Bezugsdauer ALG 1 - Mobbing!

Brennessl

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Hallo,

ich hatte bereits hier geschrieben...

https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/139171-mobbing-gehaltsabzug-sperrzeit-verspaetete-meldung.html#post1757771

Leider wurde das Thema in allgemeine Fragen verschoben, wo wohl nur wenige mitlesen.

meine Frage nun....

Seit meiner letzten Arbeitslosigleit habe ich von...

Mitte Mai 2010 - September 2013 ohne Unterbrechung in verschiedenen SV - versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen in Teilzeit gearbeitet.

Im Oktober 2013 hatte ich eine Pause mit Nachversicherung - habe mich in diesem Monat nicht arbeitssuchend gemeldet.

Nun bin ich seit November 2013 wieder SV - versicherungspflichtig beschäftigt
und aktuell in einer Mobbingsituation, wo ich auch demnächst Gehaltsabzüge befürchte, da nun, als die Berufsanfänger fertig wurden, wieder eine Neue eingestellt wird, ebenfalls in Teilzeit, für welche dann im 1. Jahr ihrer Tätigkeit Eingliederungszuschüsse der Arbeitsagentur fließen sollen. Es gibt jedoch für 2 Angestellte einfach nicht genug Patienten .

...... Fragen zur Bezugsdauer....

Gesamt müssten mir nun 20 Monate ALG 1 - Bezug zustehen?

Eigenkündigung zu Ende November....

Dezember 2014 - Februar 2015 - Sperrzeit der Arbeitsagentur - in dieser Zeit Möglichkeit des Bezuges von ALG 2 mit 30 %iger Kürzung des Regelsatzes (nicht Miete!), also einer Sanktion !

März 2015 - September 2015 - maximaler Bezugsanspruch ALG 1 mit Aufstockung durch ALG 2

Ab Mai 2015 eventuell Existenzgründung möglich, da noch 150 Tage Restbezugsdauer ALG 1 eingehalten werden ?
 

Fritz Fleißig

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Die Dauer deines ALG-Anspruchs bemißt sich nach den Versicherungszeiten in der Arbeitslosenversicherung innerhalb der letzten Jahre, kann aber (sofern du nicht mindestens 50 Jahre alt bist) maximal zwölf Monate betragen. 20 Monate ALG-Anspruch sind daher allenfalls für Ältere möglich, aber nicht für den Normalfall. Die Beitragszeiten werden innerhalb dieser Grenze etwa nach dem Verhältnis 1:2 stufenweise in Anspruchszeiten umgerechnet.

Eine Eigenkündigung solltest du unbedingt unterlassen. Ansonsten hast du das Problem, nachzuweisen, daß dir die weitere Ausübung dieser Tätigkeit tatsächlich unzumutbar gewesen ist. Wenn dich die Arbeit krank macht, dann laß dich einfach krankschreiben und warte gegebenenfalls eine Kündigung der Arbeitgeberin ab.

Ob "Gehaltsabzüge" überhaupt zulässig sind, scheint mir auch die Frage zu sein. In deinem Vertrag wird doch sicher eine bestimmte Arbeitszeit mit einer bestimmten (Stunden-)Entlohnung festgelegt sein, an die sich die Arbeitgeberin halten muß und die nicht einfach nach Gusto geändert werden kann. Arbeitsverträge sind keine Werkverträge, wo nur nach tatsächlich anfallenden Arbeitsstunden und Arbeitserfolg gezahlt zu werden braucht.
 
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