Bewerbungspflicht? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Maria Mercouri

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Ich bräuchte euren fachkundigen Rat hinsichtlich der Bewerbungspflicht.

Meine SB hat mir mal wieder Angebote geschickt, für die ich gar nicht qualifiziert bin. Muss ich mich trotzdem darauf bewerben?

Im ersten Fall werden u.a. diverse Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich der Arbeit mit Schwerbehinderten verlangt. Davon habe ich aber keinen blassen Schimmer.

Im zweiten Fall soll ich mich für eine PR-Stelle bewerben. (Das schickt meine SB mir, weil ich mal in einer Online-Redaktion ein Praktikum gemacht habe, vor 9 Jahren!) Hier wird u.a. verhandlungssicheres Englisch verlangt, weil man mit internationalen Kontakten zu tun hat, inklusive Reisetätigkeit. Auch über diese Qualifikation verfüge ich nicht. Ich beherrsche lediglich Schulenglisch.

Ich bin freiberufliche Lehrerin für "Deutsch als Fremdsprache". Unsere Verdienst ist miserabel und unsicher, so dass viele von uns aufstocken müssen. MUSS ICH MICH nun AUF DIESE ANGEBOTE BEWERBEN, auch wenn ich nicht das Anforderungsprofil erfülle?
 

Lilastern

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Ich bräuchte euren fachkundigen Rat hinsichtlich der Bewerbungspflicht.

Meine SB hat mir mal wieder Angebote geschickt, für die ich gar nicht qualifiziert bin. Muss ich mich trotzdem darauf bewerben?

Im ersten Fall werden u.a. diverse Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich der Arbeit mit Schwerbehinderten verlangt. Davon habe ich aber keinen blassen Schimmer.

Im zweiten Fall soll ich mich für eine PR-Stelle bewerben. (Das schickt meine SB mir, weil ich mal in einer Online-Redaktion ein Praktikum gemacht habe, vor 9 Jahren!) Hier wird u.a. verhandlungssicheres Englisch verlangt, weil man mit internationalen Kontakten zu tun hat, inklusive Reisetätigkeit. Auch über diese Qualifikation verfüge ich nicht. Ich beherrsche lediglich Schulenglisch.

Ich bin freiberufliche Lehrerin für "Deutsch als Fremdsprache". Unsere Verdienst ist miserabel und unsicher, so dass viele von uns aufstocken müssen. MUSS ICH MICH nun AUF DIESE ANGEBOTE BEWERBEN, auch wenn ich nicht das Anforderungsprofil erfülle?
ist bei diesen VV eine Rechtsbelehrung mit angeheftet und wirst auf Sanktionen hingewiesen??????
 
G

gast_

Gast
Ich hab mal per mail beim Arbeitgeber angefragt, ob er trotzdem meine Bewerbung haben möchte - man sollte halt nur Interesse bekunden. Wenn du die Antwort vorlegen kannst, kann JC nix gegen dich unternehmen.
 

Speedport

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Ich bräuchte euren fachkundigen Rat hinsichtlich der Bewerbungspflicht.

Meine SB hat mir mal wieder Angebote geschickt, für die ich gar nicht qualifiziert bin. Muss ich mich trotzdem darauf bewerben?

Im ersten Fall werden u.a. diverse Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich der Arbeit mit Schwerbehinderten verlangt. Davon habe ich aber keinen blassen Schimmer.

Im zweiten Fall soll ich mich für eine PR-Stelle bewerben. (Das schickt meine SB mir, weil ich mal in einer Online-Redaktion ein Praktikum gemacht habe, vor 9 Jahren!) Hier wird u.a. verhandlungssicheres Englisch verlangt, weil man mit internationalen Kontakten zu tun hat, inklusive Reisetätigkeit. Auch über diese Qualifikation verfüge ich nicht. Ich beherrsche lediglich Schulenglisch.

Ich bin freiberufliche Lehrerin für "Deutsch als Fremdsprache". Unsere Verdienst ist miserabel und unsicher, so dass viele von uns aufstocken müssen. MUSS ICH MICH nun AUF DIESE ANGEBOTE BEWERBEN, auch wenn ich nicht das Anforderungsprofil erfülle?
Wurde mit Dir ein seriöses Profil erstellt?

Wenn ja, verweise Deinen SB auf dieses Profil, da kann er nachlesen, was Sache ist. Fordere ihn auf sich bei seiner Arbeit an das Profil zu halten. Für was wurde es sonst erstellt?

Wenn nein, wäre es jetzt an der Zeit, daß er endlich seinen Pflichten nachkommt und eines erstellt. Fordere ihn dazu auf.
Es ist unzumutbar, wenn ein SB so unprofessionell herumkaspert.

Das alles natürlich schriftlich, damit es aktenkundig wird.
 

Maria Mercouri

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Wurde mit Dir ein seriöses Profil erstellt?

Wenn ja, verweise Deinen SB auf dieses Profil, da kann er nachlesen, was Sache ist. Fordere ihn auf sich bei seiner Arbeit an das Profil zu halten. Für was wurde es sonst erstellt?

Wenn nein, wäre es jetzt an der Zeit, daß er endlich seinen Pflichten nachkommt und eines erstellt. Fordere ihn dazu auf.
Es ist unzumutbar, wenn ein SB so unprofessionell herumkaspert.

Das alles natürlich schriftlich, damit es aktenkundig wird.
Irgendwann hat Sie mir mal ein paar Fragen hinsichtlich meines beruflichen Werdegangs gestellt. Das ging alles sehr schnell. Was Sie dort vermerkt hat, weiß ich nicht. Jedenfalls auf keinen Fall, verhandlungssichere Englischkenntnisse oder Erfahrung und Kenntnisse in der Arbeit mit Schwerbehinderten.

Meinen Beruf nimmt meine SB nicht ernst. Sie äußerte sich mehrmals verächtlich darüber, weil wir prekär arbeiten und in dem Bereich, seit der Staat sich dort eingemischt hat, unter einem extremen Honorardumping leiden. Das bin ich wohl auch selbst schuld.

Gibt es da Paragrafen, auf die ich mich beziehen kann?
 

[HartzFear]

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Hier sehe ich einen zwickmühlenartigen Konflikt. Bewirbst Du dich auf einen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgebelehrung nicht, kann deine ARGE gegen Dich ein Sanktionsverfahren nach § 31 Abs. 1 Nr. 2 SGB II einleiten. Dazu muss aber die angeboten Arbeit für deine Verhältnisse zumutbar nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 - 5 SGB II gewesen sein. Genau hier könnte man einhaken und die Angebote damit ablehnen. Das ist aber mit materiellen und psychischen Mehraufwand verbunden. Die einfachere Methode wäre sich zu bewerben. Weil dir die Schlüsselqualifikationen fehlen wird eine Absage wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lassen und du hast deine Ruhe.
 
G

gast_

Gast
Die Frage ist übrigens auch noch ob neuerdings überhaupt eine Rechtsfolgenbelehrung dabei sein muß...deshalb die von mir geschilderte Vorgehensweise, dann ist man auf der sicheren Seite.
Speedports Vorschlag würde ich aber gleichzeitig befolgen... eben damit es aktenkundig wird.
 

im Grünen

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Bewirb dich doch einfach, Du wirst ja wohl eh abgelehnt werden.
Würd jetzt nicht die teuerste Mappe nehmen, scheint mir aber einfacher zu sein, als sich hinterher mit dem SB rumärgern zu müssen.
 

warpcorebreach

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Bewirb dich doch einfach, Du wirst ja wohl eh abgelehnt werden.
Würd jetzt nicht die teuerste Mappe nehmen, scheint mir aber einfacher zu sein, als sich hinterher mit dem SB rumärgern zu müssen.
mappe ? paar blätter zusammengetackert und fertig. ohne telefonnummer und mit hinweis das es "nur" ein VV war.
 
E

ExitUser

Gast
Schicke deine Bewerbungen hin, am besten per E-Mail. Druck das für dich aus.
Schreib deinem SB das du einen Termin mit ihm/ihr haben möchtest, da du in dem Datensatz anscheinend nicht richtig eingepflegt worden bist. Du bittest um
Aktualisierung deines Profiles in deinem Beisein.

Hat mir auch schon geholfen, dann kam erst mal nichts mehr!:biggrin:

P.s.: Und dann bei deinem Termin um einen Bewerbungskosten-rückerstattungsantrag bitten!!
 

Lilastern

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Die Frage ist übrigens auch noch ob neuerdings überhaupt eine Rechtsfolgenbelehrung dabei sein muß...deshalb die von mir geschilderte Vorgehensweise, dann ist man auf der sicheren Seite.
Speedports Vorschlag würde ich aber gleichzeitig befolgen... eben damit es aktenkundig wird.

Bei der Bewerbung bei der ZAF erwähnt ihr da im Bewerbungsanschreiben, den Namen des SB.

Bsp: durch meinen Arbeitsvermittler Herr Sowieso habe ich erfahren, dass Sie eine Bürokauffrau suchen.

Hiermit bewerbe ich mich um diese Stelle.
 

warpcorebreach

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wohl kaum, aber die können ruhig wissen das man nicht selber auf die idee gekommen ist sich da zu bewerben.
 
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