Bewerbungen trotz Krankheit?

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PAPMobber

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mein "berater" bein der arbeitsagentur sagte, trotz krankheit müsste ich weiterhin bewerbungen schreiben und auch auf rückfragen von unternehmen antworten.
ist das richtig?
 

Atlantis

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der ar... was macht der wenn du dir beide hände gebrochen hättest
oder die hand krätze plagt dich.
wenn du krank bist geht den die erkrankung ein sch.. dreck an.
ich fass es nicht ich habe mal eine vorladung zum termin
bekommen obwohl die wussten das die krankmeldung vorlag.
auf der rückseite des einladungswisches dort wo stand wenn man nicht
kommen möchte reingeschrieben ich bin bis auf weiteres krank geschrieben
und werde den termin nicht wahrnehmen kopie gemacht mit einschreiben- rückschein zugeschickt, danach war sendepause bis heute, 2 jahre später krankgeschrieben bin ich noch immer nun war zwischenzeitlich auf der intensivstation am monitor.
nun läuft der rentenantrag zum zweiten mal den ersten hatten sie abgelehnt.
 

PAPMobber

Elo-User'in - eingeschränkt
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Selbstverständlich bekommen die nicht die diagnose.
beim lesen ähnlicher themen hier war mir aufgefallen, dass es noch keine höchstrichterliche entscheidung gibt.
ist dieses thema unwichtig?
 

PAPMobber

Elo-User'in - eingeschränkt
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Gesagt oder geschrieben??? Was er sagt, sollte dir gleichgültig sein.
er hat es geschrieben. aber ohne paragraphen zu erwähnen. hatte mich angerufen und das dann gesagt - ich bat um ein schriftliches verlangen.
weshalb macht es denn einen unterschied, wenn er es nur gesagt hätte und mir nicht noch geschrieben hätte? wäre das dann ungültig?
 
E

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Wenn er es sagt, kann es dir in einem Ohr reingehen und in dem anderen wieder rausgehen. Wenn er es schreibt, ist es eine verbindliche Information.

Ich rate dir mal folgendes: Schreibe an deinen SB mal ein Briefchen und bitte ihn, dir doch zu schreiben, in welchem Gesetz oder in welcher Dienstanweisung steht, dass sich Krankgeschriebene bewerben müssen, denn schließlich können sie ja nicht zu Vorstellungsterminen krank erscheinen. Dann werden sie ja erst recht nicht eingestellt. Und dann teilst du ihm noch mit, dass diese Bitte sich auf seine Auskunftspflicht nach § 15 SGB I basiert.

Ich wette, der antwortet nicht. Dann schreibst du eine Fachaufsichtsbeschwerde wegen Untätigkeit zu seinem Vorgesetzten.

Oder er antwortet mündlich. Dann sag ihm, dass du das schriftlich benötigst, da du sonst eine Fachaufsichtsbeschwerde einreichen wirst.
 

PAPMobber

Elo-User'in - eingeschränkt
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guter rat! danke!
wann ist denn die beschwerde wegen untätigkeit fällig? nach 6 monaten üblicherweise?
der sb meinte, bewerbungen oder firmenanfragen beantworten könne man auch von zuhause machen.
wie könnten die von dir genannten beschwerden in textform lauten?
muß ich bis zu seiner antwort folge leisten?
wußte gar nicht, daß man beschwerde machen kann, wenn man was mündlich gesagtes nicht schriftlich bekommt! kann der sb nicht sagen: "da könnte ja jeder kommen" ?
 
E

ExitUser

Gast
Eine Fachaufsichtsbeschwerde ist eine Beschwerde, wenn der SB nicht korrekt arbeitet. Die schreibst du an den Vorgesetzten. So in etwa

Fachaufsichtsbeschwerde gegen Herrn....

Am ..... teilte mir Herr (name des SB) mit, dass ich auch bei Krankmeldung Bewerbungen schreiben müsse und diesen nachgehen müsse. Auf meine Anfrage vom....., auf welcher Basis sich diese Aussage basiert, bekam ich keine schriftliche Antwort. Herr (Name des SB) kam somit nicht seiner Auskunftspflicht nach § 15 SGB I nach.

Ich bitte um Mitteilung, auf welcher Basis sich diese Aussage basiert.

Mit freundlichen Grüßen

Anlage:
1.Schriftliche Aussage von Herrn...
2. Meine Anfrage vom....


Ich vermute, das war entweder eine Form von Druckerzeugung, oder es besteht tatsächlich irgend eine hausinterne Dienstanweisung. D.h., eine Anleitung der Führung deiner ARGE, dass er den Leistungsempfänger das mitteilen soll und auch sanktionieren soll. Evtl. legt man dir dann diese Dienstanweisung vor. Da diese aber bundesweit nicht gültig ist, brauchst du dich nicht daran zu halten. Wenn du deswegen sanktioniert wirst, gehst du zum Anwalt mit einem Beratungsschein.

Im Prinzip kannst du dir auch den ganzen Umstand sparen. Bewerbe dich bei Krankheit einfach nicht und wenn du eine Sanktion bekommst, gehst du zum Anwalt. Der schreibt einen Widerpsruch und eine EA für das Sozialgericht und du hast dein Geld ganz schnell wieder zurück. Dauert im Eilverfahren ca. 3 - 4 Wochen.
 

PAPMobber

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Im Prinzip kannst du dir auch den ganzen Umstand sparen. Bewerbe dich bei Krankheit einfach nicht und wenn du eine Sanktion bekommst, gehst du zum Anwalt. Der schreibt einen Widerpsruch und eine EA für das Sozialgericht und du hast dein Geld ganz schnell wieder zurück. Dauert im Eilverfahren ca. 3 - 4 Wochen.
danke mobydick. hat der widerspruch in diesem fall eine aufschiebende wirkung, da kein va vorliegt? ich nehme an, den anwalt muß das arbeitsamt zahlen, oder? sonst müsste ich das selbst machen. hoffentlich werden die nachzahlungen auch verzinst!
 
E

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Gast
hat der widerspruch in diesem fall eine aufschiebende wirkung, da kein va vorliegt? ich nehme an, den anwalt muß das arbeitsamt zahlen, oder? sonst müsste ich das selbst machen. hoffentlich werden die nachzahlungen auch verzinst!
Die aufschiebende Wirkung ist in diesem Fall überflüssig, denn es liegt in deinem Interesse, dass hier schnell gehandelt wird und du dein Geld wiederbekommst.

Der Anwalt schreibt dir einen Widerspruch für das Amt, so nach dem Motto: "Es liegt keine Gesetz und keine Dienstanweisung für Ihre Aussage vor". Dazu macht er eine Einstweilige Anordnung für das Sozialgericht, in der steht: "Ich beantrage, die Sanktion sofort zurückzunehmen, da die Existenz des leistungsempfängers bedroht ist" Und dann wird er noch den Widerspruch, den er geschrieben hat, beilegen. Da ist nämlich die Begründung für die nicht gerechtfertigte Sanktion enthalten. Nur wegen der nicht gesicherten Existenz geht das im Eilverfahren; dann hast du in wenigen Wochen dein Geld zurück. Ansonsten kannst du manchmal lange auf so einen richterlichen Beschluss warten.

Unabhängig von Gesetz oder Dienstanweisung rate ich dir, dich bei kleineren Wehwehchen (wie z.B. ein Zeh gebrochen, oder ähnliches), zumindest Bewerbungen abzuschicken, weil es dich nicht daran hintert. Es wäre ein Missbrauch der Krankmeldung, wenn du es nicht tust, und daraus zieht der Gesetzgeber oft Konsequenzen für alle. Stell dir vor, du musst aus irgend einem Grund mal ein Attest für deine "Erkrankung" vorlegen!
 

keinherdentier

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Wie jetzt? Bewerben trotz Krankheit? Selbst mit einem gebrochenen Zeh, geht das nicht. A - die Bewerbungen müssen zum Briefkasten, was sich schon mal schlecht macht, mit einem gebrochenen Zeh. B - was tun wenn ein AG tatsächlich auf die Bewerbung eingeht? Der Zeh ist ja immer noch gebrochen!
 
E

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Wie jetzt? Bewerben trotz Krankheit? Selbst mit einem gebrochenen Zeh, geht das nicht. A - die Bewerbungen müssen zum Briefkasten, was sich schon mal schlecht macht, mit einem gebrochenen Zeh. B - was tun wenn ein AG tatsächlich auf die Bewerbung eingeht? Der Zeh ist ja immer noch gebrochen!
Gut, es war auch nur eine Empfehlung. Jeder muss wissen was er macht. Aber wenn ich eine Stellung finden will, dann tue ich es im eigenen Interesse immer wenn ich es kann. Das ist unabhängig von einer krankmeldung. Ich bin manchmal auch krank und sitze am PC. Kommt darauf an was ich habe.

Aber rechtlich gesehen kann es nicht gefordert werden.
 

PAPMobber

Elo-User'in - eingeschränkt
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wenn man nicht zum briefkasten kann, könnte man ja auch welche mit email senden. in tacheles ratgeber alg2/sozialhilfe habe ich in der neuen ausgabe gelesen, dass auch die form der onlinebewerbung laut ba-richtlinie bezahlt wird. gibt es jetzt für jede email bewerbung 5 euro?
 

Drueckebergerin

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Stell dir vor, du musst aus irgend einem Grund mal ein Attest für deine "Erkrankung" vorlegen!
Wie Attest für seine Erkrankung???

Die Diagnose geht das JC bzw. ARGE allenfalls einen feuchten Kehricht an.....

Die können höchstens zum Amtsarzt schicken, ob weiterhin AU besteht oder nicht.

Auch der Amtsarzt darf ohne Einwilligung die Diagnose nicht weitergeben.
 

avalon

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Wer meint, eine Krankheit entbinde von der Pflicht zur Bewerbung, sollte die Rechtsgrundlage nennen. Es hängt davon ab. Eine AU bedingt nicht zwingend, das man
keinen brief schreiben kann, kann das aber bedeuten. Und eine AU bedeutet nicht zwingend, dass man auch in absehbarer Zeit keine Vorstellungsgespräche wahrnehmen kann- kann das aber bedeuten. Der Irrglaube, eine AU entbinde pauschal von jeder denkbaren Verpflichtung, wird in der Rechtsprechung deftig abgekanzelt! Eine AU besagte ganau das, was draufsteht: im falle eines Arbeitslosen nämlich, dass eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Zeit nicht möglich ist!

Insofern ist die Aufforderung, Du solltest den SB zur Nennung der Rechtsgrundlage auffordern, mit Vorsicht zu geniessen. Die Rechtsgrundlage ist die allgemeine Bewerbungspflicht, einer weiteren Bedarf es nicht. Wenn Du dieser Pflicht nicht nachkommen kannst, bedarf es als Nachweis eines Attestes.
 

Atlantis

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Wer meint, eine Krankheit entbinde von der Pflicht zur Bewerbung, sollte die Rechtsgrundlage nennen. Es hängt davon ab. Eine AU bedingt nicht zwingend, das man
keinen brief schreiben kann, kann das aber bedeuten. Und eine AU bedeutet nicht zwingend, dass man auch in absehbarer Zeit keine Vorstellungsgespräche wahrnehmen kann- kann das aber bedeuten. Der Irrglaube, eine AU entbinde pauschal von jeder denkbaren Verpflichtung, wird in der Rechtsprechung deftig abgekanzelt! Eine AU besagte ganau das, was draufsteht: im falle eines Arbeitslosen nämlich, dass eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Zeit nicht möglich ist!

Insofern ist die Aufforderung, Du solltest den SB zur Nennung der Rechtsgrundlage auffordern, mit Vorsicht zu geniessen. Die Rechtsgrundlage ist die allgemeine Bewerbungspflicht, einer weiteren Bedarf es nicht. Wenn Du dieser Pflicht nicht nachkommen kannst, bedarf es als Nachweis eines Attestes.

so lange er krankgeschrieben ist muss er garnichts .
da nützt das gesülze einer allgmeinen bewerbungspflicht oder andere konstruierte gründe nichts.
aus versicherungs gründen muss sich da auch keiner eine vorstellung
antun, was ist wenn er unter medikamenten einfluss nicht fahren darf,
oder er ist ein bischen benommen im kopf, der SB kann sich mal an die füße riechen mehr nicht.der SB kann dich mal gern haben und garnichts verlangen so lange du krankgeschrieben bist.
ihre dienstanweisungen sind keine gesetze damit kommen die beim sozialgericht nicht durch.
 
E

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Wer meint, eine Krankheit entbinde von der Pflicht zur Bewerbung, sollte die Rechtsgrundlage nennen. Es hängt davon ab. Eine AU bedingt nicht zwingend, das man
keinen brief schreiben kann, kann das aber bedeuten. Und eine AU bedeutet nicht zwingend, dass man auch in absehbarer Zeit keine Vorstellungsgespräche wahrnehmen kann- kann das aber bedeuten. Der Irrglaube, eine AU entbinde pauschal von jeder denkbaren Verpflichtung, wird in der Rechtsprechung deftig abgekanzelt! Eine AU besagte ganau das, was draufsteht: im falle eines Arbeitslosen nämlich, dass eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Zeit nicht möglich ist!

Insofern ist die Aufforderung, Du solltest den SB zur Nennung der Rechtsgrundlage auffordern, mit Vorsicht zu geniessen. Die Rechtsgrundlage ist die allgemeine Bewerbungspflicht, einer weiteren Bedarf es nicht. Wenn Du dieser Pflicht nicht nachkommen kannst, bedarf es als Nachweis eines Attestes.
Sehen wir es mal so: Es gibt kein Gesetz, dass dich von dieser Pflicht entbindet, es gibt aber auch keins,das dich ausdrücklich dazu zwingt. Wenn du aber länger krankgeschrieben bist, kannst du z.B. keine Bewerbungstermine wahrnehmen. Und ich finde es von einem SB recht unverschämt, dass er dir ausdrücklich mitteilt, dass du dich auch bei Krankheit bewerben musst. Deshalb die Frage: Auf welches Gesetzesgrundlage kann er dich dazu zwingen?
 

avalon

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Es gibht auch kein Gesetz, das Dich dazu zwingt, Dich zu bewerben, wenn es regnet oder der Nachbar "Schwarzbraun ist die Haselnuss" singt! Es gibt nur ein gesetz, dass Dich dazu zwingt, Dich zu bewerben. Und solange Du kein Attest hast, dass das nicht geht, musst Du das tun.

Natürlich -ich habe es ja geschrieben- gibt es Erkrankungen, bei denen das nicht möglich/sinnvoll ist. Aber eine Arbeitsunfähigkeit ist allgemein gesprochen keine Bewerbungsunfähigkeit. Es ist halt so, wie es immer ist: wer einer gestzlichen Verpflichtung aus gesundheitlichen Gründen nicht nachkommen kann, muss das nachweisen. Eine AU weist das nicht nach, sondern etwas ganz anderes!

Es hat eben alles seine zwei Seiten: auf entsprechende Nachfrage habe ich hier schon ein paar mal geatwortet, dass man währende einer AU alles tun darf, was die Genesung nicht behindert, also auch ins Schwimmbad gehen, verreisen oder was auch immer, je nach Krankheit! Gleiches gilt auch für Pflichten: ein Patient mir gebrochenem Zeh ist nicht in gleicher Weise von Pflichten während der Erkrankung entbunden wie jemand, der im Koma auf der Intensivstation liegt!


Aber genug davon, diese Dikussion führt zu nichts! Jetzt werden wieder jede Menge beispiele kommen, in denen eine Berwerbung während AU nicht sinnvoll/möglich ist. Nur hilft das nichts und ist nicht temenrelevant: wichtig ist, dass es sehr viele Fälle gibt, wo das möglich ist!
 

Sieghelm

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Habe eine AU vom 5.1.09 - 18.2.09 (Unfall am 5.Januar)
Nach einem Telefonat mit meinem SB war klar.
KEINE BEWERBUNGSPFLICHT WÄHREND DER KRANKHEIT!:icon_cry:
 

Atlantis

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Es gibht auch kein Gesetz, das Dich dazu zwingt, Dich zu bewerben, wenn es regnet oder der Nachbar "Schwarzbraun ist die Haselnuss" singt! Es gibt nur ein gesetz, dass Dich dazu zwingt, Dich zu bewerben. Und solange Du kein Attest hast, dass das nicht geht, musst Du das tun.

Natürlich -ich habe es ja geschrieben- gibt es Erkrankungen, bei denen das nicht möglich/sinnvoll ist. Aber eine Arbeitsunfähigkeit ist allgemein gesprochen keine Bewerbungsunfähigkeit. Es ist halt so, wie es immer ist: wer einer gestzlichen Verpflichtung aus gesundheitlichen Gründen nicht nachkommen kann, muss das nachweisen. Eine AU weist das nicht nach, sondern etwas ganz anderes!

Es hat eben alles seine zwei Seiten: auf entsprechende Nachfrage habe ich hier schon ein paar mal geatwortet, dass man währende einer AU alles tun darf, was die Genesung nicht behindert, also auch ins Schwimmbad gehen, verreisen oder was auch immer, je nach Krankheit! Gleiches gilt auch für Pflichten: ein Patient mir gebrochenem Zeh ist nicht in gleicher Weise von Pflichten während der Erkrankung entbunden wie jemand, der im Koma auf der Intensivstation liegt!


Aber genug davon, diese Dikussion führt zu nichts! Jetzt werden wieder jede Menge beispiele kommen, in denen eine Berwerbung während AU nicht sinnvoll/möglich ist. Nur hilft das nichts und ist nicht temenrelevant: wichtig ist, dass es sehr viele Fälle gibt, wo das möglich ist!
Wenn der Krankenschein bei der ARGE vorliegt muss kein Attest zusätzliches vorgelegt werden , wo ist das Gesetz dafür, zu mal dann ja auch dort stehen würde mit was man erkrankt ist und das geht dem ein sch..dreck an, ein Attest würde ja auch noch Geld Kosten, der SB kann uns mal Gern haben.
 

Atlantis

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Es gibht auch kein Gesetz, das Dich dazu zwingt, Dich zu bewerben, wenn es regnet oder der Nachbar "Schwarzbraun ist die Haselnuss" singt! Es gibt nur ein gesetz, dass Dich dazu zwingt, Dich zu bewerben. Und solange Du kein Attest hast, dass das nicht geht, musst Du das tun.

Natürlich -ich habe es ja geschrieben- gibt es Erkrankungen, bei denen das nicht möglich/sinnvoll ist. Aber eine Arbeitsunfähigkeit ist allgemein gesprochen keine Bewerbungsunfähigkeit. Es ist halt so, wie es immer ist: wer einer gestzlichen Verpflichtung aus gesundheitlichen Gründen nicht nachkommen kann, muss das nachweisen. Eine AU weist das nicht nach, sondern etwas ganz anderes!

Es hat eben alles seine zwei Seiten: auf entsprechende Nachfrage habe ich hier schon ein paar mal geatwortet, dass man währende einer AU alles tun darf, was die Genesung nicht behindert, also auch ins Schwimmbad gehen, verreisen oder was auch immer, je nach Krankheit! Gleiches gilt auch für Pflichten: ein Patient mir gebrochenem Zeh ist nicht in gleicher Weise von Pflichten während der Erkrankung entbunden wie jemand, der im Koma auf der Intensivstation liegt!


Aber genug davon, diese Dikussion führt zu nichts! Jetzt werden wieder jede Menge beispiele kommen, in denen eine Berwerbung während AU nicht sinnvoll/möglich ist. Nur hilft das nichts und ist nicht temenrelevant: wichtig ist, dass es sehr viele Fälle gibt, wo das möglich ist!
ich kann deine märchen mit dem nachweis nicht nachvollziehen hier erzählst du den leuten etwas was so nicht stimmt das ist dein feuchter traum mit dem nachweis bei erkrankung der gelbe schein reicht aus basta und nichts muss man jemande dort nachweisen.
 

Atlantis

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Habe eine AU vom 5.1.09 - 18.2.09 (Unfall am 5.Januar)
Nach einem Telefonat mit meinem SB war klar.
KEINE BEWERBUNGSPFLICHT WÄHREND DER KRANKHEIT!:icon_cry:

hast dich eingek... und gefragt wie das bei erkrankung ist
ich frag mich wenn sie dich ins krankenhaus bringen rufst du da auch noch an muss ich die bewerbungen schreiben:icon_kotz:
 
E

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Es gibht auch kein Gesetz, das Dich dazu zwingt, Dich zu bewerben, wenn es regnet oder der Nachbar "Schwarzbraun ist die Haselnuss" singt! Es gibt nur ein gesetz, dass Dich dazu zwingt, Dich zu bewerben. Und solange Du kein Attest hast, dass das nicht geht, musst Du das tun.
Natürlich -ich habe es ja geschrieben- gibt es Erkrankungen, bei denen das nicht möglich/sinnvoll ist. Aber eine Arbeitsunfähigkeit ist allgemein gesprochen keine Bewerbungsunfähigkeit. Es ist halt so, wie es immer ist: wer einer gestzlichen Verpflichtung aus gesundheitlichen Gründen nicht nachkommen kann, muss das nachweisen. Eine AU weist das nicht nach, sondern etwas ganz anderes!
Jetzt polter doch hier nicht so laut. Jetzt sind wir ja bald wieder bei der Bettlägerigkeitsbescheinigung, die es auch nicht gibt.



Aber genug davon, diese Dikussion führt zu nichts! Jetzt werden wieder jede Menge beispiele kommen, in denen eine Berwerbung während AU nicht sinnvoll/möglich ist. Nur hilft das nichts und ist nicht temenrelevant: wichtig ist, dass es sehr viele Fälle gibt, wo das möglich ist!
Ich frag mal ein wenig neugierig: Warum hängst du dich rein, wenn du meinst, dass die Diskussion zu nichts führt?
 

avalon

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Ich frag mal ein wenig neugierig: Warum hängst du dich rein, wenn du meinst, dass die Diskussion zu nichts führt?
Weil der Fragesteller nicht nur Antworten kriegen darf, denenzufolge nicht ist, was nicht sein darf. Wenn er aus dem Thread die Schlussfolgerung zieht, nach einschlägigen Urteilen zu suchen und sich zu überlegen, was er denn einem Sozilarichter sagt, der ihn fragt, warum er wegen seiner Erkrankung eine Anfrage eines potenziellen AG nicht beantwortet hat, bin ich doch schon zufrieden. Danach soll er für sich entscheiden, was er macht. Wenn er eine schwere Grippe hat, kann er das locker beantworten, bei einem gebrochenen Zeh kommt er eher in Erklärungsnot. Ich weiss nicht, was er hat, muss ich auch nicht wissen.

Euch will ich nicht bekehren! Ihn auch nicht!
 

PAPMobber

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Ortsabwesenheit bei Krankheit?

Es hat eben alles seine zwei Seiten: auf entsprechende Nachfrage habe ich hier schon ein paar mal geatwortet, dass man währende einer AU alles tun darf, was die Genesung nicht behindert, also auch ins Schwimmbad gehen, verreisen oder was auch immer, je nach Krankheit!
viele dank euch!

der geschilderte sachverhalt von avalon ist mir aus dem arbeitsrecht geläufig.

nun habe ich die frage: ist es auch im sozialrecht so, dass man während der krankheit sich beispielsweise bei ein paar hundert kilometer entfernten verwandten aufhalten darf? und dann auch den posteingang nicht zu beachten braucht?
 
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