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klausalrutz

Elo-User/in

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#1
Hallo an alle,

gestern hatte ich ein Gespräch mit meinen Sachbearbeiter bei dem Job-Center Hildesheim.
Dieser sagte mir, ich soll unbedingt über meine Bewerbungen einen Nachweis erbringen, das diverse Firmen mir eine Absage erteilt haben.
Er sagte, nach neuesten Bundessozialgericht-Urteil ist jeder Hartz-IV-Empfänger verpflichtet, solche Nachweise zu erbringen.
Auf meine Frage er solle mir doch dieses Urteil einmal ausdrucken und mir aushändigen, hat er einfach nur das Thema gewechselt.

Meine Frage ist:
Soll ich die Firmen an die ich meine Bewerbungen richte dazu nötigen, mir endlich eine konkrete Absage zu schicken oder was meint die Politik damit?

Beste Grüße aus Hildesheim

Klaus Alrutz
 

Arania

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#2
Er soll Dir erstmal das Urteil mitsamt Begründung ausdrucken

Resultat wäre, wenn es so stimmen würde

Es gibt nur noch schriftliche Bewerbungen( keine Anrufe, kein persönliches Vorsprechen) mit dem Zwang eine schriftliche Antwort zu bekommen
 
E

ExitUser

Gast
#3
Es gibt nur noch schriftliche Bewerbungen( keine Anrufe, kein persönliches Vorsprechen) mit dem Zwang eine schriftliche Antwort zu bekommen
So prakteziere ich das hier auch. Mündlich wird nichts mehr gemacht.
 

druide65

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#4
Alternative:Absagen per E-Mail zukommen lassen.
Und dann immer schön weiterleiten an den FM....bis sein Postfach raucht:icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
#5
Auf das "neueste BSG-Urteil" würde ich mich nicht unbedingt verlassen. Einzelheiten verlangen - Kopie des Urteils oder wenigstens das Aktenzeichen.

Andererseits kann ein Sachbearbeiter einen Hartz-IV-Empfänger ohne weiteres dazu auffordern, seine Bewerbungsbemühungen zu belegen, sofern das beispielsweise nicht ohnehin schon aus einer EGV hervorgeht.

Bewerbungen würde ich deshalb nur schriftlich machen (können ja durchaus kostengünstige Kurzbewerbungen sein). Ein Absageschreiben der Firma kann das Arbeitsamt hingegen nicht verlangen, denn als Bewerber kann man schließlich auch nicht den Arbeitgeber zu einer förmlichen Absage oder einer Eingangsbestätigung zwingen. Leider ist es nicht selten usus, daß Bewerber einfach keine Antwort bekommen.

Deshalb Kopien von den eigenen Bewerbungen aufheben und/oder eine Liste führen, wo und wann man sich beworben hat. Kann ja nichts schaden.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Andererseits kann ein Sachbearbeiter einen Hartz-IV-Empfänger ohne weiteres dazu auffordern, seine Bewerbungsbemühungen zu belegen, sofern das beispielsweise nicht ohnehin schon aus einer EGV hervorgeht.
In meiner EGV steht z.B. drin, dass ich die ausgehändigte Liste für die Bewerbungsbemühungen zur Mitte und zum Ende der EGV unaufgefordert vorlegen muss. Können die auch haben, in dem Anschreiben werde ich dann reinschreiben, dass wenn die weitere Nachweise wie Stellenangebot, Anschreiben, Absagen und sonstigen Schriftverkehr mit dem potentiellen AG sehen wollen ich das gerne vorbei bringe und die sich Kopien machen können.
 

Paolo_Pinkel

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#7
du glaubst gar nicht, wieviele Bewerbungen ungelesen in den Papierkorb landen . Ich war mal selbst. Wenn ich Leute gesucht hatte, dann Garantiert nicht übers AA. Eine gute Anonce hat am besten geholfen. Ausserdem würde keiner einem Sa. eine Auskunft geben ; ausser er ist ein Seelenverkäufer der scharf auf Gutscheine ist.
Was ist der Sinn dahinter, dass du ein Thema, dass 2 Jahre alt und längst abgehandelt wurde von dir wieder aufgewärmt wird? Hast du langeweile? Dann schau RTL!
 

jimmy

Elo-User/in
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#8
Was ist der Sinn dahinter, dass du ein Thema, dass 2 Jahre alt und längst abgehandelt wurde von dir wieder aufgewärmt wird? Hast du langeweile? Dann schau RTL!
Und was ist deine Ausrede? Hast wohl Narrenfreiheit, weil du sonst durch verwertbare Beiträge glänzt, was? Unglaublich sowas! But: DONT PANIK! Der Rest des Vereins hier lässt dich gewähren!
 
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