• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Bewerbungskosten einsparen

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

tomcat

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
8 Apr 2009
Beiträge
104
Gefällt mir
0
#1
habe mir mal was einfallen lassen, um die teuen Bewerbungskosten rapide zu senken.
Normalerweise sendet man ja bei einer Bewerbung
1. Deckblatt
2. Anschreiben
3. Lebenslauf
sowie evtl. Zeugnisse mit.
Dieses macht ja alles Geld, zum Beispiel Porto, Kopien erstellen ... etc.

Das Anschreiben ist natürlich als Serienbrief fungiert.

Was haltet ihr von diesem Vorschlag (siehe Anhang).
 

Anhänge

Volker

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.571
Gefällt mir
39
#4
@Arania
...weshalb soll das ein Witz sein. Zahlst du lieber 0,55 cent für eine Bewerbung, oder 3,00 EUR und mehr ...:confused:
edit

Das ist wirklich ein Witz. Wenn du eine schriftlich B. machst, dann bitte richtig.

Bewirb dich per mail, wenn du Geld sparen willst. Du kannst sicherlich, Bewerbungsunterlagen online stellen, es soll portale dafür geben. Dann schick dem Empfänger dies auch per email aber doch nicht per Post...


Volker
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#5
ausserdem übernimmt die ARGE die Bewerbungskosten und welcher AG wird so eine Bewerbung berücksichtigen?
 

Volker

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.571
Gefällt mir
39
#6
ausserdem übernimmt die ARGE die Bewerbungskosten und welcher AG wird so eine Bewerbung berücksichtigen?
Mit 5 Euro kriegst man keine schriftliche Bewerbung unbedingt vernünftig hin, es sei denn das Bild bleibt raus. Dann wird es knapp passen. Aber auch nicht der Superhit.

Sinnvoller ist es sich per Mail zu bewerben, und die kosten sich übernehmen lassen. Jedenfalls da wo es noch geht, in Düsseldorf geht das. Hab letzten Monat 35 Bewerbungen erstattet bekommen.

und wer meint email Bewerbungen kosten nichts, der solle mal im
Internetcaffee gehn.

Volker
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Gefällt mir
1.531
#7
Hoppla, mal langsam mit den jungen Pferden ...

Im Grunde ist es gar keine so schlechte Idee, die Unterlagen auf einer Bewerberwebseite bereitzuhalten. Auch das mit dem Paßwortschutz ist so in Ordnung.

Mindestens eine Richtung der Bewerbungscoaches rät so auch zur Bewerberwebseite.

Und in der Tat ist das Anschreiben ja die Einladung für den Entscheider, sich weiter mit den Infos zu dem Bewerber zu befassen, hier besonders mit dem Lebenslauf und dem Tätigkeitsprofil.

Es sollte kurz und knackig sein, die wichtigen Infos oben und hervorgehoben haben. Und es sollte ein, zwei Sätze darüber enthalten, die zeigen, daß der Bewerber sich über das Unternehmen kundig gemacht hat, und WARUM er gerade da hinein und auf diese Stelle will.

Die quer über das Anschreiben gelegte URL stört jedoch sicher fast jeden Entscheider beim Lesen.

Die Begrenzung des Anschreibens auf eine Seite ist gut und richtig. ABER: Dann ist die Rückseite leer,- da wäre, ohne viel Mehraufwand Platz für den ebenso auf eine Seite begrenzten Lebenslauf.

Allerdings: Erfolgt die Bewerbung auf ein Stelleninserat, und werden ausdrücklich AUSFÜHRLICHE Unterlagen gefordert, dann will der Entscheider ganz sicher mehr als eine Kurzbewerbung mit dem Hinweis: "Lieber Entscheider,- die ganzen Unterlagen finden Sie auf meiner Bewerber-Webseite http: ..., Zugang über Ihr persönliches Paßwort yxcv56yxc"

Viel ERfolg!
 
Mitglied seit
22 Nov 2009
Beiträge
72
Gefällt mir
8
#8
Hallo Tomcat,
ich finde deinen Ansatz im Prinzip schon richtig, da die ARGE oft ein Soll an Bewerbungen verlangt, ob es Sinn macht oder nicht.
Wenn ich von den 140 EUR die mir im Monat noch verbleiben auch noch Bwerbungen bezahlen müsste, könnte ich hungern.
Und wenn man die Kosten auch erstattet bekommt, vorlegen musst du das Geld eh und das können viele eben nicht.

Also: Wenn es geht, nur online bewerben und dabei braucht niemand auf eine angemessene Form zu verzichten.
In Word oder OpenOffice die Seiten einfach in der Reihenfolge bearbeiten:
Deckblatt mit Foto, Lebenslauf, Zeugnisse etc.
Dann müsst Ihr nur noch von dieser Datei eine PDF-Datei schreiben und per Mail als Anhang verschicken; das Anschreiben allerdings seperat als Mailtext.
Die PDF-Datei kann der Empfänger dann bequem durchblättern und bekommt somit keine Unmengen an Einzelteile.
Das ist im Prinzip eine digitale Bewerbungsmappe und kostet nichts.
Die meisten Firmen wollen eh nur noch digitale Bewerbungen.

Gruss - Volker
 

tomcat

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
8 Apr 2009
Beiträge
104
Gefällt mir
0
#9
@Rounddancer
@Volker Wulle

genau so habe ich es ja auch gemacht. weshalb soll ich Firmen, 10 Blatt Papier senden, wenn alles bei Eingabe des richtigen Benutzernamens und Passworts dem Chef ausführlich und direkt auf den Bildschirm flattert.

Zum anderen, wenn er an meiner Bewerbung intressiert ist, schaut er auch nach.

Lebenslauf, Zeugnisse etc. kann er dann ganz bequem als PDF runterladen und drucken.

So kostet mich das ganze Bewerbungsschreiben 0,55 cent.

OK. Email-Bewerbung, aber manchmal hat man eben die Email gerade nicht zur Hand. :confused:
 
E

ExitUser

Gast
#10
...weshalb soll ich Firmen, 10 Blatt Papier senden, wenn alles bei Eingabe des richtigen Benutzernamens und Passworts dem Chef ausführlich und direkt auf den Bildschirm flattert.....
Wenn es dann um den Nachweis Deiner Bewerbungsbemühungen geht, wie willst Du DAS beweisen? Lassen sich anhand der Zugriffe auf diese Informationen die Firmen und das Bewerbungsdatum feststellen?
 

Volker

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.571
Gefällt mir
39
#11
Vom Bewerbungsflyer schon gehört, ist denke ich eine prima Sache, die man günstig loswerden kann. Mir hat mal jemand einen Haufen Elefantenhaut (Papier) geschenkt. Mein Bewerbungsflyer darauf gedruckt, sieht richtig professionel aus. Gut, war was schwierig den Elefanten in den Drucker zu kriegen...:biggrin:. Ansonsten, günstig, kostet nur 55 Cent, per Brief. Auf Jobmessen wird man den auch schnell los.

Obs hilft ist nee andere Sache.

Häng mal eine Vorlage an, die eine Bewerbung zum Raubritter darstellt, ist ja eine aufsteigende Branche. :icon_party:

Volker
 

Anhänge

Volker

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.571
Gefällt mir
39
#12
Wenn es dann um den Nachweis Deiner Bewerbungsbemühungen geht, wie willst Du DAS beweisen? Lassen sich anhand der Zugriffe auf diese Informationen die Firmen und das Bewerbungsdatum feststellen?

Das dürfte so schwierig sein. Aber auch Bewerbungen per email, sind keine beweisfeste Sache. Pop und Smtp sind Plaintextprotokolle,
Imap weiss ich gerade nicht.

Irgendeine Mailheaderkopie und etwas ändern, das es passt
und schon ist es passend. Gut, man muss geeignete Programme haben, wie postfix, sendmail und das ganze schön in Mboxformat, fertig, das ist der einfache Weg. Dann kannst du den ganzen Versandheader nachbauen, einschließlich Empfang

Bevor einer was falsches Denkt. Meine Bewerbung, auch per Mail, sind echt gelaufen.

Volker
 
Mitglied seit
22 Nov 2009
Beiträge
72
Gefällt mir
8
#15
Ich antworte mir jetzt einmal selbst im vollen Besitz meiner geistigen Kräfte.
Was ist an einer Bewerbungsmappe in Form einer PDF-Datei auszusetzen?
Nichts.
Das Anschreiben legt ihr der ARGE vor, und wenn die da ein Problem sehen, sollen sie doch die Firma anrufen.
Aber das machen die nicht.
 
E

ExitUser

Gast
#16
Ich antworte mir jetzt einmal selbst im vollen Besitz meiner geistigen Kräfte.
Was ist an einer Bewerbungsmappe in Form einer PDF-Datei auszusetzen?
Nichts.
Das Anschreiben legt ihr der ARGE vor, und wenn die da ein Problem sehen, sollen sie doch die Firma anrufen.
Aber das machen die nicht.

Das E-Mail-"Problem" ist ja gar keines.
Es geht um den Nachweis der Bemühungen, wenn man seine Bewerbung ins Netz stellt und die Firmen machen lässt. Schicken die Firmen dann eine Art Bescheid als Nachweis für das Amt, dass man sich beworben hat??
 
Mitglied seit
22 Nov 2009
Beiträge
72
Gefällt mir
8
#17
Irgendwie blicke ichs nicht mehr. Ich denke wir reden einander vorbei.
Meine Bewerbung (Bewerberprofil) in ein Netz zu stellen, hatte mir noch nie etwas gebracht.
Was ich meine ist, auf ein Stellenangebot per Mail zu reagieren und das in Form einer digitalen Bewerbung/Bewerbungsmappe.
Und wenn du es willst, leitest du diese Mail einfach an deinen Sachbearbeiter/In weiter.
Das ist doch so einfach wies "Brezelbacken" - oder?
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#19
Wenn es dann um den Nachweis Deiner Bewerbungsbemühungen [...]
Ist das etwa keine Bemühung?

Zur Kostenerstattung: Mancherorts gibt es weniger als 5 € je schriftlicher Bewerbung. Mir fallen einige Orte ein, bei denen lediglich 3 € erstattet werden.

edit: Serienbrief? Naja, er sollte schon aufs Unternehmen angepasst werden. Wir sind doch hier nicht bei JobL*fe Arbeitsvermittlung :icon_party:

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
#20
Ist das etwa keine Bemühung?

Zur Kostenerstattung: Mancherorts gibt es weniger als 5 € je schriftlicher Bewerbung. Mir fallen einige Orte ein, bei denen lediglich 3 € erstattet werden.

edit: Serienbrief? Naja, er sollte schon aufs Unternehmen angepasst werden. Wir sind doch hier nicht bei JobL*fe Arbeitsvermittlung :icon_party:

Mario Nette
Du hast echt den Durchblick!
Liegt keine EinV vor, hat man seine Bemühungen einfach nur nachzuweisen. Sagt SBchen nicht, in welcher Form, dann ist's eh' Schnuppe. Eine Liste mit Namen tut es dann auch.

Du wirst mich daran erinnern müssen...:biggrin:
 

tomcat

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
8 Apr 2009
Beiträge
104
Gefällt mir
0
#21
Leutz..., in meinem #1 geht es darum, wie kann ich Bewerbungskosten sparen und komme immer noch gut an.

Zum Ablauf:
Ich erstelle einen Serienbrief mit den für meinen Bedarf benötigte Felder (Platzhalter).
Dieses Blatt Papier schicke ich an die Firma. Kosten 0,55 cent.

In diesem Anschreiben findet die Firma meine HP, mit den Zugangsdaten zu meinen Unterlagen
Auf dieser HP ist alles vorhanden, was wichtig ist...Lebenslauf, Zeugnisse etc.
Diese digitalen Papiere kann er nun nach dem einloggen sehen und bei Bedarf auch als PDF ausdrucken.

Bewerbungskosten:
Ich drucke jedes Anschreiben 2mal, das 2te Anschreiben stelle ich der ARGE in Rechnung.

Zum Schluss
0,55 Cent für das Porto, 0,10 Cent für das Papier plus Umschlag, ist ein Gewinn von 4,35 EUR PRO Bewerbung, wenn eine bewerbung mit 5,00 EUR berechnet wird.

Ich denke, damit sich dies für den einen oder anderen doch schon gut rechnet.
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#22
Liegt keine EinV vor, hat man seine Bemühungen einfach nur nachzuweisen.
Wo steht das? Meiner Kenntnis nach hat man "alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung [seiner] Hilfebedürftigkeit aus[zu]schöpfen" (aus § 2 Abs. 1 SGB II - Grundsatz des Forderns), wozu natürlich auch die Möglichkeit der Bewerbung zählt. Von Nachweis steht dort nix. Aber vielleicht habe ich was übersehen, dann sei bitte nachtragend :cool:.

Ich drucke jedes Anschreiben 2mal, das 2te Anschreiben stelle ich der ARGE in Rechnung.
(Hervorhebung: MN) Das kannst du gern versuchen, wird die ARGE aber kalt lassen. Hingegen hat ein vorher gestellter Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten vermutlich mehr Erfolg.

Mario Nette
 
Mitglied seit
1 Sep 2009
Beiträge
1.051
Gefällt mir
223
#23
Ohne Dir nahetreten zu wollen, aber Dein Anschreiben finde ich persönlich überarbeitungsbedürftig. Ich als AG sehe da nur raus, Du willst bei mir arbeiten, hast gewisse Softskills und möchtest tarifliche Bezahlung. Alle anderen Infos bekomme ich nur, wenn ich auf die HP gehe, die mich 1. Zeit kostet und 2. etwas unseriös klingt (also nicht die Homepage sondern das Prozedere). In Deinem Anschreiben steht ja noch nicht mal drin, was Du gelernt hast, wie lange Berufserfahrung, was Deine Stärken sind. Was macht Dich denn so besonders für mein Unternehmen?
Einfach mal umgekehrt, wenn Du eine Email bekommst im folgenden Stil:

Wir haben Arbeit für Sie! Wir suchen engagierte Leute, die für uns arbeiten. Bezahlung: branchenüblich. Nähere Infos erfahren Sie unter www.arbeitensiebeiuns.com mit dem Benutzernahmen XXX und dem Passwort YYY. Würdest Du Dir diese Seite anschauen? Ohne würden Deine Skepsis und Deine Vermutungen Dich davon abhalten?

Wie gesagt, ist nur konstruktiv gemeint.
 

druide65

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
24 Feb 2006
Beiträge
4.676
Gefällt mir
287
#24
Mit 5 Euro kriegst man keine schriftliche Bewerbung unbedingt vernünftig hin, es sei denn das Bild bleibt raus. Dann wird es knapp passen. Aber auch nicht der Superhit.

Sinnvoller ist es sich per Mail zu bewerben, und die kosten sich übernehmen lassen. Jedenfalls da wo es noch geht, in Düsseldorf geht das. Hab letzten Monat 35 Bewerbungen erstattet bekommen.

und wer meint email Bewerbungen kosten nichts, der solle mal im
Internetcaffee gehn.


Volker
Mit dem selben Argument habe ich vorm SG argumentiert.Hat die nicht interessiert.
Ist immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich die ARGEn das handhaben.

Bewerbungsmappen sollten natürlich vernünftig sein.Das ist ja der erste Eyecatcher.
Serienbriefe werden direkt durchschaut und landen in der Tonne.
Es sei denn man will den Job nicht.:icon_wink:
 

tomcat

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
8 Apr 2009
Beiträge
104
Gefällt mir
0
#25
Ohne Dir nahetreten zu wollen, aber Dein Anschreiben finde ich persönlich überarbeitungsbedürftig.
Ja, das kann schon sein...aber schaue dir mal zum Beispiel das Programm "Bewerbungsmaster" an ... ist auch zum :icon_neutral:
 

burki

Elo-User/in
Mitglied seit
28 Mrz 2007
Beiträge
401
Gefällt mir
9
#26
Hi.
wie kann ich Bewerbungskosten sparen und komme immer noch gut an.
und wie gut kommst Du an?

Für "Zwangsbewerbungen" ist die Methode nicht schlecht (wobei ich da primär den email-Weg eingschlagen hatte und zudem eindeutig die ARGE als Grund der Bewerbung nannte), doch wenn man wirklich Chancen auf den Job haben möchte, ist der vorgeschlagene Weg eben auch seine 0,55 EUR nicht Wert.

Gruss
burki
 

tomcat

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
8 Apr 2009
Beiträge
104
Gefällt mir
0
#27
@burki
"Zwangsbewerbungen" das war eigentlich mein Stichwort in diesem Treand.
Wobei ich denke, damit solch eine "Bewerbung" allemal für eine Leasingfirma ausreicht.
Ich erfülle meinen Soll, und die ARGE ist glücklich mit 5,00 EUR dabei.

MfG
tomcat
 
E

ExitUser

Gast
#28
Für Zwangsbewerbungen ist diese Idee nicht schlecht, machen es die privaten Arbeitsvermittlungen doch ganz ähnlich. Auf die Erstattung der Kosten abzuzielen finde ich hingegen bedenklich!
 

tomcat

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
8 Apr 2009
Beiträge
104
Gefällt mir
0
#29
Auf die Erstattung der Kosten abzuzielen finde ich hingegen bedenklich!
Ist keinesfalls bedenklich. Bei Bedenken kann ja die ARGE die Leasingfirma anrufen und nachfragen (Arbeiten meist eh zusammen).
Zum anderen gebe ich mir ja richtig Mühe -mit meiner HP; sprich Umwelt.
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#30
Für Zwangsbewerbungen ist diese Idee nicht schlecht, machen es die privaten Arbeitsvermittlungen doch ganz ähnlich. Auf die Erstattung der Kosten abzuzielen finde ich hingegen bedenklich!
Naja, darauf zielen einige PAV ja auch ab, von daher: Verhalten abgeschaut.

Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass die Erstattung der Bewerbungskosten, so sie nicht explizit in einer EGV festgelegt ist, nach Ermessen der ARGE stattfindet. Die kann durchaus auch bescheiden: Für derartige Bewerbungsbemühungen erstatten wir nichts oder eben nur 0,65 € je Schreiben.

Mario Nette
 

Sebi_01

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Sep 2010
Beiträge
1
Gefällt mir
0
#32
Tja so richtig versteh ich die ganze Diskussion hier nicht.
Irgendwie gehts hier immer darum wie mach ich das mit der Bewerbung Online/ Offline oder Bewerbungsflyer. Oder dem Chef irgendwelche links zu schicken, die er dann direkt öffnet. Vielleicht muss man sich auch mal fragen, wie die Abläufe in Unternehmen bezügl. einer Bewerbung sind und danach die Art der Bewerbung wählen und das bedeutet in den aller meisten Fällen eine aussagekräftige Bewerbungsmappe versenden. Ist natürlich nicht die günstigste Variante aber ich denke es geht dabei schließlich um einen neuen Job und wenn man auch noch die Kosten nachweisen kann, um so besser. Gibt im Netz doch ne spezialisierte Bewerbungsdruckei die sowas anbietet. gibt ja schließlich verschiedene möglichkeiten. ich hab immer bei der jeweiligen firma angerufen und gefragt in welcher Form sie gerne die Bewerbungsunterlagen hätten und daran hab ich mich dann auch gehalten...
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#33
Tja so richtig versteh ich die ganze Diskussion hier nicht.
Kann ja noch kommen, nur Vertrauen.

Irgendwie gehts hier immer darum wie mach ich das mit der Bewerbung Online/ Offline oder Bewerbungsflyer. Oder dem Chef irgendwelche links zu schicken, die er dann direkt öffnet.
Ja, damit kommt man ja wunderbar auch der gesetzlichen Verpflichtung nach, "alles zu tun, um die Bedürftigkeit zu senken."

Vielleicht muss man sich auch mal fragen, wie die Abläufe in Unternehmen bezügl. einer Bewerbung sind und danach die Art der Bewerbung wählen und das bedeutet in den aller meisten Fällen eine aussagekräftige Bewerbungsmappe versenden.
Quatsch. Heutzutage wird sehr viel online gemacht.

Ist natürlich nicht die günstigste Variante aber ich denke es geht dabei schließlich um einen neuen Job und wenn man auch noch die Kosten nachweisen kann, um so besser.
Naja, das Problem ist doch aber eher - wird ja aus dem Thread deutlich -, dass man verpflichtet wird, sich auch auf Stellen zu bewerben, die entweder nicht geeignet sind oder abzocken. Warum soll man sich für solche Sachen ernsthaft 'n Arm auskugeln? Die Nachweisbarkeit der Kosten ist ferner schön und gut - nur die Nachweisbarkeit bringt noch lange nicht mit sich, dass man diese Unkosten auch ersetzt bekommt; bedenke: Im Regelsatz ist für Bewerbungen kein Geld vorgesehen, das heißt, dass man z. B. beim Essen sparen muss, wenn man die Kosten nicht ersetzt bekommt.

Gibt im Netz doch ne spezialisierte Bewerbungsdruckei die sowas anbietet. gibt ja schließlich verschiedene möglichkeiten. ich hab immer bei der jeweiligen firma angerufen und gefragt in welcher Form sie gerne die Bewerbungsunterlagen hätten und daran hab ich mich dann auch gehalten...
Hinsichtlich derartiger - in diesem Fall: Online- - Druckbüros gibt es eine eindeutige Rechtsprechung: Bewerbungskosten, die dadurch zustande kommen, dass man einen Schreibdienst beauftragt, werden nicht erstattet.

Mario Nette
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Gefällt mir
1.531
#34
ich hab immer bei der jeweiligen firma angerufen und gefragt in welcher Form sie gerne die Bewerbungsunterlagen hätten und daran hab ich mich dann auch gehalten...
Viele Firmen schreiben es ja mittlerweile in ihre Stellenangebote rein, wie sie die Bewerbungen haben wollen,- und danach sollten wir uns richten. Schließlich muß der Köder dem Fisch schmecken, und nicht dem Angler.

Aber bei Initiativbewerbungen, oder eben, wenn im Stellenangebot nix drüber drinsteht, dann empfiehlt es sich in der Tat, anzurufen.

Übrigens: Wenn ein Stellenanbebot neu auftaucht, auf das man sich vor einiger Zeit schon mal bewarb, aber Absage bekam, dann nur nicht zögern und wieder bewerben. Nicht selten war der, den sie damals nahmen, ein Blender oder sonstwie eine Fehlbesetzung,-
aber Firmen haben heute keine Zeit mehr, in alten Bewerbungen nach einem besseren Kandidaten zu suchen, drum: Neu bewerben!
 

jockel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
6.044
Gefällt mir
1.347
#35
... Übrigens: Wenn ein Stellenanbebot neu auftaucht, auf das man sich vor einiger Zeit schon mal bewarb, aber Absage bekam, dann nur nicht zögern und wieder bewerben. Nicht selten war der, den sie damals nahmen, ein Blender oder sonstwie eine Fehlbesetzung,-
aber Firmen haben heute keine Zeit mehr, in alten Bewerbungen nach einem besseren Kandidaten zu suchen, drum: Neu bewerben!
Bei wiederhohlten Stellenanzeigen der gleichen firma ist Vorsicht geboten. Da kann was faul sein.

- Die Stellen sind grundsätzlich befristet,
- das Arbeits- und Betriebsklima ist beschissen und deshalb die Arbeitskräftefluktuation so hoch,
- die Lohn-, Eingliederungs- oder Fördermittel für den AG sind ausgelaufen und er braucht neues Frischfleisch mit denselben Begünstigungen für sich.

Warum gibt es eigentlich Produktwerbungen?

Entweder ist die Ware neu und unbekannt auf dem Markt und muß jedermann geläufig gemacht werden oder bei wiederholter Werbung zum gleichen Artikel ist es ein Ladenhüter.

Genauso verhält es sich mit Stellenanzeigen. Wenn immer wieder der gleiche Job von der gleichen Firma angeboten wird, ist es ein Ladenhüter. Da wird das Personal verschlissen, verbraucht, gefeuert und durch neues Personal ersetzt. Oder es ist moderner Sklavenhandel a la Zeit- und Leiharbeit zu Niedriglohn-, Praktikums- oder unternehmerisch organisierten Schwarzarbeits- oder Scheinselbständigkeitsbedingungen.
 

jockel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
6.044
Gefällt mir
1.347
#36
habe mir mal was einfallen lassen, um die teuen Bewerbungskosten rapide zu senken.
Normalerweise sendet man ja bei einer Bewerbung
1. Deckblatt
2. Anschreiben
3. Lebenslauf
sowie evtl. Zeugnisse mit.
Dieses macht ja alles Geld, zum Beispiel Porto, Kopien erstellen ... etc.

Das Anschreiben ist natürlich als Serienbrief fungiert.

Was haltet ihr von diesem Vorschlag (siehe Anhang).
Grad' umgekehrt soll's sein. Das Anschreiben immer individuell auf die Stellenbeschreibung aus der Stellenanzeige anpassen. Lebenslauf und Zeugnisse können standardisiert gleichbleibend sein. Wobei man sogar den Lebenslauf entsprechend den beschriebenen Jobanforderungen hinsichtlich hervorzuhebender eigener Stärken individuell anpassen sollte. Deshalb gibt es auch thematische Lebensläufe oder "zielgruppenorientierte" Lebensläufe. Der streng chronologisch und tabellarisch gehaltene, ausführliche Lebenslauf in absteigender oder aufsteigender Reihenfolge der Zeitangaben ist nicht mehr das Wahre.

Es gibt keine uniformierten DIN-Formvorschriften für Bewerbungsunterlagen.
 

jockel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
6.044
Gefällt mir
1.347
#37
ausserdem übernimmt die ARGE die Bewerbungskosten und welcher AG wird so eine Bewerbung berücksichtigen?
Das war einmal. Mit dem Gesetz zur Neuausrichtung des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums, gültig ab 2009 nach Willen von CDU und FDP, gibt es die Erstattung der Bewerbungskosten als budgetierte Kann-Leistung je nach Kassenlage der örtlichen Arbeitsagentur / ARGE / Jobcenter. Deshalb sollte man die altbekannten Regelungen aus vorhergehenden Zeiten in seiner Eingliederungsvereinbarung festhalten. So entgeht man in gewissen Grenzen der Budgetierung.

Es gilt jetzt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst und wer zu spät kommt, weil die Amtskasse leer ist, sieht in die Röhre. Oder wie Gorbatschow sagte: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!"
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#38
@jockel
Ja, das war einmal - guck mal aufs Erstellungsdatum des Threads; der wurde heute nur wieder rausgekramt.

Mario Nette
 

jockel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
6.044
Gefällt mir
1.347
#39
Hallo Tomcat,
ich finde deinen Ansatz im Prinzip schon richtig, da die ARGE oft ein Soll an Bewerbungen verlangt, ob es Sinn macht oder nicht.
Wenn ich von den 140 EUR die mir im Monat noch verbleiben auch noch Bwerbungen bezahlen müsste, könnte ich hungern.
Und wenn man die Kosten auch erstattet bekommt, vorlegen musst du das Geld eh und das können viele eben nicht.

Also: Wenn es geht, nur online bewerben und dabei braucht niemand auf eine angemessene Form zu verzichten.
In Word oder OpenOffice die Seiten einfach in der Reihenfolge bearbeiten:
Deckblatt mit Foto, Lebenslauf, Zeugnisse etc.
Dann müsst Ihr nur noch von dieser Datei eine PDF-Datei schreiben und per Mail als Anhang verschicken; das Anschreiben allerdings seperat als Mailtext.
Die PDF-Datei kann der Empfänger dann bequem durchblättern und bekommt somit keine Unmengen an Einzelteile.
Das ist im Prinzip eine digitale Bewerbungsmappe und kostet nichts.
Die meisten Firmen wollen eh nur noch digitale Bewerbungen.

Gruss - Volker
Lt. den Fachleuten für Sozialrecht (siehe die beiden Broschüren: Leitfäden für Arbeitslose vom Fachhochschulverlag Frankfurt am Main) ist es unzumutbar, aus dem Alg I oder Alg II die Bewerbungskosten selbst zu finanzieren. Alg I und Alg II sind ausschließlich zur Führung des laufenden Lebensunterhalts gedacht und nicht um Bewerbungskosten zu tragen.

Deshalb sollte man die Bewerbungskostenübernahme bei der Arbeitsagentur / ARG / Jobcenter beantragen.

Apropos: Aufmachung von elektronisch verfassten Bewerbungen.

Es gibt auch Präsentationssoftwäre zum Erstellen von animierten E-Books. Schaut Euch mal das Prinzip auf dem Schweizer Fernsehen in der Sendung SF unterwegs - Übersicht - SF unterwegs - SF 1 an.

Unter Fotoalben haben die ein E-Book mit eingebettetem Text- und Bildmaterial online gestellt. Die einzelnen Seiten besitzen einen animierten Umblättereffekt. Bei Bedarf kann man auch gedämpfte Begleitmusik als Hintergrund laufen lassen.

Ich hatte die SF unterwegs-Redaktion mal angemailt, woher sie denn dieses Programm hätten und erhielt zur Antwort: Es ist eine spezielle Sonderanfertigung für den Sender.

Vor ein paar Tagen lese ich auf der Online-Ausgabe PC-Welt, daß der Hersteller Flip Builder dieser E-Booksoftware dieses Progrämmchen eine zeitlang Interessierten gegen eine Registrierung kostenlos freischaltet. Allerdings hat man keinen Support und kein Updaterecht. Das Programm läuft in englischer Sprache und heißt FlipPowerPoint. Es gibt das auch als FlipWord und FlipPDF. Also die Ausgangsdateien sind entweder eine PowerPoint-, eine Word- oder PDF-Datei, die in eine Flip-E-Book-Datei umgerubelt werden.

Um so ein animiertes Flip-E-Book mit Umblättereffekt zu erzeugen, eignen sich als Ausgangsdateien am besten Word- oder PDF-Dateien. Um eine DIN-A4-Seite im Hochformat am Bildschirm lesen zu können, braucht man mindestens 17-Zoll-Bildschirme und größer, am besten mit Pivotfunktion, also Umschaltfunktion des Bildschirms von Breit- auf Hochbild, indem man den Bildschirm um 90 Grad dreht.

Welcher Geschäftsführer oder Personaler ist technisch so ausgestattet? Meist krebsen die noch mit alten 15-Zoll-Bildschirmen rum.

Meist lohnt sich so ein multimedialer Aha-Effekt nur bei Bewerbungen im Medien-, Werbe- oder Marketingbereich.

Aber ihr solltet es zumindest mal wissen, das es so was auf dem Windows-PC-Markt gibt und nicht nur bei Apple / Macintosh.

Es braucht seine Zeit, bis man sich darin eingefuchst hat. Ob der Umblättereffekt mit Klickgeräusch die Aha-Überraschung beim AG auslöst, sei dahingestellt.
 

hartz5

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
28 Jan 2010
Beiträge
4.490
Gefällt mir
1.591
#40
Ob der Umblättereffekt mit Klickgeräusch die Aha-Überraschung beim AG auslöst, sei dahingestellt.
Besonders, wenn Personaler das ganze 20 x hintereinander zu sehen bekommen :icon_wink:
 

jockel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
6.044
Gefällt mir
1.347
#41
@jockel
Ja, das war einmal - guck mal aufs Erstellungsdatum des Threads; der wurde heute nur wieder rausgekramt.

Mario Nette
Macht das Forum es jetzt so wie das Fernsehen mit den Wiederholungen?

Fehlt nur noch eine durchlaufende oder aufpoppende Werbung - Dieser Beitrag wurde gesponsort von der Ackermannbank, Anne Will, Sabine Maischberger, Frank Plasberg, Reinhold Beckmann, Johannes B. Kerner, Maybrit Illner.
 

jockel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
6.044
Gefällt mir
1.347
#42
Besonders, wenn Personaler das ganze 20 x hintereinander zu sehen bekommen :icon_wink:
Personaler sind von Hause aus faul und müssen alles vor- und wiedergekäut bekommen. Das ist nichts Neues. Anspruchsvolles, großspuriges Maul und nichts dahinter.

Aber vom Bewerber verlangen, daß er als eierlegende Wollmilchsau Fachbücher von mindestens 400 bis 600 Seiten aus dem Effeff kennt und wörtlich verschiedene Textpassagen jederzeit auf Abruf zitieren kann.

Da kommt sich ein Bewerber vor wie bei der Bewerbung auf eine Schauspielerrolle, wo man Faustmonologe von Goethe oder Schiller Glocke fehlerfrei vortragen soll, ohne ins Stocken zu geraten:

"Festgemauert in der Erden ..."
 

hartz5

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
28 Jan 2010
Beiträge
4.490
Gefällt mir
1.591
#43
Personaler sind von Hause aus faul und müssen alles vor- und wiedergekäut bekommen. Das ist nichts Neues. Anspruchsvolles, großspuriges Maul und nichts dahinter.

Aber vom Bewerber verlangen, daß er als eierlegende Wollmilchsau Fachbücher von mindestens 400 bis 600 Seiten aus dem Effeff kennt und wörtlich verschiedene Textpassagen jederzeit auf Abruf zitieren kann.

Da kommt sich ein Bewerber vor wie bei der Bewerbung auf eine Schauspielerrolle, wo man Faustmonologe von Goethe oder Schiller Glocke fehlerfrei vortragen soll, ohne ins Stocken zu geraten:

"Festgemauert in der Erden ..."
Ich hätte meinen Beitrag vllt ergänzen sollen, damit klar wird, was ich meine ...

Besonders, wenn Personaler das ganze 20 x hintereinander zu sehen bekommen, wo sie doch nach der ersten schon abschalten :icon_wink:
 

jockel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2006
Beiträge
6.044
Gefällt mir
1.347
#44
Ich hätte meinen Beitrag vllt ergänzen sollen, damit klar wird, was ich meine ...

Besonders, wenn Personaler das ganze 20 x hintereinander zu sehen bekommen, wo sie doch nach der ersten schon abschalten :icon_wink:
Personaler haben es schwer, den Flipcharts und PowerPoint-Präsentationen ihrer eigenen Kollegen folgen zu können, Nach der 2. Folie dösen sie vor sich hin und nach der 5. schlafen sie fest und tief.

Der Komponist Joseph Haydn muß vor Jahrhunderten ähnliche Erfahrungen mit seinem Publikum gemacht haben. Deshalb entstand auch seine Sinfonie mit dem Paukenschlag, Nr. 94 G-Dur, 2. Satz. Auch eine Methode, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten