Bewerbungsunterlagen Anschreiben nach 4 Monaten

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haubert

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Hallo Leute,

es geht um den folgenden Fall, welches wir hier schon besprochen hatten.

https://www.elo-forum.org/alg-ii/143408-sanktion-wegen-zaf-bewerbung-datenschutz.html#post1816463

Kurz, JobCenter wollte mich sanktionieren wegen Datenschutzklausel in der Bewerbung (ZAF).

Nach meiner schriftlichen Anhören, das war 30.1.2015, verlangt jetzt JobCenter, dass ich die Bewerbungsunterlagen inkl. Anschreiben usw dem JobCenter zuschicke.

Nur leider habe ich nie eine Antwort von der ZAF oder meine Bewerbungsunterlagen, Anschreiben usw zurĂŒck geschickt bekommen, hatte mich schriftlich beworben..

Ist das jetzt wieder ein tralala vom Jc oder was muss ich da tun.

Wollte ein Anschreiben ausdrucken mit einem Schrieb, indem steht, dass es ungefÀhr so ausgesehen hat(zusÀtzlich Anschreiben usw ausdrucken) und ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann, das es schon 4 Monate her sind.

Oder

Fertige ein Schrieb, indem ich die sachlage schildere und darauf hinweise, das ich meine Berwerbungsunterlagen noch nicht zurĂŒckgeschickt bekommen habe.

Was wĂ€re erfahrungsgemĂ€ĂŸ sinnvoller ?

mfg
 

Trolljenta

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Ich persönlich wĂŒrde dem Jobcenter mitteilen das die Bewerbungsunterlagen, inklusive Anschreiben, am (Datum) an ZAF gingen. Das keine Unterlagen zurĂŒck gesendet wurden und du auch keine Kopie davon gemacht hast, welche du nun vorlegen könntest.
 

chris76

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Ich hatte einen Ă€hnlichen Fall - Zwangsbewerbung bei einer ZAF, mein Anschreiben hatte auch einen Vermerk zum Datenschutz. Die ZAF meinte dann mich beim JC wegen einer angeblichen negativen Bewerbung melden zu mĂŒssen. Das JC wurde natĂŒrlich mir gegenĂŒber aktiv. Wegen einem möglichen Eintritt einer Sanktion, sollte ich mich schriftlich zum Sachverhalt Ă€ußern, dem bin ich dann fristgemĂ€ĂŸ nachgekommen. Es vergingen ein paar Wochen, da kam ein Schreiben vom JC, jetzt wollten sie auf einmal mein Anschreiben dieser ZAF Bewerbung sehen und erst dann prĂŒfen ob sie dann den Eintritt einer Sanktion einleiten wĂŒrden. Von der ZAF habe ich ĂŒbrigens auch keine schriftliche Absage erhalten.

Eine Sanktion verhĂ€ngen, kann das JC innerhalb eines Zeitraums von 6. Monaten nachdem man sich zum Sachverhalt schriftlich geĂ€ußert hat. In meinem Fall hat das JC diese Frist verstreichen lassen, sodass ich daraufhin kein Problem hatte. Die wissen sowieso Bescheid, dass egal was von denen kommt, ich mich mit aller Macht dagegen zur Wehr setzen werde, wenn sie versuchen sollten, mich in irgendeiner Form zu sanktionieren.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Der Vorschlag von @Trolljenta erscheint mir auch sinnvoll.
Dass das JC irgendwas verdreht, damit musst du bei denen immer rechnen, egal was du tust.
 

Julchen68

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Soll das heißen, das JC hat einfach so auf Treu und Glauben, rein aufgrund einer abstrakten, unbelegten Aussage irgendeines Eumel die Sanktionsmaschinerie angefahren ... und fragen nun den potentiell Sanktionierten nach Belegen fĂŒr den ganzen Unfug? Sind die noch normal? :icon_frown:

Ich glaube, diese Fragestellung sollte man mal an NĂŒrnberg und noch ein paar Dutzend andere Stellen richten. Schriftlich natĂŒrlich. Und dann abwarten, wer sich alles in diesem Netz fĂ€ngt.

Daß ICH den Brief nicht mehr hab wĂŒrd ich gar nicht erwĂ€hnen. Der Punkt ist, daß DIE ihn auch nicht (mehr) haben.
 

chris76

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@haubert

Ich habe kurz und bĂŒndig an das JC geantwortet:


Nummer BG:
Ihr Schreiben vom (Datum)
Ihr Zeichen


Sehr geehrter Herr....

Ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom (Datum) und ĂŒbersende Ihnen in der Anlage das Anschreiben an die ZAF aufgrund meiner Bewerbung vom (Datum).

MfG
 

haubert

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@chris76

also hast du das Anschreiben an JC geschickt, welches du auch der ZAF geschickt hattest. Obwohl die ZAF dir die Unterlagen nicht zurĂŒck geschickt haben.
 

Trolljenta

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Nun ja, manche machen eine Kopie des Anschreibens (ich ĂŒbrigens auch) schon allein um die Bewerbungskosten zu erhalten. Dann kann man diese natĂŒrlich auch noch einmal beim JC einreichen. Das Kopien erstellen und aufbewahren allerdings Pflicht ist, habe ich noch nicht gehört und du hast halt keine Kopie gemacht und kannst sie daher auch nicht einreichen.
 

chris76

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also hast du das Anschreiben an JC geschickt, welches du auch der ZAF geschickt hattest. Obwohl die ZAF dir die Unterlagen nicht zurĂŒck geschickt haben.


Genau so habe ich es gemacht und kann da auch @Trolljenta zustimmen, dass man sich im Falle eines Falls immer eine Kopie des Anschreibens macht, gegebenfalls kann man die Anschreiben auf dem PC speichern, sodass man bei Bedarf das benötigte Schreiben einfach sich ausdruckt.
 
S

schnuckelfĂŒrz

Gast
haubert;@chris76
also hast du das Anschreiben an JC geschickt, welches du auch der ZAF geschickt hattest. Obwohl die ZAF dir die Unterlagen nicht zurĂŒck geschickt haben.

Nunja, das JC hat von dir ja auch nicht das Bewerbungsschreiben verlangt, das die ZAF zurĂŒck schickt, sondern nur das Anschreiben dazu, um es zu vergleichen. Die gehen halt davon aus, das du es im PC gespeichert hast.
 

Visita

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Soll das heißen, das JC hat einfach so auf Treu und Glauben, rein aufgrund einer abstrakten, unbelegten Aussage irgendeines Eumel die Sanktionsmaschinerie angefahren ... und fragen nun den potentiell Sanktionierten nach Belegen fĂŒr den ganzen Unfug? Sind die noch normal? :icon_frown:

Daß ICH den Brief nicht mehr hab wĂŒrd ich gar nicht erwĂ€hnen. Der Punkt ist, daß DIE ihn auch nicht (mehr) haben.
Stimme zu! Nicht nachweisen! Die haben nur eine Antwort bekommen, dass Du es aufgefĂŒhrt hast. Bewerbung kommen die nicht heran, weil persönliche Unterlagen, gilt sogar als DOKUMENT!

Also versuchen sie es vom Bewerber zu erhalten, wie perfide!!! Bewerbung ist vorhanden (zur Not schreibst du eine "KOPIE" fĂŒr Dich) Diese musst Du aber nicht vorlegen, sondern die Bewerbungsliste!

Vor Gericht mĂŒssten sie nachweisen, auf was sich eine Sanktion bezieht (SchriftstĂŒck). Und dieses werden sie nicht haben!
 

haubert

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Dann werde ich wie folgt antwort.

Bewerbungsunterlagen, inklusive Anschreiben, am xxxxxx an ZAF geschickt. Es wurden keine Unterlagen zurĂŒck gesendet und ich auch keine Kopie davon gemacht habe, welche du nun vorlegen könntest.

mal schauen was von denen Ihrer Seite kommt. Auch wenn es mir bissle mulmig dabei ist :icon_cry:
 

Trolljenta

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Zitat:
Bewerbungsunterlagen, inklusive Anschreiben, am xxxxxx an ZAF geschickt. Es wurden keine Unterlagen zurĂŒck gesendet und ich auch keine Kopie davon gemacht habe, welche du nun vorlegen könntest.


Bewerbungsunterlagen, inklusive Anschreiben, am xxxxx an ZAF geschickt. Es wurden keine Unterlagen an mich zurĂŒck gesendet. Ich habe vorab keine Kopie des Anschreibens gemacht und sehe mich daher nicht in der Lage, Ihnen das gewĂŒnschte Bewerbungsschreiben zukommen zu lassen.


Warum mulmig? Es ist wie es ist, du kannst dir ja keines aus dem Ärmel zaubern und niemand hat dich verpflichtet vorab eine Kopie zu erstellen. Das du dich beworben hast wissen sie ja und das ist das einzige was zĂ€hlt.
 

Julchen68

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Stimme zu! Nicht nachweisen! Die haben nur eine Antwort bekommen, dass Du es aufgefĂŒhrt hast. Bewerbung kommen die nicht heran, weil persönliche Unterlagen, gilt sogar als DOKUMENT!

Es geht hier nicht um den (zweifelhaften) "Dokumentenstatus" einer Bewerbung. Interessiert dort doch eh kein S**, welche Unterlagen untereinander getauscht werden.
Fakt ist, daß sie die Unterlagen - als Beweis, was tatsĂ€chlich geschrieben wurde - hĂ€tten tauschen können, es aber nicht getan haben und das Ding auf ZAF-Seite anscheinend inzwischen im Schredder gelandet ist.
Nun sitzt SB auf einem nichtssagenden Kreuzchenformular und verlangt das vernichtende Beweismittel von wem? .... vom Bewerber selbst.
Das ist schon ziemlich dreist. Vor allem weil inzwischen recht viel Zeit vergangen ist. So lange haben die gebraucht um festzustellen, daß sie nix in HĂ€nden haben.
 

AnonNemo

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Es könnte(!!) auch sein, dass das Amt das Anschreiben doch hat, und jetzt versucht durch eine DrohgebĂ€rde an eine ĂŒberarbeitete Version (z. B. ohne Datenschutzklausel) zu kommen, um damit ein mutwilliges Verhalten durch den Bewerber konstruieren zu können.

Das versendete Anschreiben war wohl noch nicht "schlecht" genug, um eine Sanktion verhĂ€ngen zu können, das ĂŒberarbeitete Anschreiben wĂ€re dann aber der Beweis fĂŒr einen "Betrug(sversuch)".
 

Couchhartzer

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Nun sitzt SB auf einem nichtssagenden Kreuzchenformular und verlangt das vernichtende Beweismittel von wem? .... vom Bewerber selbst.
Das ist schon ziemlich dreist.
Ich finde das nicht unbedingt dreist, denn es kam halt schon sehr oft und gerade bei ZAF vor, dass diese bei RĂŒckmeldungen zu den ihnen vermittelten Bewerben in eben den RĂŒckmeldetexten an das JC einfach wahrheitswidrige AusfĂŒhrungen machten und behaupteten der Bewerber hĂ€tte mit irgendwelchen BewerbungsausfĂŒhrungen etwas vereitelt.
Vielleicht also genau diese jetzt hier involvierte ZAF genau einer dieser Kandidaten die schon öfters mit wahrheitswidrigen RĂŒckmeldungsausfĂŒhrungen auffielen und man will die RĂŒckmeldeausfĂŒhrung der ZAF nun erst einmal ĂŒberprĂŒfen, bevor man dazu jemanden sanktioniert.
WĂ€re durchaus denkbar.
 

iSlave

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Man könnte auch schreiben, dass man alles durchsucht hat und es ZUR ZEIT nicht finden kann. So behÀlt man sich vor es spÀter, falls es der Anwalt verlangt, zu finden. Aber nur, wenn es der Wahrheit enspricht :icon_evil:
 
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