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Bewerbungskosten

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ExitUser

Gast
Hallo, ich habe zwar gesucht aber nichts passendes gefunden. Mein Zettel mit den Bewerbungen ist bald voll (1 noch) und ich wollte mal wissen wie es aussieht, ob das nun stimmt mit Bewerbungen per Email? Das man dafür auch Geld bekommt (hatte gelesen 2Euro pro Bewerbung?) und woher bekomme ich den Antrag für die Bewerbungskosten?

Wenn ich mich schriftlich bewerben soll habe ich gerade das Problem das meine Druckerpatronen alle sind :icon_neutral:
 
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Also wir bekommen pro Bewerbung 5€, egal ob schriftlich oder per email oder online.
Wir schreiben das in so ne Liste und in den Antrag dann nochmal und reichen dann die Absage oder das Bewerbungschreiben ein als Nachweis. Noch nie Probleme gehabt. Wir machen das immer mit 18 (soviel passen in diese Liste), die überweisen dann 90€.
Fallmanager meinte grad die Woche noch, dass es das auch ohne Weiteres jetzt auch noch gibt, wenn nicht sogar mehr als die 240€ wie bisher. Allerdings wird das dann auch irgendwann nachgeprüft, wenn man mal eben 2000 Bewerbungen einreicht und Kohle dafür will :icon_twisted:
 
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ExitUser

Gast
Also entweder das Anschreiben oder die Absage ja? Also muss ich die Ausdrucken ... okay danke dann werde ich das mal alles zusammen suchen, aber so einen Antrag kriege ich nur bei meinem Sb richtig? Weil ich habe nur eine Liste wo 8 drauf passen.
 

Gabi

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Bezüglich der Emailbewerbungen hatte ich hier schon einmal nachgefragt.

Ich habe aber zu den Bewerbungskosten noch eine andere Frage:
Ich habe heute meinen Antrag abgegeben und einen neuen erhalten. Der neue Antrag heißt aber nicht mehr "Antrag auf Bewerbungskosten", sondern "Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget gem. § 45 Sozialgesetzbuch - Drittes Buch - (SGB III) vom 06.04.2009". Ich habe erst zu Hause gesehen, dass sich der Antrag geändert hat, es steht jetzt nichts mehr von Pauschalerstattung drin. Weiß jemand, ob die Pauschale von 5,-€ beibehalten wurde??
 
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Bezüglich der Emailbewerbungen hatte ich hier schon einmal nachgefragt.

Ich habe aber zu den Bewerbungskosten noch eine andere Frage:
Ich habe heute meinen Antrag abgegeben und einen neuen erhalten. Der neue Antrag heißt aber nicht mehr "Antrag auf Bewerbungskosten", sondern "Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget gem. § 45 Sozialgesetzbuch - Drittes Buch - (SGB III) vom 06.04.2009". Ich habe erst zu Hause gesehen, dass sich der Antrag geändert hat, es steht jetzt nichts mehr von Pauschalerstattung drin. Weiß jemand, ob die Pauschale von 5,-€ beibehalten wurde??
Kannst Du diesen neuen Antrag hier einstellen?

Die Pauschale wird unterschiedlich gehandhabt. Es gibt sogar die Aussage, dass Bewerbungen per E-Mail mit einem Euro 'vergütet' werden!
 

Gabi

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Kannst Du diesen neuen Antrag hier einstellen?

Die Pauschale wird unterschiedlich gehandhabt. Es gibt sogar die Aussage, dass Bewerbungen per E-Mail mit einem Euro 'vergütet' werden!
Mir geht es nicht um eine Emailpauschale, sondern darum, wie hoch die Pauschale für eine schriftliche Bewerbung ist, oder ob das geändert, bzw abgeschafft wurde.
Wie aus dem Anhang zu ersehen, muss man nun eintragen, wodurch die Kosten entstanden sind und deren Höhe. Früher waren dort Bewerbungskosten angegeben und nach der Höhe wurde nicht gefragt.

Hätte man mir eine Änderung nicht mitteilen, bzw. sagen müssen, dass zum Beispiel Belege gesammelt werden müssen??
 

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marsupilami

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Ich bekomme weiterhin 5 Euronen pro Bewerbung. Egal ob ich mich schriftlich mit Mappe oder digital per E-Mail oder über die online-Formulare der ZAF bewerbe.
Allerdings wieder nur auf Antrag und ich muss diese Liste führen, Anschreiben Absage vorlegen.
Die gleiche Verfahrensweise wie vorher auch.
 
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Also ich habe den neuen Antrag schon, ist im Prinzip dasselbe wie vorher. Pro Bewerbung gibt es allerdings nur noch 3€, dafür gibt es die Begrenzung von 260€ nicht mehr. So ist es jetzt hier in Lübeck.
 

Mario Nette

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Es ist seit dem 01.01.2009 nicht nur abhängig vom Ort, sondern kann sogar abhängig von der/m SB sein. Man hat im Amt jetzt nämlich über das VB die Möglichkeit, selbstbestimmt festzulegen, was der HE erhält - oder eben nicht erhält. Bei manchen ARGEn ändert sich nichts, bei manchen wird fast komplett zurückgefahren. Ich habe jedoch noch von keiner ARGE gehört, dass sie mehr Leistungen für Bewerbungen gewähren.

Mein 1. Widerspruch in der Thematik wurde abgelehnt, ein zweiter läuft noch, wird sicherlich aber auch abgelehnt. Meine Widersprüche richten sich gegen die Deckelung der Bewerbungskostenerstattung.

Mario Nette
 

galigula

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Mein SB hat mir 5€ pro schriftlicher Bewerbung zugesichert,bei telephonischer Bewerbung gibt es dafür keine Erstattung,habe ich akzeptiert.6 Stück pro Monat.
Heute erhalte ich ein Brief,dass meine Bewerbungen teilweise nicht optimal seien und in Zukunft in dieser Form nicht erstattet werden.
Dazu gleich die Drohung von Leistungskürzung bei mangelnder Mitwirkungspflicht.
Meiner Meinung Nach sind meine Bewerbungen ok.
Ich bin heute bestimmt schon ca. 5 Stunden mit der Arge beschäftigt,es kann nicht mehr lange dauern,bis zum ersten Albtraum.
Ich muss aber mich trotzdem bewerben,da ich sonst sanktioniert werden kann.
Jeden Monat muss ich ein Vierseitiges Antragsformular ausfüllen,zusätzlich ein anderes Bewerbungsformular.
Die Kopien von den Bewerbungen muss ich kopieren und mitsenden.
Dann steht da auch noch,Nachweise bzw. Belege sind beigefügt oder werden nachgereicht,habe ich ehrlich gesagt bei der EGV nicht richtig überrissen und habe keine Belege.
Zusätzlich soll ich noch das Ergebnis der Vorstellung eintragen,wie soll das gehen,wenn ich vom Arbeitgeber keine Abtwort erhalte.
Selbstverständlich muss ich diese Formulare einscannen und archivieren.Zusätzlich habe ich einen Order,in dem ich ich alle Vorgänge.die meinen SB betreffen,kommentiere.
Zudem muss ich natürlich alle Schriftstücke einscannen un archivieren.
Eins ist sicher,eine EGV werde ich nicht mehr unterscheiben,es dient wirlkich nur der absoluten Megaschikane.
Nun werde ich aber zurückschlagen!
Jede Kleinigkeit werde ich nun auch umständlich errörtern und auf schriftliche Stellungsnahme pochen.
Zeitdiebstahl kann nur mit Gegenzeitdiebstahl in erhöhtem Mase beantwortet werden.
 

Ferenz

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... Ich habe jedoch noch von keiner ARGE gehört, dass sie mehr Leistungen für Bewerbungen gewähren.

Mein 1. Widerspruch in der Thematik wurde abgelehnt, ein zweiter läuft noch, wird sicherlich aber auch abgelehnt. Meine Widersprüche richten sich gegen die Deckelung der Bewerbungskostenerstattung.

Mario Nette

Wenn in einer EGV der betreffende Kunde zu mehr als 4,33 Bewerbungen/Monat d.h. z. B. zu 8,10 oder 15 Stück verpflichtet wird, dann ist die Vereinbarung eines "Deckelungsbetrages" über nur 260 € doch offensichtlich unverhältnismäßig, weil dem Arbeitslosen in diesem Fall vertraglich verwehrt ist, seinen Pflichten nachzukommen. Ein solcher inhaltlicher Dissenz führt nach meiner Meinung zur Nichtigkeit der betreffenden Klausel von Anfang an mit der Folge, daß der eHB diese Pflicht eben nicht erfüllen muß.

Eine Lösung wäre, schon vorher für den Fall, daß die tatsächlichen Bewerbungskosten eine Pauschalsumme von 260 € überschreiten, die Übernahme dieser Kosten im Einzelfall nach individueller Absprache und entsprechender Antragstellung zu vereinbaren. Eine derartige "Puffer-Klausel" enthält meine EGV, die das Jobcenter akzeptiert hat obwohl ich nur zu 4 monatlichen Bewerbungen a 5 €/Stück verpflichtet bin.

Man muß den paßgenauen Jahresbetrag für die zumeist schriftlichen Bewerbungen eben vorher einschätzen und dann auch mal einen Bewerbungskostenbetrag von z.B. 300-600 € anvisieren, wenn dies im voraus realistisch und begründbar erscheint. Dann setzt sich der eHB aber selbst zeitweise unter Druck, weil er die dafür erforderliche Anzahl auch erarbeiten muß. Wäre eine Chance und zugleich ein Risiko. Aber rechtzeitig darüber mit den FM oder AV reden ist angesagt. Das Vermittlungsbudget muß doch für solche Individualfälle Raum lassen, sonst wäre es ja unnötig.

Ne Goldgrube wird es nicht für den eHB, aber eine weitgehende Absicherung.

Da es keine grundsätzliche und offizielle Deckelung mehr gibt, halte ich eine grundsätzliche Anfechtung für sinnlos. Man kann ja über den individuell vereinbarten Betrag streiten, aber dazu müßte man die genauen Gründe darlegen, die zu dessen Festlegung geführt haben, sofern der SB / FM diese Gründe auch in der Fallakte schriftlich niederlegt. Wie soll sonst nachgewiesen werden, daß in so einem Fall das Ermessen richtig ausgeübt wurde oder ob überhaupt hierbei Ermessensausübung erfolgte. Bei fehlerhaftem Ermessen gibt es immer gute Anfechtungsgründe.
 
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Wenn ich daheim bin, befasse ich mich damit.
Mein Freund hat de gleichen Antrag bekommen (Alg1)
 

mima1987

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Hallo an alle...

Ich habe heute den Antrag auf Bewerbungskosten bekommen (Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget gem. § 45 Sozialgesetzbuch - Drittes Buch - (SGB III) ).

Nun weiß ich leider nicht, was und wie ich es ausfüllen muss :icon_sad:

Z.b. was soll ich da hinein schreiben:
- ich beantrage einen Zuschuss/die Erstattung der Kosten für
- die nachweise bzw. Belege für o.g. Kosten O sind beigefügt o werden
nachgereicht

Die Richtigkeit der Änderung/Ergänzung zu Nummer(n) ________ wird bestätigt!
(Steht ganz unten bei den unterschriften)

Ich bedanke mich dann im Voraus! Bei solchen Sachen habe ich nämlich immer so meine Probleme... :icon_sad:

LG Mima
 
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