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Bewerbungskosten nicht genehmigt, da nicht per E-Mail versandt.

Herr Rossi

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#1
Hallo liebe Leute,

ich habe heute zum ersten Mal eine teilweise Ablehnung der Bewerbungskosten erhalte mit der Begründung, dass auf Grund der Stellenanzeigen ersichtlich war, dass ich mich auch hätte per E-Mail bewerben können und somit eine schriftliche Bewerbung nicht nötig sei und somit die Kosten auch nicht erstattet würden.

Darüber habe ich im Vorfeld keinerlei Informationen erhalten.

Verständlicherweise bin ich etwas sauer, da ich diese Bewerbungen verschickt habe und nun auf den Kosten sitzen bleibe.

Gibt es irgendeinen Vordruck für einen Widerspruch in so einem Fall?

Danke im Voraus.
 

Caso

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#2
ich habe heute zum ersten Mal eine teilweise Ablehnung der Bewerbungskosten erhalte mit der Begründung, dass auf Grund der Stellenanzeigen ersichtlich war, dass ich mich auch hätte per E-Mail bewerben können und somit eine schriftliche Bewerbung nicht nötig sei und somit die Kosten auch nicht erstattet würden.
Darüber habe ich im Vorfeld keinerlei Informationen erhalten.
Verständlicherweise bin ich etwas sauer, da ich diese Bewerbungen verschickt habe und nun auf den Kosten sitzen bleibe.
Gibt es irgendeinen Vordruck für einen Widerspruch in so einem Fall?
Wie sieht denn diese teilweise Ablehnung aus?
Wenn im Stellenangebot steht: Bitte bewerben Sie sich schriftlich oder per e-mail, dann verstehe ich nicht, warum man sich den Terz mit einer Mappe überhaupt antut.
Zu den fehlenden Informationen:
Ganz allgemein wird das JC stets nur die notwendigen Kosten übernehmen. Immer.
Eine Mappe wird also wohl nicht notwendig gewesen sein.

Auf wieviel Kosten bleibst du sitzen?
Wieviel hättest du pro Mappe bekommen?

Widerspruch-Vordrucke gibt es gar nicht.
 

Couchhartzer

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#3
Gibt es irgendeinen Vordruck für einen Widerspruch in so einem Fall?
Natürlich NICHT, denn es gibt die Möglichkeit so vieler unterschiedlicher Widerspruchsgründe wie es Ameisen auf unserer Erde gibt.


Einfach Widerspruch einlegen und als Grund benennen, dass du keinen gesicherten Email-Account hast der für den Versand von sensiblen persönlichen Daten (persönlichen Angaben wie z.B. in Zeugnissen und Lebenslauf) hinreichend geeignet ist und du genau aus diesem Grund die Schriftform auf dem Postweg genutzt hast.
 

Herr Rossi

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#4
Natürlich ist die Möglichkeit sich per E-Mail zu bewerben die schnellste uns unkomplizierteste und kostengünstigste. Ich nutze diese auch so häufig es geht.

Steht in einer Stellenanzeige schriftlich oder per e-Mail ist das für mich ein Indiz dafür, dass eine schriftliche Bewerbung bevorzugt wird auf Grund der Reihenfolge.

Außerdem, wieso ist es nicht mir überlassen in welcher Form ich mich bewerbe?

Danke Couchhartzer. so werde ich es wohl machen.
 

gelibeh

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#5
Hast Du denn eine EGV in der die Bewerbungskosten geregelt wurden? Und stand dort drin, dass Du die kostengünstigste Variante wählen musst?
 

Caso

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#6
Außerdem, wieso ist es nicht mir überlassen in welcher Form ich mich bewerbe?
Doch, im Prinzip ist es dir überlassen.
Aber du willst ja Geld vom JC dafür haben.

Daß du keinen gesicherten Account hast und trotzdem etliche e-mail-Bewerbungen abschickst---paßt nicht so recht zusammen.
Aufpassen, daß du dich nicht verhedderst.
 

Herr Rossi

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#7
Nein gelibeh das steht nichts drin das ich die kostengünstigste Variante wählen muss.

Es ist dieser ganz normale Standard-Absatz mit

... Übernahme der Kosten für nachgewiesene schriftliche Berwerbungen mit pauschal 5 € pro Bwerbung bis max. 260 € pro Jahr. Als Nachweise gelten die Bewerbungsanschreiben .....
 

gelibeh

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#9
Ganz allgemein wird das JC stets nur die notwendigen Kosten übernehmen. Immer.
Dann hat es das aber auch ganz eindeutig so zu schreiben. Dann kann man sich darauf einstellen. Ich sehe nicht schwarz.
 

kaiserqualle

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#10
Hallo Herr Rossi,

Nein gelibeh das steht nichts drin das ich die kostengünstigste Variante wählen muss.

... Übernahme der Kosten für nachgewiesene schriftliche Berwerbungen mit pauschal 5 € pro Bwerbung bis max. 260 € pro Jahr. Als Nachweise gelten die Bewerbungsanschreiben .....
Dann führe das obige ebenfalls in deinem Widerspruch auf in etwas so und zusätzlich:

"Gemäss Vereinbarung in der Eingliederungsvereinbarung vom xx.xx.2014 werden schriftl. Bewerbungen pauschal mit 5,- Euro erstattet. Als Nachweise gelte die Bewerbunsanschreiben.Die strittige Bewerbung, die nicht erstattet werden, habe ich ihnen nachgewiesen, daher hat eine Kostenerstattung zu erfolgen. Der Verweis, es hätte auch eine Email versendet werden können greift hier nicht.

Somit erwarte ich umgehend die ausstehende Kostenerstattung in Höhe von x,xx Euro bis zum xx.07.2017 (14 Tage) sowie zusätzlich eine Kostenerstattung für dieses von Ihnen veranlasste Schreiben i.H.v. 0,70 Euro, somit in Gesamthöhe von x,70 Euro auf mein Ihnen bekanntes Konto eingehend, andernfalls werde ich Leistungsklage aufgrund ihreres Ablehnungsschreibens v. xx.xx2014 vor dem hiesigen SG erheben. Eine Erinnerung oder Mahnung erfolgt meinerseits nicht mehr.

Hinweis:
Sollten Sie die Kostenerstattung nicht unverzüglich veranlassen, sehe ich mich ausserdem gezwungen die Eingliederungsvereinbarung aus wichtigem Grund zu kündigen. Ich verweise dazu auf die Fachlichen Hinweise der Bundesagentur für Arbeit zu § 15 SGB II.

Hochachtungsvoll"
 

Herr Rossi

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#11
Caso zum "Schwarz sehen" besteht doch kein Grund es gibt doch eine Gebührenbefreiung für den Rundfunkbeitrag. :icon_mrgreen:

Ansonsten halte ich es so: Versuch macht klug! Und wer sich nicht wehrt lebt verkehrt.
 

Claus.

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#12
Du wolltest deine Chancen erhöhen indem du absichtlich die Variante "papierbasierte Bewerbungsmappe" gewählt hast :biggrin:

Die gewählte Bewerbungsart und die damit einhergehenden Kosten war jew. als hinreichend sinnvoll und somit erforderlich anzusehen ... ist doch bezüglich Bewerbungen per Email weithin bekannt daß jene oftmals geradezu Spam-artig versandt werden und diese daher wohl allgemein lediglich eine äußerst geringe Lebensdauer besitzen bevor sie im virtuellen Papierkorb entsorgt werden. Bei der im heutigen Büroalltag auftretenden Emailflut ist entsprechend folgerichtig davon auszugehen, daß "altmodische" Bewerbungsmappen eine intensivere und länger andauernde Aufmerksamkeit zu erzeugen vermögen.

Eine Bewerbung soll nicht dem Zeitvertreib dienen, sondern den LE in Arbeit bringen!
 
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