Bewerbungskostenübernahme wurde abgelehnt, anschließender Sozialgerichtsantrag wurde auch abgelehnt, ich verstehe aber nicht die Begründung des Sozialgerichtes (1 Betrachter)

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Gelöschtes Mitglied 67216

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Diese Reinlegerei am Hartz4ler möchte ich abgestellt haben.
Hallo GüntherKop!

Warum spielst du das Spiel dann mit? Nach einem Vorfall dieser Art, würde ich auf Vorleistung bzw. vorherige schriftliche Zahlungszusage bestehen. Du musst die Kostenübernahme ja ohnehin vor dem jeweiligen Bewerbungstermin beantragen.

Versuche es demnächst doch mal mit einer Fachaufsichtsbeschwerde bei der BA. So habe ich früher solche Sturheiten schon mal recht schnell angehen können.

Vermeintlich unpassende Bewerbung sind jedenfalls nicht mit Verweigerung von Fahrtkosten zu sanktionieren.
Wichtig: Immer alle Anträge fristgerecht und nachweisbar einreichen, per Fax oder gegen Eingangsstempel auf Kopie. Sonst hast du schon aus formellen Gründen schlechte Karten.

Gruß

p.s. Auch ein längeres klärendes Gespräch mit der SB konnte mir mal helfen. Da ging es darum, ob sie mich nun weiter unter Druck setzen und bedrohen oder gemeinsam mit mir eine berufliche Perspektive finden wollten.
 

H4H-OF

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wenn die bewerbungskostenerstattung in der EGV stehen, sind sie auch dann zu übernehmen, wenn dem FM die bewerbungen nicht gefallen.

falls in der EGV drinsteht, dass die kopsten nur übernommen werden, wenn dem FM die bewerbungen gefallen, ist das zwar zulässig, aber die EGV könnte rechtswidrig sein, weil sie keine gegenleistung enthält. sofern man sie freiwllig unterschrieben hat, ist sie allerdings trotzdem erst mal gültig...

dass eine bedarfsunterdeckung von 8,80 euro keinen ausreichenden anordnungsgrund darstellt ist zweifelsfrei zu bejahren.

aber macht dir nicht draus, solche dinge weiß niemand beim ersten mal schon alle auswendig, ein erfolgloser versuch sich zu wehren ist tausend mal mehr wert wie gar nichts zu machen.

Versuche es demnächst doch mal mit einer Fachaufsichtsbeschwerde bei der BA.
die stellen der fachaufsicht für jobcenter sind die sozialministerien der länder und des bundes und petitionen sind generell nicht dazu geeignet, interessen im einzelfall durchzusetzen.

die voraussetzung für eine fachaufsichtsbeschwerde wäre im übrigen zunächst mal eine erfolglose dienstaufsichtsbeschwerde gegen die sachbearbeitung.

der TE will hauptsächlich dinge regeln, die in der zukunft liegen; der erste schritt im sinne einer lösung hierzu ist, das nächste mal (besser) über den inhalt der EGV zu verhandeln.
 
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Gelöschtes Mitglied 67216

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voraussetzung für eine fachaufsichtsbeschwerde wäre im übrigen zunächst mal eine erfolglose dienstaufsichtsbeschwerde
Da bitte ich dann doch dann um eine rechtliche Argumentation, sprich §§! Ich beschwerte mich niemals über Personen, sondern immer über die Sachlage.

Die BA leitete Beschwerden zunächst an die Teamleiter weiter und bat um Stellungnahme. Ging es hier nicht um bereits beantragte Fahrtkosten, die verweigert wurden? In genau so einem Fall brachte mir die Beschwerde eine rasche Klärung in Form der Überweisung ausstehender Beträge. Eine EGV brauche ich nicht zwingend, um Anträge auf Leistungen aus dem VB zu stellen.
 

H4H-OF

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Aber irgendwie ist der Richter schon ein bisschen ... :icon_lol:
da gehören immer zwei dazu. der antragsteller hat versucht ein kombiniertes antrags- und klageverfahren anzustrengen bevor überhaupt die widerspruchsfirst abgelalufen ist, und das wegen 8,80 für den laufenden monat und 50 für die zukunft.

und ... das geht halt so nicht. :)

Gibt da noch ein oder zwei Sachen; aber die letzte Seite des Beschlusses ist vollends "interessant". Denn mir wurde erst vor noch gar nicht so langer Zeit vom LSG BY als auch vonseitens des Forums verklickert, daß das SGG eben keine Beschwerde auf einen eR-Beschluss hin kennt. Da hab ich mich aufgeregt wie -Tier-. Und nun kommt der Richter damit um die Ecke ...
die frage ist, ob dinge zwingend im SGG stehen müssen, damit es funktioniert.

das mittel der sofortigen beschwerde hat bei mir bislang noch immer funktioniert, wir haben das immer verloren oder gewonnen und einen beschluss bekommen und wir waren danach auch schon öfters in der zweiten instanz mit rechtsschutzanträgen, wenn der beschwerde nicht abgeholfen wurde.

Das Klageverfahren ist übrigens evtl. doch (schon) zulässig. Denn wenn ich das richtig verstehe, ist in #1 die Sortierung der Anhänge falsch. 2 müsste 1 sein, und 1 müsste 2 sein. Der rechtsseits befindliche "SG Widerspruch.pdf" hat meinem Verständnis nach das ganze erst ausgelöst. Und aus dem meine ich herauszulesen, daß der TE den eR-Antrag inkl. "sowie inhaltsgleiche Klage" erst nach Erlass eines kostenübernahmeablehnenden JC-Bescheides gestellt hat.
eine anfechtungsklage ist zulässig wenn die schutzfrist für den erlass eines widerspruchsbescheids ausgelaufen ist.

hat der TE überhaupt einen widerspruch eingelegt? wie wurde er beschieden?

Auch kommt man hier m.M.n. mit einer "einfachen" Anfechtungs- und Verpflichtungsklage, oder gar einer isolierten Anfechtungsklage [so ein Mumpitz ... letzteres dürfte sogar einem Fachanwalt mit mehreren Jahrzehnten Erfahrung schwer fallen]
hier verstehe ich den richter auch nicht so ganz was das soll. :)

eine fortführungsfestellungsklage? im leistungsrecht? es gilt ja ohnehin der grundsatz, dass er klagen können müsste, also dass ein materiell rechtlicher herstellungsanspruch bestehen muss und noch durchsetzbar wäre - und das hat der richter ja dann im nächsten satz selbst nachgeliefert.

Es gibt in der dt. Schrift keine Regelung nach welcher stur ein jedes 3. Wort groß zu geschrieben werden hat.
es gibt auch keine pficht des sozialgerichts sich über rechtsschreibfehler von antragstellern lustig zu machen.

gerichte sind ja keine internet foren.
 

Kerstin_K

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Warum spielst du das Spiel dann mit? Nach einem Vorfall dieser Art, würde ich auf Vorleistung bzw. vorherige schriftliche Zahlungszusage bestehen. Du musst die Kostenübernahme ja ohnehin vor dem jeweiligen Bewerbungstermin beantragen.

Versuche es demnächst doch mal mit einer Fachaufsichtsbeschwerde bei der BA. So habe ich früher solche Sturheiten schon mal recht schnell angehen können.

Vermeintlich unpassende Bewerbung sind jedenfalls nicht mit Verweigerung von Fahrtkosten zu sanktionieren.
Es geht hier nicht um Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen, sondern um Berwerbungen auf VVs.

die voraussetzung für eine fachaufsichtsbeschwerde wäre im übrigen zunächst mal eine erfolglose dienstaufsichtsbeschwerde gegen die sachbearbeitung.
Völliger Quatsch. Kenst du den Unterscheid zwischen Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde?
 

H4H-OF

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Da bitte ich dann doch dann um eine rechtliche Argumentation, sprich §§! Ich beschwerte mich niemals über Personen, sondern immer über die Sachlage.
dazu gibt es keine paragraphen außer den vorschriften über das petitionsrecht aus dem GG.

ansonsten ergibt es sich aus der aufgabenstellung der bundes- und landesministerien und ggf. (kdu?) der regierungspräsidien.

aber eine behörde kann nicht die rechts- und fachaufsicht über sich selbst haben. die minimalvorraussetzung für eine zuständigkeit wäre "übergeordnete behörde" - das kann die BA weder für ein GE jobcenter noch für ein kommunales jobcenter darstellen.

Die BA leitete Beschwerden zunächst an die Teamleiter weiter und bat um Stellungnahme.
unabhängig davon, ob die geschichte stimmt oder du dich darüber irrst, aber das wäre schon sehr absurd. :)

die stellungsnahme gegenüber der stelle, die die petition bearbeitet müsste vom geschäftsführer oder leiter der behörde kommen. nur der ist dazu verpflichtet, gesetze einhalten zu wollen.

In genau so einem Fall brachte mir die Beschwerde eine rasche Klärung in Form der Überweisung ausstehender Beträge.
das ist nicht die aufgabe von fachaufsichtsbeschwerden und die können eine solche regelungswirkung auch nicht entfalten.

wobei bei einer "reinen" fachaufsichtsbeschwerde, die nicht gleichzeitig auch die rechtsaufsicht anruft, die entsprechenden stellen oft selbst nicht so genau wissen, wer zuständig ist.
welcher landrat oder regierungspräsident hat schon das personal, um die zweckmäßigkeit von verfahrensweisen zu bewerten? :)

Völliger Quatsch. Kenst du den Unterscheid zwischen Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde?
die dienstaufsichtsbeschwerde richtet sich gegen den sachbearbeiter, die fachaufsichtsbeschwerde gegen eine behauptete unzweckmäßigkeit einer verfahrensweise.

im regelfall ist die fachaufsichtsbeschwerde aber in der praxis gleichzeitig eine beschwerde über die missachtung von gesetzen der behörde als ganzes (rechtsaufsichtsbeschwerde) und richtet sich daher gegen den behördenleiter.

beispiel:

ein antragsteller bekommt einen bescheid, im dem eine leistung abgeleht wurde, im bescheid ist keine ermessensausübung erkennbar.

vollkommen unabhängig davon, ob er den bescheid auch anfechten will, ägert der sich so darüber, dass er von seinem petitionsrecht gebrauch machen will und beschwert sich über den sachbearbeiter beim behördenchef.

wenn der jetzt dem dem petenten gegenüber äußert, es sei auch seiner auffassung nach vollkommen in ordnung, bei ermessensentscheidungen kein ermessen auszüben, weil in seinem jobcenter die deutschen gesetze nicht gelten würden, dann ist das jetzt ein fall für die fach- und rechtsaufsicht. vorher besteht kein sinnvoller grund dazu (wobei natürlich zum petitionsrecht gehört, dass man sich beschweren kann warum und wie man will.)

edit: so, die restlichen tippfehler bleiben jetzt drin.
 

H4H-OF

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beamte treffen ihre entscheidungen stets nur im auftrag der behörde. für schlechte ausbildung oder rechtswidrige dienstanweisungen haftet der leiter.

wenn du etwas dazu lernen und diskutieren möchtest, dann gerne immer wieder. ansonsten habe ich da keine zeit mehr dafür.
 

GüntherKop

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Warum spielst du das Spiel dann mit?
Warum ich mitspiele?

Sanktionen ist das Stichwort.

Was Recht ist, ist vielleicht die eine Sache.
Aber ich kenne doch die Kameraden vom JC, durfte mich ja schon ein paar Mal seit dem letzten Jahr mit denen anlegen.

Wenn ich da hinkomme a la "Yo, habe mich wieder beworben. Rechnung 5 Euro. bitte überweisen"

Dann machen die den größten Trara von wegen vorher nicht ausreichend beantragt daher abzulehnen, keine Nachweise, Bewerbung zu schlecht, etc.

Vorleistung oder die sollen mir?
Da kommt höchstens ein Bescheid a la "Geld gibts erst hinterher nach Nachweis. Lohn kann ihnen doch egal sei , Fordern und fordern ist die Devise!
hier ist aber schon mal eine Sanktion weil die 3 tage rum sind und sie sich nicht beworben haben!"

Ob rechtmässig, ist die eine Sache.
Aber man kennt doch den Verein , da sind nicht die Schuld weil sie nicht rechtzeitig das Geld geschickt haben oder bei Zeiten die notwendigen Infos rausgerückt haben sondern man selbst weil man nicht Darlehensgeber gespielt hat und sich nicht zeitnah beworben hat.
Das Wort "Kann" hinsichtlich der bewerbungskostenübernahme drückt doch schon eindeutig deren Einstellung aus.

Fordern?
Klar, jede Sekunde Verspätung ist Sanktionsgrund! Küssen sie und die Füße und das Rektum dafür dass sie unser Diener sein dürfen!
Fördern?
Was solln das sein? Wir haben ermessen und können, wir überlegen mal ein paar Monate bis wir feststellen dass wir keinen Bock haben. Wir müssen ja nicht, wir ermessen! :p

Ich mache das nur so mit wegen des Sanktionsrisikos wenn ich nicht deren vorgegebenem Ablauf nachgehe (und weil ich es zum Teil auch nicht besser weiß).

Im Übrigen 8nicht auf deinen kommentar bezogen) verstehe ich nicht warum "Antrag auf bewerbungsksotenerstattung§ falsch sein soll.
Wie nennt man es denn sonst wenn ich (weil die es so haben wollen) beantrage dass die mir die anfallenden Bewerbungskosten erstatten?
Was soll ich denn sonst machen statt es zu beantragen.

hHatte einmal bei der ortsabwesenheit geschrieben dass ich von X bis Y ortsabwesent bin und sie mir bestätigen soll dass das in ordnung ist.

oh weh, gabs hinterher ein Theater weil ich hier was gefordert habe, was im "ermessen" des JC liegt und ich daher hinten-rein-kriechend bestenfalls "beantragen" kann.
seitdem ist es ein "Antrag auf Erlaubnis der ortsabwesenheit".

der TE will hauptsächlich dinge regeln, die in der zukunft liegen; der erste schritt im sinne einer lösung hierzu ist, das nächste mal (besser) über den inhalt der EGV zu verhandeln.
ich verhandle gar nicht mehr über die EGV, denn ich habe keine seit letztem Jahr mehr.
zwischenzeitlicher VA wurde vom SG ausgesetzt im Eilverfahren.
Ich habe keine EGV und daher keine Vereinbarung, darum soll sich der Saftladen gefälligst an seine gottgegebene Pflichten halten!

Es gibt seit schätzungsweise März keinerlei "Vereinbarung" mehr, nur noch das Gesetzliche.

Irgendwie will man es scheinbar auch nicht kapieren oder fehlt hier an mancher Stelle einfach die Fähigkeit zum Weiterdenken.
Aber wenn die hier nun über 3 Monate so ein Theater machen wegen der Bewerbungen und rücken das Geld nicht raus und ich kann mit 2+ jahren rechnen bis mir vielleicht von einem arbeitsfaulen Richter mal das Geld zugesprochen wird.

Dann kann sich selbst der Dümmste denken, dass das JC in 100% Fällen in der Zukunft genauso verhalten wird und die Leute so richtig durch**** von hinten und sie immer wieder um ihr Geld betrügt. Nur richtig Dumme Leute glauben, dass sich in gleichen Situationen das JC je anders vehralten wird, insofern es nicht richtig eins obendrauf kriegt mit der Gerichtskeule!

Was ist da so schwer zu kapieren dass ich den Mist, der hier ablief und abläuft, nicht noch tausend Mal in Zukunft wiederholen will und die dem JC die rechtwidrige praxis jetzt schon für die Zukunft untersagen sollen?

Wenn man schon weiß dass die selbe sch*iße immer wieder kommen wird, warum kapiert der Richter nicht, dass er gefälligst jetzt das schon unterbinden könnte und sollte?
Oder will er nur nicht?

Und dass schon 2 weitere Bewerbungskostensachen in den Startlöchern stehen (Nachweise hingeshcickt, noch kein bescheid da), bei denen genau die selbe Sch*iße kommen wird, ist ja scheinbar auch kein Grund warum man vielleicht mal im Eilverfahren diese Schikane und Betrügerei, zumindest mal professorisch und bis auf Weiteres, abstellen könnte...

Achja, da ja gesagt wurde, JC wäre eigentlich Ansprechpartner bei falschen VVs bzw. fehlenden Infos in Solchen
Wer bezahlt mir die Kosten für den Brief oder Fax zum JC?

Auch dadrüber würde genauso gestritten werden wie hier.
Auch wenn naive Dümmlinge das im Leben nie glauben würden.
 
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Gelöschtes Mitglied 67216

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vorher nicht ausreichend beantragt
Das musst du natürlich auch tun.

Es geht hier nicht um Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen
Dasselbe in Grün halt ...


vom geschäftsführer oder leiter der behörde
Als ich noch in einer kleineren Stadt wohnte, hat der Geschäftsführer wirklich auf Beschwerden reagiert oder zumindest die Stellungnahme unterschrieben. Später in der Großstadt nicht mehr. Ich sollte sogar einmal selbst eine Stellungnahme für die BA verfassen. Schließlich machte es die Teamleiterin und ließ mich unterschreiben.

Theorie hin oder her. Das Geld war Ruckzuck auf dem Konto, sonstige Probleme schnell und ohne Rechtsmittel gelöst und das ist, was zählt.
 

GüntherKop

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Das musst du natürlich auch tun.
Hatte ich.
Ich habe mich meiner Auffassung nach genau an den vom JC gewünschten Ablauf gehalten, der in den letzten x Fällen auch funktioniert hat.

War auch mehr eine Auflistung, was die so an Märchengeschichten auftischen um sich um ihre Pflichten zu drücken :)
 

ZynHH

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beamte treffen ihre entscheidungen stets nur im auftrag der behörde.
Du meinst so wie die Mauerschützen, Bundeswehrsöldner, Polizisten oder im Dritten Reich... und später dann freudestrahlend " Ich hab doch nur Befehle ausgeführt...."

Oder " Oh, davon haben " wir " ja garnichts gewusst...." ?
 

GüntherKop

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Ich muss zugeben, ich bin auch gerade etwas neben der Spur mittlerweile worum sich die Diskussionen drehen.
Was wären nun so konkret die sinnvollsten, nächsten Schritte hier?
Müsste ich innerhalb der 1 Monatsfrist noch was unternehmen?

Habe übrigens nochmal das Schreiben mit der neuen Klage gelesen.
Da steht ganz unten "Hinweis: Das Verfahren betrifft eine Fortsetzungsfeststellungsklage zum Meldetermin vom 30.10.2019"
bezieht sich also auf das andere Thema.
Das heißt, hinsichtlich der Bewerbungskosten hier wurde wohl einfach abgelehnt und das wars :-/

Was meint ihr, was ich hier unternehmen könnte oder was nun sinnvoll die nächsten Schritte sind?
müsste ich irgendwas binnen der 4 Wochen Frist unternehmen?
 

GüntherKop

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Man kann sich immer über die Art und Weise diskutieren nur in der Sache ist es so wie @Helga40 es richtig beschreibt.

Es ist eher so das du einige prinzipielle Dinge in der Rechtssprechung und Gerichtsbarkeit nicht kennst oder verstehst.
Die richterliche Unabhängigkeit bedeutet, dass der Richter frei entscheiden kann, seinem Gewissen verpflichtet ist und den Gesetzen unterworfen ist. So steht es bereits in unserem Grundgesetz (Art. 97 Abs. 1 GG, § 1 GVG, § 25 DRiG). Er ist keineswegs an Urteile anderer Richter oder Gerichte gebunden und entscheidet selbstständig und begründet wie das Recht im Einzelfall anzuwenden ist.

Den ganzen Rest deiner Argumentation will ich nicht weiter kommentieren als das du darüber im Hauptsacheverfahren nachdenken kannst. Wobei ich in Teilen deiner Ausführungen Zweifel daran habe das deiner Sichtweise irgendein Gericht folgen mag. Deinem Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz jedoch hat das Gericht zu Recht entschieden das es schon an einem Anordnungsgrund mangelt. Damit sind weiter Äußerungen des Gerichts oder gar ein Urteil in der Sache von vornherein obsolet.
Ob es das Gericht mag, ist mir mittlerweile herzlich egal.
Es kann nicht sein ,dass man vom JC zu Bewerbungen GENÖTIGT wird auf völlig dämliche Stellen, Jobs und Bedingungen (und nicht freiwillig, wie es mir das Gericht hier unterstellen mag. Wenn mir wer die finanzielle Pistole an den Kopf hält, ist das ja voll freiwillig, schon klar...),
typisches Fordern und Fordern BS halt.

Aber dann macht sich das JC ins Hemd, macht zig Bürokratie mit Monaten und Jahren Wartezeit bis man mal das Geld für einen Stapel VV Bewerbungen vielleicht wieder kriegt.
Wenn man es dann in einem erst dann überhaupt möglichen Klageverfahren nicht erst nochmal jahrelang einklagen muss.

Und in einem oder mehr Jahren können sich gut Bewerbungskosten, Fahrtkosten und Co. in hohem Betrag ansammeln, gerade weil ein gewisses Drecks-JC genau weiß dass man faktisch nix dagegen tun kann.
Entweder dem JC das Geld für die Bewerbungen schenken. Oder Sanktion.

Richtig geile Aussichten, richtig geiler Rechtsstaat wo sowas zugelassen wird und legal ist!

Offenbar wissen die Unfähigen vom SG noch nicht, wie hinterlistig und kriminell die vom JC sind, selbst das Urteil bzgl Sanktionen wollte man ja mit allen Tricks und Mitteln umgehen!
Ein Haufen von kriminellsten Betrügern und Abzockern sind Die!
Staatlich geschützt, da ja "8,80 Euro viel zu wenig sind für das Gericht".

Acha, und wie sich rausstellt, gibt es scheinbar keine Hauptsache .
Die Klage bezog sich auf die andere Sache mit der WUB.

Also wurde ich mal wieder gef'ckt, erst vom JC und nochmal vom SG, das noch die Praxis des JC bestätigt!
Man kann ja Jahrzehnte auf die Ergebnisse einer Klage warten, vielleicht hat man ja Glück und ist bis dahin tot, verhungert oder lebt nicht mehr im rechtlich miserablen Deutschland.

Und das JC hat sich das Geld dann komplett eingespart.
Win-Win für Alle also, yeah!
Deutschland heil, du bist so geil!
Vor Allem deine Justiz!

Und wenn du bei einer Wahrscheinlichkeit auf "null, komma Null" kommst, mangelt es dir an Mathekenntnissen.
wobei ein Faktor 24 wohl tatsächlich realistischer wäre.
2+ jahre (1 jahr JC Laufzeit, 1 Jahr SG Laugzeit mind.) halt mal 8,80 Euro im Monat.

So, und an die Nicht-JC-Unterstützer in der Runde:
wie komme ich nun letztlich an meine Kohle?

Und wo wurde hier was höchstrichterlich geklärt?
Alleine schon 6 Monate für den Bescheid+6 Monate für die Widerspruchsablehnung bevor man mal eine jahrelang dauernde Klage beim SG anleiern kann
ist einfach nur KRANK und gehört verboten!!!
Sowas kann nur illegal sein, Menschenverachtend ist es auf jeden Fall!
 

HermineL

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Nach deinem letzte Beitrag mache ich den Faden hier dicht. Du hast genug fachlich und sachlich richtige Antworten bekommen die aber leider nicht so sind wie du sie gerne hättest. Aber das ist dein Problem denn das es dir nicht passt ändert nichts an den Fakten.
Dein letzter Beitrag nun überschreitet, auch in der vulgären Ausdrucksweise, Grenzen und zeigt auf das du glaubst du könntest mit dem Kopf durch die Wand und wer nicht deiner Meinung ist wird angepöbelt.
Solltes du wider Erwarten doch noch zu der Einsicht kommen das du mit dieser Einstellung und Verhaltensweise nicht weiter kommst und du bereit bist wieder auf einer sachlichen Ebene zu kommunizieren kannst du dich jederzeit im Mod-Kontaktforum melden um den Thread wieder zu öffnen. Jetzt aber ist er erst einmal zu.
 
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