Bewilligung der Bewerbungskosten abgelehnt

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PaulusW

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Da ich nur die Abschnitte der von mir erstellten Anschreiben meiner Bewerbungen eingereicht habe und nicht das vollständige Bewerbungsanschreiben der ARGE eingereicht habe, lehnt man mir die Bewerbungskosten ab.

Anbei das Schreiben der ARGE .

Meine Frage:
dürfen die das?
kann man evtl.ein Kompromiss machen und die Bewerbungen nur zur Einsicht vorlegen. (Ich werde sie ihnen auf jeden Fall nicht überlassen!


Die entstandenen tatsächlichen Bewerbungskosten sind in meiner ALG-II -Regelleistung nach § 20 SGB II nicht enthalten, deswegen stehen mir keine finanziellen Mittel für Bewerbungen zur Verfügung.

Wäre super nett, wenn mir jemand ein passendes Schreiben an die ARGE aufsetzt.
 

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  • Brief von ARGE Bewerbungskosten.doc
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Erolena

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Wieso kannst Du das einfache Anschreiben nicht noch mal für die ARGe ausdrucken?
Sehe da kein Problem.
(Den Satz, dass du für die Stelle nicht geeignet bist, kannst Du ja rausnehmen.)
 

PaulusW

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Wieso kannst Du das einfache Anschreiben nicht noch mal für die ARGe ausdrucken?
Sehe da kein Problem.
(Den Satz, dass du für die Stelle nicht geeignet bist, kannst Du ja rausnehmen.)

Hi Erolena,

die ARGE möcht von mir nicht die Absagen der Frimen sonder mein komplettes Bewerbugsschreiben. Ich habe denen aber nur die Anschrift der Frimen ausgedruckt, bei denen ich mich beworben habe.

Ich möchte u. a. nicht, dass bei deinen im Haus meine Bewerbungen rum geistern.
 

catwoman666666

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Da ich nur die Abschnitte der von mir erstellten Anschreiben meiner Bewerbungen eingereicht habe und nicht das vollständige Bewerbungsanschreiben der ARGE eingereicht habe, lehnt man mir die Bewerbungskosten ab.

Anbei das Schreiben der ARGE .

Meine Frage:
dürfen die das?
kann man evtl.ein Kompromiss machen und die Bewerbungen nur zur Einsicht vorlegen. (Ich werde sie ihnen auf jeden Fall nicht überlassen!

QUOTE]

Zitat:

Hintergrund ist der von Ihnen zu führende Nachweis, dass Ihnen die notwendigen Kosten auch entstanden sind. Nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 45 Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGF III) die hier über § 16 Abs. 1SGB II zur Anwendung kommen, sind entstandene Kosten in geeigneter Form nachzuweisen, d.h. durch Vorlage der Originalbelege. Es ist zwischenzeitlich unbestreitbares, überwiegendes Verhalten der angeschriebenen Arbeitgeber nur noch in Einzelfällen Eingangsbestätigungen an die Bewerber zu versenden.





genau das wird ja vorgeschlagen

 
E

ExitUser

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Das, was die ARGE im Brief schreibt, halte ich für teilweise äußerst zweifelhaft.

Zunächst mal ist schon richtig, daß Arbeitgeber heutzutage nicht immer Eingangsbestätigungen versenden. Richtig ist auch, daß man seine Aufwendungen nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen hat. Ein "Originalbeleg" über den Versand wäre im Grunde genommen aber nur die Einlieferungsbestätigung der Post über eine Einschreib-Briefsendung an einen bestimmten Empfänger.

Eine Kopie der eigenen Bewerbung besagt in diesem Zusammenhang gar nichts, wie auch sonst eigene Kopien von Schreiben nichts beweisen. Wie soll denn bewiesen werden, daß das entsprechende Original als Bewerbung an den Arbeitgeber versandt worden ist? Die Kopie des Bewerbungsanschreibens ist also auf keinen Fall ein gewünschter "Originalbeleg". Ich halte das für ein vorgeschobenes Argument.

Geschäftsanweisungen haben im übrigen nur interne Bedeutung und keine Gesetzeskraft. Ob sie in der zititerten Form überhaupt existieren, wäre auch noch zu fragen.

Ich würde der ARGE also, wenn du die Bewerbungsschreiben nicht überlassen willst, einfach vorschlagen, daß du künftig gerne "Originalbelege" in Gestalt der Einlieferungsbescheinigungen der Post für einen Einschreibbrief vorlegen wirst -- vorausgesetzt, die ARGE zahlt dir zusätzlich für jede Bewerbung das Zusatzentgelt für einen Einschreibbrief. Dann haben die ihre gewünschten "Originalbelege".
 

stummelbeinchen

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Es ist richtig, dass Kosten aus dem Vermittlungsbudget nur auf Nachweis erstattet werden. Als Nachweis für Bewerbungskosten reicht eine Kopie des Anschreibens aus. Man könnte sicherlich mehr verlangen, aber die Agentur/Arge begnügt sich damit und vertraut darauf, dass die eingereichten Kopien auch tatsächlich versendet wurden. Wieso sollten deine Bewerbungen durch die Behörde kreisen? Gib doch den Antrag beim nächsten Termin mit den Anlagen beim Vermittler ab. Manchmal reicht es, dass er/sie die gesehen hat, ansonsten werden sie sofort an deine Akte geschickt und dort abgeheftet.
 

PaulusW

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Ersteinmal glaube ich, dass es einfach wieder Willkür von der ARGE ist.
Zusätzlich möchte ich nicht, dass meine Bewerbungsschreiben für jeden in der ARGE einsehbar ist und das tut es ja dann.
Ich möchte so wenig wie möglich irgendwelche Infos über mich in allen Behörden auf dieser Welt überlassen und preis geben. Wer weiß was morgen ist. :icon_evil:
Vielleicht leide ich auch schon an Paranoia!

Ups...hätte fast vergessen mich bei euch zu bedanken!:icon_daumen:
Dachte schon, dass mich alle verlassen haben und ich mit meinen Sorgen allein zurecht kommen muss.
 
E

ExitUser

Gast
Wieso sollten deine Bewerbungen durch die Behörde kreisen?

Ja wieso eigentlich nicht?

Wieso kursierten Daten von Arge -"Kunden" im Internet? Wieso nimmt man es bei den Argen mit dem Datenschutz nicht so genau?

Es gab mal den Fall, da musste ein Arbeitsloser erfahren, dass seine Bewerbungsanschreiben bei Trainingsmaßnahmen als Beispiel hergehalten hatten, aber das müsstest Du selbst eigentlich besser wissen.

Es ist richtig, dass Kosten aus dem Vermittlungsbudget nur auf Nachweis erstattet werden. Als Nachweis für Bewerbungskosten reicht eine Kopie des Anschreibens aus.

Mit welchem Recht fordert die Arge Nachweise, wenn sie die Kostenübernahme ablehnt?

werden sie sofort an deine Akte geschickt und dort abgeheftet.

Sag mal, ein Arbeitsloser, der mehrere Hundert Bewerbungen während seiner Arbeitslosenlaufbahn schreibt, darf dann wohl davon ausgehen, dass alle seine Bewerbungen bei der Arge in der Akte liegen, ja?

Bitte nenne die gesetzliche Grundlage dafür und vielleich hast Du sogar eine Dienstanweisung parat.
 

stummelbeinchen

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Ja wieso eigentlich nicht?

weil die Vermittler mit Sicherheit andere Dinge zu tun haben, als die Bewerbungsanschreiben aller zigtausend Kunden zu lesen und rumzuzeigen? Ich habe auch angeführt, dass es mitunter ausreicht, bei der Antragsabgabe (beim Termin) diese vorzuzeigen. Manchen Vermittlern reicht das aus.

Wieso kursierten Daten von Arge -"Kunden" im Internet? Wieso nimmt man es bei den Argen mit dem Datenschutz nicht so genau?

Es gab mal den Fall, da musste ein Arbeitsloser erfahren, dass seine Bewerbungsanschreiben bei Trainingsmaßnahmen als Beispiel hergehalten hatten, aber das müsstest Du selbst eigentlich besser wissen.

Das ist mit Sicherheit nicht richtig und auch ein Fall für den Datenschutz, aber ein Einzelfall sollte nicht verallgemeinert werden.


Mit welchem Recht fordert die Arge Nachweise, wenn sie die Kostenübernahme ablehnt?

Ich glaub, da hast Du die Reihenfolge durcheinander gebracht. Der Antrag wurde abgelehnt, weil keine Nachweise vorhanden waren. Außerdem hat jeder das Recht einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen.

Sag mal, ein Arbeitsloser, der mehrere Hundert Bewerbungen während seiner Arbeitslosenlaufbahn schreibt, darf dann wohl davon ausgehen, dass alle seine Bewerbungen bei der Arge in der Akte liegen, ja?

Wenn er diese eingereicht hat, um Bewerbungskosten zu erhalten? Dann sind diese in Vermittlungsbudgetakte abgeheftet.

Bitte nenne die gesetzliche Grundlage dafür und vielleich hast Du sogar eine Dienstanweisung parat.
Wofür? Fürs Abhängen oder die Anforderung von Nachweisen?
.
 

PaulusW

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Ich habe einen Antrag auf Kostenübernahme gestellt und habe auch die Anschreiben an denen meine Bewerbung ging, mit eingereicht.
Damit hat man sich aber nicht zufrieden gegeben. Man verlangt von mir das gesamte Bewerbungsschreiben.

Ich werde der ARGE vorschlagen, dass ich bereit bin die Bewerbungsschreiben zur Einsicht und in meinem Beisein zu sichtigen.

Was meint ihr dazu?
 
E

ExitUser

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Das kannst du so vorschlagen.

Du kannst wie gesagt auch darauf verweisen, daß die Forderung nach Vorlage von "Originalbelegen", aus denen die entstandenen Kosten hervorgehen, und das Verlangen nach Kopien der Bewerbungsschreiben ein Widerspruch in sich ist. Kopien sind keine Originalbelege.

Die Einsicht in die kompletten Bewerbungsschreiben macht nur Sinn, wenn man den Inhalt dieser Schreiben kontrollieren will. Für die Frage der tatsächlichen Kostenentstehung besagen Kopien überhaupt nichts. Hier könntest du genausogut eine einfache Auflistung deiner Bewerbungen mit Datum, Empfänger und Art der Stelle einreichen. Das hätte dieselbe Beweiskraft.
 

PaulusW

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Ich danke für eure Mühe.

Dank eurer Hilfe und Komentare habe ich das ein und andere in einem Schreiben an die ARGE mit einfließen lassen und da ich bis zum 11.09 Zeit habe, mich bei denen schriftlich zu äußern, werde ich es denen am 10.09. per Einschreiben zukommen lassen.
 

Karola

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Hallo Gurkenaugust,

was ist denn, wenn ich online-Bewerbungen tätige? Da habe ich keine Eingangsquittungen von der Post vorliegen, sondern nur meine e-Mail und das Bewerbungsschreiben ...
 
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