Bewerbungen soll ich schreiben- aber Leistungsverbot aus dem Vermittlungsbudget (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

guinan

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Hi,

jetzt koche ich gerade richtig :mad:

Erst soll ich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen, dann lehnt das die Rentenversicherung ab, dann soll ich klagen, weil ich ja sonst "potentiell" doch leistungsberechtigt sein könnte- was ich seit über einem Jahr mache. Dann wird mir der Bildungsgutschein wegen Krankheit gestrichen.

Nun letzten Monat wechsele ich in die Rehaabteilung des Jobcenters - dachte nun gehts los, kriege auch erst einen 1-Euro-Job in einer Rehaeinrichtung angeboten, wo ich mich erproben kann. Prima denke ich, ist ein Anfang. Aber weil ich mich weigerte, zu erzählen, ob ich noch in Psychotherapie bin (Datenschutzbeauftragter kümmert sich schon darum, das wollten die nämlich sogar in die Eingliederungsvereinbarung aufnehmen, dass ich gesundheitlich Auskunft geben soll und das mach ich nicht, führte bisher nur dazu, dass mir der Bildungsgutschein gestrichen wurde und NICHT zu Hilfe) nahm man mir dieses Angebot wieder weg und sagte: Gut, dann eben normale Vermittlung. Darauf 3 Zeitarbeitsfirmen bekommen, die sich zum Glück nie wieder bei mir gemeldet haben. Selbst habe ich mich um Ausbildungsplätze beworben. Nun hab ich- nach bestandenem Eignungstest, wo ich auch gerne die Fahrkosten erstattet bekommen möchte, ein Vorstellungsgespräch. Also Fahrtkosten beantragt und da sagte man mir, die werden nicht durchgehen, da es ein Leistungsverbot gäbe aufgrund der Klage.

Ja, wenn die mich doch auffordern mich zu bewerben müssen die doch auch die Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen und für Bewerbungskosten tragen, oder sehe ich das falsch?
 

guinan

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Danke. Aber ich werds erst wieder einklagen müssen....ist nicht das erste Mal, dass sie behaupten, ich sei ein "Sonderfall" und da liefe alles anders. Wie viele Jahre noch warten...das dauert ja auch wieder.
 
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Danke. Aber ich werds erst wieder einklagen müssen....ist nicht das erste Mal, dass sie behaupten, ich sei ein "Sonderfall" und da liefe alles anders. Wie viele Jahre noch warten...das dauert ja auch wieder.
Hast Du eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten in der die Kostenübernahme ausgeschlossen wird?
Denn:
Steht davon nichts im Schreiben oder erwähnt der Personaler das Thema Fahrtkosten nicht am Telefon, kann der Bewerber davon ausgehen, dass Kosten übernommen werden.
Vorstellungsgespräch: Arbeitgeber muss Fahrtkosten zahlen - Bewerbung - FOCUS Online - Nachrichten
 

guinan

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Nein wird nicht ausgeschlossen. Aber als ich beim Eignungstest im selben Unternehmen war (zusammen mit etwa 50 Schulabgängern) gabs ja auch keine Fahrtkosten. Und ist ja nur ne Ausbildung und kein Job. Von daher weiß ich nicht....wills mir ja auch nicht deshalb mit denen verderben. In meinem Alter ne Ausbildung kriegen wäre schon ein Glücksfall.
 
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Nein wird nicht ausgeschlossen. Aber als ich beim Eignungstest im selben Unternehmen war (zusammen mit etwa 50 Schulabgängern) gabs ja auch keine Fahrtkosten. Und ist ja nur ne Ausbildung und kein Job. Von daher weiß ich nicht....wills mir ja auch nicht deshalb mit denen verderben. In meinem Alter ne Ausbildung kriegen wäre schon ein Glücksfall.
Ich kenne zwar keine Fristen innerhalb derer Du die Fahrtkosten nach § 670 BGB geltend machen kannst/musst, aber Du könntest ja evtl. nachträglich, also nach Ablehnung der Ausbildungsstelle, versuchen daran zu kommen.

Evtl. solltest Du Dir noch überlegen Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen und nachdem Du den Widerspruchsbescheid erhalten hast Antrag auf e.A. beim SG einzureichen, vorausgesetzt es passt zeitlich.
 

guinan

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Ja werde ich. Geht alles inzwischen immer in die Wiederspruch und dann gleich vor Gericht.
 
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