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Bewerbungskosten - Emailbewerbungen nicht berücksichtigt

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blinky

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#1
Ich habe meine Bewerbungskosten geltend gemacht. Darunter war eine Emailbewerbung.

Heute bekam ich Teilbewilligungsbescheid.

Ihren Antrag vom 25.05,2009 auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget (Bewerbungskosten) wird teilweise entsprochen. E-Mailbewerbungen können nicht anerkannt werden.

Sie erhalten einen Förderbetrag von 40,00 €.

Der Förderbetrag wird auf das im Antrag ngegebene Konto überwiesen.

Gegen diesen bescheid ist der Widerspruch zulässig. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem oben bezeichneten Träger der Grundsicherung einzureichen und zwar innerhalb eines Monats nachdem Ihnen der Bescheid bekannt gegeben worden ist

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

XXXX
Eine Firma wollte nähmlich eine telefonische oder E-Mailbewerbung. Da hab ich mich per Email beworben, weil das ja besser nachweisbar ist.

Lohnt es sich da jetzt Widerspruch einzulegen. Ich habe zwar eine Flatrate. Aber vielleicht hätte ja einer ein Agument. Falls einer fragen sollte: Im EGV-VA szteht nur drinne das nur Bewerbungskosten für schriftliche Bewerbungen übernommen werden.

Blinky
 

Mario Nette

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#2
Ein Widerspruch lohnt sich immer. :icon_twisted: Als Argument kannst du anführen, dass keine Rechtsgrundlage für die nur teilweise Gewährung ersichtlich ist.

Mario Nette
 

blinky

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#3
Aus dem Bescheid ist ja nicht ersichtlich warum die Emailbewerbung nicht anerkannt werden können.

Und dies hätte ja im Bescheid aufgeführt werden müssen? Richtig?

Ok. Dann mach ich mich heute Abend mal dran Widerspruch zu schreiben.

Blinky
 

blinky

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#4
Hier mein Entwurf:

Widerspruch gegen den Teilablehnungsbescheid – Vermittlungsbudget gem § 16 SGB II i.v.m. § 45 SGB III vom 20.10.2009
BG XXXXXXXX

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

Ich lege gegen den oben genannten Teilablehnungsbescheid fristgerecht Widerspruch ein.

Aus ihren Ablehnungsbescheid ist die Rechtsgrundlage nicht ersichtlich, warum Emailbewerbungen nicht berücksichtigt werden können.

Entsprechend den Anforderungen gemäß §§ 33, 35 Abs. 1 SGB X sind in der Begründung die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Gründe anzugeben, die die Behörde zur Entscheidung bewogen haben. Die Behörde ist ebenfalls verpflichtet, bei Ermessungsentscheidungen die Gesichtspunkte der pflichtgemäßen Ermessungsausübung darzulegen.


Mit freundlichen Gruß


Gerhard Schrader
Geht das so?

Blinky
 

druide65

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#5
Hier mein Entwurf:



Geht das so?

Blinky



In genau einem ähnlichen Fall hatte ich vor einigen Wochen einen Termin vor dem SG.

Kurz zusammengefasst:
Das Gericht war der Meinung das die ARGE nicht verpflichtet ist Mail bewerbungen nach einer Pauschale zu erstatten.Es ist eine "kann" Bestimmung.
Bei einem Nachweis können die Kosten als Bewerbungskosten übernommen werden.
Bei einer Flatrate kann aber zwischen privater Nutzung und Nutzung zu Bewerbungszwecken nicht unterschieden werden.

Also...Nada.

Aber....(Und das bestätigte mir die Richterin)wenn du ins z.B ins I Net Cafe gehst und dort deine Bewerbungen abwickelst muss die ARGE die Kosten übernehmen.
Dann sogar die Fahrtkosten dorthin.
Denn dann kann ein eindeutiger Nachweis erbracht werden.

Ich würde trotzdem ins Widerspruchs und ggf.ins Klageverfahren gehen ,da die Praxis zeigt das einige ARGE die Kosten übernehmen unabhängig davon ob du eine Flat hast oder nicht.
Die setzen die "kann " Bestimmung anders um.
Auch dein SG kann da ganz anders entscheiden.

Zu dem Sachverhalt gibt es meines Wissen noch keine eindeutige Rechtsprechung bzw.Urteile.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Auch wenn ein Widerspruch nicht schadet, würde ich hier nicht mit einer Kostenerstattung rechnen, denn du hast ja gar keine Unkosten durch eine e-mail-Bewerbung gehabt.

Ich würde das hinnehmen. Du rennst gegen eine Wand.
 

physicus

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#7
Auch wenn ein Widerspruch nicht schadet, würde ich hier nicht mit einer Kostenerstattung rechnen, denn du hast ja gar keine Unkosten durch eine e-mail-Bewerbung gehabt.
hm stimmt, strom und eine flaterate bei internet sind in deutschland gratis ;)
 

druide65

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#8
hm stimmt, strom und eine flaterate bei internet sind in deutschland gratis ;)

Gratis nicht....es geht um den Nachweis zwischen privater Nutzung und Nutzung zu Bewerbungszwecken..Den kannst du ja bei einer Flat nicht bringen.....ergo müßte eine Pauschale pro nachweisbarer Bewerbung gezahlt werden.Das ist eine "Kann " Bestimmung und so beißt sich die Katze in den Schwanz.
Da bist du dem Wohlwollen der Arge ausgeliefert.

Das müßte mal gerichtlich geklärt werden(und zwar bindend)
Ich kann meinen Fall leider wegen der 750€ Grenze nicht vors LSG bringen....Revision nicht zulässig.

Ich bin immer noch der Meinung .....wer die Musik bestellt muss sie bezahlen.
Vielleicht hat ja jemand anders mehr glück...
 
E

ExitUser

Gast
#9
Hier mal zur Online-Bewerbung bevor das Diktat "Vermittlungsbudget" kam.

Heute unter der Herrschaft des s.g. Vermittlungsbudgets sollte man wenigstens das, was im alten Recht galt, als Mindestmaß einfordern (Prof. Ulrich Stascheit, Fachhochschule Frankfurt am Main; Ute Winkler, Präsidentin am LSG Sachsen-Anhalt a.D. und Udo Geiger, Richter am SG Berlin).

s.: www.elo-forum.org
 

blinky

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#10
Erstmal geht es darum, das die ARGE eine Begründung gemäß § 33 und 35 SGB X liefert. Darauf hab ich ein Rechtanspruch.

Die Aussage der ARGE : Emailbewerbungen können nicht anerkannt werden ist halt nicht nachvollziehbar.

Wenn dieser Vermittlungbudget eine Kannleistung ist, dann ist es eine Ermäßensleistung, die auch bei Ablehnung begründet werden muss.

Erst durch diese Information bin ich in der Lage einschätzen zu können ob in meinen Augen weitere Rechtsmittel in Frage kommen könnte.

Blinky
 

druide65

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#11
Erstmal geht es darum, das die ARGE eine Begründung gemäß § 33 und 35 SGB X liefert. Darauf hab ich ein Rechtanspruch.

Die Aussage der ARGE : Emailbewerbungen können nicht anerkannt werden ist halt nicht nachvollziehbar.

Wenn dieser Vermittlungbudget eine Kannleistung ist, dann ist es eine Ermäßensleistung, die auch bei Ablehnung begründet werden muss.

Erst durch diese Information bin ich in der Lage einschätzen zu können ob in meinen Augen weitere Rechtsmittel in Frage kommen könnte.

Blinky

Würde mich mal interessieren ob bei deiner Begründung bzw. Ablehnung seitens der ARGE individuell auf deine Person eingegangen wird oder Textbausteine der BA verwendet werden:icon_kinn:
 

blinky

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#12
Würde mich mal interessieren ob bei deiner Begründung bzw. Ablehnung seitens der ARGE individuell auf deine Person eingegangen wird oder Textbausteine der BA verwendet werden:icon_kinn:
Dann schaue Dir mal meinen Text oben an. Ich habe diesen Bescheid ja abgetippt. Aber denke schon das es Textbausteine sind. Oder meinste dann den Widerspruchbescheid, wenn er kommen sollte auf meinen Widerspruch ?

Blinky
 

druide65

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#13
Dann schaue Dir mal meinen Text oben an. Ich habe diesen Bescheid ja abgetippt. Aber denke schon das es Textbausteine sind. Oder meinste dann den Widerspruchbescheid, wenn er kommen sollte auf meinen Widerspruch ?

Blinky

Ich meinte den Widerspruchbescheid
 

physicus

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#14
wenn für emailbewerbungen nicht gezahlt wird dann bewirbt man sich entweder nicht auf diese art und weise oder man klagt es ein, das würde ich tun.
wenn es hart auf hart kommt rechne ich der arge tusse auch die kosten aus, für eine viertel stunde onlinerecherche, was den strom und die flatratekosten angeht.
manche sollen ja selbst dazu zu dämlich sein, zumindest sieht es mitunter so aus, wenn man sich die falschen bewilligungsbescheide anschaut ^^

einen nachweis das man sich so beworben hat kann man auch leicht erbringen, meist bekommt man eine antwort des gegenübers.
im zweifelsfall kann man die dann sogar als zeugen aufrufen, ob die nun wollen oder nicht wäre da egal.

gruß physicus
 

blinky

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#15
Die Firma hat noch nicht geantwortet.

Aber ich habe Ausdruck gemacht, sowie einen Ausdruck der Header-Datei von der Email wo ersichtlich ist, wann die Mail gesendet wurde mit welchen Emailprogramm usw.

Ich hatte die Wahl mich entweder telefonisch oder per Email zu bewerben. Und wegen der Nachweisbarkeit habe ich die Emailbewerbung gewählt, weil ich schon so einigen Streß mit der ARGE hatte. Habe mir sogar extra eine Emailadresse dafür angelegt, damit die ARGE nicht meine Private zu Gesicht bekommt.

Und wenn ich innerhalb der nächsten vier Wochen kein Bescheid bekomme, werde ich diese Emailadresse auch wieder zu machen.

Blinky
 

Mario Nette

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#16
Man könnte in Zukunft so vorgehen: Bewerbung in einem Textverarbeitungsprogramm wie einen normalen Brief tippen - dazu Adresse des AG raussuchen. Dann aus der Datei ein PDF erzeugen. Dieses als Anhang einer mit ergänzendem Text versehenen Mail versenden. PDF ausdrucken und als Bewerbungsnachweis einreichen. Bei der Frage: "Wie haben Sie die Bewerbung getätigt?" mit "Schriftlich." antworten. :icon_party:

Mario Nette
 

druide65

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#18
wenn für emailbewerbungen nicht gezahlt wird dann bewirbt man sich entweder nicht auf diese art und weise oder man klagt es ein, das würde ich tun.
wenn es hart auf hart kommt rechne ich der arge tusse auch die kosten aus, für eine viertel stunde onlinerecherche, was den strom und die flatratekosten angeht.
manche sollen ja selbst dazu zu dämlich sein, zumindest sieht es mitunter so aus, wenn man sich die falschen bewilligungsbescheide anschaut ^^

einen nachweis das man sich so beworben hat kann man auch leicht erbringen, meist bekommt man eine antwort des gegenübers.
im zweifelsfall kann man die dann sogar als zeugen aufrufen, ob die nun wollen oder nicht wäre da egal.

gruß physicus

Das habe ich ja versucht einzuklagen.
Wie schon erwähnt ist die Schwierigkeit(Laut SG)die private Nutzung zu trennen.
Wie willst du das außeinander klabusteln?
Also bleibt nur der Weg über die Pauschale und schon hängt die Katze hintendran....die ARGE muss die Bewerbungskosten nicht pauschlisieren.

Bei meiner ARGE läuft so etwas z.B alles nur über Quittungen.
Für Papier,Versand etc

Solange das ganze eine kann Bestimmung ist ,sehe ich da schwarz.
 
E

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#19
kein Wunder das die SB alle Krümelkacker sind ,bei dem Krümelkack . Brief ,schwer, kostet 1,45.
E-mail Bewerbung bepreisen?... ab in die:icon_neutral: Klappsmühle
 

Fotoz

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#20
Man könnte in Zukunft so vorgehen: Bewerbung in einem Textverarbeitungsprogramm wie einen normalen Brief tippen - dazu Adresse des AG raussuchen. Dann aus der Datei ein PDF erzeugen. Dieses als Anhang einer mit ergänzendem Text versehenen Mail versenden. PDF ausdrucken und als Bewerbungsnachweis einreichen. Bei der Frage: "Wie haben Sie die Bewerbung getätigt?" mit "Schriftlich." antworten. :icon_party:

Mario Nette
Perfekt,

genau so muss es sein.

Mir gab die gute Dame der ARGE schon mal den blöden Kommentar, dann solle ich doch zum Internetzugang des Arbeitsamtes fahren und könne dort ja alles machen. Die Fahrtkosten dazu müsse ich ja natürlich selber tragen.
 

physicus

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#21
Solange das ganze eine kann Bestimmung ist ,sehe ich da schwarz.
ohne moos nix los, würde ich der ganz klar sagen und emailbewerbungen direkt weg lassen...
was natürlich auch bedeutet, das die keine spontanbewerbungen erwarten können, auf anzeigen aus dem net ^^
 

blinky

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#22
Ich reiche auf jedenfall den Widerspruch ein. Da ich ja nach § 33 und 35 SGB X einen Rechtanspruch auf eine ausreichende Begründung habe. Auf diese bin ich ja mal gespannt.

Denke auch das dabei nichts rauskommt. Aber die Leute sollen mal ihre Hausaufgaben machen und vernünftige Bescheide erlassen.

Zusätzliche Kosten (Fahrtkosten, Porto) hab ich nichts, da ich diese Woche ja ehe einen Termin wegen Akteneinsicht auf der Widerspruchstelle habe, wegen ein laufendes Widerspruchverfahren.

Blinky
 

blinky

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#23
Heute kam der Abhilfebescheid. :icon_party:

den Bescheid vom 20.10.2009 ändere ich insoweit ab als für eine Bewerbung weiterer 5,00 € gewährt werden.

Ihrem Widerspruch konnte demnach in vollem Umfang entsprochen werden.

Die ihnen im Widerspruchverfahren entstandenen Kosten werde ich auf Antrag erstatten, soweit Sie notwendig waren und nachgewiesen werden.

Rechtbehelfsbelehrung
:icon_klatsch:

Blinky
 

ela1953

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#24
Ich hänge an meine Emails auch immer die Bewerbung an.

Das Anschreiben druck ich aus für das Jobcenter, so dass man gar nicht erkennen kann, ob es als EMail oder per Post verschickt wurde.

Bei den normalen Bewerbungen dient doch auch das Anschreiben als Beweis und nicht der Briefumschlag :)
 

blinky

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#25
Auf jedenfall kannich froh sein, das die doch die Emailbewerbung übernehmen. Vielleicht waren die sich nicht sicher und haben mein Widerspruch deswegen stattgegeben. :icon_smile:

Blinky
 

Anzi

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#26
Man könnte in Zukunft so vorgehen: Bewerbung in einem Textverarbeitungsprogramm wie einen normalen Brief tippen - dazu Adresse des AG raussuchen. Dann aus der Datei ein PDF erzeugen. Dieses als Anhang einer mit ergänzendem Text versehenen Mail versenden. PDF ausdrucken und als Bewerbungsnachweis einreichen. Bei der Frage: "Wie haben Sie die Bewerbung getätigt?" mit "Schriftlich." antworten. :icon_party:

Mario Nette
Ich machs genau so, nur dass ich immer brav "E-Mail" ankreuze - weils ja auch der Wahrheit entspricht... :<
Wie war das nochmal, was einem immer eingebleut wird: Mit der Wahrheit kommt man am Weitesten - anscheinend ja nicht.
 

ela1953

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#27
Ich machs genau so, nur dass ich immer brav "E-Mail" ankreuze - weils ja auch der Wahrheit entspricht... :<
Wie war das nochmal, was einem immer eingebleut wird: Mit der Wahrheit kommt man am Weitesten - anscheinend ja nicht.

auf meinem Formular ist gar nichts zum ankreuzen
 

Anzi

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#28
Also ich hab zwei Formulare, eines für die Bewerbungskosten, da is nix zum ankreuzen, und da schreibe ich alle Bewerbungen hin.
Und dann hab ich noch das Formular über den Nachweis von Eigenbemühungen, da ist am Ende die Art der Bewerbung anzukreuzen.

Sprich, wenn ich eine Bewerbung tätige darf ich den ganzen Sums 2x eintragen...
 

RudiRatlos

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#29
Die Frage ist, warum bewirbt man sich, um wieder Arbeit zu finden oder um die Arge zu befriedigen? Einigen von euch scheint es noch nicht klar zu sein.
Ich hatte auch E-Mail Bewerbungen abgerechnet. Bis ich mir die Frage stellte,.."Hallo, was machst du eigentlich, warum willst du E-Mail Bewerbungen erstattet haben? Die kosten dir doch nichts zusätzlich, hast eh Flat- ob mit oder ohne Bewerbungen."
Mal ehrlich, andere Hartzis kämpfen ums nackte Überleben, und ihr rechnet Sachen ab, die euch nur ein Lächeln und etwas Zeit kosten- mehr nicht.
Angenommen nur 2 Millionen Arbeitslose rechnen pro Monat nur eine E-Mail Bewerbung (5,-€) ab, für die sie aber keine extra Kosten hatten, dann sind es 10 Mille pro Monat. Und für was?
Redet ihr nicht von Solidarität.:icon_dampf:
 

stummelbeinchen

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#30
Man könnte in Zukunft so vorgehen: Bewerbung in einem Textverarbeitungsprogramm wie einen normalen Brief tippen - dazu Adresse des AG raussuchen. Dann aus der Datei ein PDF erzeugen. Dieses als Anhang einer mit ergänzendem Text versehenen Mail versenden. PDF ausdrucken und als Bewerbungsnachweis einreichen. Bei der Frage: "Wie haben Sie die Bewerbung getätigt?" mit "Schriftlich." antworten. :icon_party:

Mario Nette
Du weißt schon, dass das nahe am Betrug ist?
 

blinky

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#31
Ich habe meine Eigenbemühungen eingereicht gehabt. Da war auch die Emailbewerbung bei. Da nur lapidar kam bei Bewerbungskostenerstattung. Emailbewerbungen können nicht berücksichtigt werden, hab ich einfach auf eine Begründung bestanden warum diese nicht berücksichtigt werden können. Ist mein gutes Recht. Ausserdem kosten Papier und Tinte für Nachweise ausdrucken auch Geld.
 
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#32
Ich benutze das inet um die vielen sinnvollen portale zu nutzen.

Dabei klammer ich die funktionalität des portals aus nürnberg aus..... ich frage mich eh warum für so ein portal zig millionen ausgegeben werden wobei ein open source projekt mannigfaltigere ergebnisse liefert und wesentlich user freundlicher ist.....
 
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#33
Die Frage ist, warum bewirbt man sich, um wieder Arbeit zu finden oder um die Arge zu befriedigen? Einigen von euch scheint es noch nicht klar zu sein.
Ich hatte auch E-Mail Bewerbungen abgerechnet. Bis ich mir die Frage stellte,.."Hallo, was machst du eigentlich, warum willst du E-Mail Bewerbungen erstattet haben? Die kosten dir doch nichts zusätzlich, hast eh Flat- ob mit oder ohne Bewerbungen."
Mal ehrlich, andere Hartzis kämpfen ums nackte Überleben, und ihr rechnet Sachen ab, die euch nur ein Lächeln und etwas Zeit kosten- mehr nicht.
Angenommen nur 2 Millionen Arbeitslose rechnen pro Monat nur eine E-Mail Bewerbung (5,-€) ab, für die sie aber keine extra Kosten hatten, dann sind es 10 Mille pro Monat. Und für was?
Redet ihr nicht von Solidarität.:icon_dampf:
Damit ich mich per eMail bewerben kann benötige ich:
Einen PC
Strom mit dem der Pc betrieben werden kann (hast du deinenPC beim Nachbarn am Strom angeklemmt??? )
Software
Einen internet zugang (Hast du dich in das Wlan deines Nachbarn eingehackt??)

Habe ich das nicht brauche ich die dienste eines inet cafe
Dann benötige ich meine Zeit

kostet das alles nichts?????

Und hier redet keiner von solidarität sondern von gerechtigkeit


Mit verlaub ist mir deine sichtweise suspekt.
 

stummelbeinchen

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#34
... was so ungefähr 12 Cent pro Emailbewerbung ausmacht.

Versteh mich nicht falsch, wenn man Dir keine Erklärung dafür gibt und Du in den Widerspruch gehst, kann ich das nur unterstützen. Und wenn die Dir dann das Geld geben, herzlichen Glückwunsch.

Allerdings sollte man die Kirche im Dorf lassen, 5€ für eine Emailbewerbung find ich sehr überzogen.
 
E

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#35
... was so ungefähr 12 Cent pro Emailbewerbung ausmacht.

Versteh mich nicht falsch, wenn man Dir keine Erklärung dafür gibt und Du in den Widerspruch gehst, kann ich das nur unterstützen. Und wenn die Dir dann das Geld geben, herzlichen Glückwunsch.

Allerdings sollte man die Kirche im Dorf lassen, 5€ für eine Emailbewerbung find ich sehr überzogen.
Man sollte sich vorab von seinem SBchen explizit die Auskunft einholen, welche Kosten die Pauschale von 5 €uro umfasst. Gerne werden so schon einmal die Fahrtkosten zu den Vorstellungsgesprächen genannt. In dem Fall wären dann natürlich 5 €uro auch für die Mail gerechtfertigt.
 
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#36
hallo, also ich war gestern auf dem a amt (alg1). neue bearbeiterin. also ich fragte nach den bewerbungskosten. sie sagte mir, das sähe in meinem fall schlecht aus, es gibt schließlich arbeitslose, die deutlich weniger alg1 bekommen als ich!!!! und ich würde mich ja auch nur im umkreis von 30 km bewerben...(habe kein auto momentan) da habe ich wenig aussichten das zu bekommen. sie würde mir auber zusichern das ich 3 monate fahtkosten erstattet bekomme, wenn ich arbeit finde...schriftlich habe ich das nicht!:icon_eek:
kann ich da nochmal nachhaken und einen antrag auf bewerbungskosten stellen? habe heute allein wieder 6 rausgeschickt a 1,45 sind auch 8,70. :icon_dampf:
 

Mario Nette

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#37
Bewerbungskostenerstattungen werden aus dem Vermittlungsbudget getätigt. Dieses wird im Ermessen des SB getan. Ein Antrag muss beschieden werden -> stelle einen Antrag. Mündliches ist nichts wert.

Mario Nette
 

Andrea123

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#38
Hallo Blinky, klar lohnt sich ein Widerspruch!!!
Ich habe meine letzten Bewerbungen nur per Email verschickt und habe die ganzen Bewerbungskosten ( Stkpreis 5 Euro) ausbezahlt bekommen.
Ich glaube, dass die dich auch schon auf den Kieker haben (Sozialgerichtsklagen), genauso wie mich und deshalb versuchen dich zu übervorteilen.
Gruss von Andrea
 

Fotoz

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#39
Allerdings sollte man die Kirche im Dorf lassen, 5€ für eine Emailbewerbung find ich sehr überzogen.
Es ist nun mal eine pauschale Kostenerstattung, die, wie schon - pauschal - sagt, mal ein bisschen übrig bleibt und beim nächsten Mal deutlich teurer, also deutlich über 5 € pro angefertigter Bewerbung kostet. Ich rede jetzt natürlich von einer ordentlichen und schrft. Bewerbung, die man heutzutage mit aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr zurück bekommt. Und du wirst mir nicht vorrechnen können, wie man mit 5 € solche Bewerbung hinbekommt.
 

blinky

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#40
Es ging mir ums Prinzip. Ich habe einen Rechtsanspruch auf einen nachvollziehbaren Bescheid, wo die Behörde eine entsprechende Begründung auch bei Ermässensleistungen darzulegen hat.

eigentlich hatte ich ja nicht damit gerechnet, das die ARGE meinen Widerspruch abhilft und die 5 Euro erstattett.

Die ARGEn verlangen von den Elos soviel, da kann die ARGE gefälligst ihre Hausaufgaben machen.
 

Andrea123

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#41
hi Stummelbeinchen,
ich finde die 5 Euro für angemessen, weil du ja eine ganz neue Bewerbung
schreibst, oder hast du Vordrucke???
Also ich schreibe meine Bewerbungen, alle auf die jeweilige Firma bezogen, wo ich mich vorstellen möchte.
Und das dauert schon, wenn se gut werden soll, 30- 60 Minuten. Da finde ich 5 Euro, als vollangebracht.
Klar das versenden ist kostengünstig, aber Arbeit macht es schon.
Ich weiss ja nicht, wie ihr es tut, aber ich schreibe alle individuell.
Gruss von Andrea
 

Mario Nette

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#43
Es ist nun mal eine pauschale Kostenerstattung, die, wie schon - pauschal - sagt, mal ein bisschen übrig bleibt und beim nächsten Mal deutlich teurer, also deutlich über 5 € pro angefertigter Bewerbung kostet.
Das ist aber nicht der Sinn der Pauschalierung der Bewerbungskosten. Der Sinn ist die Vereinfachung der Verwaltungsaufgaben. Im Grunde könnte eine ARGE auch sagen: "Ihr lieben SBchen, ihr habt bitte alle die Bewerbungskosten auf Heller und Pfennig zu prüfen und nur die Kosten zu erstatten, die tatsächlich anfielen." Gerade das Vermittlungsbudget gibt seit 01.01.2009 den SB einen erweiterten Spielraum bei der Entscheidung um die Bewerbungskostenerstattung. War es vorher das Dokument zur UBV der Agentur für Arbeit, welches die Pauschalierung regelte, mag es heute jeweils eine ARGE-interne Weisung sein.

Mario Nette
 

Andrea123

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#44
Hallo Canigou,
wenn du unbegingt einen Paragraphen brauchst, begeb ich mich jetzt auf die Suche.

Also die erste Quelle ist focus de.

Der Focus schreibt:
Trotz aller Innovation gelten bei der E-Mail-Bewerbung die gleichen Konventionen und Richtlinien wie bei einer klassischen Bewerbungsmappe. Eine vollständige E-Mail-Bewerbung besteht aus dem Anschreiben als E-Mail-Text, Ihrem Lebenslauf und Ihren gescannten Zeugnissen im Anhang.

weitere Quellen such Ich noch, bis denne
Gruss Andrea
 
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#46
hi Stummelbeinchen,
ich finde die 5 Euro für angemessen, weil du ja eine ganz neue Bewerbung
schreibst, oder hast du Vordrucke???
Also ich schreibe meine Bewerbungen, alle auf die jeweilige Firma bezogen, wo ich mich vorstellen möchte.
Und das dauert schon, wenn se gut werden soll, 30- 60 Minuten. Da finde ich 5 Euro, als vollangebracht.
Klar das versenden ist kostengünstig, aber Arbeit macht es schon.
Ich weiss ja nicht, wie ihr es tut, aber ich schreibe alle individuell.
Gruss von Andrea
Sorry,aber da frage ich mich schon,weshalb schreibst Du Bewerbungen?
Um der ARGE einen Gefallen zu tun oder um Arbeit zu finden?
Bei solchen Aussagen hört bei mir jedes Verständnis auf.
Du solltest einmal Deine Anspruchshaltung überdenken.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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