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    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
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Bezugsdauer ALG 1 gekürzt - was nun?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,

ich bin neu hier und möchte mal unser Problem veröffentlichen.

Mach es mal in Stichpunkten, damit es keinem langweilig wird!

arbeitslos seit August 2005
42 Jahre gearbeitet
80 % schwerbehindert
damals 56 Jahre alt

1. Bewilligungsbescheid von der Arbeitsagentur im Juli 2005 - Bezugsdauer 960 Tage

März 2007: Arbeitsagentur erklärt 1. Bescheid von 2005 ungültig und erstellt einen neuen Bewilligungsbescheid - Bezugsdauer 780 Tage
Wir legen Widerspruch ein

Mai 2007: Widerspruch wird abgelehnt!
Begründung: Der Begünstigte hat grob fahrlässig gehandelt, da er das Merkblatt für Arbeitslose nicht gründlich genug gelesen hat. Dem Merkblatt sei zu entnehmen, das der Verwaltungsakt rechtswidrig gewesen sei als die Bezugsdauer von 960 Tagen bewilligt wurde.

Was soll man dazu noch sagen?

Ob es Sinn hat Klage beim Sozialgericht einzureichen?

Danke für Ihr Interesse und für Antworten und Erfahrungen!

Schöne Grüße
von einem ziemlich verzweifelten Menschen
 

wolliohne

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
19 Aug 2005
Beiträge
14.824
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839
#2
Tip

juristische Beratung einholen,Überprüfungsantrag (unter Download) stellen.

Und natürlich Klage einreichen.

Alles gute
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
Hallo,

ich bin neu hier und möchte mal unser Problem veröffentlichen.

Mach es mal in Stichpunkten, damit es keinem langweilig wird!

arbeitslos seit August 2005
42 Jahre gearbeitet
80 % schwerbehindert
damals 56 Jahre alt

1. Bewilligungsbescheid von der Arbeitsagentur im Juli 2005 - Bezugsdauer 960 Tage

März 2007: Arbeitsagentur erklärt 1. Bescheid von 2005 ungültig und erstellt einen neuen Bewilligungsbescheid - Bezugsdauer 780 Tage
Wir legen Widerspruch ein

Mai 2007: Widerspruch wird abgelehnt!
Begründung: Der Begünstigte hat grob fahrlässig gehandelt, da er das Merkblatt für Arbeitslose nicht gründlich genug gelesen hat. Dem Merkblatt sei zu entnehmen, das der Verwaltungsakt rechtswidrig gewesen sei als die Bezugsdauer von 960 Tagen bewilligt wurde.

Was soll man dazu noch sagen?

Ob es Sinn hat Klage beim Sozialgericht einzureichen?

Danke für Ihr Interesse und für Antworten und Erfahrungen!

Schöne Grüße
von einem ziemlich verzweifelten Menschen
Ja, , ich meine, es macht Sinn, zu klagen.

Wichtig ist aber daß du möglichst gut begründen kannst, warum dir dieser Fehler nicht aufgefallen ist...

bist du im VDK? Ih glaube, die können dich beraten und vertreten.

Ansonsten: beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen...und damit zu einem Fachanwalt für Sozialrecht...aber laß dich nur von einem vertreten bei dem du ein gutes Gefühl hast...
 
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