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Bewerbungen vs. Vermittlungsangebote

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pittiplatsch

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#1
Guten Morgen,

was mir so aufgefallen ist:

In jeder EGV ist die Sprache von Bewerbungen und Vermittlungsangeboten. Der "Kunde" muss seine Bewerbungsbemühungen belegen.

Warum muss der SB oder das JC nicht genauso die Bemühungen um ein Vermittlungsangebot belegen?

Das kann ich nicht verstehen oder nachvollziehen.

VG, pittiplatsch
 

Mario Nette

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#2
Weil die EGV zwar ein Vertrag ist, aber nicht auf gleichberechtigter Ebene. Ich hatte das mal eine SB gefragt. Diese entgegnete mir sinngemäß, Sie könne die ARGE in einer EGV nicht dazu verpflichten, eine bestimmte Anzahl Jobangebote zu machen, weil ja gar nicht sicher ist, ob es diese Anzahl Jobangebote in der Zeit der EGV überhaupt gibt. Auf meine Frage hin, wie ich das dann gewährleisten soll, gab es keine zufriedenstellende Antwort. Allerdings ließe sich da das SGB II anführen, dass hinsichtlich des Fordern-Aspekt vor allem die Leistungsberechtigten in die Pflicht nimmt. Ähnlich kann dann auch das Urteil verstanden werden, nachdem man kein Recht auf den Abschluss einer EGV hat. Und auch kein Recht auf einen Ein-Euro-Job. Und ferner ist es eine organisatorische Frage: Meiner Kenntnis nach bedient sich das Amt zweier Möglichkeiten, für dich einen Job zu finden.
1. automatisches Matching der Bewerberprofile mit den Jobangeboten
2. manuelles Heraussuchen von Jobangeboten
Alle beide Möglichkeiten haben nur eine Basis: Das IT-System. Und darin gibt es dann einfach mal nur - für Jobangebote - die Jobbörse. Dir hingegen wird man sagen - und das steht ja auch in vielen EGVen: Suchen Sie in Zeitungen, im Internet, persönlich, nehmen Sie die Gelben Seiten.

Mario Nette
 

pittiplatsch

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#3
Hallo Mario,

daß dies ein im Ende einseitiger Vertrag ist, war mir nicht so bewusst.
Klar, daß ich vertragliche Pflichten nachkommen muss - egal welcher Vertrag dies ist -, aber daß der "Vertragspartner" sich so einfach aus seinen Pflichten entziehen kann will mir einfach nicht in den Kopf. Jeder andere könnte dafür wegen Vertragsbruch rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn es ganz hart kommt mit einer Konventionalstrafe.

Warum gibt es noch dekmokratische Gesetze, wenn man mit dem SGB doch alles damit aushebelt?

VG, pittiplatsch
 

ShankyTMW

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#4
Ich glaub das fragen sich die meisten, seit das mit Hartz4 angefangen hat. Noch dazu das die meisten Inhalte der sogenannten Verträge ohnehin nicht Vertraglich geregelt werden müssen, weil Sie sowieso schon im SGB festgelegt sind. Vor allem die Pflichten der Antragsteller.

Und seit jeher frag man sich noch, warum selbst eine verweigerung der Unterschrift sanktioniert werden kann obwohl es ein Vertrag ist? OK, um diesem Punkt brauchen wir uns seit dem 1.1.2009 endlich keine Sorgen mehr zu machen (nochm, ich trau dem Frieden nicht so ganz und frag mich wann man diese Lücke wieder schließen wird).

Das ganze ist grundsätlich auf Fordern ausgelegt, und gefördert wird nur wenn möglich, notwendig und sinnvoll - und das dann auch nur nach Ermessen des SBs da eh alles nur KANN-Leistungen, nicht muss. Und was da am Ende bei raus kommt ist einfach nur ein einziger Krampf.

LG
Klaus
 

Mario Nette

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#5
Aber mal eine gegenteilige Überlegung: Wer will wirklich, dass die ARGE Jobs raussucht? Wer es darauf anlegt, dem sucht die ARGE Jobs raus. Frag nicht nach Sonnenschein ... Gemäß SGB ist so gut wie alles zumutbar. Und dann erwächst ggf. auch noch eine Bewerbungsobliegenheit aus diesen Angeboten. Nein danke! Ich suche mir die Jobs dann doch lieber selber.

Mario Nette
 

ShankyTMW

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#6
@Mario
Dem kann ich nur zustimmen :icon_daumen: - aber dumme Gesichter bei Gegenvorschlägen als EGV wenn da ein Satz auftaucht wie:

...Verpflichtet sich die ARGE monatlich mindestens 3 Stellenangebote zu passend den Qualifikationen des "ELOs" zu unterbreiten und den Kritereien einer Versicherungspflichtigen Vollzeitstelle entsprechen...

Obwohl eine berechtigte Förderung kommen dann die Abwehrhaltungen und der VA fast von allein. :icon_twisted:
 

xanathar

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#7
@ Mario:

Aber ist die Tatsache, daß man als Elo so denken muß, das man sich wünschen muß, daß die einem KEINE Stellen anbieten, nicht das eigentliche Problem?

Ich meine, das Ganze wird in den Medien gern so dargestellt, daß die nimmermüden ARGE-Mitarbeiter den Leuten helfen, wieder ins Berufsleben zurückzufinden - oder alternativ eben so, daß diese Schmarotzer einfach nichts tun wollen, und deshalb natürlich zurecht bestraft werden.

De facto trägt aber doch ein sehr großer Teil der ARGE-Mitarbeiter (was ich keineswegs pauschal denen anlasten will, denn das ist ja in der Regel auch so gewollt) exakt gar nichts dazu bei, daß man als Elo eine neue Stelle findet, die den eigenen Qualifikationen, Interessen und Fähigkeiten gerecht wird. Es ist doch, wenn man das hier verfolgt, andauernd dieselbe Abhandlung nach Schema F.

Ich hätte ja noch ein gewisses Verständnis dafür, wenn die ARGEn bei schweren Fällen, bei denen halt nicht zu erwarten ist, daß sie in ihren bisherigen Beruf zurückkehren, "Kunden" auffordern, sich auch auf etwas Anderes, ggf. geringer Qualifiziertes zu bewerben. Aber viele ARGEn geben einem ja erst gar keine Chance. Damit man erst gar keine oder nur möglichst kurz Leistungen bezieht, wird man mit Schwachsinnsmaßnahmen und Sklavenjobs ohne Rücksicht auf die individuellen Schicksale und Chancen "versorgt" und das ist dann eine "erfolgreiche Betreuung", für die man sich auch noch loben läßt. (Die Münstersche Zeitung berichtete z. B. über die ARGE Münster, die diese Methoden besonders gut "raus" hat, Anfang des Jahres in höchsten Tönen: "Hier können sich Arbeitslose gut aufgehoben fühlen". Weil ja angeblich so viele erfolgreiche Vermittlungen erfolgen. Was aber daran liegt, daß ganz Münster ein Hort von Zeitarbeitsfirmen und Call-Centern ist, in die auch die vielen arbeitslosen Akademiker pauschal reingesteckt werden, und daß die ARGE auch gern mal rechtswidrig alle "Neukunden" pauschal in Maßnahmen steckt, um die Statistiken zu beschönigen.)

Ich bin damals zur ARGE hin und dachte allen Ernstes, die HELFEN mir zurück auf die Füße. Bis ich irgendwann gelernt habe, was auch aus Deiner Mail spricht: Je weniger die "für einen tun", um so besser ist es. Weil das ganze System auf der Grundannahme basiert, daß jeder "Kunde" ein fauler Schmarotzer ist, bis er nicht durch die Bereitschaft, so ziemlich alles über sich ergehen zu lassen, das Gegenteil beweist.

Ich kann ja noch akzeptieren, daß man gewisse Zumutungen hinnehmen muß, wenn man staatliche Leistungen empfängt, und sich keine ideale Lösung finden läßt. Aber ich kann nicht begreifen, wieso so viele ARGEn nach einer guten Lösung erst gar nicht suchen, und das sogar ausdrücklich nicht. (Erste Auskunft, als ich mich bei der ARGE anmeldete, war: "Ihr Promotionsstudium und das, was Sie bisher gemacht haben, können Sie natürlich vergessen, wenn Sie hierher kommen.") Wofür betont die Politik denn, wie wichtig die gute Ausbildung der Deutschen im internationalen Wettbewerb ist, wenn dann gut ausgebildete Leute pauschal ans Fließband gestellt oder ins Call-Center gesetzt werden, weil man in den ARGEn nicht die Ressourcen oder den Willen hat, den Leuten bei der Bemühung um einen für sie passenden Job zu helfen?

Für das, was da Tag für Tag abläuft, bräuchte die Agentur doch nicht Abertausende von Arbeitsvermittlern. Da würde es reichen, wenn man computergeneriert jedem ALG-II-Empfänger in bestimmten Abständen eine Übersicht der Zeitarbeitsfirmen sowie willkürlich ausgeloste unspezifische "Stellenangebote" dieser Firmen zuschickt, mit der Aufforderung, bis zum Tag X y Bewerbungen nachzuweisen, ansonsten Sanktion. Die ARGE-Mitarbeiter machen im Prinzip oft nichts anderes, als die "Kunden" auf diese Weise zu "testen".

Ich bin jetzt ein gutes Jahr weg von dem Laden, aber ich finde es immer noch einfach nur zum Heulen, was da abläuft.
 
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#8
Aber mal eine gegenteilige Überlegung: Wer will wirklich, dass die ARGE Jobs raussucht? Wer es darauf anlegt, dem sucht die ARGE Jobs raus. Frag nicht nach Sonnenschein ... Gemäß SGB ist so gut wie alles zumutbar. Und dann erwächst ggf. auch noch eine Bewerbungsobliegenheit aus diesen Angeboten. Nein danke! Ich suche mir die Jobs dann doch lieber selber.

Mario Nette
Das denke ich auch. Gleichzeitig steht einem halbwegs engagierten Sachbearbeiter mehr zur Verfügung,als Angebote aus der behördeneigenen Datenbank zur Verfügung zu stellen. Oftmals geschieht nicht einmal das, aber von Menschen, die sich damit täglich befassen, erwarte ich, dass sie auch andere Wege nutzen und sogenannte Kunden auch als solche begreifen. Letztlich ist es auch eine Frage der persönlichen Haltung: Es gibt derzeit nicht genug Arbeit, für die irgendwer bereit ist, angemessen zu bezahlen.
 
E

ExitUser

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#9
Im grunde ist es den SB, FM, AV so ziemlich egal, was aus ELO wird. die bekommen ihr Gehalt ob sie jemanden helfen einen Job zu bekommen oder nicht. Wieso sollten sie sich also Mühe machen, ihre kostbare Zeit verschwenden und auf ELO eingehen um evtl. sogar was sinnvolles zu leisten, wenn sie eh ihr Geld bekommen?...

In den Medien ist grundsätzlich jeder ELO ein "****" eine faule Socke usw. zumindest wird es dauernt so hingestellt.

Ich hab mir Hartz 4 nicht ausgesucht, ich hab auch nicht das SGB geschrieben...

Ich frag mich eigentlich nur ob es sinnvoller wäre, die AGH etc abzuschaffen und dafür nicht lieber 500 € Regelsatz besser wäre damit man mal anständig überleben kann statt gerade so zu Leben, das man nicht stirbt.

Schließlich zahlen die ja auch noch Geld an die Träger was ja nicht unbedingt wenig sein soll, nur um die Statistik zu fälschen für den nächsten Wahlkampf? Bissel sinnfrei find ich, da können sie ja gleich Pornos mit einbinden, Sex sells...

Wie schon geschrieben, je weniger die für einen tun, desto besser für einen. Da das was sie tun, schwachsinn ist, kein positiven effekt oder gar, wirklich in den 1. Arbeitsmarkt bringt.

Edit: Ups da war nen Badword dabei, sorry.
 

pittiplatsch

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#10
@Mario


...Verpflichtet sich die ARGE monatlich mindestens 3 Stellenangebote zu passend den Qualifikationen des "ELOs" zu unterbreiten und den Kritereien einer Versicherungspflichtigen Vollzeitstelle entsprechen...
Hi Shanky,

so meinte ich das in etwa.

Wäre interessant zu wissen, ob dies mal jemand ausprobiert hat?
 

wolf77

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#11
Hatte es mal probiert mit meinem Gegenvorschlag
Verpflichtung des Amts mir passende Vorschläge zu machen hatte ich aufgenommen.

Danach war erstmal halbes Jahr Funkstille was die EGV angeht.....



Bei der nächsten EGV hat man mich dann dummerweise gut Provoziert, sodass man konstruieren konnte, ich wolle keinen Gegenvorschlag unterbreiten und hat mir nach 2 Wochen Funkstill eeinen VA zugeschickt.

Naja, die EGV per VA läuft in 2 Monaten aus und dann gibt es auch wieder Gegenvorschläge von mir - mit Sicherheit.....
 
E

ExitUser

Gast
#12
Hatte ich auch mehrfach ausprobiert im Gegenvorschlag, der wurde aber nie angenommen auch nicht wo man noch unterschreiben musste bei der EGV.

Die würden sich auch zu viel Arbeit machen, wenn das jeder wollen würde hätten die ja nur noch zu tun. :icon_evil:
 

ShankyTMW

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#13
Hi Shanky,

so meinte ich das in etwa.

Wäre interessant zu wissen, ob dies mal jemand ausprobiert hat?
Auch wenn ihc es ironisch mit entsprechenden Smilie geschrieben hab, ich hab das auch schon ausprobiert. Nimm meinen Satz ernst - die Ironie besteht seit dem 1.1.2009 vor allem darin das man uns ELOs mit einem VA jetzt sogar eher einen Gefallen tut, da besser anfechbar und nichts darin Sanktionierbar.

@xanathar
xanathar sagte :
Ich hätte ja noch ein gewisses Verständnis dafür, wenn die ARGEn bei schweren Fällen, bei denen halt nicht zu erwarten ist, daß sie in ihren bisherigen Beruf zurückkehren, "Kunden" auffordern, sich auch auf etwas Anderes, ggf. geringer Qualifiziertes zu bewerben. Aber viele ARGEn geben einem ja erst gar keine Chance. Damit man erst gar keine oder nur möglichst kurz Leistungen bezieht, wird man mit Schwachsinnsmaßnahmen und Sklavenjobs ohne Rücksicht auf die individuellen Schicksale und Chancen "versorgt" und das ist dann eine "erfolgreiche Betreuung", für die man sich auch noch loben läßt. (Die Münstersche Zeitung berichtete z. B. über die ARGE Münster, die diese Methoden besonders gut "raus" hat, Anfang des Jahres in höchsten Tönen: "Hier können sich Arbeitslose gut aufgehoben fühlen". Weil ja angeblich so viele erfolgreiche Vermittlungen erfolgen. Was aber daran liegt, daß ganz Münster ein Hort von Zeitarbeitsfirmen und Call-Centern ist, in die auch die vielen arbeitslosen Akademiker pauschal reingesteckt werden, und daß die ARGE auch gern mal rechtswidrig alle "Neukunden" pauschal in Maßnahmen steckt, um die Statistiken zu beschönigen.)
Die MAs der ARGEn können das auch gar nicht. die sind beim Profiling schon überfordert. Es fängt damit an,

  • das die Eingabemasken im Rechner für einiges zu begrenzt ist.
  • das man sich auf das Deckungsverhältnis der Fähigkeiten Selbstbestimmung von den Angebotnen Stellen und dem Profil des ELOs verläßt.
  • ein ELO mit weitschweifenden Kenntnissen und mehreren Berufsabschlüssen oder Erfahrungen aus verschiedenen Margen sollte ein Sachbearbeiter zugewiesen sein, der auch den anderen auf diese spezialisierten Sachbearbeitern davon in Kenntnis setzt das da ncoh ein Kunde ist, weil man selbst die Lage auf dem Arbeitsmarkt und eben das andere Berufsbild nicht kennt- das macht aber kaum wer.
  • Man fordert viel, aber gefördert? In der Regel nur aus dem Bereich wo man zuletzt war - nicht das wo man besondere Fähigkeiten mit bringt. Udn am Ende landet man in einer AGH die zwar da von der Überschrift und Untertitel rein passen mögen, aber vom Inhalt her dennoch unbrauchbar sind.
  • Es mangelt auch daran, das Firmen nciht verpflichtet sind der BA ihre offenen Stellen zu vermitteln, diese aufgrund schlecher Erfahrungen eigene Wege gehen (und ja, auch das nur Firmenintern vermittelt wird, viele Jobs nur über Vitamin "B." vermittelt werden etc. - das gehört mit dazu) - und auch die BA & ARGE zum größten Teil nur eben das hat, was in Ihrer VAM drin ist - und das sind die Datensammler (Private Arbeitsvermittler und Zeitarbeitsfirmen)
  • und und und...


Diese Liste könnt ich ewig lang werden lassen, aber das sind meien eigeneen Eindrücke und Erfahrungen mit dem was da läuft und weswegen ich Mario vollkommen zustimme. Je weniger die von sich aus machen, desto weniger Schaden richten sie an - nur wenn es trifftige Grüde gibt die ARGE MAs aktiv werden lassen (zB. um gezielte Schulungen durh zu bekommen - auch wenn das ein echter Eiertanz dann ist mit eienr 20% Chance das man nicht doch wieder in eien andere Sinnfreie Maßnahme gepackt wird).
 

Fotoz

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#14
Hi Shanky,

so meinte ich das in etwa.

Wäre interessant zu wissen, ob dies mal jemand ausprobiert hat?
Ja, wurde mal von mir in die EGV als mein Vorschlag mit aufgenommen.

Das Ergebniss und die Reaktion der ARGE verrate ich aber nicht. :icon_smile:


EGV ... Verwaltungsakt.
 

Saturn

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#15
Bei der nächsten EGV hat man mich dann dummerweise gut Provoziert, sodass man konstruieren konnte, ich wolle keinen Gegenvorschlag unterbreiten und hat mir nach 2 Wochen Funkstill eeinen VA zugeschickt.
Was genau hat der SB den gemacht oder gesagt (zwecks Fragenkatalog für`s nächste mal)?
 
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