Bewerbungstraining für uns (2 Betrachter)

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Ralsom

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Viele von euch haben schon Bewerbunstraining gehabt und zum Teil auch schon mehrfach (= sinnlose Maßnahme).
Ich werde jetzt grade erwerbslos und bin dabei mich zu bewerben. Aber ich schreibe meine Bewerbungen immer ganz altmodisch, wie ich das vor ganz, ganz vielen Jahren gelernt habe.
Das ist sicher nicht mehr "up to date"!!

Würde gerne von euren Bewerbungstrainings profitieren! Ihr habt doch bestimmt Tipps. Eure Anregungen werde ich gerne aufnehmen: dritte Seite?, wohin und wie das Foto?, Deckblattgestaltung?, Form des Anschreibens? und wenn ja wie??
Und wenn ihr das dann hier im Forum den anderen zur Verfügung stellt, ist die eine oder andere Maßnahme ja vielleicht nicht mehr ganz so sinnlos gewesen, oder??
Schönes Wochenende - sitze hier die nächsten 2 Tage über meiner nächsten Bewerbung.
:icon_hug:
 

Flex39

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Ich meine ne Bewerbung sollte vor allem von dir selber sein. Personaler merken schnell wenn du Vorlagen und son mist nimmst. Gewisse Formen sollten zwar sein ber nicht zu eng gesteckt sein. Kommt aber auch drauf an als was du dich bewirbst. Eine Bewerbung von nem Handwerker wird sicherlich anders aussehen als die von nem Bänker ;) Aber Tipps kannst natürlich gerne bekommen.
Auf meinem Deckblatt ist inne Mitte ein schickes Foto, ruhig grösser als ein normale Passfoto, wenn dun einen guten Drucker hast ruhig ausdrucken oder eben ein Portraitfoto machen lassen bei nem Fotoheini. Bloss nich son Automaten nehmen, sehen immer scheisse aus die Fotos. Ober steht halt Bewerbungsmappe von mir, drunter Anschrift und so. Kannst wunderschon mit Word oder so machen.
Lebenslauf sollte natürlich komplett sein und unterschrieben werden, genauso wie das Anschreiben. Vorlagen fürs Layout hat Word, kannste ja mal guggi.
Das Anschreiben ist natürlich das schwerste. Erst mal versuchen was über die Firma raus zu bekommen was die genau machen und so. Kann man schön mit einbringen, grad wenn man schon Erfahrung vorweisen kann. Wichtig ist auch das du reinschreibst was du von dem Job erwartest, auch der Lohn kann ruhig mit rein. Dann einfach drauf los schreiben, bissi verändern, bis sich für dich gut "anfühlt". Das Anschreiben immer lose auf die Mappe legen, eintüten, wegschicken und hoffen.

Viel Glück

Gruß Flex
 
E

ExitUser

Gast
Es ist völlig richtig, daß die Maßstäbe an eine Bewerbung von der Position abhängen, für die man sich bewirbt. Wenn man sich beispielsweise als Sekretärin bewirbt, sollte man erwarten, daß der Brief einwandfrei gestaltet und auch in korrektem Deutsch verfaßt ist. Bei einem handwerklichen Beruf ist das alles nicht so kritisch, aber auch hier sollte die Bewerbung nicht ausgesprochen schlampig verfaßt sein.

Von irgendeiner Protzerei wie luxuriösen Bewerbungsmappen halte ich gar nichts. Zum einen sieht das leicht nach Angeberei aus und kostet nur unnützes Geld, zum anderen kommt es immer noch mehr auf den Inhalt an.

Wesentliche Information müssen schon drin sein, aber trotzdem bitte kurz fassen. Niemand hat heute Zeit, seitenlange Erklärungen zu lesen.

Die wesentlichen Angaben zu Ausbildung und Berufsweg stehen im (vorzugsweise tabellarischen) Lebenslauf und ergeben sich aus den Arbeitszeugnissen. Im Anschreiben würde ich hauptsächlich ausführen, um welche Position es überhaupt geht und wieso man sich gerade für diese bewirbt.

Mit Forderungen zum Gehalt würde ich an dieser Stelle aber noch zurückhaltend sein, das ist eher ein Thema fürs Vorstellungsgespräch. Etwas anderes ist es natürlich, falls in der Ausschreibung ausdrücklich um diese Angabe gebeten wurde.

Viel Erfolg!
 

Ralsom

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Danke euch für die ersten Tipps, wie ist das mit Photos? Müssen das Photos vom Profi sein, oder reicht auch ein eingescanntes Foto? Das Anfertigen von Fotos geht ja immer so richtig ins Geld.
Stichwort Lebenslauf: nach 15 Jahren Berufserfahrung den Lebenslauf rückwärts ab letzter Anstellung, oder fangt ihr bei der Schulbildung an?
Und meine Anschreiben werden leider immer viel zu lang. Grade seine Berufserfahrung kurz und bündig zu beschreiben, finde ich immer total kompliziert.Vor allem, wenn man nicht so ganz genau weiß, was der Arbeitgeber erwartet.
Morgen mittag sollen zwei Bewerbungen fertig sein - das wird auch.
 

kleinram

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Danke euch für die ersten Tipps, wie ist das mit Photos? Müssen das Photos vom Profi sein, oder reicht auch ein eingescanntes Foto? Das Anfertigen von Fotos geht ja immer so richtig ins Geld.
Stichwort Lebenslauf: nach 15 Jahren Berufserfahrung den Lebenslauf rückwärts ab letzter Anstellung, oder fangt ihr bei der Schulbildung an?
Und meine Anschreiben werden leider immer viel zu lang. Grade seine Berufserfahrung kurz und bündig zu beschreiben, finde ich immer total kompliziert.Vor allem, wenn man nicht so ganz genau weiß, was der Arbeitgeber erwartet.
Morgen mittag sollen zwei Bewerbungen fertig sein - das wird auch.
Also ich hatte meinen Lebenslauf erstmalig"rückwärts" geschrieben,weil es glaube keinen Arbeitgeber interessiert,wo man vor 20 Jahren beschäftigt war,sondern was man die letzten Jahre gemacht hat.Wenn dies dem Arbeitgeber genehm ist liest er auch den Rest. Dies war ein Volltreffer,ich arbeite dort immer noch.
MfG Ramona
 

mcbarnie

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Danke euch für die ersten Tipps, wie ist das mit Photos? Müssen das Photos vom Profi sein, oder reicht auch ein eingescanntes Foto? Das Anfertigen von Fotos geht ja immer so richtig ins Geld.
Ich habe das Foto von einem Freund machen lassen der ist Fotograf. Das Foto habe ich dann hochauflösend eingescannt und mit einem Grafikprogramm daraus eine Seite mit 9 Fotos angefertigt.

Mit dieser Datei bin ich zum KopieShop gegangen und habe mir davon Hochglanzkopien anfertigen lassen. Das sieht gut aus und ist kostengünstig
Stichwort Lebenslauf: nach 15 Jahren Berufserfahrung den Lebenslauf rückwärts ab letzter Anstellung, oder fangt ihr bei der Schulbildung an?
Also bei mir steht die letzte Anstellung unten.
Und meine Anschreiben werden leider immer viel zu lang. Grade seine Berufserfahrung kurz und bündig zu beschreiben, finde ich immer total kompliziert.Vor allem, wenn man nicht so ganz genau weiß, was der Arbeitgeber erwartet.
Ausführliche Informationen über mich, habe in Form eines Profils als zusätzliches Blatt meinen Bewerbungen beigefügt. Hier mal ein Link der dir eventuell weiterhilft: https://www.jova-nova.com/auswahl/inhalt.htm
 
N

Nihilist

Gast
Viele von euch haben schon Bewerbunstraining gehabt und zum Teil auch schon mehrfach (= sinnlose Maßnahme).
Ich werde jetzt grade erwerbslos und bin dabei mich zu bewerben. Aber ich schreibe meine Bewerbungen immer ganz altmodisch, wie ich das vor ganz, ganz vielen Jahren gelernt habe.
Das ist sicher nicht mehr "up to date"!!

Würde gerne von euren Bewerbungstrainings profitieren! Ihr habt doch bestimmt Tipps. Eure Anregungen werde ich gerne aufnehmen: dritte Seite?, wohin und wie das Foto?, Deckblattgestaltung?, Form des Anschreibens? und wenn ja wie??
Und wenn ihr das dann hier im Forum den anderen zur Verfügung stellt, ist die eine oder andere Maßnahme ja vielleicht nicht mehr ganz so sinnlos gewesen, oder??
Schönes Wochenende - sitze hier die nächsten 2 Tage über meiner nächsten Bewerbung.
:icon_hug:
Bewerben ist auch eine Glückssache.

Ich habe die "normierte" Bewerbung schon lange aufgegeben. Denn da landest Du in einem Stapel und wirst aussortiert, wenn Du länger erwerbslos bist.

Ich schicke nur noch ein selbstbewusstes Anschreiben mit dem Angebot meine Bewerbungsunterlagen in einem Vorstellungsgespräch zu übergeben.

Damit habe ich jedenfalls bessere Erfahrungen gesammelt. Auf meine Mappen gab es schon lange keine Einladung mehr. Die wurden auch nicht mehr zurück gesendet. Seit dem ich das umgestellt habe melden sich wenigstens ab und an doch Arbeitgeber. Und es kostet mich weniger!

MfG

PS. Fotos hab ich dann auch nicht dabei *g"
 

Flex39

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Die Idee von Nihilist finde ich nicht schlecht :). Man kann ruhig ungewähnliche Wege gehen. Einen Rückwärstlebenslauf mache ich auch immer da ich schon lange im Berufsleben stehe. Foto sollte auf alle Fälle von nem Fotoheini gemacht werden. Quittung einsacken und nicht vergessen nen Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten holen. Und zwar bevor du loslegst.

Gruss Flex
 
E

ExitUser

Gast
Noch ein anderer "unkonventioneller" Gedanke: wieso verwendet man überhaupt soviel Gedanken auf ein optimales Foto?

Sofern man sich nicht gerade als Schauspieler oder Fotomodell (oder meinetwegen noch als Außendienstmitarbeiter mit häufigen Kundenkontakten im "gehobenen Mileau") bewirbt, sagt das eigene Aussehen nichts über die berufliche Qualifikation aus. Im Gegenteil - bei manchen Leuten, die vom Äußeren her leider nicht die optimale Erscheinung haben, lenkt es eher von den wesentlichen "inneren Werten" ab.

In manchen anderen Ländern ist ein Foto vollkommen unüblich bei der Bewerbung - zum Beispiel, weil der Arbeitgeber sich dann möglicherweise sachfremde oder diskriminierende Praktiken bei der Personalauswahl vorwerfen lassen muß.

Eigentlich hat das Foto nur den Sinn, mit dem Lebenslauf auch ein Gesicht zu verbinden, das man sich vorstellen kann. Dafür reicht meiner Ansicht nach eine gute Schwarz-Weiß-Fotokopie eines gelungenen Fotos völlig aus. Leicht vergrößeren läßt sich so ein Foto beim Kopieren meist ohne Probleme und große Kosten, und man hat auf diese Weise viel weniger Aufwand.

Ich denke mal, man muß nicht alles nachmachen, was so in einschlägigen Bewerbungsratgebern steht, wenn man es nicht für sinnvoll hält. Das muß aber jeder selbst beurteilen.
 

Emma13

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Obwohl Bewerbungen - wie in meinem Fall - über 50 schon relativ aussichtslos sind, bin ich mit Gurkenaugust einer Meinung, dass Fotos nichts aussagen, sondern eher noch von den Qualifikationen des Bewerbers ablenken können.

Ich habe ein Foto von mir eingescannt und verwende dies auf meinem Lebenslauf. Ist schon ein paar Jährchen alt :)icon_smile:muss ja keiner wissen!), ich beziehe mich in meinen Anschreiben auch immer auf den jeweiligen Job - warum ich meine, für diese Tätigkeit geeignet zu sein, verwende aber auch wiederkehrende Textbausteine für jedes Anschreiben.

Emma
 

mcbarnie

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Wie Nihilist sagt, es hat auch viel mit Glück zu tun. Die Bewerbungsunterlagen sollte sauber und knitterfrei sein und wenn man sich aus der Masse hervorheben möchte, kann man sich auch etwas besonderes einfallen lassen.

Allerdings das Anschreiben und eventl. Profil muß mit eigenen Worten geschrieben werden. Die vorgefertigten Textbausteine/Redewendungen, die bei solchen Bewerbungstrainigs als das "nonplusultra" beschrieben werden halte ich für wenig sinnvoll. Genauso wenn man eine Berwerbungsoftware benutzt.

Das fällt sofort auf. Okay, ob es besser ist beim Lebenslauf mit den aktuellen Daten anfangen soll, kann ich nicht beurteilen. Ich bleibe bei der alten Schreibweise.

Wichtig allerdings ist, dass man keine Lücken in den Zeiträumen lässt, denn da wird sofort nach gefragt. Wobei ich einen dicken Hals bekomme, wenn Bewerbungsgespräche mit Kamera geübt werden sollen. Man kann grundsätzliche Hinweise geben, aber alles andere ist Quatsch.
 
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