Bewerbungsbemühungen nachkommen trotz AU?

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Noturnus

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Ich habe eine Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt. Ich hatte gegen die Eingliederungsvereinbarung beim Sozialgericht Klage eingereicht. Es gibt noch keine Entscheidung hierzu.

Ich bin jetzt von meinem Arzt krank geschrieben worden. Kann mir hier vielleicht jemand einen Rat geben, ob ich mich während der Erkrankungszeit/ Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (drei Wochen) weiterhin zu bewerben (schriftlich) habe? Gibt es in solchen Fällen bereits Urteile, wie würdet ihr das machen? Es wäre mir auch gar nicht möglich, während der AU beim Arbeitgeber vorstellig zu werden.

Danke für eure Hilfe!
 

Tetorya

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Ich habe eine Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt. Ich hatte gegen die Eingliederungsvereinbarung beim Sozialgericht Klage eingereicht. Es gibt noch keine Entscheidung hierzu.

Ich bin jetzt von meinem Arzt krank geschrieben worden. Kann mir hier vielleicht jemand einen Rat geben, ob ich mich während der Erkrankungszeit/ Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (drei Wochen) weiterhin zu bewerben (schriftlich) habe? Gibt es in solchen Fällen bereits Urteile, wie würdet ihr das machen? Es wäre mir auch gar nicht möglich, während der AU beim Arbeitgeber vorstellig zu werden.

Danke für eure Hilfe!

Nein du brauchst dich nicht zu bewerben und wenn du VV bekommst schickst du die zurück. Wenn du AU hast bist du arbeitsunfähig.
Sobald du gesund bist kannst du deine Pflichten wieder nachgehen.
 

Noturnus

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Danke für eure Informationen! Das Jobcenter versucht ständig bei mir Sanktionsgründe zu finden, deshalb habe ich angefragt. Kann mir vorstellen, daß die trotz eingereichter AU eine Anhörung verschicken und dann sanktionieren. Gibt es hierzu auch schon Entscheidungen von Sozialgerichten, oder bin ich schon so blind, daß ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe?
 

Tetorya

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Danke für eure Informationen! Das Jobcenter versucht ständig bei mir Sanktionsgründe zu finden, deshalb habe ich angefragt. Kann mir vorstellen, daß die trotz eingereichter AU eine Anhörung verschicken und dann sanktionieren. Gibt es hierzu auch schon Entscheidungen von Sozialgerichten, oder bin ich schon so blind, daß ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe?

ah man, ja die wald sehen wir alle, denn beim jobcenter wird sowieso sehr oft missbracht, besonders wenn die merken, dass jemanden sich nicht auskennt. die nutzen jede schwäche aus, fragen oft aus. da ist es am besten nichts zu sagen.
neee dafür können die dich nicht sanktionieren und wenn die versuchen, klagst du.

sonst merken die einmal , dass man sich nicht wehrt, werden die noch schlimmer.
 

Noturnus

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Noch...:icon_confused:

Ich mache das schon rund zwei Jahre mit, je mehr ich gegen die angegangen bin, desto mehr Gemeinheiten/ Sanktionen kamen von denen. Erst nach einer erzwungenen/kaum vermeidbaren 60% (2x 30%) Sanktion war ein paar Monate Ruhe. Von der Sanktion habe ich mich bis heute noch nicht erholt, auch finanziell nicht. Die Sachen liegen noch beim Sozialgericht und eine Entscheidung wird wohl noch dauern. Habe jetzt die Befürchtung, daß die wieder auf Sanktions-Tour sind, deshalb meine Sorge!!!
 

Paolo_Pinkel

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Bei mir ist es leider genau anders herum, seit ich mich wehre wird es immer schlimmer!!!
Keine Angst. Das sind die letzten Zuckungen deines SBs. Die "verwalten" ja nicht selten bis zu 300 "Kunden". Irgendwann wird auch er/sie/es einsehen, dass es nicht förderlich ist, wenn man sich aus Ehrgeiz mehr Arbeit antut, als nötig wäre. Einfach weiter Anträge stellen, Widersprüche einlegen, Klagen erheben, Auskünfte gem. §§ 13 - 15 SGB I einfordern:icon_twisted:. Irgendwann wirst auch du dir sein SBchen erzogen haben.
 

Paolo_Pinkel

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Ich mache das schon rund zwei Jahre mit, je mehr ich gegen die angegangen bin, desto mehr Gemeinheiten/ Sanktionen kamen von denen. Erst nach einer erzwungenen/kaum vermeidbaren 60% (2x 30%) Sanktion war ein paar Monate Ruhe. Von der Sanktion habe ich mich bis heute noch nicht erholt, auch finanziell nicht. Die Sachen liegen noch beim Sozialgericht und eine Entscheidung wird wohl noch dauern. Habe jetzt die Befürchtung, daß die wieder auf Sanktions-Tour sind, deshalb meine Sorge!!!
Was wurde Sanktioniert? Hattest du damals eine EGV unterschrieben? Das ist nämlich oft die Wurzel allen Übels.
 

Noturnus

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Keine Angst. Das sind die letzten Zuckungen deines SBs. Die "verwalten" ja nicht selten bis zu 300 "Kunden". Irgendwann wird auch er/sie/es einsehen, dass es nicht förderlich ist, wenn man sich aus Ehrgeiz mehr Arbeit antut, als nötig wäre. Einfach weiter Anträge stellen, Widersprüche einlegen, Klagen erheben, Auskünfte gem. §§ 13 - 15 SGB I einfordern:icon_twisted:. Irgendwann wirst auch du dir sein SBchen erzogen haben.

Da kann ich bisher aber nichts erkennen! Ich habe soviel Anträge, Widersprüche und Klagen laufen, daß ich selber schon den Überblick verloren habe, während die einen ganzen Apparat zur Verfügung haben und sich ständig neue Gemeinheiten einfallen lassen. Habe den Eindruck, die haben sich mich als ihren persönlichen Feind ausgesucht! So und nicht anders!

Es würde mich mal interessieren, ob ihr eure Sachen an einen Anwalt abgegeben habt, oder alles selber macht. Ich bekomme meine Gerichts-Sachen nämlich kaum noch auf die Reihe!
 

Noturnus

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Was wurde Sanktioniert? Hattest du damals eine EGV unterschrieben? Das ist nämlich oft die Wurzel allen Übels.

NEIN! EGV kam dann als VA und das Sozialgericht hat die Klage im Schnellverfahren abgelehnt. Wahrscheinlich war meine Begründung nicht professionell genug. Die EGV war so gestaltet, daß ich die Auflagen gar nicht erfüllen konnte, ohne über die Laufzeit hinweg irgendwann in Sanktionen zu laufen. Erst als ich die Sanktionen hatte, war ein paar Monate Ruhe.
 

Paolo_Pinkel

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Da kann ich bisher aber nichts erkennen! Ich habe soviel Anträge, Widersprüche und Klagen laufen, daß ich selber schon den Überblick verloren habe, während die einen ganzen Apparat zur Verfügung haben und sich ständig neue Gemeinheiten einfallen lassen. Habe den Eindruck, die haben sich mich als ihren persönlichen Feind ausgesucht! So und nicht anders!
Tja, es geht jetzt darum, wer den längeren Atem hat. Außerdem hast du noch nicht beantwortet, was sanktioniert wurde und ob du eine EGV unterschrieben hast.

Es würde mich mal interessieren, ob ihr eure Sachen an einen Anwalt abgegeben habt, oder alles selber macht. Ich bekomme meine Gerichts-Sachen nämlich kaum noch auf die Reihe!
Kannst du machen, wenn du dir einen Beratungshilfeschein holst. Wenn du aber Spaß daran hast, dann machst du das selber. Ich würde dir ersteres empfehlen, wenn dir das zu viel wird. In jedem Fall solltest du dich nicht brechen lassen, sondern das arge Gesindel unter Dampf halten. Vielleicht verschafft das dem ein oder anderen JC-Schergen einen amtlichen Burnout:icon_twisted: Man muss ja auch langfristig planen:biggrin:
 

Paolo_Pinkel

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NEIN! EGV kam dann als VA und das Sozialgericht hat die Klage im Schnellverfahren abgelehnt. Wahrscheinlich war meine Begründung nicht professionell genug. Die EGV war so gestaltet, daß ich die gar nicht erfüllen konnte, ohne über die Laufzeit hinweg in Sanktionen zu laufen. Erst als ich die Sanktionen hatte, war ein paar Monate Ruhe.
Dann melde dich bei deinem nächsten VA, dann wird man dir hier helfen.
 

Noturnus

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Tja, es geht jetzt darum, wer den längeren Atem hat. Außerdem hast du noch nicht beantwortet, was sanktioniert wurde und ob du eine EGV unterschrieben hast.

Kannst du machen, wenn du dir einen Beratungshilfeschein holst. Wenn du aber Spaß daran hast, dann machst du das selber. Ich würde dir ersteres empfehlen, wenn dir das zu viel wird. In jedem Fall solltest du dich nicht brechen lassen, sondern das arge Gesindel unter Dampf halten. Vielleicht verschafft das dem ein oder anderen JC-Schergen einen amtlichen Burnout:icon_twisted: Man muss ja auch langfristig planen:biggrin:

Erster Absatz: Siehe oben.

Zweiter Absatz: Leider gibt es in Hamburg keine Beratungshilfescheine.
Der Spaß ist mir schon lange vergangen! Und es sind mittlerweile schon soviele Sachen, daß ich kaum noch durchsteige! Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, daß man die Beratungsstellen, als Ersatz für die Beratungshilfescheine, vergessen kann. Die Beratungsstellen werden doch von der Stadt finanziert.
 
M

Minimina

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Jo, in Hamburg muss Du zur ÖRA und in Sachen SGB sind die komplett inkompetent imho ist das die "Weisung"

In Hamburg sind viele Dinge anders und ich und auch mehrere Mitstreiter haben den Eindruck, dass wir hier Testgebiet für den Rest der Republik sind.

Wer sich hier wehrt, wird stärker verfolgt und das hört auch nicht auf, wie bei vielen andern die aus anderen Bundesländern berichten.

LG MM
 

Paolo_Pinkel

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Erster Absatz: Siehe oben.

Zweiter Absatz: Leider gibt es in Hamburg keine Beratungshilfescheine.
Der Spaß ist mir schon lange vergangen! Und es sind mittlerweile schon soviele Sachen, daß ich kaum noch durchsteige! Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, daß man die Beratungsstellen, als Ersatz für die Beratungshilfescheine, vergessen kann. Die Beratungsstellen werden doch von der Stadt finanziert.
Von dem geschlossenen System der ÖRA habe ich schon gelesen. Eine ganz fiese Sache, um Betroffene von unabhängiger Hilfe fernzuhalten
==> https://www.elo-forum.org/eingliede...tes-urteil-gegenwehr-egv-va-91441/index2.html
Das ist leider ein Problem und da stimme ich dir zu. Nichtsdestotrotz kannst du hier ggf. bessere Hilfe finden. Es gibt durchaus User aus Hamburg, die trotzdem was bewegt haben. Auch wenn es natürlich schwer ist.
 

Noturnus

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Es gibt durchaus User aus Hamburg, die trotzdem was bewegt haben. Auch wenn es natürlich schwer ist.

Ich habe von mehreren im Bekanntenkreis gehört, daß denen bei der öffentlichen Rechtsberatung von einer Klage abgeraten wurde. Die haben aber ihre Klage dann selber gemacht und haben zumindest am Anfang gewonnen. Mit zunehmender Anzahl der Klagen hatten sie dann aber irgendwann die Richter gegen sich und es wurde fast alles im Klage-Schnellverfahren mit den verrücktesten Begründungen erst einmal abgebügelt.
 

Tetorya

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Jo, in Hamburg muss Du zur ÖRA und in Sachen SGB sind die komplett inkompetent imho ist das die "Weisung"

In Hamburg sind viele Dinge anders und ich und auch mehrere Mitstreiter haben den Eindruck, dass wir hier Testgebiet für den Rest der Republik sind.

Wer sich hier wehrt, wird stärker verfolgt und das hört auch nicht auf, wie bei vielen andern die aus anderen Bundesländern berichten.

LG MM

oje hammer ist das, sollte nicht in ganz deutschland gleich sein ?
na ja dann hat man nicht so viel möglichkeiten sich zu wehren,
ausser man hat selbst eine versicherung und nimmt sich anwalt
 

Llewelyn

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Ich habe von mehreren im Bekanntenkreis gehört, daß denen bei der öffentlichen Rechtsberatung von einer Klage abgeraten wurde. Die haben aber ihre Klage dann selber gemacht und haben zumindest am Anfang gewonnen. Mit zunehmender Anzahl der Klagen hatten sie dann aber irgendwann die Richter gegen sich und es wurde fast alles im Klage-Schnellverfahren mit den verrücktesten Begründungen erst einmal abgebügelt.

Das geht aber auch nur begrenzt. Wenn ein Urteil ausgesprochen wurde, entwickelt es für den Ort Bestandskraft. Wenn der Richter einmal sagt, das & das ist nicht ok, kann er nicht beim nächsten mal sich selbst widersprechen. :icon_evil:
 
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