Bewerbungskosten einsparen

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tomcat

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habe mir mal was einfallen lassen, um die teuen Bewerbungskosten rapide zu senken.
Normalerweise sendet man ja bei einer Bewerbung
1. Deckblatt
2. Anschreiben
3. Lebenslauf
sowie evtl. Zeugnisse mit.
Dieses macht ja alles Geld, zum Beispiel Porto, Kopien erstellen ... etc.

Das Anschreiben ist natĂŒrlich als Serienbrief fungiert.

Was haltet ihr von diesem Vorschlag (siehe Anhang).
 

AnhÀnge

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Volker

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@Arania
...weshalb soll das ein Witz sein. Zahlst du lieber 0,55 cent fĂŒr eine Bewerbung, oder 3,00 EUR und mehr ...:confused:

edit

Das ist wirklich ein Witz. Wenn du eine schriftlich B. machst, dann bitte richtig.

Bewirb dich per mail, wenn du Geld sparen willst. Du kannst sicherlich, Bewerbungsunterlagen online stellen, es soll portale dafĂŒr geben. Dann schick dem EmpfĂ€nger dies auch per email aber doch nicht per Post...


Volker
 

Arania

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ausserdem ĂŒbernimmt die ARGE die Bewerbungskosten und welcher AG wird so eine Bewerbung berĂŒcksichtigen?
 

Volker

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ausserdem ĂŒbernimmt die ARGE die Bewerbungskosten und welcher AG wird so eine Bewerbung berĂŒcksichtigen?

Mit 5 Euro kriegst man keine schriftliche Bewerbung unbedingt vernĂŒnftig hin, es sei denn das Bild bleibt raus. Dann wird es knapp passen. Aber auch nicht der Superhit.

Sinnvoller ist es sich per Mail zu bewerben, und die kosten sich ĂŒbernehmen lassen. Jedenfalls da wo es noch geht, in DĂŒsseldorf geht das. Hab letzten Monat 35 Bewerbungen erstattet bekommen.

und wer meint email Bewerbungen kosten nichts, der solle mal im
Internetcaffee gehn.

Volker
 
R

Rounddancer

Gast
Hoppla, mal langsam mit den jungen Pferden ...

Im Grunde ist es gar keine so schlechte Idee, die Unterlagen auf einer Bewerberwebseite bereitzuhalten. Auch das mit dem Paßwortschutz ist so in Ordnung.

Mindestens eine Richtung der Bewerbungscoaches rÀt so auch zur Bewerberwebseite.

Und in der Tat ist das Anschreiben ja die Einladung fĂŒr den Entscheider, sich weiter mit den Infos zu dem Bewerber zu befassen, hier besonders mit dem Lebenslauf und dem TĂ€tigkeitsprofil.

Es sollte kurz und knackig sein, die wichtigen Infos oben und hervorgehoben haben. Und es sollte ein, zwei SĂ€tze darĂŒber enthalten, die zeigen, daß der Bewerber sich ĂŒber das Unternehmen kundig gemacht hat, und WARUM er gerade da hinein und auf diese Stelle will.

Die quer ĂŒber das Anschreiben gelegte URL stört jedoch sicher fast jeden Entscheider beim Lesen.

Die Begrenzung des Anschreibens auf eine Seite ist gut und richtig. ABER: Dann ist die RĂŒckseite leer,- da wĂ€re, ohne viel Mehraufwand Platz fĂŒr den ebenso auf eine Seite begrenzten Lebenslauf.

Allerdings: Erfolgt die Bewerbung auf ein Stelleninserat, und werden ausdrĂŒcklich AUSFÜHRLICHE Unterlagen gefordert, dann will der Entscheider ganz sicher mehr als eine Kurzbewerbung mit dem Hinweis: "Lieber Entscheider,- die ganzen Unterlagen finden Sie auf meiner Bewerber-Webseite http: ..., Zugang ĂŒber Ihr persönliches Paßwort yxcv56yxc"

Viel ERfolg!
 

Volker Wulle

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Hallo Tomcat,
ich finde deinen Ansatz im Prinzip schon richtig, da die ARGE oft ein Soll an Bewerbungen verlangt, ob es Sinn macht oder nicht.
Wenn ich von den 140 EUR die mir im Monat noch verbleiben auch noch Bwerbungen bezahlen mĂŒsste, könnte ich hungern.
Und wenn man die Kosten auch erstattet bekommt, vorlegen musst du das Geld eh und das können viele eben nicht.

Also: Wenn es geht, nur online bewerben und dabei braucht niemand auf eine angemessene Form zu verzichten.
In Word oder OpenOffice die Seiten einfach in der Reihenfolge bearbeiten:
Deckblatt mit Foto, Lebenslauf, Zeugnisse etc.
Dann mĂŒsst Ihr nur noch von dieser Datei eine PDF-Datei schreiben und per Mail als Anhang verschicken; das Anschreiben allerdings seperat als Mailtext.
Die PDF-Datei kann der EmpfÀnger dann bequem durchblÀttern und bekommt somit keine Unmengen an Einzelteile.
Das ist im Prinzip eine digitale Bewerbungsmappe und kostet nichts.
Die meisten Firmen wollen eh nur noch digitale Bewerbungen.

Gruss - Volker
 

tomcat

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@Rounddancer
@Volker Wulle

genau so habe ich es ja auch gemacht. weshalb soll ich Firmen, 10 Blatt Papier senden, wenn alles bei Eingabe des richtigen Benutzernamens und Passworts dem Chef ausfĂŒhrlich und direkt auf den Bildschirm flattert.

Zum anderen, wenn er an meiner Bewerbung intressiert ist, schaut er auch nach.

Lebenslauf, Zeugnisse etc. kann er dann ganz bequem als PDF runterladen und drucken.

So kostet mich das ganze Bewerbungsschreiben 0,55 cent.

OK. Email-Bewerbung, aber manchmal hat man eben die Email gerade nicht zur Hand. :confused:
 
E

ExitUser

Gast
...weshalb soll ich Firmen, 10 Blatt Papier senden, wenn alles bei Eingabe des richtigen Benutzernamens und Passworts dem Chef ausfĂŒhrlich und direkt auf den Bildschirm flattert.....

Wenn es dann um den Nachweis Deiner BewerbungsbemĂŒhungen geht, wie willst Du DAS beweisen? Lassen sich anhand der Zugriffe auf diese Informationen die Firmen und das Bewerbungsdatum feststellen?
 

Volker

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Vom Bewerbungsflyer schon gehört, ist denke ich eine prima Sache, die man gĂŒnstig loswerden kann. Mir hat mal jemand einen Haufen Elefantenhaut (Papier) geschenkt. Mein Bewerbungsflyer darauf gedruckt, sieht richtig professionel aus. Gut, war was schwierig den Elefanten in den Drucker zu kriegen...:biggrin:. Ansonsten, gĂŒnstig, kostet nur 55 Cent, per Brief. Auf Jobmessen wird man den auch schnell los.

Obs hilft ist nee andere Sache.

HĂ€ng mal eine Vorlage an, die eine Bewerbung zum Raubritter darstellt, ist ja eine aufsteigende Branche. :icon_party:

Volker
 

AnhÀnge

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Volker

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Wenn es dann um den Nachweis Deiner BewerbungsbemĂŒhungen geht, wie willst Du DAS beweisen? Lassen sich anhand der Zugriffe auf diese Informationen die Firmen und das Bewerbungsdatum feststellen?


Das dĂŒrfte so schwierig sein. Aber auch Bewerbungen per email, sind keine beweisfeste Sache. Pop und Smtp sind Plaintextprotokolle,
Imap weiss ich gerade nicht.

Irgendeine Mailheaderkopie und etwas Àndern, das es passt
und schon ist es passend. Gut, man muss geeignete Programme haben, wie postfix, sendmail und das ganze schön in Mboxformat, fertig, das ist der einfache Weg. Dann kannst du den ganzen Versandheader nachbauen, einschließlich Empfang

Bevor einer was falsches Denkt. Meine Bewerbung, auch per Mail, sind echt gelaufen.

Volker
 

Volker Wulle

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Ich antworte mir jetzt einmal selbst im vollen Besitz meiner geistigen KrÀfte.
Was ist an einer Bewerbungsmappe in Form einer PDF-Datei auszusetzen?
Nichts.
Das Anschreiben legt ihr der ARGE vor, und wenn die da ein Problem sehen, sollen sie doch die Firma anrufen.
Aber das machen die nicht.
 
E

ExitUser

Gast
Ich antworte mir jetzt einmal selbst im vollen Besitz meiner geistigen KrÀfte.
Was ist an einer Bewerbungsmappe in Form einer PDF-Datei auszusetzen?
Nichts.
Das Anschreiben legt ihr der ARGE vor, und wenn die da ein Problem sehen, sollen sie doch die Firma anrufen.
Aber das machen die nicht.


Das E-Mail-"Problem" ist ja gar keines.
Es geht um den Nachweis der BemĂŒhungen, wenn man seine Bewerbung ins Netz stellt und die Firmen machen lĂ€sst. Schicken die Firmen dann eine Art Bescheid als Nachweis fĂŒr das Amt, dass man sich beworben hat??
 

Volker Wulle

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Irgendwie blicke ichs nicht mehr. Ich denke wir reden einander vorbei.
Meine Bewerbung (Bewerberprofil) in ein Netz zu stellen, hatte mir noch nie etwas gebracht.
Was ich meine ist, auf ein Stellenangebot per Mail zu reagieren und das in Form einer digitalen Bewerbung/Bewerbungsmappe.
Und wenn du es willst, leitest du diese Mail einfach an deinen Sachbearbeiter/In weiter.
Das ist doch so einfach wies "Brezelbacken" - oder?
 

Mario Nette

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Wenn es dann um den Nachweis Deiner BewerbungsbemĂŒhungen [...]
Ist das etwa keine BemĂŒhung?

Zur Kostenerstattung: Mancherorts gibt es weniger als 5 € je schriftlicher Bewerbung. Mir fallen einige Orte ein, bei denen lediglich 3 € erstattet werden.

edit: Serienbrief? Naja, er sollte schon aufs Unternehmen angepasst werden. Wir sind doch hier nicht bei JobL*fe Arbeitsvermittlung :icon_party:

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
Ist das etwa keine BemĂŒhung?

Zur Kostenerstattung: Mancherorts gibt es weniger als 5 € je schriftlicher Bewerbung. Mir fallen einige Orte ein, bei denen lediglich 3 € erstattet werden.

edit: Serienbrief? Naja, er sollte schon aufs Unternehmen angepasst werden. Wir sind doch hier nicht bei JobL*fe Arbeitsvermittlung :icon_party:

Mario Nette

Du hast echt den Durchblick!
Liegt keine EinV vor, hat man seine BemĂŒhungen einfach nur nachzuweisen. Sagt SBchen nicht, in welcher Form, dann ist's eh' Schnuppe. Eine Liste mit Namen tut es dann auch.

Du wirst mich daran erinnern mĂŒssen...:biggrin:
 

tomcat

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Leutz..., in meinem #1 geht es darum, wie kann ich Bewerbungskosten sparen und komme immer noch gut an.

Zum Ablauf:
Ich erstelle einen Serienbrief mit den fĂŒr meinen Bedarf benötigte Felder (Platzhalter).
Dieses Blatt Papier schicke ich an die Firma. Kosten 0,55 cent.

In diesem Anschreiben findet die Firma meine HP, mit den Zugangsdaten zu meinen Unterlagen
Auf dieser HP ist alles vorhanden, was wichtig ist...Lebenslauf, Zeugnisse etc.
Diese digitalen Papiere kann er nun nach dem einloggen sehen und bei Bedarf auch als PDF ausdrucken.

Bewerbungskosten:
Ich drucke jedes Anschreiben 2mal, das 2te Anschreiben stelle ich der ARGE in Rechnung.

Zum Schluss
0,55 Cent fĂŒr das Porto, 0,10 Cent fĂŒr das Papier plus Umschlag, ist ein Gewinn von 4,35 EUR PRO Bewerbung, wenn eine bewerbung mit 5,00 EUR berechnet wird.

Ich denke, damit sich dies fĂŒr den einen oder anderen doch schon gut rechnet.
 

Mario Nette

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Liegt keine EinV vor, hat man seine BemĂŒhungen einfach nur nachzuweisen.
Wo steht das? Meiner Kenntnis nach hat man "alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung [seiner] HilfebedĂŒrftigkeit aus[zu]schöpfen" (aus § 2 Abs. 1 SGB II - Grundsatz des Forderns), wozu natĂŒrlich auch die Möglichkeit der Bewerbung zĂ€hlt. Von Nachweis steht dort nix. Aber vielleicht habe ich was ĂŒbersehen, dann sei bitte nachtragend :cool:.

Ich drucke jedes Anschreiben 2mal, das 2te Anschreiben stelle ich der ARGE in Rechnung.
(Hervorhebung: MN) Das kannst du gern versuchen, wird die ARGE aber kalt lassen. Hingegen hat ein vorher gestellter Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten vermutlich mehr Erfolg.

Mario Nette
 

stummelbeinchen

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Ohne Dir nahetreten zu wollen, aber Dein Anschreiben finde ich persönlich ĂŒberarbeitungsbedĂŒrftig. Ich als AG sehe da nur raus, Du willst bei mir arbeiten, hast gewisse Softskills und möchtest tarifliche Bezahlung. Alle anderen Infos bekomme ich nur, wenn ich auf die HP gehe, die mich 1. Zeit kostet und 2. etwas unseriös klingt (also nicht die Homepage sondern das Prozedere). In Deinem Anschreiben steht ja noch nicht mal drin, was Du gelernt hast, wie lange Berufserfahrung, was Deine StĂ€rken sind. Was macht Dich denn so besonders fĂŒr mein Unternehmen?
Einfach mal umgekehrt, wenn Du eine Email bekommst im folgenden Stil:

Wir haben Arbeit fĂŒr Sie! Wir suchen engagierte Leute, die fĂŒr uns arbeiten. Bezahlung: branchenĂŒblich. NĂ€here Infos erfahren Sie unter www.arbeitensiebeiuns.com mit dem Benutzernahmen XXX und dem Passwort YYY. WĂŒrdest Du Dir diese Seite anschauen? Ohne wĂŒrden Deine Skepsis und Deine Vermutungen Dich davon abhalten?

Wie gesagt, ist nur konstruktiv gemeint.
 

druide65

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Mit 5 Euro kriegst man keine schriftliche Bewerbung unbedingt vernĂŒnftig hin, es sei denn das Bild bleibt raus. Dann wird es knapp passen. Aber auch nicht der Superhit.

Sinnvoller ist es sich per Mail zu bewerben, und die kosten sich ĂŒbernehmen lassen. Jedenfalls da wo es noch geht, in DĂŒsseldorf geht das. Hab letzten Monat 35 Bewerbungen erstattet bekommen.

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Volker

Mit dem selben Argument habe ich vorm SG argumentiert.Hat die nicht interessiert.
Ist immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich die ARGEn das handhaben.

Bewerbungsmappen sollten natĂŒrlich vernĂŒnftig sein.Das ist ja der erste Eyecatcher.
Serienbriefe werden direkt durchschaut und landen in der Tonne.
Es sei denn man will den Job nicht.:icon_wink:
 
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