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Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet.

Steffifrosch

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#1
Hallo,

bei mir wurden leider letztes die pauschalen Bewerbungskosten in die Auflistung der tatsächlichen Kosten unfreiwillig umgeändert und jetzt werden die Kosten der Druckerpatronen nicht mehr übernommen, obwohl laut letztem Bescheid (den ich unfreiwillig erhielt :peace:) die noch übernommen wurden.

Nun ist es so, dass seit dem Sommer plötzlich nicht mehr. Das ist reine Schikane, denn soll ich meine Bewerbungen nun handschriftlich schreiben oder wie kommt bitte die Schrift sonst auf das Papier?

Laut EGV steht (Porto, Fotos und Verbrauchsmaterialien) können übernommen werden. Ja KÖNNEN! Wurde bisher auch immer, jetzt dank neuem SB nicht mehr.

Bei einem Bescheid läuft der Widerspruch (Kosten 50 Euronen fehlen mir), ein dritter BEscheid wurde nicht mal geschickt, Beschwerde wurde eingereicht, und auch da fehlt laut meiner REchnung Druckerpatrone. Geld des dritten wurde längst überwiesen, aber ich habe keinen BEscheid bekommen.

Brauche Hilfe :( wie ich damit umgehen soll! Das dauert mir alles zu lange bis ich mein Geld bekomme und mittlerweilen sind es 80 € die mir noch fehlen !!
 

Kerstin_K

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#2
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Ich blicke nicht durch bei dir. Ist die alte EGV noch gueltig?
[>Posted via Mobile Device<]
 

Steffifrosch

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#3
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Ich blicke nicht durch bei dir. Ist die alte EGV noch gueltig?
[>Posted via Mobile Device<]
Letzte EGV April 2017 mit "bis auf weiteres" gültig. Seitdem keine neue EGV. Jetzt erst eine neue EGV vorgelegt, aber zur Prüfung mitgenommen. Heißt das jetzt die alte EGV gilt noch? oder ist die nach 6 monaten automatisch ausgelaufen?
 

swavolt

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#4
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Bei einer EGV/VA ja. Eine EGV dauert weiter laut einigen Richtern.

Bei mir gibts jetzt nur noch die Liste. Und auch keine Nachweise.
 

Steffifrosch

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#5
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Bei mir gibts jetzt nur noch die Liste. Und auch keine Nachweise.
Du meinst sicher die Liste mit den Firmen wo man sich beworben hat. Ja das hatte ich auch mal, da wollten die immer Absagen haben oder die Anschreiben. Bei mir ist es anders, ich muss alle gekauften Materialien auflisten und "Originalbelege" der Quittungen dazuheften. Das ist jedesmal ein Aufwand.

Dennoch würde ich gerne mal wissen, ob jmd weiss wie das mit der Druckertinte ist. Warum das plötzlich nicht mehr übernommen wird, bzw im Bescheid explizit ausgeschlossen wird, obwohl das dieses Jahr 2x bewilligt wurde.
 

erwerbsuchend

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#6
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Leider steht in deiner EGV, dass diese Kosten übernommen werden können. Dies ist leider keine Verpflichtung des JC, diese Kosten auch übernehmen zu müssen.

Es kann sein, dass das JC nachrechnet, wie lange du mit einer Patrone bei deinem Drucker auskommen müsstest. Gleichzeitig wird dann gegengerechnet, wieviele Seiten Papier du abrechnen willst. Du kannst im Internet solche Tabellen finden, die aussagen, wie weit man mit einer Patrone kommen kann.

PS: Daher solltest du bei zukünftigen EGVen diesen Punkt verbindlich klären.
 

Steffifrosch

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#7
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Leider steht in deiner EGV, dass diese Kosten übernommen werden können. Dies ist leider keine Verpflichtung des JC, diese Kosten auch übernehmen zu müssen.

Es kann sein, dass das JC nachrechnet, wie lange du mit einer Patrone bei deinem Drucker auskommen müsstest. Gleichzeitig wird dann gegengerechnet, wieviele Seiten Papier du abrechnen willst. Du kannst im Internet solche Tabellen finden, die aussagen, wie weit man mit einer Patrone kommen kann.

PS: Daher solltest du bei zukünftigen EGVen diesen Punkt verbindlich klären.
Wie wir alle wissen, hatten wir einen megaheißen Sommer. Die Patronen im Drucker haben auch gelitten, sind schneller verdunstet als normal.
Gut dann werde ich die jetzige EGV nicht unterschreiben und dagegen Widerspruch einlegen. Geht ja nicht anders. Das Wort "Können" ist ja schon eine Frechheit und das jeder SB das anders mutwillig entscheidet kann auch nicht sein, ist ja wie Münze werfen!
 

Kerstin_K

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#8
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Widerspruch aber erst gene den VA, wenn er denn kommt.
 

erwerbsuchend

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#9
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Wie wir alle wissen, hatten wir einen megaheißen Sommer. Die Patronen im Drucker haben auch gelitten, sind schneller verdunstet als normal.
Hast du für diese These auch sachkundige Belege? Bei meinem Tintenstrahler habe ich dieses Problem nicht. Wie soll auch Tinte im Inneren der Patrone verdunsten und sich dabei in Nichts auflösen?

Wenn dir die Druckkosten deines Tintenstrahlers zu hoch sind, dann solltest du dich mal nach einem Laserdrucker umschauen.

Gut dann werde ich die jetzige EGV nicht unterschreiben und dagegen Widerspruch einlegen.
Gegen eine unterschriebene EGV kann man keinen Widerspruch einlegen.

Entweder man verhandelt eine EGV, bis man damit einverstanden ist und sie unterschreibt, oder man unterschreibt die EGV nicht und erhält womöglich einen VA. Gegen diesen VA kann man dann Widerspruch einlegen.
 

Kerstin_K

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#10
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Verdunsten vielleicht nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Patronen schneller verstopfen, weil halt Tinte an den Austrittsöffnungen festtrocknet. Ich hatte das Problem zwar auch nicht, aber jedes Druckermodell ist anders.
 

erwerbsuchend

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#11
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Verdunsten vielleicht nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Patronen schneller verstopfen, weil halt Tinte an den Austrittsöffnungen festtrocknet.
Das Problem der verstopften Düsen oder Druckköpfe gibt es meistens dann, wenn ein Drucker für längere Zeit nicht genutzt wird und vom Strom getrennt ist, so dass die Reinigung nicht erfolgen kann.
 

Kerstin_K

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#12
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Also meiner Reinigt sich nicht, wenn er ausgeschaltet ist, egal ob er am Strom hängt oder nicht.
 

erwerbsuchend

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#13
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Also meiner Reinigt sich nicht, wenn er ausgeschaltet ist, egal ob er am Strom hängt oder nicht.
Vielleicht bemerkst du dies nicht, weil dies zu Zeiten geschieht, in denen du nicht anwesend bist. Was sagt die Bedienungsanleitung dazu? Mir ist bisher kein aktueller Tintenstrahler bekannt, der nicht in unregelmäßigen Abständen die Düsen reinigt. Allerspätestens beim nächsten Druck wird vorher die Düsenreinigung vorgenommen.

PS: Ausgeschaltet ist nicht der selbe Zustand wie Stand by oder stromlos :wink:
 

Kerstin_K

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#14
Ich habe einen HP Officejet 100 Mobile Printer.

Dass der reinigt, wenn man ign einschaltet ist klar. Aner ichhabe genau einen Schalter zum Ein- und Ausschalten und dr geht ganz sicher nicht zwischendurch von alleine an.

Und dass ein Drucker ohne Strom gar nicts machen kann, ist ja wohl logisch.
 

Steffifrosch

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#15
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Das Problem der verstopften Düsen oder Druckköpfe gibt es meistens dann, wenn ein Drucker für längere Zeit nicht genutzt wird und vom Strom getrennt ist, so dass die Reinigung nicht erfolgen kann.
Das mag sein, dass es daran liegt, aber im Vergleich zum Winter ist das schon auffällig gewesen, dass im Sommer die schnell alle/vertrocknet waren. Und ich kaufe der Sparsamkeit wegen auch nur s/W und dennoch wird da knauserig ignoriert? Soll ich jetzt alle meine Unterlagen per Hand schreiben? :doh:

Ich meine das mache ich auch dann ab jetzt, denn eine neue Patrone kann ich mir nicht leisten!!

Wenn ich Anträge beim JC einreiche, schreibe ich den Kram auch mit der Hand. Ist zwar peinlich aber so spare ich an der Tinte und das wird nicht mal berücksichtigt :icon_evil:

Das kotzt mich echt an, dass bei Kleinen immer 10x auf die Finger geguckt wird und jeder scheiss nicht akzeptiert wird und man wie ein **** behandelt wird, und andererseits liest man in der Zeitung wieviele Banden das JC oder andere Ämter verarschen! Da kotz ich echt wenn die dann meine eingereichte Klebestiftrechnung 1x im Jahr streichen und ich mich dann frage, wie kriege ich sonst mein Lichtbild auf die Bewerbung geklebt? Spucke hält nun mal nicht. Einfach nur mal zum LACHEN und das bitte hysterisch.
 

erwerbsuchend

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#16
AW: Bewerbungskosten: Druckerpatrone plötzlich nicht mehr erstattet. SCHIKANE

Und ich kaufe der Sparsamkeit wegen auch nur s/W und dennoch wird da knauserig ignoriert?
Wie bereits erwähnt, kann es sein, dass dein JC nach den Werksangaben geht, wie weit du mit einer Patrone kommen müsstest. Diese Zahl wird mit der Anzahl an Blättern verglichen, die du abrechnen willst.

Hast du denn das JC bereits gefragt, wie dieses auf die Erstattungsbeträge bzgl. deiner Patronen kommt?

Kaufst du orginale Patronen oder Refill?

Da kotz ich echt wenn die dann meine eingereichte Klebestiftrechnung 1x im Jahr streichen und ich mich dann frage, wie kriege ich sonst mein Lichtbild auf die Bewerbung geklebt?
Wieviele Klebestifte willst du für 1 Jahr abrechnen? Was kosten diese Klebestifte auf 1 Jahr bezogen? Ist dieser Punkt in einer EGV oder VA geklärt?
 

Kerstin_K

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#17
Da steht doc schon 1x im Jahr.Das ist sicher nicht zu viel.
 

swavolt

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#18
Tintenstrahldrucker haben sich bei mir noch nie gelohnt.

Laserdrucker und gut. Bei 3000 und mehr Seiten haste für mehrere Jahre ausgesorgt.
 

Kerstin_K

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#19
Nicht jeder hat so ein hohes Druckaufkommen. Ich mache ect viel und komme trotzdem auf unter 1.000 Seiten im Jahr.
 

Linuxfan

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#20
Es gibt einige Möglichkeiten bei den Druckkosten zu sparen.

Ich selbst habe ein Multifunktionsgerät (HP OfficeJet 3636) und kaufe die Patronen bei ebay-Kleinanzeigen. Man glaubt garnicht wie viele Leute sich die falschen Patronen kaufen und die dann loswerden wollen. Teilweise auch noch original verpackt.

Refillpatronen kann man notfalls auch kaufen.

Beim Druck mache ich es mittlerweile auch so, dass ich Farbdrucke nur im höchsten Notfall mache und bei meinen Ausdrucken in Schwarz-Weiss stelle ich als Standardwert "Entwurf / Draft" ein. Da verbrauche ich auch weniger Tinte und an sich ist die Druckqualität absolut ausreichend.

Bei Bewerbungen würde ich auch generell empfehlen, eine digitale Zeugnismappe im PDF-Format zu erstellen. Als ich meine erste Kündigung erhielt habe ich da ziemlich viel Zeit in die PDF-Mappe reingesteckt und es ist ein Zeitaufwand, der für das ganze Leben auf unserem schnelllebigen Arbeitsmarkt hilft.
 

erwerbsuchend

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#21
Bei Bewerbungen würde ich auch generell empfehlen, eine digitale Zeugnismappe im PDF-Format zu erstellen.
Das wäre natürlich auch eine Option, dass man seine Bewerbung per E-Mail verschickt. Aber ich habe es irgendwie im Gefühl, dass TE dies nicht möchte. Wenn TE dies machen wollen würde, dann würde es hier keine Diskussion über Ausdrucke und Kosten für Klebestifte geben :wink:
 

Linuxfan

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#22
Das wäre natürlich auch eine Option, dass man seine Bewerbung per E-Mail verschickt.
Wahrscheinlich wird das auch langfristig in ein paar Jahren zur einzigen Option werden.

In vielen Stellenangeboten steht schon heute, dass Bewerbermappen nicht zurück geschickt werden, man sich per Email oder Onlineformular bewerben soll.

Einen Trend "zurück zur klassischen Mappe" wird es bei den ganzen Diskussionen rund um Digitalisierung etc. wahrscheinlich auch nicht mehr geben…
 

Kerstin_K

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#23
Kommt aber wohl auch auf die Branche an. Von einem Handwerker erwarte ich das nicht unbedingt, von einer Bürokraft schon eher.
 

erwerbsuchend

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#24
Kommt aber wohl auch auf die Branche an. Von einem Handwerker erwarte ich das nicht unbedingt, von einer Bürokraft schon eher.
:sorry:, aber seit längerem wird auch bei Handwerkern auf eine Bewerbung per E-Mail gesetzt. Woher kommt eigentlich nur dieser Glaube, dass ein Handwerker nicht mit einem PC umgehen können muss?
 

Kerstin_K

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#25
Klar können viele Handwerker das und klar läuft da inzwischen auch vieles digital, aber wozu bitte braucht ein Dachdecker oder Maler das?
[>Posted via Mobile Device<]
 

Nena

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#26
- neue Aufträge kriegen
- mitteilen, dass Auftrag erledigt
- Material bestellen
- Verzögerung/andere Probleme mitteilen
- Verzögerungen/andere Probleme begründen
- Urlaubsanträge
- Rechnungen
- Verbesserungsvorschläge

Klar, hängt (bestimmt auch) von der Größe der Firma ab. Aber gibt es.
 

Kerstin_K

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#27
Ds heisst aber noch nicht, dass man in der Lage ist, ne schicke PDF Bewerbungsmappe zu basteln.

Die jüngeren heute kennen das, aber bei 40
+ sieht das schon anders aus.
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swavolt

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#28
Ich habe höchstens 50 Ausdrucke im Jahr verteilt auf ca. 10 Tage.

Jeder Tintenstrahler wäre bei mir schon verstopft/Schrott.
So wie meine alten 3 Stück.
Habe jetzt seit ca. 10 Jahren einen Laserdrucker mit der 2ten Kartusche. Und nur weil ich zwischenzeitlich eine große Menge gedruckt habe.
 

erwerbsuchend

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#29
Ds heisst aber noch nicht, dass man in der Lage ist, ne schicke PDF Bewerbungsmappe zu basteln.

Die jüngeren heute kennen das, aber bei 40
+ sieht das schon anders aus.
Willst du damit sagen, dass ein Ü40 dies alles nicht mehr lernen kann? Ich dachte, es gilt, dass man sein Leben lang sich qualifizieren soll, um auch zukünftig im Job bessere Chancen zu haben.
 

Linuxfan

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#30
Die jüngeren heute kennen das, aber bei 40
+ sieht das schon anders aus.
Teilweise bekomme ich von meinen jüngeren Kommilitonen per WhatsApp Fotos aus der Kamera wo sie den Bildschirm abfotografieren anstatt die Sachen ordentlich auf den Scanner zu legen oder einen Screenshot zu machen.

Ein einfaches Multifunktionsgerät mit eingebauten Scanner reicht für die Erstellung einer PDF-Mappe aber vollkommen hin.

Habe auch schon teilweise überlegt, ob man so eine Mappenerstellung nicht auch als Dienstleistung zu einem Pauschalpreis anbieten sollte.
 

Kerstin_K

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#31
Klar kann man alles lernen.

Aber: ich sitze hier Grade quasi auf einer Baustelle, energetische Sanierung, neue Balkons usw. Seit 1,5 Jahren habe ich viele Handwerker gesehen. Von den meisten vermute ich, dass die die letzte Bewerbung vor Jahren geschrieben haben.

Ich denke einfach, dass die Digitalisierung im Handwerk noch nicht so weit fortgeschritten ist wie im Büro. Hab jedenfalls noch keinen Laptop hier gesehen. Handies haben sie alle, das war es dann aber auch schon.
[>Posted via Mobile Device<]
 

erwerbsuchend

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#32
Ich denke einfach, dass die Digitalisierung im Handwerk noch nicht so weit fortgeschritten ist wie im Büro. Hab jedenfalls noch keinen Laptop hier gesehen. Handies haben sie alle, das war es dann aber auch schon.
Ich habe auch noch keinen Handwerker gesehen, der einen Laptop mit auf die Baustelle nimmt. Die Büroarbeit wird dann nach der Arbeit auf der Baustelle erledigt. Alternativ wird heute auch vieles einfach per Smartphone erledigt. Ansonsten nehmen meistens nur Handwerker im Entstörungsdienst der Netzanbieter einen Laptop mit. Auf den läuft dann allerdings auch die notwendige Software für die Entstörungsarbeiten.
 

Gaestin

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#33
ich habe einen preisgünstigen Brother Drucker, man kann auch
damit kopieren und scannen.
Die Tonerkassetten kosten 30-35 Euro und reichen
für 1200 bis 1500 Seiten. Steffifrosch, wieviele Seiten
sind es pro Halbjahr bei Dir? So ungefähr?
 

erwerbsuchend

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#34
Die Tonerkassetten kosten 30-35 Euro und reichen
für 1200 bis 1500 Seiten.
Selbst wenn wir von ca. 10 Seiten je Bewerbung ausgehen, würde diese Patrone für ca. 120-150 Bewerbungen pro Jahr reichen. Das wären ca. 10 Bewerbungen pro Monat. Wenn man jetzt sogar noch davon ausgehen würde, dass keine Zeugniskopien mitgeschickt werden oder diese in einem Copy-Shop erstellt werden, dann würde die Bewerbung max. 4 Seiten beinhalten, 2 Seiten Anschreiben und 2 Seiten Lebenslauf. Damit würde diese Patrone dann für ca. 300-375 Bewerbungen pro Jahr reichen.

Vielleicht könntest du auch konkret nennen, welches Druckermodell du genau nutzt? Vielleicht könnte sich TE dieses Modell dann kaufen.
 

Gaestin

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#35
gerne, ich habe einen Brother MFC L2700DN
damit kann ich kopieren, drucken, scannen und faxen.
Und wie gesagt die Tonerkassetten kosten 30-35 Euro und
reichen für 1200 bis 1500 Seiten.
 

Steffifrosch

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#36
So, wollte mal was abschließendes sagen. Da hier die Diskussion sich auf Druckertypen und Marken beschränkte.

Ich habe Widerspruch gegen JC getätigt gehabt und nun wurde meinem Widerspruch entsprochen und ich bekomme das Geld komplett wieder :feiern:

Widersprüche lohnen sich immer :D Danke an das Forum, hier hatte ich dafür eine Vorlage gefunden.:icon_mrgreen: :cheer2: :icon_mrgreen:

--------- Threadthema Ende ----------
 

erwerbsuchend

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#37
Mit welcher Begründung hat das JC nun deinem Widerspruch und damit deinem eigentlichem Kostenerstattungsantrag entsprochen?
 

Steffifrosch

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#38
Mit welcher Begründung hat das JC nun deinem Widerspruch und damit deinem eigentlichem Kostenerstattungsantrag entsprochen?
Steht nur:
"meinem Bescheid vom xx ändere ich aufgrund Ihres Widerspruches vom xx wie folgt:

Ihrem Antrag vom xxx auf Leistungen aus dem Vermittlungsbudget wurde in vollem Umfang bewilligt.

Sie erhalten xxxxx (xx Briefmarken, xxxx Versandkosten und xxxx Druckerpatrone)

Der Differenzbetrag wird auf xxxx überwiesen.

Ihrem Widerspruch ist damit in vollem Umfang abgeholfen.
:peace:
 

Diplomjodler

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#40
Das ist doch ganz einfach: bei deinem ersten Antrag hat der Sachbearbeiter geschlafen; und daher hast du die Patrone bezahlt bekommen!

Da du die Patrone garantiert nicht nur zum Drucken von Bewerbungen benutzt, ist ihr voller Anschaffungspreis auch eigentlich gar nicht erstattungsfähig. Beim zweiten Antrag pennte dein SB eben nicht mehr, shit happens. Einen Rechtsanspruch darauf, dass dir das Jobcenter auch weiterhin komplette Patronen bezahlt hast du übrigens nicht.

Die Verbrauchskosten der Patronen sind auf die ausgedruckte Seite DIN A4 umzulegen; dafür gibt es genügend Quellen im Netz wie z.B. druckerchannel.de, realistisch gesehen ist das s/w meist bei 4-5 Cent, Farbe 8-15 Cent bei Farbdruckern, und genau das wird der SB beim zweiten Antrag auch getan haben.

Der standardmäßige Betrag für eine komplette Bewerbungsmappe liegt bei den meisten Jobcentern übrigens bei 5€, das enthält dann Foto, Lebenslauf/Anschreiben/Kopien, die Mappe selber, Briefumschlag und Porto, sofern man eine Pauschalierung vereinbart hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Georg1975

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#41
Der standardmäßige Betrag für eine komplette Bewerbungsmappe liegt bei den meisten Jobcentern übrigens bei 5€, das enthält dann Foto, Lebenslauf/Anschreiben/Kopien, die Mappe selber, Briefumschlag und Porto, sofern man eine Pauschalierung vereinbart hat.
Feine Sache, ich verzichte auf die Mappe, nehme nen Standardbrief, kostet mich <1 EUR, und erhalte dafür vom JC 5 EUR. Zumindest für die Leihklitschen.
 

0zymandias

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#42
Neben den reinen Druckkosten könnte man auch noch die Analogie zu § 7 JVEG, Ersatz für sonstige Aufwendungen, mit ihrer eigenen Blattpauschale anregen:
(2) 1Für die Anfertigung von Kopien und Ausdrucken werden ersetzt

1. bis zu einer Größe von DIN A3 0,50 Euro je Seite für die ersten 50 Seiten und 0,15 Euro für jede weitere Seite,
2. in einer Größe von mehr als DIN A3 3 Euro je Seite und
3. für Farbkopien und -ausdrucke jeweils das Doppelte der Beträge nach Nummer 1 oder Nummer 2.

2Die Höhe der Pauschalen ist in derselben Angelegenheit einheitlich zu berechnen. 3Die Pauschale wird nur für Kopien und Ausdrucke aus Behörden- und Gerichtsakten gewährt, soweit deren Herstellung zur sachgemäßen Vorbereitung oder Bearbeitung der Angelegenheit geboten war, sowie für Kopien und zusätzliche Ausdrucke, die nach Aufforderung durch die heranziehende Stelle angefertigt worden sind. 4Werden Kopien oder Ausdrucke in einer Größe von mehr als DIN A3 gegen Entgelt von einem Dritten angefertigt, kann der Berechtigte anstelle der Pauschale die baren Auslagen ersetzt verlangen.
Vielleicht mit der flankierenden Anmerkung, dass für den Elo nicht zur völligen Gänze falsch sein kann, was für JC und Gerichte richtig ist. :wink:
 
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