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BGH-Urteil: Kein Recht auf weibliche Ansprache in Formularen

Dagegen72

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#1
aus dem Link:
Karlsruhe (dpa) - Frauen haben kein Recht auf eine weibliche Ansprache in Formularen. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe entschieden (VI ZR 143/17). Das oberste deutsche Zivilgericht wies die Revision einer Sparkassen-Kundin aus dem Saarland zurück.
https://www.welt.de/regionales/rhei...ht-auf-weibliche-Ansprache-in-Formularen.html
also, diese Sparkassenfiliale würde ich boykottieren. Eine andere Sparkasse soll so freundlich sein, weibliche Sprache zu benutzen laut Radio.
Die Formularsprache darf männlich bleiben - Frauen erleiden aus Sicht des BGH keinen Nachteil, wenn sie in Vordrucken als «Kunde» angesprochen werden. Eine Sparkassen-Kundin hatte mit ihrer Klage keinen Erfolg. Doch für sie soll der Kampf weitergehen.
Ich solidarisiere mich mit der Klägerin und fordere ebenso eine weibliche Sprache in Formularen! Ohne weibliche Sprache sind Frauen nicht sichtbar wie es die Klägerin sieht und ich sehe es auch so! Im 21. Jh. bei Genderdiskussionen halte ich es für reaktionär, also rückschrittig und mittelalterlich an die lediglich Männer ansprechende Schreibweise festzuhalten.
Die Zeit des absoluten Patriarchs muss endlich überwunden werden.
Die Klägerin akzeptiert das Urteil nicht und wird weiter vor dem Bundesverfassungsgericht klagen und wenn es sein muss, wird sie auch vor dem Eurpäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagen. Richtig so, meine Unterstützung hat sie!
 

Solanus

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#2
AW: BGH-Urteil: Kein Recht auf weibliche Sprache in Formularen

Ich stimme Dir zu und fordere die Umstellung der deutschen Sprache, die über Jahrhunderte gewachsen und reaktionär ist, in Esperanto.

Esperanto ist eine geschlechtsneutrale Sprache und kann sämtliche Sprachen dieser Welt ablösen.

Treten wir ein für Esperanto als verpflichtende und einzige Weltsprache in einer Welt ohne Ausbeutung, Abgrenzung, Unterdrückung und Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
 

Dagegen72

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#3
AW: BGH-Urteil: Kein Recht auf weibliche Sprache in Formularen

mag sein, aber ob das Pflicht sein muss weiß ich nicht. Ich glaube auch, es ist mehr Aufwand, Esperanto einzuführen als die weibliche Endung bei Wörtern anzuhängen.
 
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Gast
#4
AW: BGH-Urteil: Kein Recht auf weibliche Sprache in Formularen

Aso man kann es mit dem Gender-Wahn auch übertreiben.
Ansonsten: Ich fühle mich durch "Mutter Erde" diskriminiert, da ich keine Mutter bin. Da sollte doch bitte ein neutraler Begriff gewählt werden, da ich mich sonst meiner Lebensberechtigung hier auf diesem Planeten beraubt sehe.
 
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#5
AW: BGH-Urteil: Kein Recht auf weibliche Sprache in Formularen

Hallo,

wobei ich bei der Altersklasse auch noch die Klage auf "Fräulein" erwartet hätte :biggrin:
 

ckl1969

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#6
Das dolle dabei ist ja, daß es mittlerweile eine nicht gerade geringe Anzahl von Frauen gibt, denen dieser Feldzug der Feministinen und Genderbeauftragten mehr als peinlich ist.

Schauen wir dann mal wie das weiter geht und wo das endetet.

Glück auf der Frauenfussballnationalfrauschaft beim nächsten Spiel!

Die Anrede „sehr geehrte Damen und Herren“ sollte man auch zügig in „sehr geehrte Herren und Damen“ ändern. Gibt keinen Grund, hier dauerhaft die Damen an erster Stelle zu nennen.
 

Archibald

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#7
Ich glaube auch, es ist mehr Aufwand, Esperanto einzuführen als die weibliche Endung bei Wörtern anzuhängen.
Das glaubst du aber nur weil du bei der Sache mitten auf dem Weg der Meinungsbildung stehen geblieben bist. Wenn für Frauen ein männlicher Objektoberbegriff z. b. Antragsteller, diskriminierend ist, ist das auch für andere Geschlechtlichkeiten so. Nun brauchst du bereits mindestens 4 unterschiedliche Anreden weil der Oberbegriff für ein Objekt, hier als Beispiel wieder der Antragsteller, völlig aus dem Zusammenhang gerissen und gescglechtsbezogen ausgelegt wird. Dem gefolgt machst du ein Fass ohne Boden auf. Das lässt sich aber nur realisieren wenn die Deutsche Sprache hernach durch völlig unsinnige Wortneuschöpfungen geradezu vergewaltigt wird.

Daher ist die Nutzung von Esperanto die bei weitem einfachere Lösung da derlei hier bereits Berücksichtigt ist. Das Gericht hat also geradezu Salomonisch geurteilt und auch das BVerfG und höher werden kein anderes Urteil fällen da die bisher durchaus auch die Kirche im Dorf zu lassen bereit waren.

Willst du den Beruf in die Berufin umbenennen? Oder ein anderes Beispiel. Anwalt kann durchaus zweierlei beinhalten. Der Mann Anwalt, und der Beruf Anwalt. daraus würde das ganze weitergesponnen dann die Frau Anwältin und weil Frauen ja keine männliche Form des Überbegriffes mehr haben dürfen hat die Anwältin keinen Beruf, sondern eine Berufin. Das wäre nur eine der von vielen möglichen Konsequenzen aus dem was die FemiExtremistin hier anrichten würde etc. pp. Weitere mögliche Konstellationen mit anderen Geschlechtsmöglichkeiten sparen wir uns aus Zeitgründen was aber auch nicht mehr geht käme die Dame mit ihrem Anliegen durch.

Nachtrag auf Antrag meiner Frau.
Wir müssten dann auch alle Bibeln umschreiben denn warum sollte einem Heiligen "eine lange Dürre" folgen es könnte ja auch ein langer Dürrer gewesen sein. Das Beispiel um da Objekt Beruf zu verdeutlichen was mit einer verweiblichten Ausdrucksweise genauso aus dem Zusammenhang gerissen wird wie die Dürre zuvor :biggrin:

Aso man kann es mit dem Gender-Wahn auch übertreiben.
Ansonsten: Ich fühle mich durch "Mutter Erde" diskriminiert, da ich keine Mutter bin. Da sollte doch bitte ein neutraler Begriff gewählt werden, da ich mich sonst meiner Lebensberechtigung hier auf diesem Planeten beraubt sehe.
Und ich finde es Shit wenn auf Kika die Sonne "Herr Sonne" genannt wird um diesen Genderwahnsinn schon bei den Kleinsten zu verankern. :doh:

Da meine 6Jährige auf mich zukam und Fragte "warum die das falsch sagen" weiß sie nun auch schon ausführlich was Genderwahn bedeutet und warum man etwas gut meinen, aber letztlich doch falsch machen kann wenn man es übertreibt.
:icon_mrgreen:
 
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#8
ich finde das Thema prinzipiell zwar berechtigt nur leider aktuell zeitlich relativ fehl am Platz. Das hätte besser vor x Jahren reingepasst und könnte von meiner Seite aus auf einen Zeitpunkt in die Zukunft vertagt werden. Denn es gibt heutzutage wesentlich dringendere Themen, mit denen Frauen brandaktuell an den Karren gefahren werden soll/kann/wird? als mit dieser Debatte.

Übrigens schreib ich hier im Forum auch meistens in der "männlichen" Einfachform, obwohl ich w bin und hab nicht das Gefühl, jemanden dadurch zu diskriminieren. So ein Zwischenwort wäre natürlich praktischer und würde sich besser anfühlen und wäre leichter und schneller zu schreiben, als dieses ewige e/in:biggrin:

Das andere Thema, das wesentlich tiefere Einschnitte in die weibliche Selbstbestimmung darstellt, ist die aktuelle Debatte - bzw NICHT-Debatte - über den § 219a StGb. Demnach soll ärztliche "Beratung und Information" -> welche durchgängig als Werbung bezeichnet wird <- über eine etwaige Schwangerschaftsunterbrechung strafrechtlich relevant sein/bleiben:
Die SPD verzichtet aus Rücksicht auf die große Koalition mit der Union auf ihren Vorstoß zu einer Reform des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche. In einer abgestimmten Erklärung von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU), SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt heißt es: „Die SPD-Bundestagsfraktion wird ihren Gesetzentwurf zu §219a StGB jetzt nicht zur Abstimmung stellen.“
https://www.tagesspiegel.de/politik...orstoss-zu-paragraph-219a-ruhen/21066788.html
BERLIN taz | Erst vor anderthalb Wochen hatte die SPD sich entschieden, ihren Gesetzentwurf zur Streichung von Paragraf 219a StGB, dem Verbot der „Werbung“ für Schwangerschaftsabbrüche, doch einzubringen. Jetzt, zum Antritt der neuen Großen Koalition, ist es damit schon wieder vorbei.
http://www.taz.de/!5491494/

Der derzeitige Status Quo ist mir nicht bekannt. Aber allein diese Debatte über solche rudimentären Frauenrechte angesichts des neuen Gesundheitsministers geben mir ein wenig zu denken, denn der § 218 ist davon nicht allzuweit entfernt.

Ich merk schon; Thema verfehlt, setzen 6. :biggrin: vielleicht kann mein Beitrag ja einfach gelöscht oder irgendwohin verschoben werden, wo er besser passt? Oder ein neuer Thread erstellt, falls von Interesse?
 
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#9
Verwiesen wurde auf Schlagzeilen wie "Feministinnen fordern Umbenennung von Mannheim in Menschheim". Auf die Meldung "Aus 'seid' und 'seit' wird einheitlich 'seidt'" sei sogar der Mitteldeutsche Rundfunk hereingefallen. Auch die Forderung eines "Linguistischen Männerbundes", aus Geschlechtergerechtigkeit eine männliche Endung "er" ("Bäckerer", "Polizister") einzuführen, hätten viele für bare Münze genommen.
Satire-Website"Der Postillon" ist Sprachwahrer des Jahres

:biggrin:
 

Solanus

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#10
Sie, die Feministinnen tun sich einen Bären....ehm Bärinnendienst.

Tatsächlich es gibt mehr Wörter mit "mann" im Wort, wie Wörter mit "frau" im Wort in der deutschen Sprache.

FRAU-enthalten

Frau-am-anfang

Mann-enthalten

Alle Wörter mit "mann" sollte man/fra auch durch Wörter mit "frau" ersetzen und umgekehrt....
 

faalk

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#11
Darum liest man auch immer öffters

Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird in den Texten auf dieser Website der Einfachheit halber nur die männliche Form verwendet. Die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen
So muss nicht Jeder Brief etc. pp dutzende male "Herr/Frau/Frl./Trans./Zwit...... enthalten.
 
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#12
Ringsum bricht die bisherige Weltordnung aus allen Fugen und in Deutschland wird - nach einer Rechtschreibreform, die sich dem unteren Level anzunähern suchte - übers generische Maskulinum raisoniert...
Solange Journalisten öffentlich rechtlicher Sendeanstalten mit Bildungsauftrag und Drehbuchautoren den Unterscheid zwischen "das Gleiche" und "das Selbe" weder blicken noch korrekt anzuwenden wissen, halte ich High-End Diskussionen, die auf Femini-Spräch à la Misfits hinauslaufen, für genau so überflüssig wie 'nen Kropf.
 

Dinobot

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#13
Also ich persönlich würde zuerst die Durchsetzung dessen bevorzugen...

https://justillon.de/2016/10/gesetze-gender-bundeskanzla-makel/

Frau Bundekanzlerin Merkel wäre dann schon jetzt Geschichte

Und

Frau Bundekanzlerin Makel dann das vorweggenommene ehrliche Ergebnis der Zeitgeschichte.:wink:

Zum aktuellen Fall:

Wenn sich eine 80-jährige jetzt erst über inzwischen antiquierte Formularerbsen Ihrer Menschenrechte beraubt sieht und deshalb durch alle Instanzern echauffiert, so erscheint mir das eher eine Folge von grenzenloser Langeweile zu sein oder wahrscheinlich der Sonderfall einer notorischen Erbsenzählerin.:wink:
 
E

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Gast
#14
vielleicht wird ja auch umgekehrt ein Schuh draus:

"Junger Mann" hat nix besseres zu tun als alte Damen zu bashen, die Kraft ihres letzten Atemzuges noch was für ihre Geschlechtsgenossinen tun. Nicht nur LABERN, sondern TUN.

"Jungen Mann" stört halt sowas augenscheinlich (solange "junger mann" zurechnungsfähig ist) und hat halt ansonsten einfach Langeweile. Oder sonstige Ambitionen:biggrin:
 

TazD

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#15
Wenn ich mir den Kampf der Klägerin auch gegen andere "Benachteiligungen" so ansehe, dann sehe ich hier eine Person, die rein aus Prinzipienreiterei Konflikte und Klagen vom Zaun bricht, die an der tatsächlich vorhandenen Benachteiligung von Frauen aber nichts ändern werden.

Aus dem Artikel im Eingangsbeitrag:
Marlies Krämer hat im Laufe ihres Lebens schon andere juristische Schlachten für sich entschieden: So verzichtete sie in den 90er Jahren so lange auf einen Pass, bis sie als «Inhaberin» unterschreiben konnte. Später sammelte sie erfolgreich Unterschriften für weibliche Wetter-Hochs, davor wurden Frauennamen nur für Tiefs verwendet.
Was hat das gebracht für die Angleichung der Löhne von Frauen und Männern?
Oder für einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen?

Marlies Krämer sagt, Sprache sei der "Schlüssel zur Gleichberechtigung" (Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/kundin-urteil-des-bgh-pro-und-contra-a-1197894.html) und auch das ist mMn Quatsch.

Umdenken ist der Schlüssel zur Gleichberechtigung und das beginnt im Kopf, nicht auf Bankvordrucken.
 
E

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#16
Schwieriges Thema. OK, Beispiel: ich selbst weiss, wie verbohrt man werden kann, wenn man sich über einen langen Zeitraum mit einem bestimmten Thema beschäftigt.

Dabei ist es meiner Erfahrung nach relativ egal, um welches Thema es sich handelt, solange es nur intensiv genug ist, um davon auch nachts zu träumen.

Sorry but für mich ist das dann halt ein Indiz dafür, dass ein Thema anscheinend "kratzt". Und dann will man idR halt wissen, WARUM das so ist.

Und dann fängt eine Art Kreislauf an. Und wenn man sich nicht selbst stoppen oder immer wieder neu hinterfragen kann - und es auch niemand sonst für einen tut, ja dann kann da schon mal sowas wie Dauerschleife bei rauskommen.

Ich kann sowas absolut nachvollziehen und zolle dieser Dame meinen allerhöchsten Respekt und bedanke mich bei ihr mit vollem Herzen und möge sie noch viele, viele Jahre so weitermachen für uns Mädels,

DANKESCHÖN:smile:
 
E

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#17
Und ich finde es Shit wenn auf Kika die Sonne "Herr Sonne" genannt wird um diesen Genderwahnsinn schon bei den Kleinsten zu verankern. :doh:

Da meine 6Jährige auf mich zukam und Fragte "warum die das falsch sagen" weiß sie nun auch schon ausführlich was Genderwahn bedeutet und warum man etwas gut meinen, aber letztlich doch falsch machen kann wenn man es übertreibt.
:icon_mrgreen:
Das mag daran liegen, dass die Sonne in anderen Sprachen männlich ist, der Mond aber weiblich. Nur in der deutschen Sprache ist es anders herum.

Wenn dies das derzeit dringenste Thema dieser Gesellschaft ist, haben wir ja wirklich Glück gehabt.
 
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Fairina

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#18
Bei der Klägerin würde ich an Altersstarrsinn denken. Mir ist es egal, ob ich ... oder ...in genannt werde obwohl ich eine Frau bin.
Mich hat schon A. S. aufgeregt mit ihren abstrusen Forderungen. Was soll der ganze Genders...? Da würde ich eher dafür sein, daß endlich Männer und Frauen die gleichen Löhne/Gehälter erhalten. Das beide Geschlechter sich vernünftig um Kinder kümmern können und nicht einer deshalb eine gebrochene Vita hat oder Nachteile bei der Rente später oder Auftstiegschancen verwehrt bekommen..

Ich verstehe durchaus die grundsätzlichen Erwägungen der Klägerin. Doch im Jahre 2018 sollte das nicht mehr das Problem sein. Als Kind wäre ich gerne zu den Sternen geflogen. Das war damals unmöglich, heute ist Astronautin ein vollkommen normaler Beruf. Im 19. Jahrhundert waren Frauen in D noch unmündige Wesen unterhalb des Kinderstatuses. Schule/Beruf? Du heiratest ja doch. Das änderte sich kurze Zeit später zum Anfang des 20. Jhd. um dann nach dem Ende des 2. WK wieder zurück geworfen zu werden. Das "Muttchen" und der "Papa" hielten Einzug in die Sprache und mit ihnen auch das Wesen. Muttchen fiel wieder zurück in das Weibchen das in allem vom Gönner "Papa" abhängig war und in Perfektion Haushalt und Arbeit und Ehe blitzte. Das färbte perfekt noch auf die heutige Generation ab. Trotz Kinder, einem Vollzeitjob muss die Wohnung perfekt sein und das Weibchen auch aussehen, als käme es gerade von Friseur- und Schminktempel. Und genauso ist es heute noch oft im Berufsleben. Mütter- oder Familienarbeit ist heute noch nicht anerkannt (das bißchen Haushalt ...). Egal ob Frau jung ist (die kann noch Kinder kriegen) oder älter (jetzt wird sie häufiger krank), es ist immer das falsche Alter für Frau im Beruf. Oder die UNsolidarität von Frauen untereinander oder das Vorgehen von Hirnlosigkeit (PC - nicht mit mir, das verstehe ich nicht) DAS wären Punkte gegen die man vorgehen müßte. Aber nicht die Sprach- oder Schriftform Mann/Frau .../...in.
 

bla47

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#19
Rossmann war letztens mal 1 Woche Rossfrau. Eine Marketing Aktion zum Weltfrauentag.
Wenn wir den Begriff Fräulein wieder einführen, gibt das heute sicher Ärger mit dem Datenschutz. Als Ersatz wird schließlich auf Formularen diskret (!) eine Ankreuz Möglichkeit für ledig, verheiratet, geschieden, verwitwet angeboten.
Die Klägerin hat wohl zuviel Geld für Blödsinn. Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen.
Letztlich auch eine Provokation gegenüber einer größer werden Gruppe Betroffener von Altersarmut, die wichtigere Probleme haben.
 

Archibald

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#20
Wenn ich mir den Kampf der Klägerin auch gegen andere "Benachteiligungen" so ansehe, dann sehe ich hier eine Person, die rein aus Prinzipienreiterei Konflikte und Klagen vom Zaun bricht, die an der tatsächlich vorhandenen Benachteiligung von Frauen aber nichts ....

Umdenken ist der Schlüssel zur Gleichberechtigung und das beginnt im Kopf, nicht auf Bankvordrucken.
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich möchte hier aber noch weitergehend sagen dass diese willkürliche Klagerei ein Teil dessen sind warum die Sache der Frauen oft nicht wirklich ernst genommen wird und daher nur zögerlich voran kommt.
 
E

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#21
Wenn wir den Begriff Fräulein wieder einführen, gibt das heute sicher Ärger mit dem Datenschutz.
Nicht, wenn wir im Gegenzug den Herrn Professor für jedermann wieder einführen.
 

TazD

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#22
Ich kann sowas absolut nachvollziehen und zolle dieser Dame meinen allerhöchsten Respekt und bedanke mich bei ihr mit vollem Herzen und möge sie noch viele, viele Jahre so weitermachen für uns Mädels,
Du verkennst dabei, dass die Dame der ganzen Angelegenheit einen Bärendienst erwiesen hat.
Statt sich der wirklichen Probleme anzunehmen, wird der Fokus auf so eine sinnbefreite Aktion gelenkt, die keinem nützt. Ganz im Gegenteil.
Wenn sogar viele Frauen, das Vorgehen der Klägerin ablehnen, dann sollte das zu denken geben.
 

bla47

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#23
Vielleicht gibt es in Beauty Salons nur Formulare mit Kundinnen.
Beschwert sich da einer, heißt es: Der Amtsschimmel wiehert.
 
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#24
[...]Statt sich der wirklichen Probleme anzunehmen, wird der Fokus auf so eine sinnbefreite Aktion gelenkt, die keinem nützt. Ganz im Gegenteil. [...]
Für irgendwelche - vermutlich hauptsächlich männlich geprägte - Vorurteile kann doch die Frau nichts. Ihr "Thema" betreibt sie ja nicht erst seit gestern sondern vermutlich seit den späten 60ern, wo das "Thema" halt aufkam.

Und dafür, dass da halt immerhin gestern ein Gericht über eins ihrer Anliegen ENTSCHIEDEN hat - egal wie - beglückwünsche ich sie nochmals hiermals sehr herzlich.

Oder würden wir ohne diese Dame über so etwas wie "Frauenthemen" sprechen und streiten?
 

TazD

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#25
Dafür kann doch die Frau nichts. Ihr "Thema" betreibt sie ja nicht erst seit gestern sondern vermutlich seit den späten 60ern, wo das "Thema" halt aufkam.
Natürlich liegt es an der Person selbst, in welcher Art und Weise und mit welchen Mitteln man Gleichberechtigung vorantreibt.
Es wird sie wohl niemand dazu gezwungen haben, eine Unterschriftsaktion zu starten, damit die Wettertiefs endlich nicht mehr nur weibliche Namen tragen.
Welch Riesenschritt für die Gleichberechtigung!

Und dafür, dass da halt immerhin gestern ein Gericht über eins ihrer Anliegen ENTSCHIEDEN hat - egal wie - beglückwünsche ich sie nochmals hiermals sehr herzlich.
Das Gericht musste entscheiden. Die Richterinnen und Richter beim BGH haben eigentlich wichtigere & relevantere Klagen auf dem Tisch.
Davon, was die Klagewut der Frau Krämer den Steuerzahler gekostet hat, fangen wir lieber nicht an.

Oder würden wir ohne diese Dame über so etwas wie "Frauenthemen" sprechen und streiten?
Es ist immer noch zu unterscheiden, ob es ein Thema von wirklich gesellschaftlicher Bedeutung ist oder ob hier jemand einen persönlichen Feldzug gegen die vermeintliche Benachteiligung von Frauen führt, weil diese als "Ausweisinhaber" nicht "-Inhaberin" angesprochen werden, weil ein Wettertief einen Frauennamen trägt und weil sie das generische Maskulin stört.

Wo sind denn ihre Klagen gegen die Lohnungleichheit und daraus resultierend auch eine geringere Rente für Frauen?

Nachtrag:
Wenn du deinen Beitrag änderst, dann solltest du das auch kenntlich machen. Ich habe deinen Ursprungsbeitrag zitiert, ohne eingefügtes -[...]-.
Btw:
Es geht nicht um männlich geprägte Vorurteile, die du auch nur vermutest. Ich schrieb nicht umsonst, davon, dass sogar viele Frauen, das Vorgehen ablehnen und für kontraproduktiv erachten.
 

bla47

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#26
Oder würden wir ohne diese Dame über so etwas wie "Frauenthemen" sprechen und streiten?
Da hast du absolut Recht !

Hier gibt es in der Fußgängerzone eine Brandruine ( tolles Lokal ). Seit 14 Jahren von einem Investor gekauft und...weiter vergammeln lassen....
Man bzw. Frau stelle sich vor, Abriss...Neubau...aber nichts brauchbares bei rum gekommen z.B. Büro.
Wenn man äh Frau dann da mal vorbeigeht, HÄTTE MAN / FRAU NICHTS MEHR UM SICH DARÜBER AUFZUREGEN. :icon_hihi:

Wo sind denn ihre Klagen gegen die Lohnungleichheit und daraus resultierend auch eine geringere Rente für Frauen?
Die Klage wird spannend. So gibt es doch im Rentenversicherungsverlauf auch männliche Nachteile z.B. der Wehr-/Zivildienst oder die überwiegend männliche Leiharbeit.
Der Nächste will dann Renten mäßig eine Besserstellung seiner damaligen Arbeitslosigkeit, schließlich hatte er das männliche Problem, das kein Arbeitgeber ihn ohne abgeleisteten Wehrdienst wollte....
Da die meisten Probleme meist vor der Ehe entstanden sind, am besten noch eine Reform des Versorgungsausgleichs. Sonst ist es Rosinenpickerei.
...usw...
 
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#27
Welch Riesenschritt für die Gleichberechtigung!
immerhin hat sie vor geschätzten über 50 Jahren "mit sowas" überhaupt erst angefangen. Zu dieser Zeit durften Männer Frauen in der Ehe noch jederzeit vergewaltigen. Frauen hatten kein Wahlrecht sondern waren BÜTTEL ihrer jeweiligen Männer und denen auf Gedeih/Verderb und Verleih ausgeliefert.

Das Gericht musste entscheiden. Die Richterinnen und Richter beim BGH haben eigentlich wichtigere & relevantere Klagen auf dem Tisch.
Richtig. Ist ja auch schlimm, dass sowas Lästiges mal entschieden werden muss. Da un-entscheide ich doch viel lieber den §219a neu. NICHT.
Wir drehen hier zurück ins finsterste Mittelalter. Warum wird jetzt eine Dame an die Wand gekackt, die - egal wie da irgendein Gericht geurteilt hat, jetzt in der Öffentlichkeit steht?

Was habt IHR KERLE denn während der letzten 50 Jahre für uns getan? Und solche Ansprüche wie
Es ist immer noch zu unterscheiden, ob es ein Thema von wirklich gesellschaftlicher Bedeutung ist oder ob hier jemand einen persönlichen Feldzug gegen die Benachteiligung von Frauen führt, weil diese als "Ausweisinhaber" nicht "-Inhaberin" angesprochen werden, weil ein Wettertief einen Frauennamen trägt und weil sie das generische Maskulin stört.
und
Wo sind denn ihre Klagen gegen die Lohnungleichheit und daraus resultierend auch eine geringere Rente für Frauen?
zeugen für mich von wenig Kenntnis und Lust bezüglich der Sache called Leben.

Uups - ähm
Nachtrag:
Wenn du deinen Beitrag änderst, dann solltest du das auch kenntlich machen. Ich habe deinen Ursprungsbeitrag zitiert, ohne eingefügtes -[...]-.
Btw:
Es geht nicht um männlich geprägte Vorurteile, die du auch nur vermutest. Ich schrieb nicht umsonst, davon, dass sogar viele Frauen, das Vorgehen ablehnen und für kontraproduktiv erachten.
bastelst du mir das bitte? Wär nett, gerne danke:smile:
 

TazD

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#28
immerhin hat sie vor geschätzten über 50 Jahren "mit sowas" überhaupt erst angefangen. Zu dieser Zeit durften Männer Frauen in der Ehe noch jederzeit vergewaltigen. Frauen hatten kein Wahlrecht sondern waren BÜTTEL ihrer jeweiligen Männer und denen auf Gedeih/Verderb und Verleih ausgeliefert.
Und das hat Frau Krämer erreicht? Oder doch eher andere, die ihren Finger dort in die Wunde gelegt haben, wo es wirklich relevant war und ist?

Richtig. Ist ja auch schlimm, dass sowas Lästiges mal entschieden werden muss. Da un-entscheide ich doch viel lieber den §219a neu. NICHT.
Wir drehen hier zurück ins finsterste Mittelalter. Warum wird jetzt eine Dame an die Wand gekackt, die - egal wie da irgendein Gericht geurteilt hat, jetzt in der Öffentlichkeit steht?
Wir drehen uns mitnichten zurück. Die Gleichberechtigung geht voran und das ist gut so. Aber daran wird solch ein BGH-Urteil keinen Anteil haben.
Des Weiteren hat sich die Klägerin selbst derart in die Öffentlichkeit gestellt.

Was habt IHR KERLE denn während der letzten 50 Jahre für uns getan?
Ich mag Pauschalisierungen nicht sonderlich. Was WIR Kerle für EUCH (wen auch immer) getan haben, vermag ich daher nicht zu beantworten.
Ich weiß nur, was ich für meine Frau(en) (Töchter mit eingeschlossen) getan habe und tue.
 
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#29
Touche´
Was habt IHR KERLE denn während der letzten 50 Jahre für uns getan?
Ich mag Pauschalisierungen nicht sonderlich. Was WIR Kerle für EUCH (wen auch immer) getan haben, vermag ich daher nicht zu beantworten.
Ich weiß nur, was ich für meine Frau(en) (Töchter mit eingeschlossen) getan habe und tue.
Und nu? Wohin soll diese "Debatte" jetzt führen deiner Meinung nach?
 

Indeclinabilis

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#30
[...]Was habt IHR KERLE denn während der letzten 50 Jahre für uns getan? [...]
Öhm, wie wäre es mit: Wir haben das streben der Frauen nach Emanzipation "geduldet" und bisweilen auch gefördert. :biggrin:

Mehr kann man nun wirklich nicht verlangen.

:icon_pause:
 

ckl1969

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#32
Zum aktuellen Fall:

Wenn sich eine 80-jährige jetzt erst über inzwischen antiquierte Formularerbsen Ihrer Menschenrechte beraubt sieht und deshalb durch alle Instanzern echauffiert, so erscheint mir das eher eine Folge von grenzenloser Langeweile zu sein oder wahrscheinlich der Sonderfall einer notorischen Erbsenzählerin.:wink:
Vielleicht mangelt es ihr auch ganz einfach an der notwendigen Mobilität und Kondition für die Teilnahme an einer ganztägigen Kaffefahrt?
 

Tricia

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#33
Man könnte ja hier im Forum mal anfangen, den Genderwahn zu stoppen.

Mein Vorschlag wäre deshalb, weil die Form der Ansprache ja unwichtig ist, bei den Bezeichnungen Forumnutzer/in und Foren-Moderator/in anzufangen und diese in Forumnutzerin und Foren-Moderatorin zu ändern... :biggrin:
 

bla47

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#34
Man könnte ja hier im Forum mal anfangen, den Genderwahn zu stoppen.

Mein Vorschlag wäre deshalb, weil die Form der Ansprache ja unwichtig ist, bei den Bezeichnungen Forumnutzer/in und Foren-Moderator/in anzufangen und diese in Forumnutzerin und Foren-Moderatorin zu ändern... :biggrin:
Wir haben schon das "Sie" abgeschafft. Es gibt nur "Du".
Hat aber in der Welt draußen nichts gebracht.
Schenken wir uns also auch den Rest.
:icon_pause::icon_pause:
 

Dagegen72

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#37
huhu,

kurz zu den ersten Beiträgen, da ich nicht mehr viel Zeit heute habe:
#4 goodwill: man sagt wohl Mutter Erde, weil der Artikel "die" also weiblich ist, vermutlich sagt man auch deshalb der Gottvater, weil es heißt der Gott.

Aber, mir soll es reicht sein, du kannst auch gerne Vater Erde sagen, ja, warum nicht ;) Es gibt auch die Bewegung, Göttin zu sagen, weil es nicht gewiss ist, ob Gott weiblich, männlich oder universell spirituell alles ist. (gut, ob es einen Gott überhaupt gibt ist was anderes, Afrin und Syrien, der Jemen und andere Länder werden da ihre eigene Meinung dazu haben)

@ckl1969: gute Idee, warum sollen die Damen immer vorne stehen, wegen mir muss das nicht sein bei "Damen und Herren". Könnten wir ja bei der nächsten Bewerbung direkt mal ausprobieren ;) gibt glaube ich eh keine Norm mehr für Bewerbungen und außerdem gibt es das Gleichstellungsgesetz :)

@ Archibald: ich finde es ok, wenn man immer die weibl. Form mit anhängt, das geht aber immer nur bei Personen. Hauptwörter (Substantive) da habe ich ja nichts dagegen dass die so sind wie sie sind hihi. Also, das was du meinst mit Beruf. Ich finde es super, dass eine Frau nicht mehr ein Kaufmann ist bzw. sein muss von der Sprache her, sondern eben eine Kauffrau.

Aber die Witze mit Salzstreuer und Salzstreuerin kenne ich auch. Aber das sind ja Hauptwörter, also Objekte, wie die Dürre, also, da sehe ich keinen Grund für eine Verweiblichung.

Manche schreiben auch Dieb_in um mit dem Bindestrich einer weiteren Geschlechtsmöglichkeit Platz zu lassen und sie zu berücksichtigen und das finde ich auch ok :)

Das Institut für Deutsche Sprache findet das BGH-Urteil frauenfeindlich *Daumen hoch*

Ein frauenfeindliches Urteil, wie es heute nicht mehr möglich sein sollte. Kopfschütteln bei der ersten Lektüre der Urteilsbegründung.
zur Begründung:
"Es ist mittlerweile längst erwiesen über ein Dutzend etwa empirischer, psycholinguistischer Untersuchungen, dass Frauen im sogenannten generischen Maskulinum nicht - oder wenn - dann nur in sehr geringem Ausmaß mit gemeint sind."
"Stehen die im Singular, dann sind sie praktisch nicht mitgemeint, stehen sie im Plural, also so was wie "die Studenten", dann werden sie manchmal mit vorgestellt, aber sie können nicht sicher sein, ob sie mit gemeint sind."
"Ein typisches Relikt aus patriarchalen Zeiten"
http://www.deutschlandfunk.de/deuts...reden-und.1148.de.html?dram:article_id=413076

Klar ist aber auch, dass das Patriarchat nicht nur durch die Mitbedenkung des Weiblichen in der Sprache verändert wird (aber auch), sondern, in dem man eben die Gleichberechtigung der Frau bedenkt.
Und wenn die Frau sich sexistisch aufreizend für ein Auto halbnackt posen muss, damit die blöde Karre verkauft wird (oder die Zigarettenschachtel oder was weiß ich), soll ein Mann das bitte auch, es kaufen schließlich auch Frauen Autos :) Die nicht immer nur ausschließlich Frauen lieben und ansehen möchten. Oder man lässt das Sexistische ganz und das nicht nur in der Werbung. googlet mal zum Thema.
 

Etrax

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#38
Ich bin auch dafür, dass Vaterland und Muttersprache ab sofort ...

Oh Gott, ehrlich. Danke Karlsruhe, dass ihr diesen Schwachsinn gestoppt habt.
 

bla47

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#39
...

Oh Gott, ehrlich. Danke Karlsruhe, dass ihr diesen Schwachsinn gestoppt habt.
Da war wohl jemand ( in ) etwas zu übermütig geworden, seit das mit den weiblichen Tiefdruckgebieten und den männlichen Hochdruckgebieten in der Wetterkarte abgeschafft wurde....:icon_hihi:
 

Dagegen72

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#40
@bla47: das Rossmann sich anlässlich des Frauenkampftages Rossfrau nennt, ist wzwar auch nicht eiterfürhend in der Gleichberechtigungssache allgemein, ja, vielleicht sogar einen Bärendienst erweisend, aber irgendwie auch süß und vor allem lustig, danke für die Info.

Und ich finde auch, dass es voll in Ordnung ist, dass Tiefdrucke nicht mehr nur Frauen sind und Hochdrucke Männer, sondern dass es inzwischen abwechselnd. Und was ich nicht gut finde ist, dass dieses Thema nicht ernstgenommen wird.
Die Männer können es gar nicht beurteilen, wie es sich anfühlt, wenn immer nur die männliche Form genannt ist! Da könnte ich auch sagen, ist doch nicht schlimm. Dann kann ich auch großzügig sein, wenn ich einen Job habe, dann kann ich auch mal ehrenamtlich mal was tun, wenn ich es für richtig, gut und wichtig halte.

Und wenn wir schon mal dabei sind: es darf auch gerne mal heißen Mann Müller kommen Sie mal bitte in die Versandabteilung und Dame Meier, Sie werden am Telefon verlangt.

Warum bitte wird eine Frau nur Frau Müller gerufen, ein Mann aber Herr Meier!!?? Gehts noch!
 

Fairina

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#41
Wenn man keine Probleme hat, dann sucht man sich welche. Danke Karlsruhe das ihr das mal richtig gemacht habt. Wer als Frau mit so etwas Probleme hat, kann sich doch umschneidern lassen. Herr und Frau als Anrede finde ich jedenfalls besser als Müller oder Meier zum Diktat. Ich habe auch kein Problem mit weiblichen Tiefdruckgebieten und männlichen Hochdruckgebieten. Vielleicht müssen wir für Nichtklargeschlechtliche Menschen dann noch eine weitere Wettdruckmöglichkeit schaffen. Sonst fühlen die sich ja sonst ausgeschlossen. :icon_neutral::rolleyes: Man kann es echt auch übertreiben.
 
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#42
[...] Warum bitte wird eine Frau nur Frau Müller gerufen, ein Mann aber Herr Meier!!?? [...]
Weil Frau Müller in Getreide, Grieß und Mehl macht, Herr Meier hingegen in Milch, Quark und Käse?

Falls du die Anrede meinst:
Vorweg - was heißt denn hier "nur"?
Das heutige "Frau" ist meines Wissens vom mittelhochdeutschen "Frouwe" hergeleitet.
Frouwe bedeutete - im Gegensatz zur Leibeigenen - freie Frau.
Der Begriff ist das Ritterburg-Pendant zu "Herr".
So hatte die Frouwe durchaus Machtbefugnisse, in die ein "Herr" nicht reinzuschwatzen hatte.

Konnotationen ändern sich.
Eine Aufzählung würde den Rahmen sprengen.
War z. B. "Dirne" einst ein untadeliges junges Mädchen, werden Dirnen später ausgerechnet von denen geschmäht, die sich deren Dienste angedeihen lassen.

Wenn dir das Wort "Frau" nicht zusagt, kannst du dir doch - wie z. B. bei Games of Thrones - (d)eine eigene Sprache zusammenschnitzen.
Die Misfits hatten in den 80ern auch schon Projekte wie Femini-Spräch angeleiert.
Wie es aussieht, scheinen deren Bemühungen nicht auf allzu fruchtbaren Boden gefallen zu sein.
Ehe du das Rad neu zu erfinden suchst, frag doch dort mal nach, woran es hapert.
 

Zeitkind

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#44
Und wenn wir schon mal dabei sind: es darf auch gerne mal heißen Mann Müller
kommen Sie mal bitte in die Versandabteilung und Dame Meier, Sie werden am Telefon verlangt.
Warum bitte wird eine Frau nur Frau Müller gerufen, ein Mann aber Herr Meier!!?? Gehts noch!
:doh: Weiß nicht, was Du gerade nimmst. Ich würde es aber schleunigst wieder absetzen. :icon_wink:
 

Dagegen72

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#46
und meine nächste Gender-Beschwerde geht an das Jobcenter. Als die mir einen Gesetzesauszug von § 309 SGB III schickten, steht drin, "Der Arbeitslose bla bla bla"
Dabei steht im Gesetz "Die Arbeitslosen"

wenn das JC meint, die einzelne Person ansprechen zu müssen, dann bestehe ich darauf,. dass auch die weibliche Form angewendet wird, ansonsten fühle ich mich nicht angesprochen. Ich bin kein Mann. That's it!
 
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