstufe = schlampige(s) Daten-Handling.... der Maschine und dem Drucker ist das in der Regel wurst.

Und zum Korrektur lesen hat man in der Regel auch wirklich keine Zeit..... man bringt Farbe auf den Bedruckstoff.... und nicht einwandfreie Orthographie.
 

hartaber4

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Aber eben völlig verschult - von alternativen Lernmethoden provitieren bisher nur die freien Träger.

Von moderner Pädagogik und Zeitmanagement Lichtjahre entfernt.

Deutsches Beamtentum läßt grüßen! :eek:
Vor allem grüßen auch 16 Kultusministerien !!

Deswegen hat ein Abitur in Bayern einen anderen Aussagewert als eines aus Hamburg (Wie gerecht für Studienplatzbewerber!).
 

hartaber4

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Und wozu sollen Kids fleißig lernen? Für einen gut bezahlten Traumjob, der sie ein Leben lang ernährt? Haha! :icon_twisted:

Unsere jungen Intellektuellen müssen sich ihr Auskommen im Ausland suchen.

Also! Wen wundert`s? Mich jedenfalls nicht. Mit Volldampf in die Blödheit!

Goethe, Schiller, Heine, Th. und H. Mann... würden sich im Grabe umdrehen. :eek:
Nicht zu vergessen, unsere technischen Tüftler und Denker! :eek:
vgl. auch:

Tittytainment (oft auch Tittitainment) ist eine Wortbildung aus titty (englisch Slang für Busen, Brust: hier als milchgebende Brust verstanden) und entertainment (Unterhaltung).
Der Ausdruck wird häufig in Kombination mit der Begrifflichkeit der 80/20-Regel (Pareto-Verteilung) benutzt. 80:20 bezeichnet in diesem Kontext die Prognose, dass in Zukunft nur 20 % der Weltbevölkerung ausreichen werden, um 80 % der benötigten Dienstleistungen und Güter zu erbringen bzw. zu produzieren.
Zugeschrieben wird dieser Begriff Zbigniew Brzezinski, dem früheren nationalen Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter. Er soll von ihm auf einer Versammlung des Global Braintrust mit 500 führenden Politikern, Wirtschaftsführern und Wissenschaftlern aus allen Kontinenten am 27. September 1995 im Fairmont Hotel in San Francisco unter Einladung von Michael Gorbatschow geprägt worden sein.
Für das Phänomen der auseinanderdriftenden Bildungsblöcke, und die damit einhergehenden sozialen und beschäftigungsbedingten Folgen, wurde in der Wirtschaftswissenschaft in dem 1997 erschienenen Buch Die Globalisierungsfalle dieser Fachbegriff geprägt: Titty- steht für das Durchfüttern und -tainment für das Unterhalten der übrigen 80 Prozent der Bevölkerung, um diese ruhig zu stellen. So, wie dem schreienden Säugling die Brust gegeben wird, sollen die für die Güterproduktion überflüssigen Menschen mit trivialer Unterhaltung (Fernsehen, Internet usw.) davon abgehalten werden, die gesellschaftlichen Zustände in Frage zu stellen.


(Wikipedia)

Tittytainment
 
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