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Bewerbungspflicht trotz fortdauernder Krankheit

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Nicht offen für weitere Antworten.

mainz05bub

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#1
Hallo Leute !!
Kann mir jemand einen Rat geben.
Nachdem ich im Juni dieses jahres meine Verpflichtungserklärung unterschrieben habe ,wobei beinhaltet wird das ich monatlich 8 Bewerbungen schreiben müßte.
Nun war ich fast die ganzen Monate krank geschrieben. Bin ich trotzdem verpflichtet Bewerbungen zu schreiben ? Man verucht mir jetzt wegen den fehlenden Bewerbungen ein Kürzung der Leistung vorzunehmen.
Einen Fragebogen der SB habe ich schon erhalten.
Wie soll ich mich jetzt verhalten ???
Danke im Voraus für Ratschläge
 
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Gast
#2
mainz05bub sagte :
Hallo Leute !!
Kann mir jemand einen Rat geben.
Nachdem ich im Juni dieses jahres meine Verpflichtungserklärung unterschrieben habe ,wobei beinhaltet wird das ich monatlich 8 Bewerbungen schreiben müßte.
Nun war ich fast die ganzen Monate krank geschrieben. Bin ich trotzdem verpflichtet Bewerbungen zu schreiben ? Man verucht mir jetzt wegen den fehlenden Bewerbungen ein Kürzung der Leistung vorzunehmen.
Einen Fragebogen der SB habe ich schon erhalten.
Wie soll ich mich jetzt verhalten ???
Danke im Voraus für Ratschläge
Das kann man pauschal nicht beantworten.
Es hängt davon ab, weshalb du krankgeschrieben wurdest.

Wenn dein Arzt dir bestätigt, daß du dazu aufgrund deiner Erkrankung nicht in der Lage warst, kann dir dein Vermittler nichts...

ansonstzen wird verlangt, daß man sich trotzdem bewirbt. Das betrifft nicht nur das Schreiben von Bewerbungen, sonder alle Verpflichtungen, die man dir auferlegt: Besuche im Amt, Vorstellungsgespräche usw

Gruß aus Ludwigsburg
 
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Gast
#3
@mainz05bub
wurdest du damals über die sanktionsmöglichkeit aufgeklärt?, wenn nicht dann wäre schon mal aus diesem grund eine sanktion rechtswidrig
 
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Gast
#4
und was die au betrifft - ansich würde ich sagen dies kann ein wichtiger grund sein, wie sieht es mit den tagen dazwischen aus?
 

Arco

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#5
wurdest du damals über die sanktionsmöglichkeit aufgeklärt?, wenn nicht dann wäre schon mal aus diesem grund eine sanktion rechtswidrig
häääääääää - schön wärs ;)
 
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Gast
#6
Arco sagte :
wurdest du damals über die sanktionsmöglichkeit aufgeklärt?, wenn nicht dann wäre schon mal aus diesem grund eine sanktion rechtswidrig
häääääääää - schön wärs ;)
also m.w. ist dies nach - §24, sgbX zwingend notwendig
 

Arco

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#7
cementwut sagte :
Arco sagte :
wurdest du damals über die sanktionsmöglichkeit aufgeklärt?, wenn nicht dann wäre schon mal aus diesem grund eine sanktion rechtswidrig
häääääääää - schön wärs ;)
also m.w. ist dies nach - §24, sgbX zwingend notwendig
(1) Bevor ein Verwaltungsakt erlassen wird, der in Rechte eines Beteiligten eingreift, ist diesem Gelegenheit zu geben, sich zu den für die Entscheidung erheblichen Tatsachen zu äußern.
..... ja, wenn DER Verwaltungsakt erlassen wird/werden soll,

aber
wurdest du damals über die sanktionsmöglichkeit aufgeklärt?,
und übrigens steht DIES (Rechtsmittelbelehrung etc.) bei z.B. einer EGV auch unten immer drunter - und dann gibt es noch das SGB II deren Gesetze zu lesen keinem Verboten ist und somit die Kenntnis über xxxxxx erlangbar ist ...... und und und ;)
 
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Gast
#8
Arco sagte :
und übrigens steht DIES (Rechtsmittelbelehrung etc.) bei z.B. einer EGV auch unten immer drunter - und dann gibt es noch das SGB II deren Gesetze zu lesen keinem Verboten ist und somit die Kenntnis über xxxxxx erlangbar ist ...... und und und ;)
ja das vermute ich in den meisten fällen auch, ABER mit sicherheit kursieren da auch andere egv - jedenfalls könnte ich mir das vorstellen - und ich meine ich hätte sogar hier im forum solche ohne belehrung gesehen

war halt nur so ne idee von mir

;)
 
E

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Gast
#10
"Krankgeschrieben" ist arbeitsunfähig

Ist man arbeitsunfähig, steht man der Vermittlung in Arbeit für die Zeit des Krankseins nicht zur Verfügung. In dieser Zeit muss man auch keine Bewerbungen schreiben, kann es aber. Danach muss man wieder.
Das Thema krank mit AU-Bescheinigung und ARGE bzw. Agentur für Arbeit hatten wir doch hier schon oft. AU gibt es für Arbeitslose nur noch wenn sie nicht mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten können.
Dazu habe ich selbst auch bereits schon in diesem Forum Stellung genommen, insbesondere krank und Termine.
Die Rechtsfolgen- und Rechtsbehelfsbelehrung muss immer dabei stehen. Auf die Sanktionierung bei etwaigem Fehlverhalten muss zwingend hingewiesen werden.
 

Seebarsch

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#11
EGV und Belehrung!

Ich habe diese Tage ein Urteil eines LSG geshen, ich kann zum Teufel aber nicht mehr sagen welches, wonach die formelhafte Belehrung hinsichtlich eventueller Sanktionen in einer EGV keine Rechtswirkung haben.
Es muss zu jedem einzelnen Saktionsanlass eine fallbezogene und zeitnahe Rechtsfolgenbelehrung erfolgen.

Im Übrigen halte ich die Bewerbungspflicht in Zeiten der Arbeitsunfähigkeit rein Logisch für Quatsch, da ja während der AU Erwerbstätigkeit nicht vorliegt und ein Arbeitsangebot, zumindest kurzfristig, nicht angenommen werden könnte.
:tonne:
 

mainz05bub

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#13
Danke für alle Antworten.
Ich weiß trotzdem nicht ,wie ich agumentieren soll.
Ich habe hinsichtlich einigen Bewerbungen des Jobcenters ,auch beworben nur bringe ich keine 8 Bewerbungen pro Monat zusammen.
Ich habe mir da auch keinen Kopf gemacht das da Sanktionen entstehen.
Was kann ich nun machen . Ich muß mich schriftlich rechtfertigen.

Danke für alle hilfsreiche Tips und Vorträge.
 
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