Bezahlt das Jobcenter die Krankenversichrung wenn man im Ausland ist? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

chromatic

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Hallo,
falls diese eine dumme Frage ist, bitte seid nett und verkneift euch Bemerkungen wie:
"träumst du?...Was für eine Frage....etc...etc"
:icon_psst:

:)


Ich beabsichtige eventuell nach Japan für eine Weile zu gehen.
Dort werde ich versuchen eine Arbeit zu finden etc..
Meine Frage ist nicht, ob und wie ich dort eine Arbeit finde.
Meine Frage ist, was ich mit der Krankenversicherung machen soll.
Selbstverständlich muss ich vom Hartz IV abmelden, aber ich glaube nicht, ich kann mich auch einfach von der Krankenversicherung abmelden.
In DE gibt es Krankenversicherungspflicht. Also nun frage ich mich wie ich machen soll.:icon_frown:
Den Wohnsitz hier in DE abzumelden könnte eine Lösung sein, aber es gibt sicher auch Nachteile, oder?
Daher habe ich mich gefragt, ob es eventuell möglich wäre dass, das Jobcenter nur die Krankenversicherung weiterhin bezahlt während meines Aufenthalts im Japan.
Ich gehe davon aus, dass dies nicht möglich sein wird :icon_evil: aber ich wollte es trotzdem fragen.

Habt ihr sonst Tipps für mich bezüglich dieser Sache mit der Krankenversicherung? Könnte man sich beurlauben lassen? Oder vielleicht eine Anwartschaftsversicherung?

Vielen Dank im Voraus für eure Mühe
Grüße
 
P

Pichilemu

Gast
Es wäre wirklich am besten (bzw. seit Einführung der Meldepflicht ist es sogar Pflicht), deinen Wohnsitz in Deutschland abzumelden. Sobald du dann ins Ausland verzogen bist fällst du auch nicht mehr unter die deutsche Krankenversicherungspflicht.

Nachteile entstehen dir dadurch eigentlich keine, wenn es dir im Ausland doch nicht gefällt oder es nicht so funktioniert wie du es dir vorgestellt hast kehrst du einfach zurück und meldest dich wieder an.
 

bla47

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Krankenkasse vom JC nur bei H4 Leistung als Pflichtversicherter.
Meinst du mit Anwartschaft die Berechtigung, mal in die KVdR zu kommen ? Diese 90 % Regel ? Dann zahl die Krankenkasse als freiwillig gesetzlich versichert weiter. Mit Japan gibt es kein Sozialversicherungsabkommen, Leistungen gibt es da nicht. Wäre nur was für die 90 %, falls dir jetzt das Geld dafür nicht weh tut. Rentenversicherung kannst du hier auch freiwillig weiter zahlen, falls du möchtest.
 

chromatic

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Krankenkasse vom JC nur bei H4 Leistung als Pflichtversicherter.
Meinst du mit Anwartschaft die Berechtigung, mal in die KVdR zu kommen ? Diese 90 % Regel ? Dann zahl die Krankenkasse als freiwillig gesetzlich versichert weiter. Mit Japan gibt es kein Sozialversicherungsabkommen, Leistungen gibt es da nicht. Wäre nur was für die 90 %, falls dir jetzt das Geld dafür nicht weh tut. Rentenversicherung kannst du hier auch freiwillig weiter zahlen, falls du möchtest.


Nein, ich meinte nicht die Krankenversicherung der Rentner, ich meinte das:

SV-LEX: 12. KW: Die Anwartschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung

Vielleicht habe ich es missverstanden.
 
P

Pichilemu

Gast
Das, was im Artikel genannt wird, ist eigentlich nur für Spitzenverdiener relevant. Bei denen kann es nämlich passieren, dass sie durch den Auslandsaufenthalt aus der GKV fliegen und auf die PKV verwiesen werden, was u. U. recht nachteilig sein kann. Für dich bringt das aber rein gar nichts, außer, wie bla47 richtig gesagt hat, die Sicherung der Anwartschaft in der KVdR für den späteren Rentenbezug im Alter.
 

chromatic

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Verstehe.
Mir geht es eine alternative Lösung des Problem bezüglich der Krankenversicherung zu finden, ohne den Wohnsitz abzumelden,
Ist es wirklich so, dass wenn man sich im Ausland aufhält trotzdem die Krankenversicherung in DE weiterhin bezahlen muss? Gibt es keinen Ausweg?
 
P

Pichilemu

Gast
Ist es wirklich so, dass wenn man sich im Ausland aufhält trotzdem die Krankenversicherung in DE weiterhin bezahlen muss?
Nein, ist es nicht, das habe ich schon ganz am Anfang erklärt. Man kann weiter zahlen, das ist freiwillig, man muss es aber nicht.
 

chromatic

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Nein, ist es nicht, das habe ich schon ganz am Anfang erklärt. Man kann weiter zahlen, das ist freiwillig, man muss es aber nicht.
Sorry, ich bin etwas verwirrt.
Aber wenn ich nicht weiterzahle, wird die Krankenversicherung danach Versicherungsbeiträge rückwirkend von mir verlangen, wenn ich zurück nach DE kehre oder?
 
P

Pichilemu

Gast
Nein, wird sie nicht. Du wirst erst von dem Tag an wieder beitragspflichtig an dem du einen Fuß auf deutschem Boden setzt.
 

snafu

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Um auf der sicheren Seite zu sein wuerde ich die Krankenversicheung kuendigen.
Sehr geehrte Damen und Herren, da ich meinen Wohnsitz nach ausserhalb von Europa verlege kuendige ich meine Krankenversicherung zum DD.MM.JJJJ Mit freundlichem Gruss

Es koennte sein die KK verlangt eine Kopie der Abmeldebescheinigung [oder auch nicht].

Sofern du heute in der gesetzlichen Krankenversichung bist, ist diese verpflichtet dich nach deiner Rueckkehr wieder aufzunehmen [entweder die gleiche gesetzliche KK oder eine andere gesetzliche KV]. AFIK gibt da eine 7 Jahresfrist, naeheres solltest du im Netz finden. Bitte beachte SGB V inbesondere die Ausnahmen in §5 und 6.

Meine Erfahrung mit ins aussereuropaeische Ausland ziehen: Die eine KK laesst dich ohne weitere fragen gehen [hier BKK], eine andere wirft die alle moeglichen Knueppel zwischen die Beine [hier IKK].

Denke auch die Rentenversicherung freiwillige Zahlungen [Mindestbeitrag] geht nur auf Antrag.
 

Asterix84

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Hallo,
hab mich dem Thema schon öfters befasst mehrere Lange Auslandsaufenthalte von teilweise über 11 Monaten am Stück.

Am besten man bleibt hier erstmal gemeldet falls man vorhat seine Wohnung zu kündigen. meldet man sich bei seinen Eltern/Freunden. So hat man wenigstens noch ein Postfach hier für die KV etc

Dann Schließt man eine Private Auslandsreisekrankenversicherung für Reisen die länger als 45 Tage dauert ab. z:B Würzburger Auslandskrankenversicherung oder ADAC gibt einige kosten je nach alter/Reisedauer so ca 45€ im Monat. Die haben auch alle unterschiedliche maximal Laufzeiten/ Konditionen

Das ist wichtig da die Gesetzliche kasse hier. nachweise über den stand deine Versicherungspflicht verlangt. sowohl beim Aus als auch wiedereintritt in die Gesetzliche kasse hier.
Dann meldest du hier deine Gesetzliche kasse zum Abflugtag ab. die kasse verlangt als beweiße meist Kopie Flugticket oder Kopie Stempel im Reisepass und Kopie der Versicherungsbestätigung Auslandskrankenversicherung musst du aber mit deiner Krankenversicherung besprechen ist bei jeder n bisschen anders.
 

AsbachUralt

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Asterix84

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hallo,
Ich war auch jedesmal noch hier in D gemeldet bin aber immer unter oben genannten Bedingungen aus der GKV rausgekommen.
Musste nie irgendwas Zahlen weder Anwartschaft noch irgenwelche Beiträge. Kommt auf die GKV an ist bei jeder bischen anders.
 

chromatic

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Herzlichen Dank für eure hilfreiche Beiträge.
So wie Asterix84 sagte, werde ich mit der Krankenversicherung sprechen und eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen.
Was die Beiträge der Rentenversicherung betreffe, glaube ich, ich soll sie doch selber weiterhin bezahlen.
Die Frage ist, wie teuer es sein würde.
 

chromatic

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Sorry aber ich habe nicht verstanden, was du meinst.
Meine Frage ist, was soll ich mit der Rentenversicherung machen, während ich mich im Ausland aufhalte? Soll ich die Beiträge selber bezahlen? Und wenn ich sie nicht bezahle? Es kann nicht sein, dass alle bisher bezahlte Beiträge (von Arbeitgebern, und vom Jobcentern) verloren gehen und ich somit Anspruch auf meine Rente verlieren?!
 

Karinik

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Seit 2014 gibt es ein neues Meldegesetz. Wer in Ausland umzieht, muss sich abmelden. Genau damit sollen solche "proforma" Wohnsitze verhindert werden.
Reist man in das außereuropäische Ausland unterliegt man nicht mehr der Krankenversicherungspflicht.
Kehrt man zurück meldet man irgendwo seinen Wohnsitz an und danach meldet man sich bei seiner zuletzt vorhandenen KK an. Die Kasse (zumindest GKV) muss einen nehmen.
Es gibt noch ein paar Spezialfälle ( EWR, Tunesien...) Inwieweit es binationale Abkommen mit Japan gibt - keine Ahnung
 
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Pichilemu

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Das ist alles nur Panikmache. Denn wie aus der Broschüre hervorgeht, gibt es ein Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und Japan. Man kann also auch durch eine Beschäftigung in Japan den Anspruch auf eine eventuelle deutsche EM-Rente sichern, sollte man irgendwann erwerbsunfähig werden.
 

ZynHH

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Sorry aber ich habe nicht verstanden, was du meinst.
Meine Frage ist, was soll ich mit der Rentenversicherung machen, während ich mich im Ausland aufhalte? Soll ich die Beiträge selber bezahlen? Und wenn ich sie nicht bezahle? Es kann nicht sein, dass alle bisher bezahlte Beiträge (von Arbeitgebern, und vom Jobcentern) verloren gehen und ich somit Anspruch auf meine Rente verlieren?!
Den einmal erworbenen Anspruch auf die Altersrente verlierst du nicht, wenn du in Ausland gehst.

Wenn du aber nicht die letzten drei von den vergangenen fünf Jahren sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat, was ja auch in AlgII der Fall sein kann, verlierst du deinen Anspruch auf eine erwerbsunfahigkeitsrente.

Es reicht aber, wenn du in Japan eine Arbeit findest, dich darüber zu versichern.
Ich würde während der Jobsuche keine Beiträge zahlen.....und später auch nicht mehr.

Wozu? Für eine Rente auf Grundsicherungniveau? Die bekommst im Alter sowieso, wenn du nicht 40 Jahre mindestens 2.500 hattest......:wink:
 
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