BG oder nicht, was tun wenn der Winter kommt ?

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suppe

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Hallo,
ich schlage mir seit Wochen grübelnd die Nächte um die Ohren um eine vernünftige Lösung für unsere Situation zu finden und brauche jetzt einfach mal input von Leuten die sich ein bisschen auskennen.

Ich wohne derzeit mit meinem Lebensgefährten, meiner Tochter und unserem Sohn auf einem Campingplatz. Die Parzelle ist gemietet, das "Haus (50qm)" ist Eigentum.
Bis April haben wir von ALG2 gelebt, seitdem hat LG einen Job und ich bekomme Elterngeld.
Nun ist das hier aber eher eine Baustelle als eine Unterkunft; das Bad fällt auseinander, der Boden gibt teilweise nach, etc. und insb. gibt es keine Heizung, den letzten Winter haben wir notdürftig mit Katalytofen geheizt.
Ich werde hier keinen weiteren Winter mehr verbringen. Mit einem gerade 3 Monate alten Baby und 4 Personen + Hund auf 50qm geht das einfach nicht.

LG weigert sich aber unser Häuschen zu verlassen (das hier war/ist unser Traum, so gut wie alles selber gebaut, alles mit sehr wenig Geld...)

Der Plan ist so ungefähr, dass ich mit den Kids eine Wohnung nehme und wir ihn im Sommer häufig besuchen, und er uns im Winter. Außerdem haben wir inzwischen getrennte Konten weil LG sein Gehalt nicht für eine Wohnung "verschwenden" möchte die er garnicht will.

Also bin ich zum JC und habe da den Fehler begangen denen zu sagen wir würden uns trennen und ich brauche eine Wohnung. (Ich wollte Diskussionen über die Art unserer Beziehung vermeiden).
Da haut meine SB rein, dass sie uns doch am Tag davor (Stadtfest) küssend gesehen habe...

Wie ist das nun, sind wir noch eine BG?
Ich persönlich sehe das so, dass wir zwar eine Beziehung und gemeinsames Kind haben, aber keine Einstehensgemeinschaft o.ä. mehr sind, weil wir in Zukunft weder zusammen leben noch wirtschaften wollen...
Kann das Amt uns zwingen zusammenzuleben?

Nun habe ich auch Angst vor Hausbesuchen und Nachbarbefragungen, wenn ich den Umzug dennoch durchziehe, aber noch einen Winter hier halten ich und die Kinder wirklich nicht durch.

Was mach ich jetzt am Besten?

Danke
 
E

ExitUser

Gast
Wie ist das nun, sind wir noch eine BG?

Wenn der Behörde glaubhaft (durch Nachweise z.B. getrennte Konten, separate Wohnungen usw...) gemacht werden kann, dass getrennt gewirtschaftet wird, dann nicht.

Kann das Amt uns zwingen zusammenzuleben?

Die Behörde kann euch zu garnichts zwingen. Ihr seid erwachsene Menschen mit freiem Willen und dem Recht auf ein eigenes und menschenwürdiges Leben (siehe auch Art.1,2,6 und 11 des Grundgesetzes)


Nun habe ich auch Angst vor Hausbesuchen und Nachbarbefragungen
Die Nachbarn können die befragen. In der Regel wird das aber keiner tun, da sie die Infos aus erster Hand benötigen und die Aussagen Dritter bei einem evtl. Gerichtsverfahren lediglich als Indizien nicht aber als Beweise für eine mögliche Sanktionierung/Veurteilung verwertbar sind.

In die Wohnung musst du niemanden hineinlassen. Du hast das Hausrecht und entscheidest, wer dich besuchen darf und wer nicht (siehe auch Art. 13 des Grundgesetzes)

PS: Also Wohnung suchen, genehmigen und vom JC die Umzugskosten bezahlen lassen. Bei Umzug aus wichtigem Grund sind die zur Zahlung verpflichtet.

Was ist ein wichtiger Grund?

Ein wichtiger Grund kann z.B. sein: Arbeitsaufnahme, Scheidung, Trennung, Bildung einer Ehe oder Partnerschaft, Gewalt Unbewohnbarkeit der Wohnung durch höhere Gewalt, Feuer, Wasser, Baufälligkeit. Dokumentierte Auseinandersetzungen mit Mietern oder Vermietern, die ein friedliches Miteinander unmöglich machen. Krankheit, verursacht oder begünstigt durch die Wohnumstände, die nicht zu beseitigen sind. Fluglärm, Kneipe oder Disco im Haus, keine Nachtruhe. Dadurch schwere Schlafstörungen, etc. belegbar durch ärztliche Attests. Liegt ein wichtiger Grund vor, so ist ein Antrag auf Umzug zu stellen und ansonsten wird wie bei Punkt 1. verfahren.

Quelle: Umzug bei Hartz IV / ALG II
 

Purzelina

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Für das gemeinsame Kind müßte bei Beantragung von ALG2 die Unterhaltsfrage geklärt werden.

Eine Frage nur am Rande, welche Kosten der Unterkunft wurden vom JC für das "Häuschen" auf dem Campingplatz übernommen, gab es da Probleme?
 
K

Katzenfreak

Gast
Wenn ihr es geschafft habt getrennt zu leben, wird dein LG Unterhalt zahlen MÜSSEN das JC bleibt da schon dahinter, ich hoffe er kann sich darauf einstellen.Finde es schon unverantwortlich von ihm zu sagen er will auf dem Campingplatz bleiben.Wenn er euch liebt dann zieht er mit.Aber nunja ist eure Sache.

Auf jeden Fall wird er Stress bekommen, spätestens von der Familienkasse her.
 
S

Snickers

Gast
Auf jeden Fall wird er Stress bekommen, spätestens von der Familienkasse her.

?

Er wird Kindesunterhalt zahlen müssen, aber mehr nicht. Und besuchen können die beiden sich so oft sie wollen, haben doch gemeinsame Kinder, zumindest wohl das letzte Kind.

2 verschiedene Wohnanschriften........2 Konten, kein zusammen wirtschaften........Küssen und Sex, ist doch egal, geht nur die beiden etwas an.

Was meinst du wieviele Freier, sonst mit Prostituierten in eheähnlichen Gemeinschaften leben würden? (sorry TE)

Also bin ich zum JC und habe da den Fehler begangen denen zu sagen wir würden uns trennen und ich brauche eine Wohnung. (Ich wollte Diskussionen über die Art unserer Beziehung vermeiden).
Da haut meine SB rein, dass sie uns doch am Tag davor (Stadtfest) küssend gesehen habe...

NA und........? Das geht sie überhaupt nichts an! Ist ja wie im Mittelalter!
 
K

Katzenfreak

Gast
Na soll auch Väter geben die nix zahlen wollen dann gibt es Stress.

Wenn er jetzt schon Geld zurückhält weil er dieses und jenes nicht einsieht dann viel Glück, ist ja nur eine reine Vermutung von mir, mehr nicht.
 

Purzelina

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Wenn er jetzt schon Geld zurückhält weil er dieses und jenes nicht einsieht dann viel Glück
Das wird wohl nur nach außen hin so sein. Die Zukunft ist unter ALG2-Bedingungen geschickt geplant, im Sommer gemeinsam auf dem Campingplatz, ansonsten gemeinsam in der neuen Wohnung, ohne Anrechnung des Einkommens, voller Regelsatz plus Alleinerziehendenzuschlag.
 

Pfirsich

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Die Kinder brauchen sehr rasch eine Wohnung. Mit einem gerade 3 Monate alten Baby im August Campen geht ja vielleicht so gerade, im Oktober geht das nicht.
(3a) Ein wechselseitiger Wille, Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen, wird vermutet, wenn Partner

1. länger als ein Jahr zusammenleben,
2. mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben,
3. Kinder oder Angehörige im Haushalt versorgen oder
4. befugt sind, über Einkommen oder Vermögen des anderen zu verfügen.

§ 7 SGB II Leistungsberechtigte
Der Plan ist so ungefähr

Ihr plant für die Zukunft - klingt nach gemeinsamer BG. Ein Wunsch, finanziell und materiell füreinander einzustehen ist andererseits nicht vorhanden, wiederum ist das angesichts der Unterhaltspflicht faktisch ziemlich belanglos.
Wie ist das nun, sind wir noch eine BG?

Meiner Meinung nach seid ihr heute eine BG. Zukunft ist Zukunft, deinen Worten (Auszugswunsch, eigene Wohnung) musst du ja erst einmal Taten folgen lassen.

Ihr versteht euch ganz gut, da ist offensichtlich kein Hass zwischen euch und noch nicht mal Antipathie. Euch ("dir") wird es meiner Meinung nach nicht gelingen, die jeweils aktuellen (v. a. finanziellen) Daten des Kindsvaters nicht ans JC herauszugeben. Allein mit einer permanenten Datenweitergabe kommt man erfahrungsgemäß aus der vermuteten gemeinsamen BG nicht ganz so leicht heraus, es sei denn, da liegen 100 km dazwischen und eine emotionale Entfremdung kann glaubhaft bekundet werden (bei euch 2013 allerdings nette Stadtfestküsse).

Es gibt viele Gründe, die unter Eltern zu einer Entfremdung führen können, aber so wie ich das hier lese, habt ihr euch als Paar gar nicht auseinanderentwickelt - oder ist es in der Vergangenheit zu Verletzungen gekommen (die nicht aufgearbeitet wurden) und daher vielleicht zu einem Riss in der Beziehung?

Denk mal nach: ist die gemeinsame BG nicht besser für die gemeinsamen Kinder? Ihr beide plant ja durchaus eure Zukunft gemeinsam, wie du uns selbst sagst ("Der Plan ist").

Die prinzipiell mögliche temporäre Bedarfsgemeinschaft [winterliches Zusammenwohnen] würde ich mir nicht antun, denn da dürfte das JC nicht nur jeden Frühling und Herbst das Ein- und Auszugsverhalten des Lebensgefährten kontrollieren wollen, sondern, irgendwie originell, jeden Sommer öfter mal Zeltbesuch statt Hausbesuch machen. Zusammenleben kann man auch an zwei Stellen. Gerade als Datscha-, Wohnmobil- oder Campingfreund ...

Tatsache ist, dass du Hausbesuche nicht zulassen musst (man wird ggf. dich dazu "motivieren" wollen, dem Hausbesuch "freiwillig" zuzustimmen).

Die temporäre BG ist anscheinend auch (bei vorhandenen Kindern meiner Meinung nach berechtigt) nicht einfach durchsetzbar:
die Ablehnung beruht sich darauf, dass meine Frau nur ungefähr 500 Meter von mir entfernt wohnt

https://www.elo-forum.org/bedarfs-h...blehnung-temporaere-bg-weil-gleichen-ort.html

Ich will dich nicht entmutigen: du kannst es ja versuchen, ohne den Lebensgefährten als alleinerziehende Mutter deine eigene BG zu sein, aber es wird schwer werden. Absolute Trennung der Finanzströme ... nur zu.

Jetzt die kindgerechte sowie finanziell angemessene Wohnung finden.
 

ela1953

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Hallo,
ich schlage mir seit Wochen grübelnd die Nächte um die Ohren um eine vernünftige Lösung für unsere Situation zu finden und brauche jetzt einfach mal input von Leuten die sich ein bisschen auskennen.

Ich wohne derzeit mit meinem Lebensgefährten, meiner Tochter und unserem Sohn auf einem Campingplatz. Die Parzelle ist gemietet, das "Haus (50qm)" ist Eigentum.
Bis April haben wir von ALG2 gelebt, seitdem hat LG einen Job und ich bekomme Elterngeld.
Nun ist das hier aber eher eine Baustelle als eine Unterkunft; das Bad fällt auseinander, der Boden gibt teilweise nach, etc. und insb. gibt es keine Heizung, den letzten Winter haben wir notdürftig mit Katalytofen geheizt.
Ich werde hier keinen weiteren Winter mehr verbringen. Mit einem gerade 3 Monate alten Baby und 4 Personen + Hund auf 50qm geht das einfach nicht.

LG weigert sich aber unser Häuschen zu verlassen (das hier war/ist unser Traum, so gut wie alles selber gebaut, alles mit sehr wenig Geld...)

Der Plan ist so ungefähr, dass ich mit den Kids eine Wohnung nehme und wir ihn im Sommer häufig besuchen, und er uns im Winter. Außerdem haben wir inzwischen getrennte Konten weil LG sein Gehalt nicht für eine Wohnung "verschwenden" möchte die er garnicht will.

Also bin ich zum JC und habe da den Fehler begangen denen zu sagen wir würden uns trennen und ich brauche eine Wohnung. (Ich wollte Diskussionen über die Art unserer Beziehung vermeiden).
Da haut meine SB rein, dass sie uns doch am Tag davor (Stadtfest) küssend gesehen habe...

Wie ist das nun, sind wir noch eine BG?
Ich persönlich sehe das so, dass wir zwar eine Beziehung und gemeinsames Kind haben, aber keine Einstehensgemeinschaft o.ä. mehr sind, weil wir in Zukunft weder zusammen leben noch wirtschaften wollen...
Kann das Amt uns zwingen zusammenzuleben?

Nun habe ich auch Angst vor Hausbesuchen und Nachbarbefragungen, wenn ich den Umzug dennoch durchziehe, aber noch einen Winter hier halten ich und die Kinder wirklich nicht durch.

Was mach ich jetzt am Besten?

Danke

Liest sich für mich so,als solle dir das Jobcenter ganzjährig eine Wohnung finanzieren. Im Sommer wirst du dich dort aber selten aufhalten - dafür dein Partner im Winter um so öfter.

Wenn Trennung, würde ich Nägel mit Köpfen machen. Er muss dann Unterhalt zahlen und du bist dein eigener Herr.

Es gab letztens mal ein Urteil, dass man auch eine BG ist, wenn man getennte Wohnungen hat.

Und getrennte Konten gibt es auch in funktionierenden Partnerschaften. Das ist kein Indiz für eigenständiges Wirtschaften.
 

suppe

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Danke schonmal :)

@ purzelina
Natürlich gab es Schwierigkeiten mit der Übernahme der Unterkunftskosten. Die Miete für die Parzelle haben sie letztendlich übernommen 250,-. Aber mit den Heizkosten (Katalytöfen, da ja keine richtige Heizung) gab es Probleme. Habe Widerspruch eingelegt, vor einem halben Jahr, aber immer noch keine Rückmeldung.

Ein wichtiger Grund warum wir auf dem Campingplatz wohnen wollen ist u.a., dass dort die Unterkunftskosten so gering sind, dass man normalerweise auch mit einem geringen Verdienst kein Geld vom Amt beantragen muss.
Aber durch die besch... Arbeitszeiten, Schwangerschaft und mein kaum vorhandenes Einkommen (300,- Elterngeld) usw. werden wir hier einfach nicht in absehbarer Zeit fertig , wird sicher noch 2 Jahre dauern.

Aber solange werde ich nicht hierbleiben. LG will hierbleiben, u.a. um hier in seiner wenigen Zeit weiterzubauen. Wenn das hier mal bewohnbar und winterfest ist würde ich evtl. auch wieder zurück kommen und die Wohnung kündigen um auf das Amt verzichten zu können.

Die Frage ist halt, wie vertritt man das dem JC gegenüber?
Ich habe kein gutes Gefühl dabei, dem JC irgendetwas zu suggerieren, was mir später als Leistungsmissbrauch ausgelegt wird.
Andererseits fühle ich mich im Recht.
Würden wir gemeinsam als BG eine "angemessene" Wohnung mieten, würde eine Kaltmiete von 400,- übernommen, und wir würden wohl selbst wenn ich wieder arbeiten gehe ergänzendes ALG2 beziehen müssen.

lg suppe

Und natürlich wird er Unterhalt zahlen soweit das von seinem Minigehalt trotz Vollzeit geht.
 
A

alarmi

Gast
Das wird wohl nur nach außen hin so sein. Die Zukunft ist unter ALG2-Bedingungen geschickt geplant, im Sommer gemeinsam auf dem Campingplatz, ansonsten gemeinsam in der neuen Wohnung, ohne Anrechnung des Einkommens, voller Regelsatz plus Alleinerziehendenzuschlag.


Das wäre dann aber bewußter Sozialleistungsmißbrauch.....oder schlicht und einfach Betrug.....



Tolles Vorbild für die Kinder ....:icon_neutral:
 

Pfirsich

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Wo hat der Kindsvater denn seinen polizeilichen Wohnsitz - auf'm Campingplatz?

Urwald-Survival bzw. Waldeslust ist ein nettes Hobby, aber vielleicht gibt es (wenn suppe überhaupt erst einmal ihre angedachte und noch nicht gefundene Wohnung bezogen haben wird) nur eine "Bleibe" im Sinne von festen Wänden, die von deutschen Sozialbehörden als "Wohnung" gewertet werden wird?

My Blockhaus is my castle ???
 

Pfirsich

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meines Wissens nach, waren die aber verheiratet.

ok, aber das müsste sozialgerichtlich leztlich egal sein, Stichwort Gleichbehandlung. Das Konstrukt VE zielt ja gerade auf die neuen Lebensformen, soll also die ganze Palette abdecken: von Patchwork über Homo bis Lebensabschnittsbegleiter ...
 

Pfirsich

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ein Urteil, dass man auch eine BG ist, wenn man getrennte Wohnungen hat

klar geht das, beispielsweise wenn beide das so wollen: sich Kontovollmacht eingeräumt haben, sich in ihren Versicherungen berücksichtigen und beschwören: wir wollen füreinander einstehen in den Wechselfällen des Lebens ... dann kann m. E. kein Jobcenter anders, als das in einer BG zu veranschlagen. Wieviele Wohnungen (oder Ferienhütten oder Wohnwagen ...) da reiherum bewohnt werden, ist dabei sicherlich unerheblich.
das Bad fällt auseinander, der Boden gibt teilweise nach, etc. und insb. gibt es keine Heizung

Favela, Slum. Das Ding ist wohl kaum als Wohnraum zugelassen. Ein anonymer Wink an die Stadtverwaltung könnte hier jähe Klarheit bringen ...

Anonymer Tipp ans Jugendamt, höfliche Anfrage: Ist das Kindeswohl gefährdet, spätestens wenn ab Mitte September kühlere regnerische Tage kommen? Da läuft ein zumeist ungewaschenes (weil: "Bad fällt auseinander") Kleinkind auf kaputtem Fußboden herum, und da im Ungeheizten wimmert sogar ein Baby.
weil LG sein Gehalt nicht für eine Wohnung "verschwenden" möchte die er garnicht will

Schnapp dir die Kinder und flüchte in eine andere Ecke Deutschlands.

Favela

Slum
 

suppe

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Wie ich in meinem letzten posting geschrieben habe, möchte ich niemanden betrügen oder ähnliches. Fände es fair mir das nicht weiter zu unterstellen.

Meiner Meinung nach ist es durchaus ein gutes Vorbild für die Kinder zu versuchen sich mit dem was man hat etwas aufzubauen, auch wenn es wenig ist. Mal abgesehen davon sind wir hier nicht in einem Forum für Erziehungsfragen.

Ja, dass diese Einstehensgemeinschaften für diverse Formen des zusammenlebens gelten, habe ich verstanden.
Ich möchte einfach mit meinen Kindern für die nächsten Jahre in einer Wohnung leben und mein eigenes Geld verwalten, während er hierbleiben will und sein Geld selbst verwalten möchte. Trotzdem möchte ich eine Beziehung zu dem Vater meines Sohnes haben können, ihn besuchen und von Ihm besucht werden können ohne uns verstecken zu müssen. Meine Frage ist, ob diese Lebensform vom Jobcenter akzeptiert wird und wenn ja wie.

Wenn wir also eine BG bleiben und sein Einkommen angerechnet wird, er aber nicht bei uns wohnt, berücksichtigt die Arge dann seine Miete?
Denn wenn nicht wären wir ja gezwungen zusammenzuleben obwohl wir das nicht wollen. Deshalb die Frage in meinem ersten Posting ob das Amt uns dazu zwingen kann.

Auf dem Platz sind wir mit Wohnsitz gemeldet und damit übrigens bei weitem nicht die einzigen hier. Mit Camping und Holiday hat das nicht mehr viel zu tun.

Oh, hab ich gerade erst gelesen; mit Slum übrigens auch nicht. Unser "Häuschen" befindet sich im Bau. Der Umstände wegen kommen wir nicht so voran wie geplant. Kenne ich von Rama-Familien Reihenhausbauherren mit dreimal soviel Einkommen übrigens auch, das Problem.

Ein drei Monate altes Babyläuft übrigens noch nicht und verdreckt ist hier auch keiner, das "Jugendamt" kommt regelmäßig vorbei, mein Vater arbeitet dort und kommt uns immer wieder gerne besuchen.
 

suppe

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Na ja, wenn das Jobcenter so rechnet, dass man mit dem Existenzminimum als BG EINE Unterkunft bewohnt, dann bleibt einfach nicht genug Geld um sich das getrennt leben leisten zu können
 

Pfirsich

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wären wir ja gezwungen zusammenzuleben obwohl wir das nicht wollen
Nein. Unsinn. Sei da ganz ohne Sorge.
berücksichtigt die Arge dann seine Miete

Na klar, sein gesamter Finanz-Umschlag wird durchleuchtet. Ansonsten Stichwort Pfändungsfreigrenze.
Wenn wir also eine BG bleiben und sein Einkommen angerechnet wird

Ob mit oder ohne gemeinsame BG, sein Einkommen ist zu betrachten, er ist schließlich der biologische Vater.
Auf dem Platz sind wir mit Wohnsitz gemeldet

Hm, ok. Also weiter herrichten in Richtung von Zivilisation. Heizen mit Holz und Kamin ist nicht grundsätzlich verboten, aber wann kommt die Zentralheizung?
 

Pfirsich

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Na ja, wenn das Jobcenter so rechnet, dass man mit dem Existenzminimum als BG EINE Unterkunft bewohnt, dann bleibt einfach nicht genug Geld um sich das getrennt leben leisten zu können

Nebensache. Beziehungsweise lediglich dein Problem, es gibt da keine Kausalität.
als BG EINE Unterkunft bewohnt

darauf solltest du dich nicht verlassen, zur Widerlegung einer früher so genannten eheähnlichen Gemeinschaft (heute sagt man allerdings VE) müssen schon mehr Indizien her als nur zwei Zimmertüren bzw. Wohnungstüren: in #9 liest man etwas 500 m, die - eventuell - nicht nützen, um aus der vermuteten gemeinsamen BG pauschal herauszukommen (in beispielsweise zwei getrennte BG'en) ...
 

gelibeh

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@ Snickers ....kann es sein das du irgentwelche Agressionsprobleme hast ?
Wenn ich hier so einige Postings lese, könnte ich auch aggressiv werden, obwohl ich nun wirklich nicht als aggressiv bekannt bin. :icon_biggrin:
@suppe. Hast Du Dich denn schon schlau gemacht, wie teuer die Wohnungen sein dürfen?
Hier kannst Du gucken. Harald Thome - Örtliche Richtlinien
Und dann viel Glück bei der Wohnungssuche.

Übrigens, wenn ein Widerspruch nach 3 Monaten noch nicht bearbeitet ist, dann kann man Untätigkeitsklage beim Sozialgericht einreichen.
 
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