Bewerbungen: Sagt wenigstens Nein! | ZEIT ONLINE (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

0zymandias

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Guten Bewerbungen lege ich die Absage gleich bei.

Die lässt sich einfach mit einem Absagengenerator erzeugen und es muss keiner mit der Enttäuschung leben, eine Serienabsage verschicken zu müssen.

Denn merke: Es keine zweiten ersten Eindruck.
 

Stadtkatze

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Ach und ich dachte das liegt an meinem Alter... Hab' mich lange nicht bewerben müssen. Aber jetzt leider.

Früher (nein, war nicht ALLES besser) war eine Absage normal und auch die Rücksendung der Unterlagen.

Jetzt, mit 50+ bekomme ich keine Antworten mehr. Aber das scheint ja ganz normal zu sein.

Ist verdammt schwer, sich daran zu gewöhnen. Akzeptieren werd' ich's nie.
 

R8X6

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Es gibt keine Zahlen dazu, wie viele Bewerbungen unbeantwortet bleiben. In einer Umfrage klagen drei Viertel von ihnen darüber, dass gar keine Antwort kommt oder aber sehr spät
Dann mal eine Lebensweisheit für alle Kläger: Keine Antwort ist auch eine Antwort.
und so vage, dass sie die Gründe für die Ablehnung nicht verstehen.
Weil sie die Gründe nicht verstehen wollen. Wenn man jedem die wirklichen Gründe nennen würde, würde diese Welt genau so wenig funktionieren, wie wenn jeder zu jeder Zeit die Wahrheit sagt und es keine Lügen gäbe. Der Hauptgrund ist bei einer Absage immer deutlich: es besteht kein Interesse und das Unternehmen wird sich andere Leute suchen.
Bekannt ist aber, dass die meisten Arbeitsuchenden mit der Rückmeldung der Firmen unzufrieden sind.
Klar, weil sie keine positive Rückmeldung bzw. keinen Arbeitsvertrag bekommen und somit weiter suchen müssen. Das tut mir aber leid. So ist das Leben!
 

Kerstin_K

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Ich habe in letzter Zeit viele Anzeigen gesehen, wo drinstand, dass die unterlagen nicht zurueckgeschickt, sondern vernichtet werden. In meiner Ausbildung habe ich mal gerlernt, dass die Unterlagen zumindest zur Abholung aufbewahrt werden muessen, da Eigentum des Bewerbers. Gilt das nicht mehr?

Auch beliebt: Die Aufforderung, einen frankierten Rueckumschlag beizulegen. Wenn man die Unterlagen wieder haben moechte.
 

0zymandias

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[...]
Früher (nein, war nicht ALLES besser) war eine Absage normal und auch die Rücksendung der Unterlagen.
[...]
Als noch Schreibmaschinen mit vergleichsweise viel Aufwand benutzt wurden, kam nahezu immer eine Antwort.
Es wäre nämlich eine schlechte Werbung gewesen, wenn Bewerbungen im Nichts verschwunden wären.

Heute, wo mit ein paar Klicks ein nahezu kostenloser Praktikant oder Azubi eine Standardantwort zurückmailen könnte, kommt ... nix.

Das hat mit Dir wenig bis (wahrscheinlicher) nichts zu tun, sondern eher mit der Arbeitsmarktsituation. :wink:
 

Vidya

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Heute, wo mit ein paar Klicks ein nahezu kostenloser Praktikant oder Azubi eine Standardantwort zurückmailen könnte, kommt ... nix.:
Nö- auch da gibt es an und ab Lichtblicke. Kostprobe aus Antwort auf meine Bewerbung vom 28.11.2016 bei mir:

wir danken für Ihre Bewerbung und das entgegengebrachte Interesse.
Nach eingehender Prüfung Ihrer Unterlagen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir Ihnen momentan keine passende Position anbieten können.

Wir bedauern, Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt keine positive Nachricht geben zu können.
Sollten Sie in Zukunft eine interessante Stellenausschreibung auf unserer Homepage entdecken, nehmen wir Ihre erneute Bewerbung gerne entgegen.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

XXXXX
Auszubildende - auch bekannte ZAF.

Oder -eine Antwort von Anfang Januar 2017:

wir bedanken uns für Ihre Bewerbung und das damit zum Ausdruck gebrachte Interesse an einer Mitarbeit in unserem Unternehmen.

Es ist uns nicht leicht gefallen, unter der Vielzahl qualifizierter Bewerbungen eine Auswahl zu treffen. Leider können wir im engeren Kreis der Bewerber nur diejenigen Kandidaten berücksichtigen, deren Qualifikationsprofil den spezifischen Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle entspricht.

Bitte sehen Sie unsere Entscheidung nicht als Bewertung Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten an. Für Ihren weiteren Berufsweg wünschen wir Ihnen viel Erfolg sowie alles Gute für Ihre persönliche Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen
xxxxx
Praktikant einer etablierten ZAF - welche bekannterweise jüngere Kandidaten bevorzugt.

Das hat mit Dir wenig bis (wahrscheinlicher) nichts zu tun, sondern eher mit der Arbeitsmarktsituation. :wink:
Insbesondere wird der Verdrängungswettbewerb zwischen SGB III – Bewerbern und SGB II – Bewerbern, insbesondere im Helferbereich, weiterhin Bestand haben, insofern werden hier bevorzugt SGB III Bewerber Antwort auf Bewerbungen erhalten - wenn überhaupt, weil die AG die Elo als solche nicht mehr als vollwertige Bewerber wahrnehmen, woran die Arbeitsmarktpolitik nicht wirklich etwas ändern will.
 

0zymandias

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Ja, das ist aber auch eine sehr schöne Kotsprobe und man hört förmlich zwischen den Zeilen den Absagegenerator genüsslich auf dem Büttenpapier mümmeln.

Mir persönlich ging es aber jetzt eher mehr um Arbeitgeber und weniger um Arbeitnehmer, wie ZAFen es sind.
 

Vidya

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Ja, das ist aber auch eine sehr schöne Kotsprobe und man hört förmlich zwischen den Zeilen den Absagegenerator genüsslich auf dem Büttenpapier mümmeln.
Was das betrifft, dies traf nur auf #24 zu. Dieser AG war keine ZAF sondern ein Verband. Also völlig unverfänglich.

Übrigens: Die Ausübung eines Ehrenamtes kann wahrscheinlich auch die Motivation der AG bestärken, dem Bewerber eher zu antworten, so jedenfalls meine ganz persönliche Erfahrung im Vorher-Nachher-Vergleich.
Wenigstens hilft es ganz sicher, damit sich AG weniger in unnötigen Phantasien verlieren, was Lücken im Lebenslauf oder Langzeitarbeitslosigkeit betriftt. Dies sind meine ergänzenden Erfahrungen aus Vorstellungsgesprächen dazu.

Apropos Ko(s)tsprobe?:icon_confused:: Die SB finden die immer ganz toll. Denn dann haben sie was zum Vorzeigen beim TL. Nur bekommen die jene von mir aktuell nicht mehr vorgelegt, weil die mir ja auch nichts mehr erstatten, was meine Bewerbungen angeht. Gespeichert sind sie aber alle - für den Fall der Fälle, wenn ein SB doch mal wegen Entzugserscheinungen austicken sollte.
 

XxMikexX

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Seien wir mal fair, diese Diskriminierungsgesetze machen es Arbeitgebern nahezu unmöglich eine Absage zu begründen!
Es gibt aber noch einige die das noch nicht so richtig gecheckt haben, sogar in Behörden.
Eine Absage mit einer Begründung ist juristisch tödlich, deshalb schreibt man auch nur bla bla Absagen oder schenkt sich das gänzlich.
Auf der Strecke bleiben natürlich die Bewerber, die kein vernünftiges Feedback bekommen und verständlicherweise frustriert sind.
 

Vidya

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Eine Absage mit einer Begründung ist juristisch tödlich, deshalb schreibt man auch nur bla bla Absagen oder schenkt sich das gänzlich.
Umso besser für den Elo gegenüber den Behörden. Und wenn dann weigstens noch eine persönliche Abschlussformel das bla bla abrundet, dann kann kein SB sagen, dass dem AG die Bewerbung nicht gefallen hat oder nicht ernsthaft war.

Zudem kann man Absagen , welche man permanent erhält, als Argument dafür verwenden, dass man eben nicht arbeitsmarktfern ist -eben weil die AG einem überhaupt noch antworten und/oder einladen..

Auf der Strecke bleiben natürlich die Bewerber, die kein vernünftiges Feedback bekommen und verständlicherweise frustriert sind.
Wenn die Absagen - zusammen mit Vorstellungsgesprächen - immer noch dazu beitragen können Marktnähe gegenüber den JC zu belegen -dann ist das durchaus nicht (immer) frustierend.
 
E

ExitUser

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Ich würde mich hüten, den SB Absagen vorzulegen. Die bekommen eine Tabelle mit Kotaktdaten der AG, Datum und Ergebniss, meist im mündlichen Vortrag oder zum Drüberschauen.

Arbeitsmarktnähe belegt man wohl am Besten mit einer Anstellung.
 

Kerstin_K

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WIe soll man mit Absageschreiben Arbeitsmarktnähe belegen?:icon_kinn::confused::icon_kratz:

Mit Vorstellungsgesprächen schon eher.

Ic glaube, Du deitest in die Absagescheiben etwas viel rein Vidya. Das sind Standardbriefe.
 

Vidya

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WIe soll man mit Absageschreiben Arbeitsmarktnähe belegen?:icon_kinn::confused::icon_kratz:. Das sind Standardbriefe.
EBEN -Standard -wie sie alle anderen auch bekommen sollten - alle, die ernsthaft eine Stelle suchen!:first:

Und genau deshalb kann ich auch damit belegen, dass meine Bewerbungen standardgemäß sind und waren. Nur das hat mich auch bislang vor Bewerbungstrainings -jeglicher Art - bewahrt. Das ist keine Interpretation sondern FAKT. Und es ist der Inhalt der Schreiben, der zählt -nicht die Anzahl. Denn der ist immer noch nicht anders, als er es am Anfang meiner Arbeitslosigkeit war, dies könnte ich auch noch jederzeit belegen.

Übrigens Du wiederholst Du Dich mal wieder -und hast den Wert dieser Schreiben immer noch nicht erkannt. Weshalb wohl sonst beschweren sich Bewerber über ausbleibende Antworten oder geben Anlass für dieses Thema?
 

Kerstin_K

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Vidya,

Standard heisst, dass jeder, der sich beworben hat, genau dieses Schreiben bekommt, egal wie die Bewerbung aussah, ab er arbeitsmarktnah oder -fern ist. Und genau deahlb kannst Du damit gar nichts belegen. Ichahbe vor Jahren selber solche Schreiben verschickt. Wiesst Du, wie das bei uns ging? Alle Bewerber in ne Exel-Liste,Serienbrief und ab die Post. Dass Du bisher nict zum Bewerbungstraining musstest ist Zufall oder Glück gehabt oder nen vernünftigen SB, mit den Absageschreiben hat das ganz sicher nichts zu tun.

Und Beschweren tun sich die Bewerber, weil viele Betriebe eben gar nicht mehr antworten. DAs hat einerseits mit der Bewerbungsschwemme zu tun, aber andererseits mit dem allgemeien Verfall der Sitten.
 

Vidya

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Vidya, Ichahbe vor Jahren selber solche Schreiben verschickt. Wiesst Du, wie das bei uns ging? Alle Bewerber in ne Exel-Liste,Serienbrief und ab die Post.
Du musst mir nichts erzählen, denn auch ich habe mal lange in der Personalabteilung im Bewerbermanagement gearbeitet. Nur war das Niveau ersichtlich höher -nicht wie bei Dir. Denn die Bewerber - besonders aus verschiedenen Bereichen, mit verschiedenen Anforderungen - haben in meiner Firma eben nicht die selben Texte in den Absagen erhalten. Es kam eben doch auf die Bewerbung und den Gesamteindruck an.

Du musst nicht denken, dass HR-Abteilungen aller Firmen nur auf dem Niveau arbeiten, wie Du das erlebt hast. Deine Erfahrungen und Einschätzungen sind nicht der Weisheit letzter Ratschluss und Deine Argumentation deshalb auch nicht, denn was bei mir bisher wie gewirkt hat, das kannst Du bestimmt nicht besser beurteilen wie ich. Soviel Anmassung ist dann doch schon lächerlich.

Dass Du bisher nict zum Bewerbungstraining musstest ist Zufall oder Glück gehabt oder nen vernünftigen SB, mit den Absageschreiben hat das ganz sicher nichts zu tun.
Weder noch. Auch damit liegst Du voll daneben. Aber das interessiert Dich sicher auch genauso wenig, wie die Bewerber damals in Deiner Firma.

Du hast den Sinn und die Wertigkeit dessen immer noch nicht verstanden oder -noch nicht erlebt. Vielleicht resultiert Deine Einstellung und absurde Wertung auch daher.
 

0zymandias

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Genau genommen waren es auch gar keine Absagen mehr, sondern jeweils ein Stück Weltliteratur.

(BTW: Nach langem Vokal "ß", Komparativ nie mit "wie" bilden, "dieselbe" hätte die Tante Duden gerne zusammengeschrieben. Danke sehr für Niveau und Nettigkeiten.)
 

iSlave

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Standard heisst, dass jeder, der sich beworben hat, genau dieses Schreiben bekommt, egal wie die Bewerbung aussah, ab er arbeitsmarktnah oder -fern ist. Und genau deahlb kannst Du damit gar nichts belegen.
1) Die Quote steigt, je besser bezahlt der Job ist
2) Steht in manchen Absagesschreiben indirekt, dass meine Bewerbung "nicht optimal" war. Gerade Zeitarbeitsfirmen dürften ihre Absage-Codes haben, mit denen Sie indirekt mit dem SB kommunizieren :bigsmile:
3) Ich durfte schon mehrfach meine Bewerbungsunterlagen vorzeigen. Natürlich die guten :cheer2:
 

XxMikexX

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Wenn die Absagen - zusammen mit Vorstellungsgesprächen - immer noch dazu beitragen können Marktnähe gegenüber den JC zu belegen -dann ist das durchaus nicht (immer) frustierend.
Seit wann muß man "Marktnähe" belegen?
Mußte ich noch nie, und ich bin schon sehr lange dabei.
Wie soll das überhaupt definiert sein?
Und wenn man das nicht ist, ist man dann Mensch 3. Klasse?

Wahrscheinlich bekommt man dann einen Ein-Euro-Job und wird zum Sklaven bestimmt.:biggrin:
 

Vidya

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Seit wann muß man "Marktnähe" belegen?:
Ich durfte mal 2 MAE besuchen -grauenhafter Albtraum -und durfte 22 weitere Versuche dessen kraftraubend abwehren -vor Jahren, bei meinem ersten SB. Der hatte das damit begründet, dass ich definitiv nicht marktnah sei, weil er nicht "erkennen" könne, dass AG an mir oder meiner Bewerbung ein Interesse hätten. Damals hätte ich schon die Anzahl der Absagen und Vorstellungsgespräche gebraucht , um da eher raus zu kommen.

Damals hatte ich auch noch eher einfache Bewerbungsunterlagen, welche nicht besonders individuell waren, weil auch mein damaliger PC nicht viel Spielraum lies.

Die Wahrheit war aber, dass der SB meine Daten unvollständig im PC stehen hatte -gewollt, weil der nur MAE vermitteln konnte. Erst nach Klagen -über 2 Jahre -hatte das dann ein Ende, weil der SB dann gewechselt wurde und der neue SB mich zu den komischen Daten in seinem PC befragte, die ja gar nicht zu meinem Lebenslauf passen würden. Da musste ich dann alle meine Zeugnisse und Abschlüsse vorlegen, weil die ohne Vorlage nicht glaubhaft bewiesen seien -so der SB. Obwohl ich jahrelange Erfahrung in Betrieben dazu vorweisen konnte. Was eigentlich auch eine Frechheit war.

In der Zwischenzeit übernahm ich privat die Grafikvorlage einer Prüfungsaufgabe bei einem AG -in Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch und verwendete die -leicht verändert - als Bewerbungsvorlage, welche ich bis heute verwende, allerdings mit individuellem Layout aufgepeppt.

Seitdem erhielt ich mehr Reaktionen der AG, Vorstellungsgespräche und auch umfangreichere Absagen , welche ich nach Übernahme des Ehrenamtes vermehrt auch vertraulich erhielt - dann vermehrt ergänzt mit positiver Abschlussformel darin .

Sämtliche SB danach legten Wert auf den Nachweis von Absagen oder Vorstellungsgesprächen oder dessen Erwähnung in meinen Listen, da ich so unter Beweis stelle, dass ich für Arbeitgeber auch noch in Frage käme - trotz meines Alters -weil ich ja immer so viele Antworten und. nette Absagen bekäme.

Einhelliger Tenor aller bisherigen SB -anhand meiner erhaltenen Absagen . Zudem kann ich auch Referenzen vorweisen. - von AG , die meine Bewerbungsunterlagen als "top" gelobt haben.

Seit ich dies mithin vorweisen bzw. in den Listen erwähnen kann -ist meine Position eine bessere gegenüber dem JC. Dazu haben sich auch private Vorstellungsgespräche bewährt, wo ich auch damit punkten kann, dass sich andere AG oft bei mir melden. -auch für Vorstellungsgespräche.

Aber - Die Arbeitssuche ist nun mal ein Lottospiel geworden und in diesem habe ich auch sonst in den letzten Jahren nicht mehr gewonnen. Genau deshalb habe ich wahrscheinlich auch noch lein Glück bei der Arbeitssuche gehabt. Dies ist aber den SB nicht zu vermitteln. Die brauchen was auf Papier -sagte mir die letzte SB auch wieder. Von mir aus:bigsmile: -aber aus vorgenannten Gründen nunmehr in einer Liste vermerkt.

In meinem Jobcenter wird nur das anerkannt, was von AG kommt oder sonstwo auf dem Papier steht - nichts anderes - nur dann hören die halbwegs oder überhaupt zu und können mich dazu eben nicht mehr verwursten , wie sie es am Anfang versuchten . Das war blanker Horror. Dieser Stress hatte mithin dazu geführt, dass ich damals in der Notaufnahme gelandet war .mit einem Gallenblasenriss . Damals erfuhr ich dann so nebenbei, dass ich "enorm"steinreich gewesen sei.

Ist mir bis heute eine Mahnung . Lieber dem JC die Absagen auflisten -anstatt wieder in die Notaufnahme oder sonstwas in Richtung Gesundheit weiter zu riskieren. Alles kann man damit auch nicht immer verhindern, dies ist mir auch klar.

Die Reaktionen der AG haben sich aber - in meinem Fall - als bisher sehr hilfreich erwiesen.Also warum soll ich die da künstlich abwerten . Sie enthalten zum Teil auch wirklich indirekte Aussagen zu meiner Bewerbung, die ich aber nicht zu fürchten brauche, jedenfalls bisher nicht.
 

dellir

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Was soll man noch diskutieren -selbst ein VV auf eine Stelle beim Arbeitsamt wird nicht mal beantwortet. Obwohl sie das besser hätten wissen müssen...:icon_cry:
 

Bananenbieger

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Seien wir mal fair, diese Diskriminierungsgesetze machen es Arbeitgebern nahezu unmöglich eine Absage zu begründen!
Es gibt aber noch einige die das noch nicht so richtig gecheckt haben, sogar in Behörden.
Eine Absage mit einer Begründung ist juristisch tödlich, deshalb schreibt man auch nur bla bla Absagen oder schenkt sich das gänzlich.
Auf der Strecke bleiben natürlich die Bewerber, die kein vernünftiges Feedback bekommen und verständlicherweise frustriert sind.

Genau. Das AAG soll "eigentlich" den Bewerber schützen, aber...

Da sucht eine Firma eine Frau. Die Stellenanzeige muß aber Unisex sein.
Es werden dann alle Männer sofort aussortiert.
Man bekommt eine Absage (ohne Grund) und weiß nicht warum.
Man denkt alles stimmt doch mit der Stellenanzeige überein.

'
 

dellir

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Dass fehlende Absagen einen juristischen Hintergrund hätten bezweifle ich sehr stark -vielmehr haben die Firmen keine Lust an Leute zu schreiben, die nicht mal in die engere Wahl gekommen sind.
 
E

ExitUser

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Bei der Flut von unpassenden Bewerbungen, die nicht zuletzt auch durch verfehlte VV oder Zwangspensen der JC zustande kommen, irgendwie verständlich, oder?
 

Bananenbieger

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Sowohl als auch.

Einen juristischen Grund hat es auch.
Es dürfte doch klar sein, dass bei der Vielzahl von Bewerbungen keine Zeit für Absagen in großen Mengen da ist.

Bei einer kleinen Firma macht dies eine Büroangestellte nebenbei.
Bei großen Firmen/Konzernen macht dies eine HR-Mitarbeiterin, die auch andere Stellenanzeigen bearbeitet. In beiden Fällen muß sich Zeit genommen werden, Absagen zu machen (Eintrag des Namens in Datenbank/Tabellenkalkulation, Ausdruck usw. - im Falle von email: Füttern des Email-Programmes. Nicht immer gelingt dies zeitnah).
Naja, der Druck geht von oben nach unten.
 
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