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Bewerbungskosten nicht mehr pauschaliert ???

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Emma13

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#1
Hallo an alle,

habe heute meinen Bewerbungskostenantrag wieder unbearbeitet zurückbekommen - nach nunmehr 14 Tagen - mit dem Vermerk, dass hier die Portobelege im Original einzureichen wären. (frag, stutz !!) .Dies habe ich im Leben noch nie gebraucht - lief reibungslos auch ohne - weiss jemand etwas neues ?

Die Service-Mitarbeiterin sagte mir im Telefonat, dies wäre "neuerdings" so - aber nicht alle ARGEN würden dies so praktizieren, typisch mal wieder - die Provinz-ARGE, bei der ich bin, ist auf einen neuen Einfall gekommen - kommt ja sonst nichts von der -

Oder liegt es etwa an den 2 Widersprüchen, die ich laufen habe bezüglich Darlehen für Brille und einem abgelehnten Ein-Euro-Job ??

Im Prinzip unterstellen die mir ja eine Straftat, nämlich Betrug, da mir offensichtlich unterstellt wird, dass ich meine Bewerbungen gar nicht versende - (bei vielen Bewerbungen waren auch schon Kopien der Absagen beigefügt), woraus ja wohl ersichtlich ist, dass diese Bewerbungen versandt wurden ).

Ich halte dies einwandfrei für Schikane :icon_motz:

Wie läuft das bei euch ???

Emma 13
 

Karlas-Welt

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#2
Gerade heute kam der Bewilligungsbescheid für die Bewerbungskosten meines Sohnes.
Es wurden alle aufgelisteten Bewerbungen akzeptiert. Ohne Porto-Nachweise !

Ich verstehe auch nicht, wieso sich da was geändert haben soll.
Ich würde mich wehren !!
Falls die SB Recht hätte, müsste
1.)auf dem Antrag stehen, dass die Portokosten nachzuweisen sind. Es steht aber nur dabei, dass man evtl. vorhandene Absagen in Kopie beilegen soll.
2.)was sind dann mit den Bewerbungen ,die man vor Ort abgegeben hat, aber dazu auch Passbild und Papier benötigte?
 

Bruno1st

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#3
Oder liegt es etwa an den 2 Widersprüchen, die ich laufen habe bezüglich Darlehen für Brille und einem abgelehnten Ein-Euro-Job ??
Willkommen im Club !

Bewerbungskosten sind bei mir mehr wie strittig - der erste FM hat Mailkosten zugesagt, später widerrufen (beides mal per Mail) - die ARGE wollte mir einen Neuantrag unterschieben, was den ersten Antrag ja elegant für die überflüssig gemacht hätte - so liegt das nun seit Monaten vor dem Sozialgericht - und die ARGE macht weiter was sie kann, um mir das Leben zu erleichtern :)))

erleichtern bedeutet, weniger Geld, damit ich nicht so schwere Taschen schleppen muss, mir Gedanken über mein Vermögen machen muss, usw.
 

Emma13

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#4
Habe langsam aber sicher das Gefühl, dass die "Wehrhaften" auf einer Art "schwarzen Liste" der Agenturen stehen - hohe Erfolgsprämien für einfallsreiche SB's, die diesen Spezies Sanktionen und andere Wackersteine in den Weg legen :biggrin:

Emma 13

Entsprechendes Schreiben ist schon unterwegs, man hat ja sonst nichts zu tun :icon_daumen:
 
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#5
Unmoralisch

Im Nachhinein die Regeln ändern (wollen)?
Wenn ein SB die pauschalierte Abgeltung zusagt, dann hat er sich auch daran zu halten.
Ansonsten §§ 116 ff BGB. Was nicht ausgehandelt ist, ist auch nicht Vertragsbestandteil. Die Ausgestaltung der Kostenübernahme ist nun mal ein Vertrag.
 

Bruno1st

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#6
Wenn ein SB die pauschalierte Abgeltung zusagt, dann hat er sich auch daran zu halten.
O-Ton meines ARGE Geschäftsführers zu der Zusage der Mailbewerbungskosten : "Da hat sich der Fallmanager etwas weit aus dem Fenster gelehnt" - und sonst nur die Ablehnung des Widerspruchs - inzwischen vor dem Sozialgericht. Das sind unnötige Kosten für den Steuerzahler, aber wieder Ärger für mich -> Zielerfüllt.
 

Cha

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#7
Zunächst bietet es sich an, in der aktuellen Eingliederungsvereinbarung nachzulesen, was zu Bewerbungskosten vereinbart wurde.

Ansonsten gelten die schlichten gesetzlichen Regelungen:

§ 45 SGB III: "Arbeitslose ...können zur Beratung und Vermittlung unterstützende Leistungen erhalten,....
Als unterstützende Leistungen können Kosten...für die Erstellung und Versendung von Bewerbungsunterlagen (Bewerbungskosten)...übernommen werden".

Die Anordnung UBV führt dazu weiter aus:
"Im Interesse einer schnellen Bewilligung und Abwicklung der Leistungen ist es zulässig, diese pauschaliert zu erbringen. Bei Pauschalierung .... ist je Bewerbung ein Betrag von 5,- Euro zu erstatten."

Alle diese Angaben lassen sich leicht bei arbeitsagentur.de finden: http://www.arbeitsagentur.de/zentra...DA-45f-Leistungen-an-Arbeitnehmer-zur-UBV.pdf

Das bedeutet, dass es sich bei den Bewerbungskosten um Ermessensleistungen handelt und dass ausserdem jeder Träger für sich selbst entscheiden kann, ob und wie lange er pauschalieren will.

Es bedeutet ganz bestimmt nicht, dass für jede e-mail 5 Euro gezahlt werden müssen.

Viele Grüsse

Cha
 

Bruno1st

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#8
Zunächst bietet es sich an, in der aktuellen Eingliederungsvereinbarung nachzulesen, was zu Bewerbungskosten vereinbart wurde.

soweit war damals die ARGE noch gar nicht

Es bedeutet ganz bestimmt nicht, dass für jede e-mail 5 Euro gezahlt werden müssen.
das war klar, so realistisch bin ich schon. Aber wenn eine Zusage gegeben wird (und es waren keine 5,- pro Bewerbung), dann sollte die eingehalten werden und nicht im Nachhinein mit Unwissen zurückgenommen werden. Denn auch Mailbewerbungen und Online Stellensuche kostet Geld.
Außerdem habe ich eine nette Liste mit vielen "kanns" aber keiner einzigen definitiven Zusage. Alles wird entschieden, wenn ich einen nicht unterschriebenen Arbveitsvertrag habe. Nur welcher Arbeitgeber läßt sich darauf ein, daß vor einer Entscheidung so viele Fragen völlig unnötig offen bleiben ? Ich würde mir etwas mehr Realitätsbezug wünschen, aber eher schneit es in der Sahara.
 

Kaulquappe

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#10
Hallo an alle,

habe heute meinen Bewerbungskostenantrag wieder unbearbeitet zurückbekommen - nach nunmehr 14 Tagen - mit dem Vermerk, dass hier die Portobelege im Original einzureichen wären. (frag, stutz !!) .Dies habe ich im Leben noch nie gebraucht - lief reibungslos auch ohne - weiss jemand etwas neues ?

Die Service-Mitarbeiterin sagte mir im Telefonat, dies wäre "neuerdings" so - aber nicht alle ARGEN würden dies so praktizieren, typisch mal wieder - die Provinz-ARGE, bei der ich bin, ist auf einen neuen Einfall gekommen - kommt ja sonst nichts von der -

Oder liegt es etwa an den 2 Widersprüchen, die ich laufen habe bezüglich Darlehen für Brille und einem abgelehnten Ein-Euro-Job ??

Im Prinzip unterstellen die mir ja eine Straftat, nämlich Betrug, da mir offensichtlich unterstellt wird, dass ich meine Bewerbungen gar nicht versende - (bei vielen Bewerbungen waren auch schon Kopien der Absagen beigefügt), woraus ja wohl ersichtlich ist, dass diese Bewerbungen versandt wurden ).

Ich halte dies einwandfrei für Schikane :icon_motz:

Wie läuft das bei euch ???

Emma 13
Mir erklärte eine SB, dass es ZWEI Methoden gibt, die mit dem pauschalierten Wert und die andere. Dafür gibt es auch 2 Formulare.

Sie sagt, dass es den Arbeitsagenturen oder ARGEN frei gestellt ist, sich für eine der beiden zu entscheiden.

Das kam so, weil ein unerfahrener Kollege von ihr mir auf einmal das Formular für die nicht pauschalierte Version mitgegeben hatte, er wußte nicht, dass diese Agentur sich für das andere entschieden hatte :icon_neutral:

Die SB hat es mir dann gegen das andere ausgetauscht. Hätte ich nichts gesagt, sondern mich gefügt und jede Briefmarke etc. aufgelistet, hätte ich dann blöd geguckt.
 

Emma13

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#11
Mir erklärte eine SB, dass es ZWEI Methoden gibt, die mit dem pauschalierten Wert und die andere. Dafür gibt es auch 2 Formulare.

Sie sagt, dass es den Arbeitsagenturen oder ARGEN frei gestellt ist, sich für eine der beiden zu entscheiden.

Das kam so, weil ein unerfahrener Kollege von ihr mir auf einmal das Formular für die nicht pauschalierte Version mitgegeben hatte, er wußte nicht, dass diese Agentur sich für das andere entschieden hatte :icon_neutral:

Die SB hat es mir dann gegen das andere ausgetauscht. Hätte ich nichts gesagt, sondern mich gefügt und jede Briefmarke etc. aufgelistet, hätte ich dann blöd geguckt.
Stimmt - habe eben noch einmal meine Unterlagen durchgewühlt, habe das Formular telefonisch angefordert - und es gibt tatsächlich unterschiedliche - ist mir nie aufgefallen - hoffe aber, dass nach meinem "bösen" Brief trotzdem die Erstattung pauschaliert erfolgt. :icon_hmm:

Emma13
 

Hawk321

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#12
Bei ALG1 hab ich 5€ pro Bewerbung seit Arbeitlosmeldung bis max 240€...ahb ich schriftlich.
 
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