😷 Bewirbt man sich in der aktuellen Krise anders? Gibt es Besonderheiten zu beachten?

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Holler2008

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Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, sich aktuell anders, als gewohnt, zu bewerben.

Wir kennen zum Beispiel die übliche Floskel, dass man sich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen würde. Bei mir wäre das jetzt so nicht 100% richtig, weil es würde mir auch Sorgen bereiten und Fragen aufwerfen.
Ersetzt oder ergänzt die Floskel jemand von euch damit, dass man ein telefonisches Gespräch bevorzugen würde?

Hat schon einer für das Vorstellungsgespräch geskyped?

Mit Maske zum Gespräch oder ohne? Laden Firmen überhaupt noch ein?
Man darf ja nur noch zum arbeiten, spazieren oder einkaufen raus - zählt das dann als "arbeiten"?

Gibt es zum Thema Bewerbung während der Corona-Krise Tips oder Empfehlungen, auf die ich gerade nicht komme?
 
G

Gelöschtes Mitglied 63050

Gast
Bewerben erstmal wie immer.

Als Abschlusssatz kann man gut dazu schreiben, dass man sich neben einem persönlichen Gespräch auch über eine Skype Einladung freuen würde. Dann weiß der Arbeitgeber schonmal Bescheid, dass das möglich ist und muss nicht extra nachhaken.

Persönlich sollte bei entsprechenden Schutzmaßnahmen aber auch kein Problem sein. Besondern wenn in der Firma auch während der Krise vor Ort gearbeitet werden muss und Leute für sofort gesucht werden macht das durchaus Sinn.
 

Buchfan

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Das denke ich auch. Aus meiner Sicht hat der potentielle Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht, das Vorstellungsgespräch so ablaufen zu lassen, dass die Gefahr einer Infektion minimiert wird.
Aus diesem Grund würde ich persönlich Skype nicht erwähnen, denn erstmal ist der AG dran, die Bedingungen klarzustellen.
 

Matt45

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Guten Morgen.

Die Bewerbung sollte ganz normal geschrieben sein.

Allerdings gibt es sehr viele verunsicherte Bürger, würde mich selbst dazu zählen.

Bei kleineren Firmen ist das Risiko vermutlich deutlich geringer, aber ein VG in einer relativ großen Firma wäre nervlich für mich kaum auszuhalten. Hätte Angst Türen anzupacken oder.......

Bin allerdings kein Einzelfall, dies habe ich bereits mehrfach erfahren.

Wenn ich es wirklich müsste(zu ein VG), würde ich sogar Handschuhe und oder eine Maske(selbstgemacht) tragen.

Man kann mich gerne auslachen, allerdings gibt es mittlerweile viele mit Angststörungen(Trauma).

War vor ein paar Wochen in einer Apotheke und habe in letzter Zeit mit vielen Leuten telefoniert über die Angst.

Derzeit habe ich mir selbst Nachrichtenverbot erteilt und werde dadurch "gesunder".

Gibt natürlich auch die andere Gruppe von Menschen, habe eine Hochachtung für die Leute und wünschte ich würde auch wieder so werden.
 

franzi

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Vorstellungsgespräch über Skype ist zwar eine Option, aber später, wenn man dann dort arbeitet, geht es ja auch wieder ins richtige Leben zurück ...

Die Bewerbung würde ich auch ganz normal verfassen. Dass die Lage derzeit anders ist als sonst, weiß inzwischen jeder.

Ich würde mir nicht verbieten lassen, mit Maske und Handschuhen zum Gespräch zu erscheinen. Mein Lebensschutz (es geht ja nicht nur um die Gesundheit!) geht mir auf jeden Fall vor!
 

zzxyrd

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Ich glaube, da muss man sich nicht soviel Sorgen machen. Die Unternehmen möchten sich ja auch selbst schützen. Ich habe tatsächlich zwei Einladungen zu Gesprächen bekommen von Bewerbungen, die ich vor ~ 2 Wochen geschrieben habe. Beide (sowohl eine Institution des öffentlichen Dienstes als auch ein Unternehmen der freien Wirtschaft) Gespräche sollen sowieso erst nach dem 20. April stattfinden und können auch dann noch terminlich nach hinten verschoben werden bzw. hat mir das Unternehmen aus der Privatwirtschaft eine Vorstellung per Skype angeboten. Ich bewerbe mich jetzt einfach normal weiter, wobei passende Stellenangebote auch gerade Mangelware sind.
 

Chris43

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Ich finde es z.Zt. eh "fast" sinnlos sich zu Bewerben, da viele Firmen zu gemacht haben, andere sind auf Kurzarbeit und wieder andere haben wegen "keiner Auftragslage" Darlehen beantragt.
Das ist doch nur wieder Beschäftigungstherapie vom JC trotzdem seine Zahl an Bewerbungen zu Schreiben, da kommt im Moment eh kaum bis wie bei mir "gar keine" Antwort bei rum.

Ich bin auch erkrankt und vorbelastet, weswegen ich eh alle 2 Jahre mal eine Antwort auf eine Bewerbung bekomme, dann per Gutachten eh nur Teilzeit arbeiten kann und Spargelstechen durch
meine Erkrankungen eh nicht drin ist. :rolleyes:

Wie gesagt, ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber ich glaube es ist eine denkbar ungünstige Zeit für Bewerbungen (also eh nur Scheinbewerbungen) und wer weiß, wielange das noch anhält?
 

Kerstin_K

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UNgünstig ist die Zeit sicher für Bewerbungen, aber es gibt auch Ausnahmen.
 

Kerstin_K

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Das nun nicht. Aber waenverrumer in den Lebensmittelmärkten weren gesucht, und wer weiss, vielleicht bleibt da der eine oder andere in einem dauerhaften Job hängen? Auslieferungsfahrer für Essen und andere Bestellungen aller Art werden gesucht, Pflegekäfte, Paketboten. Alles keine tollen Jobst, das ist klar, aber für den einen oder anderen vieleicht einne Chance auf einen Minijob? Warum sollte ein Restaurant, dass jetzt auf Lieerservice umgestellt hat, das nicht nach Corona beibehalten? Oder ein Buch- oder Spielzeugladen? Oder die ganzen Initiativen für Einkaufshilfe, die jetzt entstehen, vielleicht ergeben sich daraus langfristig neue Kontakte, die wieder zu Jobs führen können? Der eien oder andere wird vielleicht auch in der Landwirtschaft hängen bleiben, wenn er sich jetzt geschickt anstellt, warum nicht?

Aber ich mene auch noch etwas anderes: Bei meinem Arbeitgeber ist es zum Beispiel so, dass wir zwar jetzt aufgefordert sind, überstunden abzubauen. aber wir erwarten, dass im driten Quartal bei uns die Hölle los sein wird. Warum? Ich arbeite bei einem IT-Dienstleister. Wir haben vielen Firmen usw. jetzt ertmal geholfen, irgenwas auf die Beine zu stellen, damit Homeoffice überhaupt möglich war. Wir erwarten aber anch der Krise da eine echten Digitalisierungsschub. Erste Anfragen trudeln jetzt schon ein. Was uns besonders freut: einige Kunden, für die es bisher völlig ausgeschlossen war, dass wir remote leisten, sind da jetzt umgeschwenkt.
 

Chris43

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Lebensmittel-Auspacker und Einsortierer werden ja immer gesucht (gute körperliche Gesundheit vorausgesetzt), aber ich glaube gerade Lieferfahrer egal welcher Branche bei dem neuen Bußgeldkatalog (gerade was Parken in Ballungsräumen angeht), will/kann ja wirklich kaum noch jemand machen, gerade als Mini/TeilzeitJob! 2-3x falsch geparkt (und das noch mit Termindruck), weil Du einfach nirgens einen freien Platz findest und Dein MiniJob Geld geht an die Bußgeldstelle. Gerade auch jetzt in der Zeit, wo mehr Menschen zuhause sind und Home-Office machen, sind noch weniger Parkplätze frei, weil ja weniger zur Arbeit fahren. Hatte ich auch mal im Kopf, habe ich mir aber aufgrund dessen "Hauptstadt" auch schnell wieder aus dem selben geschlagen.
 
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grün_fink

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Soweit ich hier vor Ort mitbekommen habe, haben die Supermärkte und Discounter ihre eigenen Ladebereiche außerhalb der normalen Parkbereiche.
 

Kampfmops

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Ich gehöre auch zu den gesundheitlich "Vorbelasteten" und Stellen, die ich machen könnte, sind grad auch Mangelware. Der Großteil der Stellengesuche sind wirklich: Pflege, Wareneinräumer, Fahrer und komischerweise Stahlarbeiter.
Leider alles Dinge, die ich nicht machen kann (mangelnder Führerschein z.B.) oder darf (gesundheitliche Probleme). Irgendwie verständlich, da viele Geschäfte (zumindest bei uns) dicht machen mussten und daher auch vorerst keine Leute brauchen.
 

mathias74

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Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, sich aktuell anders, als gewohnt, zu bewerben.
Ich bewerb mich zur Zeit überhaupt nicht da meine Branche nicht aufmachen darf und man auch keine Stellenanzeige in der Zeitung findet, vor 4 Wochen hatte ich 2 eigene und eine Zwangsbewerbung raus geschickt. Von der Zwangsbewerbung hab ich gleich eine Absage wegen der besonderen Lage bekommen. Und von den anderen wird man so schnell nix hören-ausser wir öffnen wieder alles.
 
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