Bewerbungskostenantrag wird nicht bearbeitet (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ostler

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Mahlzeit..
Bisher war es bei mir so, das meine Bewerbungskosten recht zügig bearbeitet wurden und in der Regel nach 1-anderthalb Wochen der Bescheid da war und auch das Geld überwiesen wurde.
Am 07.06. hab ich den Antrag plus Anschreiben persönlich abgegeben und hab vorsichtshalber ne Woche später, also am 14.06. mal angerufen zwecks Bearbeitungsstand. Man sagte mir das der Antrag etc noch nicht beim einscannen war, man würde aber einen Vermerk beim Vermittler hinterlassen, sich diesem mal anzunehmen. Da ich heute eh beim Jobcenter was abgeben musste, hab ich gleich nochmal nachgefragt ob sich was mit den Bewerbungskosten getan hätte. Da die Dame am Empfang auf die schnelle nix im System finden konnte, wurde ich zu meinem neuen Vermittler hochgeschickt, den ich seit Anfang des Jahres hab und selbst noch nich kenne. Irgendwann bat mich dann nen Herr in sein Büro und es stellte sich herraus das er die Vertretung für meinen Vermittler sei, dieser kommt erst am nächsten Dienstag wieder. Er schaute n bissl in seinem PC rum und sagte er könne nix finden, lediglich ne Einladung zum Gespräch am kommenden Freitag (berufliche Situation usw), was mir aber schon bekannt war. Da er nicht über den Kopf meines Vermittlers entscheiden könne, solle ich doch einfach am kommenden Freitag zum Termin das Thema bzgl meiner Bewerbungskosten ansprechen.
Nun isses ja nicht so das man als ALG2 Empfänger in Geld schwimmt und ich das Geld hätte gut gebrauchen können, da ich unverbindlich in Berlin bei einem Arbeitgeber vorsprechen könnte welcher mich gern einstellen würde, jedoch sind das 300km eine Strecke und dementsprechend auch Benzinkosten welche ich nun nicht habe. Wenn ich die jetzt auch noch vorstrecke, siehts dann düster aus..
Gibts hier ne Möglichkeit sich da irgendwo zu beschweren bzw Fristen einzuräumen, weil das geht mir gewaltig gegen den Strich das sich da nix tut. Es kann doch auch nicht angehen, das der Vermittler Urlaub hat bzw nicht da ist, Anträge unbearbeitet liegen bleiben und die Vertretung nix weiter machen kann. Da hätte man sich die Vertretung genauso sparen können.

Gruß ostler
 

Kerstin_K

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Wie sieht es bei dem 3beitgebe mit Fahrtkosten aus?
 
G

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Gast
sda ich unverbindlich in Berlin bei einem Arbeitgeber vorsprechen könnte welcher mich gern einstellen würde, jedoch sind das 300km eine Strecke und dementsprechend auch Benzinkosten welche ich nun nicht habe. Wenn ich die jetzt auch noch vorstrecke, siehts dann düster aus..
Das beantragt man vorher und wartet auf die Überweisung.
Solch große Summen kann man nicht vorstrecken.
 

ostler

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Da kennt ihr unser Jobcenter nicht, hier muss man alles erst mal vorstrecken, vorab geben die einen nix. Da kommen dann so Aussagen wie "können Sie nicht ihre Eltern etc fragen ob die Ihnen was borgen.

@kerstin K.
Ich hab noch keinen Arbeitgeber erlebt, der mir beim Vorstellungsgespräch mitteilte bzw davor, das er die Fahrtkosten übernimmt. Die wissen das das Jobcenter die Kosten übernehmen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Da kennt ihr unser Jobcenter nicht, hier muss man alles erst mal vorstrecken, vorab geben die einen nix. Da kommen dann so Aussagen wie "können Sie nicht ihre Eltern etc fragen ob die Ihnen was borgen.
Dann sagst du das du nicht zum VV gehen/fahren kannst.
 

ostler

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So habe vor zwei Tagen mal mit meinem Vermittler gesprochen zwecks den Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch und vorheriger Auszahlung.
Aussage des Vermittlers: Nein machen wir nicht, der Bewerber könnte ja die Fahrtkosten einsacken und dann nicht hinfahren, das Jobcenter würde da ewig dem Geld hinter her laufen. Auf meine Antwort das man das im Fall der Fälle dann ja monatlich aufrechnen könne wurde nur gesagt das der Aufwand zu hoch sei.
Gut geht also schon mal nicht.
Nun isses aber so das wenn man zb nen Vorstellungsgespräch hat und zb im Anschluss gleich mal 2 Tage Probearbeiten möchte ja bei ner weiteren Entfernung Übernachtungskosten entstehen, Jobcenter übernimmt das ja alle ohne Förderzusage. Im schlimmsten Fall schießt man alles vor und dann sagt das Jobcenter Budget ist alle, was dann?? Das kanns doch irgendwo nicht sein..
 

JobcenterAffe

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Solche Summen, die bei 300 km Anfahrt entstehen, brauchst du nicht vorzustrecken. Im Hartz-IV-Satz ist dafür auch kein Betrag vorgesehen, den man "ansparen" könnte.
Da gibt's eine gesetzliche Regelung dafür, daß das JC diese Fahrtkosten dir vorher überweist. Leider müssen die Paragrafen dir andere nennen, da kenn' ich mich nicht so gut aus.
 

erwerbsuchend

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Nun isses aber so das wenn man zb nen Vorstellungsgespräch hat und zb im Anschluss gleich mal 2 Tage Probearbeiten möchte
Ein spontanes Probearbeiten ist auch nicht so vorgesehen. Probearbeit muss vorher dem JC gemeldet und vom JC genehmigt werden.

Davon mal abgesehen, wenn du dich so weit weg bewirbst, warum lässt du dir dann nicht die dabei entstehenden Fahrtkosten vom AG erstatten? Dazu ist dieser lt. §670 BGB verpflichtet, sofern er nicht die Fahrtkostenübernahme in der Einladung vor Fahrtantritt ausschließt. Dies wird aber auch vom JC im Antrag auf Fahrtkostenerstattung gefragt. Sollte der AG die Übernahme der Fahrtkosten in der Einladung nicht ausgeschlossen haben, wird das JC dich an den AG verweisen.
 
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