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Bewerbungskostenerstattung erschöpft - Und Nun ?

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celticmoon

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#1
Hi ich bin neu hier, erstmal ein riesen Kompliment an die Betreiber, schön das es sowas wie hier gibt, macht weiter so.

Nun zum Problem:

Ich habe dieses Jahr meine Bewerbungskosten von 260€ ausgeschöpft, da der Erstattung noch bis Mai 2008 läuft muss ich jetzt alles aus eigener Tasche bezahlen ?

Laut EGV muss ich monatlich je 10 Bewerbungen nachweisen, das währen laut Kostenerstattung 50€ die jetzt vom Regelsatz zu begleichen wären, das kann doch net angehn oder, zumal vom Amt im Moment nur Angebote kommen die fast alle 500km entfernt sind. Soll mich dort nach Rechtsfolge bewerben und nach Möglichkeit noch auf Eigenkosten zum Gespräch fahren nur um zu hören "Sie wohnen sowiso zu weit weg" weil Umzug keinesfalls in Frage kommt, habe 3 Kinder hier.

Wie verhält sich das jetzt, muss ich die 10 Bewerbungen auf Eigenkosten machen, die Regelleistung reicht ja kaum um den Kühlschrank zu füllen geschweigedenn solche unnützen Bewerbungen wie beschrieben zu machen.

Danke Für Eure Antworten im Vorraus

greets celticmoon
 
E

ExitUser

Gast
#2
Ja, die restlichen Bewerbungskosten bis zum besagten Datum sind nun von Dir alleine zu tragen.

Das erging mir 2006 und 2007 ebenso. Die ArGe Breisgau-Hochschwarzwald ersetzt nur den Betrag von 150,-- Euro - dann ist Ende der Fahnenstange.

Du kannst gegen den Bescheid Widerspruch einlegen. Das habe ich auch gemacht. Allerdings ohne Erfolg.
 

Martin Behrsing

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#3
mit 10 schriftlichen Bewerbungen liegt ja nun eindeutig eine finanzielle Überforderung for. Oder waren hier eventuell auch Telefonanrufe und e-mail-Bewerbungen gedacht?
Ansonsten Bescheid sagen, dass Du nicht in der Lage bist, die Kosten zu tragen 50 EUR und die EGV deswegen zum Teil rechtswidrig ist. Warum hast Du einer derartigen EGV denn zugestimmt?.

Schau mal hier, dort habe ich schon mal jede Menge rechtliches zu eingestellt. http://www.elo-forum.org/showpost.php?p=3712&postcount=8

Hi ich bin neu hier, erstmal ein riesen Kompliment an die Betreiber, schön das es sowas wie hier gibt, macht weiter so.

Nun zum Problem:

Ich habe dieses Jahr meine Bewerbungskosten von 260€ ausgeschöpft, da der Erstattung noch bis Mai 2008 läuft muss ich jetzt alles aus eigener Tasche bezahlen ?

Laut EGV muss ich monatlich je 10 Bewerbungen nachweisen, das währen laut Kostenerstattung 50€ die jetzt vom Regelsatz zu begleichen wären, das kann doch net angehn oder, zumal vom Amt im Moment nur Angebote kommen die fast alle 500km entfernt sind. Soll mich dort nach Rechtsfolge bewerben und nach Möglichkeit noch auf Eigenkosten zum Gespräch fahren nur um zu hören "Sie wohnen sowiso zu weit weg" weil Umzug keinesfalls in Frage kommt, habe 3 Kinder hier.

Wie verhält sich das jetzt, muss ich die 10 Bewerbungen auf Eigenkosten machen, die Regelleistung reicht ja kaum um den Kühlschrank zu füllen geschweigedenn solche unnützen Bewerbungen wie beschrieben zu machen.

Danke Für Eure Antworten im Vorraus

greets celticmoon
 

celticmoon

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#4
mit 10 schriftlichen Bewerbungen liegt ja nun eindeutig eine finanzielle Überforderung for. Oder waren hier eventuell auch Telefonanrufe und e-mail-Bewerbungen gedacht?
steht nur drin mindestens 10 Bewerbungen pro Monat und da ich im Monat wenigstens 10, meist sogar 15 mit rechtsfolge erhalte die zudem schriftlich ausgeführt werden sollen wird es nun finanziell eng.

Ansonsten Bescheid sagen, dass Du nicht in der Lage bist, die Kosten zu tragen 50 EUR und die EGV deswegen zum Teil rechtswidrig ist. Warum hast Du einer derartigen EGV denn zugestimmt?.
kannte die 260€ regelung damals nicht, hatte vorher ALG1 und ca. 20 Bewerbungen im monat geschrieben, da meinte der Vermittler das nun 10 angemessen wären. Sowiso ne riesen Sauerei das es keine konkrete Regelung gibt, kenne welche die müssen 3 nachweisen andere 8. Wie kann das ne Ermessensfrage des Vermittlers sein.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Das hängt davon ab ob du mobil bist oder nicht und wieviel offene Stellen es für deinen Beruf gibt.

Ich für meinen Teil würde mit dem PAP in Kontakt treten (am besten schriftlich oder mit Beistand), ihm die Sachlage schildern und sagen dass du kein Geld mehr für Bewerbungen übrig hast. Vielleicht läßt der PAP ja mit sich reden und paßt die EGV an. Ansonsten schriftlichen Widerspruch und als letztes vors Gericht.

Nebenbei, ist es nicht so, dass immer nur max. 4 Bewerbungen pro Monat und pro Bewerbung max. 5 € erstattet werden? Ich selbst würde nichts vorstrecken, denn dann bleibt man immer (oder zumindest meistens) selbst auf den Kosten sitzen.
 
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